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Elektrowerkzeuge auf die Probe
Produkttest Bosch Sägestation PLS 300 & Universal-Stichsäge PST 800 PEL 0 Kommentare
Vom 02.10.10 Geändert 2010-10-02 11:03:51
Nachdem ich
lange Zeit in meinem Wohlverdienten Urlaub verbrachte, war die Freude ganz
schön groß als ich nach Hause kam: Da war das Päckchen mit den Maschinen und
ich wurde als Produkttester ausgewählt. (Bild1)
Mein Projekt
ist ein Schuhregal mit Schiebetüren das man individuell einbauen muss. (Bild2)
Führungskanal:
Für mein
Projekt ist es sehr wichtig, genau Winkelschnitte vorzunehmen. Der
Führungskanal der PLS 300 scheint das ideale Hilfsmittel zu sein um diese
Winkelschnitte exakt vorzunehmen. Ich stellte also die Führungsschiene auf 45°
Grad ein (Bild03) und mache einen Probeschnitt. In der Führungsschiene ist
rechts und links ein klein wenig Platz und so war der Schnitt ein wenig
ungenau. Also noch einmal und dabei die Stichsäge links oder rechts entlang der
Führung anlegen. Der zweite Schnitt ist dann tatsächlich exakt. So, nun an die
Holzleisten: Ausgemessen, Eingelegt und Zugeschnitten. Kein Problem. (Bild04)
Modulares
Stecksystem:
Da ich sehr
lange Holzleisten benötige, ist es von Vorteil, das sich die PLS 300
individuell verlängern lässt. Somit ist es kein Problem und mit ein paar
Handgriffen ist die Sägestation auf alle Bedürfnisse eingestellt. (Bild05)
Öffnung für
Neigungsschnitte:
Wie bei
Sockelleisten ist es bei meinem Projekt auch wichtig, das die Leisten sich
nicht verdrehen oder nachgeben. Dies kann bei der PLS 300 nicht vorkommen. Die
Leiste wird durch Aufklappen des roten Elements in der Führungsschiene
eingespannt. Somit ist ein verrutschen der Leisten unmöglich und man hat wieder
einen exakten Schnitt.
Fazit:
Die
Sägestation PLS 300 in Verbindung mit der Universal-Stichsäge PST 800 PEL ist
ein idealer Helfer zum exakten Schneiden von Leisten und Holzzuschnitten. Mein
nächstes Projekt, auf das ich mich freue, wird das Verlegen von Laminat sein.
Leider hab
ich jetzt noch ein kleines internes Problem mit meiner Kamera. Die Schiebetüren
sind fertig und somit auch der Schuhschrank. Leider streikt jetzt meine Kamera!
Ich werde die Bilder aber unverzüglich nachreichen. Versprochen!
Ich hoffe Ihr
habt alle genauso viel Spaß wie ich bei euren Projekten.
Grüße von der
HEIMWERKERSCHULE
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Testobjekt PLS 300 unter der Lupe 0 Kommentare
Vom 26.09.10 Geändert 2010-09-26 08:26:43
Hier mein Testbericht über die Sägestation PLS 300. Die grundlegenden Möglichkeiten und Sägeschnitte werden in meinem Video gezeigt. Dies ist mein erstes Video dieser Art und eine hochwertige Kamera besitze ich auch nicht, aber ich denke es zeigt schon das Wesentliche. Nun möchte ich meine Erfahrungen und eventuelle Schwachstellen zur Verbesserung einmal berichten:
Meine Projekte:
Ich habe die Sägestation an folgenden Projekten getestet:
Bau von Stühlen, Bau eines Lauflernwagens, Laminat verlagen, diverse Leisten zugeschnitten (Bilderrahmen, Spreizen für Zimmertürmontage,...).
Die ersten beiden werden noch als Projekte eingestellt.
Führungskanal:
Der Führungskanal bietet eine solide Basis für gerade Schnitte. Allerdings muss man schon mit der Stichsäge umgehen können. Ich denke, dass gerade Anfänger Schwierigkeiten bekommen, da die Stichsäge im Kanal 1-2 mm Luft besitzt. Dies ist kein Problem wenn man sich für einen Seitenanschlag entschieden hat. Auch die Führung der Stichsäge allgemein ist etwas schwergängig. Die Führung gibt also noch Optimierungspotential. Vielleicht könnte man es ähnlich machen wie bei einer Führungsschiene der Handkreissäge. Ansonsten werden die Schnitte für eine Stichsäge sehr sauber. Bei Sperrholz bis 15mm Stärke kein Verlauf des Sägeblattes. Bei einer Buchenleimholzplatte (27mm dick und 300mm lang) verlief der Schnitt allerdings. Dies Problem liegt aber daran, dass das Sägeblatt flattert, und je dicker und härter der Werkstoff wird der Schnitt verläuft.
Die Winkelverstellung ist schön leichgängig und schnell geändert. Die Winkel der Skala passen exakt, und wenn dies irgendwann nicht mehr so ist, kann die Skala nachjustiert werden. Lediglich die Arretierungspunkte bei 0° und 45° sind etwas ungenau, es muss trotzdem noch das letzte Grad genau mit einem Blick auf die Skala eingestellt werden.
Die Fixierung des Werkstückes ist ein großer Pluspunkt dieser Sägestation. Weder einer Kappsäge noch eine Tischkreissäge kann da mithalten. Einfach die Leiste aufgelegt, Kanal runtergeklappt und festgedreht. Damit lassen sich auch mehrere Leisten schnell mit einem Schnitt auf die selbe Länge bringen. Auch die Schnittlänge von 315mm ist super!
Modulares Stecksystem:
Das Stecksystem dieser Sägestation ist sehr einfach und schnell zu bedienen und trotzdem wackelt nichts. So kann die Station genau auf das zu bearbeitende Werkstück eingestellt werden. Der Führungskanal kann in wenigen Sekunden abgenommen werden und man erhält einen Arbeitstisch. Diesen Tisch habe ich schon sehr häufig für Längsschnitte benutzt. Praktisch ist dabei der Anschlag, und mit einer Hand kann das Werkstück fixiert werden.
Ein Verbesserungsvorschlag wäre ein weiteres Modul, das bei aufgesetztem Führungskanal zwischen Anschlag und Kanal als Anschlagsverlängerung dient. Dann ist zwar keine Winkelverstellung möglich, aber vor allem bei kleineren Werkstücken habe ich diesen Anschlag vermisst. (Falls ich mich unverständlich ausgedrückt habe, vielleicht hilft das Ende meines Videos!)
Öffnung für Neigungsschnitte:
Horizontale Neigungsschnitte lassen sich mit der Winkelverstellung machen, allerdings wenn die Leisten vertikal aufgestellt werden (Fussleisten) ist bei einer Höhe von 25mm Schluss. Dazu hilft die Öffnung für Neigungsschnitte, es lassen sich problemlos Schnitte bis etwa 80mm durchführen. An einem Testobjekt (Rahmen 50mm Höhe) passte alles.
Diese Öffnung könnte noch ein paar Zentimeter länger sein.
Stichsäge PST 800:
Die Stichsäge ist ein tolles Werkzeug und mit meiner alten nicht zu vergleichen. Ruhiger Lauf und sauberer Schnitt sind das Ergebnis. Die Cut Control ist ein gelungenes Zubehör, die Befestigung ist noch verbesserungsfähig, ich denke mal das ist bei mehrmaligem an- und abmontieren wahrscheinlich schnell abgebrochen. Der Spanreißschutz ist mir bei erstmaligem demontieren in 2 Teile gebrochen, aber die Schnittergebnisse blieben unverändert.
Allgemeine Hinweise:
Die Stichsägeblätter sind mit 1,7mm schon recht dick, allerdings reicht dies bei dickem Hartholz noch nicht für einen geraden Schnitt. Vielleicht könnten noch dickere hergestellt werden. Außerdem könnten auch Sägeblätter auf Stoß verwendet werden, die Vorteile sind, dass die gute Seite dann oben liegen kann und die Späne nach unten gehen.
Für der Laminatverlegung ist die Station wunderbar, sie lässt sich leicht zum Arbeitsort transportieren und einsetzen. Der Vorteil zu einer normalen Kappsäge ohne Zug besteht darin, dass das Laminat mit einem Schnitt gesägt werden kann. Ein weitere Vorteil gegenüber einer Tisch- oder Kappsäge ist die geringere Lärmbelästigung. (Ich hab damit auch schon am Sonntag gearbeitet, ohne Beschwerden der Nachbarn!)
Bei 27mm starkem Buchenholz verlief der Schnitt, allerdings muss daran gedacht werden, dass es sich immernoch um ein dünnes Stichsägeblatt handelt und nicht um ein festes Kreissägeblatt.
Bei 20mm starken Kieferleisten mit bis zu 80mm Breite erhielt ich einen sauberen geraden Schnitt.
Fazit:
Ein wirklich tolles Einsatzgerät, dass ich jedem empfehle, auch wenn eine Kappsäge oder eine kleine Tischkreissäge vorhanden ist. Die Station ist mobil, leicht und schnell einsatzbereit. Ich benutze sie öfter als ich bei Erhalt gedacht habe. Einige kleine Dinge sind verbesserungsfähig, aber diese Station holt das maximale aus einer Stichsäge heraus. Es können auch dickere Leisten als die vorgegeben 25mm gesägt werden, dann besteht aber erhöhte Verlaufgefahr des Schnittes.
Alles in allem ein tolles Gerät, dass noch nicht ganz ausgereift ist, aber dennoch empfehlenswert ist. Ich denke auch der Fliesenschneider (Zubehör für ca. 20€) macht diese Station noch interessanter.
Vielen Dank für die Teilnahme am Test! NEXT PREV
Meine Projekte:
Ich habe die Sägestation an folgenden Projekten getestet:
Bau von Stühlen, Bau eines Lauflernwagens, Laminat verlagen, diverse Leisten zugeschnitten (Bilderrahmen, Spreizen für Zimmertürmontage,...).
Die ersten beiden werden noch als Projekte eingestellt.
Führungskanal:
Der Führungskanal bietet eine solide Basis für gerade Schnitte. Allerdings muss man schon mit der Stichsäge umgehen können. Ich denke, dass gerade Anfänger Schwierigkeiten bekommen, da die Stichsäge im Kanal 1-2 mm Luft besitzt. Dies ist kein Problem wenn man sich für einen Seitenanschlag entschieden hat. Auch die Führung der Stichsäge allgemein ist etwas schwergängig. Die Führung gibt also noch Optimierungspotential. Vielleicht könnte man es ähnlich machen wie bei einer Führungsschiene der Handkreissäge. Ansonsten werden die Schnitte für eine Stichsäge sehr sauber. Bei Sperrholz bis 15mm Stärke kein Verlauf des Sägeblattes. Bei einer Buchenleimholzplatte (27mm dick und 300mm lang) verlief der Schnitt allerdings. Dies Problem liegt aber daran, dass das Sägeblatt flattert, und je dicker und härter der Werkstoff wird der Schnitt verläuft.
Die Winkelverstellung ist schön leichgängig und schnell geändert. Die Winkel der Skala passen exakt, und wenn dies irgendwann nicht mehr so ist, kann die Skala nachjustiert werden. Lediglich die Arretierungspunkte bei 0° und 45° sind etwas ungenau, es muss trotzdem noch das letzte Grad genau mit einem Blick auf die Skala eingestellt werden.
Die Fixierung des Werkstückes ist ein großer Pluspunkt dieser Sägestation. Weder einer Kappsäge noch eine Tischkreissäge kann da mithalten. Einfach die Leiste aufgelegt, Kanal runtergeklappt und festgedreht. Damit lassen sich auch mehrere Leisten schnell mit einem Schnitt auf die selbe Länge bringen. Auch die Schnittlänge von 315mm ist super!
Modulares Stecksystem:
Das Stecksystem dieser Sägestation ist sehr einfach und schnell zu bedienen und trotzdem wackelt nichts. So kann die Station genau auf das zu bearbeitende Werkstück eingestellt werden. Der Führungskanal kann in wenigen Sekunden abgenommen werden und man erhält einen Arbeitstisch. Diesen Tisch habe ich schon sehr häufig für Längsschnitte benutzt. Praktisch ist dabei der Anschlag, und mit einer Hand kann das Werkstück fixiert werden.
Ein Verbesserungsvorschlag wäre ein weiteres Modul, das bei aufgesetztem Führungskanal zwischen Anschlag und Kanal als Anschlagsverlängerung dient. Dann ist zwar keine Winkelverstellung möglich, aber vor allem bei kleineren Werkstücken habe ich diesen Anschlag vermisst. (Falls ich mich unverständlich ausgedrückt habe, vielleicht hilft das Ende meines Videos!)
Öffnung für Neigungsschnitte:
Horizontale Neigungsschnitte lassen sich mit der Winkelverstellung machen, allerdings wenn die Leisten vertikal aufgestellt werden (Fussleisten) ist bei einer Höhe von 25mm Schluss. Dazu hilft die Öffnung für Neigungsschnitte, es lassen sich problemlos Schnitte bis etwa 80mm durchführen. An einem Testobjekt (Rahmen 50mm Höhe) passte alles.
Diese Öffnung könnte noch ein paar Zentimeter länger sein.
Stichsäge PST 800:
Die Stichsäge ist ein tolles Werkzeug und mit meiner alten nicht zu vergleichen. Ruhiger Lauf und sauberer Schnitt sind das Ergebnis. Die Cut Control ist ein gelungenes Zubehör, die Befestigung ist noch verbesserungsfähig, ich denke mal das ist bei mehrmaligem an- und abmontieren wahrscheinlich schnell abgebrochen. Der Spanreißschutz ist mir bei erstmaligem demontieren in 2 Teile gebrochen, aber die Schnittergebnisse blieben unverändert.
Allgemeine Hinweise:
Die Stichsägeblätter sind mit 1,7mm schon recht dick, allerdings reicht dies bei dickem Hartholz noch nicht für einen geraden Schnitt. Vielleicht könnten noch dickere hergestellt werden. Außerdem könnten auch Sägeblätter auf Stoß verwendet werden, die Vorteile sind, dass die gute Seite dann oben liegen kann und die Späne nach unten gehen.
