Multi-Bohrtisch für PBD40 im Bretterbuden-Stil (Marktschreier-Version)

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Küchenschrank Panama...
1/6 Küchenschrank Panama...
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Werkstatthelfer
von ruesay
18.04.16 19:50
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Wer kennt die Jungs und, ja, auch Mädels nicht, die kreischend-schreiender Weise ihre dürre Dauerwurst auf den Märkten der Republik feilbieten?

Ich hatte im letzten Jahr das tinitus-beplankte Totalvergnügen, den König der Marktschreier live zu sehen… Wurst-Achim*! Der stand morgens mit seinem vollausgestatteten Wurst-Anhänger vor einem großen Einkaufsparadies, hat sich die geölten Schreiorgane blank gefruzzelt und entspannt gegen Entgelt einen nach dem anderen Käufer mit einem Augenzwinkern dauerhaft durchbeleidigt…

… „Wie soll ich nur mein Recycling-Projekt beschreiben?“…

Ahhh… wie der Wurst-Achim! Ausschließlich mit geschriebenen Non-verbal-Angriffen! Nur ohne Wurstanhänger, ohne Entgelt und ohne Beleidigungen. Aber eine Tüte mit nur für euch reingedrückten Spezialitäten der Darbietung von „Resteverwertung bis zur schunkeligen Schmerzgrenze!“

Ein Name für meine virtuelle Identität musste noch her…

„Ranzen-Rudi“?
Nein, die ausgewölbte Fleisch-Pocke unter meinem ordentlich behaarten Brustbein soll nicht in der weiten Welt als Synonym für meine eloquente Erstdarbietung der Schreikunst herhalten

„Resterampen-Rudi“?
Nix da, hört sich an, als wäre ich ein verarmter Stuntman, der durch den Zuritt einer 1958er-Zwei-Auspuff-Kawasaki auf dem Trödelmarkt mit einem Sammelsurium von abgewrackten Europaletten über den Bier-Buden-Anhänger vom „Hopfen-Horst“ springen würde…

…kurz die verratzte Birne gekreuselt… Thema ist Recycling… Rudi wirste gerufen… „Recycling-Rudi“!

Jau, das isses.

Also, los geht’s. Die Griffel geknickt und ab die Katze:

„JAAAAAAAAAAAAAAAAA, DUUUUUUUUUUUUUU, kommmm rannnn hiiiiieeeerrrr! KOMMMMMMMMM, KOMMMMMMMMM NÄÄÄÄÄÄHHHHEEERRRR! Hier gibt es feinstes Resteverwertungsprogramm: alter Küchenschrank, angedicktes Öl, reichlich Reste-Holz, nutige Gerbraucht-T-Schienen, bolligen Bootslack, absurde Absaugung, affenharte Aufhängung, aufhellendes Airbrush, schubsige Schubladen, knarzende Kisten und, und, und…

… WAAAAAAAAAAAASSSSSSSSSSSS? WAS WILLSTE EINSETZEN, GLÄNZENDE GOLDLOCKE? EINE STIMME?

JAAAAAAAAAAA, ich pack dir deine trollige Tüte so voll, dass DUUUUUUUUUUUU heute Abend mit der MUTTTTTTTTIIIII beim Kopf-Kino-Koitus noch stammelst, dir TUUUN DEINNNNEEE langen GRAFFELGRABSCHER vom Nachause-Schleppen immer noch WEEEEEEEHHHHHH und DIICCHHH ermüdet am Gedenk-Jahrestag EURER Erstvereinigung mit BRUMMKREISEL-SYNDROM WEEGGGDDRREEEHHHSSST!

AAAABEEEERRRR SIIIEEEEHHH SEEEELLLBBBSSSTTT, WAS ICH DIR MITGEEEBBBEEEE…. *keuch*

*wer möchte kann sich hier mal einen Original-„Auftritt“ vom Wurst-Achim anschauen:

Wurst-Achim Live

Wie immer: wer nicht lesen mag, schaut sich die Bilder und die Videos an!


Holz, TapezierenLackierenWerkstatthelferBohrtisch
4.9 5 39

Bauanleitung

Benötigtes Material

Stk. Beschreibung Material Maße
Nope  Dieses Mal aufgrund der   Vielfältigkeit keine Angaben  Sorry! 

Benötigtes Werkzeug

  • Tischbohrmaschine
  • Akku-Schrauber
  • Multifunktionswerkzeug
  • Oberfräse
  • Stichsäge
  • Handkreissäge
  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Mini-Handkreissäge
  • Exzenterschleifer
  • Schwingschleifer
  • Dremel
  • Winkelschleifer
  • Schraubendreher
  • Schleifklotz
  • Winkel
  • und viele kleine Sachen mehr!

1 Am Anfang...

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Küchenschrank ungeputzt und ungenutzt..
1/10 Küchenschrank ungeputzt und ungenutzt..
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FÜÜÜRR DIICCH REISS ICH JETZT DIE TÜÜÜÜÜDDE AUF UND PACK DIR EINEN EIN. ALLLSSOOO AUFPASSEN:

Den Blick im eckigen Kellerrund schweifend, nachdem klar war, ich will (und kann) auch am „Rie-Szeigling“-Wettbewerb meine idiopathischen Ideen von Rudis Resten feil bieten. Der unfertige Rohling des Bohrtisches in Form eines alten Küchenschrank-Korpus stand direkt vor meiner Nase. Dazu vier Reststangen an Kantholz, vom Wände-ziehen beim Kumpel. Vor dem Feuertod gerettet.

Genommen. Dass der Schrank knapp 14 Jahre alt ist, vorher ordentlich in unserer Küche von Weiß auf Bahama-beige runtergekocht wurde, macht ihn zur recycle-baren Luxusauswahl.

Die vier rechteckigen Vierkantler habe ich mit der Kappsäge auf genau 110cm runter reguliert. Der Bohrtisch soll die gleiche (selbe? Ich kann das nicht auseinanderhalten…) Höhe wie die Werkbank bekommen. Damit man in der kläglichen Quadratmeterbutze auch mal längliches Langholz belöchern kann.

