Tiefzieheinlage für Systemkoffer

Tiefzieheinlage - selbst gemacht
1/1 Tiefzieheinlage - selbst gemacht
Technik
von Rainerle
14.10.15 00:33
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  • Unter 1 TagSchwer
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  • 5050,00 €

Als bekennender Fan von Systemkoffern zur Aufbewahrung ärgert es mich, dass man für die grünen Elektrowerkzeuge von BOSCH keine Einlagen für L-Boxxen oder Systainer bekommen kann. Was bleibt dann übrig, als sich welche selbst zu machen?


Bisher habe ich Würfelschaumstoff verwendet - ein Beispiel für einen gelungenen Messgeräte-Koffer findet Ihr hier. Aber  bei Maschinen verschmutzt der Würfelschaumstoff leicht durch Staub (Bohrhammer) oder Sägespäne (Stichsäge etc.). Ich finde dies keine gute Alternative zu den Tiefzieheinlagen, die es für blaue Geräte oder eben von Festool gibt. Aber nur deswegen diese Geräte zu kaufen, obwohl man gut funktionierende grüne Maschinen im Keller hat? Keineswegs. Also habe ich mich im Internet schlau gemacht und habe dabei auch festgestellt, dass das auf 1-2-do bisher noch niemand als Projekt vorgestellt hat. 

Deshalb stelle ich Euch meine Tiefziehbox und das Resultat eines langen Tages Werkstattarbeit vor:

Ich habe eine Vakuum-Tiefziehbox gebaut, mit der ich nun Tiefzieheinlagen für Systemboxen heratellen kann. Im Projekt beschreibe ich das Erstellen einer Positivform meines Akku-Schlagbohrschraubers und eines Akkus, den Bau der Tiefziehbox und das Tiefziehen einer Einlage für einen Systainer. 

Da ich das Projekt in den Herbst-Wettbewerb "Koffer, Kisten und Systeme - Aufbewahrung für eure Bosch-Geräte" einstellen werde, hoffe ich natürlich auch auf viele Stimmen von Euch. Herzlichen Dank im voraus!


WerkzeugkofferL-Boxx, Maschinenkoffer, Einlage, Tiefziehen, Sytstainer, Vakuumziehen, Tiefzieheinlage, Werkzeugeinlage
4.8 5 45

Bauanleitung

Benötigtes Material

Stk. Beschreibung Material Maße
  Multiplexplatten     
  Holzkiste     
  Fensterdichtungen     
  Kunststoff zum Tiefziehen     

Benötigtes Werkzeug

  • Akku-Schrauber
  • Stichsäge
  • Tischkreissäge
  • Tischbohrmaschine
  • Allzwecksauger
  • Tischkreissäge

1 Negativform erstellen

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Akkuschrauber sorgfältig verpacken
1/3 Akkuschrauber sorgfältig verpacken
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Beim Tiefziehen wird eine erwärmte Kunststoffplatte über eine Form per Vakuum gezogen. In meinem Fall will ich eine Einlage für einen Akkuschrauber machen. Ich brauche folglich eine Form, die genau der halben Höhe des liegenden Akkuschraubers entspricht. 


Ich brauche also zunächst eine Negativform, die ich in einem zweiten Schritt wieder in eine Positivform umwandeln kann. 

Die Negativform hat mir etwas Kopfzerbrechen bereitet. Würde ich den Akkuschrauber mit Gips überziehen, würde das Gerät ziemlich verdreckt werden. Es musste also eine andere Lösung her. Ich dachte an feuchten Sand, aber ich dachte zum einen, dass dieser vermutlich eine zu grobe Oberfläche ergibt und beim späteren Ausgießen der Form mit feuchtem Gips daran hängen bleiben würde. Mir fiel zunächst nichts passendes ein. Da kam die rettende Idee: Sägemehl. Davon habe ich genug in der Werkstatt.

Ich habe Sägemehl mit Wasser zu einem zähen Brei angerührt und in eine Kunststoffbox gedrückt. Erste Tests mit den Fingern versprachen eine gute Konsistenz für eine Gipsform. 