Für der Laminatverlegung ist die Station wunderbar, sie lässt sich leicht zum Arbeitsort transportieren und einsetzen. Der Vorteil zu einer normalen Kappsäge ohne Zug besteht darin, dass das Laminat mit einem Schnitt gesägt werden kann. Ein weitere Vorteil gegenüber einer Tisch- oder Kappsäge ist die geringere Lärmbelästigung. (Ich hab damit auch schon am Sonntag gearbeitet, ohne Beschwerden der Nachbarn!)
Bei 27mm starkem Buchenholz verlief der Schnitt, allerdings muss daran gedacht werden, dass es sich immernoch um ein dünnes Stichsägeblatt handelt und nicht um ein festes Kreissägeblatt.
Bei 20mm starken Kieferleisten mit bis zu 80mm Breite erhielt ich einen sauberen geraden Schnitt.
Fazit:
Ein wirklich tolles Einsatzgerät, dass ich jedem empfehle, auch wenn eine Kappsäge oder eine kleine Tischkreissäge vorhanden ist. Die Station ist mobil, leicht und schnell einsatzbereit. Ich benutze sie öfter als ich bei Erhalt gedacht habe. Einige kleine Dinge sind verbesserungsfähig, aber diese Station holt das maximale aus einer Stichsäge heraus. Es können auch dickere Leisten als die vorgegeben 25mm gesägt werden, dann besteht aber erhöhte Verlaufgefahr des Schnittes.
Alles in allem ein tolles Gerät, dass noch nicht ganz ausgereift ist, aber dennoch empfehlenswert ist. Ich denke auch der Fliesenschneider (Zubehör für ca. 20€) macht diese Station noch interessanter.
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Mein Testbericht mit der Sägestation PLS 300 0 Kommentare
Vom 26.09.10 Geändert 2010-09-26 01:57:48Erst einmal ganz herzlichen Dank an das 1-2-do Team, dass ich an Eurem Produkttest teilnehmen durfte. In den letzten Wochen konnte ich die PLS 300 an meinem Haus ausgiebig testen, beim anbringen von Deckenpaneelen sowie beim Laminatboden verlegen. Nach dem eifrigen Auspacken und den ersten „Probeschnitten“ mit Holzabfällen (ich bin kein „Bedienungsbuch-Leser“ sondern Praktiker) konnte ich die Sägestation „selbsterklärend“ zusammenbauen und legte los. Nach den ersten Schnitte stellte ich fest, dass die Sägestation PLS 300 ein präziser Arbeitsbegleiter ist und sie es mit einer Kapp- und Gährungssäge aufnehmen kann. Die Plastikverbindungen zur Verlängerung konnten problemlos montiert oder abgenommen werden. Nach bestandenem Testdurchlauf mit meinen Holzresten ging ich an meine Deckenpaneele (ca. 85 qm) und ca. 40 qm Laminatboden. Weitere 80 qm folgen, (urg). Arbeitsergebnis: Die Schnitte wurden mittels Bleistiftlinie angerissen und auf die PLS 300 gelegt. Leider kann man die Schnittlinie nur Pi mal Daumen anlegen, da eine Markierung nur auf der Führungsschiene angebracht ist, aber nicht unterhalb der Führungsschiene. Um das Werkstück ablängen zu können, muss man die Führungsschiene aber hochklappen. Nachdem die Führungsschiene wieder nach unten geklappt wurde, kann das Brett am Pfeil ausgerichtet werden. Die Führungsschiene ist mit einer Schaumstoffplatte unten bestückt, sodass Paneele oder Laminatboden keine „Schiebespuren“ oder Kratzer abbekommen. Verbesserungsvorschlag: Unterhalb der Führungsschiene einen Schnittpfeil anbringen, sowie ein leichteres Einrasten der Führungsschiene (man muss generell den roten Hebel betätigen, damit die Führungsschiene einrastet. Die Schnitte gelingen absolut problemlos, die Kanten sind nicht ausgefranst und das ablängen ist wirklich ein Kinderspiel. Ich arbeitete teils auf dem Boden, teils auf einem alten Türblatt, die mir mit zwei Unterstellböcken eine optimale Arbeitshöhe bot. Schnell habe ich mich an die Sägestation gewöhnt. Beim Sägen selbst, verrutschte mir stets die PLS 300 (auf dem Boden als auch auf dem Türblatt), obwohl Gummifüße vorhanden sind. Verbesserungsvorschlag: Befestigungsmöglichkeiten anbringen. Ich habe mir auf dem Türblatt eine kleine Leiste angebracht, damit die PLS 300 beim sägen nicht nach hinten verrutschen konnte. Durch die Aluführungsschiene ist ein sauberes und exaktes Sägen möglich und erleichtert die Arbeit ungemein. Gelegentlich erwischte ich mich sogar, dass ich sägte und woanders hinschaute (der Führungsschiene sei Dank). Anmerkung zur Führungsschiene: Der Stichsägenfuß hat ca 1mm Spiel zur Führungsschiene, was zu Abweichungen bei langen Brettern führen kann. Ich entschied mich dafür, dass ich die Stichsäge stets am rechten Anschlag anlegte und sägte. Wird dann (meines Erachtens nach) auch genau. Längere Bretter / Balken habe ich mit meiner PTS 10 „schneller“ gesägt. Gehrungsschnitte habe ich noch nicht so viele gemacht, muss mich allerdings positiv dazu äußern. Für mich waren bis dato Gehrungsschnitte ein großes Greul, oft versucht, stets „verbockt“, vor lauter Zorn und Wut nicht weiter daran gearbeitet. Mit der PLS 300 sind diese Schnitte wesentlich einfacher durchzuführen. Zwar habe ich bis jetzt nur 45 Grad Winkel geschnitten. Ich bin aber auf über das Ergebnis doch sehr stolz. Die Winkeleinstellung ist leicht durchzuführen und die Skala gut ablesbar. Gehrungsschnitte sind links und rechts auf bis zu 45 Grad möglich. Jedoch muss ich sagen, dass die Einrastungspunkte sehr schwammig sind und nach einigem verstellen kaum noch zu bemerken. Verbesserungsvorschlag: Die Einrastungspunkte sollten besser „spürbar“ sein und „langlebiger“ Fazit: Die PLS 300 ist meines Erachtens ein tolles Gerät, mit dem jeder Hobbyheimwerker sehr gute Ergebnisse erzielen kann. Ein Bekannter von mir (Schreiner von Beruf) schaute sich das Gerät an, meinte aber nur, dass er als „alter Hase“ lieber über dem Knie Bretter ablänge. Dieser Aussage kann ich absolut nicht zustimmen. Die Schnitte werden um ein vielfaches mit der PLS 300 genauer und exakter. Immerhin hat er das Endergebnis (Deckenpaneele und Laminatboden) sehr gelobt und schaute sich sehr genau die Schnittkanten an. Vielleicht kann ein „alter Hase“ nur nicht zugeben, dass es in der heutigen Zeit auch super Hilfsmittel gibt, mit denen man hervorragende Ergebnisse erzielen kann. Summa sumarum bin ich sehr zufrieden mit der PLS 300 und bin mir sicher, dass die Sägestation bei mir regelmäßig zum Einsatz kommen wird. Ich finde sie leicht und intuitiv zu bedienen, man bekommt sehr gute Ergebnisse und sie ist vielseitig einsetzbar. Außerdem ist sie nach Gebrauch leicht zu reinigen sowie zu verstauen und nimmt nicht viel Platz im „eh viel zu kleinen Hobbykeller“ ein. Einige Veränderungen, die ich in meinem Bericht schon erwähnt habe, könnten noch verändert / verbessert werden, jedoch ist das Gerät für mich als Hobbyheimwerker ein „idealer Begleiter“. Ohne Probleme kann ich als Hobbyheimwerker die PLS 300 sehr empfehlen, wenn auch die Bedienungsanleitung etwas „mager“ ausfällt Ganz herzlichen Dank dem 1-2-do Team, dass ich die PLS 300 testen durfte. Ich habe sie stets gerne benutzt und mich über die Ergebnisse sehr gefreut. Die Sägestation habe ich mit meiner alten Bosch-Stichsäge (PST 750 PE) sowohl mit der mitgelieferten Stichsäge benutzt. Beide Maschinen haben sehr gut in Verbindung mit der Sägestation „ihren Dienst“ getan. NEXT PREV
Nahezu perfekt!! 0 Kommentare
Vom 25.09.10 Geändert 2010-09-25 19:07:16Hallo Zusammen! Zuerst möchte ich mich recht herzlich dafür bedanken, dass ich für den Produkttest ausgewählt wurde. Leider bin ich erst gestern und heute zum Testen gekommen, dafür aber sehr ausgiebig.
Die Lieferung: Es ist schade, dass die PLS nicht in einem Koffer kommt; der Karton wird wohl doch nur eine begrenzte Lebensdauer haben. Aber naja….selbst ist der Mann: Ich werde mir auf jeden Fall einen Koffer besorgen oder „basteln“. Das modulare System der PLS lässt sich problemlos zusammenstecken; man ist wirklich ruck zuck arbeitsbereit. Aber auch der Feierabend wird schnell erreicht, denn die Demontage ist auch ein Kinderspiel und geht wirklich fix.
Der Laminatkiller: Um es sofort auf einen Punkt zu bringen: Laminat hat gegen die PLS klar verloren! Die Schnitte sind auf der Sichtseite super geworden! Die Säge läuft tadellos im Führungskanal und wenn man die Säge links oder rechts am Kanal führt, dann werden die Schnitt schnurgerade! Lästiges Anzeichnen der Schnitte entfällt. Auch die Gehrungsschnitte bei den Sockelleisten sind ein Kinderspiel. 45° sind eben nun mal 45° und dann passen die beiden Leisten auch tadellos zusammen. Nur bei einer Ecke gab es Schwierigkeiten, aber das war die Ecke schuld ;-)
Sonstiges: Ich habe dann heute noch – nur so zum Spaß – 22mm Rauhspundbretter in allen Variationen gesägt und ich muss sagen: Ich war wirklich positiv überraschen….nein: Die positive Meinung nach der Laminataktion wurde bestätigt. Einzig bei einem langen Brett nur 1cm abzutrennen fordert ein wenig KnowHow, aber mit einer 2. Person ging es dann auch perfekt.
Fazit: Die Gesamtgenauigkeit könnt noch besser sein, aber für hohe Ansprüche an die Genauigkeit gibt es meiner Meinung nach andere Werkzeuge. Für Hobbyhandwerker ist die PLS sicherlich eine perfekte Alternative zur Kappsäge! Auch die Einsatzmöglichkeiten sind enorm. @Bosch: Macht noch ein schnuckes Köfferchen dazu, dann ist die PLS in meine Augen perfekt. So, nun zum negativen Teil: Ich hatte heute leider keinen Foto mit auf der Baustelle, aber hier haben meine Vorschreiber schon perfekte Arbeit geleistet!
Nochmals: Besten Dank an Bosch!
Mein Testbericht zur Sägestation PLS 300 0 Kommentare
Vom 24.09.10 Geändert 2010-09-25 00:16:34
Sooo... Hallo zusammen
Also vorab ersteinmal herzlichen Dank, das ich am Test teilnehmen konnte und das ganze Säge-Paket gleich richtig zur Anwendung kam.
Ich bin nun immer noch mit dem Kellerausbau zum Partykeller beschäftigt... ich hab diverse Unterkonstruktionen geschaffen und diese mit reichlich Paneele verkleidet ( Quasi das Laminat für die Wand )... Und die Sägestation hat reichlich Arbeitsstunden hinter sich.
Um im Keller vernünftig Arbeiten zu können installierte ich die Sägestation auf meinen klappbaren Arbeitstisch. Dadurch erzielte ich auch eine gewisse Freiheit im Raum und eine akzeptable Arbeitshöhe.
Soo, nun mal zum Führungskanal:
Spitzen Idee ! Wenn ich bedenke wie ich sonst mich durchs Holz auf meinen Oberschenkel gezittert habe, puhh. Dann ist das natürlich ne Klasse für sich. Paneele abgemessen, angezeichnet, eingespannt, Stichsäge auf den Kanal gesetzt, Knöpfchen gedrückt und pick bello ab durch Material. Einfach nur schick. Schon alleine das Festhalten des Werkstückes wird dir abgenommen, man konzentriert sich hiermit nur noch auf das Sägen. Präzise Schnitte gelingen aber nur wenn die Maschine, im Kanal fest an eine Seite des Führungskanales entlang geführt werden. Ist aber irgendwie logisch, dies ist halt dein Bezugspunkt die linke bzw, rechte Kante des Führungskanales.
Das Stecksystem der Sägestation:
Dieses hab ich Anfangs, quasi nach dem auspacken wie Wild hin und hergesteckt. Echt Wahnsinn, hiermit ist man für so manche Aufgabe recht flexibel. Für meine Sägearbeiten im Keller wählte ich die Variante wie auf den ersten Bild zu sehen. Nach dem vielen Sägen konnte ich die Station ohne Probleme auseinander legen und Prima reinigen und dann auch wieder zusammen stecken.
Die Neigungswinkel Öffnung:
Dies nutze ich um diverse Abschlußleisten in Ecken und Türbereich mit Ihrer individuellen Neigung auf einander anzupassen. Anfangs klappte es nicht so gut, aber ich mußte mich auch erstmal auf die Arbeit einstellen. Vorher hab ich solch Neigungsschnitte per Hand durchgeführt. Aber mit der Routine klappte es immer besser.
Nun mein Fazit:
Ich, der sich Tag ein Tag aus, in seinen Berufsleben mit der lieben Arbeitssicherheit vergnügt. Findet... das die Sägestation den Sicheren Umgang mit einer Stichsäge erst ermöglicht. Diese Teil ist meiner persönlichen Meinung nach einfach das Wichtigste Sinnvollste Zubehör zu einer Stichsäge. Wenn man alleine nur die Sicherheit in betracht zieht. Wichtig sind natürlich auch die Arbeitskleidung, der Gehörschutz etc. etc. aber die Sägestation macht das Sägen mit einer Stichsäge sicherer. Man kommt nicht mit dem Sägeblatt in Kontakt. Das Werkstück wird gehalten und man kann sich aufs eigentliche Sägen konzentrieren.