Ausgerichtet, festgeklemmt, angezwingt und dann mit jeweils 5 Stück von 4x40er-Edelstahlschrauben angeschraubt. Und auch gleich nochmal von vorne gemacht, da ich den Originaltisch der PBD40 als Standfuß behalten wollte, den aber Höhentechnisch nicht einberechnet hatte…

Also, knapp 10cm tiefer nochmal neu angesetzt, noch Kreuz-und Querverbinder zugesägt und schon steht der Ex-Hängeschrank. Vorher hatte ich aber die Mobilmachung mit den Rollen zumindest auf dem Schirm. Die neue Heimat an den Werkstisch geschoben und von oben die Länge abgenommen. Mit der Japansäge jeweils viermal abgelängt. Den Korpus aus beschichteter Spanplatte hatte ich einmal kurz mit 180er angerauht für die weiteren äußerlichen Bearbeitungen.

2 So im Laufe vonne Dinge...

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Gefastes Loch für den Standfuß-Penökel
1/15 Gefastes Loch für den Standfuß-Penökel
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ICH WAAAARR GESTERN FÜR DICH BEIM „DECKEL-DIETMAR“! DER HAT MIR EINEN KARTON ERLEN-LEIMHOLZ NUR FÜR DICH RAUSGERÜCKT! PACCKKKKE ICH DIR EIN!

Die PBD40 habe ich mittig ausgerichtet auf den Deckel des Küchenschrankes gesetzt. Mit Vierkantholz, einem MPX-Rest und MDF (22mm) so „hintariert“, dass sich alles auf einer Ebene für die Erlen-Leimholzplatte befand. Mit der Lochsäge im Durchmesser 68mm nach mörderischem Ausmessen ein Loch für den Fußstummel der PBD gebohrt. Dieses Loch, wie auch die umlaufenden Kanten habe ich mit dem 45-Grad-Fräser fein gemacht. Dann vorne eine Frontblende, ebenfalls angefast, stumpf mal festgeschraubt. Keine Fisematenten...

Das Loch für die Einleger (als Opferholz oder später für den Schleifwalzen-Einsatz) habe ich grob mit der Stichsäge ausgesägt,  Holzreste mit doppelseitigem Klebeband im abgemessenem Bereich aufgeklebt und dann entspannt mit der Oberfräse auf das (unerwünschte) Maß von 12,1 x 12,1cm gefräst. Dammich nohmol!

Die T-Nutschienen mit dem 17mm-Nutfräser auf 10mm versenkt. Die Kanten der Schienen jeweils mit der Feile angefast. Mit Kontaktkleber und Schrauben in die Nut gebracht! Deckel drauf. Passt!

3 Mittenmang...

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Mayonaise dö Leim
1/21 Mayonaise dö Leim
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KOMM, DANN NOCH T-NUTSCHIENEN, SCHRAUBEN, FEDERN UND UNTERLEGSCHEIBEN VOM „EISEN-ERHARDT“… UND ICH MACH DICH SCHNELLER, WILLI WIRBELWIND! ICH PACK DIR EINEN SCHNELLSTOPPER-ANSCHLAG IN DIE PLASTELIN-PACKAGE!


Ich wollte was Anspruchsvolles hinlegen und mir später Zeit ersparen. Schnell mal 10 bis 15 Löcher in Reihe bohren ohne vorher ausmessen zu müssen? Jau, Grützekamin angeflammt und einen arretierbaren Anschlag gebastelt.

Dafür die Reste der Deckelplatte aufgedoppelt, verleimt, nach der Trocknung rechts und links ein 8er-Loch durchgebohrt (mit der bereits wieder stehenden PBD40) und dann ein Sackloch mit einem 25er-Forstner-Bohrer bis knapp zur Hälfte eingebohrt. Die bereits erwähnten Schrauben, Unterlegscheiben und Federn sind gekauft (sowas kannste nich‘ recycelt finden…) und wurden in den Löchern platziert (siehe Foto und Video!)

Dazu zwei Klötzchen aus dem letzten Rest der Leimholzplatte, um den Anschlag in den T-Nut-Schienen zu führen. Diese wurden mit Pocket-Holes versehen angeschraubt. Wichtig für mich beim Recyceln ist, dass ich das auch wieder auseinander bauen und wieder verwenden kann. Recyceltes Recycling eben…

Um den Anschlag schnell auf den richtigen Abstand bringen zu können, habe ich in die Deckelplatte rechts und links recyclingfähige Reststücke einer Aluschiene eingelassen. Die Markierung zum Einlassen habe ich mit zwei Bleistiften, in den 8er Löchern stramm eingesteckt, übertragen. Mit der Oberfräse und einem 10mm-Nutfräser eingelassen.

Mit dem Winkel und einem großen Geo-Dreieck wurden die Markierungen zum Bohren der Löcher auf die Schiene übertragen und dann mit einem 8er-Bohrer durch das Alu in die Deckelplatte gebohrt. Knapp 10mm tief.

Test, ob die Schnellarretierung präzise im 1cm-Raster funktioniert. Jaujupp, passt mit dem Laser der PBD40 exakt. Der Anschlag steht auch exakt im 90 Grad Winkel.

Mit 320er wurde nun alles (Holz und Alu) glatt geschliffen. Fehler! Der Schleifstaub vom Alu setzt sich trotz Absaugung in den Poren der Erle fest und hinterlässt dunkle Stellen.

Dann mit Ovatrol eingeölt. Einmal.

4 Weiter dran...

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Gesammelte Reste aus dem Baumarkt
1/21 Gesammelte Reste aus dem Baumarkt
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JEETTTTZZZ ABBBEERRRR! AUFPASSEN, FÜR DAS INNENLEBEN DEINER BOHRTISCH-HOLZHÜTTE HAUE ICH DIR SCHUBLÄDEN UND SPERRMÜLLKÄSTCHEN MIT IN DEN KARTON. HABBICH VOM „SPERRMÜLL-SVEN“!

