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Energetische Sanierung Sanierung,Energetisch
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Innenausbau
Dekoration und Wandgestaltung
von rostprofi
13.11.13 17:30
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Nachdem die Kunststofffenster nach 35 Jahren nicht mehr dem heutigen Energetischen Standard entsprechen, mussten diese ausgetauscht werden. Damit nicht genug, auch die  Außenwände mussten nach neuem Standard gedämmt werden. Ich möchte euch hier anhand eines Raumes darstellen, wie die Sanierung abgelaufen ist.


SanierungEnergetisch
4.8 5 25

Bauanleitung

Benötigtes Material

Stk. Beschreibung Material Maße

Benötigtes Werkzeug

1 Teppich entfernen

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Teppich entfernen
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Der erste Arbeitsschritt war das Entfernen des Teppichs. Auf den Bildern kann man den Fußboden ohne Teppich gut erkennen.

2 Wandverkleidungen entfernen

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Wandverkleidungen entfernen
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Die alten Wandverkleidungen wurden entfernt. Zur damaligen Zeit wurde als Dämmung Gipskartonplatten mit 2 cm Styropor verwendet. An einer anderen Wand wurde ein Hohlraum gelassen und dann wurde mit sog. Sauerkrautplatten eine Vorwand erstellt, diese war dann verputzt.
Alle Anfallenden Abfälle wurden sortiert und anschließend Entsorgt.
Bei den Arbeiten kam ein "Elektrischer Fuchsschwanz" von Bosch zum Einsatz, den habe ich mal vor 20 Jahren erworben um Gasbetonsteine zu sägen. Hier habe ich einfach mit einem kurzen Sägeblatt schräg angesetzt und dann nach "Innen" gedrückt und die Wände in "Handliche Stücke" zerschnitten. Auf dem 1. Bild sieht man das gut.

3 Fenster Ausbau

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Fenster Ausbau
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Wie schon erwärnt wurden auch alle Fenster und Balkon- bzw. Terrassentüren durch neue Energetisch bessere ersetzt, die die heutigen Anforderungen an eine gute Wärmedämmung standhalten..
Die Übergänge von den Fenstern zu den Wänden wurden sorgfällig (mit Fensterband)gedämmt, da dies sonst eine Kältebrücke werden kann.

4 Ständerwände

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Ständerwände
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Dadurch das es sich um ein altes Fachwerkhaus handelt und die Fassade nicht verblendet werden sollte, blieb nur die Dämmung von Innen.
Dies wurde mit 150 mm breiten Ständerwänden realisert, in die dann die  Dämmung eingebracht wurde. Ich habe mich für die doppelte Ständervariante entschieden.

5 Verkleidung der Ständerwände

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Verkleidung der Ständerwände
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Die Ständerwände wurden anschließend mit einer 22 mm starken OSB Platte versehen. Auf die OSB Platten wurde dann 12,5 mm starker Rigipskarton verschraubt.
Anschließend wurde alles verspachelt und mit neuer Wandfarbe versehen. Anstatt Teppich wurde noch Laminat verlegt.
Durch die Verwendung der OSB Platten ist an den Wänden das anbringen von z. B. Regalen und Bildern oder Flachbildschirm überall möglich.

27 Kommentare

zu „Energetische Sanierung“

Mein erster Gedanke war: um Himmels willen, DER Dreck :(

Hast du super hinbekommen, Respekt.
2013-11-13 19:31:22

guter Umbau, klasse Beschreibung
2013-11-13 19:35:58

Klasse ......
2013-11-13 20:32:22

Gute Arbeit.
2013-11-13 20:42:31

nicht jeder Architekt liebt Innendämmung ,da sich Schimmel im inneren bilden kann. Wenn es aber nicht anders geht. Du scheinst das gut gemacht zu haben. Sieht solide aus.
2013-11-13 21:52:38

Auweia!!! Da hattest Du aber eine noch größere Baustelle, als ich sie zurzeit habe! Tolle Arbeit, viel Dreck, aber wenn man dann da durch ist, ist man echt froh! ;-)
2013-11-14 00:10:03

