Fertige Schablone
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Werkstatthelfer
von Lionsreich
10.07.15 23:21
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Lionsreich is Back und Meldet sich nach ca. 1 Jahr Abstinenz zurück in der Community :-)

Ich darf mich stolzer Besitzer eines Lochsägensatzes nennen (Größe 22mm – 95mm). Einige von euch nennen bestimmt auch so etwas sein eigen. Und bestimmt stand der besagte Personenkreis auch schon mal vor diesen Problem,
Wie bekomme ich mein Loch größer wenn ich mit dem falschen Durchmesser durchgebohrt hatte?
Hierzu habe ich mir mal Gedanken gemacht, bestimmt gibt es hier auch schon etwas Ähnliches.


Lochsäge, Schablone
4.1 5 19

Bauanleitung

Benötigtes Material

Stk. Beschreibung Material Maße

Benötigtes Werkzeug

1 Auswahl des Aufbaus und des Materials

Ich stand nun vor der Entscheidung nehme ich eine Große Platte oder Teile ich das lieber auf 2 bzw. 3 Platten auf? Ich habe mich dafür entschieden das Ganze auf 2 Platten aufzuteilen zumal ich hier auch meine Restekiste verkleinern wollte ;-).
Diesbezüglich habe ich zwei Multiplexreste verwendet.

2 Das Optische Bild

Zuerst einmal habe ich zwei Bereiche je Multiplexplatte aufgezeichnet. Hier habe ich dann die Verschiedenen Lochsägen-Größen darauf vermerkt um es mir auch mal Optisch ansehen zu können Natürlich sollten die späteren Stege nicht zu klein werden und ich habe hier beim Anzeichnen einen Abstand von 2cm zwischen den einzelnen Löchern berücksichtigt.
Leider waren meine Reste zu klein um alle Lochsägen der Reihe nach aufzuzeichnen.

3 Vorarbeiten und Löcher Bohren

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Vorarbeiten und Löcher Bohren
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Bevor ich die Löcher heraus gebohrt habe machte ich noch Vertiefungsschnitte mit meinen Multischleifer. Hier ging es darum später die Konturen des Kreuzes zu erkennen (das Loch soll ja auch beim 2ten nachsägen mittig sein). Jetzt habe ich dann die ganzen Löcher in der entsprechenden Größe ausgesägt.

4 Veredelung

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Veredelung
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Als nächstes Habe ich die kannten der Löcher auf beiden Seiten mit einem Fräser angefasst. Jetzt das Ganze noch Abschleifen.
Auf der Rückseite (wo auch die Vertiefungsschnitte mit dem Multischleifer gemacht wurden) habe ich die Größe der entsprechenden Löcher hingeschrieben. Natürlich habe ich die Beschriftung erst gemacht nachdem ich die Schablonen abgeschliffen hatte ;-).

36 Kommentare

zu „Lochsägenschablone“

Hast mit den Löchern eine Lücke geschlossen. Find ich gut. 5 D
2015-07-11 07:57:47

Sieht gut aus, aber wie wird das angewendet? Kannst bitte vielleicht Beispielbilder hochladen?
2015-07-11 10:04:04

Als erstes mal, schön das du wieder bei uns bist.
Die Idee finde ich grandios, und super gelöst. Brauchst du das oft? Ich wüßte im Moment nicht, das mir das schon passiert wäre, aber wenn ich es heute brauchen würde, dann würde ich deine Idee als Anregung nehmen, (denn die ist schon klasse?) und das Loch das ich gerade brauchen würde in ein Restbrett bohren.
2015-07-11 11:56:33

Ich werd´ danicht ganz schlau draus, Wozu soll die Schablone jetzt genau gut sein? Sorry, bin ein wenig begriffsstutzig heua...
2015-07-11 13:20:59

bin ich aber froh, dass ich nicht die einzige bin, die das nicht checkt......
2015-07-11 13:36:44

Ich brauche das auch noch kommt auf die Liste 5d
2015-07-11 16:06:38

Da Schließe ich mich mit den Kommentar von sugrobi an, jetzt bin ich mal Neugierig was die Lösung ist und für WAS, ich hab ein Zirkel für die Kreise, nur reine Neugier
2015-07-11 17:23:37

Wenn ein Loch falsch (=zu klein) gebohrt wurde (bei zu groß hilft gar nichts mehr...) kann man mit dem richtigen = größeren Durchmesser nur schlecht nachbohren, da die zentrierung nicht mehr vorhanden ist. Dadurch reissen die Löcher beim nachbohren im Allgemeinen aus. Legt man eine Schablone drüber, hat der neue Bohrkopf im Schblonenmaterial im richtigen Durchmesser schon Halt.
2015-07-11 18:03:24

