Mein Produkttest mit der PBD40 Tischbohrmaschine 1 Kommentar
Vom 22.02.12 Geändert 2012-02-22 19:43:27
Erst mal vorneweg ganz herzlichen Dank an das Bosch Team das ich die PBD 40 für euch testen durfte. Die PBD40 ist euch echte sehr gut gelungen und kann in vielen Dingen punkten.
1. Welche Anwendungen hast Du mit der PBD 40 gemacht?
Ich hab die PBD 40 nur für den Möbelbau genutzt, also nur Spanplatten und Kanthölzer bearbeitet. Bei den Arbeiten musste ich viele 4mm 8mm und 25mm Löcher bohren. Die 25mm Löcher musste ich bohren um die Topfschaniere einlassen zu können, die 4 und 8mm Löcher für die Holzdübel. Zum testen hab ich auch mal ein paar Löcher von 3mm bis 13mm in eine 1cm dicke Stahlplatte
2. Wie beurteilst Du die Leistung der PBD 40?
Die Leistung ist voll und ganz ausreichend für die Holz und Stahlbearbeitung
3. Wie leicht fällt Dir die Handhabung?
Die Bedienungsanleitunng hab ich mir vor beginn erst 2 mal durchgelesen bevor ich mit der PBD 40 losgelegt hab und das hat einem gleich viel
Fragen bei der Bedienung erspart. Alles ist in der Bedienungsanleitung sehr gut beschrieben und lässt sich dann an der Maschine gut umsetzten.
Was mir nicht gefällt ist das die Bedienungsaleitung alle Sprachen beinhaltet, weil meine Schublade schon aus allen Nähten bricht vor lauter Bedienungsaleitungen, macht doch lieber für jede Sprache ein Anleitung so kann man die Sprachen entsorgen die man nicht mehr braucht. Die Handhabung an der PBD 40 ist super, es lässt sich alles einfach bedienen und es es ist alles sehr übersichtlich auch die Idee mit dem Notaus finde ich klasse, kennt man ja im Heimwerkerberich eigentlich nur bei Tischkreissägen.
4. Bist Du zufrieden mit den Arbeitsergebnissen?
Mit dem Ergebniss bin ich total zufrieden wenn man das Gefühl raus hat kann man mit der PBD40 aus zehntel Millimeter genau bohren. Der Laser erleichter einem das Bohren unheimlich und es geht viel schneller damit auch die Digitalanzeige lässt keine wünsche offen
5. Erfüllt die PBD 40 Deine Anforderungen und Erwartungen?
Die PBD40 hat meine Erwartungen übertroffen. Ich hab mit einem viel größeren Gerät gerechnet und als ich die PBD40 ausgepackt hab, hab ich gedacht "Na die ist aber schön handlich". Die PBD40 passt so auch in eine kleine Werkstatt ohne viel Platz weg zu nehmen und arbeitet dabei mit viel Leistung und Präzision. Bei dem Möbelbau kommt die PBD40 aber schnell an ihre Grenzen es sein denn man will Puppenmöbel bauen, weil wenn man Löcher vor Kopf bohren muss für Holzdübelverbindungen kann man das mit der PBD nicht machen.
6. Was können wir zukünftig an der PBD 40 verbessern?
Was mir noch fehlt wär ein Maschinenschraubstock im Lieferumfang bei der PBD40 und eine Zahlenskala auf dem Tisch der PBD40 die in der Mitte von dem Bohrer anfäng und dann in beide Richtungen weiter geht so könnte man den Anschlag gleich auf das Maß bringen, wie bei meinem Projekt wo ich mehrere Löcher im gleichen Abstand vom Rand bohren musste, da hätte mir die Skala so manches messen erspart. Die Bedienungsanleitung in der deutschen Sprache solle extra gemacht werden damit man den Rest in der Tonnen entsorgen kann.
Die Verarbeitung:
Ich finde es ist sehr gut verarbeitet alles läuft schön ruhig und man kann mit der PBD40 sehr genau arbeiten. Was mir auch gut gefällt ist der Tisch aus Alu er hat den Vorteil das er kein Rost ansetzten kann aber er hat auch den Nachteil das man sehr schnell Macken drin hat wenn man Stahl bearbeitet.
Die Montage nach dem Auspacken:
Der Zusammenbau geht leicht von der Hand ein kurzer Blick in die Bedienungsanleitung reicht und man kann die PBD ohne Problem zusammenbauen.
Wo konnte die PBD40 bei mir punkten:
Fazit:
Wer auf der Suche nache eine Standbohrmaschine und auch ein paar Euro mehr ausgeben möchte ist mit der Bosch PBD40 genau richitg bedient.
Es ist ein sehr genaues und Material gerechtes arbeiten möglich dank des stufenlosem Drahzahlregler.
Also ich würde jedem der auf der Suche nach einer Standbohrmaschine ist die PBD 40 empfehlen, die Anschaffungskosten sind zwar erstmal recht hoch aber super angelegt.
Ps: Mein fertiges Projekt stell ich euch dann auch noch vor aber erstmal müssen ein paar Ausschnitte reichen ;)
1. Welche Anwendungen hast Du mit der PBD 40 gemacht?
Ich hab die PBD 40 nur für den Möbelbau genutzt, also nur Spanplatten und Kanthölzer bearbeitet. Bei den Arbeiten musste ich viele 4mm 8mm und 25mm Löcher bohren. Die 25mm Löcher musste ich bohren um die Topfschaniere einlassen zu können, die 4 und 8mm Löcher für die Holzdübel. Zum testen hab ich auch mal ein paar Löcher von 3mm bis 13mm in eine 1cm dicke Stahlplatte
2. Wie beurteilst Du die Leistung der PBD 40?
Die Leistung ist voll und ganz ausreichend für die Holz und Stahlbearbeitung
3. Wie leicht fällt Dir die Handhabung?
Die Bedienungsanleitunng hab ich mir vor beginn erst 2 mal durchgelesen bevor ich mit der PBD 40 losgelegt hab und das hat einem gleich viel
Fragen bei der Bedienung erspart. Alles ist in der Bedienungsanleitung sehr gut beschrieben und lässt sich dann an der Maschine gut umsetzten.
Was mir nicht gefällt ist das die Bedienungsaleitung alle Sprachen beinhaltet, weil meine Schublade schon aus allen Nähten bricht vor lauter Bedienungsaleitungen, macht doch lieber für jede Sprache ein Anleitung so kann man die Sprachen entsorgen die man nicht mehr braucht. Die Handhabung an der PBD 40 ist super, es lässt sich alles einfach bedienen und es es ist alles sehr übersichtlich auch die Idee mit dem Notaus finde ich klasse, kennt man ja im Heimwerkerberich eigentlich nur bei Tischkreissägen.
4. Bist Du zufrieden mit den Arbeitsergebnissen?
Mit dem Ergebniss bin ich total zufrieden wenn man das Gefühl raus hat kann man mit der PBD40 aus zehntel Millimeter genau bohren. Der Laser erleichter einem das Bohren unheimlich und es geht viel schneller damit auch die Digitalanzeige lässt keine wünsche offen
5. Erfüllt die PBD 40 Deine Anforderungen und Erwartungen?
Die PBD40 hat meine Erwartungen übertroffen. Ich hab mit einem viel größeren Gerät gerechnet und als ich die PBD40 ausgepackt hab, hab ich gedacht "Na die ist aber schön handlich". Die PBD40 passt so auch in eine kleine Werkstatt ohne viel Platz weg zu nehmen und arbeitet dabei mit viel Leistung und Präzision. Bei dem Möbelbau kommt die PBD40 aber schnell an ihre Grenzen es sein denn man will Puppenmöbel bauen, weil wenn man Löcher vor Kopf bohren muss für Holzdübelverbindungen kann man das mit der PBD nicht machen.
6. Was können wir zukünftig an der PBD 40 verbessern?
Was mir noch fehlt wär ein Maschinenschraubstock im Lieferumfang bei der PBD40 und eine Zahlenskala auf dem Tisch der PBD40 die in der Mitte von dem Bohrer anfäng und dann in beide Richtungen weiter geht so könnte man den Anschlag gleich auf das Maß bringen, wie bei meinem Projekt wo ich mehrere Löcher im gleichen Abstand vom Rand bohren musste, da hätte mir die Skala so manches messen erspart. Die Bedienungsanleitung in der deutschen Sprache solle extra gemacht werden damit man den Rest in der Tonnen entsorgen kann.
Die Verarbeitung:
Ich finde es ist sehr gut verarbeitet alles läuft schön ruhig und man kann mit der PBD40 sehr genau arbeiten. Was mir auch gut gefällt ist der Tisch aus Alu er hat den Vorteil das er kein Rost ansetzten kann aber er hat auch den Nachteil das man sehr schnell Macken drin hat wenn man Stahl bearbeitet.
Die Montage nach dem Auspacken:
Der Zusammenbau geht leicht von der Hand ein kurzer Blick in die Bedienungsanleitung reicht und man kann die PBD ohne Problem zusammenbauen.
Wo konnte die PBD40 bei mir punkten:
- Die PBD ist schön handlich und lässt sich nach dem Gebrauch auch leicht wieder verstauen
- Die LEDs find ich super, weil die läuchten genau da hin wo man das Licht braucht.
- Der schnelle Zusammenbau nach dem auspacken.
- Das digitale Display wo einem alles angezeigt was man wissen muss.
- Die PBD40 arbeitet sehr genau, man kann die Bohrtiefe schön einstellen und so wird ein Loch wie das andere
- Große Werkstücke kann man super auf dem Tisch festspannen.
- Das man mit der PBD40 6cm tief bohren kann.
- Das Rad zum absenken liegt super in der Hand.
- Der Notausschalter kann schnell gedrückt werden ohne das man lange suchen muss. Es sei denn man hat die Bedienungsanleitung nicht gelesen.
- Der Laser ist zwar ganz nett aber ich würd mich nicht auf den Laser verlassen wenn es genau werden muss dafür ist der Strich zu breit.
- Der fehlende Maschinenschraubstock für kleine Werkstücke.
Fazit:
Wer auf der Suche nache eine Standbohrmaschine und auch ein paar Euro mehr ausgeben möchte ist mit der Bosch PBD40 genau richitg bedient.
