-
Schwer
-
1-2 Tage
-
25,00 €
Dieses Projekt soll nur eine Anregung für die Arbeit mit Kopierring und Schablone für die Oberfräse dienen. Eine solche Schablone kann für viele Projekte nützlich sein (Griffe, Scharniere, Zapfenverbindung, etc.) Konkret beschreibe ich die Erstellung einer universellen Schablone um Türbänder im Rahmen und in der Tür später damit zu fräsen. Diese Schablone brauche ich für das Bandsystem Tectus 210 3D von Simonswerk. Die Schablone muss nachfolgende Bedingungen erfüllen:
- Eine Grundplatte muss verschiedene Schablonen aufnehmen können
- Anschläge müssen verstellbar sein
Nach einigen Überlegungen bin ich zu dem folgenden Version gekommen.
- Bookmark
- Weiterempfehlen
- Melden
- Bewerten: 10 Bewertungen
-
11 Kommentare
Bauanleitung
Benötigtes Material
| Stk. | Beschreibung | Material | Maße |
|---|---|---|---|
| 1 | Multiplexplatte | Birke | 30 cm x 40 cm x 1,2 cm |
| 4 | Multiplexplatten | Birke | 8 cm x 30 cm x 1,2 cm |
| 4 | Multiplexplatten | Birke | 10 cm x 40 cm x 1,2 cm |
Benötigtes Werkzeug
- Oberfäse
- Führungsschiene
- Bohrmaschine
- Stechbeitel
- Dremel
1 Grundplatte erstellen
Als erstes fertigen wir die Grundplatte (30 cm x 40 cm) zur Aufnahme der Schablone und den Seitenanschlägen. Dazu werden erst mal die Maße auf die Platte übertragen (Bild 2). Als erstes habe ich mit der Führungsschiene die Auflagen für die Schablonen mit der Oberfräse ausgefräst (Bild 3). Diese Fräsung ist 5 mm tief. Die Ecken habe ich jeweils mit dem Stechbeitel angepasst (Bild 4). Anschließend habe ich den Ausschnitt ausgefräst und danach die Langlauflöcher für die Anschläge, hier sind die Auflagen wieder 5 mm tief.
2 Schablonen erstellen
3 Schablone ausfräsen
Nun werden die Schablonen nach der Vorgabe der Bänder ausgefräst. Dazu muss bei den angegebenen Maßen der Versatz der Kopierhülse addiert werden. (siehe Wissensartikel Kopierhülse). Zuerst habe ich wieder mit der Führungsschiene die Seiten ausgefräst (Bild 2). Danach habe ich dann die Enden mit einem großen Fräser gefräst. Den Rest habe ich mit einem Dremel ausgeschliffen. Im dritten Bild sieht man eine fertige Schablone.
4 Anschläge bauen
Als nächstes werden die Anschläge gebaut. Dazu habe ich an zwei Bretten auf einer Seite jeweils eine Falz ( 7 mm tief und 5 mm breit) gefräst (Bild 1). Bei den anderen beiden Brettern habe ich eine Nut (5 mm tief und breit - 7 mm vom Rand entfernt). In den Platten mit der Nut werden noch die Löcher für die Verbindung mit der Grundplatte gebohrt (Bild 4). Danach kann der Anschlag verleimt werden.
5 T-Stück als Verbindung Anschlag und Grundplatte
Als nächstes werden noch vier T-Stücke zum verbinden benötigt. Dazu wird ein Streifen von 2 cm breite und 10 cm länge benötigt. Als erstes wird links und rechts ein Falz von 5 mm breite und 7 mm tiefe gefräst. Danach werden die T-Stücke auf 2 cm länge geschnitten. Zum Schluß wird noch eine Rampa Muffe 4 mm in die Mitte eingesetzt.
6 Zusammenbauen









11 Kommentare
zu „Oberfäse Kopierring/Schablone“
Respekt, für die Ausführung und Beschreibung. Das ist wirklich Klasse! Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich sowas hinbekommen hätte ;-) Wieviele Arbeitsstunden sind in das Projekt geflossen?
ich liebe die oberfräse und ihre möglichkeiten und du zeigst, was sie kann!
und fürs 3. top-projekt gibts auch meine stimme!
@christopher - ich habe einen kompletten Samstag für den Bau der Schablone gebraucht.
@rincewind70 - ich arbeite auch sehr gerne mit der Oberfräse. Meistens wird halt die Vielseitigkeit dieser Maschine unterschätzt.
Glaube gerne, daß das dauert. Bei mir wohl doppelt so lange, weil ich alle Stücke wahrscheinlich zweimal machen müßte, weil die ersten nicht passen...