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Bau einer Airbrushkabine Holz,Absaugung,Lackieren,Modellbau,Airbrush,Spritzlackierung
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Holz
von Boeza
24.02.16 21:39
1053 Aufrufe
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  • 8080,00 €

Ich zeige in diesem Projekt wie man sich eine Spritzkabine (Airbrush-Kabine) für den Modellbau selber bauen kann.
Die Kabine ist klappbar und verfügt zu dem über eine Absaugung, so dass sich der Farbnebel nicht im Raum verteilen kann.

Nach einem guten halben Jahr Planungszeit, habe ich den Plan in die Tat umgesetzt, eine Airbrush-Kabine zu bauen, die meinen Anforderungen entspricht. Das ist mittlerweile so fünf bis sechs Jahre her.

Folgende Anforderungen hatte ich an meine Kabine:
- leichte Bauweise
- zusammenklappbar, um sie bei nicht Gebrauch wegstellen zu können
- eine anständige Absaugung
- eine Beleuchtung des Arbeitsraums

Als grobe Vorlage für den Bau dienten mir meine alte Airbrush-Kabine, die mir mein Opa mal gebaut hatte.

Die Maße für diese Kabine sind:
600 x 300/400 x 450 (B x H x T)

Ich habe den Bau in folgende Abschnitte aufgeteilt:
1. Grundgerüst
2. Rück-, Seiten- und Forderwand
3. Bodenplatte
4. Luftkanal
5. Luftfilter
6. Seitenwände Arbeitsbereich
7. Elektrik
8. Zusammenbau
9. Die fertige Kabine


Holz, AbsaugungLackierenModellbauAirbrush, Spritzlackierung
4.8 5 31

Bauanleitung

Benötigtes Material

Stk. Beschreibung Material Maße
Sperrholzplatte 10mm  Pappel  600x300 mm 
Sperrholzplatte 10mm  Pappel  170x300 mm 
Sperrholzplatte 10mm  Pappel  620x160 mm 
Sperrholzplatte 10mm  Pappel  300x400 mm 
Sperrholzplatte 10mm  Pappel  600x330 mm 
Sperrholzplatte 16mm  Pappel  620x200 mm 
Sperrholzplatte 16mm  Pappel  660x300 mm 
Dreieckleiste  600 mm lang  20x20 mm 
Div.  Holzschrauben  Senkkopf  3,5x35 mm 
Div.  Holzschrauben  Senkkopf  3,5x20 mm 
Schrauben metrisch  Senkkopf  M5x20 mm 
Flügelmutter    M4 
Bolzenschraube  metrisch/holz  M4 
Gitter    450x240 mm 
Gitter    470x260 mm 
Filtermatte    450x240 mm 
Scharniere     
Lüfter 230V AC  Reichelt-Elektronik  Art.Nr.: LÜFTER-12038 220 
Wippenschalter  Conrad Elektronik  Art.-Nr.: 700053 
Kaltgeräte-Buchse  Conrad Elektronik  Art.-Nr.: 613053 
Netzteil 230V AC / 12V DC  Leistung abhängig von LEDs   
LED-Module  Ausführung zum Kleben  0,5 m 
Griff  Conrad Elektronik  Art.-Nr.: 304453 
Lüftergitter  passend zu den Lüftern   
Hacken   mit Öse   
Vierkantleiste  600 mm lang  20x20 mm 
Vierkantleiste  260 mm lang  20x20 mm 
Vierkantleiste  90 mm lang  20x20 mm 
Vierkantleiste  300 mm lang  20x20 mm 
Vierkantleiste  560 mm lang  20x20 mm 
Vierkantleiste  220 mm lang  20x20 mm 
Vierkantleiste  120 mm lang  20x20 mm 
Vierkantleiste  100 mm lang  20x20 mm 

Benötigtes Werkzeug

1 Grundgerüst

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Grundgerüst fertig
1/4 Grundgerüst fertig
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Der Kern der Kabine besteht aus einem Grundgerüst, dass aus den Vierkantleisten zusammen geschraubt wird oder auch geklebt werden kann.