Es ist ein sehr genaues und Material gerechtes arbeiten möglich dank des stufenlosem Drahzahlregler.
Also ich würde jedem der auf der Suche nach einer Standbohrmaschine ist die PBD 40 empfehlen, die Anschaffungskosten sind zwar erstmal recht hoch aber super angelegt.
Ps: Mein fertiges Projekt stell ich euch dann auch noch vor aber erstmal müssen ein paar Ausschnitte reichen ;)
Testbericht der Tischbohrmaschine PBD40 von Bosch 1 Kommentar
Vom 06.02.12 Geändert 2012-02-06 04:32:42
Von Bosch wurden den Testern eine Fragen Auswahl zur Beantwortung übermittelt, auf die ich gleich zu Anfang eingehen möchte.
Welche Anwendungen hast Du mit der PBD 40 gemacht?
Ich habe mit der Tisch Bohr Maschine (TBM) Bohrungen in Eisen, Gusseisen, Aluminium, Kunststoffe, Fliesen und diversen Hölzern und Tischlerplatten durchgeführt.
Hierbei wurden sowohl Durchdringungen als auch Sackloch-Bohrungen mit
eingestelltem Tiefenanschlag durchgeführt.
Zum Einsatz kamen Metall-/Holz Spiral- Bohrer, Holz Topfbohrer, Holz/Kunststoff Kranzbohrer, HM bestückte Kranzbohrer für Keramik. Zur Verwendung kamen diverse Durchmesser.
Wie beurteilst Du die Leistung der PBD 40?
Die Abgabeleistung bei den Bohrtests betrachte ich dank Zweigang-Getriebe und elektronischer Drehzahlwahl als sehr gut ausgelegt. Die gestellten Aufgaben konnte die TBM PBD40 bei mir ohne große Schwierigkeiten erledigen.
Wie leicht fällt Dir die Handhabung?
Nach dem ich mir die Bedienungsanleitung bereits vor der Lieferung dank Online Verfügbarkeit durchlesen konnte, fiel mir sowohl der Aufbau als auch die eigentliche Bedienung sehr einfach.
Bei der Arbeit in etwas dunkleren Werkstätten im Hobbykeller oder in der Werkstatt macht sich die zuschaltbare Arbeitsplatzbeleuchtung mit den LED´s sehr gut bemerkbar.
Die Ausleuchtung ist ausreichend und sobald die Bodenplatte nicht mehr so neu ist (Spiegelung) auch ausreichend bemessen.
Das Highlight ist aber der zuschaltbare Kreuzlinien Laser.
Mit seiner Hilfe kann man prima das Werkstück ausrichten und dann trifft der Bohrer
den anvisierten Punkt auch noch. Ich bin hell auf begeistert.
Die Höhenverstellung ist dank zweier Fixierhebel und des Einstellrades leicht auf Arbeitshöhe und nach fixieren Hebel unten und öffnen Hebel oben zur Bohrtiefeneinstellung schnell auf geforderte Maß gebracht
Sehr gut kommt hierbei das umschaltbare LCD Display für Drehzahl/Bohrtiefen Anzeige zum Tragen.
Einfach Bohrer auf das Werkstück absenken, die Nullung drücken und schon kann man die Bohrtiefe exakt reproduzierbar am LCD ablesen.
Natürlich gibt es auch einen mechanischen Bohrtiefenanschlag, der reproduzierbar gleiche Tiefen ergibt. Ich habe es mit der Schiebelehre in Sacklochbohrungen nachgemessen.
Das Einstellrad ist ohne umgreifen zu müssen leicht, feinfühlig und intuitiv zu bedienen.
Die griffige Gummierung verhindert zuverlässig ein Abrutschen beim Bedienen.
Die Maschinen Führung kann im Arbeitsbereich als fast spielfrei angesehen werden.
Die Maschine neigt sich auch bei Druckbelastung nahezu nicht nach hinten.
Eisenguss neigt ja gerne mal zum fressen des Bohrers, was aber durch den exakten Vorschub nicht auftrat. Beim Bohren von Eisen entstanden sogar die Bohrspiralen, was nur bei gleichmäßigem Vorschub und gleichmäßigen Bohren entsteht.
Die Werkstückfixierungs-Klemme am Gleitrohr ist ein sehr gelungenes Teil, was aber im Verbund mit dem einseitigen Materialanschlag (Aluwinkel) nicht immer sicherstellen kann, das sich das Werkstück nicht weg dreht. Hierzu kommt noch der passende Ergänzungsvorschlag.
Bist Du zufrieden mit den Arbeitsergebnissen?
Ich bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden.
Erfüllt die PBD 40 Deine Anforderungen und Erwartungen?
Oh ja.
Die Maschine konnte meine Anforderungen und Erwartungen in vollem Umfang abdecken. Was können wir zukünftig an der PBD 40 verbessern?
Eigentlich hatte ich lediglich einmal ein kleines klemmen beim Öffnen des Bohrfutters.
Dieses konnte ich aber nach 2-3 min ohne großen Werkzeugeinsatz lösen.
Ich musste lediglich mit einem 16er Gabelschlüssel an der Motorwelle oberhalb des Bohrfutters gegen halten. Dann war das aufdrehen kein Problem mehr. War wirklich kaum erwähnenswert.
Diese Festhaltemöglichkeit der Motorwelle könnte in der Anleitung erwähnt werden.
Auch wäre zum Festhalten wie bei einer Flex/Oberfräse ein Fixierknopf denkbar.
Das Anschlusskabel könnte gerne einen Meter länger sein.
Für ein paar Euro mehr wäre ein passender Maschinenschraubstock wünschenswert, der natürlich im Zubehör Handel erhältlich ist. Wäre bei solch einem so tollen Produkt einfach das I-Tüpfelchen, wenn der Kunde diesen gleich mitbekommen würde.
Benotung:
In Schulnoten schwanke ;-) ich zwischen 1 und eins mit Stern.
Danksagung:
Ich glücklicher Tester darf das tolle Gerät auch weiterhin nutzen. Die Kunden können sich über ein passendes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine tolle Maschine freuen. Die Maschine fand ich ohne großes suchen für 60.-€ unter dem UVP.
Und das ist Sie auch locker Wert.
Welche Anwendungen hast Du mit der PBD 40 gemacht?
Ich habe mit der Tisch Bohr Maschine (TBM) Bohrungen in Eisen, Gusseisen, Aluminium, Kunststoffe, Fliesen und diversen Hölzern und Tischlerplatten durchgeführt.
Hierbei wurden sowohl Durchdringungen als auch Sackloch-Bohrungen mit
eingestelltem Tiefenanschlag durchgeführt.
Zum Einsatz kamen Metall-/Holz Spiral- Bohrer, Holz Topfbohrer, Holz/Kunststoff Kranzbohrer, HM bestückte Kranzbohrer für Keramik. Zur Verwendung kamen diverse Durchmesser.
Wie beurteilst Du die Leistung der PBD 40?
Die Abgabeleistung bei den Bohrtests betrachte ich dank Zweigang-Getriebe und elektronischer Drehzahlwahl als sehr gut ausgelegt. Die gestellten Aufgaben konnte die TBM PBD40 bei mir ohne große Schwierigkeiten erledigen.
Wie leicht fällt Dir die Handhabung?
Nach dem ich mir die Bedienungsanleitung bereits vor der Lieferung dank Online Verfügbarkeit durchlesen konnte, fiel mir sowohl der Aufbau als auch die eigentliche Bedienung sehr einfach.
Bei der Arbeit in etwas dunkleren Werkstätten im Hobbykeller oder in der Werkstatt macht sich die zuschaltbare Arbeitsplatzbeleuchtung mit den LED´s sehr gut bemerkbar.
Die Ausleuchtung ist ausreichend und sobald die Bodenplatte nicht mehr so neu ist (Spiegelung) auch ausreichend bemessen.
Das Highlight ist aber der zuschaltbare Kreuzlinien Laser.
Mit seiner Hilfe kann man prima das Werkstück ausrichten und dann trifft der Bohrer
den anvisierten Punkt auch noch. Ich bin hell auf begeistert.
Die Höhenverstellung ist dank zweier Fixierhebel und des Einstellrades leicht auf Arbeitshöhe und nach fixieren Hebel unten und öffnen Hebel oben zur Bohrtiefeneinstellung schnell auf geforderte Maß gebracht
Sehr gut kommt hierbei das umschaltbare LCD Display für Drehzahl/Bohrtiefen Anzeige zum Tragen.
Einfach Bohrer auf das Werkstück absenken, die Nullung drücken und schon kann man die Bohrtiefe exakt reproduzierbar am LCD ablesen.
Natürlich gibt es auch einen mechanischen Bohrtiefenanschlag, der reproduzierbar gleiche Tiefen ergibt. Ich habe es mit der Schiebelehre in Sacklochbohrungen nachgemessen.
Das Einstellrad ist ohne umgreifen zu müssen leicht, feinfühlig und intuitiv zu bedienen.
Die griffige Gummierung verhindert zuverlässig ein Abrutschen beim Bedienen.
Die Maschinen Führung kann im Arbeitsbereich als fast spielfrei angesehen werden.
Die Maschine neigt sich auch bei Druckbelastung nahezu nicht nach hinten.
Eisenguss neigt ja gerne mal zum fressen des Bohrers, was aber durch den exakten Vorschub nicht auftrat. Beim Bohren von Eisen entstanden sogar die Bohrspiralen, was nur bei gleichmäßigem Vorschub und gleichmäßigen Bohren entsteht.
Die Werkstückfixierungs-Klemme am Gleitrohr ist ein sehr gelungenes Teil, was aber im Verbund mit dem einseitigen Materialanschlag (Aluwinkel) nicht immer sicherstellen kann, das sich das Werkstück nicht weg dreht. Hierzu kommt noch der passende Ergänzungsvorschlag.
Bist Du zufrieden mit den Arbeitsergebnissen?
Ich bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden.
Erfüllt die PBD 40 Deine Anforderungen und Erwartungen?
Oh ja.
Die Maschine konnte meine Anforderungen und Erwartungen in vollem Umfang abdecken. Was können wir zukünftig an der PBD 40 verbessern?
Eigentlich hatte ich lediglich einmal ein kleines klemmen beim Öffnen des Bohrfutters.
Dieses konnte ich aber nach 2-3 min ohne großen Werkzeugeinsatz lösen.