Nächstes Problem: Der Schrauber sollte nicht zu sehr verschmutzen und zugleich sollte die Form ja auch mindestens einen Millimeter größer sein als der Schrauber. So dass dieser minimal "Spiel" in der Tiefzieheinlage haben sollte. 

Auch hier hatte ich eine Lösung zu suchen. Frischhaltefolie knittert zu stark, zudem braucht man zu viele Lagen. Wurde also schon ohne Ausprobieren verworfen. Eine meiner Töchter arbeitet in einem Krankenhaus und sie hatte mir einmal größere Mengen Verbandsmateriel gebracht, das das Verfallsdatum überschritten hatte. Ich habe deshalb einiges auf Lager, was ich hier gut verwenden konnte: 

Ich habe leicht klebenden flexiblen Verband verwendet. Der Kleber haftet eigentlich nur am Verband selbst, so dass dieser Rückstandsfrei vom Schrauber entfernt werden kann. Da dieser extrem flexibel ist, kann dieser  faltenfrei um den Schrauber gespannt werden. Insgesamt kamen zwei bis drei Schichten über den Schrauber.

Nun wurde der Schrauber in das Sägemehl gedrückt und dadurch die Negativform gebildet.

2 Die Positivform

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Positivform - für den ersten Versuch gar nicht so schlecht.
1/3 Positivform - für den ersten Versuch gar nicht so schlecht.
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Nach vorsichtigem Herausheben des Schraubers wurde diese Form mit sehr flüssigem Gips ausgegossen. Leider habe ich mich bei der Menge etwas verschätzt. Ich musste zweimal Gips nachgießen und so gab es zwei Stellen, an denen der bereits leicht erhärtete Gips auf den flüssigen traf. So hatte ich an diesen Stellen später Bruchstellen. Beim nächsten Mal mache ich lieber gleich zu viel an ...

Nach Trocknen des Gipses - bei mir etwa 1 Stunde - habe ich das Positiv entnommen. Die Oberfläche war leider ziemlich grob, das Sägemehl war vermutlich zu faserig. Aber das war kein großes Problem, denn durch die Feuchte des Sägemehls war der Gilps oberflächlich noch sehr feucht und ich konnte mit den Fingern und einem Schleifpapier sehr gut nacharbeiten. So erhielt ich ein glattes Positiv des Akkuschraubers. Die Rückseite der Form war sehr uneben, das stört aber nicht, da ich zunächst mit 4 mm starkem Kunststoff tiefziehen werde. Bei dünnen Platten mit z.B. 0,5 mm Stärke könnte die Folie unter die Form gezogen werden. Aber hier beim Erstversuch ist das unerheblich. 

3 Bau einer Tiefziehbox

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Box mit Klebeband abdichten
1/3 Box mit Klebeband abdichten
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Nachdem ich jetzt ein Abbild des Schraubers habe, brauche ich noch eine Tiefziehbox. Hier gehe ich zunächst einfach vor. Ich habe eine Holzkiste, die ich dazu verwenden möchte. Diese ist 40 x 30 cm groß. Also etwas größer als die Innenmaße eines Systainers. 


Auf die Box brauche ich als erstes eine Lochplatte. Als sparsamer Mensch mache ich diese selbst. Mit einer Lochschablone werden die Löcher angezeichnet, dann gebohrt. Ein heiteres Unterfangen - es handelt sich nur um etwas über 400 Löcher mit Durchmesser 3 mm. Im Netzt sah ich lediglich Boxen mit großen Löchern. Diese haben den Nachteil, dass das Kunststoff beim Tiefziehen auch in die Löcher gezogen wird und so ein eher unerwünschtes Muster erzeugt wird. Ich habe mir erhofft, dass man kleinere Löcher weniger sieht. Später zeigte sich, dass man diese dennoch minimal sieht. Ich denke, ich werde künftig Stoff überspannen. Mal sehen, das kann man sicher noch verbessern. 