Außen schick, innen nett! Zur Aufbewahrung von diversen Wichtigkeitsutensilien (Bohrer-Sammlung, Forstner-Bohrer, Lochsägen usw.) im Inneren des Schrankes wollte ich Schubläden einbauen. Material: über die letzten 12 Monate gesammeltes Holz aus der Baumarkt-Restekiste. Da ich nicht genug für 6 Schubläden hatte, nahm ich ungeplant 4 Holzkisten schlimmster Aussehenskajüte dazu. Die hatte ich vor knapp 8 Monaten vor dem fiesen Spartaner-Sperrmüll-Fahrer gerettet. Hässlichstes Sesamstraßen-Gang-Farbdesign… Egal.

Schleifen (mit 120er und 240er), dann mit destilliertem Wasser verdünnter Haftprimer in Weiß drauf. Satt, Schmackofatz kann man gut schleifen. Nach der Trocknung (2 Stunden!) nochmals mit 320er abfideln und dann mit Malervorlack auf Richtung Strahlend-weiß vorlackiert. Auch eine ordentliche Schichtstärke mit dem Pinsel. Gut schleifen (320er und Schleifvlies „Mittel“ und… in meinem Fall… weglegen zur Weiterverarbeitung.

Im Inneren waren zwei Einlegeböden, die mäßig passten (ab Werk damals knapp 5 Millimeter jeweils zu kurz. Daher lagen da auch nur Tütensuppen drin…). Das musste ich ausbessern. Also, mit der Japansäge einen 6 Millimeter-Streifen aus einem Buchen-Leimholz-Rest vom Sperrmüll (!) abgeschnitten, jeweils an die Seite des Brettes geleimt und mit 4 Schrauben (4x30er) fixiert. Die genaue Anpassung mit 80er-Papier und dem kleinen Rutscher vorgenommen.

Die Schubläden sollten jeweils 330 x 280mm werden. Den Zuschnitt mit der Minikreissäge gemacht. Mit Winkelhilfe an den jeweiligen Seiten mit Spax 3,5 x 30mm verschraubt. Der Boden wurde aus einem Rest dünnem Sperrholz (12mm) hergestellt. Dazu den fertigen Schubladenkorpus auflegen, mit einem Bleistift, der senkrecht nach unten zeigt, den Rand abfahren und dann grob mit der Stichsäge ausschneiden.

In dem Zustand dann den Boden angeleimt und nach der Trocknung mit der Oberfräse und Bündigfräser nebst Anlaufring sauber bündig fräsen.

5 Nochmal dranner...

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Reste-Mischpoke
1/12 Reste-Mischpoke
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OOOAAARRRHHHH, JETZT HAU ICH RICHTIG WAS IN DIE RECYCLING-REUSE… NICHT EIN, NEEEEINNNN, ZWWEEIIIIII ZWINGENHALTER VOM „RESTEKISTEN-KAI“.

Da ich nicht viel Platz habe, aber neue Zwingen, sollten die auch untergebracht werden. An der linken Seite der mobilen Bohreinheit. Zudem die Yuuma-Zwingen für die T-Nut-Schienen, damit ich nicht jedes Mal zur „Wand des Werkzeuges“ in zwei Meter Entfernung (!) pilgern muss. Kurze Arme, keine Kekse!

Restekiste-Kramerei! Einen Klotz Konstruktionsholz, etwas MPX-Birke, noch ein Klötzchen, etwas Buche-Leimholz.
Vorher gemessen, Zwingen drauf, am lebenden Objekt die Trennteile abgemessen, die Abstände korrigiert und dann mit Leim, Schmackes und Zwingenkraft festgerödelt. Können auch was für ihr neues Zwingen-Abhängregal tun… Dann die Zwingen drauf und mit der Japan-Säge die Aussparung vorne knapp 5 Millimeter jeweils eingesägt. Mit dem Multitool und kleinem Sägeblatt komplett entfernt. Mit pfiffigen Feile nachgearbeitet und den Fummel-Freagle probehalber festgeschraubt.

Für die Juuma-Zwingen einfach zwei 10er-Löcher (40mm tief) in die Stirnseite gebohrt und mit dem Buchenleimholz zusammengeleimt.

Die Teile wurden dann im Verlauf jeweils zweimal satt mit Bootslack bepinselt!

6 Am dransten, quasi

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Nich' gerade filigran
1/19 Nich' gerade filigran
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ARRRGGGHHH, DAMIT DU NICHT WIE „MÜFFEL-MANNI“ VOR MIR STEHEN MUSST, KREDENZE ICH DIR EINEN NIEDERHALTER MIT ABSAUGFUNKTION...

Japp, ist immer noch (lange) nicht zu Ende. Staubig beim Bohren ist doof. Mit den eigenen filigranen Klavierfingern die Werkstücke jeweils festhalten, wollte ich nicht mehr.

Also, aus der Restkiste zwei Stücken 19mm Birke MPX gefischt, zusammengeleimt. Nach dem Trocknen versetzt mit einem 8er Bohrer 14 Mal direkt nebeneinander Löcher gebohrt. Die Stege zwischen den Löchern leicht weggefeilt, damit ein Stoppraster entsteht. So kann man den Niederhalter im 8mm-Raster an oder vom Werkstück wegbringen.

Von der Unterseite im „Frei-Schnauze“-Winkel mit der Japan-Säge Aussparungen hergestellt (als Auflagefläche auf den Werkstücken). Aus der Müllkiste den Rest Gummi-Belag von den Bench-Cookies genommen, grob zugeschnitten und mit Kontaktkleber auf die Aussparung geklebt (den ausgesägten Winkel als Spannhilfe genommen). Die Kanten am Tellerschleifer abgerundet, auf der einen Seite mit einer 40er-Lochsäge Leere produziert und dann mit der Japan-Säge ausgeklinkt. Damit man auch mal Ministücke einklemmen kann.