Gute Dämmung und einwandfreie Beschreibung!
5D von mir
2013-11-14 06:54:56

Ja was Mopsheim schreibt hab ich auch schon oft gehört! Hast du wegen des "Problems" der Schimmelbildung , die ja bei Innendämmung nachgesagt wird, etwas besonderes unternommen, oder dich Informiert? Ist es bedenkenlos, oder muss man bestimmte Dinge beachten? Würde mich interessieren, Danke. Für Beschreibung, Bilder und Ausführung 5D
2013-11-14 07:59:56

Eine sehr interessante Beschreibung, 2 cm Styropor sind ja nicht das meiste, um ohne horrende Heizkosten im Warmen zu sitzen.
Dein Projekt ist sehr gut nachvollziehbar, in meinen Augen auch sehr gut gelungen.
Volle Punktzahl
2013-11-14 09:14:40

ja, in der Tat hört man viel von Schimmel bei der Innendämmung. Aber warum gibt es Schimmel ? nur dann wenn Feuchtigkeit nicht weg kann. Da es sich um ein altes Haus handelt und schon viele Jahrzehnte nicht geschimmelt hat, ist es vermutlich doch sehr trocken, das ist eine gute Voraussetzung. Beim Trockenausbau kommt auch keine zusätzliche Feuchte durch Estrich oder Putz dazu, also weiter trocken. Jetzt ist da nur noch die Luftfeuchtigkeit innerhalb der Räume und das, was wir Menschen ausdunsten. (außer in Küche und Bad) Das Zauberwort heißt nun, Lüften, das sollte ich ein paar mal in der Woche tun, am besten jeden Tag mal das Fenster für ein Paar Minuten ganz öffnen, oder länger gekippt lassen. Früher, als die Wärmedämmung nicht diesen Stellwert wie heute hatte, waren die Häuser nicht so "Dicht" und hatten einen Natürlichen Luftaustausch und der Lehmputz nahm auch eine gewisse Feuchtigkeit auf. Heute, sehr dichte Fenster und Türen, da findet kein Natürlicher Luftaustausch statt.
2013-11-14 09:15:21

... hier noch ein paar Anmerkungen, das Feld war eben "voll"
Beim Neubau oder der Sanierung soll es ja Heute immer schnell gehen und Ruck Zuck wird eingezogen. Als wir vor ca.22 Jahren ein Haus gebaut haben stand der Rohbau im Winter offen. Man sagt, es muß erst mal richtig im Rohbau Frost herrschen, dann ist die Feuchtigkeit raus.
... mal zum nachdenken: Neubau oder Sanierung, jeder m2 Betondecke enthält ca. 50 Ltr. Wasser, jeder m2 Estrich ca. 10 Ltr. pro m2 Putz je nach Art auch einige Liter. Ja das Wasser muß doch zeit haben zum Verdunsten. Bekommt es aber nicht immer, Fliesen, Fußboden Tapeten drauf damit eingezogen werden kann. Heizung volle Pulle, es soll trocken werden und Fenster zu damit es nicht kalt wird. Und wo soll das Wasser hin? es staut sich dort wo dann der Schimmel auftaucht. Ganz einfache Bauphysik, einfach anwenden.
Beim Trockenbau zwischen Mauerwerk und Trockenbauwänden ein paar cm. Luft zum Zirkulieren lassen, dann passiert nichts mit Schimmel und so.
2013-11-14 09:28:34

Danke für die Antwort Rostprofi. Wie ist das jedoch mit sogenannten Kältebrücken?
Bei einer nachträglichen Fassadendämmung, müssen zum Teil die Fenster auch versetzt werden, sprich abschließend mit Mauerwerk und Dämmung aussen. Ist dies bei der Innendämmung auch nötig, also quasi die Fenster abschließend mit der Innendämmung setzen?
2013-11-14 09:37:01

nein, das war nicht nötig da ich die Laibung der Fensternischen auch gedämmt habe.
So ergibt sich keine Kältebrücke.
2013-11-14 09:48:08

Hast du wirklich Klasse gemacht! 5D.

