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Anbau Hauswirtschaftsraum Beton oder Porenbeton?

17.06.2014, 20:15
Geändert von sunzi00 (17.06.2014 um 20:18 Uhr)
Hallo,

schlage mich hier mit einer Frage rum und bin nicht sicher.

Alles hat seine Vor- und Nachteile und dachte mir eine zusätzliche Meinung tut gut.
Daher habe ich zwei Maurer gefragt und einen Bauing., jetzt bin ich ganz unsicher.

Wir bauen einen Hauswirtschaftsraum als Anbau und Kellerersatz (Haus hat keinen Keller) an unser Haus. Darin wird später mal Waschmaschine und Trockner sein, Getränkekisten, der Warmwasserspeicher, etwas Gartengeräte, ..., Keller eben (nur eben neben dem Haus). Bodenplatte ist aus Beton (30 cm).

Es wird in einer Art "Hallenbauweise" gebaut. Stahlstützen und Sandwichelemente als Dach. Alles Quasi wie eine Halle ohne Wände in Stahl. Um die Stahlstützen, da eine Metallfassade nicht zulässig ist (Bebauungsplan, keine Genehmigung bekommen) muss ja eine Mauer. Im Spritzwasserbereich dachte ich an Betonsteine (Kammersteine zum Füllen), sowie als Stützmauer zum Garten. Natürlich inkl. Stahlarmierung. Darüber sollte Porenbeton, weil es einfacher geht und ich im Vergleich zu Beton einen erheblich besseren Dämmwert bekomme.

Der Raum braucht keine 22 °C im Winter. Habe das auch mal gerechnet, da ich beruflich mit Dämmstoffen arbeite kein Problem.

Laut einem Maurer und Bauing. wäre die Wand, da sie nur sich selbst trägt und auch einen Betonringanker bekommt mit 17,5 cm (knapp 2,8 m Höhe) ausreichend. Könnte sogar an die Träger befestigt werden als Kippschutz. Mit 5 cm Resoldämmung wäre auch wärmetechnisch alles ok.

Jetzt sagt aber einer Beton von unten bis oben inkl. Stahl in 17,5 cm wäre besser.
Einer Porenbeton 17,5 cm geklebt reicht aus da die Wand ja nur sich trägt.

Und ich bin nimmer sicher, was meint ihr?
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Beton, Hauswirtschaftsraum, Porenbeton Beton, Hauswirtschaftsraum, Porenbeton
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20 Antworten
Hallo Sunzi00

Ich würde zu denn Porenbeton Steine greifen, da du ja schreibst das du eine Waschmaschiene und Trockner darin unterbringen möchtest. Dann können die Steine eher die Luftfeuchtigkeit aufnehmen als der pure Beton.

 

Ich würde Poroton Ziegel nehmen, haben einen besseren Wärmedämmwert und können auch geklebt werden.

 

Munze1  
Beton würde ich auch nicht nehmen. Wie wäre es mit einer ausgefüllten Holzständerkonstruktion?

 

Ich würde da auch definitiv zu Porenbeton greifen. Ist sehr viel leichter zu verabreiten und du hast gleich eine ausreichende Dämmung...

 

Holzständer geht aus mehreren Gründen nicht.

Die Konstruktion ist auch gleichzeitig 0,5 m über dem Dach Balkonbrüstung. Das geht zwar technisch mit Holz, ist aber nicht so einfach.

Persönlich habe ich damit ein kleines Problem.
Wir hatten bereits im alten Haus eine Werkstatt als Anbau in Holzständer (vom Zimmermann, was robustes).
Und darin waren einige, teure Geräte, hier wurde in unserem Urlaub eingebrochen.
Aber nicht durch die Tür, durch die Wand. Mit einer Akku-Säbelsäge die sogar da gelassen wurde. Selbst die Polizei war damals erstaunt und der Staatsanwalt kam vorbei weil er es nicht glauben wollte.
Klar Porenbeton ist nicht so hart wie Beton, aber da kommt man nicht so schnell durch.
Hatte richtig Probleme von der Versicherung das Geld zu bekommen, EInbrauch durch die Wand wäre nicht versichert,.... Ging um über 15000 € Geräte.