In den Zeichnungen kannst du Schritt für Schritt den Aufbau des Gerüsts erkennen. LST steht für Leiste und die Zahl für die Länge.
Das Gerüst dient später als Befestigung für den Trichter.

2 Rückwand

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Rahmen für die Lüfter
1/6 Rahmen für die Lüfter
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Nun wenden wir uns der Verkleidung des Gerüstes zu. Zuerst nehmen wir die Rückwand und sägen die Aussparungen für die Lüfter mit einer Stichsäge oder einer Oberfräse aus.
Auf der Innenseite der Rückwand, wird noch ein Rahmen um die Lüfteraussparungen mit Holzleim aufgeklebt. Hier besonders aufpassen, dass die Lüfter nachher auch reinpassen.
Am besten ist, wenn man die Lüfter auf die Ausschnitte der Rückwand legt. Dann lassen sich auch die Löcher zum festschrauben der Lüfter gleich übertragen und Bohren.

Zum Festschrauben der Lüfter wird in die vier Ecken der Lüfter jeweils ein M4-Gewinde geschnitten und die Lüfter anschließend von hinten mit den M4er Schrauben befestigt. Beim Einbau der Lüfter auf die Luftstromrichtung achten. Wir wollen die Lüft aus der Airbushkabine heraussaugen.

Auf der Zeichnung ist die genaue Anordnung der Lüfter zu erkennen. Die blauen Markierungen zeigen die Stellen, an denen man eine Aussparung in die Holzleiste sägen oder fräsen sollte, so dass an dieser Stelle die Lüfterleitungen durchgeführt werden können.

Für die Lüftergitter wurden an den Schraubenlöchern noch Aussparungen vorgesehen. Wer keine Angst vor rotierenden Lüftern hat, kann die Gitter auch weglassen. Ich findes es persönlich nur etwas sicherer.

3 Seitenwände

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Komponenten eingebaut
1/5 Komponenten eingebaut
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In eine der Seitenwände (vornehmlich die Linke) werden die Aussparungen für die Wippschalter und die Kaltgerätebuchse eingebracht.
Die zweite Seitenwand wird nicht bearbeitet.

Die beiden Seitenwände vorne, die später klappbar sein sollen müssen noch entsprechend oben schräg zu gesägt werden.
Auf die Innenseite dieser Seitenwände wird eine Holzleiste von 100mm Länge geklebt. Dort liegt später der Deckel auf.

4 Bodenplatte

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Bodenplatten
1/3 Bodenplatten
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Jetzt wenden wir uns der bzw. den Bodenplatte(n) zu. Da die Kabine ja zum klappen sein soll, muß die Bodenplatte aus zwei Sperrholzplatten bestehen. Diese beiden werden über Scharniere miteinander verbunden. Dazu kommt auch noch, dass sie von unterschiedlicher Breite sind. Der Sinn, der da hinter steckt wird später erläutert.

Ich wollte die Scharniere unbedingt versenkt einbauen, d.h. sie sollten nicht auf den Bodenplatten aufliegen, sondern mit der Fläche bündig werden.
Damit sie sich trotzdem klappen lassen mußte ich eine V-Nut genau auf der Stoßkante der beiden Platten anbrigen.

Es geht auch einfacher, in dem man die Aussparung weglässt. Wichtig ist nur, dass man beim zusammenschrauben der Bodenplatten keinen Spalt lässt, da sonst nach jedem Lackiervorgang an dieser Stelle eine entsprechende farbige Linie auf dem Untergrund zurückbleibt.

Auf die breitere Bodenplatte werden rechts und links bündig mit der Kante 300mm lange Viereckleisten geschraubt oder geklebt. Diese dienen als Anschlag für die klappbaren Seitenwände. Leider habe ich dazu kein Bild, aber auf den Bilder beim Zusammenbau ist das dann zu sehen.