Zum Thema Schimmel kann ich nur sagen wer nicht ausreichend lüftet wird nach dem Einbau neuer Fenster immer Probleme mit Schimmel bekommen. Egal ob die Dämmung innen oder außen ist. Ich habe meine Wohnräume in meinem alten Häuschen auch innen gedämmt, genauso wie hier beschrieben und hatte bisher keine Probleme.
Meiner Meinung nach gibt's eher Schimmel-Probleme wenn alle meinen auf alte Häuser mit teilweise feuchtem Mauerwerk (kommt meist von schlecht oder garnicht abgedichteten Kellerwänden) unbedingt absolut dichte Außenisolierung draufhauen zu müssen.
Die Wand kann die feuchte nicht mehr nach außen abgeben, sie wird immer feuchter und drinnen gibt's den Schimmel. Wenn schon Außendämmung dann bitte mit Material das auch noch "atmen" kann. Gibt's z.B.: aus Kork, ist aber viel teurer.
2013-11-14 12:50:58

dichte Fenster und eine Außenwand mit Styroporplatten gedämmt wie es vor einpaar Jahren Standard war......fördert den Schimmel.....da hilft nur noch ordentliches und tägliches lüften........
nun zu deinem Projekt Daumen hoch und sehr gut gemacht...
2013-11-14 13:24:34

Gut gemacht 5d
2013-11-14 15:26:01

Hast du die OSB Platten nicht verklebt?
Und warum fehlt bei Bild 2 von Schritt 5 das Luftdichtband.

Wir haben in ähnlicher Weise vor ein paar Wochen auch ein Haus gedämmt.
Das war bei dem Sauwetter echt angenehm.
Nun zu dir:
Das Ergebnis sieht echt gut aus.
Ich finde es immer Schade wenn man später nichts mehr von der ganzen Plackerei sieht, deshalb baue ich auch lieber Kuhställe als sowas...
2013-11-14 16:53:05

... den Kuhstall habe ich schon vor Jahren mit einem Großen Tor versehen, ist jetzt Parkplatz für Schlepper, Rasenmäher, Schubkarren, Kehrmaschine und Reifenlager. Dann steht der Kompressor dort und eine Sandstrahlkabine "Eigenbau" sonst noch Rohzustand ohne Futterkrippe, die habe ich schon weggestemmt.
zu den Fragen: ich habe nicht immer an Fotos gedacht, Abgeklebt wurden nur die Stöße der OSB Platten ca. 5-6 cm breitem Band.
2013-11-14 17:55:17

Aha!
Dann ist ja alles tutti. Mich hatte Bild 5/4 gewundert.
Das Klebeband hat meist 60mm breite.

Aber die Dichtbänder baut man bei Fenstern vor dem Einschäumen ein.
Oder du hast sehr gelenkige Finger, ein 100er Belndrahmen wäre aber auch möglich ;)
2013-11-14 18:50:28

Wahnsinn, also um diese S..arbeit und den Dreck beneide ich dich nicht, aber wenn alles fertig ist, dann hat man die Unannehmlichkeiten schnell vergessen
2013-11-15 12:04:25

Super sag mal wart ihr bei Schnäppchenhäuser oder so da steckt viel arbeit drinne
2013-11-15 13:10:24

Janinez, das ist so, erst viel Arbeit und dann ist diese schnell vergessen. Aber, das war im Haus erst der Anfang, da sind 2 Wohnungen drin und das Projekt nur 1. Raum. Inzwischen ist Raum 2. fertig und so kommen nach und nach weitere. Bis das alles fertig ist wird es wohl noch viele Monate dauern sein. Die Wohnungen sind ja bewohnt und ich kann nicht alle Räume zusammen erneuern.
2013-11-17 08:41:47

viel Arbeit und hoffentlich eine kuschelige Stube......5D
2013-11-19 17:23:27

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