 

Geändert von sunzi00 (18.06.2014 um 10:35 Uhr)
Zitat von RAS384
Ich würde da auch definitiv zu Porenbeton greifen. Ist sehr viel leichter zu verabreiten und du hast gleich eine ausreichende Dämmung...
Reicht die Dicke von 17,5 cm Porenbeton um sich selbst zu tragen?
Ohne zu wackeln?

 

Hallo Sunzi00,

ist doch klar wenn du einen Metzger fragst was für einen Käse Du kaufen sollst das er Dir zum Fleischkäse rät!

Ich würde an Deiner Stelle einen wie schon oben einmal erwähnt Holzständerbau empfehlen, es spielt überhaupt keine Rolle ob Waschmaschine und Wäschetrockner. Es soll sogar Menschen geben die sich so ein ganzes Haus aus Holzständer bauen und auch Ihre Wäsche waschen, oder?

Vorzüge wären klar der Preis und das Du damit relativ schnell Fertig sein wirst.

 

Um die Feuchtigkeit mache ich mir keine Sorgen, wenn der Holzständer richtig gebaut wurde (Dampfsperre,...) geht das auch. Ist aber eben nicht so meins.
Wäre dabei 17,5 cm ausreichend?

 

Machst Du eine Außenisolierung zwischen Ständerwand und Putz?

 

Holzständer hatte ich nicht vor.

Plan war entweder Betonwände oder Porenbeton.
Darauf sollte eine Dämmung, ein reguläres WDV System.

Frage war ja nur ob Porenbeton oder Beton und ob die Wandstärke von 17,5 cm ausreicht damit es tragfähig bleibt. Zumindest die Wand sich selbst tragen kann da ja sonst keine Lasten an ihr hängen.

 

17,5 cm ist mehr als genügend für das was Du vor hast. Bei dem Maß habe ich sogar 2 Etagen gemacht und da hängt eine Treppe und Küchenschränke daran!

 

In welchem Material?

 

Ich bin der konservative Bauer, meine Garage ist aus 240 mm Betonsteinen und Hochlochziegeln gemauert.
Die Größe ist ähnlich, etwa 45 m² umbauter Raum. Holzständerbauweise würde ich ablehnen.
Was aber wichtig ist, das dieser Raum vom Haus aus zu betreten ist.
Ich habe zwei Bekannter, die müssen aus dem Haus raus um da rein zu kommen, schreckliche Vorstellung im Winter und im Alter.

 

Bin eigentlich auch der konservative.
Aber habe sehr wenig Platz, jeder cm ist mir wichtig.
Natürlich nicht auf Kosten der Konstruktion.

Kann leider nicht vom Haus aus rein, ggf. mache ich das noch, vermutlich aber nicht.
Durch eine Hanglage steht der Raum knapp 1,5 m unter dem Fußboden im EG.
Klar eine Treppe wäre möglich, aber am Kopf wirds da schon eng.
Tür ginge mit max. 1,5 m da keine höhere Genehmigung für den Anbau (max. 3 m) möglich war.
Vielleicht mache ich da eine Erhöhung im Dach für den Treppenbereich in 2-3 Jahren nach der Abnhame durch die Gemeinde.

Da aber das Dach auf einer Stahlkonstruktion ruht dürfte doch eine 17,5 cm Wand, auch in Porenbeton, kein Problem sein oder?

 

Was ich mich frage wozu du eine Bunkerdecke als Bodenplatte brauchst? Unser Einfamilienhaus steht auf gerade einmal 18cm dickem Stahlbeton.
unsere tragenden Außenwände haben 28,5 cm Stärke - aufgrund der Isolierung. Die tragenden Innenwände kommen auf 17 cm. Das geht sicher auch für tragende Außenwände...
4cm (Holzfaser)Dämmplatte mit Armierungsgewebe & Armierungsputz + mineral. Oberputz, 12 cm KVH-Balken, innen Einfachbeplankung 1,5 cm Gipsfaserplatten --> 17,5 cm.

ABER: Ich kann mir nicht vorstellen, daß egal welche Variante ohne Baugenehmigung und statische Nachweise funktioniert.

 

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