Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!
 

Akkuentladung über Ladegerät?

23.02.2012, 00:47
Ich habe einen Akkuschrauber, der laut Anleitung etwa 5-7Stunden zum Aufladen benötigt. Da der Schrauber noch in Ordnung ist, möchte ich ihn auch (noch) nicht ersetzen.
Das Problem bei der Sache ist, das der Akku leidet, wenn er zu lange auflädt. Es ist kein Überladeschutz vorhanden.


Ich bin nun auf folgende Idee gekommen: Die Steckdose, an die das Ladegerät angeschlossen ist, werde ich mit einem Zeitrelais erweitern, so das ab Tastendruck nur 6Stunden Strom auf dem Ladegerät sind. Danach ist der Akku zwar noch im Ladegerät, wird aber nicht weiter aufgeladen, da nun kein Strom mehr auf der Steckdose ist.
Meine Bedenken: Der Akku könnte das Ladegerät als Verbraucher verwenden und sich so wieder entladen.


Ist das so, oder kann ich mich an die Zeitschaltung machen ?
 
Akku, Aufladung, Entladung Akku, Aufladung, Entladung
Bewerten: Bewertung 0 Bewertungen
16 Antworten
Ähm, nein, da gibt es dann keinerlei zusätzliche Entladung...

mfg Dieter

 

Ähm, ja, kann sein. In günstigen, oder auch älteren Geräten kann es passieren, dass das Ladegerät den Akku belastet. Allerdings irgendwo im Millieamper Bereich. Also wenn du den Akku nicht Wochenlang auf dem Ladegerät stehen lässt, sollte es kein Problem darstellen.

 

Da hier keine Ladeelektronik vorhanden ist hängt der Akku warscheinlich direkt am Gleichrichter und am Trafo da das nicht getrennt wird wird er sich wohl entladen.

 

Funny08  
Je nach Ladegerät kann es einen sogenannten Rückstrom geben, welcher wie abe12345 schon schrieb aber meistens im Milliampere bereich liegt, also ein paar Stunden ohne Netz machen da keinen Schaden.

 

Die Lade-Begrenzung ist schon mal gut wegen der Überladung. Danach aber solltest Du das Gerät vom Ladegerät trennen. Dann dürfte nichts mehr anbrennen. Und da es wie es scheint kein LI-Akku ist würde ich das Gerät erst wieder aufsetzen, wenn der Akku ziemlich leer ist, sonst hast Du den berühmten Memory-Effekt.

 

Genau... Die Ladezeit möchte ich begrenzen, da es z.B. gut ist, den Akku zu laden, wenn man an der Arbeit ist und ihn nicht privat nutzt/nutzen kann.
Aber den Akku aus der Station ziehen geht in den mindestens 8Stunden auch nicht. Deswegen kam ich auf das Relais.


Nachtrag: Es ist kein LI-Akku. ... es ist ein alter herkömmlicher.

 

Funny08  
Alternativ könntest du ihn auch über Nacht laden, jenachdem wie lange du schläfst

 

Oder du Bastelst dir einen Adapter für ein Boschladegerät du darfst nur die Polarität nicht verwechseln am Akku. Damit lade ich fremd Akkus ist nicht nach VDE aber klappt ist aber mit Vorsicht zu Genießen.
Ich Lade auch so meine 7,2 V Modelbauakkus.
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	100_4153.jpg
Hits:	0
Größe:	157,9 KB
ID:	8795   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	100_3339 a.jpg
Hits:	0
Größe:	291,4 KB
ID:	8796  

 

@ Dieterbueermann
Das hast Du aber toll gebaut.
Ich habe einige Akkuschrauber ohne Ladegerät und mach es es ähnlich.

@ Woffel, um sicher zu gehen, messe doch mal am Akku, beim vom Netz getrennten Ladegerät den Strom!!!