Mein Urteil echt Empfehlenswert
LG
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Also vorab ersteinmal herzlichen Dank, das ich am Test teilnehmen konnte und das ganze Säge-Paket gleich richtig zur Anwendung kam.
Ich bin nun immer noch mit dem Kellerausbau zum Partykeller beschäftigt... ich hab diverse Unterkonstruktionen geschaffen und diese mit reichlich Paneele verkleidet ( Quasi das Laminat für die Wand )... Und die Sägestation hat reichlich Arbeitsstunden hinter sich.
Um im Keller vernünftig Arbeiten zu können installierte ich die Sägestation auf meinen klappbaren Arbeitstisch. Dadurch erzielte ich auch eine gewisse Freiheit im Raum und eine akzeptable Arbeitshöhe.
Soo, nun mal zum Führungskanal:
Spitzen Idee ! Wenn ich bedenke wie ich sonst mich durchs Holz auf meinen Oberschenkel gezittert habe, puhh. Dann ist das natürlich ne Klasse für sich. Paneele abgemessen, angezeichnet, eingespannt, Stichsäge auf den Kanal gesetzt, Knöpfchen gedrückt und pick bello ab durch Material. Einfach nur schick. Schon alleine das Festhalten des Werkstückes wird dir abgenommen, man konzentriert sich hiermit nur noch auf das Sägen. Präzise Schnitte gelingen aber nur wenn die Maschine, im Kanal fest an eine Seite des Führungskanales entlang geführt werden. Ist aber irgendwie logisch, dies ist halt dein Bezugspunkt die linke bzw, rechte Kante des Führungskanales.
Das Stecksystem der Sägestation:
Dieses hab ich Anfangs, quasi nach dem auspacken wie Wild hin und hergesteckt. Echt Wahnsinn, hiermit ist man für so manche Aufgabe recht flexibel. Für meine Sägearbeiten im Keller wählte ich die Variante wie auf den ersten Bild zu sehen. Nach dem vielen Sägen konnte ich die Station ohne Probleme auseinander legen und Prima reinigen und dann auch wieder zusammen stecken.
Die Neigungswinkel Öffnung:
Dies nutze ich um diverse Abschlußleisten in Ecken und Türbereich mit Ihrer individuellen Neigung auf einander anzupassen. Anfangs klappte es nicht so gut, aber ich mußte mich auch erstmal auf die Arbeit einstellen. Vorher hab ich solch Neigungsschnitte per Hand durchgeführt. Aber mit der Routine klappte es immer besser.
Nun mein Fazit:
Ich, der sich Tag ein Tag aus, in seinen Berufsleben mit der lieben Arbeitssicherheit vergnügt. Findet... das die Sägestation den Sicheren Umgang mit einer Stichsäge erst ermöglicht. Diese Teil ist meiner persönlichen Meinung nach einfach das Wichtigste Sinnvollste Zubehör zu einer Stichsäge. Wenn man alleine nur die Sicherheit in betracht zieht. Wichtig sind natürlich auch die Arbeitskleidung, der Gehörschutz etc. etc. aber die Sägestation macht das Sägen mit einer Stichsäge sicherer. Man kommt nicht mit dem Sägeblatt in Kontakt. Das Werkstück wird gehalten und man kann sich aufs eigentliche Sägen konzentrieren.
Mein Urteil echt Empfehlenswert
LG
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Mein Test der PLS 300 0 Kommentare
Vom 24.09.10 Geändert 2010-09-24 11:10:47
Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber die zweite Maus bekommt
den Käse.
Will sagen - es hat leider etwas gedauert bis ich meinen Test durchführen könnte aber es kommt ja immer wieder was dazwischen.
Testphase 1: Was bekommt man für sein Geld
Geliefert wird die PLS 300 in einem recht großen flachen Karton. Dieser enthält wie unten abgebildet die Sägestation incl. der Stützfüße, Verlängerungen etc. Der Karton ist recht solide und die PLS sitzt auch gut in den Führungen. Für Heimwerker die die Station nur gelegentlich einsetzen ist der Karton sicher ausreichend. Ich hätte mir jedoch einen Koffer gewünscht und eine Möglichkeit die Sägestation kleiner zu verpacken. Die Riesenkiste nervt mich ein bisschen in meiner Werkstatt weil Sie in keins der Regale so richtig reinpasst. Über kurz oder lang wird der Karton das auch nicht überleben und ins Altpapier wandeln.
Neben der Sägestation findet sich die Bedienungsanleitung die kurz und knapp die Einstellungsmöglichkeiten zum herstellen verschiedener Schnitte zusammenfasst. Eigentlich wären die Piktogramme auf den Kartondeckel auch schon ausreichend. Aber leider wandert der ja ins Altpapier :)
Die Verarbeitung der Sägestation ist ordentlich und ausreichend robust für den Heimwerker Gebrauch. Mit den mitgelieferten Zubehörteilen wird man wohl ausreichende Möglichkeiten haben. Bei allzu langem Schnittgut bleibt einem die sonst übliche Bastelei mit zusätzlichen Auflagehölzern allerdings auch nicht erspart. Für übliche Laminatmaße ist der Auflageabstand allerdings ausreichend. Die Sägestation besteht vorwiegend aus Kunststoff. Die eigentliche Führungsschiene aber aus Aluminium was die Haltbarkeit erheblich erhöht.
Testpase 2: Die Funktionen der PLS 300
Mit der PLS lassen sich Materialien bis zu einer gewissen Dicke (25mm - absolutes Maximum 50mm) und Breite (300 mm längs - 150mm bei 45°) geführt schneiden. Dabei sind 3 Grundschnittarten möglich.
1. Längsschnitt
Also ein gerader Schnitt durch eine Platte.
2. Winkliger Schnitt
Ein gerader Schnitt unter einem eingestellten Winkel durch eine Platte.
3. Gehrungschnitt
Ein Schnitt bei dem das Sägeblatt schräg durch eine Platte schneidet. Gleichzeitig kann gerade oder im Winkel geschnitten werden.
1. und 2. werden durch Verstellfunktionen der Sägestation direkt ermöglicht. Die 3. Variante des Gehrungsschnittes wird gewissermaßen nur "unterstützt". Die Stichsäge muss hierzu verstellt werden sodass das Sägeblatt im entsprechenden Winkel zu Führungsplatte steht. Zu beachten ist dass dabei die mögliche Nutzbreite der Sägestation begrenzt ist da hierfür der rote Einsatz umgelegt werden muss um dem Sägeblatt ausreichend Platz zu machen.
Testphase 3: Längsschnitte
Gerade geschnitten wurden folgende Materialien mit jeweils dafür geeigneten Sägeblättern. Verwendet wurde hierfür die zum Test mitgelieferte Stichsäge PLS 800PEL.
Alle getesteten Materialien ließen sich im Test gut schneiden, was wohl aber eher auf die Stichsäge als auf die Führungsschiene zurückzuführen ist.
Die Materialien werden hierzu in das Gerät eingelegt. Der hintere Klemmdorn um den man die Schnittschiene drehen kann muss hierzu gelöst werden. Dann wird das zu schneidende Brett eingelegt und der Dorn auf entsprechender Höhe wieder arretiert. Vorne kann dann die Schiene wieder heruntergeklappt werden und mit dem Hebel fixiert werden. Das zu schneidende Material sitzt dann auch wirklich fest in der Sägestation.
Zur Kombination der beiden Geräte muss allerdings gesagt werden dass der Fuß der Stichsäge unerfreulich viel Spiel in der Führungsschiene hat. Hier sollte man mal die Toleranzen der Fertigung gegeneinander abgleichen. Auch mit dem Stichsägenfuß als Blechbiegeteil sollte sich das eigentlich machen lassen. Sicher ist die Abweichung für die meisten Handwerker in der Realität nicht störend – allerdings ärgert man sich ein bisschen wenn man das beim ersten Test direkt feststellt. Um das mögliche Wackel auszuschalten hat man 2 Möglichkeiten. Entweder man sorgt durch Druck der Hand auf die Stichsäge dafür dass die Säge an einer Seite der Führungsschiene sauber anliegt oder man klebt einen kleinen Streifen dünnes Blech auf eine Seite. Vorher natürlich die richtige Dicke feststellen. Ansonsten bleibt wenig Kritik übrig. Besonders wenn man viel Material mit gleicher Dicke schneiden muss ist das Arbeiten mit der Station dann sehr angenehm. Bei variierenden Dicken ist der Verstellprozess ein bisschen lästig aber hinnehmbar. Die Stichsäge PEL 800 überzeugt durch Ihre Vibrationsfreiheit und Laufruhe und gleitet gut durch die Führungsschiene und das Material. Die Verstellung ist auch recht robust gegenüber Staub und Spänen ausgelegt sodass es hier nichts zu meckern gibt. Späne scheint die Sägeblattaufnahme der Stichsäge allerdings weniger zu verkraften. Diese fiel während des gesamten Tests mit häufigem Klemmen unangenehm auf. Testphase 2: Schrägschnitte Hier dasselbe Ergebnis wie beim Längsschnitt. In beiden Richtungen kann die PLS 300 um 45° verstellt werden. Damit sind wohl alle nötigen schnitte möglich. Wichtig ist die Verstellung in zwei Richtungen da nur so die Dekorseite beim Laminat immer unten liegen kann und eine saubere Schnittkante erhält. Zu beachten ist die verringerte Schnittbreite von ca. 150mm. Damit lässt sich handelsübliches Parkett und Laminat aber immer noch schneiden. Hierfür wurde die Station wohl auch hauptsächlich entwickelt. Testphase 3: Gehrungsschnitt Der Gehrungsschnitttest fiel durchwachsen aus. Zum einen muss die verringerte Schnitttiefe bei der Stichsäge berücksichtigt werden. Zum anderen ist der mögliche Sägeweg stark verkürzt. Für den Gehrungsschnitt muss man die rote platte in der Führungsschiene umlegen um Platz für das Sägeblatt zu schaffen. Danach kann man bei der Stichsäge den Winkel auf 45° verändern. Wie bei allen Sägen sollte man das über eine Lehre machen und nicht über die Einprägung da man so leicht eine Abweichung erhält und die Stücke nicht perfekt zusammenpassen. Dass ist allerdings bei allen Geräten im Heimwerkerbereich so. Immerhin schafft die Sägestation die Möglichkeit mit einer Stichsäge überhaupt einen vernünftigen geraden Gehrungsschnitt hinzubekommen. Fußleisten und Deckenleisten lassen sich zuverlässig schneiden. Ärgerlich ist allerdings die Anleitung zu diesem Punkt. In verkürzter Form steht da: 1. Schnittlinie anzeichnen 2. Schnittlinie auf Pfeil in Führungsschiene ausrichten 3. Schneiden Allerdings führt dass in keinem Fall dazu dass der Schnitt dort ist wo man ihn angezeichnet hat. Das liegt daran das die Rotationsachse des Sägeblattes bei der Stichsäge einige mm höher liegt als die Bodenplatte und somit natürlich auch der Schnitt versetzt ist. Diese Erklärung sollte man also besser weglassen. Bei der Stichsäge ist zwar eine Führungsplatte dabei die den Versatz angibt. Allerdings passt das angebaut kaum noch in die Führungsschiene und würde auch nicht richtig anzeigen da dann noch der Versatz in der Höhe durch die Schiene hinzukommt. Daher hier ein paar Abstriche im Test dieser Funktion Zusammenfassung: Die PLS 300 ist nach meiner Meinung sehr gut geeignet für den Heimwerkerbereich. Insbesondere bei der Verlegung von Fussböden. Hier erfüllt Sie die Funktionen und Erwartungen recht gut. Aus beim kleineren Möbelbau hat Sie mir bisher gute Dienste geleistet. Im letzten Bild sieht man übrigens die kleine Deckenlampe für die Werkstatt die während des Projektes entstanden ist. Für solche Dinge ist die Sägestation gut geeignet und wird mir auch noch lange Zeit gute Dienste leisten. NEXT PREV
Will sagen - es hat leider etwas gedauert bis ich meinen Test durchführen könnte aber es kommt ja immer wieder was dazwischen.
Testphase 1: Was bekommt man für sein Geld
Geliefert wird die PLS 300 in einem recht großen flachen Karton. Dieser enthält wie unten abgebildet die Sägestation incl. der Stützfüße, Verlängerungen etc. Der Karton ist recht solide und die PLS sitzt auch gut in den Führungen. Für Heimwerker die die Station nur gelegentlich einsetzen ist der Karton sicher ausreichend. Ich hätte mir jedoch einen Koffer gewünscht und eine Möglichkeit die Sägestation kleiner zu verpacken. Die Riesenkiste nervt mich ein bisschen in meiner Werkstatt weil Sie in keins der Regale so richtig reinpasst. Über kurz oder lang wird der Karton das auch nicht überleben und ins Altpapier wandeln.
Neben der Sägestation findet sich die Bedienungsanleitung die kurz und knapp die Einstellungsmöglichkeiten zum herstellen verschiedener Schnitte zusammenfasst. Eigentlich wären die Piktogramme auf den Kartondeckel auch schon ausreichend. Aber leider wandert der ja ins Altpapier :)
Die Verarbeitung der Sägestation ist ordentlich und ausreichend robust für den Heimwerker Gebrauch. Mit den mitgelieferten Zubehörteilen wird man wohl ausreichende Möglichkeiten haben. Bei allzu langem Schnittgut bleibt einem die sonst übliche Bastelei mit zusätzlichen Auflagehölzern allerdings auch nicht erspart. Für übliche Laminatmaße ist der Auflageabstand allerdings ausreichend. Die Sägestation besteht vorwiegend aus Kunststoff. Die eigentliche Führungsschiene aber aus Aluminium was die Haltbarkeit erheblich erhöht.
Testpase 2: Die Funktionen der PLS 300
Mit der PLS lassen sich Materialien bis zu einer gewissen Dicke (25mm - absolutes Maximum 50mm) und Breite (300 mm längs - 150mm bei 45°) geführt schneiden. Dabei sind 3 Grundschnittarten möglich.