Ich musste lediglich mit einem 16er Gabelschlüssel an der Motorwelle oberhalb des Bohrfutters gegen halten. Dann war das aufdrehen kein Problem mehr. War wirklich kaum erwähnenswert.
Diese Festhaltemöglichkeit der Motorwelle könnte in der Anleitung erwähnt werden.
Auch wäre zum Festhalten wie bei einer Flex/Oberfräse ein Fixierknopf denkbar.
Das Anschlusskabel könnte gerne einen Meter länger sein.
Für ein paar Euro mehr wäre ein passender Maschinenschraubstock wünschenswert, der natürlich im Zubehör Handel erhältlich ist. Wäre bei solch einem so tollen Produkt einfach das I-Tüpfelchen, wenn der Kunde diesen gleich mitbekommen würde.
Benotung:
In Schulnoten schwanke ;-) ich zwischen 1 und eins mit Stern.
Danksagung:
Ich glücklicher Tester darf das tolle Gerät auch weiterhin nutzen. Die Kunden können sich über ein passendes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine tolle Maschine freuen. Die Maschine fand ich ohne großes suchen für 60.-€ unter dem UVP.
Und das ist Sie auch locker Wert.
Eine tolle Maschine - gleich 2x getestet 2 Kommentare
Vom 31.01.12 Geändert 2012-01-31 22:25:43
„Ich hatte noch nie einen Kunden, der so sehnsüchtig ein Paket erwartete wie SIE!“
Hmmm, ich lächelte betont lässig, grüßte vage, während ich weiter stapelte und fragte wie beiläufig: „Was für mich dabei?“ Ganz unauffällig also – hat der Paketbote besondere investigative Instinkte?
„WIE habe ich mich verraten?“
„Sie sind der erste Kunde, der morgens in die Zentrale kommt, um mein Auto zu beladen!“
Mist, erwischt! Egal, Hauptsache ich habe die PBD 40 endlich!
Beim Auspacken dann die Überraschungsfreude: Bosch legt einen Anfänger-Sprachkurs in 26 Sprachen bei! Die beigefügten Konversationsaufkleber mit der Information „Nicht in den Strahl blicken!“ (in 26 Sprachen) sind ein besonderer Clou! Nichts schafft mehr nationenübergreifende Verbundenheit, als ein freundschaftlich-fürsorglich gerauntes „Staar niet in de Straal!“ zum Nebenmann beim Besuch einer öffentlichen Toilette in Amsterdam! (Alte Ghostbusters wissen auch: „Cross niet de Straal!“ Mit dieser Äußerung sollte man aber auf öffentlichen Toiletten vorsichtig sein (vgl. George Michael), weil dies als spielerische Aufforderung missverstanden werden könnte...)
Das ausführliche Lehrbuch ist in kurze Unterrichtseinheiten gegliedert, die sich aber leider als sehr technisch erweisen. Wie wäre es bei nächster Auflage mit Hans geht auf den Markt oder in die Kneipe? Wäre nicht ganz so trocken und ich könnte mir im Ausland wenigstens n Bier kaufen (oder 'ne Tomate). Aber als Vorbereitung eines Ferienjobs als Produktberater in Kasachstan ist das Buch sehr gut geeignet!
Der erste Eindruck der Maschine ist durchwachsen. Denn die Maschine sieht als erstes mein Wohnzimmer und das ist durchwachsen von den Zimmerpflanzen!
Mein erster Eindruck ist allerdings sehr positiv! Wenige, große Teile – das verspricht einen schnellen Zusammenbau! Jetzt merke ich, dass meine vorangegangene Sprachausbildung mich auf den Job gut vorbereitet hat und ich die Maschine in nur 4 Tagen montieren konnte! Ich will jetzt nicht angeben, aber bin schon stolz auf mein Montagegenie!
Ein erstes Ausprobieren machte große Schwierigkeiten! Als nach 3 Stunden der Laser immer noch kein Loch in die Holzplatte gebrannt hatte wurde ich stutzig! Die Maschine sollte doch für Holz sein, oder? Auch ein weiterer Versuch mit Käsekuchen (wegen geringerer Dichte, bin schließlich Fast-Profi) misslang!
Die Internet-Recherche ergab, dass das an der Seite befindliche Lenkrad nicht nur zum Steuern der Maschine durch dichten Verkehr, sondern wohl auch zum Bewegen des Motors auf der Sitzstange (oder wie auch immer der Fachbegriff für den langen Metallprügel auch immer ist) gedacht ist. Ein lustiges, aber eigentlich überflüssiges Gimmick!
Trotzdem ließ ich mich darauf ein und lenkte den Motor auf den Käsekuchen. Das Ergebnis war leider kein schön geformtes 6mm-Loch, wie ich es der Maschine extra noch mal gesagt hatte, sondern ein Fladen Käsekuchen! Weitere Internetrecherche ergab, dass es sogenannte Bohrer gibt, die auch der Maschine beigelegt waren. Leider sind sie sehr scharfkantig und so nicht für unbedarfte Hände geeignet. Hier sollte Bosch nachbessern und alle Kanten abrunden!!!
Versuche, den Bohrer mit Kerzenwachs oder Tesafilm an der Maschine zu fixieren waren leider nicht erfolgreich. Durch Zufall und sehr schmerzvoll entdeckte ich eine tolle Möglichkeit, den Bohrer zu fixieren. Als ich meinen kleinen Finger tief in das Loch an der Bohrmaschine steckte und dann drehte, bemerkte ich, dass sich auf diese Art ja auch ein Bohrer fixieren ließ.
Jetzt aber los! Ich habe mit Fichte extra ein Weichholz gewählt. Aber auch hier kam ich trotz großer Kraftanstrengung nicht über 1cm Bohrtiefe hinaus! Erneute Recherche im Sprachlehrbuch ergab, dass ich mit einer einfachen Drehung des großen Knopfes (ich hatte ihn schon mehrfach gedrückt – ohne Ergebnis...) den Bohrer in eine Rotation versetzen kann. So ging das Bohren viel leichter! Die haben aber auch verrückte Ideen...
Geht rein wie Butter! Stimmt, gibt aber 'ne Riesensauerei und Schimpfe, wenn du es in der Küche machst! Hab 5 Stunden die Butter von den Wänden gekratzt...
Aber auch andere Materialien habe ich sorgfältig ausgewählt und die Maschine auf Herz und Nieren geprüft: Herz, Nieren, Pudding, Käse, Schnitzel, Blumenkohl, Pfefferminztee (kalt und heiß!), Pommes und sogar Sauerkraut – die PBD40 bewältigt alles!
Für Löcher in die Wand ist sie nur bedingt zu gebrauchen! Man muss extrem lange Bohrer nehmen und dann kann man mit 2 Gehilfen auch schöne Löcher bohren. Die andere Möglichkeit ist da wesentlich angenehmer. Ich breche das Stück Wand in das ein Loch muss heraus, kann dann bequem mein Loch bohren und klebe den Wandausbruch anschließend mit Tesafilm wieder ein – bei stärker beanspruchten Wandteilen mit 2 Schichten Tesa übereinander! Rasenkanten ließen sich auch nur mit einigem Schweiß trimmen!
Die Leselampenfunktion ist etwas unpraktisch! Ich habe mir schon mehrfach im Schlaf den Kopf an der Maschine gestoßen. Für die Nachtlektüre nur bedingt (sehr ruhige Schläfer) geeignet.
Toll ist allerdings die Funktion des „Rationalen PhonoMeters“: Mit einem Druck auf die Taste „rpm“ (Rationales PhonoMeter) kann man mit einem kurzen Dreh die Lautstärke der Maschine erhöhen und bekommt den aktuellen Geräuschwert im Display angezeigt. Leider wird hier ein eigener unverständlicher rpm-Wert angezeigt; eine Anzeige in Dezibel wäre schöner! Leider dreht sich der Bohrer auch mit steigender Lautstärke schneller, das geht doch heutzutage besser. Da erwarte ich, dass ich die Lautstärke aufdrehen kann, ohne dass gleich die Geschwindigkeit steigt!
Als Projekt stelle ich vielleicht noch mein Spinnenkarussell ein. Ich habe an eine runde 20cm Holzplatte mittig einen Stab befestigt und in die PBD eingespannt. Eine der im Keller heimischen Spinnen habe ich darauf gesetzt und den Startknopf gedreht. Die Spinne schien großen Spaß zu haben (weder schrie sie, noch machte sie irgendwelche Handzeichen, ich meine ein Lächeln gesehen zu haben), ist aber sehr lärmempfindlich! Ab einem Geräuschpegel von 1000rpm begann sie zu zittern und sprang kurz darauf bis an die 3 m entfernte Wand (ich glaube, sie hat sich dabei einen Knöchel verstaucht). Einen so weiten Sprung habe ich von ihr noch nie zuvor gesehen – es muss wohl der Lärmpegel sein.
Alles in Allem eine extrem vielseitig nutzbare Maschine. Ich kann mir inzwischen weder einen Saunagang noch die Zubereitung eines gefüllten Fasanenknies ohne die PBD40 vorstellen! Allerdings fehlt der Koffer, um die Maschine immer mit sich tragen zu können! Der einzige Behälter, den ich zu Hause hatte, der groß genug war und Bosch draufstand (man will ja auch von außen gleich wissen, was drinnen ist!) war die Spülmaschine. Ist beim Transport nicht ganz so praktisch, aber stabil!
Ich hoffe natürlich, dass mein Testbericht anderen bei der Kaufentscheidung hilft. Nein? Menno! Na gut, ich probiers nochmal...
Gleich beim Auspacken die Riesenfreude: 1-2-do legt der Bosch PBD40 2 Forstnerbohrer (10&30mm) und 3 Metallbohrer (6,8,10mm) bei. Damit kann dann gleich losgebohrt werden. Die Montage der Maschine ist denkbar einfach: Einfach die Bohrsäule mit dem Schnellspanner in die Grundplatte stecken und die Inbusschraube mit dem beiliegenden Schlüssel anziehen. Das war schon alles! Die Inbusschraube sollte fest angezogen werden, damit die Bohrsäule kein Spiel in der Grundplatte hat.
