Ein Heim für unser Auto
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Heimwerken
von Enzi1006
28.10.09 19:23
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Da unser Haus bisher nur einen PKW- Stellplatz draußen hatte, war es an der Zeit eine Garage zu bauen. Da wir die Möglichkeiten hatten mithilfe von Freunden die Garage zu bauen, haben wir einen Großteil selbst gemacht.


BetonGarageBetonhohlblocksteine, Garagentor, TürFensterStyrodurplatten, Putz
4.9 5 9

Bauanleitung

Benötigtes Material

Stk. Beschreibung Material Maße
  Betonhohlblocksteine     
  Klinkerziegel     
  Überlage für Garagentor     
  Tür     
  Fenster     
  Mörtel     
  Bewährungseisen     
  Steine für hängende Decke     
  PU-Schaum     
  Styrodurplatten     
  Schlagdübel     
  Klebemörtel     
  Reibputz     

Benötigtes Werkzeug

  • Winkelschleifer
  • Wasserwaage
  • Hammer
  • Diamantblatt
  • Kelle
  • Spachtel
  • Reibbrett

1 Fundament

Die Garage muss auf einem Betonfundament stehen und kann entweder selbst oder von einem Professionisten gemacht werden. Wir selbst haben das Betonfundament von einem Professionisten betonieren lassen. Wenn man es aber selbst machen möchte, muss man ein insgesamt 50cm tiefes Loch in der Größe der Garage ausheben. Man legt dann Fließ, 20cm Rollschotter, Bewährungseisen darauf und gießt 30cm Beton darauf.
Wichtig ist dabei, dass man vor dem Eingießen des Betons eine Schalung aus Holz rund um das Fundament macht und auch an einen eventuellen Abfluss (Ölabscheider) denkt. Dazu bildet man an der gewünschten Stelle ebenfalls ein kleines Quadrat aus Holz- in der Größe des Abflusses.

2 Betonhohlblocksteine

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Fundament und Mauerarbeiten
1/2 Fundament und Mauerarbeiten
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Wenn das Betonfundament getrocknet und ausgeschalt ist, kann man mit dem Bau der eigentlichen Garage beginnen. Man nimmt dazu eine Schnur und fixiert sie an den Eckpunkten des Fundamentes. (siehe Abbildung 1) Die Betonhohlblocksteine werden dann auf einem Mörtelbett gesetzt, mithilfe einer Wasserwaage ausgerichtet. Sie müssten außerdem mit dem Mörtel aufgefüllt werden. So wird nun Reihe für Reihe hoch gemauert, wobei darauf zu achten ist, dass man jede Reihe jeweils um einen halben Betonhohlblocksein versetzt beginnt. (siehe Abbildung 2) Es kann dabei natürlich sein, dass man einen Betonhohlblockstein halbieren muss. Dazu verwendet man am Besten eine Flex mit Diamantblatt und schneidet die Steine auseinander.
Besonders in den ersten Reihen darauf zu achten, dass man eine Schnur von Ecke zu Ecke spannt, damit man eine schöne Wand erhält. Um die Stabilität des Mauerwerkes zu erhöhen, kann man in regelmäßigen Abständen Bewährungseisen mit einmauern. Dies ist aber nicht zwingend notwendig.
ACHTUNG: Baut man direkt an ein Gebäude, muss man dünne Styorporplatten zwischen Hauswand und Garage geben!

3 Aufmauern

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So könnte man später durchs fertige Fenster schauen
1/3 So könnte man später durchs fertige Fenster schauen
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Während dem Aufmauern werden bereits Aussparungen für Türen, Garagentor und Fenster gelassen. (siehe Abbildung 1) Dazu misst man einfach die Breite und Höhe des Fensters oder auch der Türe aus und lässt zusätzlich noch 3 bis 5 cm links und rechts, sowie oben frei.
Ist man bei der Höhe des Fensters oder der Türe angelangt, muss man ein Überlager setzen. (siehe Abbildung 2) Dieses Überlager wird ebenfalls auf ein Mörtelbett gesetzt und mittels Wasserwaage in die Waage gebracht.
Bei uns war es dann zusätzlich so, dass wir vorher zwei Klinkerziegel (siehe ebenfalls Abbildung 2) und auch auf Höhe des Überlager eine ganze Reihe Klinkerziegel setzen mussten. Die letzte Reihe sollte allerdings wiederum aus Betonhohlblocksteinen bestehen (siehe Abbildung 3)

4 Setzen der Bewährungsstreben

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Das verlegen der hängenden Decke
1/3 Das verlegen der hängenden Decke
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Es wird nun eine hängende Decke verlegt. Dazu werden zuerst die einzelnen Bewährungsstreben im Abstand von je 50cm gesetzt. Sie werden lediglich aufgelegt und erhalten ihre Festigkeit und Stabilität durch das Setzen der Steine. Nachdem also die Bewährungstreben gesetzt wurden (siehe Abbildung 1) werden die einzelnen Steine gesetzt. Um sicher zu gehen, dass die Bewährungsstreben richtig gesetzt wurden, empfiehlt es sich jeweils einen Stein zusetzen (siehe Abbildung 2) und erst dann jede Reihe aufzufüllen. (siehe Abbildung 3)

5 Befestigung der Fenster und Türen

Im nächsten Schritt werden nun die Fenster und Türen mit Holzkeilen in den dafür vorgesehenen Aussparungen fixiert und mit PU- Schaum befestigt. Wenn der Pu- Schaum ausreichend ausgehärtet ist, kann man mithilfe von Mörtel schöne Ecken und Kanten ausbilden, sodass ein schönes und ebenes Gesamtbild entsteht.
Anschließend wir nun außen eine dünne Wärmefassade gemacht. Dazu klebt man die 5cm dicken Styrodurplatten mit Klebemörtel auf die „rohe" Garage und schraubt diese zusätzlich mit den passenden Schrauben (Schlagdübeln) fest. Anschließend wird ein Armierungsgitter mithilfe von Klebemörtel aufgezogen und die Garage wird durch das Auftragen von Reibputz mithilfe von einem Reibbrett fertig gestellt.
Die Innenwände müssen lediglich verputzt oder verspachtelt werden und können bereits dann verfliest oder bemalt werden. Man kann aber natürlich auch zusätzlich Rigipsplatten anbringen.

6 Bauchritt

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"Tadaa"
2/2 "Tadaa"
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Ein Spengler kann nun das Dach samt Dachrinne mithilfe von Kupferblech anfertigen.

12 Kommentare

zu „Bau einer Garage“

Wie groß ist die Garage geworden? Wurden die Versorgungsleitungen (Strom,Wasser,...) durch den Boden oder durch die Wand rein geholt?
2010-10-08 09:20:48

TOP - 5 Daumen
2011-05-04 23:25:57

Nicht schlecht fürs erste Projekt :D
2013-02-03 22:08:20

sehr schönes Projekt
2013-07-24 17:19:19

Klasse Arbeit 5d
2013-12-07 14:48:51

Klasse geworden und gemacht .......
2014-01-05 17:28:28

Top!!
2014-02-14 15:36:30

die Idee kommt mir gelegen, da ich ein neues Lager (an)bauen muss
2015-05-16 22:25:41

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