1. Längsschnitt
Also ein gerader Schnitt durch eine Platte.
2. Winkliger Schnitt
Ein gerader Schnitt unter einem eingestellten Winkel durch eine Platte.
3. Gehrungschnitt
Ein Schnitt bei dem das Sägeblatt schräg durch eine Platte schneidet. Gleichzeitig kann gerade oder im Winkel geschnitten werden.
1. und 2. werden durch Verstellfunktionen der Sägestation direkt ermöglicht. Die 3. Variante des Gehrungsschnittes wird gewissermaßen nur "unterstützt". Die Stichsäge muss hierzu verstellt werden sodass das Sägeblatt im entsprechenden Winkel zu Führungsplatte steht. Zu beachten ist dass dabei die mögliche Nutzbreite der Sägestation begrenzt ist da hierfür der rote Einsatz umgelegt werden muss um dem Sägeblatt ausreichend Platz zu machen.
Testphase 3: Längsschnitte
Gerade geschnitten wurden folgende Materialien mit jeweils dafür geeigneten Sägeblättern. Verwendet wurde hierfür die zum Test mitgelieferte Stichsäge PLS 800PEL.
- Laminat 10mm
- Dachlatte 20mm
- Kunststoff-Deckenpanele 10mm
- Dünnblech Aluminium 0,5mm
- Massivholzplatte 18mm
Alle getesteten Materialien ließen sich im Test gut schneiden, was wohl aber eher auf die Stichsäge als auf die Führungsschiene zurückzuführen ist.
Die Materialien werden hierzu in das Gerät eingelegt. Der hintere Klemmdorn um den man die Schnittschiene drehen kann muss hierzu gelöst werden. Dann wird das zu schneidende Brett eingelegt und der Dorn auf entsprechender Höhe wieder arretiert. Vorne kann dann die Schiene wieder heruntergeklappt werden und mit dem Hebel fixiert werden. Das zu schneidende Material sitzt dann auch wirklich fest in der Sägestation.
Zur Kombination der beiden Geräte muss allerdings gesagt werden dass der Fuß der Stichsäge unerfreulich viel Spiel in der Führungsschiene hat. Hier sollte man mal die Toleranzen der Fertigung gegeneinander abgleichen. Auch mit dem Stichsägenfuß als Blechbiegeteil sollte sich das eigentlich machen lassen. Sicher ist die Abweichung für die meisten Handwerker in der Realität nicht störend – allerdings ärgert man sich ein bisschen wenn man das beim ersten Test direkt feststellt. Um das mögliche Wackel auszuschalten hat man 2 Möglichkeiten. Entweder man sorgt durch Druck der Hand auf die Stichsäge dafür dass die Säge an einer Seite der Führungsschiene sauber anliegt oder man klebt einen kleinen Streifen dünnes Blech auf eine Seite. Vorher natürlich die richtige Dicke feststellen. Ansonsten bleibt wenig Kritik übrig. Besonders wenn man viel Material mit gleicher Dicke schneiden muss ist das Arbeiten mit der Station dann sehr angenehm. Bei variierenden Dicken ist der Verstellprozess ein bisschen lästig aber hinnehmbar. Die Stichsäge PEL 800 überzeugt durch Ihre Vibrationsfreiheit und Laufruhe und gleitet gut durch die Führungsschiene und das Material. Die Verstellung ist auch recht robust gegenüber Staub und Spänen ausgelegt sodass es hier nichts zu meckern gibt. Späne scheint die Sägeblattaufnahme der Stichsäge allerdings weniger zu verkraften. Diese fiel während des gesamten Tests mit häufigem Klemmen unangenehm auf. Testphase 2: Schrägschnitte Hier dasselbe Ergebnis wie beim Längsschnitt. In beiden Richtungen kann die PLS 300 um 45° verstellt werden. Damit sind wohl alle nötigen schnitte möglich. Wichtig ist die Verstellung in zwei Richtungen da nur so die Dekorseite beim Laminat immer unten liegen kann und eine saubere Schnittkante erhält. Zu beachten ist die verringerte Schnittbreite von ca. 150mm. Damit lässt sich handelsübliches Parkett und Laminat aber immer noch schneiden. Hierfür wurde die Station wohl auch hauptsächlich entwickelt. Testphase 3: Gehrungsschnitt Der Gehrungsschnitttest fiel durchwachsen aus. Zum einen muss die verringerte Schnitttiefe bei der Stichsäge berücksichtigt werden. Zum anderen ist der mögliche Sägeweg stark verkürzt. Für den Gehrungsschnitt muss man die rote platte in der Führungsschiene umlegen um Platz für das Sägeblatt zu schaffen. Danach kann man bei der Stichsäge den Winkel auf 45° verändern. Wie bei allen Sägen sollte man das über eine Lehre machen und nicht über die Einprägung da man so leicht eine Abweichung erhält und die Stücke nicht perfekt zusammenpassen. Dass ist allerdings bei allen Geräten im Heimwerkerbereich so. Immerhin schafft die Sägestation die Möglichkeit mit einer Stichsäge überhaupt einen vernünftigen geraden Gehrungsschnitt hinzubekommen. Fußleisten und Deckenleisten lassen sich zuverlässig schneiden. Ärgerlich ist allerdings die Anleitung zu diesem Punkt. In verkürzter Form steht da: 1. Schnittlinie anzeichnen 2. Schnittlinie auf Pfeil in Führungsschiene ausrichten 3. Schneiden Allerdings führt dass in keinem Fall dazu dass der Schnitt dort ist wo man ihn angezeichnet hat. Das liegt daran das die Rotationsachse des Sägeblattes bei der Stichsäge einige mm höher liegt als die Bodenplatte und somit natürlich auch der Schnitt versetzt ist. Diese Erklärung sollte man also besser weglassen. Bei der Stichsäge ist zwar eine Führungsplatte dabei die den Versatz angibt. Allerdings passt das angebaut kaum noch in die Führungsschiene und würde auch nicht richtig anzeigen da dann noch der Versatz in der Höhe durch die Schiene hinzukommt. Daher hier ein paar Abstriche im Test dieser Funktion Zusammenfassung: Die PLS 300 ist nach meiner Meinung sehr gut geeignet für den Heimwerkerbereich. Insbesondere bei der Verlegung von Fussböden. Hier erfüllt Sie die Funktionen und Erwartungen recht gut. Aus beim kleineren Möbelbau hat Sie mir bisher gute Dienste geleistet. Im letzten Bild sieht man übrigens die kleine Deckenlampe für die Werkstatt die während des Projektes entstanden ist. Für solche Dinge ist die Sägestation gut geeignet und wird mir auch noch lange Zeit gute Dienste leisten. NEXT PREV
PLS 300 in Action 0 Kommentare
Vom 23.09.10 Geändert 2010-09-23 18:38:42
"Hier steht ein riesiges
Bosch-Paket!". Diesen Text bekam ich per SMS bereits einen Tag
nachdem ich per E-Mail erfahren hatte, dass ich für den Test der
Bosch Sägestation PLS 300 auserwählt wurde. Also schnell nach Hause
und auspacken.
Bevor ich mit meinem eigentlichen Erfahrungsbericht beginne, möchte ich mich für diese Möglichkeit bei der Firma Bosch bedanken. Ich bin der Meinung, die Realisierung solcher Produkttests von Heimwerkern für Heimwerker ist eine großartige Idee und zeigt die Kundennähe, die Bosch bei der Entwicklung der grünen Heimwerkerserie verfolgt.
Nun zum eigentlichen Objekt der Begierde:
Sowohl die Sägestation PLS 300 als auch die Stichsäge PST 800 PEL sind vorbildlich verpackt bei mir angekommen und beide befinden sich in praxisnahen Aufbewahrungsbehältnissen. Der Karton der PLS 300-Sägestation ist aus Pappe, jedoch an den entsprechenden Stellen verstärkt und mit weiteren Pappunterteilungen versehen, so dass man den Karton auch gut als Aufbewahrung nutzen kann. Im Lieferumfang befindet sich neben der Aufbau- und Bedienungsanleitung zusätzlich eine Packung Stichsägeblätter. Der gesamte Aufbau und auch die Steckmodule zeigen die gewohnt gute Bosch-Verarbeitungsqualität.
Die Stichsäge ist im typischen Bosch-Plastikcontainer untergebracht, der neben den festen Plätzen für Stichsäge und Bedienungsanleitung noch genügend Platz für Zubehör bietet. Sehr praktisch ist die direkte Aufbewahrungsbox für Sägeblätter im Fuß der Stichsäge. Das zweihändige SDS-System ist, im Vergleich zum mir bisher bekannten einhändigen SDS-System, zunächst etwas hakelig, wenn man jedoch den Dreh einmal raus hat absolut problemlos. Zu erwähnen ist weiterhin, dass in die Führung der PLS 300 auch ältere Bosch Stichsägen passen.
Bereits bei der ersten Kontaktaufnahme wird deutlich, dass Arbeiten rund ums Laminatverlegen zu einem der Haupteinsatzgebiete der Sägestation gehören, wie es auch im Produktvideo bereits gezeigt wurde. Leider stehen bei mir in nächster Zeit keine Laminatarbeiten an, also habe ich mir ein anderes Testobjekt einfallen lassen.
Um der Sägestation ordentlich auf den Zahn zu fühlen, habe ich mir überlegt eine Lautsprecherbox zu bauen. Dabei ergeben sich automatisch hohe Ansprüche an die Schnittgenauigkeit, wobei im Normalfall nicht unbedingt die Wahl auf eine Stichsäge fällt. Allerdings interessierte mich, inwiefern die Sägestation den Einsatzbereich einer Stichsäge erweitern kann, so dass man nicht unbedingt auf eine (Hand-)Kreissäge angewiesen ist.
Neben dem eigentlich für die Box gedachten MDF habe ich im Baumarkt noch ein furniertes Regalbrett eingepackt, aus dem ich eine zusätzliche Box zum Test gebaut habe.
Zum Ergebnis meiner Sägearbeiten kann ich nur sagen, dass ich sehr zufrieden mit der Leistung der Kombination aus Stichsäge und Sägetisch bin, auch wenn ich kleine Optimierungsvorschläge habe.
Zunächst befestigte ich die Sägestation auf einem kleinen Arbeitstisch, um eine bequeme Arbeitshöhe zu erhalten. Begonnen habe ich mit einigen Probeschnitten in einer MDF-Platte. Dabei stellte ich ein leichtes Spiel von circa einem Millimeter in der Führung der Stichsäge fest. Für die meisten Arbeiten gar kein Problem. Da ich jedoch eine luftdichte Lautsprecherbox zusammenleimen wollte, war ich auf gerade Schnitte angewiesen. Diese ließen sich auch problemlos erreichen, indem man beim Sägen darauf achtete, die Säge am linken oder rechten Rand der Führungsschiene entlang zu führen.
Ich hatte bei der Konzeption der Box im Vorfeld auch überlegt die Bretter teilweise auf Gehrung zu schneiden, musste dann allerdings feststellen, dass Gehrungsschnitte in diesem Fall nur circa auf der Länge des roten Plastikeinsatzes in der Führungsschiene möglich sind. Dies ist aber nicht wirklich als Kritikpunkt zu sehen, denn damit wird die Sägestation auch nicht beworben. Kein Problem für meinen Zuschnitt, ich habe später die Bretter einfach stumpf verleimt. Die Box sollte ja sowieso lackiert werden. Für kurze Schnitte ist die Möglichkeit von gut geführten Gehrungsschnitten gegeben.
Um mir mehrere Bretter gleicher Länge zuzusägen habe ich mir einen Anschlag aus einer Schraubzwinge und einem Holzrest gebastelt. An dieser Stelle sehe ich auch ein echtes Optimierungspotential an der Sägestation. Es wäre sehr praktisch, wenn einer der (quasi im Lego-System) aneinandersteckbaren Ausleger der Sägestation die Möglichkeit eines verschiebbaren Anschlags bieten würde. Dieses Anschlagelement ließe sich dann flexibel einsetzen. Die Lösung mit Schraubzwinge und Reststück hat bei mir zu guten und reproduzierbaren Ergebnissen geführt und ging deutlich schneller, als immer den Schnitt genau abzumessen und anzuzeichen.
Abschließend noch ein Bild der fertigen Box, deren Anfertigung ohne die Sägestation wenn überhaupt nur mit deutlich höherem Aufwand mit der Stichsäge möglich gewesen wäre.
Mein Fazit lautet also: sehr empfehlenswert, um den Einsatzbereich von Stichsägen zu erweitern und den Komfort beim Arbeiten zu erhöhen. In meinen Augen eine sinnvolle Investition für Stichsägenbesitzer.
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Bevor ich mit meinem eigentlichen Erfahrungsbericht beginne, möchte ich mich für diese Möglichkeit bei der Firma Bosch bedanken. Ich bin der Meinung, die Realisierung solcher Produkttests von Heimwerkern für Heimwerker ist eine großartige Idee und zeigt die Kundennähe, die Bosch bei der Entwicklung der grünen Heimwerkerserie verfolgt.
Nun zum eigentlichen Objekt der Begierde:
Sowohl die Sägestation PLS 300 als auch die Stichsäge PST 800 PEL sind vorbildlich verpackt bei mir angekommen und beide befinden sich in praxisnahen Aufbewahrungsbehältnissen. Der Karton der PLS 300-Sägestation ist aus Pappe, jedoch an den entsprechenden Stellen verstärkt und mit weiteren Pappunterteilungen versehen, so dass man den Karton auch gut als Aufbewahrung nutzen kann. Im Lieferumfang befindet sich neben der Aufbau- und Bedienungsanleitung zusätzlich eine Packung Stichsägeblätter. Der gesamte Aufbau und auch die Steckmodule zeigen die gewohnt gute Bosch-Verarbeitungsqualität.