Die Absaugung an dem Andruck-Eumel habe ich mit kleinen Reststücken T-Nut-Schiene, zwei 45 Grad-Rohren vom Meister Röhricht (waren Reststücke, die ich vor zwei Jahren auf der Parzelle gefunden habe) und den Admiral-Schrauben (Danke Troppy!) hergestellt. Der Pümpel ist so verschiebbar und wie man an dem Video (und den Bildern) sehen kann, funktioniert das einwandfrei… bei kleinen Löchern! Beim Einsatz von Forster-Bohrern nicht. Das mache ich später mal… *Grunz*

7 Drannerer...

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Lochwand
1/12 Lochwand
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WIIIIEEEEE???? IMMER NOCH NICHT GENUG INNER TÄSCH? OKAAAAYYY, WEIL WETTBEWERB IST… TÜRKNÖPPE FÜR DIE SCHUBLÄDEN, TÜREN UND SPANNKNÖPPEKES FÜR DEN ANSCHLAG… BAAAAHHHRRRR…

Im Schnelldurchlauf, sonst liest den Rest keiner mehr:

• Mit einer 40mm und 28mm-Lochsäge Kreise aus einem Multiplex-Rest gezergelt
• 10mm Loch jeweils mittig
• Mit einem 25mm Forstner-Bohrer eine zwei Millimerter Vertiefung
• Einschlagmutter (fieses Wort!) mit M8er-Gewinde in die Vertiefung eingedemmelt
• Die 28er-Kreise mit Leim versehen und mit einer M8-Schraube und zwei Muttern zum Trocknen zusammen gezogen
• Als Grip den Bench-Cookie-Belag in Streifen geschnitten, mit Kontaktkleber befestigt
• Auf die Anschlagsknöppekes noch einen kleinen Kreis aus Sperrholz und dann tapeziert… jaaa, nicht verlesen… tapeziert…
• Jeweils alles dreimal mit Bootslack versehen und in Bernstein-Optik aufpoliert
 

8 Am Drannersten

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Wieder mal Vorbereiten zum Nuten
1/13 Wieder mal Vorbereiten zum Nuten
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SCHÖN? WAS IST SCHÖN? SCHIEBTÜREN SIND SCHÖN! DIE KLAPPEN DIR NICHT VOR DIE KNIESCHEIBE, WENNSTE MAL WIEDER DIE GLOTZKORKEN NICHT BEI DER ARBEIT HAST! „SCHIEBETÜREN-STEPHAN“ HAT MIR VIER PAAR SCHUBLADENSCHIENEN VOM FEINSTEN *RÖCHEL* MITGEGEBEN! SCHENK ICH DIR!

Jepp Jupp, haste keinen Platz, musste zusehen, wie die Türen aufgehen. Nachdem an Materialmangel gelitten (Schubläden), dachte ich mir, das Schiebtüren an der „Casa del taladro“ ideal wären.

Zuerst habe ich die Nuten für die Schubladenschienen gefräst. In der noch ganzen Tür.

Dann habe ich die Tür von dem Schrank viergeteilt! Zwei Schubladenblenden sind entstanden und zwei Schiebtüren. Dumm nur, dass das Material nicht ganz für Schiebetüren zum richtig auf- und zumachen gelangt hat.

Also, wieder Reste-Ecke-kramen und einen langen Streifen Erlen-Leimholz rausziehen… Passt. Mit Lamellos und ordentlich Leim jeweils an der Sägekante befestigt. Kleine „Unebenheiten“ auf der beschichteten Spanplatten-Tür beigeschliffen. Mit zwei Hilfsleisten die Schiebetüren befestigt. Hier sagen die Bilder mehr, als mein Geschwafel…

Vorher hatte ich die beiden Schubladenkästen unkonventionell in die oberste Etage eingebaut… *Grins* Normal können alle…

9 Drannigererer

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Zapetier... äh... Tapezier-Geschirr
1/16 Zapetier... äh... Tapezier-Geschirr
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UND VORGESTERN HAT MIR DER „TAPETEN-PETER“ DIESE ABSOLUT EINZIGARTIGE *HUST* VOLLWAND-VERZIERUNG AUS ECHTEM GRAUHOLZ-PAPIER VERSCHEUERT! EINE ROLLE NUUUURRR FÜR DICH! *PLONG*

Wie soll die Oberfläche aussehen? An dem Naturholz bleibt die Naturholz-Optik. Nur an den weiß-laminierten Schrankteilen wollte ich Änderung. Aber nicht in Weiß oder sonstiger Farbe, sondern… Holzoptik! Was bleibt, wenn man Anstreicher und kein Künstler ist? Jauser, Tapezieren!

Das ist ein weiteres Teil, welches ich nicht aus dem Restfundus zaubern konnte. Daher ab in den Baumarkt und in der Reste-Ecke nach einem Schnäppchen schauen! Wichtig ist, dass die Tapete nicht Vlies-Rücken gesegnet ist, sonst löst sie sich beim späteren Klar-lackieren an. Und so fand ich diese tooootaaaal hübsche „Bretterbuden-Optik“ im Farbton „Kotzgrau“. Man(n) will es ja auch ein büschen rustikal inner Bastelbutze haben. Da bringste midder Violett-orangenen Streifen-Optik nicht wirklich Stimmung in die Katastrophen-Kellerkammer.

Das tapezieren ging einfach und flott.

• Benötigte Tapete grob zuschneiden,
• Tapete kurz von hinten benässen (mit Wasser und Schwamm, Du Ferkel…)
• Mit wasserfestem Leim den Korpus bestreichen oder rollen (nur eine Seite zurzeit, der Leim bindet auf der beschichteten Spanplatte trotzdem schnell ab)
• Die Tapete einlegen und mit der Moosgummi-Walze gut andrücken
• Die Überstände mit einem Cuttermesser und einem Flächenrakel abschneiden
• Raus gequollenen Kleister mit Wasser und Schwamm sofort entfernen
• Nach fünf bis 10 Minuten nochmals die Kanten mit der Moosgummi-Walze andrücken
• Nach der Trocknung am nächsten Tag mit dem Cuttermesser (frische Klinge!) vorsichtig an den Kanten nachschneiden

Und weil die weißen Kästen so schmucklos aussahen, habe ich denen auch noch eine Holzoptik-Banderole um die Hüften geknattert…
 

10 Vor-Vor-Vor-Vor-Vor-Dranniger

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Tiefe, Tiefe, Tiefe... wo biste?
1/13 Tiefe, Tiefe, Tiefe... wo biste?
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GOLDGELBEN LACK IN FUßNAGELFARBEN, AUS KLEINEN BOOTEN GEWONNEN, DEN PACK ICH DIR AUCH NOCH EIN…  LANGSAM SOLLTEN WIR ZUM BLAUEN MÜLLSACK ÜBERSCHWENKEN… ARRRRGHHH…

An den Kisten habe ich mit dem Airbrush versucht, etwas optische Tiefe durch Betonung der Schattenwelt herzustellen. Naja, den ein oder anderen Schatten hatte ich schon immer. Dies Kumpel-Kisten haben jetzt eine Wellenlänge mit Ihrem Ersteller...

