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400er Schliff zu fein zum lackieren?

04.05.2015, 22:50
Hallo allerseits,
habe einen Buche-Leimholz Wohnzimmertisch bis auf eine 400er Körnung abgeschliffen, weil ich ursprünglich vorhatte, den Tisch zu ölen. Nun haben wir uns im Nachhinein umentschieden und ich möchte den Tisch mit Klarlack lackieren.
Ist 400 zu fein, um den Lack "festzuhalten" und ich sollte noch mal auf 180 oder 240 anrauhen? Oder ist das dem Lack egal und er haftet auch auf einem 400er Untergrund?
Vielen Dank im Voraus für eure Ratschläge.
MfG
Ikeo
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6 Antworten
Mit 400er Korn hast Du einen sehr glatten Untergrund. Wenn vorher schon einmal Lackiert war ist das kein Problem. Ist das Holz Roh, würde ich zum Vorstreichen mit 320er Korn schleifen und erst dann den Zwischenanschliff mit 400er Korn.

 

Möchtest Du dir nicht noch einmal überlegen ob du so ein schönes Naturprodukt mit Kunststoff beschichten willst?

 

Ich denke, dass der 400er Schliff völlig in Ordnung ist.
Außerdem schreibst du, dass du den Tisch abgeschliffen hast, dann würde auch die Antwort von RedScorpion68 das gleiche Aussagen.

 

Das Holz war vorher schon mit Klarlack überzogen. Habe ihn nun bis auf das "nackte Holz" auf 400 abgeschliffen. Meine Sorge war nur, dass der neue Klarlack-Anstrich wegen der nun doch sehr glatten Oberfläche nicht hält.
@Tscharlie
Bin deiner Meinung, das gehört sich eigentlich nicht. Kurze Vorgeschichte: Wir haben einen neuen Esstisch (Birke Leimholz geölt) gekauft, weil uns versichert wurde, es gäbe noch anderes Mobiliar dieser Serie. Dem ist leider nicht so. Nun versuche ich, dem alten Wohnzimmertisch (Buche Leimholz Klarlack) eine Oberfläche zu verpassen, die wenigstens annähernd an den Esstisch rankommt.
Öl an sich "befeuert" ja, dadurch wäre der Farbunterschied noch extremer. Öl mit Weißpigmenten ergibt leider auch nicht den Effekt, den ich mir so vorgestellt hatte (an der Unterseite der Tischplatte probiert).
Bleibt leider nur noch der klassische Klarlack...
Alternative wäre, den Wohnzimmertisch einfach in Birke nachzubauen. Das wird über kurz oder lang auch so gemacht, aber im Moment muss es die günstigere Variante erst mal tun.

MfG
Ikeo

 

Geändert von Ikeo (05.05.2015 um 09:54 Uhr)
Alles klar, jetzt verstehe ich das. Ich hoffe Du kommst mit dem Farbton halbwegs hin. Wie es wirklich ausschaut sieht man immer erst wenn der Lack trocken ist.

 

Naja, aus Buche kannste halt keine Birke machen... Aber ich hoffe, wenigstens den über die Jahre nachgedunkelten Rotbraunstich ein wenig heller zu bekommen. Und wenn nicht, hab ich auch was draus gelernt

 

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