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Außensteckdose welche Schutzart ?

02.12.2012, 12:31
Für die Weihnachtsbeleuchtung muss ich mir was einfallen lassen,bisher hab ich das Verlängerungskabel einfach durch den Briefschlitz nach draussen geführt,aber dann ziehts so durch den Briefschlitz,jetzt wollte ich einfach draussen eine Aussensteckdose setzen,durch die Wand bohren und innen mit einem Stecker anschliessen.Da aber die Steckdose draussen
so angebracht werden muss das sie direkt dem Regen oder Schnee ausgesetzt ist weiss ich nicht ob es eine Normale Feutraum Steckdose tut oder ob es da noch was besseres gibt.
 
Außensteckdose, Schutzart, Weihnachtsbeleuchtung Außensteckdose, Schutzart, Weihnachtsbeleuchtung
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16 Antworten
Hallo Kamerad....Grunsätzlich gilt, für den Zweck reicht keine Feuchtraumdose,
hier sollte sogar eine zus. Abschirmung verwendet werden....und
alles was da angeschlossen wird, nur mit Schukostecker ( mit PE )
Wichtig....welche IP das Teil haben muss, sagt Dir Dein Elektriker...dieser
" muss " das Teil auch anschliessen ! ( kein Eigenbau !!)
Gruss von Hazett

 

Hab ich mir schon gedacht das da kein IP44 ausreicht,und die Lichterketten sind für draussen geeignet,steht jedenfalls auf der Verpachung.

 

Schutzklassen: http://www.elektronik-magazin.de/pag...hutzklassen-25

Die Brennenstuhl Gartensteckdosen haben IP44. Bei unseren Außensteckdosen an der (geschützten) Hauswand haben wir IP65 verwendet, wenn ich mich richtig erinnere sind die vom Max Bahr und auch nicht viel teurer.

 

IP 65 ist ausreichen. das heist, spritzwassergeschützt. Steht ja nicht unter Wasser.

 

Die IP Schutzklassen sind mit zwei Ziffern gekennzeichnet. Die erste Ziffer spezifiziert den Schutz gegen feste Fremdkörper (Steine/Staub usw.) mit entsprechender Größe.

Die zweite Ziffer steht für den Wasserschutz.

Die genauen Speziufikationen kannst Du auf Wikipedia nachlesen oder auch HIER

 

dausien  
Für den Außenbereich würde ich auch IP65 nehmen. Die Außensteckdosen sollten aber getrennt abgesichert und zusätzlich geschaltet werden. Nicht das sich ein Einbrecher da bedient.

 

IP 66 würde ich verwenden. Bei der bist Du ganz sicher.

 

Funny08  
Jesse Bullweih - wenn die Steckdose überflutet wird, dann ist die Schutzklasse das geringste Problem *g 66 = Muss kurzeitiges Überfluten überstehen

Ich würd da auch IP 65 nehmen, Strahlwasser als Strahlwasser könnte man einen starken Regenguss schon sehen. Aber wirklich wirchtig ist es , das die Steckdose abschaltbar ist und noch viel wichtiger, dass sie als Außensteckdose einen vorgeschalteten Fehlerstromschutzschalter hat.

 

Ein Fehlerstrom Schutz ist natürlich vorhanden,bisher hab ich ein Verlängerungskabel H07
Verwendet,jetzt wollte ich draussen eine Steckdose setzen die innen mit einem STECKER
bei bedarf genutzt werden kann,die Steckdose brauch ich eigendlich nur für die Weihnachtszeit und hab keine lust mehr das Kabel durch den Briefschlitz zu friemeln.

 

Funny08  
Naja wenn du den Stecker innen Abziehst ist das ja wie abschalten und es ist sicher fast alles besser als das Kabel durch den Briefschlitz zu ziehen

 

Aussensteckdosen gibt es vorkonfektioniert, das sollte also nicht das Problem sein. Die von HOPPEL321 angedachte Lösung ist wird aber dauerhaft angelegt sein und deshalb gefällt sie mir in der Stecker in Steckdose Ausführung nicht.

Ich halte es für eine deutlich bessere Idee den Aussenanschluss getrennt vom Haus anschliessen und absichern zu lassen. Ist der Anschluss erst mal da, wird er nicht nur zur Weihnachtszeit genutzt und sollte dann auch was ordentliches sein. Wenn du die Bohrungen etc. vorbereitest, kann das ein Elektriker in überschaubarer Zeit (und damit Rechnung) fachgerecht durchführen.

Zitat von dausien
Nicht das sich ein Einbrecher da bedient.
Die brauchen sich nicht mehr an einer Steckdose zu bedienen. Du musst dir nur mal anschauen was die 18/36V-Akku-Klasse schon im Heimwerkerbereich schafft ...

 

Noch ein kleiner Hinweis für Aussensteckdosen:

Falls ein FI/RCD vorgeschaltet ist, der mehr als die Aussensteckdsoe absichert, sollte auf alle Fälle ein zweipoliger Schalter für die Steckdose verwendet werden, da sonst jemand von außen die Möglichkeit hat, die Schutzschaltung auszulösen und damit einen Teil Deiner Elektrik lahmzulegen.

 

Neben den Schutzarten muss man noch andere Dinge beachten. Wenn man z.B. das Kabel ins erdreich verlegt und das auch ein FI also Fehlerstromschutzschalter in den Stromkreis gehört. Ich habe erst gestern ein Artikel darüber geschrieben, der für dich interessant sein könnte. "Steckdosen im Außenbereich"

Viel Spaß bei der Installation

 

Rein aus Neugier.
Bezieht sich die Schutzklasse auf den geschlossenen oder offenen (Stecker drin) Zustand?
Ich vermute fast es ist der geschlossene Zustand gemeint, da der Schutz ja durch den Deckel erfolgt. Bei einer Außenbeleuchtung ist der Stecker jedoch permanent drin und wird nicht bei jedem Schauer gezogen.

Alle, mir bekannten Außensteckdosen, die auch bei Regen verwendet werden sind in einem "Kasten", wie z.B. Bauverteiler, Campingplatzverteiler, etc.
Einzige Ausnahme wäre eine nach unten geneigte CEE-Dose. Da dort der Regen außen nach unten läuft und da der Stecker sehr weit "in" der Dose ist, so kann kein Regen eindringen. Eine Lichterkette mit CEE-Stecker ist mir allerdings nocht nicht begegnet

 

bei mir auf dem balkon wo es auch rauf regnet ist auch IP 65 und im wohnzimmer ist ein stecker und da ist bis jetzt noch nix passiert

 

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