Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!
 

Antikes Werkzeuge und Messmittel

28.11.2010, 22:01
Da ich noch was altes gefunden habe, möchte ich das mal hier vorstellen. Laut Beschriftung nennt es sich

Gradrichtwaage

Ist alles komplet, in einem perfekten Zustand, mit Werksprüfbefund vom 2.7.73 und einer Garantieurkunde vom 27.12.77

Wir haben das Teil sogar schon benutzt um die beiden Schrägen Balken eines Vordaches richtig auszurichten.
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	waage1.jpg
Hits:	0
Größe:	44,6 KB
ID:	2868   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	waage2.jpg
Hits:	0
Größe:	51,8 KB
ID:	2869  
 
alte Messmittel, alte Werkzeuge, Antik alte Messmittel, alte Werkzeuge, Antik
Bewerten: Bewertung 2 Bewertungen
12 Antworten
Schönes Teil, hatte in der Ausbildung mal sowas in der Hand gehabt.

 

Ekaat  
Habe eine uralte Brustleier. Damit hat Urgroßvater Löcher gebohrt, als Profi - der war Möbeltischler-Meister. 1890 gab's noch kein E-Werkzeug.
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_8662.jpg
Hits:	0
Größe:	242,2 KB
ID:	2881   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_8663.jpg
Hits:	0
Größe:	203,2 KB
ID:	2882  

 

Zitat von Ekaat
Habe eine uralte Brustleier. Damit hat Urgroßvater Löcher gebohrt, als Profi - der war Möbeltischler-Meister. 1890 gab's noch kein E-Werkzeug.
hallo Ekaat,
das ist aber ein interessantes Teil, sieht ja aus wie eine der ersten Brustleiern, wäre was für ein Handwerkmuseum als Leihgabe.
Meine Brustleier hat ja schon Kugellager am Griff und Haltung oben
Grüsse aus Hamburg
Harald

 

Zitat von Ekaat
Habe eine uralte Brustleier. Damit hat Urgroßvater Löcher gebohrt, als Profi - der war Möbeltischler-Meister. 1890 gab's noch kein E-Werkzeug.
das Ding ist ja echt interessant...war der Bohrer fest im Halter und wurde geschliffen, oder wurden die Dinger getauscht.

Was sich mir nicht erschließt ist warum das Grät "Brust"leier heißt?

 

Zitat von Thorsten2501
das Ding ist ja echt interessant...war der Bohrer fest im Halter und wurde geschliffen, oder wurden die Dinger getauscht.

Was sich mir nicht erschließt ist warum das Grät "Brust"leier heißt?
Thorsten,
ganz einfach man hat den Bohrer angesetzt mit der Brust den Bohrer angedrückt
mit der linken Hand festgehalten und mit der Rechten Hand geleiert
MfG Harald

 

Danke Harald, jetzt kann ich es mir bildlich vorstellen...damit machts auch für mich sinn,

 

Ekaat  
Zitat von Wagruno22
hallo Ekaat,
das ist aber ein interessantes Teil, sieht ja aus wie eine der ersten Brustleiern, wäre was für ein Handwerkmuseum als Leihgabe.
Meine Brustleier hat ja schon Kugellager am Griff und Haltung oben
Grüsse aus Hamburg
Harald
Handwerkermuseum? Wo, wie wann? Wäre gern bereit, es für eine begrenzte Zeit aus der Hand zu geben mit der Sicherheit, das Ding auch wirklich wieder zu bekommen.
Zur anderen Frage: Der - etwas merkwürdige - Halter gestattet es, verschiedene Bohrer in die Halterung zu stecken. Hergestellt wurden diese Halterungen wahrscheinlich vom Benutzer selbst. Der Stahl, der den Bohrer bildet, ist wahrscheinlich in irgendeiner Schmiede entstanden, die sich auf Werkzeuge spezialisiert hat. Die Spirale ist zunächst ähnlich einer Holzschraube, bis sie dann in geschärfte, schneidende Windungen übergeht. Wie die Leute den Bohrer damals geschärft haben, ist mir ein Rätsel. Meine beiden Bohrer sind stumpf durch wahrscheinlichen Gebrauch und durch Korrosion über die (fast) Jahrhunderte.

