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Alte Türzargen entfernen

06.05.2016, 10:48
Hallo.

Muss demnächst 14 alte Türen mit Zargen entfernen. Gut mit Gewalt, Kuhfuß etc. gehts bestimmt, gehts auch intelliegender?
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6 Antworten
Wenn es wirklich alte sind, ist die Türschwelle mit Zinken verbunden. Würde erstmal unten die Zarge quer absägen, der Rest mit dem Kuhfuß.

Sind es DIN-Zargen, zieh auf der gegenüberliegenden Seite der Türe (Beschläge) die Stirnbretter raus. Oft sind diese nur eingesteckt. Wenn verleimt, mit Gewalt. Jetzt siehst Du, ob da was geschraubt ist. Und mit Cutter und Spachtrl Bauschaum raus. Dann fällt Dir die Zarge entgegen.

 

Kommt auf das alter der Türen an.
Bei meinen 60er-Jahre-Türen gab es ähnlich Rainerles Beschreibung an jeder Seite
vier Zinken (dick wie 200er Nägel), fest mit Zarge und Mauer verbunden.

Ich hatte ca. die gleiche Anzahl an Türen, die ich z.T. für den Keller wiederverwerten wollte und habe es folgendermaßen gemacht:
- Blende von Zarge mit Geißfuß entfernt (war nur mit ganz kleinen Nägeln befestigt)
- die schwarze Glaswolle herausgepopelt (möglichst ohne etwas anzulangen..)
- die vier Zinken mit der Stichsäge durchtrennt
- Zarge herausnehmen
- Tür und Zarge für den Keller gekürzt, mit Bauschaum eingesetzt und z.T. Blende wieder drauf

 

So wurde es auch gemacht - mit eingemauerten Eisen. Ich meinte echte Schreinerzinken im Holz als Verbindung Zarge und Türschwelle. Diese ist meist Hartholz - Buche oder Eiche. Wenn man nun die Zarge rausreißt, kommt die Schwelle mit und man hat ein Loch im Boden. Da ist es besser erst mal abzusägen. Ideal ist ein Multifunktionsgerät (Bosch PMF oder Fein Multimaster). Ein Schnitt bündig an der Schwelle, einer paar Zentimeter drüber. Abschnitt entfernen und dann die brutale Methode mit Kuhfuß und Hammer.
Viel Spaß! Steht mir auch bald wieder bevor.

 

Hallo,

besten Dank! Unter Zinken versteht Ihr Blechlaschen die angedübelt oder eingemauert wurden, oder?

 

Gemäß Rainerles letzten Text sind es normalerweise wohl Blechlaschen.
Bei mir waren es, wie ich es schon geschrieben habe eher so 200er Nägel
die durchs Holz getrieben + verspachtelt und in die Wand eingemauert wurden.
(was es ist siehst Du ja dann, wenn der Rahmen von der Zarge entfernt ist..)

Und stimmt Rainerle: Unten hatte ich zum Teil ein L-förmiges Eisen
als Verbindung Zarge zu Türschwelle.
Ja, da hatte ich einen Schnitt bündig an der Schwelle gemacht,
sonst wäre der Estrich futsch gewesen.

 

Ja, es gibt Blechlaschen. Bei mir aber auch richtig schreinermäßig handverzinkte Schwalbenschwänze. Deshalb oberhalb erst mal durchsägen und schauen, was unten noch so alles kommt. Vom Nagel über Schrauben, bis zu stabilen Winkeln kann alles vorkommen. Ist dann schlecht, wenn man beim raus reissen dann die Schwelle zerstört, die man evtl. gerne noch weiter genutzt hätte.

 

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