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Akkuschrauber Bobbycar

14.03.2012, 14:38
Hallo..ich und meine Freunde (alle 15 Jahre alt) sind vor kurzem auf die Anleitungfür das Bobbycar mit Akkuschrauber-Antrieb gestoßen und waren so begeistert,dass wir es nachbauen wollten. Dabei gab es auch zunächst keine Probleme.Wenn niemand auf dem Bobbycar sitzt, dreht sich der Reifen auch noch normal,doch sobald sich eine Person darauf setzt, bewegt sich der Reifen kein Stückmehr. Jetzt fragen wir uns, ob es an den Oberflächen von Bobbycar-Rad undTreibrad liegt oder am zu schwachen Akkuschrauber (30 Euro, 18 volt, 550Drehzahl) oder an zu schlechten Rädern des Bobbycars (schon einige kleinereRisse) oder doch an einem zu hohen Gewicht der Personen (50-60 kg)?! Wir hoffen sehr, dass irgend jemandem eine Lösung für uns einfällt. Danke schonmal im Vorraus!!
 
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Funny08  
Damit die Akkuflitzerprofis sich da ein Bild machen können, wäre es prima, wenn du/ihr von euerem Flitzer ein paar Detailfotos machen könntet, dann sollte eine Diagnose etwas einfach werden

 

Ihr habt den Schrauber auf Gang1 gestellt.
Der Drehmoment steht auf bohren und nicht auf Drehmomentschrauben.

Sofern bei Belastung und Gas geben nichts durchrutscht schafft es der Akkuschrauber wohl nicht.

Wenn was rutscht, ist genau dort die fehlende Haftung zu suchen.

 

@ Bastelfuchs: Was meinst du denn mit "durchrutschen" ?? also bei belastung dreht sich zwar das Treibrad, aber nicht das Bobbycarrad.. ohne Belastung drehen sich jedoch beide perfekt.. 

 

Dann stimmt der Reibwert zwischen Akkuschrauber antriebsrad und Bobbycarrad nicht,welches Material ist denn das Antriebsrad ? oder ihr müsst den Anpressdruck zwischen den Rädern erhöhen.

 

Dreht sich der Akkuschrauber durch oder dreht sich weder Rad noch Akkuschrauber? Im ersten Fall würde ich sagen der Druck zwischen Antrieb und Rad ist zu gering. Bei zweiten Fall, also wenn beides steht, ist der Akkuschrauber zu schwach oder die Übersetzung zwischen Antrieb und Rad zu gering.

Hier noch ein paar Bilder zum vergleichen. Vielleicht sehen wir uns ja dieses Jahr dort

 

Übrigens habe ich gestern die erste Runde auf unserem Fahrzeug (Kettenantrieb) gedreht
An der Gewichtsverteilung muss ich aber noch etwas ändern. Wenn unsere Große losfährt kann sie nicht lenken, weil die Vorderräder in der Luft hängen

 

@hoppel321: also das Antriebsrad müsste aus Gummi sein.. 
@Ricc: also das Rad an dem Akkuschrauber dreht sich aber das Bobbycarrad nicht.. jedoch nur bei BElastung nicht...

 

allerdings sind unsere bobbycarräder schon sehr abgenutzt und haben (fast) garkeine rillen mehr.. sind also (fast) glatt und haben einige Risse im Gegensatz zu den Rädern auf den Bildern von töplitz 2011 ... kann es vielleicht auch daran liegen??&nbsp;<div><br></div>

 

Geändert von technik123 (14.03.2012 um 16:23 Uhr)
Ja,ihr müsst aber eigendlich nur den Anpressdruck des Reibrads auf das Bobbycarrad erhöhen.

 

ok vielen dank... wir werden es ausprobieren und dann davon berichten... aber schon mal danke..

 

und es klappt auch mit einem 30 euro akkuschrauber ( 18 volt, drehzahl: 550) ??

 

Auch mit einem günstigen Schrauber sollte es funktionieren. Das Problem bei denen ist meist der Akku, was aber erstmal nichts an der Funktion ändert.

 

ok vielen dank..

 

Hallo Supertechniker123,

die Begründung für den fehlenden Grip ist ganz einfach. - Die Räder der Bobbycars sind nur geeignet ein Kind bis ca. 10-11 Jahre durch den die Reibung vorwärts zu bewegen. Bei größeren ist keine Rolle-Reifen-Kombi mehr möglich sondern ein Riemen- oder Kettenantrieb. Ein 15 jähriger sollte damit aber auch schon zurecht kommen. Bei 550U/min kann der Akkuschrauber auf 1:1 übersetzt werden damit die 20km/h auch erreicht werden. Also einfach ein Ritzel auf die Felge schrauben, dann ein Ritzel für das Bohrfutter und die Kette kürzen bis es richtig gut spannt.
Im Gegensatz zu dem notwendigen hohen Andruck zwischen Rolle-Reifen kommt es jetzt auf exakte Flucht der Ritzel und hohe Spannung der Kette an da die Bobbycar-Achsen nur im PP-Chassis laufen und nicht in Lagerböcken.
Also meine Empfehlung ist ganz klar 2 Riemenscheiben mit Keilriemen und die Achse in Lagerböcken lagern damit die sich beim Beschleunigen oder Kurvenfahrten nicht verzieht. Bei Kurvenfahrten sind z.B. oft die Ketten abgesprungen weil sich die Achse etwas verdreht hat. Ansonsten müsste es mit einem 18V Modell für 30€ aber problemlos möglich sein auch einen 50-60kg Typen zu bewegen, haben wir ja letztes Jahr mit 70kg vorgegebenen Kampfgewicht ja auch bewiesen.
Wenn noch Fragen dann gerne wieder




Akkurace

 

Zitat von Ricc
Übrigens habe ich gestern die erste Runde auf unserem Fahrzeug (Kettenantrieb) gedreht
An der Gewichtsverteilung muss ich aber noch etwas ändern. Wenn unsere Große losfährt kann sie nicht lenken, weil die Vorderräder in der Luft hängen

Hallo Ricc,

da hilft etwas Training, Oberkörper beim Start weit über das Lenkteil beugen und trotzdem Kopf in den Nacken damit Deine Große auch sieht wo es langgeht. Das ist ein typisches Verhalten von Drehzahlstarken Akkuschraubern
Und immer mit Helm!!! Rückwärts auf den Kopf zu fallen ist oft sehr schmerzhaft!!!

Steffen

 

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