Gruß vom Daniel

 

Könntest noch einen anderen Trick anwenden... in dem Du eine Selbsthaltung mit
einem Relais dazwischen setzt...wenn Du kein Elektriker bist....nur die Sekundär-
Spannung ( 12 Volt z.B.) anzapfen ! ( Relais 1 x EIN...reicht dafür )
Folgende Schritte sind erforderlich :: die Leitungen zum ACCU-Kontakt zuvor
unterbrechen...und als Leitungen nach außen führen..event. ein kleines Gehäuse
dafür vorsehen ....wenn das Relais nicht mehr in den Adapter rein passt !
in der + Leitung eine zusätzliche Diode...+ Pol (Ring) kommt zum Relais-Kontakt,
an der minus-Seite der Diode zweigt eine Litze zur Spule ( + ) des Relais ab !
Die Minus-Litze geht zum ACCU-Kontakt, mit Abzweig für die Relais-Spule !
Funktions-Beschreibung::
schaltet der Netz-Timer Dein Ladegerät ein, bekommt das Relais Strom...und
schaltet EIN...d.h. der Accu wird geladen....
schaltet der Netztimer nach der vorgesehenen Ladezeit ab, trennt das Relais den ACCU ( + Seite ) vom Ladegerät "mechanisch" weg !! die Diode verhindert, das RÜCKWÄRTS der Strom zur Relaisspule gelangt ! ( Diode ca.3-5 Amp )
Könnte Dir ne einfache Schaltung dazu reingeben, hab mit dem Hochladen
meine Probleme...vielleicht könnte Funny Dir hier helfen, denn Er wird das Detail mit dem Relais/Diode sicher verstanden haben !!
Gruss von Hazett
Nachtrag: habe endlich die richtige Datei zum Komprimieren gefunden ...
siehe Skizze (unten)

 

Geändert von Hazett (25.02.2012 um 13:37 Uhr)
Na da bin ich froh das es so viele Tips da gibt, ich selber kann leider keine geben, wobei mir auch mal passiert ist den Akku beim Laden vergessen ( älteres Gerät ) aber entladen hat sich der Akku nicht.......

 

versuche nochmals, eine Skizze hochzuladen, vielleicht klappt's....
Bitte immer Beachten....Selbermachen ist immer eigenes Risiko !!
Gruss...
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Scannen0001.jpg
Hits:	0
Größe:	31,9 KB
ID:	8802  

 

Hab mich über das Thema auch meine Gedanken gemacht,ich hatte mehrere Akkugeräte mit lausigen Ladegeräten,die auch noch 5-10 Stunden gebraucht haben und man nie wusste ob sie denn jetzt voll sind oder nicht.
Hab dann einen Universal Modellbau Ladegerät von Conrad bestellt,ist zwar nicht billig aber hat eine Akkuüberwachung und Endabschaltung.Das war vor 10 Jahren.Heute gibts noch bessere da meines nur 1-10 Zellen also 1,2-12 V abdeckt.

 

Zitat von Hazett
versuche nochmals, eine Skizze hochzuladen, vielleicht klappt's....
Bitte immer Beachten....Selbermachen ist immer eigenes Risiko !!
Gruss...

Wie sieht es aus, wenn man ein Relais nimmt, welches eine 230V-Spule hat (angeschlossen an die Primärseite) , und man nimmt den Schaltkontakt an der Sekundärseite. So hat man kein Problem mit der Diode und der Entladung über die Spule mehr.
Oder spricht da elektrisch irgendetwas dagegen ?

 

Zitat von woffel72
Wie sieht es aus, wenn man ein Relais nimmt, welches eine 230V-Spule hat (angeschlossen an die Primärseite) , und man nimmt den Schaltkontakt an der Sekundärseite. So hat man kein Problem mit der Diode und der Entladung über die Spule mehr.
Oder spricht da elektrisch irgendetwas dagegen ?
Im Prinzip wird das funktionieren....aber es muss eben wegen der Netzspannung sehr sorgfätig ( räumlich ) getrennt und Primär zu Sekundär extra isoliert werden !
Je nach Art des Relais wäre die Verwendung von isol. Steckern ( AMP ) richtig...
und in ein Gehäuse einbauen.. zwecks Schutzisolierung !
Das Relais muss aber Dauer-Einschaltfähig sein ...wird warm bei den Ladezeiten
von ca 5-6 Std. !!!!
Viel Erfolg wünscht Hazett

 

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Ansicht