Vor Befestigung der Lochplatte wird die Box komplett in den Fugen zusätzlich mit Klebeband abgedichtet. Die Grifflöcher werden mit Holz abgedeckt, verschraubt und ebenfalls abgeklebt. Sodann muss ein Loch für den Staubsaugerschlauch gebohrt werden. Zum Glück habe ich einen passenden Forstnerbohrer. Um ein Durchbiegen der Lochplatte im Vakuum zu verhindern, wird nich quer eine Alustange eingebaut.

Auf die Fuge zwischen Box und Lochplatte kommt eine Fensterdichtung. Diese sieht man später auch auf die Lochplatte aufgeklebt. 

Es ist wichtig, dass die Box absolut dicht ist, damit durch die Löcher der Lochplatte gut angesaugt wird. Den Grund hierfür beschreibe ich später.

4 Deckel der Tiefziehbox

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Die Box mit Positivformen
1/4 Die Box mit Positivformen
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Im ersten Bild sieht man Box mit den Positivformen. Rechts ein Holzklotz, den ich passend zur Akkuform (Bodenfläche) geformt habe. Denn in den Koffer soll später der Akkuschrauber plus Ersatzakku. 


In den folgenden Bildern sieht man den Zuschnitt von 4 Multiplex-Rahmenteilen. Ich brauche 4 Stück, die verschraubt als Rahmen über die Box gestülpt werden können. Die untere Kante wird angeschrägt, so dass dieser Stülprahmen extrem schnell über die Box gesetzt werden kann (eine weitere Erklärung hierzu folgt später beim eigentlichen Tiefziehen). 

Sodann fertige ich einen Rahmen der exakt die Maße wie obiger Stülprahmen hat, allerdings nur 1 cm hoch ist. An der Stelle, an der der Staubsaugeranschluss bei übergestülptem Rahmen ist, wird eine Aushöhlung mit der Stichsäge ausgesägt. 

Auf den Stülprahmen wird das Tiefziehkunststoff aufgelegt, der Abschlussrahmen wird dann durch das Kunststoff in den Stulprahmen eingeschraubt. So ist der Kunststoff ausreichend fixiert.

Nun ist die Tiefziehbox fertig. Auf die untere Box wird noch auf der Lochplatte eine selbstklebende Fensterdichtung (gibt es günstig im Baumarkt) ringsum angebracht. So kann seitlich keine Luft vom Sauger bei aufgelegter Kunststoffplatte angesaugt werden - ein Vakuum entsteht.
 

5 Das Tiefziehen - Allgemeine Erklärung

Ich erkläre nun kurz das Prinzip. Die eingespannte Kunststoffplatte wird erhitzt, so dass der Kunststoff weich und geschmeidig wird. Das wird je nach Art des Kunststoffes bei einer Temperatur von 150 bis 230 Grad erreicht. Ist der Kunststoff ausreichend durcherwärmt, wird dieser über die Tiefziehbox gestülpt. hier ist Eile angesagt. Kühlt der Kunststoff zu rasch ab, wird er wieder hart und der Tiefziehvorgang funktioniert nicht mehr. Vorteil: Man erwärmt das Material einfach nochmals und hat einen zweiten Versuch. 

Der Staubsauger erzeugt einen Unterdruck, der weiche Kunststoff wird angesaugt und wird auf der Lochplatte plan gezogen. Das geschieht innerhalb eines Sskundenbruchteils. Und: Innerhalb weniger Sekunden kühlt sich der Kunststoff an der Form und der Lochplatte ab und kann gleich abgehoben werden. Allerdings erst nach Abschalten des Saugers. Der Unterdruck ist enorm! 

Nun kommt es auf die Art des Kunststoffes an. Hierzu sollte man im Netz recherchieren. Besonders im Bereich der Modellflieger findet man unzählige Tipps und leider auch ziemlich viel Unsinn. Es ist auch nicht einfach passendes Material zu bekommen. In den Baumärkten gibt es in der Regel Acrylglas. Dies ist sehr spröde und eher ungeeignet. Außerdem enthalten wohl viele Kunststoffe Luftfeuchte, die dann wiederum beim Erhitzen zu Blasenbildung kommen kann. Im Baumarkt bekommt man sogenanntes Depron - 6 mm starke Kunststoffplatten aus PVC. Eigentlich eine Art wie Styropor nur fester und stabiler. Da ich  keine andere Quelle vor Ort habe, habe ich mich für dieses Material in grau entschieden. 