Ich habe mit der PBD 40 ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel gebaut. Aus einer 45mm Nussbaumplatte. Als Spielfiguren habe ich 10mm Buche-Rundstäbe mit 6mm Mosaikpins versehen – eine heikle Aufgabe, die eine Präzisionsmaschine erfordert.
Zudem habe ich zum Test in Alu, Stahl und Glas gebohrt. Kamelknochen (als Klappe im Mensch-ärgere-dich-nicht) kommen in der kommenden Woche dran.
Die Bedienungsanleitung ist ein Büchlein in 26 Sprachen mit 221 Seiten, davon 8 Seiten deutsch (4 wirklich relevante Seiten). Es geht doch in diesem Fall nicht um ein paar Cent, sondern um die ökologische Corporate Identity. Das Verhältnis von 16 Seiten (inklusive Bebilderung) zu 200 ist einfach nicht akzeptabel! Soll jetzt keine Gesellschaftskritik werden, aber wir leben doch schon am Abgrund und müssen ALLES menschenmögliche tun, um überhaupt eine Zukunft zu haben. Da heißt es eben nicht den vermeintlich billigsten Weg zu gehen, sondern den durchdachten, sinnigen Weg. Auch wenn es natürlich der reibungslosen Logistik eines internationalen Konzerns geschuldet ist, ließen sich doch die Prozesse anpassen. So eine Rohstoffvergeudung ist nicht mehr zeitgemäß!
Es empfiehlt sich, die Bedienungsanleitung wirklich aufmerksam zu lesen, denn wie sich zeigte, hatten einige Tester (inklusive mir) Details überlesen. Vielleicht sollten modell- oder maschinenspezifische Informationen nochmals hervorgehoben werden.
Das Bohrfutter hat mich begeistert. Das Dreibackenfutter hat eine große Steigung, wodurch sich das Futter mit wenigen Umdrehungen an den Bohrer anpassen lässt und kraftvoll zupackt. Dabei muss man das Futter nur sanft zudrehen und dann den Sicherungsring drehen. Nur bei einem 2mm Bohrer musste ich das Futter fester zudrehen, damit der Bohrer nicht durchrutscht.
Zum Entnehmen des Bohrers hat meist schon das Entriegeln gereicht und der Bohrer fiel heraus – deshalb immer ein Holzstück unterlegen und das Bohrfutter nur entriegeln, wenn sich der Bohrer dicht über der Unterlage befindet.
Die Lasereinheit ist eine echte Hilfe - genial! Wichtig ist, dass zum Anpeilen die Höhenverstellung verriegelt ist und nicht mehr verändert wird. Dann wird man mit exakten Ergebnissen belohnt, die bei mir max 1/10 außerhalb der Bohrachse waren (was auch am Bohrer liegen könnte). Trotzdem wäre es schön, wenn man den Laser feinjustieren könnte. Da ich allerdings hauptsächlich mit Holz arbeite, ist die Präzision des Lasers größer als überhaupt nötig. Tipp bei größeren Forstnerbohrern, die das Laserkreuz verdecken: Ich lasse die Maschine laufen und erhalte so meist ein komplettes Laserkreuz. Keinesfalls aber in der Nähe des drehenden Bohrers hantieren!
Die Laserlinien dürften aber gerne halb so dick sein und weiter außen sitzen, so dass sie bei einem größeren Bohrer noch ein Kreuz bilden.
Die Beleuchtung ist auch klasse. Der Bohrbereich ist sehr gut ausgeleuchtet, was besonders beim Bohren von Metall schön ist, damit man keine Bohrspäne übersieht. Auch beim Positionieren des Werkstücks ist es absolut hilfreich – lediglich der Schnellspanner wirft manchmal einen ungünstigen Schatten (die von Funny vorgeschlagene 3. LED an der Front finde ich sinnig). Wenn ich allerdings auch die Arbeitsflächenbeleuchtung der Werkstatt einschalte, ist der Laser nur schwach sichtbar. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau, kein echtes Manko. Eine solche Ausleuchtung werden wohl zukünftige Tischbohrmaschinen aller bedeutenden Hersteller bekommen – ist echt ein Must-Have!
Die Tiefenanzeige ist wirklich klasse! Auf dem Werkstück genullt, zeigt die Anzeige in 1/10mm an, wie tief man bohrt. Dass die Anzeige allein nicht wirklich ermöglicht, auf Zehntel genau zu bohren ist absolut irrelevant – bei meiner Radialbohrmaschine habe ich einen Ring mit mm-Skala. Der wird von der Digitalanzeige der PBD 40 locker geschlagen! Wir reden hier über eine Heimwerkermaschine, die durch die Digitalanzeige eine wesentliche Komfortverbesserung für den Heimwerker bringt. Wer meint, eine größere Präzision zu benötigen, muss dann auch bereit sein, für diese Präzision ein Vielfaches des Anschaffungspreises einer PBD 40 zu investieren. Die Anzeige kombiniert mit der Tiefenbegrenzung haben bei mir zu absolut exakte Ergebnissen geführt.
Lediglich der fehlende Speicher beim Ausschalten der Maschine nervt. Der angenehm leichtgängig drehende Betriebsschalter ist sehr schnell nicht nur auf Stop, sondern auf Aus gedreht – und alle Anzeigen sind zurück gesetzt. Die mechanische Bohrtiefenbegrenzung bleibt selbstverständlich erhalten, aber die Anzeige muss neu justiert werden.
Die Bohrtiefenbegrenzung funktioniert akkurat und zuverlässig. Die Maschine wird auf die gewünschte Tiefe gefahren und der Hebel zur Bohrtiefenbegrenzung festgezogen. Das ist bewährt und funktioniert auch bei der PBD 40 tadellos.
Auch der Schnellspanner hat mich begeistert. Er ermöglicht, alles was nicht in den Maschinenschraubstock passt zu fixieren! Ein echtes „Must Have“!
Beim Anschalten merkt man, dass als Antrieb in der PBD 40 ein Motor wie in elektronischen Handbohrmaschinen verbaut ist. Er ist wesentlich lauter als die Dauerläufer in den üblichen Tischbohrmaschinen. Der Motor ist wohl nicht auf einen Dauerbetrieb ausgelegt. Aber auch hier hat Bosch genau das Richtige gewählt. Der Heimwerker hat mehr Nutzen von der elektronisch geregelten Bohrmaschine, als von einer relativ leisen Maschine, die stundenlang ohne Unterbrechung läuft! Die Maschine wird im Normalfall bei Heimwerkern immer nur einige Sekunden bis wenige Minuten laufen. Da lässt sich der Lärmpegel verkraften.
Ein absolutes Highlight ist die elektronische Drehzahlregelung mit Digitalanzeige. So macht materialgerechtes Bohren Spaß! Ich habe bislang meist auf ein Umlegen des Riemens verzichtet, wenn es irgendwie vertretbar war. Jetzt ist die Drehzahl in wenigen Sekunden eingestellt! Noch dazu in Abstufungen von 10rpm, was keine Riemenmaschine zu leisten vermag. Auch hier bietet die PBD 40 mehr, als der durchschnittliche Heimwerker benötigt.
Das Handrad statt der üblichen drei Hebel gefällt mir persönlich recht gut. Ein Umgreifen gestaltet sich einfacher als bei einer Maschine anderer Bauart. Ein Lenkrad-Horn ist nicht teuer und sollte beigelegt werden, so dass man auch ohne Umgreifen auf die volle Bohrtiefe fahren kann.
Die PBD 40 ist eine phantastische Maschine, die dem Heimanwender die Arbeit wirklich erleichtert. Ich bin begeistert! Da ich derzeit noch eine Radialbohrmaschine besitze, fehlt mir bei der PBD 40 etwas an Spitzenhöhe und noch mehr an Spitzenweite. Das magische Maß sind hier 30cm – ein solches Board möchte ich bearbeiten können. Das hieße eine Spitzenweite von 15cm (oder etwas mehr) und eine Spitzenhöhe von mindestens 40cm (wohl leider utopisch).
Überarbeitet werden sollte die Konstruktion der Lasereinheit. Bei mir exakt, scheint bei einigen Testern der Laser etwas aus der Bohrachse zu sein. Dementsprechend sollte er feinjustierbar sein. Das sollte mit 2 Schrauben machbar sein und muss ja nur einen kleinen Einstellbereich haben. Der Laser dürfte auch dünner sein und gerne noch weiter außen sitzen.
Der Betriebsschalter ist sehr leichtgängig. Das ist zwar prinzipiell gut, aber in Kombination mit dem Verlust der Einstellungen beim Ausschalten eine ärgerliche Paarung. Häufig passiert es mir, dass ich den Betriebsschalter gleich auf Aus drehe. Ein Memory für die Einstellungen muss einfach sein!
Eine schöne Ergänzung wäre ein klappbares Plexischild, um den Benutzer vor fliegenden Spänen zu schützen.
Hmmm, ich lächelte betont lässig, grüßte vage, während ich weiter stapelte und fragte wie beiläufig: „Was für mich dabei?“ Ganz unauffällig also – hat der Paketbote besondere investigative Instinkte?
„WIE habe ich mich verraten?“
„Sie sind der erste Kunde, der morgens in die Zentrale kommt, um mein Auto zu beladen!“
Mist, erwischt! Egal, Hauptsache ich habe die PBD 40 endlich!
Beim Auspacken dann die Überraschungsfreude: Bosch legt einen Anfänger-Sprachkurs in 26 Sprachen bei! Die beigefügten Konversationsaufkleber mit der Information „Nicht in den Strahl blicken!“ (in 26 Sprachen) sind ein besonderer Clou! Nichts schafft mehr nationenübergreifende Verbundenheit, als ein freundschaftlich-fürsorglich gerauntes „Staar niet in de Straal!“ zum Nebenmann beim Besuch einer öffentlichen Toilette in Amsterdam! (Alte Ghostbusters wissen auch: „Cross niet de Straal!“ Mit dieser Äußerung sollte man aber auf öffentlichen Toiletten vorsichtig sein (vgl. George Michael), weil dies als spielerische Aufforderung missverstanden werden könnte...)
Das ausführliche Lehrbuch ist in kurze Unterrichtseinheiten gegliedert, die sich aber leider als sehr technisch erweisen. Wie wäre es bei nächster Auflage mit Hans geht auf den Markt oder in die Kneipe? Wäre nicht ganz so trocken und ich könnte mir im Ausland wenigstens n Bier kaufen (oder 'ne Tomate). Aber als Vorbereitung eines Ferienjobs als Produktberater in Kasachstan ist das Buch sehr gut geeignet!