So findet man auf einen Blick den richtigen Durchmesser.
2015-07-11 18:07:46

??? Bohrst du so oft falsch dass du eine Schablone mit so vielen Durchmessern brauchst? Ich kapiere den Sinn nicht.
2015-07-11 18:38:55

Man kann mit einem Zirkel in ein bestehendes Loch keinen größeren Radius ganz genau anzeichnen, da ja der Mittelpunkt nicht mehr vorhanden ist. Und genauso verhält es sich mit der Lochsäge, der Mittelpunkt für den Zentrumsbohrer fehlt. Da legt man dann die Schablone an und kommt damit doch noch zum gewünschten Durchmesser.
2015-07-11 21:33:38

Wie schon d0wnl0rd richtig Erklärt hat,
wenn du einmal ein Loch zu klein (hier gehts um Lochsägenbohrer!) Dann ist es eigentlich unmöglich dieses Loch noch einmal nach zubohren da die Zentrierung fehlt! Dieses Problem hatte ich zwar nicht oft aber es kommt gelegentlich mal vor.

Nochmal die Funktion zu erklären:
Du hast dir ein Loch mit 50mm Angezeichnet das du gebohrt hast. Jetzt ist dir beim Probieren bzw. Nachmessen Aufgefallen, Ups das Loch müsste eigenltich 60mm Durchmesser haben. Jetzt habe ich meine Wunderbare Schablone und Lege die aufs gebohrte 50mm Loch mit der 60mm Öffnug. Anhand der Kreuzvertiefungsschnitte kann ich meine Schablone mittig zum Loch ausrichten. Jetzt hat die Lochsäge eine Führung und kann nicht Anfangen seitlich zu Wandern.
Ich hoffe ich konnte mit dieser erklären die Funktion näher bringen. Wenn ich die Scahblone das nächste mal benötige mache ich Bilder ;-).
2015-07-11 21:45:21

Und notfalls kann man sie ja auch für die Oberfräse verwenden, ich finds toll!
2015-07-11 21:55:24

Ja das hatte ich vergessen zu erwähen GuentherFr!!!
2015-07-11 22:32:16

Das hab ich schon verstanden aber wie oft bohrt man zu klein dass man da gleich ne Schablone braucht. Restholz, grösseres Loch bohren und ansetzen neubohrèn. Danach wird das Stück Holz anderweitig verwertet.
2015-07-11 23:51:29

ich würde mir die Löcher auch nicht als Schablone auf Vorrat legen, aber wenn man es braucht ist es sicher brauchbar.
2015-07-12 12:44:00

Sieht interessant aus, aber ehrlich gesagt kann ich damit nichts anfangen.
Bitte um eine Erklärung wofür man dies benötigt?
Danke schön
2015-07-12 13:33:07

Samir musst weiter oben lesen.
2015-07-12 13:39:03

gute Idee, aber sei ehrlich, du hast schon öfters zu klein gebohrt, oder.
Der vorschlag ist perfekt, da bin ich noch nicht drauf gekommen, hab selbst noch nicht zu klein gebohrt. Habe beim einbau von LED´s allerdings vorg. Loch vergrößern müssen und hab die 5 mm mit der Stichsäge nachgeschritten. Ginge auch, mit schablone wir hier vorgestellt wäre es einfacher und schneller möglich gewesen. Danke für den Tipp.
2015-07-12 16:41:35

Für die Erweiterung von zu klein geratenen Löchern sind die Vorrichtungen immer gut.
Würde solche Löcher dann allerdings immer mit der Oberfräse erweitern, was auch für's Schleifen besser ist.
Zur Erweiterung dieses Sortiments schlage ich persönlich noch ein Brett vor, wo Du / Ihr nur Forstner-Bohrer verwende(s)t, denn frei Hand ein Loch mit'nem Forstnerbohrer erweitern geht meist in die Hose.
2015-07-12 16:53:02

Die Idee mit Rest Holz hatte ich bis zum Zeitpunkt wie die Schablonen entstanden sind. Nur das ging mir auf den Zeiger. Wollt was auf "Dauer" haben und Net jedes mal a notbehelf. Das Thema mit der Oberfräse war der eigentliche bewegrund die Schablone herzustellen. So ist es jeder Zeit möglich Kreise ohne große Probleme damit zu vergrößern.
2015-07-12 17:42:08

Also für die Oberfräse ist das top.
2015-07-12 18:28:47

und was zum Teufel sind "Kreuzvertiefungsschnitte" Kennt nicht mal Google?!?