 

Ja so eine Brustleier habe ich auch ni´ch von meinem Opa.
Sie kommt sogar ab und an zum Eisatz, wenn ich Löcher grösser als 13 mm
bohren muss.
Das Bohrfutter ist wie die vor der SDS Aera, nur dass es nur eine
zweiteilige Einspannvorrichtung hat und nicht eine dreiteilige.
Über dem ganzen ist eine Überwurfmutter angebracht, mit der der Bohrer eingespannt wird.

Die Bohrer haben anm Ende einen konischen Vierkant

Ich hoffe das war einigermassen verständlich.

Gruesse aus der praeelektrischen Urzeit Billie

 

Zitat von Ekaat
Handwerkermuseum? Wo, wie wann? Wäre gern bereit, es für eine begrenzte Zeit aus der Hand zu geben mit der Sicherheit, das Ding auch wirklich wieder zu bekommen.
Zur anderen Frage: Der - etwas merkwürdige - Halter gestattet es, verschiedene Bohrer in die Halterung zu stecken. Hergestellt wurden diese Halterungen wahrscheinlich vom Benutzer selbst. Der Stahl, der den Bohrer bildet, ist wahrscheinlich in irgendeiner Schmiede entstanden, die sich auf Werkzeuge spezialisiert hat. Die Spirale ist zunächst ähnlich einer Holzschraube, bis sie dann in geschärfte, schneidende Windungen übergeht. Wie die Leute den Bohrer damals geschärft haben, ist mir ein Rätsel. Meine beiden Bohrer sind stumpf durch wahrscheinlichen Gebrauch und durch Korrosion über die (fast) Jahrhunderte.
Hi Ekkaat,
so erstmal die Adresse vom Museum:
http://www.handwerksmuseum-ovelgoenne.de/sites/links.htm
-
Wie die Leute den Bohrer damals geschärft haben, ist mir ein Rätsel. Meine beiden Bohrer sind stumpf durch wahrscheinlichen Gebrauch und durch Korrosion über die (fast) Jahrhunderte.
Na, ganz einfach am Schleifstein, hast du noch nie diese grossen 60-70cm im
Durchmesser runden Steine mit einer Kurbel in der Mitte in einem Wasserbad
drehend.
Auf dem Bild soll der älteste Schleifstein abgebildet sein

Grüsse aus HH
Harald
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	schleifstein.jpg
Hits:	0
Größe:	136,0 KB
ID:	3206  

 

Ekaat  
Zitat von Wagruno22
Na, ganz einfach am Schleifstein, hast du noch nie diese grossen 60-70cm im Durchmesser runden Steine mit einer Kurbel in der Mitte in einem Wasserbad drehend.
Aber nicht der Hinterschliff in der Spirale - heute würde ich das mit einem Dremel machen.

 

Ekaat  
Zitat von billie969
Die Bohrer haben anm Ende einen konischen Vierkant

Ich hoffe das war einigermassen verständlich.

Gruesse aus der praeelektrischen Urzeit Billie
War es, wenn man das kennt. Ich habe solche Bohrer in meiner Lehrzeit noch verkauft (1968).

 

Hallo Zusammenn
Mit alten Schätzen kann ich zum Teil auch mithalten. Habe von einem alten Scheiner vor Jahren einen Teil seiner Werkzeuge bekommen. Was ich aber Besonders Schätze ist eine elektro-Prüftafel aus dem Jahre 1948. Mit großen runden Instrumenten für Volt Amper, umschlltbar von 42, 110, 220. 380 Volt. Prüfen der Spannungzwischen jeder Phase. Ein ecte Museumsstück (mit einem kleinen Fehler es wurde eine CeeSteckdose eingebaut)

 

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Ansicht