Der erste Eindruck der Maschine ist durchwachsen. Denn die Maschine sieht als erstes mein Wohnzimmer und das ist durchwachsen von den Zimmerpflanzen!
Mein erster Eindruck ist allerdings sehr positiv! Wenige, große Teile – das verspricht einen schnellen Zusammenbau! Jetzt merke ich, dass meine vorangegangene Sprachausbildung mich auf den Job gut vorbereitet hat und ich die Maschine in nur 4 Tagen montieren konnte! Ich will jetzt nicht angeben, aber bin schon stolz auf mein Montagegenie!
Ein erstes Ausprobieren machte große Schwierigkeiten! Als nach 3 Stunden der Laser immer noch kein Loch in die Holzplatte gebrannt hatte wurde ich stutzig! Die Maschine sollte doch für Holz sein, oder? Auch ein weiterer Versuch mit Käsekuchen (wegen geringerer Dichte, bin schließlich Fast-Profi) misslang!
Die Internet-Recherche ergab, dass das an der Seite befindliche Lenkrad nicht nur zum Steuern der Maschine durch dichten Verkehr, sondern wohl auch zum Bewegen des Motors auf der Sitzstange (oder wie auch immer der Fachbegriff für den langen Metallprügel auch immer ist) gedacht ist. Ein lustiges, aber eigentlich überflüssiges Gimmick!
Trotzdem ließ ich mich darauf ein und lenkte den Motor auf den Käsekuchen. Das Ergebnis war leider kein schön geformtes 6mm-Loch, wie ich es der Maschine extra noch mal gesagt hatte, sondern ein Fladen Käsekuchen! Weitere Internetrecherche ergab, dass es sogenannte Bohrer gibt, die auch der Maschine beigelegt waren. Leider sind sie sehr scharfkantig und so nicht für unbedarfte Hände geeignet. Hier sollte Bosch nachbessern und alle Kanten abrunden!!!
Versuche, den Bohrer mit Kerzenwachs oder Tesafilm an der Maschine zu fixieren waren leider nicht erfolgreich. Durch Zufall und sehr schmerzvoll entdeckte ich eine tolle Möglichkeit, den Bohrer zu fixieren. Als ich meinen kleinen Finger tief in das Loch an der Bohrmaschine steckte und dann drehte, bemerkte ich, dass sich auf diese Art ja auch ein Bohrer fixieren ließ.
Jetzt aber los! Ich habe mit Fichte extra ein Weichholz gewählt. Aber auch hier kam ich trotz großer Kraftanstrengung nicht über 1cm Bohrtiefe hinaus! Erneute Recherche im Sprachlehrbuch ergab, dass ich mit einer einfachen Drehung des großen Knopfes (ich hatte ihn schon mehrfach gedrückt – ohne Ergebnis...) den Bohrer in eine Rotation versetzen kann. So ging das Bohren viel leichter! Die haben aber auch verrückte Ideen...
Geht rein wie Butter! Stimmt, gibt aber 'ne Riesensauerei und Schimpfe, wenn du es in der Küche machst! Hab 5 Stunden die Butter von den Wänden gekratzt...
Aber auch andere Materialien habe ich sorgfältig ausgewählt und die Maschine auf Herz und Nieren geprüft: Herz, Nieren, Pudding, Käse, Schnitzel, Blumenkohl, Pfefferminztee (kalt und heiß!), Pommes und sogar Sauerkraut – die PBD40 bewältigt alles!
Für Löcher in die Wand ist sie nur bedingt zu gebrauchen! Man muss extrem lange Bohrer nehmen und dann kann man mit 2 Gehilfen auch schöne Löcher bohren. Die andere Möglichkeit ist da wesentlich angenehmer. Ich breche das Stück Wand in das ein Loch muss heraus, kann dann bequem mein Loch bohren und klebe den Wandausbruch anschließend mit Tesafilm wieder ein – bei stärker beanspruchten Wandteilen mit 2 Schichten Tesa übereinander! Rasenkanten ließen sich auch nur mit einigem Schweiß trimmen!
Die Leselampenfunktion ist etwas unpraktisch! Ich habe mir schon mehrfach im Schlaf den Kopf an der Maschine gestoßen. Für die Nachtlektüre nur bedingt (sehr ruhige Schläfer) geeignet.
Toll ist allerdings die Funktion des „Rationalen PhonoMeters“: Mit einem Druck auf die Taste „rpm“ (Rationales PhonoMeter) kann man mit einem kurzen Dreh die Lautstärke der Maschine erhöhen und bekommt den aktuellen Geräuschwert im Display angezeigt. Leider wird hier ein eigener unverständlicher rpm-Wert angezeigt; eine Anzeige in Dezibel wäre schöner! Leider dreht sich der Bohrer auch mit steigender Lautstärke schneller, das geht doch heutzutage besser. Da erwarte ich, dass ich die Lautstärke aufdrehen kann, ohne dass gleich die Geschwindigkeit steigt!
Als Projekt stelle ich vielleicht noch mein Spinnenkarussell ein. Ich habe an eine runde 20cm Holzplatte mittig einen Stab befestigt und in die PBD eingespannt. Eine der im Keller heimischen Spinnen habe ich darauf gesetzt und den Startknopf gedreht. Die Spinne schien großen Spaß zu haben (weder schrie sie, noch machte sie irgendwelche Handzeichen, ich meine ein Lächeln gesehen zu haben), ist aber sehr lärmempfindlich! Ab einem Geräuschpegel von 1000rpm begann sie zu zittern und sprang kurz darauf bis an die 3 m entfernte Wand (ich glaube, sie hat sich dabei einen Knöchel verstaucht). Einen so weiten Sprung habe ich von ihr noch nie zuvor gesehen – es muss wohl der Lärmpegel sein.
Alles in Allem eine extrem vielseitig nutzbare Maschine. Ich kann mir inzwischen weder einen Saunagang noch die Zubereitung eines gefüllten Fasanenknies ohne die PBD40 vorstellen! Allerdings fehlt der Koffer, um die Maschine immer mit sich tragen zu können! Der einzige Behälter, den ich zu Hause hatte, der groß genug war und Bosch draufstand (man will ja auch von außen gleich wissen, was drinnen ist!) war die Spülmaschine. Ist beim Transport nicht ganz so praktisch, aber stabil!
Ich hoffe natürlich, dass mein Testbericht anderen bei der Kaufentscheidung hilft. Nein? Menno! Na gut, ich probiers nochmal...
Gleich beim Auspacken die Riesenfreude: 1-2-do legt der Bosch PBD40 2 Forstnerbohrer (10&30mm) und 3 Metallbohrer (6,8,10mm) bei. Damit kann dann gleich losgebohrt werden. Die Montage der Maschine ist denkbar einfach: Einfach die Bohrsäule mit dem Schnellspanner in die Grundplatte stecken und die Inbusschraube mit dem beiliegenden Schlüssel anziehen. Das war schon alles! Die Inbusschraube sollte fest angezogen werden, damit die Bohrsäule kein Spiel in der Grundplatte hat.
Ich habe mit der PBD 40 ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel gebaut. Aus einer 45mm Nussbaumplatte. Als Spielfiguren habe ich 10mm Buche-Rundstäbe mit 6mm Mosaikpins versehen – eine heikle Aufgabe, die eine Präzisionsmaschine erfordert.
Zudem habe ich zum Test in Alu, Stahl und Glas gebohrt. Kamelknochen (als Klappe im Mensch-ärgere-dich-nicht) kommen in der kommenden Woche dran.
Die Bedienungsanleitung ist ein Büchlein in 26 Sprachen mit 221 Seiten, davon 8 Seiten deutsch (4 wirklich relevante Seiten). Es geht doch in diesem Fall nicht um ein paar Cent, sondern um die ökologische Corporate Identity. Das Verhältnis von 16 Seiten (inklusive Bebilderung) zu 200 ist einfach nicht akzeptabel! Soll jetzt keine Gesellschaftskritik werden, aber wir leben doch schon am Abgrund und müssen ALLES menschenmögliche tun, um überhaupt eine Zukunft zu haben. Da heißt es eben nicht den vermeintlich billigsten Weg zu gehen, sondern den durchdachten, sinnigen Weg. Auch wenn es natürlich der reibungslosen Logistik eines internationalen Konzerns geschuldet ist, ließen sich doch die Prozesse anpassen. So eine Rohstoffvergeudung ist nicht mehr zeitgemäß!
Es empfiehlt sich, die Bedienungsanleitung wirklich aufmerksam zu lesen, denn wie sich zeigte, hatten einige Tester (inklusive mir) Details überlesen. Vielleicht sollten modell- oder maschinenspezifische Informationen nochmals hervorgehoben werden.
Das Bohrfutter hat mich begeistert. Das Dreibackenfutter hat eine große Steigung, wodurch sich das Futter mit wenigen Umdrehungen an den Bohrer anpassen lässt und kraftvoll zupackt. Dabei muss man das Futter nur sanft zudrehen und dann den Sicherungsring drehen. Nur bei einem 2mm Bohrer musste ich das Futter fester zudrehen, damit der Bohrer nicht durchrutscht.
Zum Entnehmen des Bohrers hat meist schon das Entriegeln gereicht und der Bohrer fiel heraus – deshalb immer ein Holzstück unterlegen und das Bohrfutter nur entriegeln, wenn sich der Bohrer dicht über der Unterlage befindet.
Die Lasereinheit ist eine echte Hilfe - genial! Wichtig ist, dass zum Anpeilen die Höhenverstellung verriegelt ist und nicht mehr verändert wird. Dann wird man mit exakten Ergebnissen belohnt, die bei mir max 1/10 außerhalb der Bohrachse waren (was auch am Bohrer liegen könnte). Trotzdem wäre es schön, wenn man den Laser feinjustieren könnte. Da ich allerdings hauptsächlich mit Holz arbeite, ist die Präzision des Lasers größer als überhaupt nötig. Tipp bei größeren Forstnerbohrern, die das Laserkreuz verdecken: Ich lasse die Maschine laufen und erhalte so meist ein komplettes Laserkreuz. Keinesfalls aber in der Nähe des drehenden Bohrers hantieren!