Aber dennoch sinnvoll und ich denke auch sehr gut für die Oberfräse geeignet
2015-07-12 20:59:49

Gute Lösung. Auch prima für die Oberfräse geeignet!
2015-07-13 10:57:40

Was es nicht alles gibt - interessante Idee und Umsetzung
2015-07-13 13:56:17

Nicht schlecht die Idee, ich habe gerade mal überschlagen wie oft ich in den letzten 5 Jahren ein Loch zu klein ausgeschnitten habe, ich bin auf zweimal gekommen. Ich befestige in dem Fall ein Brett hinter dem Loch und benutze die zu kleine Lochsäge um um das auf-gedoppelte Brett leicht anzubohren, dann nehme ich einen normalen Bohrer und Bohre die Mitte durch. Nun kann ich von der Gegenseite mit einer größeren Lochsäge durch das auf-gedoppelte Brett und das Brett mit dem zu kleinen Loch bohren. Für die Idee und die saubere Ausführung gebe ich 4 Daumen.
2015-07-13 16:35:51

Muss man auch erstmal drauf kommen. Ich habe schon das ein oder andere kleinere Loch mit dem Forstnerbohrer "versemmelt", wenn ich vergrößern wollte (warum auch immer? Vorher habe ich wahrscheinlich geträumt...) und meistens von vorne angefangen mit dem Basteln...
2015-07-13 17:37:45

Irgendwann wird man einen extra Raum für alle mehr oder weniger brauchbaren Werksstatthelferlein zwecks Aufbewahrung benötigen. Dazu müssen diese noch sinnvoll einsortiert werden. Ansonsten läuft man Gefahr etwas doppelt zu bauen. Ich gebe zu, es ist mir schon passiert. In meinen Augen fällt diese Schablone unter die Kategorie: "der weniger Brauchbaren". Aber wer andauernd zu klein bohrt, wieso nicht. Nun mußt Du noch eine Schablone herstellen , wenn Du zu groß gebohrt bzw. (loch-)gesägt hast ;-)))
LG Holzpaul - der mit dem Holz tanzt
2015-07-13 21:20:23

@derMoeller
damit du etwas mit "Kreuzvertiefungsschnitt" anfangen kannst:
In der Regel Zeichnest du ein Kreuz für den Mittelpunkt deines Bohrloches an. Normalerweise auch etwas größer als das Loch später groß sein soll. Jetzt hast du ja dann noch Strichreste vom gebohrten Loch die Sichtbar sind.
Hier habe ich auf der Rückseit meiner Schablone auch die angezeichneten Kreuze bewusst größer gemacht. So das von den Strichen nach dem Bohren noch etwas zu sehen ist. Die dann vorhandenen Striche habe ich sozusagen etwas "Eingeschnitten/Vertieft" das diese, Seitlich innerhalb des Ausschnittes von der Vorderseite der Schablone zu sehen sind ich sie dann mit den Kreuz, des zu klein gebohrten/gefrästen Loches überein gebracht werden können und die Schablone wirklich genau Mittig sitzt.
Ich hoffe du konntest meiner Ausführung folgen ;-).
2015-07-13 21:25:59

Ja für den ein oder anderen Hohn und Spott bin ich Natürlich auch zu haben ;-).
Werd mit knapp mitte 30 nun langsam etwas Alt und Vergesslich ;-).
2015-07-13 21:30:15

Hallo Lionsreich, bist ca. 25 Lenze jünger als ich, aber Werkstatt-Alzheimer ist nicht vom Alter, sondern vom jeweiligen Gebrauch seiner Maschinen und Helferlein abhängig. Glaube mir in 20-30 Jahren kommt schon einiges zusammen. Hohn und Spott war nicht meine Absicht und sollte auch hier im Forum aussen vor bleiben. Ich versuche lediglich meine ehrliche Meinung die aus einer langjährigen Erfahrung resultiert zu kommentieren. Natürlich ist auch die Arbeitsweise entscheidend für ein "brauchbares" Helferlein. Selbstkritisch habe ich schon weiter oben bemerkt wie ich ein Helferlein "doppelt" gebaut habe.
LG Holzpaul - der mit dem Holz tanzt
2015-07-13 22:07:09

Werde ich jetzt als Streber verschrien, wenn ich sage, dass ich das mit der Schablone ohne Erklärung kapiert habe? Ich finde die Idee ansich gut, nur kann ich bei mir (und ich bin wohl nicht der einzige) den Bedarf beim besten Willen nicht erkennen. Aber grautvornix hat ne gute Alternative vorgeschlagen. Für das Projekt gebe ich gerne 3 Daumen, das hat es sicher verdient.
2015-07-15 17:23:03

Die Idee von Grautvornix ist auch sehr gut
2015-07-15 22:13:55

Einfache aber geniale Lösung des Problems. Es muss nicht immer kompliziert sein.
2015-07-18 07:16:20

Ist doch eine gute Lösung, ich habe bisher immer in ein zu groß gesägtes Loch ein passendes Stück Holz stramm eingesetzt, mittig und darauf mit einem größerem Sägering eine neue Mitte und einen neuen Schnitt gemacht. Lösungen gibt es immer mehrere und deine kann man wenigstens noch für die OF brauchen, klasse ;o)
2015-07-30 20:30:28

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