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Alternative zu Dichtungsnutfräse?

03.11.2012, 21:58
Geändert von Heinz vom Haff (03.11.2012 um 22:05 Uhr)
Die Innenfenster müssen dichter sein als die Aussenfesnter. Daher möchte ich an den bereits fertigen (und natürlich an den noch zu renovierenden/bauenden) ein "vernünftige" Dichtung anbringen. Also die Dichtungen, die man in eine schmale Nut drückt. Mit den Klebedichtungen bin ich einfach nicht zufrieden.

Auf der Suche nach einer möglichst einfachen Methode bin ich auf diese Maschine gestossen:

http://www.wegoma.info/produkte/hand...e-df550-vario/

Allerdings scheue ich den hohen Preis.
Weil ich aber schon eine POF 600 habe, müsste das mit den richtigen Nutfräsern doch auch gehen?
Dummerweise ist der Fuss, der ja die eigentliche Besonderheit an der MAschine ausmacht, nicht einzeln erhältlich.

Was tun?
kennt jemand vielleicht eine alternative Methode? Könnte ich den Fuss mit 43mm Spannhals aus Holz (Metall kann ich nit) irgendwie nachbauen? Würde das mit eine sog. Mikrosäge gehen?

Vielen Dank und Gruss
Heinz

NAchtrag:
Man soll es nicht glauben: gerade habe ich Fuss und Schiene als Ersatzteil gefunden, allerdings für stolze 200 Euro. Suche also trotzdem eine Alternative ;-(
 
Alternative, Dichtungsnutfräse Alternative, Dichtungsnutfräse
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11 Antworten
Wie wäre es mit einem selbstgebauten doppelten Parallelanschlag mit einer sehr tiefen Führung auf einer Seite und einem schmalen Fräser?

 

Bei neu zu fertigen Rahmen wäre es da nicht einfacher die notwendige 3mm Nut nicht vor
dem Zusammenbau in die noch zugänglichen Profile mit z.B. der TKS zu nuten, bevor man die Segmente verleimt ?

 

Geändert von Manfredh (04.11.2012 um 09:23 Uhr)
Hallo Heinz,

du kannst probieren dir so einen Aufsatz selbst zu basteln, aber spätestens wenn du bei einem verfrästen Fensterrahmen merkst, dass es nicht funktioniert, wirst du dich ärgern. Die 200 Euro sind mit Sicherheit gut investiert und du kannst den Aufsatz ja hinterher wieder verkaufen.

@Manfred + Ferntron:
Heinz will in vorhandene, eingebaute Fenster diese Nut, bis in die Ecken fräsen. Das geht mit euren beiden Vorschlägen nicht.

Gruß

Heiko

 

Zitat von holzbastler
Hallo Heinz,

du kannst probieren dir so einen Aufsatz selbst zu basteln, aber spätestens wenn du bei einem verfrästen Fensterrahmen merkst, dass es nicht funktioniert, wirst du dich ärgern. Die 200 Euro sind mit Sicherheit gut investiert und du kannst den Aufsatz ja hinterher wieder verkaufen.

@Manfred + Ferntron:
Heinz will in vorhandene, eingebaute Fenster diese Nut, bis in die Ecken fräsen. Das geht mit euren beiden Vorschlägen nicht.

Gruß

Heiko

Wenn Du mal besser aufmerksam gelesen hättest, wäre Dir aufgefallen, das Er auch noch weitere neue zu fertigen hat.
Meine Ausführung bezog sich ausschließlich auf diese neu zu erstellenden Fenster !
Denn man braucht ein Versäumnis ja nicht wieder besseren Wissens in die Zukunft
fortzusetzen !

 

Geändert von Manfredh (04.11.2012 um 10:09 Uhr)
Da gibt es wohl was wo eine 600 ACE reinpasst, schau mal: Klick
... ich such mal weiter ist interessant

 

Möglicher Weise reicht es auch sich solch ene Fräse auszuleihen und die Nuten in einem Rutsch durch zu fräsen.

http://www.ebay.de/sch/i.html?_trksi...at=0&_from=R40

1 Woche 40.- €

 

Also erst Mal vielen Dank für Eure Antworten.
Ich muss das vielleicht noch ein wenig ergänzen.

Wie es ausseiht '(also bisher) werde ich nur die äusseren Fensterflügel erneuern müssen. Die inneren lassen sich mit den Hinweisen von Dr. Engelbert Lütke Daldrup (Pilotprojekt Behutsame Stadterneuerung, Leipzig, 1999) und den Downloads vom IFT Rosenheim ganz gut wiederherstellen.
Da (wenn ich das alles richtig verstanden habe) die äusseren Fenster nicht zusätzlich abgedichtet werden sollen.

@bonsaijogi: ich wusste doch, dass die POF 600 genial ist. Irgendwo im Keller bei Bosch steht bestimmt noch eine Kiste mit diesen Vorsätzen. Vielleicht meldet sich ja jemand. Wär ja mal ein guter Vorsatz.
;-)
An ManfredH: ich glaube das ist eine gute Lösung. Wenn ich ein Dutzend zusammen habe, leihe ich mir die Maschine. Lustigerweise ist das (fast) um die Ecke.
@alle
TXS

PS
habe noch einige bildchen angehängt. In die Falz (letztes Bild) will ich die Nut fräsen.
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Geändert von Heinz vom Haff (04.11.2012 um 19:22 Uhr)
Wenn Du schon die Gläser aus den Rahmen entfernst, werden die dann auch gegen das ab 1992 erhältliche Warmglas ausgewechselt
Die Prüfung, ob das Alte auch schon eins ist, kannst Du Dir allerdings sparen.

Wenn ja, dann auf die Innenseite des Glases achten ! (Feuerzeug Test)

Auch bei Türen hat sich die Anwendung von Dichtungen als positiv erwiesen.

 

Die Scheiben muss ich auf jeden Fall entfernen. Sonst kann man ja nicht ordentlich sanieren.
Wo es mir sinnvoll erscheint, werde ich Isoglas einsetzen.
Ist letztlich auch eine Budgetfrage. Sind verdammt viele Fenster.
;-)

 

Hallo Heinz
Die Leute von WEGOMA verlangen nicht umsonst so viel Geld für das System.
Du brauchst auch einen eigenen Fräser dazu. Zusammen mit der Führung wird eine
Nut in die Ecke des Tür oder Fensterstock gefräst,welche eine spezielle Dichtung auf-
nimmt.Als Alternative würde ich Dir zu einer Siliconaqbdichtung raten.
Du reinigst die Ecke des Tür/Fensterstock mit Nitro schleifst die gereinigte Stelle mit
Schleifpapier K60 an ,schneide eine Kunststofffolie zu Streifen von ca. 5cm x200cm
nimm transparentes Silicon (schimmelt nicht so schnell) lege einen dicken Streifen in
die gereinigte Ecke lege den Kunststoffstreifen darauf und mache den Flügel zu .
Nach ablüften des Silicon (Tag später ) Flügel aufmachen Kunststoffstreifen abziehen
überschüßiges Silicon mit einen Cutter wegschneiden und die Dichtung ist fertig.

 

Ich grabe den Fred mal aus, weil ich gerade mit einer geliehenen Wegoma am Gange bin. Wenn jemand mehr Infos benötigt, ich poste demnächst etwas.

 

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