Ich habe aber zwischenzeitlich bei der Firma Graupner Material bestellt, mit dem ich demnächst weiter experimentieren werde. Das jetztige Material ist mir zu dick. Platten mit 30 mal 50 cm in der Stärke 0,5 mm gibt es im Onlineshop des Modellbauherstellers Graupner für unter 2 Euro. Ein Preis der durchaus OK ist.

6 Meine erste Tiefzieheinlage

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Erster Test mit Terassenstrahler
1/5 Erster Test mit Terassenstrahler
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Ich versuche es zunächst mit dem Heisluftföhn. Das funktioniert nicht, sobald eine Seite warm ist, ist die andere wieder ausgekühlt. Ich brauche eine gleichmäßigere Erwärmung. Der Terassenstrahler mit 2000 Watt erzeugt gut Hitze. Nach knapp 10 Minuten ist das Kunststoff schon recht warm. 


Also ab damit auf die Box. Satz mit "X" - Das war wohl nix!

Der Kunststoff ist doch nicht warm genug gewesen, der Kunststoff wird nicht mal stellenweise an die Lochplatte gezogen. Ich brauche etwas, womit ich die Temperatur steuern kann ... Der Gasgrill ist mir dann doch etwas zu aufwändig. Aber ich glaube, ich werde es demnächst damit ausprobieren. Denn warmer Kunststoff gast aus und der Geruch ist zum einen nicht angenehm und ich glaube auch nicht für die Gesundheit förderlich.

Ich wusste das noch nicht und kam auch gleich auf die im Netz häufig beschriebene Backofenmethode. Allerdings musste ich den erst mal komplett leer machen. Die Einschubhalter links und rechts müssen raus, da die Box sonst nicht reinpassen würde. Also Sauger, Box auf den Küchentisch, dicke Handschuhe bereitgelegt, Ofen an, Deckel mit Kunststoffplatte in den Ofen. 

Ich beginne mal mit 150 Grad. Ich stelle radch fest, das ist deutlich zu wenig. Dann steigere ich bis auf 230 Grad. Pech gehabt, der Kunststoff beginnt an einer Stelle zu reissen. Das war also zu heiß. Neue Platte eingeschraubt und nochmals in den Ofen. Ich entscheide mich für 220 Grad Umluft. Der Kunststoff beginnt anfangs wellig zu werden, spannt sich dann aber wieder und fängt dann an durchzuhängen. 3 cm durchhängen erscheint mir gut, ich hole die Abdeckung mit dem Kunststoff  mit dicken Handschuhen aus dem Ofen, der Staubsauger läuft bereits. Deckel auf die Box - Wupp - Unterdruck - der Kunststoff nimmt Form an und zieht sich dem Saugstrom des Saugers folgend auf die Lochplatte. Das dauert echt nur eine Millisekunde! Wow. Zuerst Aufregung, dann Der Überraschungsmoment, dann Freude über ein Ergebnis. Es hat funktioniert! Wow!

(Sorry für die teils gedrehten Fotos, ich bekomme das nicht hin ... Egal was ich mache, die Bilder werden gedreht angezeigt ...)

7 Die erste gute Tiefzieheinlage

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Erster Test noch im Stülpdeckel
1/3 Erster Test noch im Stülpdeckel
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Insgesamt habe ich 4 Versuche gebraucht, um eine meinen Ansprüchen genügende Einlage herzustellen. Nachdem ich nun genau weiß, wie hoch die Temperatur sein muss, sollte es künftig mit minimalem Ausschuss machbar sein. 