Die Stichsäge ist im typischen Bosch-Plastikcontainer untergebracht, der neben den festen Plätzen für Stichsäge und Bedienungsanleitung noch genügend Platz für Zubehör bietet. Sehr praktisch ist die direkte Aufbewahrungsbox für Sägeblätter im Fuß der Stichsäge. Das zweihändige SDS-System ist, im Vergleich zum mir bisher bekannten einhändigen SDS-System, zunächst etwas hakelig, wenn man jedoch den Dreh einmal raus hat absolut problemlos. Zu erwähnen ist weiterhin, dass in die Führung der PLS 300 auch ältere Bosch Stichsägen passen.
Bereits bei der ersten Kontaktaufnahme wird deutlich, dass Arbeiten rund ums Laminatverlegen zu einem der Haupteinsatzgebiete der Sägestation gehören, wie es auch im Produktvideo bereits gezeigt wurde. Leider stehen bei mir in nächster Zeit keine Laminatarbeiten an, also habe ich mir ein anderes Testobjekt einfallen lassen.
Um der Sägestation ordentlich auf den Zahn zu fühlen, habe ich mir überlegt eine Lautsprecherbox zu bauen. Dabei ergeben sich automatisch hohe Ansprüche an die Schnittgenauigkeit, wobei im Normalfall nicht unbedingt die Wahl auf eine Stichsäge fällt. Allerdings interessierte mich, inwiefern die Sägestation den Einsatzbereich einer Stichsäge erweitern kann, so dass man nicht unbedingt auf eine (Hand-)Kreissäge angewiesen ist.
Neben dem eigentlich für die Box gedachten MDF habe ich im Baumarkt noch ein furniertes Regalbrett eingepackt, aus dem ich eine zusätzliche Box zum Test gebaut habe.
Zum Ergebnis meiner Sägearbeiten kann ich nur sagen, dass ich sehr zufrieden mit der Leistung der Kombination aus Stichsäge und Sägetisch bin, auch wenn ich kleine Optimierungsvorschläge habe.
Zunächst befestigte ich die Sägestation auf einem kleinen Arbeitstisch, um eine bequeme Arbeitshöhe zu erhalten. Begonnen habe ich mit einigen Probeschnitten in einer MDF-Platte. Dabei stellte ich ein leichtes Spiel von circa einem Millimeter in der Führung der Stichsäge fest. Für die meisten Arbeiten gar kein Problem. Da ich jedoch eine luftdichte Lautsprecherbox zusammenleimen wollte, war ich auf gerade Schnitte angewiesen. Diese ließen sich auch problemlos erreichen, indem man beim Sägen darauf achtete, die Säge am linken oder rechten Rand der Führungsschiene entlang zu führen.
Ich hatte bei der Konzeption der Box im Vorfeld auch überlegt die Bretter teilweise auf Gehrung zu schneiden, musste dann allerdings feststellen, dass Gehrungsschnitte in diesem Fall nur circa auf der Länge des roten Plastikeinsatzes in der Führungsschiene möglich sind. Dies ist aber nicht wirklich als Kritikpunkt zu sehen, denn damit wird die Sägestation auch nicht beworben. Kein Problem für meinen Zuschnitt, ich habe später die Bretter einfach stumpf verleimt. Die Box sollte ja sowieso lackiert werden. Für kurze Schnitte ist die Möglichkeit von gut geführten Gehrungsschnitten gegeben.
Um mir mehrere Bretter gleicher Länge zuzusägen habe ich mir einen Anschlag aus einer Schraubzwinge und einem Holzrest gebastelt. An dieser Stelle sehe ich auch ein echtes Optimierungspotential an der Sägestation. Es wäre sehr praktisch, wenn einer der (quasi im Lego-System) aneinandersteckbaren Ausleger der Sägestation die Möglichkeit eines verschiebbaren Anschlags bieten würde. Dieses Anschlagelement ließe sich dann flexibel einsetzen. Die Lösung mit Schraubzwinge und Reststück hat bei mir zu guten und reproduzierbaren Ergebnissen geführt und ging deutlich schneller, als immer den Schnitt genau abzumessen und anzuzeichen.
Abschließend noch ein Bild der fertigen Box, deren Anfertigung ohne die Sägestation wenn überhaupt nur mit deutlich höherem Aufwand mit der Stichsäge möglich gewesen wäre.
Mein Fazit lautet also: sehr empfehlenswert, um den Einsatzbereich von Stichsägen zu erweitern und den Komfort beim Arbeiten zu erhöhen. In meinen Augen eine sinnvolle Investition für Stichsägenbesitzer.
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Vielseitiger als man denkt 0 Kommentare
Vom 23.09.10 Geändert 2010-09-23 17:31:58
Einleitung
Klar, so 100% Objektiv kann ich nicht sein. Meine bevorzugte Marke im Bereich Heimwerken ist Bosch, die Freude als Tester ausgewählt zu werden ist immer noch groß und ich darf die Sägestation + Stichsäge nach dem Test behalten. Trotzdem halte ich mich für einen kritischen Tester.
Verwendet habe ich die Sägestation beim Bau eines Schuhregals aus Fichtenlatten und beim Legen von ~40qm Laminat + Sockelleisten. Des weiteren habe ich 18mm Leimholzbuche mit einem 10Grad Winkel und mehrere Kabelkanäle auf Maß gesägt.
In Form eines Videos habe ich einige Sägeschnitte für euch digital zusammen geschnitten :-)
Allgemein
Die PLS 300 wird in einem Pappkarton geliefert und enthält 9 zusätzliche Sägeblätter. Ein Handbuch ist wie bei Bosch üblich in mehreren Sprachen (27 an der Zahl) vorhanden. Als zusätzliche Kurzanleitung dienen Bilder auf der Innenseite (siehe Foto) des Kartons, so wie auf einem beigelegten Zettel. Ganz im ernst, mehr habe ich nicht gebraucht um mit der PLS 300 zu arbeiten.
Der Basisaufbau ist selbsterklärend. Lediglich für Gehrungsschnitte bei dem die Bodenplatte der Stichsäge einen 45Grad Winkel eingestellt hat, musste ich anfangs auf die Bilder schauen.
Was gefällt mir gut
Was gefällt mir nicht so gut
Was könnte besser gemacht werden
Mein Fazit
Gebe es hier ein Bewertungssystem mit Sternchen, würde ich 4 von 5 verteilen. Trotz der einen oder anderen kleinen Schwäche bin ich von der PLS 300 überrascht. Und das positiv.
Hätte ich die Sägestation nicht nach dem Test behalten dürfen, würde ich sie mir im Anschluss kaufen.
Klar, so 100% Objektiv kann ich nicht sein. Meine bevorzugte Marke im Bereich Heimwerken ist Bosch, die Freude als Tester ausgewählt zu werden ist immer noch groß und ich darf die Sägestation + Stichsäge nach dem Test behalten. Trotzdem halte ich mich für einen kritischen Tester.
Verwendet habe ich die Sägestation beim Bau eines Schuhregals aus Fichtenlatten und beim Legen von ~40qm Laminat + Sockelleisten. Des weiteren habe ich 18mm Leimholzbuche mit einem 10Grad Winkel und mehrere Kabelkanäle auf Maß gesägt.
In Form eines Videos habe ich einige Sägeschnitte für euch digital zusammen geschnitten :-)
Allgemein
Die PLS 300 wird in einem Pappkarton geliefert und enthält 9 zusätzliche Sägeblätter. Ein Handbuch ist wie bei Bosch üblich in mehreren Sprachen (27 an der Zahl) vorhanden. Als zusätzliche Kurzanleitung dienen Bilder auf der Innenseite (siehe Foto) des Kartons, so wie auf einem beigelegten Zettel. Ganz im ernst, mehr habe ich nicht gebraucht um mit der PLS 300 zu arbeiten.
Der Basisaufbau ist selbsterklärend. Lediglich für Gehrungsschnitte bei dem die Bodenplatte der Stichsäge einen 45Grad Winkel eingestellt hat, musste ich anfangs auf die Bilder schauen.
Was gefällt mir gut
- Die Skala zum Ablesen der Winkel ist gut ablesbar und auch gut einstellbar. Einen (digitalen) Winkelmesser oder eine Schmiege zum exakten einstellen würde ich dennoch empfehlen.
- Die Vielseitigkeit ist enorm. Ich nutze die PLS 300 erstaunlich oft auch ohne Führungskanal, einfach nur als Sägetisch um z.B. Aussparungen ins Laminat zu sägen. Bisher habe ich es nur freihand übers Knie gemacht, aber mit einer solch stabilen Unterlage geht es letztendlich doch viel genauer.
- Für den Bau des Schuhregals aus Fichtenlatten musste ich 52 gleich lange Stücke sägen. Mit einem Stoppblock (Restholz+Schraubzwinge) habe ich nur einmal gemessen und alle benötigen Werkstücke in kürzester Zeit erstellt. Da ich leider keine Kapp- und Gehrungssäge besitze, ist das eine gute Alternative für mich.
Was gefällt mir nicht so gut
- Der Führungskanal aus Aluminium hat etwas gelitten. Die Bodenplatte der Stichsäge scheint nicht 100% sauber gearbeitet zu sein und somit etwas von dem Material abzutragen. Dadurch ist auch das Bewegen der Stichsäge etwas schwergängiger als beim ersten mal.
- Die Stichsäge hat etwas über 1mm Spiel im Führungskanal. Es muss also etwas Druck beim sägen auf die linke oder rechte Seite ausgeübt werden, um einen geraden Schnitt zu erhalten. Es sollte vorher am Restholz geübt werden, um die finalen Werkstücke nicht durch falsch dosiertem Druck zu versauen.
Was könnte besser gemacht werden
- Eine Möglichkeit um Werkstücke mit Schraubzwingen zu befestigen.
- Eine Möglichkeit um Stoppblocks anzubringen. Ich mach es bisher mit einer Schraubzwinge und einem Restholzstück, was nicht so einfach zu handeln ist.
- Zwei weitere Verlängerungen zum bezahlbaren Preis (zusammen nicht mehr als 10-15 Euro, ist ja nur Kunststoff) als zu Zubehör. Besondern bei längeren Holzlatten habe ich das vermisst.
- Der Holzstaub legt sich magisch zwischen der Winkelskala um dem Plexiglas darüber ab. Vielleicht könnte hier eine offene Variante besser sein um auch ohne Aufwand den Staub wegpusten zu können.
Mein Fazit
Gebe es hier ein Bewertungssystem mit Sternchen, würde ich 4 von 5 verteilen. Trotz der einen oder anderen kleinen Schwäche bin ich von der PLS 300 überrascht. Und das positiv.
Hätte ich die Sägestation nicht nach dem Test behalten dürfen, würde ich sie mir im Anschluss kaufen.
Test PLS 300 !! 0 Kommentare
Vom 22.09.10 Geändert 2010-09-22 22:57:08
Hallo,
die letzten Wochen konnte ich die Sägestation ausgiebig testen.
Folgende arbeiten habe ich bisher mit der Sägestation erledigt. Rahmen aus Aluminium für Fliegengitter auf gehrung geschnitten. Ich habe ein Podest für den Hauseingang aus Douglasie gebaut. Laminat im Kinderzimmer verlegt.Und Fliesen geschnitten.
Ich bin zu folgenden Ergebnissen gekommen:
Führungskanal:
Man sollte darauf achten das die Stichsäge ca 2mm spiel in der Führungsschiene hat.Man sollte sich für eine Seite in der Schiene entscheiden an der man entlangsägt,dann sind auch präziese Schnitte möglich.Ich habe Filzgleiter auf die Seite der Platte der Stichsäge geklebt und somit das spiel beseitigt .Besonders einfach gelingen Winkelschnitte ,man kann präziese die Winkel an der Station einstellen.Auch wird dasWerkstück sicher von der Schiene fixiert.Besonders gefallen hat mir das schneiden von Fliesen mit dem Fliesenschneider , habe meinen alten Fliesenschneider in die äußerste Ecke verband.
Modulares Stecksystem:
Das Stecksystem fand ich sehr gut und einfach zu bedienen.Ich konnte die Sägestation genau auf mein Projekt anpassen.Außerdem entfallen lange Wege da mein Platz zum sägen direkt vor Ort steht.Die Reinigung der PLS300 ist auch einfach da sie sich komplett zerlegen läst.Es wäre nicht schlecht wenn man die Station irgenwie auf der Werkbank fixieren könnte.
Öffnung für Neigungsschnitte:
Mit der Öffnung für Neigungsschnitte habe ich Aluminium Leisten für Fliegengitterrahmen geschnitten,das gelang problemlos und leicht.Hier ist darauf zu achten die Stichsäge gut festzuhalten sonst stimmt der Winkel ganz schnell nicht mehr.
Gesamtleistung und Fazit:
Ich würde jedem Heimwerker die Sägestation weiterempfehlen.Präziser kann man mit einer Stichsäge nicht sägen.Auch als Fliesenschneider macht die PLS 300 eine gute Figur.Nicht schlecht wäre ein Koffer für die PLS und weniger spiel der Stichsäge in der Schiene. Außerdem fehlte mir die Möglichkeit die PLS an der Werkbank zu fixieren.
Alles in allem hat mir die PLS 300 gut gefallen und mich bei meinen Projekten gut unterstützt.Danke das ich die Sägestation PLS 300 und die Stichsäge PLS 800PEL von Bosch testen durfte!!!
die letzten Wochen konnte ich die Sägestation ausgiebig testen.
Folgende arbeiten habe ich bisher mit der Sägestation erledigt. Rahmen aus Aluminium für Fliegengitter auf gehrung geschnitten. Ich habe ein Podest für den Hauseingang aus Douglasie gebaut. Laminat im Kinderzimmer verlegt.Und Fliesen geschnitten.
Ich bin zu folgenden Ergebnissen gekommen:
Führungskanal:
Man sollte darauf achten das die Stichsäge ca 2mm spiel in der Führungsschiene hat.Man sollte sich für eine Seite in der Schiene entscheiden an der man entlangsägt,dann sind auch präziese Schnitte möglich.Ich habe Filzgleiter auf die Seite der Platte der Stichsäge geklebt und somit das spiel beseitigt .Besonders einfach gelingen Winkelschnitte ,man kann präziese die Winkel an der Station einstellen.Auch wird dasWerkstück sicher von der Schiene fixiert.Besonders gefallen hat mir das schneiden von Fliesen mit dem Fliesenschneider , habe meinen alten Fliesenschneider in die äußerste Ecke verband.