5 Luftkanal

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Trichter eingebaut
1/2 Trichter eingebaut
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Jetzt kommt der kniffligste Teil der ganzen Konstruktion. Es müssen die Platten für den Trichter in das Gerüst eingeklebt werden.
Heute würde ich dafür auch dünnere Sperrholzplatten verwenden.

Am besten geht man so vor, dass man sich die in der Zeichnung blau gekennzeichneten Linien ausmißt und entsprechend die Platten zuschnedet.
Alternativ lässt sich auch stärkere Pappe verwenden.

Wichtig ist hier, dass der Trichter luftdicht zum restlichen Gerüst verklebt wird. Es soll vermieden werden, dass die Lüfter Nebenluft ziehen, anstatt den Farbnebel aus der Kabine.


6 Filterwand

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Filterwand
1/5 Filterwand
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Die Frontwand erhält einen großen Ausschnitt. Dieser Ausschnitt ist mittig mit den Maßen 220x430 mm.

Der Luftfilter besteht aus zwei Gitterblechen und einer Filtermatte z.B. für einen Dunstabzug. In der Frontwand befindet sich der Ausschnitt für den Luftstrom. Um diesen Ausschnitt wird noch mal ein Rand von 15mm und 3mm Tiefe ausgefräst. In diese Ausfräsung wird ein Gitterblech eingelegt und einfach mit einem Tacker auf der Sperrholzplatte festgemacht.

Die Gittermatte kann auch großmaschiger sein. Ich hatte diese nur gerade bei mir rumliegen.

In den 15mm breiten Rand werden nun rundherum um den Ausschnitt mit der Gittermatte die Gewindebolzen mit Metrischem und Holzgewinde geschraubt. Diese werden soweit eingeschraubt, bis nur noch das Metrische Gewinde heraus schaut.
Ich habe jeweils oben und unten einen Bolzen mittig eingeschraubt, sowie rechts und links jeweils zwei.

Anschließend ist die Filtermatte passend zum Ausschnitt zuzuschneiden. Am besten wird sie so groß geschnitten, dass sie die ganze Gittermatte bedeckt und somit der Farbnebel ncht seitlich am Filter vorbei gezogen werden kann.
Für den Filter habe ich eine herkömmliche Filtermatte für einen Dunstabzug verwendet (2 bis 3 lagig ausführen). Ihr könnt euch natürlich auch eine Filtermatte für Farbnebel besorgen.

Nun noch die zweite Gittermatte die etwas Größer ist als die erste drauflegen und mit den Flügelmuttern sichern. Später lässt sich der Filter so recht schnell tauschen ohne die ganze Kabine auseinander zu nehmen.


7 Lüfter und Beleuchtung

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Lüfter-Verdrahtung
1/6 Lüfter-Verdrahtung
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Zur Ansteuerung der Lüfter und Beleuchtung bleibt ein Ausflug in die Elektrik nicht aus.

Die Elektrik in meiner Airbrush-Kabine  besteht aus der Versorgung der zwei 230V Lüfter, sowie die Versorgung der LED-Module. Lüfter und LED-Module sind jeweils separat über einen Wippschalter ein- und ausschaltbar. Wer will kann natürlich auf die LED-Beleuchtung verzichten, denn dafür benötigt man noch ein zusätzliches Netzteil, was verbaut werden möchte, ist also ein ‚nice to have’.
Alternativ kann man auch eine herkömmlliche Klemmlampe o.ä. verwenden.

Der Anschluß der Kabine an der 230V-Stromnetz erfolgt über einen Kaltgeräte-Stecker, wie man ihn auch das der Computertechnik kennt. Entsprechende Netzkabel habe ich in rauen Mengen rumliegen.
In der Kabine erfolgt die Verteilung über eine kleine Verteilerplatine, die man selbst zusammenlöten muß, aber das lässt sich auch über herkömmliche Wago-Klemmen realisieren.