Alsdann wurden fast alle Teile (Türen, Schubladenblenden, Kisten, das komplette Gestell) nun dreimal mit Bootslack (Ahornfarben) beschichtet. Die Platte blieb in Öl und das Innenleben des Schrankes habe ich nur ausgesaugt und gewischt (!).

Nach dem dritten Anstrich habe ich die Türen und Schubladenblenden mit 2000er Nass-Schleifpapier vorsichtig glatt geschliffen und dann mit Polierpaste und Filzscheibe auf dem Excenter richtig glatt gemacht. Damit sich außer den Fettfinger vonne Pommes nichts auf der Oberfläche absetzt, die Flächen nochmal mit Lackversiegelung auf dem Lammfellteller eingearbeitet. Spiegelt blank wie Glatze vom „HAARE-HANS“…

11 Vor-Vor-Vor-Vor-Dranniger

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Traum-Schaum zur freien Verfügung
1/5 Traum-Schaum zur freien Verfügung
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BOOAAAHHH, MATRATZER-HORCHING, ODER WAS? JAAAAAA, HAU REIN INNE KISTE! DREI TEILE VOM „MATRATZEN-MATZE“ HABBICH FÜR DICH GESCHNORRT!

Damit das kommende Werkzeug es wohlig weich in den Kisten und Schubläden hat und bei mir in den Trocknungszeiten Langeweile aufkam, bin ich entspannt zu einem Matratzen-Händler gelatscht und habe gefragt, ob er ein „paar Reste“ an Schaumstoff zur freien Verwurstung für mich übrig hat.

„Ich krabbel auch gerne in der Mülltonne rum. Muss sich nur lohnen!“ Hatte ich das wirklich gesagt?

Jepp. Aber musste ich nicht. Der Mann hat mir tatsächlich drei stattliche Reste von dem Staumschoff aus dem geheimen Hinterzimmer mitgegeben.Dafür nochmals herzlichesten Danke-schön!!!

Das Zuschneiden war, wie wennste langsam die Marmelade unter die warme Leberwurst rührt... Anzeichen nur auf Klebeband und dann mit dem Cuttermesser durchtrennt, was woanders rein muss...

 

12 Vor-Vor-Vor-Dranniger

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Vom Kopf her kommt'er
1/6 Vom Kopf her kommt'er
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UUUHAAAAA, WIE KOMMSTE AM BESTEN MIT DEM DICKEN KNUPPEN ANNE FLANKE? RICHTÜÜÜSCH, IMMER DEM LOCH NACH…

Beim 1cm-Schnellbohr-Test kam ich keinen Millimeter an den Anschlag runter, weil das Bohrfutter natürlich im Durchmesser am Anschlag knabberte. Wat machste? Ne Pipeline ins Holz ziehen!

Die 40mm-Lochsäge raus, und die knapp 10cm tiefe Schlucht für den Bohrkopf einmeißeln. Dumm, dass die Lochsäge „nur“ knapp 3einhalb Zentimeter an Höhe hat. Also, Etappen-Drehen. Nach jedem Abschnitt mit dem Fein Multimaster und dem kleinen Sägeaufsatz den geschafften Fortschritt entfernen.

13 Richtung Zielgrade

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Wo ist der Strand? Fuerteventura bei Nacht?
1/7 Wo ist der Strand? Fuerteventura bei Nacht?
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HEEEEIIIIAAAADORALAWITZKA, DU KENNST AUCH KEIN ENDE, ODER? KOMMST HIER WIEDER UND WIEDER AN UND MACHST DIE WELLE…!

Jawoll, ja. Der Bohranschlag sah… sagen wir mal vorsichtig… stinkenlangweilig aus! Tapezieren oder lackieren im herkömmlichen Sinne wollte ich ihn nicht… Was bleibt? AIRBRUSH!

Yihaaah, bei völliger Ideenlosigkeit packste den Luftprügel aus und haust um ein 20faches verdünnte Echtpigmente an den Prengel!

Und „Welle“ ist das Thema. Bin Norddeutscher und freue mich immer wieder unendlich, wenn ich das wasserwuppende Gischt-Gezappel sehen kann. Warum nicht auch im Keller?

Ging ganz gut und die Farben brauche ich nicht zu erklären. Zum Schluss noch ein paar Wolken obendrauf und zweimal mit Bootslack veredeln!

14 Kurz vor'e Zieleinfahrt!

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Nicht recyclefähiges Material! Finger weg von Strom-Zweitverwertung!
1/12 Nicht recyclefähiges Material! Finger weg von Strom-Zweitverwertung!
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SO, DIE LETZTEN ARTIKEL GEHEN ÜBER’S BRETT, DEINE TÜTE IST RANDVOLL GEFÜLLT. NUN IST ABER FAST SCHLUSS MIT ESSIG IM KARTOFFELSALAT! ICH PACKE NOCH EINEN DRAUF, WIE LICHT UND STROM WIRD, ABER DANN HAUSTE LANGSAM DEN KNICK INS KNIE…

Ich wollte die Recycling-Quote an dem Tower wieder in die Höhe treiben und habe auf der Parzelle und im Keller eine alte Außensteckdose und labbriges Kabel vom „Bahrschen-Max“ gefunden. Schrott! Die Dose hatte im Innenleben völlig einen weg und das Kabel hat nicht genug Querschnitt. Hielt nicht ansatzweise in der Dose, laut Betriebselektriker!