Modulares Stecksystem:
Das Stecksystem fand ich sehr gut und einfach zu bedienen.Ich konnte die Sägestation genau auf mein Projekt anpassen.Außerdem entfallen lange Wege da mein Platz zum sägen direkt vor Ort steht.Die Reinigung der PLS300 ist auch einfach da sie sich komplett zerlegen läst.Es wäre nicht schlecht wenn man die Station irgenwie auf der Werkbank fixieren könnte.
Öffnung für Neigungsschnitte:
Mit der Öffnung für Neigungsschnitte habe ich Aluminium Leisten für Fliegengitterrahmen geschnitten,das gelang problemlos und leicht.Hier ist darauf zu achten die Stichsäge gut festzuhalten sonst stimmt der Winkel ganz schnell nicht mehr.
Gesamtleistung und Fazit:
Ich würde jedem Heimwerker die Sägestation weiterempfehlen.Präziser kann man mit einer Stichsäge nicht sägen.Auch als Fliesenschneider macht die PLS 300 eine gute Figur.Nicht schlecht wäre ein Koffer für die PLS und weniger spiel der Stichsäge in der Schiene. Außerdem fehlte mir die Möglichkeit die PLS an der Werkbank zu fixieren.
Alles in allem hat mir die PLS 300 gut gefallen und mich bei meinen Projekten gut unterstützt.Danke das ich die Sägestation PLS 300 und die Stichsäge PLS 800PEL von Bosch testen durfte!!!
PLS 300 hat mich überzeugen können! 0 Kommentare
Vom 22.09.10 Geändert 2010-09-22 22:50:43
Hallo!
Da ich gelernter Tischler bin war ich am Anfang etwas skeptisch ob diese Sägestation wirklich was taugt, jedoch wurde ich im Testverlauf eines besseren belehrt.
Leider ist die Verpackung der PLS 300 aus Karton und kein Koffer, jedoch ist dieser so dimensioniert, dass sogar ich wieder alles sauber einpacken konnte.
Mein erster Eindruck war gut, die einzelnen Teile lassen sich gut zusammenstecken und auch wieder zerlegen. Egal ob man jetzt links/rechts oder auf beiden Seiten eine Auflage benötigt es geht alles recht einfach und schnell.
Die Führungsschiene hält das Werkstück fest ohne dass es verrutschen kann.
Ich hatte ein sehr Sicheres Gefühl bei der Arbeit ( ist doch anders als Latte übers Knie und Freihand).
Die Stichsäge sitzt gut in der Schiene was für ungeübte einen grossen Vorteil im Vergleich zum Freihandsägen bringt.
Ein Tipp zum sägen von Laminat oder Fertigparkett:
benutzt Sägeblätter mit Verzahnung nach unten, da hier die schöne Fläche oben liegt und die Sägespäne nach unten fallen, Pendelhub ausschalten und das Ergebnis wird super!
Die PST 800PEL liegt sehr gut in der Hand was auch an der Gummierung am Griff liegt, weiters ist sie sehr leicht ( kein Vergleich zu meiner GST85PE). Auch die Gst 85 passt in die PLS 300 das gefällt mir persönlich sehr, da ich mit meiner alten Stichsäge doch schon sehr eingearbeitet bin.
Im Testverlauf merkte ich wie schnell ich mich an die Sägestation gewöhnt hatte.
Viele Schnitte die ich Anfangs noch "Freihand" durchführte machte ich dann schon automatisch auf der Sägestation.
Insgesamt wurden ca 30Stk 5/8er Latten aus Fichtenholz abgelängt.
Von den Schalungsbrettern waren es ca 45Stk die ich quer geschnitten habe und ca 10Stk welche ich auf einer länge von 60cm sägte.
Für die Längsschnitte musste ich nur die schwarzen Auflagen umdrehen und somit konnte ich in einem Schnitt die Längsseite abschneiden ohne lästiges Stichsäge aus werkstück über die Auflage schieben und weiterschneiden!
Mein Fazit:
Die PLS 300 ist wirklich eine tolle Ergänzung auch wenn man wie ich bereits eine Kappsäge (GCM 12 SD) besitzt.
Die Vorteile sind die Vielseitigkeit, das Gewicht und die Lautstärke eine Stichsäge ist viel leiser als meine Kappsäge und die ist auch noch sehr schwer und war auch etwas teurer ;-)
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Da ich gelernter Tischler bin war ich am Anfang etwas skeptisch ob diese Sägestation wirklich was taugt, jedoch wurde ich im Testverlauf eines besseren belehrt.
Leider ist die Verpackung der PLS 300 aus Karton und kein Koffer, jedoch ist dieser so dimensioniert, dass sogar ich wieder alles sauber einpacken konnte.
Mein erster Eindruck war gut, die einzelnen Teile lassen sich gut zusammenstecken und auch wieder zerlegen. Egal ob man jetzt links/rechts oder auf beiden Seiten eine Auflage benötigt es geht alles recht einfach und schnell.
- Der erste Test war die Schnitthöhe, hier ist bei den 5cm meiner 5/8er Latte das Absolute Limit erreicht, trotzdem wird das Werkstück bombenfest gehalten.
- Ich hab noch mal nachgesehn empfohlen wird eine Schnittstärke von 25mm!
- Weiters ging es mir um die Schnittbreite, hier sind bei 90° 30cm kein Problem. Bei 45° kann man auch die 15cm gut durchsägen!
Die Führungsschiene hält das Werkstück fest ohne dass es verrutschen kann.
Ich hatte ein sehr Sicheres Gefühl bei der Arbeit ( ist doch anders als Latte übers Knie und Freihand).
Die Stichsäge sitzt gut in der Schiene was für ungeübte einen grossen Vorteil im Vergleich zum Freihandsägen bringt.
Ein Tipp zum sägen von Laminat oder Fertigparkett:
benutzt Sägeblätter mit Verzahnung nach unten, da hier die schöne Fläche oben liegt und die Sägespäne nach unten fallen, Pendelhub ausschalten und das Ergebnis wird super!
Die PST 800PEL liegt sehr gut in der Hand was auch an der Gummierung am Griff liegt, weiters ist sie sehr leicht ( kein Vergleich zu meiner GST85PE). Auch die Gst 85 passt in die PLS 300 das gefällt mir persönlich sehr, da ich mit meiner alten Stichsäge doch schon sehr eingearbeitet bin.
Im Testverlauf merkte ich wie schnell ich mich an die Sägestation gewöhnt hatte.
Viele Schnitte die ich Anfangs noch "Freihand" durchführte machte ich dann schon automatisch auf der Sägestation.
Insgesamt wurden ca 30Stk 5/8er Latten aus Fichtenholz abgelängt.
Von den Schalungsbrettern waren es ca 45Stk die ich quer geschnitten habe und ca 10Stk welche ich auf einer länge von 60cm sägte.
Für die Längsschnitte musste ich nur die schwarzen Auflagen umdrehen und somit konnte ich in einem Schnitt die Längsseite abschneiden ohne lästiges Stichsäge aus werkstück über die Auflage schieben und weiterschneiden!
Mein Fazit:
Die PLS 300 ist wirklich eine tolle Ergänzung auch wenn man wie ich bereits eine Kappsäge (GCM 12 SD) besitzt.
Die Vorteile sind die Vielseitigkeit, das Gewicht und die Lautstärke eine Stichsäge ist viel leiser als meine Kappsäge und die ist auch noch sehr schwer und war auch etwas teurer ;-)
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Mein Testbericht für die PLS 300 0 Kommentare
Vom 22.09.10 Geändert 2010-09-22 17:42:50
So, nachdem ich ausgiebig gewerkelt habe kommt nun auch mein
Testbericht.
Erstmal vorweg: Vielen Dank, dass ich die Möglichkeit hatte so etwas testen zu dürfen und auch darüber zu berichten.
Mein erster Eindruck von der Stichsäge:
Wie blöd, jetzt kannste gleich mal los und gucken, ob du noch Stichsägeblätter hast... Eins wäre ja wohl drin gewesen. Aaaaber die sind ja pfiffig bei Bosch, da gibt’s nen kleines Extrafach. Tolle Idee, so etwas begeistert mich.Und bei dem Sägetisch lagen auch noch Sägeblätter bei! Prima! Insgesamt ist die Säge sehr handlich, selbst für kleine Frauenhände nicht zu klobig. Sie schnurrt recht leise und gibt mir das Gefühl, präzise sägen zu können.
Nun wird der Sägetisch ausgepackt. Ein riesiger sperriger Karton (ließ sich wohl nicht platzsparender verpacken), die Einzelteile nett, aber leider nur in Pappe verpackt. Die Gebrauchsanleitung ist sehr sparsam aufgebaut, was kommt nach Gebrauch nochmal wo hin? Wie herum? Das könnte man besser machen.
Nach einigem probieren ist das Teil zusammengesteckt und macht trotz Kunststoffausführung einen recht stabilen Eindruck. Aber wo stell ich das Ding jetzt hin? Auf dem Fußboden sägen mache ich nicht so gern (Bandscheibenvorfall), also hole ich die Workmate her. Na ja...geht, ist aber nicht optimal, weil ich den Sägetisch nicht befestigen kann und ich bin mir nicht sicher, ob es nicht in Kombination mit dem Sägevorgang zu wackelig ist. Schauen wir mal.
Ich hab sicherheitshalber mal die Schraubzwingen daran befestigt.
Ich setze die Stichsäge auf und stelle fest, da fehlt wohl ein Teil, die Säge lässt sich innerhalb der Führungsschiene nach rechts und links bewegen.
Also nochmals suchen, Gebrauchsanweisung...nix. Muss dann wohl so sein. Schade, aber probieren wir es doch erstmal aus.
Ich nehme mir ein paar alte Laminatbretter um erstmal ein Gefühl für den Sägetisch und die Säge zu bekommen. Klappt alles ratz fatz, der Sägetisch und die Stichsäge sind ein prima Gespann. Also, gleich zu dem neuen Laminat gewechselt.
Das Laminat ist sehr leicht zu sägen und die Schnittkanten sehen auf der „Schokoladenseite“ ganz prima aus. Der Sägetisch ist ideal für Ausschnitte und Ecken. Allerdings muss ich auch hier sagen, das dadurch, dass die Stichsäge innerhalb der Führungsschiene einen Versatz von ca. 1-1,5mm aufweist, sich eine Abweichung ergibt. Wenn man also einem Bleistiftstrich folgen will muss man die Säge sehr links- bzw. rechtsbündig führen. Für mich kein Problem, meine Frau meint, es wäre zu anstrengend, dann kann man ja auch gleich ne Kappsäge benutzen. Stimmt...
Weiter mit dem Laminat. Die Bretter lassen sich sehr gut festklemmen und verrutschen auch nicht. Also auch gut geeignet, wenn man alleine damit arbeitet. Das Sägen der Fußleisten (ich habe für den einen Raum nur Viertelstäbe genommen) geht problemlos auch auf Gehrung. Da ich in einem Altbau wohne sind die Wände nicht unbedingt gerade und glatt und auch die Ecken sind nicht immer rechtwinklig. Durch die Winkelverstellung ist aber auch das kein Problem.
Und nach getaner Arbeit lässt sich der Sägetisch auch sehr einfach reinigen.
Meine Benotung : 8 von 10 möglichen Punkten, weil ich ganz klar Abzüge mache bei der Führungsschiene und der Befestigung des Sägetisches. Eine kleine Vorrichtung für Schraubzwingen hätte mir da sehr gut gefallen. Geht zwar auch so, ist aber nicht der Hit. Die Führungsschiene müsste entweder von vornherein schmaler gemacht werden, oder mit einem Adapter verengt werden.
Da ich jetzt schon mehrfach im Internet Werbung für den Fliesenschneider zu dem Sägetisch gesehen habe, reizt es mich natürlich, diesen auch auszuprobieren. Den werde ich mir ganz sicher kaufen und dann auch sehr gern einen Bericht darüber schreiben, wenn es gewünscht wird. NEXT PREV
Erstmal vorweg: Vielen Dank, dass ich die Möglichkeit hatte so etwas testen zu dürfen und auch darüber zu berichten.
Mein erster Eindruck von der Stichsäge:
Wie blöd, jetzt kannste gleich mal los und gucken, ob du noch Stichsägeblätter hast... Eins wäre ja wohl drin gewesen. Aaaaber die sind ja pfiffig bei Bosch, da gibt’s nen kleines Extrafach. Tolle Idee, so etwas begeistert mich.Und bei dem Sägetisch lagen auch noch Sägeblätter bei! Prima! Insgesamt ist die Säge sehr handlich, selbst für kleine Frauenhände nicht zu klobig. Sie schnurrt recht leise und gibt mir das Gefühl, präzise sägen zu können.
Nun wird der Sägetisch ausgepackt. Ein riesiger sperriger Karton (ließ sich wohl nicht platzsparender verpacken), die Einzelteile nett, aber leider nur in Pappe verpackt. Die Gebrauchsanleitung ist sehr sparsam aufgebaut, was kommt nach Gebrauch nochmal wo hin? Wie herum? Das könnte man besser machen.
Nach einigem probieren ist das Teil zusammengesteckt und macht trotz Kunststoffausführung einen recht stabilen Eindruck. Aber wo stell ich das Ding jetzt hin? Auf dem Fußboden sägen mache ich nicht so gern (Bandscheibenvorfall), also hole ich die Workmate her. Na ja...geht, ist aber nicht optimal, weil ich den Sägetisch nicht befestigen kann und ich bin mir nicht sicher, ob es nicht in Kombination mit dem Sägevorgang zu wackelig ist. Schauen wir mal.
Ich hab sicherheitshalber mal die Schraubzwingen daran befestigt.
Ich setze die Stichsäge auf und stelle fest, da fehlt wohl ein Teil, die Säge lässt sich innerhalb der Führungsschiene nach rechts und links bewegen.
Also nochmals suchen, Gebrauchsanweisung...nix. Muss dann wohl so sein. Schade, aber probieren wir es doch erstmal aus.
