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3cm Bohren in Betondecke - Rohre möglich?

15.10.2015, 09:37
Hallo zusammen,

Ich habe eine absolute Anfängerfrage für euch:
Ich würde gerne über unserer Fensterwand im Wohnzimmer (Mehrfamilienhaus, großer Bau, alles (Stahl?)Beton) Gardinenstangen anbringen, wozu ich natürlich in die Decke bohren muss.

Nun stellt sich mir die Frage, ob ich da, abgesehen von Elektroleitungen, irgendwelche Rohre treffen könnte (Heizung oder Wasser, Gas liegt am Haus keins an, soweit ich weiß).
Die Schrauben sind nur 3cm lang, also würde ich natürlich auch nicht viel tiefer bohren. Die Decke besteht aus verputztem Beton.

Der gesunde Menschenverstand (und das Internet) sagt mir, dass 3cm in einer Betondecke keine Rohre liegen sollten.

Trotzdem würde ich gerne sicherheitshalber nochmal nachfragen, da mein Leitungsprüfer hier völlig nutzlos ist - da piept die ganze Decke.

Die Hausverwaltung ist kaum zu erreichen, der Hausmeister sagt "joah, kann eigentlich nich sein".

Stromleitungen liegen da definitiv keine, die erkennt das Suchgerät zum Glück zuverlässig an allen Stellen im Raum. Nur Metall wird mir eben überall angezeigt.
Daher meine Frage:

Ist es irgendwie möglich, in der Decke über einem Fenster im Wohnzimmer eine Wasser- oder Heizungsleitung anzubohren bei 3cm Bohrtiefe in Beton?

Vielen Dank und beste Grüße,
Jörg
 
Betondecke, Stromleitungen Betondecke, Stromleitungen
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29 Antworten
Möglich ist alles, ich hab schon Kabel und Rohre an stellen gefunden.. man man man aber in der Regel sollte da nix sein. Manchmal muss MANN einfach mutig sein. Um sicher zu gehen musst Du ein Testgerät kaufen.

 

Woody  
Leitungen in 3cm ist eher unwahrscheinlich, zumal du ja auch nicht die ganzen 3cm in den Deckenbeton bohrst, sondern sicher auch 1cm Putzschicht vorhanden ist.

Wie BDI sagt, man muss auch mal Mut haben

 

...ist übrigens ein ziemlich neuer Bau und das Testgerät schlägt - wie gesagt, auf die ganze Decke an.

"Mutig sein" und dann im schlimmsten Fall was anbohren möchte ich lieber nicht. Stromkabel schön und gut, aber Wasser- oder Heizungsrohre wären ja schon ne größere Geschichte.

Kurze Zusatzfrage noch, sorry:
Rohre liegen immer in Hohlräumen oder einer Isolierschicht, oder? Also einbetoniert sollten die nie sein, richtig?

Viele Grüße

 

Geändert von JoergHB (15.10.2015 um 09:56 Uhr)
Woody  
Sorry, aber Rohre dermaßen knapp am Niveau haben nicht mal Uraltbauten.

Zusatzfrage: Gardinenstangen werden doch an der Wand montiert. Oder meinst du Gardinenschienen?

 

Vielen Dank für die Antworten soweit!

Die Fenster ziehen sich sehr weit hoch, da in de Wand zu bohren klappt nicht richtig. Von Ikea gibt's Befestigungen, die sich sowohl an der Wand, als auch an der Decke anbringen lassen.

Also in einem ca 20 Jahre alten Haus dürfte da nichts liegen, richtig?

Zusatzinfo: Ich bohre relativ weit von beiden Wänden weg. An einer Seite vor der Wand gehen Heizungsrohre in die Decke, aber von denen halte ich natürlich ordentlich Abstand.

Vielen Dank!

 

Geändert von JoergHB (15.10.2015 um 10:04 Uhr)
WESHALB Dein Suchgerät anschlägt ! Meines Erachtens nach ,sind in jedem Beton (Decken/Wände) Moniereisen verbaut ,dementsprechend ist es möglich auf diese beim Bohren zu treffen .Bohre mit einem "kleinen " 6mm Steinbohrer vor ,oder wenn Du hast ,noch kleiner 4mm ,dann merkst Du ob Du Eisen triffst und kannst dann NEUE Löcher etwas daneben anbringen.Die Moniereisen sind rund und meist nicht dicker als 20mm ,da durchzukommen ist schon "etwas" problematisch!

 

Ich würde auch sagen: "Trau Dich einfach!"
Früher wurden ja gern die Decken geschlitzt, um hier Leitungen o.ä. zu verlegen.
In unserem Haus (BJ. 2011) wurden dagegen alle Stromleitungen in der Etage drüber verlegt und punktuell nach unten geführt.
Bei uns wurden auch Filigrandecken verwendet. Hier ist die Armierung unten (da Zugbelastung) und der Boden incl. Rohre wurde oberdrüber aufgebaut. Filigrandecken sind 4 bis 6cm dick, Rohre sollte man deshalb bei 3cm Bohrungen nicht treffen.

 

Also bei uns liegt die Heizung teilweise 1-2 cm unterm Putz. Kann man sogar von außen fühlen.. schön warm.. Dämmung lach.... so was gab es da nicht.... Wiederaufbau 1945 da ist ALLES möglich... Da waren sogar Kabel Stoff ummantelt !

 

Vielen Dank für die weiteren Antworten!

So oder so sind Wasser- und Heizungsrohre ja niemals einbetoniert, oder?

Woran merke ich im Zweifelsfall, ob ich ein Armierungseisen oder eine Leitung getroffen habe?

 

Weiterbohren.. wenn Wasser kommt war es eine Leitung !!!

 

da müsste aber schon erstmal ein Hohlraum kommen, oder?

...und damit meine ich nicht den IM Rohr.

 

Nö... muss nicht !!!

 

Echt, Wasser- und Heizungsrohre könnten einfach einbetoniert sein?
Das Haus ist übrigens ca 20 Jahre alt.

 

Dog
Schließe mich der Mehrheit an, Rohre und Leitungen können überall sein.Hab selbst mal bei der Bundesbank den Keller unter Wasser gesetzt.

Ich wollte lediglich die Wand (Kalksandsteine, unverputzt) mit Diamantscheibe einschneiden um beim Stemmen eine saubere Kante zu haben, auch exta Hausmeister gefragt da dort kurz zuvor bereits Sanierungsarbeiten waren und Pläne konsultiert... Mein Schlitz wurde keine 30 cm lang bis ich geduscht auf der Leiter stand und ein Springbrunnen (42er Leitung) aus der Wand kam.

Mich würde aber mal interessieren was da bitte montiert werden soll mit gerade mal 30 mm tiefen Bohrlöchern, ich hab grad reichlich Zweifel ob das überhaupt hält.

 

Da hat Nublon recht.. da hab ich noch gar nicht dran gedacht... also meine Gardinen hängen an 5 x 80 Schrauben. Aber das liegt auch an den schlechten Wänden bei uns... entweder Bomben hart oder Butter weich !!!

 

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