Also, anders. Eine neumodische Zwei-Tisch-Verteilung wurde am Gehäuse mit kleinen 3,5mm-Löchern versehen (keine Panik, die Elektrik der Verteilung liegt fest verschlossen hinter einem Plastikdeckel, den ich nicht angefasst habe. Ich konnte daran vorbei durch den Plastik bohren).

Damit ich die verstellbar an den Tisch bekomme, habe ich nochmals aus dem Restefundus ein Stück Fichte-Tanne (vom Regalbau im Keller übrig geblieben) und zwei Buchenstücke (von der Verblendung meiner Werkbank) gefischt. Am Tellerschleifer und per Hand angefast, in das untere Buchstück eine Eindreh-Mutti in M6 verbastelt (für das Feststell-Knöpfchen), zusammengeschraubt und dann nach Anprobe ebenfalls nur mit Öl eingestrichen.

Nachmittags kam dat Gehänge dann an den Tisch. In die obere Steckdose habe ich einen alten Steckdoseneinsatz aus dem Wohnzimmer entwendet. Der hat zwei USB-Anschlüsse und einen Ladezippel für das Handy. So ist Licht (2 x Schwanenhals-IKEA-USB-Leuchte) und Multimedia über Bluetooth gleich mit beim befreiten Bohren dabei!

15 Schlenker anner Zielfahne!

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Doppelseitiges Backerband
1/14 Doppelseitiges Backerband
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ZUSAMMENBAU? JAUUUUAAA, NATÜRLICH DAS DAHIN, WO ES JETZT RAN GEHÖRT! ZIER DICH NICHT! HÜBSCH WIRSTE VON ALLEINE!

Kurz:
 

  • Die Türfronten mit 3x16er Spax und etwas Unterlegehilfe in Form des Gummibelages
  • Die Schubladenfronten mit doppelseitigem Klebeband vorgeklebt, langsam rausgezogen und mit jeweils zwei 4x30er Spax arretiert
  • Die Türbubbels mit Ausmessen mittig, bzw. optisch Freihand (an den Türen) per 8er-Schlossschraube festgemacht
  • Alles andere mit dem Befestigungsdingsens jeweils an seinen Platz gebracht

Raus aus dem unschmucken Keller zur Foto-Session.

16 Ende vom Rennen!

Kaputte optische Einheit! Wir telefonieren, Bosch! Versprochen!!
1/1 Kaputte optische Einheit! Wir telefonieren, Bosch! Versprochen!!

FAAAAAZIIIIT? WASN DAS? VATTI LÄSST EINEN ZIEH’N, ODER WAS? JETZ‘ ABER SCHLUSS!!!

Jau, so oder so ist jetzt Schluss mit, frei nach Atze, mit der „Tüte der Pandorra“… Hätte ich gewusst, was ich da anstelle, wäre das Teil hier nicht so lang geworden. Auf der anderen Seite hätte ich vieles nicht ausprobiert…

… Schrank tapezieren…
… Finger vonne Elektrik, wennste Nullleiter bist…
… seitliche Schiebetüren ala Dumbo…
… Freudenwellen in Karibik-Optik…

Aber, so einen Kabumms tue ich mir nicht mehr an. Ich war froh, als die Messe gelesen war und ich das „nur“ noch aufschreiben musste.

Zu allem Überfluss hat sich mein Display an der PBD40 verabschiedet. Somit dürfen die freundlichen Boschmitarbeiter mal meine sanfte Stimme am Telefon hören. Und ich fang nicht an mit...

… UUUUAAAHHH… HIER IS‘ „RECYCLING-RUDI… KOMM MA‘ NÄHER RAN AN DEN HÖRER, KANN DICH JA KAUM SEH'N…

Euch weiterhin gutes Gelingen!

46 Kommentare

zu „Multi-Bohrtisch für PBD40 im Bretterbuden-Stil (Marktschreier-Version)“

Eigenwillige Optik aber praktisch und gut!
Das mit dem Display ist schon Pech. Hab ich zum Glück nicht und was nicht da ist geht nicht kaputt........
2016-04-18 20:02:54

Ich hab zwar fast eine halbe Stunde gebraucht um mir das alles durchzulesen und die Fotos und Videos anzusehen, aber ich bereue keine Sekunde.

Rudi, das ist der HAMMER! Nicht nur das Projekt selbst, obwohl mir deine Nordseewellen nicht wirklich zusagen, sondern auch deine unverwechselbare Art zu schreiben.

DANKE, für die vielen Lacher und auch das Staunen, welches du durch dieses Projekt bei mir erzeugt hast.

Für mich ein klarer Kandidat fürs Treppchen beim Wettbewerb. Meine Stimme ist dir sicher!
2016-04-18 20:50:19

Oh, Resterampen-Rudi oder Rudi-Rastlos. Der Tisch ist irgendwie nicht schön, aber irgendwie doch vom anderen Stern. Wennst den vor die Tür stellst, nimmt den nicht mal der Müll-Matze mit. Und der Schimmelreiter macht nen großen Bogen um Dein Haus ;-)

Die besonderen Features haben schon etwas. Den Zwingenhalter á la Miss-Piggy solltest Du unbedingt patenzieren lassen. Und das Tapetieren von Pressspanplatten als Veredelungstechnik zu Uralt-Palisadenholz von den Römern als Keller-Limes-Turmersatz ist auch nicht ohne. Der Wasseranschlag-Deich mit vorgetäuschter Brandungswelle spricht für sich, wobei er in diesem Falle dem "blanken Hans" nicht die Stirn, sondern das Hinterteil bieten muss, da dieser festoolmäßig saugt statt bläst. Dass Du den Barkassenlack noch mit Shawns Bauchpinselwolle gestriegelt hast, ist in veganem Sinne absolutestens verwerflich.

Dafür schieb ich Dir fünf Maler-Einweghandschuh-Daumen-Fingerstückchen virtuell per Glasfaserleitung auf Dein Bosch-Projektonto rüber.
2016-04-18 21:21:20

Schade, jetzt war ich so schön am Schreiben in Rudi-Radebrecher-Deutsch und da sagt mir die Weich äh Soft-Ware von Bosch, es seien nur mehr 2 Zeichen übrig. Wo gibt es denn so was in einem Recycling-Wettbewerb in dem man nicht genug Müll haben soll. Da wird man dann zu Folgeposts gemaßregelt. So sei es, alea iacta sunt.