Ich nehme mir ein paar alte Laminatbretter um erstmal ein Gefühl für den Sägetisch und die Säge zu bekommen. Klappt alles ratz fatz, der Sägetisch und die Stichsäge sind ein prima Gespann. Also, gleich zu dem neuen Laminat gewechselt.
Das Laminat ist sehr leicht zu sägen und die Schnittkanten sehen auf der „Schokoladenseite“ ganz prima aus. Der Sägetisch ist ideal für Ausschnitte und Ecken. Allerdings muss ich auch hier sagen, das dadurch, dass die Stichsäge innerhalb der Führungsschiene einen Versatz von ca. 1-1,5mm aufweist, sich eine Abweichung ergibt. Wenn man also einem Bleistiftstrich folgen will muss man die Säge sehr links- bzw. rechtsbündig führen. Für mich kein Problem, meine Frau meint, es wäre zu anstrengend, dann kann man ja auch gleich ne Kappsäge benutzen. Stimmt...
Weiter mit dem Laminat. Die Bretter lassen sich sehr gut festklemmen und verrutschen auch nicht. Also auch gut geeignet, wenn man alleine damit arbeitet. Das Sägen der Fußleisten (ich habe für den einen Raum nur Viertelstäbe genommen) geht problemlos auch auf Gehrung. Da ich in einem Altbau wohne sind die Wände nicht unbedingt gerade und glatt und auch die Ecken sind nicht immer rechtwinklig. Durch die Winkelverstellung ist aber auch das kein Problem.
Und nach getaner Arbeit lässt sich der Sägetisch auch sehr einfach reinigen.
Meine Benotung : 8 von 10 möglichen Punkten, weil ich ganz klar Abzüge mache bei der Führungsschiene und der Befestigung des Sägetisches. Eine kleine Vorrichtung für Schraubzwingen hätte mir da sehr gut gefallen. Geht zwar auch so, ist aber nicht der Hit. Die Führungsschiene müsste entweder von vornherein schmaler gemacht werden, oder mit einem Adapter verengt werden.
Da ich jetzt schon mehrfach im Internet Werbung für den Fliesenschneider zu dem Sägetisch gesehen habe, reizt es mich natürlich, diesen auch auszuprobieren. Den werde ich mir ganz sicher kaufen und dann auch sehr gern einen Bericht darüber schreiben, wenn es gewünscht wird. NEXT PREV
Eine Kapp- und Gehrungssäge mal anders! 0 Kommentare
Vom 21.09.10 Geändert 2010-09-21 21:48:31
So... hier ist nun mein Test der PLS 300 Sägestation!
Vorab: Ich habe mich zwar tierisch über die Stichsäge gefreut, da ich aber das Vorgängermodell habe, habe ich den Test mit meiner „alten“ Stichsäge gemacht.
Mein Test bestand nicht daraus, Laminat zu verlegen, sondern ein Vogelhaus zu bauen. Leider habe ich es noch nicht fertig bekommen, aber sobald ich es vollendet habe, werde ich es als Projekt einstellen.
Ich war zunächst sehr skeptisch und dachte nicht, so gute und saubere Schnitte auf Gehrung hinzu bekommen, so dass ich sie vernünftig verleimen kann. „Dazu brauch ich bestimmt eine Kapp- und Gehrungssäge“ sagte ich mir...
So... ausgepackt und ran an die Stichsäge... Zunächst habe ich viele Holzlatten gesägt. Dazu gehörten auch einige Schnitte auf Gehrung. Neben normalen 45° Schnitten habe ich auch 22,5°-Schnitte durchgeführt.
Wider Erwartens brauche ich keine lange Eingewöhnung sondern konnte auf Anhieb exzellent sägen. Wichtig ist nur, da ein minimales Spiel in der Führungsschiene ist, sich für eine Anlegekante zu entscheiden. Als Rechtshänder fiel es mit wesentlich leichter, die Stichsäge an die rechte Seite zu drücken. Hatte zuerst Bedenken, ich könnte kippeln und dadurch den Schnitt versauen, aber es ging echt einfach!
Die 45°- und 22,5°-Schnitte könnte ich ohne Probleme verleimen.
Nach den Holzlatten habe ich auch mich an Schalbretter getraut.
Die Schnitte waren genauso sauber, nur viel länger! Durch das Einklemmen des Brettes ist ein verrutschen nahezu unmöglich.
Als Fazit kann ich nur sagen, dass mich die Sägestation überzeugt hat. Wer eine passende Stichsäge hat, kann kostengünstig aus dieser eine Kapp-, Gehrungs- und Zugsäge machen. Da eine gute Stichsäge auch um die 80 Euro kostet und die Sägestation mit knapp 100 Euro zu Buche schlägt, sollte man trotz dem lieber ein Kapp-, Gehrungs- und Zugsäge (um die 120 Euro) kaufen, da man dann doch noch sauberer und günstiger arbeiten kann...
Ich werde die Sägestation auf jeden Fall weiterhin einsetzen und denke, dass sie nicht so schnell einstauben wird!
Als Sägestation vergebe 4,5 von 5 möglichen Punkten. Wenn Verlängerungen der Haltevorrichtungen im Zubehör erschwinglich sind, dann würde ich auf 5 erhöhen! Finde die 10 Euro aus dem Ersatzteilservice zu teuer! Sorry! NEXT PREV
Vorab: Ich habe mich zwar tierisch über die Stichsäge gefreut, da ich aber das Vorgängermodell habe, habe ich den Test mit meiner „alten“ Stichsäge gemacht.
Mein Test bestand nicht daraus, Laminat zu verlegen, sondern ein Vogelhaus zu bauen. Leider habe ich es noch nicht fertig bekommen, aber sobald ich es vollendet habe, werde ich es als Projekt einstellen.
Ich war zunächst sehr skeptisch und dachte nicht, so gute und saubere Schnitte auf Gehrung hinzu bekommen, so dass ich sie vernünftig verleimen kann. „Dazu brauch ich bestimmt eine Kapp- und Gehrungssäge“ sagte ich mir...
So... ausgepackt und ran an die Stichsäge... Zunächst habe ich viele Holzlatten gesägt. Dazu gehörten auch einige Schnitte auf Gehrung. Neben normalen 45° Schnitten habe ich auch 22,5°-Schnitte durchgeführt.
Wider Erwartens brauche ich keine lange Eingewöhnung sondern konnte auf Anhieb exzellent sägen. Wichtig ist nur, da ein minimales Spiel in der Führungsschiene ist, sich für eine Anlegekante zu entscheiden. Als Rechtshänder fiel es mit wesentlich leichter, die Stichsäge an die rechte Seite zu drücken. Hatte zuerst Bedenken, ich könnte kippeln und dadurch den Schnitt versauen, aber es ging echt einfach!
Die 45°- und 22,5°-Schnitte könnte ich ohne Probleme verleimen.
Nach den Holzlatten habe ich auch mich an Schalbretter getraut.
Die Schnitte waren genauso sauber, nur viel länger! Durch das Einklemmen des Brettes ist ein verrutschen nahezu unmöglich.
Als Fazit kann ich nur sagen, dass mich die Sägestation überzeugt hat. Wer eine passende Stichsäge hat, kann kostengünstig aus dieser eine Kapp-, Gehrungs- und Zugsäge machen. Da eine gute Stichsäge auch um die 80 Euro kostet und die Sägestation mit knapp 100 Euro zu Buche schlägt, sollte man trotz dem lieber ein Kapp-, Gehrungs- und Zugsäge (um die 120 Euro) kaufen, da man dann doch noch sauberer und günstiger arbeiten kann...
Ich werde die Sägestation auf jeden Fall weiterhin einsetzen und denke, dass sie nicht so schnell einstauben wird!
Als Sägestation vergebe 4,5 von 5 möglichen Punkten. Wenn Verlängerungen der Haltevorrichtungen im Zubehör erschwinglich sind, dann würde ich auf 5 erhöhen! Finde die 10 Euro aus dem Ersatzteilservice zu teuer! Sorry! NEXT PREV
Test PSL 300 0 Kommentare
Vom 19.09.10 Geändert 2010-09-19 21:09:52
Testbericht PLS 300 und
PST 800 PEL
Zunächst einmal habe ich mich sehr gefreut, die Sägestation PLS 300 und die PST 800 PEL testen zu dürfen.
Mein erster Eindruck:
Das Paket kam superschnell an, war aber leider beschädigt. Zum Glück war der Inhalt aber komplett und heile.
Ich habe alles gleich ausgepackt und aufgebaut. Ich war positiv überrascht, wie platzsparend die Sägestation verstaut werden kann. Der Zusammenbau war sehr leicht und ging schnell vonstatten.
Erster Versuch:
Als erstes habe ich mir Resthölzer gesucht, die noch vom Heimwerken übrig waren, um einen ersten Eindruck von der Stichsäge und der Sägestation zu bekommen.
Ich habe das Material in die Führungsschiene eingelegt, diese runter geklappt und festgestellt, dass sich die Führungsschiene automatisch dem Material von der Stärke her anpasst. Die Schiene lässt sich mit wenigen Handgriffen fixieren.
Die Stichsäge wurde in die Führungsschiene gesetzt. Dabei stellte ich fest, dass die Schiene meiner Meinung nach zu viel Spiel hat. Das wollte ich genau wissen und habe es aus diesem Grunde nachgemessen. Die Messung ergab ein Spiel von 1,2mm (siehe Foto). Nach dem Durchsägen des Materials musste ich feststellen, dass der Schnitt nicht gerade war.
Zweiter Test:
Daraufhin habe ich verschiedene Holzarten und –stärken getestet, um zu schauen, ob sich das Schnittergebnis dadurch positiv verändert. Leider war dies nicht der Fall. Beim Wiederholen der Schnitte habe ich sogar zwei Mal in das untere Kunststoffteil gesägt, was meiner Meinung nach eigentlich nicht passieren dürfte.
Das machte mich stutzig. Daraufhin bin ich zu einem befreundeten Tischlermeister gefahren, um auch ihn testen zu lassen. Er kam zu demselben Ergebnis wie ich.
Dritter Test:
Der nächste Test bestand darin, Laminat bei einem Freund zu verlegen. Der Raum war zum Glück nicht besonders groß, denn auch hier stellte ich beim Sägen fest, dass die geschnittenen Teile nicht akkurat waren. Bei einem großen Raum wären dadurch zu große Abweichungen entstanden.
Außerdem mussten wir die Schnittkanten noch abschleifen, weil sie vom Schneiden ausgefranst waren.
Fazit:
Positiv:
- Einfacher, schneller Zusammenbau
- Leichtes Material, dadurch einfach zu verstauen und transportieren
- Platzsparend zusammenlegbar
- Mit der Stichsäge kann man sehr gut arbeiten
Negativ:
- Zu viel Spiel in der Führungsschiene, dadurch kein genaues Arbeiten möglich
Das Arbeiten mit der Stichsäge war sehr gut. Die Führungsschiene der Sägestation werde ich mittels eines zusätzlich eingebauten Aluminiumstreifens bearbeiten. Dadurch erhoffe ich mir bessere und genauere Ergebnisse, von denen ich noch berichten werde.
Trotzdem ich, was die Führungsschiene angeht, nicht zufrieden bin, möchte ich mich dennoch herzlich beim Bosch-Team bedanken, dass ich als Tester ausgewählt wurde. NEXT PREV
Zunächst einmal habe ich mich sehr gefreut, die Sägestation PLS 300 und die PST 800 PEL testen zu dürfen.
Mein erster Eindruck:
Das Paket kam superschnell an, war aber leider beschädigt. Zum Glück war der Inhalt aber komplett und heile.
Ich habe alles gleich ausgepackt und aufgebaut. Ich war positiv überrascht, wie platzsparend die Sägestation verstaut werden kann. Der Zusammenbau war sehr leicht und ging schnell vonstatten.
Erster Versuch:
Als erstes habe ich mir Resthölzer gesucht, die noch vom Heimwerken übrig waren, um einen ersten Eindruck von der Stichsäge und der Sägestation zu bekommen.
Ich habe das Material in die Führungsschiene eingelegt, diese runter geklappt und festgestellt, dass sich die Führungsschiene automatisch dem Material von der Stärke her anpasst. Die Schiene lässt sich mit wenigen Handgriffen fixieren.
Die Stichsäge wurde in die Führungsschiene gesetzt. Dabei stellte ich fest, dass die Schiene meiner Meinung nach zu viel Spiel hat. Das wollte ich genau wissen und habe es aus diesem Grunde nachgemessen. Die Messung ergab ein Spiel von 1,2mm (siehe Foto). Nach dem Durchsägen des Materials musste ich feststellen, dass der Schnitt nicht gerade war.
Zweiter Test:
Daraufhin habe ich verschiedene Holzarten und –stärken getestet, um zu schauen, ob sich das Schnittergebnis dadurch positiv verändert. Leider war dies nicht der Fall. Beim Wiederholen der Schnitte habe ich sogar zwei Mal in das untere Kunststoffteil gesägt, was meiner Meinung nach eigentlich nicht passieren dürfte.
Das machte mich stutzig. Daraufhin bin ich zu einem befreundeten Tischlermeister gefahren, um auch ihn testen zu lassen. Er kam zu demselben Ergebnis wie ich.
Dritter Test:
Der nächste Test bestand darin, Laminat bei einem Freund zu verlegen. Der Raum war zum Glück nicht besonders groß, denn auch hier stellte ich beim Sägen fest, dass die geschnittenen Teile nicht akkurat waren. Bei einem großen Raum wären dadurch zu große Abweichungen entstanden.
Außerdem mussten wir die Schnittkanten noch abschleifen, weil sie vom Schneiden ausgefranst waren.
Fazit:
Positiv:
- Einfacher, schneller Zusammenbau
- Leichtes Material, dadurch einfach zu verstauen und transportieren
- Platzsparend zusammenlegbar
- Mit der Stichsäge kann man sehr gut arbeiten
Negativ:
- Zu viel Spiel in der Führungsschiene, dadurch kein genaues Arbeiten möglich
Das Arbeiten mit der Stichsäge war sehr gut. Die Führungsschiene der Sägestation werde ich mittels eines zusätzlich eingebauten Aluminiumstreifens bearbeiten. Dadurch erhoffe ich mir bessere und genauere Ergebnisse, von denen ich noch berichten werde.
