Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!
 

altes Haus mit feuchten Wänden !

12.02.2012, 19:28
Bei meinem alten Haus hab ich schon einiges versucht, die Wände trocken zu bekommen ! ...zur Zeit sind diese trocken, weil es Draussen sehr kalt ist...und
deshalb der Taupunkt innerhalb der dicken Mauer liegt !
Problem ist der dicke Wandaufbau ..65 cm mit teilweise Bruchstein-Füllungen,
deshalb kommt eine Mauerinjektion nicht recht zur Wirkung ! Habe ich im ersten Stock gemacht, um die tragende Holzdecke vor der hochsteigenden Feuchte zu schützen !
( hier sind es Ziegel !)
Einige Nachbarn haben (ebenfalls alte Häuser,) diese in 8 cm Styropor eingepackt,
das hilft etwas zu Isolieren, jedoch die aufsteigende Feuchte wird damit nicht
verhindert !
Da aufsteigende Feuchte nicht nur mit Kapillarwirkung erklärbar ist, sondern auch dem elektr.Feld zuzuordnen ist....Erde ist + und die Luft (Wolken) sind - Potential !
d.h. das Wasser wird auch von diesem Feld befördert...hinzu kommt noch
der stattfindende Druckausgleich...bekannt als Osmose !
Eine elektron.Schaltung für die Potential-Umkehrung hatte ich schon im Einsatz ...
(Eigenbau !) funktionierte auch...über gut 10 mtr floss ein Strom von 20-100 mA..
( bei 12 Volt..Rechteckspannung !).....aber...die Elektoden musste ich durch Graphit ersetzen...Cu löste sich recht schnell auf ( Elektrolyse )....und als das ganze
dann gut lief , stellte sich ein Chlorgeruch ein.......also ABBRUCH der osmosischen
Potential-Umkehrung, die Mauer zum Minus zu machen...und damit ein aufsteigen
der Feuchte zu unterbinden ! Welchen chemischen Vorgang ich da mit dem Rechteck-Signal in Gang gesetzt habe, ist mir noch ein Rätsel !
Vielleicht hat einer der Kameraden schon mal was ähnliches probiert..z.B.
Langwellensender ? und mit welchem Erfolg ???
Jetzt wäre noch Zeit zum Tüfteln, im Frühjahr wollte ich was gegen die
Feuchte unternehmen (Aufschlitzen geht nicht...steht Haus an Haus )
Hoffe auf einige Tips ...Gruss von Hazett
 
aufsteigende Feuchtigkeit, elektrisch, feuchte Wände, Feuchtigkeit, Potenzial, Tipps, Trockenlegung aufsteigende Feuchtigkeit, elektrisch, feuchte Wände, Feuchtigkeit, Potenzial, Tipps, Trockenlegung
Bewerten: Bewertung 0 Bewertungen
20 Antworten
Also ich kann es nur von mir sagen,wir hatten auch ich Dachte Aufsteigende Feuchtigkeit,hatte auch Alles Verkieselt usw.aber nach einem Halben Jahr war wieder Alles Naß,bis wir rausfanden,das wir einen Schleichenden Wasserschaden vorm Haus hatten( Undichte Frischwasser Zuleitung) Der wurde behoben,dann hatten wir auch ums haus Draingage gelegt und Schwubs ,bisher,nach über 1 Jahr immer noch Alles Trocken;-)
Horizontalspeere war bei uns leider auch nicht mehr in Ordnung,da das Haus fast oder gut 100 jahre Alt ist.Bilder wenn Du magst,kann ich Dir bei gelegenheit mal Zeigen von den massnahmen.