Je Lüfter benötigt man zwei Anschlußleitungen, die ich mit Querschnitt von 0,75mm² ausgewählt habe, dies ist zwar überdimensioniert, da die Lüfter je 20W benötigen, aber ich hatte gerade nichts anderes da. Die Spannungsversorgung wird über einen Wippschalter geführt, damit die Lüfter bei bedarf abgeschaltet werden können.

Das Netzteil für die 12V-Versorgung des LED-Moduls ist ein altes Steckernetzteil, das ich einfach von seinem Gehäuse befreit habe. Leider ist bei solchen Netzteile, die Toleranz der Ausgangsspannung sehr weit gefasst. Dieses hatte im unbelasteten Zustand ca. 16,6V und nach Belastung war immer noch 14,5V am Ausgang zu messen. Viele LED-Module bieten heute einen etwas weiter gefassen Eingansspannungsbereich, deshalb ist auf die richtige Eingangsspannung zu achten. Ich habe noch eine kleine Schaltung mit Z-Diode zwischen dem Ausgang des Netzteils und des LED-Moduls gesetzt, um die Spannung genau auf 12V zu stabilisieren.
Außerdem ist darauf zu achten, dass das Netzteil eine ausreichende Ausgangsleistung liefert. Welche Leistung benötigt wird ist abhängig vom LED-Modul. Ich habe hier die LEDs von der Rolle zum Aufkleben verwendet, da ist es abhängig wieviel cm ich verwende.
Wer sich unsicher ist, sollte jemanden Fragen der sich auskennt.

Die Anschlußleitungen des Trafos werden auch über einen Wippschalter geführt, um auch das Licht bei Bedarf ein- und auszuschalten. Die Leitungen zum LED-Modul werden durch ein kleines Loch durch die Filterwand der Kabine geführt. Das LED-Modul wird auf die Dreiecksleiste geklebt, vorher muß natürlich die Dreieckleiste auf die Filterwand bündig an die obere Kante geklebt werden.
Auf dem beigefügten Schaltplan ist die Verdrahtung zusehen.

HINWEIS!
Wer diese Schaltung nachbaut tut dies auf eigene Gefahr. Die Schaltung sollte nur durch geeigente Personen nachgebaut und inbetriebgenommen werden.

8 Zusammenbau

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Filterwand montiert
1/9 Filterwand montiert
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Beim Zusammenbau fängt man am besten mit der Filterwand an und schraubt oder klebt diese auf die Seite des Grundgerüstes, die das große Luftkanalloch hat.

Nun schraubt man die Rückwand mit den eingebauten Lüftern an das Grundgerüst. Hier ist schrauben auf jeden Fall angesagt, damit auch mal ein defekter Lüfter ausgetauscht werden kann.
Die Lüfter können auch jetzt erst an den Wippschalter angeschlossen werden.

Im nächsten Schitt wird die Bodenplatte auf das Grundgerüst geschraubt oder geklebt (hier würde ich Schrauben bevorzugen, da es doch eine Menge Gewicht zu tragen gilt).
Die Kabine ist dabei so auf der Bodenplatte auszurichten, dass sie mit der Rückwand bündig abschließ und rechts und links jeweils 10 mm die Bodenplatte übersteht.

Jetzt werden die Seitenwände ordentlich ausgerichtet und ebenfalls an das Grundgerüst geschraubt oder geklebt.
Vorher sollte aber die Verdrahtung fertiggestellt und geprüft worden sein.

Im letzten Schritt wird der Deckel auf geschraubt. Auch hier sollte geschraubt werden, da auf den Deckel noch der Traggriff montiert wird und beim tragen das ganze Gewicht an dem Deckel hängt.

Der große Deckel der auf die beiden klappbaren Seitenwände gelegt wird, bleibt lose.

Die Seitenwände können jetzt eingeklappt, der lose Deckel davor gestellt und die vordere Bodenplatte hochgeklappt werden.

Damit die Kabine auch im eingeklappten Zustand bleibt werden in die Seitenwände Hacken und in die Leisten des klappbaren Bodens Ösen engeschraubt (s. Bild).

