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Aufreiber / Kegelsenker für Weichholz

29.06.2015, 12:54
Hallo Zusammen,

könnt ihr mir einen Kegelsenker für Weichholz empfehlen?
Es geht um dünne Leisten, die mit 6mm und 8mm gebohrt sind. Diese möchte ich gerne sauber aufreiben. Es kommt keine Schraube rein, das Loch bleibt sichtbar.
Ein alter Aufreiber hat die Löcher unschön ausgefranst.

Danke
 
Aufreiber, Kegelsenker, Weichholz Aufreiber, Kegelsenker, Weichholz
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15 Antworten
Wichtig ist neben der Schärfe des Senkers auch die Anzahl der Zähne! Ein 3 oder 5 Zack vibriert in einer Handbohmaschine ziemlich stark, in einer Ständerbohrmaschine nahezu egal. Ich würde auf eine gerade Anzahl der Zacken achten, und natürlich von Fremdkörpern wie Harz etc, reinigen.

 

eigentlich müsste dafür auch ein Schälbohrer gehen.... hat einen langen Konus...
und nur 2 Schneiden, wobei die Flanken sehr gut mittragen !
ist hauptsächlich für dünne Bleche geeignet... und da darf auch nix EIERN...
sollte für den Leistenzweck = also NEU....und sehr scharf sein !
Gruss......

 

Nimm den Querlochsenker.

 

Also wichtig ist scharf. Empfehlung sind Querlochsenker, Schälbohrer und Aufreiber mit einer geraden Anzahl an Schneiden, oder?
Besser wäre auch eine Ständerbohrmaschine oder zumindest ein Bohrständer.

Frage: Hohe, oder eher niedrige Drehzahl?

 

Brutus  
Zitat von Electrodummy
Nimm den Querlochsenker.
Ja, dem stimme ich zu, nehme ich auch immer und habe super Ergebnisse damit.
ca. 1000 U/min reichen bei mir.

 

Scharf? Ja. Möglichst viele Schneiden? Ja. Aber ob gerade oder ungerade Anzahl Schneiden vorhanden ist ist völlig egal. Je mehr Schneiden du hast desto ruhiger läuft er :-)

 

Zitat von Electrodummy
Nimm den Querlochsenker.
Ja, kann ich ebenfalls empfehlen. Ich nutze den sogar in einem Akkuschrauber und habe damit beste Ergebnisse. Ich würde nichts anderes mehr nehmen.

 

Ekaat  
Ich habe Holz (Fichte und auch Eiche) stets mit meinem Werkzeug für Stahl bearbeitet. Stets mit der höchstmöglichen Drehzahl im Bohrständer. Ich benutzte Senker, Spiralbohrer, Fräser und Schälbohrer.
Für Freihand-Arbeit eignet sich am besten ein zweischneidiger Schälbohrer, dann allerdings bei niedriger Drehzahl (600-800U/min).

 

das die Querdenker immer so ein dooodernstes Gesicht machen .... !
muss doch noch mal nachhaken... für sehr gute Oberflächen gibt es div. Reibahlen, aber
da Du schon mit ca. 8mm Durchm. vorgebohrt hast, soll das Endprodukt bestimmt 20 + ?Durchm. haben ? Da ein Forstnerbohrer Dir wohl nicht glatt genug auf der umlfd. Fläche ist,
kommst um einen Schälbohrer nicht herum... denn solch grössere Präzisions-Werkzeuge ( Reibahlen usw.) kosten schnell einen Hunderter !... und haben auch ( meist ) einen großen Zapfen-Durchm....!
also ohne ordentliche Ständerbohrmaschine wird das nicht sauber zu machen sein !
Gruss.....

 

Hallo,

also auf 20 mm sollen die Löcher nicht aufgerieben werden. Das ist zu viel. So auf 16 mm wäre bei den 8 mm Löcher passend.
Ein Forstner Bohrer hat unten doch auch eine "eben" Fläche und keine schrägen, oder verstehe ich dich gerade falsch?

Also bin ich jetzt bei einem Querlochsenke oder einem Schälbohrer. Auf jeden Fall zusammen mit einer Ständerbohrmaschine.

Da Internetversand zur Zeit ja nicht so toll ist werde ich wohl den örtlichen Fachhandel aufsuchen. Empfehlungen? Was für Alternativen gibt es zur PBD 40? Oder stellt die schon wohl das Optimum für zu Hause dar?

 

Ekaat  
Zitat von blackshadow
... Empfehlungen? Was für Alternativen gibt es zur PBD 40? Oder stellt die schon wohl das Optimum für zu Hause dar?
Ich bin jahrzehntelang mit einer Handbohrmaschine im Bohrständer klar gekommen und habe beste Ergebnisse erzielt, in Holz, Kunstsoff und Metall. Dann durfte ich die PBD40 testen. Prima Gerät, bloß hat leider keinen Linkslauf. Die Arbeitsplatzbeleuchtung und das Laser-Fadenkreuz gefällt mir gut.
Zu bedenken wäre nur, ob sich die Ausgabe im Verhältnis zur Häufigkeit der Nutzung lohnt, oder ob da nicht doch besser eine Schlagabohrmaschine im Ständer ausreicht.

 

Ich frage mal doof hinterher: über welche Marken/Preise reden wir denn bei Querlochsenkern? Festool (25 Euro pro Stück und Größe)? Bosch (muss lügen, gestern in der Bucht zwei Stück für 19 Euro gefunden)?

Oder die Variante für 87 Euro im Vierer-Set?

@blackshadow:

Ich habe, wie Ekaat und viele andere auch, die PBD40 im Keller stehen. Missen möchte ich Sie absolut nicht mehr. Ein Muss? Vielleicht! Ich habe das gerade am Wochenende wieder gemerkt. In vier 30er Buchen-Rundholz-Stücke ohne Probleme jeweils zwei absolut gerade Löcher gebohrt. Ohne Maschinenschraubstock. Ich brauche sie lange Zeit mal nicht, aber wenn, dann ist sie für meine Belange einwandfrei.

Ist eine Frage des Budgets. Der Nutzen stellt sich irgendwann ein.

 

Für Holz reichen die TiN beschichteten. Die sind günstig du darfst damit nur kein Alu bearbeiten denn das backt fest. Aber nen 50er für nen 4er Satz ist schon fällig. Alles was teurer ist eignet sich eher für Metall.

 

Ekaat  
Zitat von Cib1976
Für Holz reichen die TiN beschichteten. Die sind günstig du darfst damit nur kein Alu bearbeiten denn das backt fest. Aber nen 50er für nen 4er Satz ist schon fällig. Alles was teurer ist eignet sich eher für Metall.
Alu kann man gut mit Zugabe von Spiritus bearbeiten. Und volle Pulle Umdrehung und Vorschub! Aber - Du hast Recht: Härtere (zähere) Werkstoffe, wie Messing oder noch Stahl verlangen nach HSS (Hochleistungs-Schnellstahl) oder gar nach Hartmetall. Und dann wird's teuer...

 

Stimme voll zu Ekaat. Auch zum Spiritus beim Alu. :-)

 

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