 

Brutus  
Ich weiß jetzt nicht ob es irgendwie hilfreich ist, aber ich las mal von einem Mittelchen, das nannte sich GP4 und soll wohl ins Mauerwerk gespritzt werden. Es hieß, es verbinde sich mit der dort vorhandenen Feuchtigkeit, würde sich in Ritzen und Fugen ohne viel Druck ausbreiten und anschließend aushärten. Wie gesagt ob du dmit was anfangen kannst weiß ich nicht, wollte es aber mal erwähnen. Kennt das Zeug überhaupt jemand ?

 

Zitat von ralfilein
Also ich kann es nur von mir sagen,wir hatten auch ich Dachte Aufsteigende Feuchtigkeit,hatte auch Alles Verkieselt usw.aber nach einem Halben Jahr war wieder Alles Naß,bis wir rausfanden,das wir einen Schleichenden Wasserschaden vorm Haus hatten( Undichte Frischwasser Zuleitung) Der wurde behoben,dann hatten wir auch ums haus Draingage gelegt und Schwubs ,bisher,nach über 1 Jahr immer noch Alles Trocken;-)
Horizontalspeere war bei uns leider auch nicht mehr in Ordnung,da das Haus fast oder gut 100 jahre Alt ist.Bilder wenn Du magst,kann ich Dir bei gelegenheit mal Zeigen von den massnahmen.
Aber als Erste Massnahme würde ich Der Ursache auf den Grund gehen,( Suchen, Suchen)das haben wir auch gemacht und In Anführunstrichen Gott sei Dank den Wasserschaden gefunden.Somit war es ein Versicherungsschaden ( 40 000 Euro ) Der Komplett getrage wurde !!!

 

informiere dich doch auch evtl. mal nach "Deepdry". Soll auch angeblich nur auf die feuchte wand gesprüht werden. Natürlich nur, wenn keine andere ursache gefunden werden kann.

 

Wir haben mal was mit Injektionsankern gemacht. Aber das wird wohl zu aufwendig - oder? Da müssen in bestimmten Abständen in unterschiedlichen Höhen erst Löcher gebohrt werden und dann werden dort spezielle Spritzen eingesetzt, die eine Flüssigkeit enthalten und mit System und eine gewisse Reihenfolge beachtend eingespritzt wird.

Ich schaue mal ob ich da noch Unterlagen drüber finde. Vielleicht hilft Di das ja weiter.

 

Der Effekt soll bewirken, das sich ab einer gewissen Höhe eine Wasserundurchdringliche Schicht bildet. Das hatte ich noch vergessen zu schreiben

 

das problem sind halt immer diese bruchsteine, da wird wohl keine injektion funktionieren

 

Zitat von TischlerMS
Der Effekt soll bewirken, das sich ab einer gewissen Höhe eine Wasserundurchdringliche Schicht bildet. Das hatte ich noch vergessen zu schreiben
Das hatte ich auch gemacht,aber wenn ein Wasserschaden vielleicht vorliegt,kann man sich das Viele Geld Sparen,hatte so auch ganz umsonst über 1000 Euro mit der Injektion in Die Wand ganz Vergebens gemacht.

 

man sollte aber auch bedenken, wenn man den "alten" kellerboden wasserdicht macht, sucht sich das wasser da drunter eben andere wege um an die oberfläche zu kommen, und das ist in den meisten fällen durch die wand, vorallem im sommer, kondensation.

 