9 Fertig

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Fertig!
1/3 Fertig!
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Ich hoffe der Bericht ist nicht zu abstrakt geschrieben und ihr habt viel Erfolg beim Nachbauen.

Für Rückfragen und Anmerkungen stehe ich natürlich zur Verfügung.

28 Kommentare

zu „Bau einer Airbrushkabine“

Sieht sehr gut aus und ist prima beschrieben . Ein schönes Hobby , übrigens .
Und sogar mit Drehteller ...
Fünf Daumen dafür .
2016-02-24 22:04:46

In deiner Vorschau habe ich die Kabine ja schon bewundert. Jetzt als du die als Projekt eingestellt hast gefällt sie mir noch besser. Eine sehr gute Beschreibung und klasse Bilder dazu. Hast du sehr gut gemacht.
2016-02-24 22:41:27

Vorbildliches, ja schon fast sensationelles Erstprojekt. Vielen Dank fürs Einstellen. Die 5 Daumen sind ja sowas von verdient - weiter so!
2016-02-24 23:03:37

Sehr gute Kabine und gute Doku. 5 Daumen
2016-02-24 23:37:57

Erst einmal Gratulation zu deinem ersten Projekt, was schon mal echt den Bock abschießt. Das ist ja ein Hammerprojekt mit einer absolut tollen Beschreibung. Und was du dir für tolle Gedanken wegen dem Bau gemacht hast. Hut ab. Du hast meinen vollsten Respekt.
2016-02-25 01:05:36

Ich finde es super, dass die Kabine zusammengeklappt werden kann! TOP
2016-02-25 06:37:30

Glückwunsch zum ersten Projekt. Sehr gute Beschreibung und Fotos, da könnte sich mancher eine Scheibe abschneiden.
2016-02-25 06:44:37

Das ist ja ne Profikabine . Klasse gebaut . Beschreibung ist auch top.
2016-02-25 07:16:52

Ausführlicher geht eine Beschreibung wohl kaum! Und auch das Projekt an sich ist wirklich klasse und gut durchdacht! Als ich früher noch Modelautos gebaut habe wollte ich mir auch immer so eine Kabine bauen. Gemacht hab ich es leider nie.
2016-02-25 10:37:23

Klasse Idee super Ausführung
und einwandfreie Beschreibung!
2016-02-25 12:28:58

Besser gehts nicht mehr: Hammerbeschreibung, tolle aussagekräftige Fotos und super Ergebnis.

Vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast und unseren Bitten nachgekommen bist. Sehr gerne 5 D für dieses sensationelle Erstprojekt.
2016-02-25 12:50:51

Perfekt und gut Überlegt auch deine Beschreibung
2016-02-25 17:02:16

Ich finde die Idee genial, Planung, Ausführung und Beschreibung exzellent!

Zwei Anmerkungen habe ich trotzdem:

1) Ich habe nicht wirklich verstanden, welcher Filter verbaut wurde. Sofern es wirklich nur ein dünner Filter aus Dunstabzugshauben ist, wird dieser den Farbnebel wahrscheinlich nicht komplett ausfiltern. Ich vermute man braucht ca. 5 cm Filterschicht.

2016-02-25 18:21:16

2) Die elektrische Ausführung ist meines Erachtens nicht VDE-gerecht. Die Lötstellen der Lüfter sollten mit Schrumpfschlauch isoliert werden. Für den Anschluss hätte ich Feuchtraumkabel gebommen und den Schutzleiter mit den Lüftergehaüsen und dem Trafokern verbunden. Die metallischen Gitter an den Lüfter könnten im Defektfalle Spannung führen
Beim Trafo habe ich Bedenken. Die eine Sicherung für Trafo und beide Lüfter schützt den Trafo vermutlich nicht ausreichend bei Überlast, Kurzschluss oder Defekt (Windungsschluss) im Trafo selbst gegen Überhitzung, es besteht Brandgefahr. Ich würde dem Trafo und den beiden Lüftern jeweils eine eigene, knapp bemessene Sicherung spendieren
2016-02-25 18:25:06

hast du super gemacht 5d
2016-02-25 18:30:55

Erstklassig und ganz toll dass man sie zusammenklappen kann zum verstauen
2016-02-25 19:14:17

