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Akkurasenmäher ROTAK 43LI - unruhiger als die 230V-Version?

18.07.2013, 19:16
Geändert von NickCroft (18.07.2013 um 19:24 Uhr)
Hallo,
ich habe meinen 43LI zwar vor >1 Jahr gekauft (Angebot im Werksverkauf) aber erstmals diese Saison nach Neuanlegen des Gartens genutzt (3-4x bisher).
Mir fällt ein etwas unruhigerer Lauf (Vibrieren bis zu den Griffen) auf, verglichen mit dem 230V-Rotak (im Bauhaus getestet). Ist das normal weil hier ein anderer Motor verbaut ist? (beim manuellen Drehen "bremst" der LI-Motor ja stark, der des 230V-Gerätes dreht sich ungehindert)
Ich hatte erst eine Unwucht im Messer in Verdacht (bereits auf Verdacht getauscht), das läuft aber schön "gerade" und gleichmäßig (sofern man das selber beurteilen kann).

Leider finde ich in der Umgebung (D/DU) keinen Handel, der einen LI für 'n Vergleich vorrätig hat und nur auf "Verdacht" möchte ich keinen Garantiefall öffnen.
Oder ist jemand aus dem Großraum D/DU hier, bei dem ich im Stand mal einen Vergleich machen kann (würde meinen dann mitbringen)?

Danke für Hinweise/Tipps!
 
Bosch Rotak, Rasenmäher, Rotak 43Li Bosch Rotak, Rasenmäher, Rotak 43Li
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13 Antworten
Wie läuft der Mäher denn ohne Messer, nur der Motor?

 

Zitat von erichvilz
Wie läuft der Mäher denn ohne Messer, nur der Motor?
Da surrt er nur und das natürlich viel leiser, völlig vibrationsfrei.
Eine evtl. "krumme" Welle würde sich aber auch nur mit Klinge durch Vibrationen bemerkbar machen.

 

Nicht unbedingt. Auch eine verbogene Welle müsste Vibrationen bringen.

 

Wie Ricc meint, denke ich auch das bei leicht verbogener Welle und montiertem Messer, die Unwucht sich verstärkt und sich nach außen hin (nicht nur radial sondern auch axial) auswirken kann!

 

in den technischen Daten finde ich nichts über die Drehzahl. Wäre interessant, zu wissen, ob beide Geräte die gleiche Drehzahl "fahren". Eine niedrigere Drehzahl kann u.U. Brummfrequenzen und Obertöne erzeugen, die zu Vibrationen führen.
Bei 1.700 U/min wackelt, tönt und kracht in meinem Auto wirklich alles, was aus Plastik ist.
Bei 1.800 U/min ist Ruhe und bei 2.500 Schluss.
;-)

 

Geändert von Heinz vom Haff (18.07.2013 um 22:31 Uhr)
Klar, ein "krummes" Messer verursacht eine Unwucht und damit zunehmend starke Vibrationen. Kennt man ja vom PKW.
Messer läuft aber ziemlich "gerade", also kein "fühlbarer" Höhenunterschied der beiden Enden.

Ich halte die Vibrationen auch nicht für aussergewöhnlich hoch, aber definitiv stärker als die der Netz-Variante. Womöglich auch alles innerhalb irgendwelcher Toleranzen aber ich möchte natürlich vermeiden, dass nach einigen Jahren irgendwelche Folgen daraus teuer zu stehen kommen. Bei einem 99€-Mäher wäre es mir ja egal...

 

Ob das Messer an einer Seite höher oder tiefer steht, spielt nicht so die Rolle. Wichtiger ist, dass beide Seiten gleich schwer also gleichmäßig geschliffen sind.

 

Davon ist bei einer nagelneuen Klinge ja auszugehen...

 

Stimmt, sollte man. Ich würde es aber mal testen.

 

Es ist ja bereits die 2. Klinge.
Testen... einfach mal über eine Achse als "Waage"?

Dass eine unterschiedl. Höhe der beiden Seiten keine Unwucht erzeugen soll, bezweifele ich aber. Das wäre doch eine dynamische Unwucht, oder?
Abgesehen davon würde eine Klinge ja annähernd doppelt soviel Gras schneiden müssen als die andere. Je weiter ich dafüber nachdenke... welche Gehgeschwindigkeit wird bei den zu erreichenden Mähflächen vom Hersteller eigentlich zugrunde gelegt?
zu langsam: mehr Energieverbrauch
zu schnell: weniger Schnittgut, es wird nicht alles geschnitten (hatte ich aber noch nie, bin aber auch noch nie mit dem Mäher gelaufen *lol*)

 

Geändert von NickCroft (19.07.2013 um 07:02 Uhr)
Hallo NickCroft,

das Laufverhalten des Messerantriebes kann man nicht direkt vergleichen;
beim Akku-Mäher sitzt das Messer direkt auf der Motorwelle und beim Kabel-
Mäher wird es über einen Riemen angetrieben.
Wenn Du der Meinung bist die Vibration ist zu stark dann setze Dich mit dem
Service i.V. solange noch Garantie besteht.
Rotak 43 : 3080 - 3530 rpm
Rotak 43 LI : 3150 - 3300 rpm

Thomas_H

 

Ich bin nicht der "Meinung" solange ich keinen realistischen Vergleich machen kann, ich möchte viel lieber (selber) überzeugt sein.
Einfacher für alle Beteiligten wäre es, wenn ich einen anderen Mäher mal kurz testen könnte.
Ein eigener Vergleich ist für mich eher eine "Referenz" als die Aussage des Herstellers, der das womöglich als "Toleranz" deklariert (leider habe ich da div. Erfahrungen).
Aber keine der online aufgeführten Händer, die ich bisher aufgesucht habe, hat einen LI vorführbereit (Akku würde ich ja selber mitbringen können), werde also weiter suche müssen oder hoffen, einen LI-Besitzer in der Umgebung anzutreffen...

 

Geändert von NickCroft (19.07.2013 um 21:05 Uhr)
Da es scheinbar niemanden bei BOSCH gibt, der beide Geräte kennt, musste ich etwas herumfahren um selber einen Vergleich machen zu können und konnte den 43LI mit dem 40cm-Rotak (230V) vergleichen.
In der Tat läuft die Akku-Version etwas unruhiger (Vibrationen am Griff), dafür aber im direkten Vergleich um einiges leiser.
Ich würde zwar sagen, dass meiner noch einen kl. Tick mehr vibrirt aber das könnte auch innerhalb irgendwelcher Toleranzen sein. Zumindest kein Grund zu glauben, dass etwas defekt ist.
Werde jetzt primär die Akkuleistung beobachten. Fast 2 Akkuladungen für 170qm bei einer nagelneuen Klinge finde ich etwas mau - selbst wenn das Gras mehr als 2cm geschnitten wird und untenherum feucht ist (das ist nunmal die Praxis!).
Wenn die Akkuleistung mal nachlässt, muss ich während des Mähens nachladen (Lader steht im Keller) oder einen 3. Akku kaufen. Das wird aufgrund des Preises aber def. kein Original-Akku, soviel steht fest.

 

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