Zitat von Brutus
Ich weiß jetzt nicht ob es irgendwie hilfreich ist, aber ich las mal von einem Mittelchen, das nannte sich GP4 und soll wohl ins Mauerwerk gespritzt werden. Es hieß, es verbinde sich mit der dort vorhandenen Feuchtigkeit, würde sich in Ritzen und Fugen ohne viel Druck ausbreiten und anschließend aushärten. Wie gesagt ob du dmit was anfangen kannst weiß ich nicht, wollte es aber mal erwähnen. Kennt das Zeug überhaupt jemand ?
das GP4 (oder auch G4 ) ist ein Polyurethan-Gemisch...gegen Feuchtigkeit ein
durchaus brauchbares "Mittelchen"...kenne ich noch von der Voss-Chemie, weil
dasselbe auch als Haftvermittler für Sperrholz-Polyester .....und ganz wichtig,
zum Restaurieren/Konservieren von alten Boots-Holzteilen ( Wikkinger,Galeeren..
usw) verwendet wird ! Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das Kiesol ( rosa-
Flüssigkeit ) nicht dafür ..weil im Mauerwerk !.. besser geeignet ist !
Mein Problem ist das uralte Mauerwerk mit den vielen Bruchsteinen !!
und Chemie auf die Wände sprühen ? kann nur eine kurzzeitige Lösung sein,
weil es dann Beulen usw. gibt, d.h. die aufsteigende Feuchtigkeit drängt aus der
Wand heraus !...sollte man nicht glauben, aber es ist so !
Wasserdruck vom Grund ist nicht vorhanden, weil ich eine 2 mtr tiefe Bohrung im
Hause habe...und gerade mal 20-30 cm Wasser drinnen steht (kein Keller)
Trotzdem...erstmal vielen Dank ! vielleicht hat einer der Kameraden doch noch eine (erprobte) High-Tech - Lösung parat ???
Gruss von Hazett

 

Geändert von Hazett (13.02.2012 um 13:11 Uhr)
...wie steht es mit der Möglichkeit des (meine Worte) "Unterfangens" mit "Wellblech"?

Das haben wir vor Jahren an dem uralten Bauernhof eines Bekannten gemacht. Die "Bleche" werden am Boden in die Wand getrieben und unterbinden somit das Aufsteigen der Feuchtigkeit. Seitdem ist dort alles trocken...

mfg Dieter

 

Zitat von Kneippianer
...wie steht es mit der Möglichkeit des (meine Worte) "Unterfangens" mit "Wellblech"?

Das haben wir vor Jahren an dem uralten Bauernhof eines Bekannten gemacht. Die "Bleche" werden am Boden in die Wand getrieben und unterbinden somit das Aufsteigen der Feuchtigkeit. Seitdem ist dort alles trocken...

mfg Dieter
das wäre noch eine sichere Möglichkeit...kann aber aus zweierlei Gründen nicht gehen, 1.) viele Bruchsteine in den dicken Wänden...und 2.) Aufsägen geht auch nur an zwei Seiten...und hier dann VA reinstemmen !..wäre nur eine halbe Sache !
Trotzdem, vielen Dank..Dieter !

 

Hmm, ok, habs oben gerade nochmal gelesen... und übersehen...

Stimmt, es waren Edelstahlbleche

...reicht das nicht, wenn man von einer Seite sägt und die Bleche dann reintreibt?

Wir haben damals auch nur eine Seite aufgesägt... und die Wände waren auch über 60 cm dick, ob jedoch mit Bruchsteinen kann ich leider nicht mehr sagen.

Naja, wird sich schon noch eine Lösung finden...

mfg Dieter

 

Wenn Du magst,kann ich Dir sehr gerne Meine Nummer senden,dann kann ich Dir so einiges über Feuchtigkeit erzählen.ist ein echt dummes Problem;-(

 

Brutus  
Zitat von Hazett
das GP4 (oder auch G4 ) ist ein Polyurethan-Gemisch...gegen Feuchtigkeit ein
durchaus brauchbares "Mittelchen"...kenne ich noch von der Voss-Chemie, weil
dasselbe auch als Haftvermittler für Sperrholz-Polyester .....und ganz wichtig,
zum Restaurieren/Konservieren von alten Boots-Holzteilen ( Wikkinger,Galeeren..
usw) verwendet wird !
Ist für mich schon verblüffend, dass das überhaupt noch jemand kennt, obwohl es mich bei dir eigentlich nicht verblüffen dürfte, bist wie es aussieht ja fast mit allen "Wassern" gewaschen ;O) Hattest du einen Link für G4 ?

 

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Ansicht