Hallo zusammen,

ich danke euch für die überaus positiven Rückmeldungen. Die Konstruktionsplanung hat einige Zeit in Anspruch genommen und es vielen mir immer wieder Verbesserungen ein, die dann die fertige Kabine so haben werden lassen.

Zu den Anmerkungen von @kraemerk:
Du hast recht, das mit dem Filer habe ich nicht genau beschrieben. Ich nutze durchaus eine Filtermatte vom Dunstabzug, aber drei Lagen übereinander. Das ist durchaus ausreichend. Ich habe auch Tests gemacht mit zwei Langen und der Farbnebel ist da auch nicht durchgegangen.
Die Sicherung schütz auf jeden Fall bei Kurzschluß. Für die thermische Überlast hat der Trafo eine eigene Sicherung in den Wicklungen. So kann da schon mal nichts passieren.
Die Kabine wird ja schließlich nicht in Abwesenheit betrieben und was etwas passiert kann immer noch abgeschaltet werden.
Da ich die Kabine für mich privat gebaut habe lasse ich die VDE-Vorschriften mal wo sie sind. Wobei ich glaube, dass ich gar nicht so weit weg davon bin.
2016-02-25 20:17:20

tolle Anleitung, saubere Arbeit für saubere arbeit.
Könnte ich mir auch etwas größer für andere Lackierarbeiten vorstellen.
2016-02-26 05:56:43

Glückwunsch zum ersten Projekt und das noch mit einer vorbildlichen Bauanleitung . Super Idee die Airbrushkabine . Verdiente 5 Daumen
2016-02-26 08:36:58

Klasse Arbeit, noch dazu gut beschrieben.
2016-02-27 19:19:26

Sehr schöne, detailierte und nachvollziehbare Beschreibung. Die Kabine kommt auf die Merkliste! 5D
2016-02-27 20:12:15

Prima Sache und super Beschrieben. Alles andere wurde schon mehrfach beschrieben!
Klasse gebaut....
2016-02-28 11:41:52

sehr gute Beschreibung und ein tolles Projekt
2016-02-28 14:58:18

sehr ordentlich und sauber gemacht, 60 x 30 cm ist schon für den dafür angedachten Modellbau groß genug... mich wundert nur , daß Du da LED's so weit an der Rückwand eingebaut hast, werden die vom Lack nicht eingenebelt ?
klar hast Du Dir 5 Daumen dafür verdient.... !
Gruss....
2016-03-04 16:51:23

Interessantes Projekt.
2016-03-05 15:31:04

Sehr, sehr gutes Objekt, mit vorzüglich detaillierten Bauanleitung, sowie Materialbedarf. Ein solches Objekt wollte ich schon länger bauen. Mit einer solch ausführlichen Beschreibung, werde ich auch ein solches Projekt realisieren. Hier müssen auf jeden Fall fünf Daumen her.
2016-03-06 19:11:00

Hallo zusammen,

ich danke euch für die durchweg positiven Bemerkungen zu meiner Airbrushkabine.

Zur Frage, ob sie LED's durch den Farbnebel überdeckt werden.
Ich habe bisher (nach intensiver Benutzung) dies bezüglich keine großen Farbablagerungen auf den LED's bemerkt. Der Luftstrom scheint hier den Nebel gut wegzuziehen. Wer trotzdem Bedenken hat, der kann einen Streifen "tesa"-Film o.ä. über den LED-Streifen kleben und diesen gelegentlich wechseln.

Gruß
Björn
2016-03-31 15:43:59

ein Wahnsinns Erstprojekt
2016-05-29 21:53:57

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