Die Laserlinien dürften aber gerne halb so dick sein und weiter außen sitzen, so dass sie bei einem größeren Bohrer noch ein Kreuz bilden.
Die Beleuchtung ist auch klasse. Der Bohrbereich ist sehr gut ausgeleuchtet, was besonders beim Bohren von Metall schön ist, damit man keine Bohrspäne übersieht. Auch beim Positionieren des Werkstücks ist es absolut hilfreich – lediglich der Schnellspanner wirft manchmal einen ungünstigen Schatten (die von Funny vorgeschlagene 3. LED an der Front finde ich sinnig). Wenn ich allerdings auch die Arbeitsflächenbeleuchtung der Werkstatt einschalte, ist der Laser nur schwach sichtbar. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau, kein echtes Manko. Eine solche Ausleuchtung werden wohl zukünftige Tischbohrmaschinen aller bedeutenden Hersteller bekommen – ist echt ein Must-Have!
Die Tiefenanzeige ist wirklich klasse! Auf dem Werkstück genullt, zeigt die Anzeige in 1/10mm an, wie tief man bohrt. Dass die Anzeige allein nicht wirklich ermöglicht, auf Zehntel genau zu bohren ist absolut irrelevant – bei meiner Radialbohrmaschine habe ich einen Ring mit mm-Skala. Der wird von der Digitalanzeige der PBD 40 locker geschlagen! Wir reden hier über eine Heimwerkermaschine, die durch die Digitalanzeige eine wesentliche Komfortverbesserung für den Heimwerker bringt. Wer meint, eine größere Präzision zu benötigen, muss dann auch bereit sein, für diese Präzision ein Vielfaches des Anschaffungspreises einer PBD 40 zu investieren. Die Anzeige kombiniert mit der Tiefenbegrenzung haben bei mir zu absolut exakte Ergebnissen geführt.
Lediglich der fehlende Speicher beim Ausschalten der Maschine nervt. Der angenehm leichtgängig drehende Betriebsschalter ist sehr schnell nicht nur auf Stop, sondern auf Aus gedreht – und alle Anzeigen sind zurück gesetzt. Die mechanische Bohrtiefenbegrenzung bleibt selbstverständlich erhalten, aber die Anzeige muss neu justiert werden.
Die Bohrtiefenbegrenzung funktioniert akkurat und zuverlässig. Die Maschine wird auf die gewünschte Tiefe gefahren und der Hebel zur Bohrtiefenbegrenzung festgezogen. Das ist bewährt und funktioniert auch bei der PBD 40 tadellos.
Auch der Schnellspanner hat mich begeistert. Er ermöglicht, alles was nicht in den Maschinenschraubstock passt zu fixieren! Ein echtes „Must Have“!
Beim Anschalten merkt man, dass als Antrieb in der PBD 40 ein Motor wie in elektronischen Handbohrmaschinen verbaut ist. Er ist wesentlich lauter als die Dauerläufer in den üblichen Tischbohrmaschinen. Der Motor ist wohl nicht auf einen Dauerbetrieb ausgelegt. Aber auch hier hat Bosch genau das Richtige gewählt. Der Heimwerker hat mehr Nutzen von der elektronisch geregelten Bohrmaschine, als von einer relativ leisen Maschine, die stundenlang ohne Unterbrechung läuft! Die Maschine wird im Normalfall bei Heimwerkern immer nur einige Sekunden bis wenige Minuten laufen. Da lässt sich der Lärmpegel verkraften.
Ein absolutes Highlight ist die elektronische Drehzahlregelung mit Digitalanzeige. So macht materialgerechtes Bohren Spaß! Ich habe bislang meist auf ein Umlegen des Riemens verzichtet, wenn es irgendwie vertretbar war. Jetzt ist die Drehzahl in wenigen Sekunden eingestellt! Noch dazu in Abstufungen von 10rpm, was keine Riemenmaschine zu leisten vermag. Auch hier bietet die PBD 40 mehr, als der durchschnittliche Heimwerker benötigt.
Das Handrad statt der üblichen drei Hebel gefällt mir persönlich recht gut. Ein Umgreifen gestaltet sich einfacher als bei einer Maschine anderer Bauart. Ein Lenkrad-Horn ist nicht teuer und sollte beigelegt werden, so dass man auch ohne Umgreifen auf die volle Bohrtiefe fahren kann.
Die PBD 40 ist eine phantastische Maschine, die dem Heimanwender die Arbeit wirklich erleichtert. Ich bin begeistert! Da ich derzeit noch eine Radialbohrmaschine besitze, fehlt mir bei der PBD 40 etwas an Spitzenhöhe und noch mehr an Spitzenweite. Das magische Maß sind hier 30cm – ein solches Board möchte ich bearbeiten können. Das hieße eine Spitzenweite von 15cm (oder etwas mehr) und eine Spitzenhöhe von mindestens 40cm (wohl leider utopisch).
Überarbeitet werden sollte die Konstruktion der Lasereinheit. Bei mir exakt, scheint bei einigen Testern der Laser etwas aus der Bohrachse zu sein. Dementsprechend sollte er feinjustierbar sein. Das sollte mit 2 Schrauben machbar sein und muss ja nur einen kleinen Einstellbereich haben. Der Laser dürfte auch dünner sein und gerne noch weiter außen sitzen.
Der Betriebsschalter ist sehr leichtgängig. Das ist zwar prinzipiell gut, aber in Kombination mit dem Verlust der Einstellungen beim Ausschalten eine ärgerliche Paarung. Häufig passiert es mir, dass ich den Betriebsschalter gleich auf Aus drehe. Ein Memory für die Einstellungen muss einfach sein!
Eine schöne Ergänzung wäre ein klappbares Plexischild, um den Benutzer vor fliegenden Spänen zu schützen.
Produkttest zur PBD 40 1 Kommentar
Vom 31.01.12 Geändert 2012-01-31 21:43:41
Ein herzliches Dankeschön an Bosch, dass ich die Maschine testen durfte,
und ein dickes Entschuldigung, dass der Bericht so spät kommt, Aber mein Rechner hatte sich zersetzt und ich habe ihn grade erst wieder bekommen. Leider sind damit auch einige der Bilder meiner Arbeit verloren gegangen, ich bitte das zu entschuldigen.
Dann zum Test
Der erste Eindruck hat mir ein "Aber hallo" entlockt, nicht nur die Maschine war im Karton sondern auch 5 Bohrer dazu (3 Metall-, 2 Forstnerbohrer)
Also als erstes die Gebrauchsanleitung gelesen und die PBD nach Vorgabe zusammen gebaut. Da ich dieses in der Küche gemacht hab, fiel mir ein unangenehmer Geruch auf, der in der Werkstatt aber nicht mehr stört.
Nach dem Zusammenbau, hab ich dann das gute Stück an die Stromversorgung angeschlossen und die vielen Knöppe ausprobiert, wobei sich ungemeine Begeisterung breit machte. Bisher war ich ja nur meine Einhell gewöhnt, die schon recht klapprig ist (oder war sie das schon immer?).
1. Welche Anwendungen hast du mit der PBD 40 gemacht?
Ich habe verschiedene Bohrungen mit Bohrern unterschiedlicher Größen (3 - 85 mm) fast ausschließlich in Holz durchgeführt. Mit einem 3 mm Bohrer habe ich die Löcher an kleinen Möbelrollen aufgebohrt.
2. Wie beurteilst du die Leistung der PBD 40?
Da ich bisher nur eine Tischbohrmaschine mit Riemenantrieb hatte, bin ich begeistert davon, dass selbst Bohrungen mit einem Bohrkranz von 85 mm reibungslos und ohne Leistungsverlust zu meistern war. Und das obwohl als maximaler Durchmesser von Bohrungen in Holz 40 mm angegeben war. Also an ihre Leistungsgrenze habe ich die PBD nicht bringen können.
3. Wie leicht fällt dir die Handhabung?
Nachdem ich mich mit der Gebrauchsanweisung vertraut gemacht hatte und wusste, welcher Knopf und welcher Hebel für welche Einstellung relevant war, war die Handhabung denkbar einfach. Das Rad hat mir besonders gut gefallen, da ich "stufenlos" umgreifen konnte, nicht wie bei dem Dreiarm der alten Maschine. Schön wäre es allerdings, wenn ich die Wahl gehabt hätte, das Rad auch links anzubringen.
Nach einigen Versuchen hatte ich dann auch den Dreh mit dem Schnellspannfutter raus und war begeistert davon, wie leicht der Wechsel der Bohrer zu bewerkstelligen ist.
Die Arbeitsleuchte fand ich sehr hilfreich, da sie den Arbeitsplatz meiner Meinung nach ausreichend beleuchtet und ich so einen guten Blick auf das "Geschehen" habe.
Sehr angenehm war der genau ausgerichtete Laser, so dass ein Antesten, wo der Bohrer wohl eintaucht, nicht nötig war und die vorgezeichneten Löcher maßgenau gebohrt wurden.
Der Werkstückhalter war für die Regalbretter ideal, bei manchen Teelichthaltern war er einfach nicht klein genug.
4. Wie zufrieden bist du mit den Arbeitsergebnissen?
Die Ergebnisse waren sehr sauber und mehr als zufriedenstellend. Selbst bei der 85 mm Bohrung in Buchenholz, war eine saubere Kante ohne ausreißen das Ergebnis. Einmal eingestellt blieb der Tiefenanschlag bis zum Ende meiner Arbeiten in vorgegebener Tiefe, und die Löcher waren alle ohne Probleme reproduzierbar.
5. Erfüllt die PBD 40 Deine Anforderungen und Erwartungen?
Meine Erwartungen wurden um Längen übertroffen, nachdem ich bei meiner alten Tischbohrmaschine immer nachjustieren musste, war ich erstaunt wie wertig und genau die Anschläge hielten, auch nach langen Arbeitsgängen, oder nach einer längeren Pause, konnte ich da weiter machen, wo ich aufgehört hatte.
6. Was können wir zukünftig an der PBD 40 verbessern?
Ich frage mich ob eine Gebrauchsanweisung tatsächlich den Umfang braucht, den die der PBD 40 auf Grund der vielen verschiedenen Sprachen hat. Diese könnte man sicher reduzieren.