Also dann vollkommen ernsthaft und schmerzbehaftet: Dein Projekt ist wieder mal erste Sahne. Hervorragend beschrieben, zum Nachbau vollkommen ungeeignet aber vor Kreativität nicht zu übertreffen. Sehr lehrhaft! - Miss Piggys Nasenzwingenhalter baue ich definitiv nach, habe auch vier solcher Teile für Führungsschienen und MFT. Und die Federschrauben am Anschlag haben auch den HMF*. Meine Erststimme hast Du, die Zweitstimme geht direkt auf Dein Recycling-Projekt-Konto. Dieses Projekt ist nicht zu toppen!
* Haben-Muss-Faktor.
2016-04-18 21:30:41

Alter Schwede, Rudi, du hast einen an der Waffel!!!!! So ein Mordsgeiles Projekt und dann in dem Geschreibe! 5D, mehr kann ich leider nicht dafür geben!
2016-04-18 21:34:16

Warum kann man nur 5 Daumen geben - ich hab Augen-Pipi!
2016-04-18 21:39:31

Genial ;-)
2016-04-18 21:44:30

Du könntest doch bei uns im Bauerntheater auftreten - fürs Kabarett gibts 1 Daumen - dann bleiben leider nur noch 4 Daumen fürn Schrank
2016-04-18 22:03:55

Ruuuudiiii der Schreihals ;)
Ich bin ehrlich , für heute morgen war mir der Text doch etwas lang . Dort wo ich keinen Reim auf die Bilder machen konnte hab ich mir die Beschreibung durchgelesen .
Schön isser nicht ganz , die Kisten und deine Türen gefallen mir sehr gut . Funktional isser alle male und du hast dir echt viel Mühe bei deiner Beschreibung und Bebilderung gemacht
Leider gehen nur 5 Daumen und die gebe ich dir absolut gerne
2016-04-19 07:00:00

Vielen, vielen Dank für die lieben Kommentare und Daumen.

So ein Wahnsinn über... ich weiß nicht... 5 Wochen und sovielen kleinen Funktionen und Sachen, die ich noch nie gemacht hatte, muss etwas länger werden.

Wichtig ist: da das Tapezieren und "veredeln" mit Barkassenlack (der war geil, Rainerle!) sehr gut geklappt hat, habe ich von der Frau die Freigabe bekommen, unsere 17 Jahre alten Schränke von der Gebrauchtküche auch tapezieren zu dürfen...

Und recht hast du, Bine! Eine Schönheit isser nicht wirklich! Aber er hat Charakter! *Gröhl*
2016-04-19 07:16:39

Hervorragende Arbeit. Sehr unterhaltsame Beschreibung. Fünf "Wursttüten" sind viel zu wenig.
2016-04-19 07:21:47

Für mich ein genialer Schrank. So viele Ideen reingesteckt, der Wahnsinn. Danke fürs zeigen.
2016-04-19 08:28:34

Hervorragend beschrieben und natürlich auch ebenso gebaut. Das Design ist Geschmackssache aber sehr gut umgesetzt und über die Funktionalität kann man vermutlich keine zwei Meinungen haben. Klasse!
2016-04-19 11:21:13

Absolut top...bin sprachlos, was selten vorkommt. klassenziel erreicht. Gratuliere, volle Punktzahl.
2016-04-19 12:57:22

Ich wollte 5 dAauMen drÜCkeN, habe es vor lauter Wiehern vorerst nicht geschafft. Habe dann auf den doch größeren Meine-Stimme-Button gedrückt. Nach einer Tasse Kaffee holte ich das mit den Fünfen nach.
LG Holzpaul - der mit dem Holz tanzt
2016-04-19 15:08:02

Superklasse Projekt, AAAAABER: alleine vom Unterhaltungswert her mindestens 5 Salami wert maaaaan!!!!!
2016-04-19 15:17:56

DIESE beschreibung - einfach nur zum kugeln. man muß sich das alles mehrmals durchlesen um alles zu erfassen. bißchen weniger reißerisch wärer auch gut gewesen. aber so einfach nur geil. muß man sich erstmal alles ausdenken und es muß ja auch schlüssig sein - 5 hallische sind dir sicher
2016-04-19 16:07:25

wow, wow, wow, kann ich hier nur sagen. Was für ein Hammerprojekt. Ich habe das an meiner PBD 40 auch noch vor, und werde mit Sicherheit das ein oder andere davon klauen. Ich mußte das 2-3 mal durchlesen, weil es sehr viel Input ist. Aber echt großes Kino. Du verlierst aber schon einiges an Bohrtiefe und Randabstand. Aber wenn man weiß, das man das eh nie braucht, ist es ja egal. Stimme kann ich dir leider nicht mehr geben, sonst wäre sie fällig gewesen
2016-04-19 16:16:04

Vielen Dank für die netten Kommentare und Daumen! Ich bin absolut verzückt!

@Fuffy: Der Verlust des Randabstandes beträgt knapp 3,8cm, nämlich die Dicke des Paralellanschlages. Bohrtiefenverlust ist 1,8cm (Dicke der Auflegerplatte). Das ist zu verschmerzen. Sollte ich mal die volle Breite benötigen, nehme ich in 20 Sekunden den Anschlag ab. Bei der Höhe hat die PBD wirklich genug an Höhe. Aber prinzipiell hast Du recht. Dafür habe ich jetzt eine viel größere Auflagefläche und eben halt die Möglichkeit, auch etwas höhere Teile vernünftig einzuspannen. Da ist mit dem Originalanschlag und den beiden T-Nuten im Originaltisch eher fürchterliches Gefummel.
2016-04-19 16:36:09

Was soll ich schreiben ... Mischpoke ?...na Hammer und wer Bezahlt mir denn das Lesen ?
2016-04-19 17:51:38