Über das Erhitzen muss ich mir auch noch etwas Gedanken machen. Im Backofen gab es schon eine Geruchsentwicklung, Fenster auf, Abzugshaube an und eine halbe Stunde warten. Dann ist der Geruch weg. Vielleicht lag es auch nur an diesem Material, eine 0,5 mm-Platte ist schneller erhitzt und bedarf auch deutlich weniger Temperatur. Ich werde es bald erfahren ... 

Ein erster Passtest - ja, der Schrauber und der Akku liegen ordentlich in der Einlage. Prima! 

Die tiefgezogene Kunststoffplatte wird nun aus dem Deckel geschraubt. Sodann werden die Kanten anhand eines Originalmusters zugeschnitten (Stichsäge, Cuttermesser) und die Kanten gerundet (Schleifpapier). Nun kann diese erstmalig in einen Systainer gelegt werden. Test bestanden. Schrauber und Akku rein. Wunderbar! Ich bin begeistert. 

Der im Foto gezeigte Systainer wird übrigens nicht der endgültige sein. Ich habe bereits einen speziellen bestellt. Mit Deckelfach in das Bohrer und Bits gelegt werden und einer unten im Systainer eingebauten Schublade, in der gängige Schrauben und Dübel mitgenommen werden können. Deshalb habe ich bei der Einlage auch auf Aussparungen für eine Bitbox oder Bohrerdose verzichtet. Ich brauche dort lediglich den Schrauber und einen Ersatzakku. Das Ladegerät ist mittlerweile in der Werkstatt an der Wand fest installiert, das habe ich unterwegs noch nie gebraucht. 

 

8 Die Einlage passt auch für die 14,4er Reihe.

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PSB 18 LI-2
1/2 PSB 18 LI-2
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Ich habe noch den Akkuschrauber der 14,4 Volt-Reihe. Dieser ist schon um einiges kleiner, aber er passt auch in die Einlage. Zwar nicht perfekt, aber schon so, dass er sicher transportiert werden kann. 


Ich bin vom Ergebnis begeistert und werde nach und nach schon noch die eine oder andere Tiefzeiheinlage erstellen. Zumindest war es eine nette Herausforderung und der Spaß am "Wupp" beim Tiefziehen macht den Aufwand locker wett. 


Wenn der Wunsch besteht, werde ich Euch über meine weiteren Versuche mit anderen Kunststoffen auf dem laufenden halten. 

Ich würde mich über nette Bewertungen freuen und natürlich wäre ich höchst erfreut, wenn jemand eine ähnliche Box nachbauen möchte. 

46 Kommentare

zu „Tiefzieheinlage für Systemkoffer“

Woww Rainer , das wünscht man sich für jedes Werkzeug ohne Box . Tiefzieheinlage war mir neu , aber man lernt immer dazu . Ist mir leider zu kompliziert :( Top Bauanleitung und Bebilderung 5 Däumchen
2015-10-14 00:38:17

Warum kompliziert, Bine? Jetzt weißt Du wie es geht und demnächst gibt es so was bei Euch im Bad für die Nagelfeilen, in der Küche für die Suppenlöffel, im Wohnzimmer für die Fernbedienungen, im Garten für die Rebscheren etc. :-) Ich weiß schon, ich darf das meiner Göttergattin nicht zeigen ...
2015-10-14 00:43:18

Eine clever Idee, das muß ich schon sagen. Sieht auch sehr gut aus. Was hast du für Material verwendet, und wo hast du das hebekommen. Oder habe ich in deiner Beschreibung was übersehen? Und natürlich sind wir (zuminderst ich) über das weiter vorgehen interessiert
PS. Frage über das Msaterial hat sich erledigt, habe es doch noch gefunden
2015-10-14 00:56:57

Hier kommt eine nette Bewertung: Schönes Projekt, sehr ausführlich beschrieben und bebildert. 5D
Nachbauen werde ich es erstmal nicht, da ich keine Systainer oder leeren Werkzeugboxen habe. Irgendwann wird es aber soweit sein und dann werde ich mich an Deine Idee erinnern.
Das verwendete Prinzip kenne ich von der Vakuumpresse, die ich gern hätte. Allerdings reicht hier der Staubsauger nicht, um den Unterdruck zu erzeugen.
2015-10-14 00:57:37