Trotzdem ich, was die Führungsschiene angeht, nicht zufrieden bin, möchte ich mich dennoch herzlich beim Bosch-Team bedanken, dass ich als Tester ausgewählt wurde. NEXT PREV
Testbericht vom 19.09.2010, Tester: Holzfan 0 Kommentare
Vom 19.09.10 Geändert 2010-09-19 16:18:22Der gesamte Bericht basiert auf Ergebnisse und Eindrücke eines Heimwerkers mit einfachen bis guten Heimwerkerfähigkeiten. Sollten Bereiche oder Situationen den „Profi-Heimwerker“ betreffen, habe ich diese gesondert angeführt. Mein Einsatzgebiet:
Die Bosch-Sägestation PLS 300 wurde von mir im Einsatz auf meiner „Baustelle: Terrassenverkleidung, Windfang mit integriertem Gewächshaus“ getestet.
Mit ihr wurden die Leisten, die Tür- und Fensterrahmen sowie die Sichtblenden für das Acrylglas geschnitten. Das Gesamtergebnis war sehr gut. Die Arbeit wurde mir durch die PLS 300 sehr erleichtert, denn meine Tischkreissäge PTS 10 konnte deshalb für die anderen Sägearbeiten in Bereitschaft bleiben.
Gesamteindruck, Verpackung:
Der mögliche Käufer im Baumarkt steht vor einem sehr großen, sehr gut gestaltetem Karton im Bosch-Design, sein Interesse wird bestimmt geweckt. Später, beim Auspacken, die Ernüchterung, nach dem Öffnen fällt ein weißer „Schnelldruckzettel“ heraus. Auf ihm sind nur Bildchen, teilweise durchgeixt und ohne ein Wort der Erklärung. Die Information auf dem Zettel kommt m. E. beim Leser nicht an.
Lässt man den Zettel beiseite, dann erfreut einem der gut aufbereitete Inhalt. Eine Freude für den neuen Besitzer. Zusammenbau und Stichsäge:
Der Zusammenbau der Sägestation ist simpel, da durch die Bedienungsanleitung gut erklärt.
Die zur Verfügung gestellte Stichsäge PST 800 PEL machte mir Probleme mit der Sägeblattaufnahme, denn das rote Teil ließ sich fast nicht bewegen. Nach Rücksprache mit Susanne von der 1-2-do Community erhielt ich eine funktionierende Säge. In der Zwischenzeit testete ich mit meiner alten PTS 55 PE, Bj. 1986 weiter. Ich stellte fest, dass der Fuß der PST 55 genauso in den Führungsschlitten der Sägestation passte wie der Fuß der neuen Stichsäge. Meine alte PTS 55 sägte auf einmal viel genauer als vorher ! Stabilität:
Nachdem ich einige Male mit Holzresten getestet hatte, stellte ich fest, dass die Sägestation in sich „wackelte“ und sich verschob. Ich löste das Problem indem ich die Sägestation vorne mit einer kleinen Schraubzwinge an die Werkbank befestigte.
Mein Verbesserungsvorschlag: Vorne unten in die Führungsschiene ein/zwei Löcher für eine kleine Schraubzwinge (wie bei Halterung des Sägetisches der Stichsägen oder Bandschleifer) anzubringen. Führungsschiene:
Hier muss man klar unterscheiden, ist der Anwender Neuling oder Fortgeschrittener. Ein Fortgeschrittener stellt sofort fest, dass der Fuss der Stichsäge min. 1mm Spiel hat, das er folglich ausgleichen muss.
Ein Neuling merkt das erst, wenn er einige Hölzer versägt hat. Mancher Neuling erwartet beim Kauf eines Gerätes, dass die präzise Einstellung automatisch ein präzises Ergebnis liefert. Das ist bei der Sägestation nicht gegeben, denn beim Einlegen des Sägegutes ist die Führungsschiene nach oben geöffnet und der Anwender sieht nicht, wo er später sägt (der Alu-Pfeil ist nicht mehr sichtbar). Außerdem muss er den Spielraum des Fußes in der F.-Schiene berücksichtigen. Wenn die Stichsäge an der linken oder rechten Seite der F.-Schiene angelegt wird, stimmt der mittig angebrachte Pfeil nicht mehr.
Ich meine ein Strich oder Skala für die genaue Anlage des Schneidgutes bei geöffneter F.-Schiene wären eine echte Verbesserung.
Die rote Schraube hinten an der F.-Schiene hat m. E. einen zu langen Weg (Zeit beim Arbeiten).
Das kratzende Geräusch auf der F.-Schiene beim Sägevorgang ist unangenehm, vielleicht legt sich das einmal. Modulares Stecksystem:
mit ihm bin ich sehr gut zurecht gekommen. Da ich viele lange Teile zu sägen hatte, war es für mich eine große Vereinfachung mit langer Anlage, festem Halt des Holzes zu arbeiten, auch bei den Winkelschnitten.
Die sehr lange Anlage der Latten und Bretter ermöglicht ein wirklich genaues Arbeiten für den Heimwerker. Auch die leichte Umstellung für Neigungsschnitte ist sehr angenehm.
Mehr Verlängerungsteile wären sinnvoll. Öffnung für Neigungsschnitte:
Meine Ergebnisse bei Neigungsschnitten waren sehr positiv. Die schrägen Schnitte gelangen mir sehr passgenau und ich war begeistert von den Ergebnissen. Mit der Bosch Sägestation wurde mir die „Furcht“ vor solchen Arbeiten genommen. Mein Fazit:
Die Bosch-Sägestation PLS 300 ist ein sehr gutes Heimwerker-Gerät um diffizile Schnitte an Leisten, schmalen Brettern oder auch Laminat gut zu erzielen. Egal, ob gerade oder im Winkel gesägt werden soll. Selbstverständlich ist noch Raum für Verbesserungen, meine habe ich unter den einzelnen Punkten zitiert.
Da die „Einsatzorte“ Werkbank, Fussboden oder auf Holzböcken wechseln können, ist es ein vielseitig verwendbares Teil mit immer gleichem Ergebnis.
Der normale Heimwerker sollte sich auf jeden Fall gewissenhaft, vor der ersten „richtigen“ Arbeit, mit dem Gerät beschäftigen. Denn auch hier gilt für mich: Vorbereitung genau, Ergebnis genau.
Es darf auch der Hinweis gestattet sein, dass das genaue Vorbereiten bereits beim Einstellen der Stichsäge beginnt…
Ganz positiv ist für mich, dass man sich den Arbeitstisch so zusammenstecken kann, wie man ihn benötigt.
Bereits heute möchte ich die Sägestation nicht mehr missen und mich dafür bedanken, dass ich testen durfte. NEXT PREV
Testbericht für die Sägestation PLS 300 und Stichsäge PST 800 PEL 0 Kommentare
Vom 18.09.10 Geändert 2010-09-18 12:54:56
Stichsäge
Im Lieferumfang war die Stichsäge PST 800 PEL enthalten incl. Sägeblatt. Die Säge war in einem Hartplastik-Koffer untergebracht. Bei einem Gewicht von 1,9 kg lässt sich die Säge auch von Frauenhand über einen längeren Zeitraum ohne Kräfteverschleiß nutzen. Der rutschhemmende Griff liegt auch nach längerer Arbeit sicher in der Hand.
Beim Vergleich zu meiner alten PEL 700 PAE schneidet das neuere Modell wesentlich besser ab. Hervorzuheben ist dabei das problemlose Einsetzen des Sägeblattes. Ein davor angebrachter Metallbügel dient als Sicherheit. Die Fußplatte ist auf 45 Grad verstellbar. Die Säge kann wahlweise mit oder ohne Pendelhub benutzt werden, beim Sägen des Laminats habe ich den Pendelhub ausgeschaltet. Durch Anbringen einer Abdeckhaube hat man die Möglichkeit die Späne abzusaugen (mit Absaugschlauch). Mir hat es jedoch die Sicht eingeschränkt und ich habe darauf verzichtet. Erwähnenswert ist noch die kleine Aufbewahrungsbox für Ersatzsägeblätter, die im unteren Bereich der Säge eingeschoben werden kann.
Sägestation
Die Sägestation besteht aus der Basiseinheit, 2 Auflagenverlängerungen und 2 zusätzlichen Auflagen. Enthalten waren außerdem 9 weitere Sägeblätter. Die Sägestation wurde in einem Pappkarton geliefert.
Das Aufstellen der Sägestation ist kinderleicht. Die Verlängerungen lassen sich je nach Bedarf an die Basiseinheit anstecken. Zwei weitere Auflagen kann man ebenfalls an verschiedenen Stellen der Basiseinheit anstecken. Das Werkstück wird zwischen Basiseinheit und Führungsschiene eingeklemmt. Der große Vorteil dabei ist, dass das Vibrieren grösstenteils entfällt.
Für das Sägen von Gehrungen ist die Basiseinheit schwenkbar, eine Skala im hinteren Bereich erleichtert die Einstellung des gewünschten Grades.
Mit den beiden Boschgeräten wurden ca. 40 qm Laminat bearbeitet. Die Schnittkanten waren alle sauber und gerade. Gehrungsschnitte wurden erfolgreich mit der eingestellten Gradzahl durchgeführt. Schlappgemacht hat die Station lediglich bei den Gehrungsschnitten für die Fußleisten. Durch die ungleichmäßige Stärke konnten die Schnitte nicht akkurat durchgeführt werden. Wir haben uns schließlich für Eckverbinder entschieden. Bei gleichmäßig starken Brettern ist das Sägen der Gehrungen jedoch kein Problem. Praktisch ist auch, dass wir die Sägestation immer direkt am Arbeitsplatz hatten, lange Wege entfielen. Auch das Reinigen der Station ist sehr einfach, da sie komplett auseinandergenommen werden kann.
Die Sägestation hat meine Erwartungen voll erfüllt und alles in allem bin ich mit den beiden Geräten sehr zufrieden. Für mich als Heimwerkerlaie ist die Sägestation eine perfekte Ergänzung und hat mir die Arbeit beim Verlegen des Laminats sehr erleichtert. Vielleicht könnte Bosch die angebrachten Markierungen dunkel einfärben, damit man sie besser erkennen kann.
Zusammengefasst ist die Station kinderleicht aufzustellen, leicht zu händeln und bedienfreundlich.
Die Qualität der Fotos (Handy) bitte ich zu entschuldigen, meine DigiCam hat den Geist aufgegeben. NEXT PREV
Im Lieferumfang war die Stichsäge PST 800 PEL enthalten incl. Sägeblatt. Die Säge war in einem Hartplastik-Koffer untergebracht. Bei einem Gewicht von 1,9 kg lässt sich die Säge auch von Frauenhand über einen längeren Zeitraum ohne Kräfteverschleiß nutzen. Der rutschhemmende Griff liegt auch nach längerer Arbeit sicher in der Hand.
Beim Vergleich zu meiner alten PEL 700 PAE schneidet das neuere Modell wesentlich besser ab. Hervorzuheben ist dabei das problemlose Einsetzen des Sägeblattes. Ein davor angebrachter Metallbügel dient als Sicherheit. Die Fußplatte ist auf 45 Grad verstellbar. Die Säge kann wahlweise mit oder ohne Pendelhub benutzt werden, beim Sägen des Laminats habe ich den Pendelhub ausgeschaltet. Durch Anbringen einer Abdeckhaube hat man die Möglichkeit die Späne abzusaugen (mit Absaugschlauch). Mir hat es jedoch die Sicht eingeschränkt und ich habe darauf verzichtet. Erwähnenswert ist noch die kleine Aufbewahrungsbox für Ersatzsägeblätter, die im unteren Bereich der Säge eingeschoben werden kann.
Sägestation
Die Sägestation besteht aus der Basiseinheit, 2 Auflagenverlängerungen und 2 zusätzlichen Auflagen. Enthalten waren außerdem 9 weitere Sägeblätter. Die Sägestation wurde in einem Pappkarton geliefert.
Das Aufstellen der Sägestation ist kinderleicht. Die Verlängerungen lassen sich je nach Bedarf an die Basiseinheit anstecken. Zwei weitere Auflagen kann man ebenfalls an verschiedenen Stellen der Basiseinheit anstecken. Das Werkstück wird zwischen Basiseinheit und Führungsschiene eingeklemmt. Der große Vorteil dabei ist, dass das Vibrieren grösstenteils entfällt.
Für das Sägen von Gehrungen ist die Basiseinheit schwenkbar, eine Skala im hinteren Bereich erleichtert die Einstellung des gewünschten Grades.
Mit den beiden Boschgeräten wurden ca. 40 qm Laminat bearbeitet. Die Schnittkanten waren alle sauber und gerade. Gehrungsschnitte wurden erfolgreich mit der eingestellten Gradzahl durchgeführt. Schlappgemacht hat die Station lediglich bei den Gehrungsschnitten für die Fußleisten. Durch die ungleichmäßige Stärke konnten die Schnitte nicht akkurat durchgeführt werden. Wir haben uns schließlich für Eckverbinder entschieden. Bei gleichmäßig starken Brettern ist das Sägen der Gehrungen jedoch kein Problem. Praktisch ist auch, dass wir die Sägestation immer direkt am Arbeitsplatz hatten, lange Wege entfielen. Auch das Reinigen der Station ist sehr einfach, da sie komplett auseinandergenommen werden kann.
Die Sägestation hat meine Erwartungen voll erfüllt und alles in allem bin ich mit den beiden Geräten sehr zufrieden. Für mich als Heimwerkerlaie ist die Sägestation eine perfekte Ergänzung und hat mir die Arbeit beim Verlegen des Laminats sehr erleichtert. Vielleicht könnte Bosch die angebrachten Markierungen dunkel einfärben, damit man sie besser erkennen kann.
Zusammengefasst ist die Station kinderleicht aufzustellen, leicht zu händeln und bedienfreundlich.
Die Qualität der Fotos (Handy) bitte ich zu entschuldigen, meine DigiCam hat den Geist aufgegeben. NEXT PREV