Wie schon erwähnt fände ich persönlich es schön, wenn ich die Wahl gehabt hätte das Rad auch links anzubringen.
Und wie schon angesprochen war bei manchen Arbeiten der Werkstückhalter zu klein, aber dafür gibt es dann ja weiteres Zubehör, das nun ganz oben auf dem Wunschzettel steht.
Fazit:
Das Arbeiten mit der PBD hat mir großen Spaß gemacht und mir das bohren ungemein erleichtert, somit kann ich sie Bekannte / Freunden guten Gewissens weiterempfehlen.
und ein dickes Entschuldigung, dass der Bericht so spät kommt, Aber mein Rechner hatte sich zersetzt und ich habe ihn grade erst wieder bekommen. Leider sind damit auch einige der Bilder meiner Arbeit verloren gegangen, ich bitte das zu entschuldigen.
Dann zum Test
Der erste Eindruck hat mir ein "Aber hallo" entlockt, nicht nur die Maschine war im Karton sondern auch 5 Bohrer dazu (3 Metall-, 2 Forstnerbohrer)
Also als erstes die Gebrauchsanleitung gelesen und die PBD nach Vorgabe zusammen gebaut. Da ich dieses in der Küche gemacht hab, fiel mir ein unangenehmer Geruch auf, der in der Werkstatt aber nicht mehr stört.
Nach dem Zusammenbau, hab ich dann das gute Stück an die Stromversorgung angeschlossen und die vielen Knöppe ausprobiert, wobei sich ungemeine Begeisterung breit machte. Bisher war ich ja nur meine Einhell gewöhnt, die schon recht klapprig ist (oder war sie das schon immer?).
1. Welche Anwendungen hast du mit der PBD 40 gemacht?
Ich habe verschiedene Bohrungen mit Bohrern unterschiedlicher Größen (3 - 85 mm) fast ausschließlich in Holz durchgeführt. Mit einem 3 mm Bohrer habe ich die Löcher an kleinen Möbelrollen aufgebohrt.
2. Wie beurteilst du die Leistung der PBD 40?
Da ich bisher nur eine Tischbohrmaschine mit Riemenantrieb hatte, bin ich begeistert davon, dass selbst Bohrungen mit einem Bohrkranz von 85 mm reibungslos und ohne Leistungsverlust zu meistern war. Und das obwohl als maximaler Durchmesser von Bohrungen in Holz 40 mm angegeben war. Also an ihre Leistungsgrenze habe ich die PBD nicht bringen können.
3. Wie leicht fällt dir die Handhabung?
Nachdem ich mich mit der Gebrauchsanweisung vertraut gemacht hatte und wusste, welcher Knopf und welcher Hebel für welche Einstellung relevant war, war die Handhabung denkbar einfach. Das Rad hat mir besonders gut gefallen, da ich "stufenlos" umgreifen konnte, nicht wie bei dem Dreiarm der alten Maschine. Schön wäre es allerdings, wenn ich die Wahl gehabt hätte, das Rad auch links anzubringen.
Nach einigen Versuchen hatte ich dann auch den Dreh mit dem Schnellspannfutter raus und war begeistert davon, wie leicht der Wechsel der Bohrer zu bewerkstelligen ist.
Die Arbeitsleuchte fand ich sehr hilfreich, da sie den Arbeitsplatz meiner Meinung nach ausreichend beleuchtet und ich so einen guten Blick auf das "Geschehen" habe.
Sehr angenehm war der genau ausgerichtete Laser, so dass ein Antesten, wo der Bohrer wohl eintaucht, nicht nötig war und die vorgezeichneten Löcher maßgenau gebohrt wurden.
Der Werkstückhalter war für die Regalbretter ideal, bei manchen Teelichthaltern war er einfach nicht klein genug.
4. Wie zufrieden bist du mit den Arbeitsergebnissen?
Die Ergebnisse waren sehr sauber und mehr als zufriedenstellend. Selbst bei der 85 mm Bohrung in Buchenholz, war eine saubere Kante ohne ausreißen das Ergebnis. Einmal eingestellt blieb der Tiefenanschlag bis zum Ende meiner Arbeiten in vorgegebener Tiefe, und die Löcher waren alle ohne Probleme reproduzierbar.
5. Erfüllt die PBD 40 Deine Anforderungen und Erwartungen?
Meine Erwartungen wurden um Längen übertroffen, nachdem ich bei meiner alten Tischbohrmaschine immer nachjustieren musste, war ich erstaunt wie wertig und genau die Anschläge hielten, auch nach langen Arbeitsgängen, oder nach einer längeren Pause, konnte ich da weiter machen, wo ich aufgehört hatte.
6. Was können wir zukünftig an der PBD 40 verbessern?
Ich frage mich ob eine Gebrauchsanweisung tatsächlich den Umfang braucht, den die der PBD 40 auf Grund der vielen verschiedenen Sprachen hat. Diese könnte man sicher reduzieren.
Wie schon erwähnt fände ich persönlich es schön, wenn ich die Wahl gehabt hätte das Rad auch links anzubringen.
Und wie schon angesprochen war bei manchen Arbeiten der Werkstückhalter zu klein, aber dafür gibt es dann ja weiteres Zubehör, das nun ganz oben auf dem Wunschzettel steht.
Fazit:
Das Arbeiten mit der PBD hat mir großen Spaß gemacht und mir das bohren ungemein erleichtert, somit kann ich sie Bekannte / Freunden guten Gewissens weiterempfehlen.
PBD 40 2 Kommentare
Vom 31.01.12 Geändert 2012-01-31 10:56:26
Als erstes nochmals vielen Dank, dass ich die PBD 40 testen durfte.
Der Test hat mir viel Spaß gemacht, was hauptsächlich daran lag, dass es sich um eine super Maschine handelt.
Die PBD 40 ist für jeden ambitionierten Heimwerker eine Empfehlung.
Die Maschine ist nicht nur für große Projekte geeignet, sondern ist auch sehr hilfreich wenn es um schnelle Reparaturen im Haushalt geht.
Als Beispiel kam die Tischbohrmaschine beim Umzug meiner Mutter ins Spiel. Neue Wohnung heißt auch neuer Klodeckel und eine ganz neuartige Halterung, die nicht zum Deckel passt.
Also war die Divise aus zwei mach eins. Dazu musste ich in die Halterung (Metall) ein Loch bohren. Da dies später auch etwas sichtbar ist, dachte ich mir mach’s mal lieber sauber.
Das Ergebnis war für mich ein erstaunlich sauberes Loch. Keine Erhebungen oder Kanten an den Bohrrändern und es ging kinderleicht.
Weiterhin habe ich mit der PBD 40 etliche Sackbohrungen durchgeführt. Von kleinen bis großen und von flachen bis tiefen. Dabei hatte ich nie Probleme und die waren sauber Löcher, wie ich sie mir vorgestellt habe. (Die Teelichter kippeln nun nicht mehr ;) )
Das Handrad hat sich dabei sehr gut gemacht. Für den Test habe ich mit dem mitgelieferten 10 Sacklochbohrer eine Tiefe von etwas über 60 mm gebohrt. Da der Bohrer etwas klein war, musste ich ihn zwischendurch ab und an etwas säubern. Sonst ging das Spitze. Der Bohrer ist sauber und gerade gelaufen.
Als nächstes habe ich die Tiefeneinstellung geprüft. Dazu habe ich den Bohrer auch dem Werkstück abgesetzt und die Anzeige genullt. Dann losgebohrt bis die Anzeige auf 5,8 mm stand. Das Loch habe ich dann mit dem Messschieber nachgemessen, was eine Tiefe von 5,77 mm ergab.
Damit hatte die Messung der PBD 40 eine Abweichung von 0,03 mm. Da stell ich mir die Frage war die Maschine ungenau oder der Messschieber ;)
Damit volle Punktzahl bei der Tiefenanzeige.
Als nächstes hat mich Interessiert wie sauber das "Innere" der Löcher wird. Hatte vor kurzen etliche Löcher in einen Holzstern aus Kiefer gebohrt. Dazu hatte ich den Akkubohrschrauber genommen.
Was mich da am Ergebnis gestört hatte, waren leichte Fransen im Bohrloch. Diesen Stern holte ich wieder hervor und nahm auch wieder den gleichen Bohrer. Der Stern war zwar etwas Sperrig aber ich kam an jedes Loch gut ran. Beim Einspannen ist nur der Wunsch nach einer zusätzlichen Spannmöglichkeit entstanden, dazu aber später mehr.
Nachdem ich die erste Hälfte der Löcher im Stern nachgebohrt hatte, nahm ich diese in Augenschein. Die Bohrungen waren sehr viel sauberer, es keinen Fransen mehr zu sehen.
Da ich zuvor schon mit dem Akkubohrschrauber und einer Bohrmaschine versucht hatte die Bohrungen sauberer zu bekommen, kann das für mich nur heißen das die PBD bei dieser Anwendung einfach die beste Wahl ist.
Ich habe mir für den Test eine Prüfpunkte einfallen lassen und werde nun auf diese kurz eingehen:
Tiefenanzeige
Diese arbeitet nach dem sie justiert wurde (Nullen auf dem Werkstück) sehr genau. Anzeige ist gut sichtbar.
Ich habe kleinere Serienbohrungen (Anzahl < 10) schnell ohne Tiefenstopp gebohrt, nur mit der Anzeige und habe dabei immer die richtige Tiefe erreicht.
Tiefenstopp
Bei vielen Bohrungen mit gleichen Randparametern machte sich der Tiefenstopp sehr gut. Erste Bohrung habe ich mit Anzeige gemacht und den Anschlag eingestellt. Die restlichen Löcher kamen dann zügig aus dem Handgelenk ;)
Längsanschlag
Wenn der Tiefenstop und der Längsanschlag kombiniert für Serienbohrungen genutzt werden kann, dann fängt das Arbeiten im Akkord an.
Leistung
Habe ist nicht geschafft das die PBD 40 schwächelt. Hatte vor der Tischbohrmaschine Sacklöcher immer mit einer Bohrmaschine gebohrt. Mit der PBD 40 habe ich das gefühlt, dass der Bohrer leichter eintritt und auch einen besseren Vortrieb hat.
Laser
So nun zum Laser. Dieser in Verbindung mit dem Längsanschlag, gibt der Maschine einen großen Vorteil bei Serienbohrungen. Viele Löcher lassen sich so sehr schnell Bohren.