Material ist ein Kunstoff in der Art einer Dämmplatte. Relativ weich, kann man mit Cutter gut schneiden. Gibt es in jedem Baumarkt in verschiedensten Farben, steht immer neben dem Acrylglas. Einfach mal schauen. 4mm stark. Die Platte mit 50 mal 1 Meter kostet rund 14 Euro.
2015-10-14 01:02:52

Wirklich klasse Rainerle. 5D
Hätte nicht geglaubt das es mit einem normalen Staubsauger funktioniert.
Eine Erfahrung reicher. Danke
2015-10-14 03:30:57

Super Sache gefällt mir richtig gut!
Einwandfrei beschrieben!
2015-10-14 06:47:04

Schon über die Grossproduktion nachgedacht? Wie geil ist das denn? Ich hab mit Sperrholz in 9 mm gebastelt und getüdelt, geflucht, wieder abgerissen und neu aufgebaut. Mit der genialen Idee wäre das ja überhaupt kein Problem. Einwandfreie 5 Tiefziehteile zusätzlich!
2015-10-14 07:15:20

Sehr kewle Sache - damit solltest du Geld verdienen ;)
2015-10-14 07:16:52

Klasse Idee passt auch das ladeGerät mit rein ? Vorstellung und Umsetzung sind klasse 5 Systainer von mir
2015-10-14 07:47:17

Das mit dem tiefziehen von Kunststoff im Backofen kenne ich noch auch meiner Modellbauzeit, daher weiß ich, wie schwer das ist. Rainerle ich kann nur eines dazu sagen, respekt. Ich finde das ein 1a Ergebnis und die super Beschreibung und Bilder rundet alles ab. Danke
2015-10-14 08:04:53

Ist ja der Hammer. Zwar ´ne Menge Arbeit, aber schaut ordentlich aus... 5 D
2015-10-14 09:38:47

Einsame Klasse ist mir neu natürlich 5d
2015-10-14 09:45:38

Rainer hast du ein Gästebett? Ich komme dann vorbei mit meinem Werkzeug! ;-) Super Idee, auf die muss man erstmal kommen.
2015-10-14 10:32:54

Super Projekt und Beschreibung. Absolut nachvollziehbar.
Kenne das Verfahren noch aus meiner Zeit in der Kunststoffverarbeitung.

Für den Hausgebrauch - genial!
2015-10-14 10:43:20

Tolles Ergebnis mit (wenn mans weiss) geringem Aufwand.
2015-10-14 10:45:38

Schade das ich nur 5 Daumen geben kann. Mir wäre dein Projekt auch 10 Daumen Wert! Verdammt toll geworden! Auch die Beschreibung ist sehr gut, ich denke, zum nachbauen sehr zu empfehlen!
2015-10-14 11:25:50

Hochinteressantes Projekt und aus meiner Sicht haste gute Siegchancen beim Wettbewerb ;)

Auf die Idee den Schrauber mit Adhäsivbinden (so nennt man diese Dinger) zu umwickeln, muss man auch erst mal kommen. Dachte zuerst, es sind normale Mullbinden. Das Negativ kann man doch anmalen und als Deko an die Wand hängen.
2015-10-14 12:39:49

So eine Tiefziehbox ist schon nicht schlecht. Allerdings finde ich persönlich Tiefzieheinlagen für Werkzeuge suboptimal. Sie sind nicht gepolstert und klappern darin herim. Will man was ändern gehtdas
2015-10-14 12:48:25

nicht so einfach. Und jedesmal ein Positiv vom Werkzeug abformen währe mir auch zu viel arbeit. Ich steh da mehr auf PTT Schnitteinlagen...
2015-10-14 12:50:01

Tschuldigung, die Platten heissen EPP-Platten..
2015-10-14 12:52:01

Die Beschreibung lässt praktisch keine Fragen offen. 5 Daumen!
2015-10-14 13:19:24