Ein begabter Schrank- Farben- Volkskünstler mit einer lautstarken Neigung zum Heimwerker- Marktschreier ...
Ein Bohrmaschinen- Unterschrank ,der absolut einmalig ist, wurde in deiner kleinen Werkstatt aus der Taufe gehoben , um sogleich in die Analen der Heimwerker Geschichte einzugehen ! Wenn jemand soviel Krempel mit Hilfe von Genie und Hochseelack einer neuen Aufgabe zuführt, ist mir das schon mal fünf Daumen wert !
2016-04-19 19:17:44

wenn du beim werkeln auch so unterwegs bist wie beim schreiben - wär ich bei dir gern mal eine werkstattfliege und würde zuhören/schauen :-))
tolle -und wenn man ca. die hälfte weglässt (was auch wieder schade wär wegen dem ständig lachenmüssen - also: tolle anleitung.
2016-04-19 20:07:28

Wieder mal super schöne Anleitung, 5 Daumen .Das ist bestimmt ein Platz auf dem Treppchen
2016-04-19 21:10:06

Noch nie habe ich mich im Internet so gerne ANSCHREIEN lassen. Ich brauchte eine Stunde, das gesamte Projekt zu lesen... und zu verstehen. Deine Vorliebe für, sagen wir mal,...unorthodoxe Formulierungen ist unerreicht. Und erschwert einem manchmal, alles kognitiv zu erfassen. Wie kommt man nur auf die kranke Idee einen Anschlag mit Meeresrauschen zu beluftpinseln? Alles in allem passt die unkonventionelle Optik zur Ausformulierung des Projekttextes - ist eben was besonderes. Fünf Daumen sind klar. Ob es für das Wettbewerbstreppchen reicht? Warum nicht? Noch größere Chancen sehe ich für ein PdM - verdient hättest Du es. Und fällig bist du auch allmählich.
Danke Dir Rudi. Wenn ich mal schlecht drauf bin suche ich mir Deine Projekte raus, das funktioniert wie virtuelles Psychopharmaka. Viel Glück für den Contest.
2016-04-19 22:44:47

@Samoa: Ich habe bei diesem Projekt relativ zum Schluss hin bei einzelnen Schritten in kleinen Dosen den Marktschreier gemacht. Allerdings gesprochen, nicht gebrüllt... Selbstgespräche sollen Intälligähnz ausstrahlen... Kann allerdings auch nur am Kaffee-Bootslack-Kontaktkleber-Duft gelegen haben!

@Vielen, vielen Dank chief. Das macht mich glücklich! Ja, bediene dich gerne, wenn der Tag mal trübe ist. Das ist mir mehr wert, als Treppchen oder PdM! Dafür gibt es Könner hier, denen ich lange nicht das Wasser handwerklich reichen kann!
2016-04-20 13:52:57

Ok... wie bekomme ich das mit dem Hörsturz jetzt hin? Ist das der natürliche Schutz gegen Kreischsägen-Geräusche? Ich hab das mit dem Reste-Rudi nicht verstanden. Eigentlich ist das doch ne Sache für den Vernichter der Reste? Unglaublich!
2016-04-20 15:55:14

Klasse Beschreibung! Gute Arbeit! Und die Optik ist ja immer Geschmackssache.
2016-04-20 17:12:12

Da biste Platt, kann nur sagen -RESPEKT- Klasse Teil und super Beschreibung
2016-04-20 17:13:29

Einfach spitze 5d
2016-04-20 18:12:10

einfach Spitze in Wort und Tat sehr ausgefallende Bauanleitung ;-)
leider ist schon alles gesagt
Ich kann dir nur 5 Daumen geben .....würde gern mehr geben....


2016-04-20 21:29:52

Vielen, vielen Dank für netten Kommentare und die Daumen!

@rainerwahnsinn: Hööööööhhh????? ;o()
2016-04-21 16:35:08

Na ja, was Genial ist, muss auch nicht schön sein. Sieht man an mir :-)
Also ich finde das Projekt Genial aber leider grottenhässlich.
Nachbauen kommt für mich nur in Teilen zum Tragen.

Vielen Dank für die tolle Vorstellung der guten Tat, hat spaß gemacht zu lesen.
2016-04-22 09:29:15

Vielen Dank für die offenen Worte! Das finde ich klasse! Und stehe zum Grottenhässlichen! Aber einen Daumen hättest wenigstens da lassen können... oder einfach nur vergessen? ;o)



2016-04-22 11:44:20

Super Teil und spitzen Beschreibung. Einfach Klasse.
2016-04-24 12:29:28

Tolle Beschreibung und ein schönes Ergebnis
2016-04-24 13:21:13

rudy rudy rudy ich bin sprachlos!
Dieses Teil gehört eigentlich ins Wohnzimmer .......................
klasse Lackierarbeiten
2016-04-24 14:45:04

Bin begeistert und hab dir meine Stimme da gelassen
2016-04-26 07:54:56

Bissl anstrengend geschrieben, da brauchte ich jetzt mal mehr Zeit für :D
Total genial und daher natürlich 5 Daumen, was sonst?
2016-04-26 20:42:53

Die Arztkosten für mein Bauchweh wegen der von dir verfassten Beschreibung gehen auf deine Rechnung.............grns
2016-04-28 18:13:34

Sehr ausführliche Einleitung ;-) und ein tolles Ergebnis
2016-05-14 07:16:30

ist ein klasse "Marktschreier-Projekt"
2016-05-27 10:08:04

Super gebaut.Ich spekuliere auch auf die PBD 40.Dann weiß ich schon wie der Unterteil ausschauen muss
2016-10-09 19:34:41

Prima Projekt und bei der Beschreibung konnte ich herzlich lachen : ) 5 Pixelfehler hierfür!
2016-10-17 09:54:25

Sauber!
geil übermittelt! Musste oft schmunzeln, aber das Ergebnis spricht für sich!
2016-10-21 07:26:05

Sehr ausführliche Einleitung und ein tolles Ergebnis, 5D.
Bin begeistert und hab dir meine Stimme da gelassen
2016-10-21 22:22:12

Hervorragende Arbeit. Sehr unterhaltsame Beschreibung
Herzlichen Dank für die Idee
Danke fürs zeigen
2016-10-25 16:37:22

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