Ist zwar ein ziemlich großer Aufwand, aber wieso nicht. Man gönnt sich ja sonst nichts :-) Mein Fazit richtig tolles Teil und Beschreibung. 5D
LG Holzpaul - der mit dem Holz tanzt
2015-10-14 15:05:10

Das kannte ich noch nicht, Hammer, TOLL
2015-10-14 16:07:54

gutes Projekt und gut erklärt.
2015-10-14 17:09:12

klasse und ausführlich beschrieben.
2015-10-14 18:36:07

Genial!!!
Ein wirklich extrem Bereichen derer Artikel!!
Vielen dank, fürs teilhaben
2015-10-14 20:08:20

Viel Spaß bei der nächsten Pizza, die nach Plastik schmeckt...
Idee gut, jedoch mache ich mir da lieber eine Holzaufbewahrung, heiße ja schließlich nicht Plastiksauger *g*
2015-10-14 20:34:22

Genial, spitze, toll, fantastisch, großartig, super etc. etc. etc.
Alleine die Idee ist schon genial, die Umsetzung noch viel mehr und die Beschreibung einfach spitze.
Meine Stimme hast auf jeden Fall und auch 5 D (dafür hättest allerdings mindestens 10 verdient).
Du kannst wirklich stolz darauf sein.
Herzlichst Samir
2015-10-14 20:52:35

Endlich mal wieder etwas richtig Innovatives, macht aber auch jede Menge Arbeit, die sich aber gelohnt hat ;O) 5D
2015-10-14 21:06:06

alanLee hatte das Tiefziehen, in einem seiner Projekte, auch schon mal vorgestellt. Aber deine Lösung ist auch nicht schlecht. 5D
2015-10-14 21:21:13

Danke allen für die positiven Rückmeldungen :-)
Ich gebe ja zu, der Aufwand der Herstellung ist im Vergleich zum Ergebnis nicht zu rechtfertigen. Aber zum einen habe ich ja nur Reste verwendet und manchmal juckt mich einfach der schwäbische Erfindergeist in den Fingern. Beim Heimwerken ist ja häufig der Weg das Ziel. Und beim späteren Nichtgebrauch könnte ich alles irgendwie wieder recyclen. Aber vorerst werde ich schon noch das eine oder andere damit machen.
2015-10-14 22:04:04

Ich würde sagen der Aufwand hat sich gelohnt. Sieht gut aus.
2015-10-14 22:43:21

Schon allein für die Idee, Tiefziehfolien selber zu machen gibts von mir 5D!!
Ausführung und Beschreibung TOP!!!
2015-10-15 07:50:49

Wow Obercolle Idee . prima gemacht.
2015-10-15 10:19:47

Tolle Sache, schaut gut aus und ist scheinbar auch sehr haltbar. 5 D
2015-10-15 10:40:54

Gefällt mir sehr gut!
Ich würde nur nicht den Backofen aus der Küche verwenden, sondern evtl. einen Temperofen, wenn die Stückzahl höher wird. Oder einen ausrangierten Backofen.
2015-10-15 18:47:32

Hallo Mistral, nein, ich werde nicht in die Serienproduktion einsteigen :-) Wobei, wenn jemand ernsthaft als Nebengewerbe für Bosch grün einsteigen möchte und für alle Geräte Einlagen produzieren will, stelle ich gerne meine Maschinen als Muster zur Verfügung ;-)
2015-10-15 20:20:34

Kommt wie gerufen für meinen 10,8V Spezialkoffer
2015-10-19 17:47:04

Absolut genial! Viel Aufwand für die Tiefziehbox, aber jetzt kannst du dir bequem für alle Geräte ne schöne Einlage basteln. Hammer!
2015-10-21 09:03:30

Ist echt aufwändig, aber sieht klasse aus!
2015-10-22 18:06:11

eine tolle uns sehr saubere Lösung
2015-10-25 18:13:44

respekt
2015-11-21 10:42:02

Du solltest mit den Einlagen in Serie gehen... Da ist bestimmt Bedarf vorhanden.
2016-11-09 07:03:33

Toll gedacht und super gemacht
2016-11-11 22:03:57

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