Bei meiner Maschine war der Laser genau eingestellt. Bei ganz genauen Bohrungen peile ich mit dem Bohrer eh vorher an, da die Laserlinien etwas dick sind.
Mich erstaunte, dass der Laser trotz zugeschalteter Beleuchtung gut sichtbar war.
Der Laser ist fürs "schnelle" bohren sehr hilfreich.
Beleuchtung
Das Werkstück wird durch die LED gut ausgeleuchtet und ist sehr hilfreich bei den erforderlichen Einstellungen vor dem Bohren. Jedoch wirft der eingespannte Bohrer einen Schatte auf das Werkstück. Vielleicht ist sollte die LED anders angeordnet werden oder eine zweite dazu genommen werden oder man muss einfach mit dem kleinen Schatte leben (war nicht so tragisch).
Handrad
Durch das Handrad lässt sich sehr präzise arbeiten und der Druck wird gut übertragen. Ich hatte mit dem Rand keinerlei Probleme. Bei tiefen Bohrungen habe ich mit zwei Händen umgegriffen. (Da das Werkstück ja fest eingespannt ist)
Spannmöglichkeiten
Die PBD 40 hat einen Schnellspanner. Dieser wird einfach bei der Bohrung auf das Werkstück gelegt und mit einem Hebel fixiert. Wenn dieser nicht benötigt wird, kann er einfach nach hinten gedreht werden.
Die Öffnung ist auf den Maximalen Bohrdurchmesser in Holz angepasst mit 40 mm. Der Anpressdruck der Backen ist gut und das Werkstück wird sicher in der Position gehalten.
Mit Schnellspannvorrichtung lassen sich schnell und gut die Werkstücke befestigen und halten auch bombenfest, bei Weichholz jedoch sollte immer etwas Restholz dazwischen gelegt werden.
Bei Spannen mancher untypischen Werkstücken (Naturholz, Sterne, etc.) hatte ich die Idee zwei Spannbacken an den Fuß anzubringen wäre spitze!
Hintergrund ist das ich schon ein paar mal etwas gebohrt habe, wo ich die Spannbacken nicht in der Nähe der Bohrung verwenden konnte, sondern seitlich versetzen musste.
Die Backen konnten also, Werkstück bedingt, an der Bohrung nicht halten.
Wenn man am Fuß zwei Backen montieren könnte, wo ich entweder eine nur nutzen kann oder beide, eine Rechts und eine Links auf das Werkstück, damit sich dieses nicht wegdrehen kann. Gut könnte ich mir das auch als optionales Zubehör vorstellen.
Platzbedarf
Da ich eine sehr kleine Werkstatt besitze, habe ich nicht ganz so viele Stellmöglichkeiten auf den Werktischen. Deshalb stelle ich die Tischbohrmaschine immer in die Ecke, wenn ich sie nicht benötige. Da stört sie mich nicht und ist ja schnell wieder hingestellt. Durch die große Grundplatte, steht die Maschine auch sehr sicher.
Gerade Bohrungen
Bei mir sind die Bohrlöcher immer gerade verlaufen. Der Bohrer wurde nicht weggedrückt. Dafür habe ich habe ich die Maschine kurz über dem Werkstück eingestellt und bin dann immer langsam (sicherlich langsamer als nötig) ins Material rein.
Ergebnisse
Wie man schon an der Grundstimmung des Berichtes merkt, bin ich von den Ergebnissen und der Maschine begeistert. Alle Bohrungen sind sauber geworden, ob Holz oder Metall.
Ich habe sogar ältere Projekte (mit offenen Bohrungen) nochmals rausgeholt und aufgebohrt.
Dabei kann ich sagen, dass ich immer mit den Ergebnissen sehr zufrieden war. Prinzipiell sollte man sich auch bei einer Tischbohrmaschine Zeit nehmen. Klingt schon etwas blöd aber ich hatte das Gefühl, wenn ich zu starken Druck ausüben kann der Bohrer durch die Holzfasern eher weg gedrückt werden.
Tabelle an Maschine
Die Tabelle an der Maschine ist sehr hilfreich. Vielleicht sollte jedoch auch Holz mit angezeigt werden.
In dem Wissensbereich auf 1-2-Do befindet sich auch eine Sehr schöne Tabelle (http://www.1-2-do.com/wissen/index.php/Bohrer), die wäre auch was für die Anleitung
Werkzeugwechsel
Der Wechsel der Bohrer ging bei mir hervorragend. Bohrer rein und mit der Hand das Futter festdrehen. Dann noch das Futter „locken“ und fertig. Hatte nie Probleme und ging immer zügig. Werde mir irgendwann ein zusätzliches Futter holen, was ich in das jetzige einspannen kann, für Bohrer kleiner 1 mm.
Randbemerkung:
In der Bedienungsanweisung steht das in Holz maximal mit einem Durchmesser von 40 mm gebohrt werden kann mit der PBD. Vorab 45 mm geht auch.
Dies finde ich sehr schade, denke das die Maschine sicherlich mehr schafft, denn bei 45 mm hatte ich keinerlei Probleme.
So nun damit ich es nicht vergesse, noch kurz zu den Fragen
1. Welche Anwendungen habe ich mit der PBD 40 umgesetzt?
- Bohrungen in Holz (Fichte, Kiefer, Buche) und Metall
- Sacklochbohrungen (10- 45 mm Durchmesser) in Holz
- Tiefe Sacklochbohrungen bis 6 cm
- Serienbohrungen mit Längsanschlag
2. Wie beurteile ich die Leistung der PBD 40?
Ich bin nie an eine Leistungsgrenze gekommen. Die Leistung der PBD 40 hat mich bei meinen bisherigen Anwendungen überzeugt.
3. Wie leicht fällt mir die Handhabung?
Nachdem ich die Anleitung gelesen hatte und ein paar Sachen mit Resthölzern ausprobiert hatte, war mir die Bedienung der Maschine ziemlich schnell klar. Wie oben schon beschrieben, gibt es nix wirklich auszusetzen an der PBD 40. Handrad lässt sich gut bedienen,
Laser ist bei mir genau, Tiefenanzeige arbeitet genau, Tiefenanschlag funktioniert und der Schnellspanner erfüllt auch seinen Zweck.
4. Bin ich zufrieden mit den Arbeitsergebnissen?
Das Arbeitsergebnis sind saubere und gerade Löcher. So wie ich es von einer Tischbohrmaschine erwarte habe. Meine Maschine hat auch so gut wie kein Spiel. Dazu fixiere ich immer auch die Höheneinstellung.
Also ja ich bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden.
5. Erfüllt die PBD 40 meine Anforderungen und Erwartungen?
Die PBD 40 erfüllt alle meine Anforderungen und Erwartungen. Es gibt ein paar winzige Funktionen die mir noch gefallen würden, diese Fallen sind jedoch ehern für spezielle Arbeiten ausschlaggebend.
- Bohrungen in Holz mit Durchmesser größer 40mm
- Zusätzlicher Schnellspanner (optionales Zubehör)
- Anordnung LED
6. Was könnte verbessert werden?
Im Prinzip stört mich nicht wirklich etwas an der Maschine. Sie arbeitet genau, hat schöne Zusatzfunktionen (Laser, Beleuchtung, Schnellspanner, Längsanschlag) und steht sicher auf der großen Grundplatte.
Ich wurde und habe Sie jeden Heimwerker in meinem Umfeld weiterempfehlen.
Deshalb möchte ich mich auch zum Schluss nochmals für den Test bedanken. Es hat mir Freude gemacht mit der Maschine zu arbeite und Ideen umzusetzen. Welche ich auch beld hier vorstellen, sobald sich der Bohrstab gelegt hat ;)
Der Test hat mir viel Spaß gemacht, was hauptsächlich daran lag, dass es sich um eine super Maschine handelt.
Die PBD 40 ist für jeden ambitionierten Heimwerker eine Empfehlung.
Die Maschine ist nicht nur für große Projekte geeignet, sondern ist auch sehr hilfreich wenn es um schnelle Reparaturen im Haushalt geht.
Als Beispiel kam die Tischbohrmaschine beim Umzug meiner Mutter ins Spiel. Neue Wohnung heißt auch neuer Klodeckel und eine ganz neuartige Halterung, die nicht zum Deckel passt.
Also war die Divise aus zwei mach eins. Dazu musste ich in die Halterung (Metall) ein Loch bohren. Da dies später auch etwas sichtbar ist, dachte ich mir mach’s mal lieber sauber.
Das Ergebnis war für mich ein erstaunlich sauberes Loch. Keine Erhebungen oder Kanten an den Bohrrändern und es ging kinderleicht.
Weiterhin habe ich mit der PBD 40 etliche Sackbohrungen durchgeführt. Von kleinen bis großen und von flachen bis tiefen. Dabei hatte ich nie Probleme und die waren sauber Löcher, wie ich sie mir vorgestellt habe. (Die Teelichter kippeln nun nicht mehr ;) )
Das Handrad hat sich dabei sehr gut gemacht. Für den Test habe ich mit dem mitgelieferten 10 Sacklochbohrer eine Tiefe von etwas über 60 mm gebohrt. Da der Bohrer etwas klein war, musste ich ihn zwischendurch ab und an etwas säubern. Sonst ging das Spitze. Der Bohrer ist sauber und gerade gelaufen.
Als nächstes habe ich die Tiefeneinstellung geprüft. Dazu habe ich den Bohrer auch dem Werkstück abgesetzt und die Anzeige genullt. Dann losgebohrt bis die Anzeige auf 5,8 mm stand. Das Loch habe ich dann mit dem Messschieber nachgemessen, was eine Tiefe von 5,77 mm ergab.
Damit hatte die Messung der PBD 40 eine Abweichung von 0,03 mm. Da stell ich mir die Frage war die Maschine ungenau oder der Messschieber ;)
Damit volle Punktzahl bei der Tiefenanzeige.
Als nächstes hat mich Interessiert wie sauber das "Innere" der Löcher wird. Hatte vor kurzen etliche Löcher in einen Holzstern aus Kiefer gebohrt. Dazu hatte ich den Akkubohrschrauber genommen.
Was mich da am Ergebnis gestört hatte, waren leichte Fransen im Bohrloch. Diesen Stern holte ich wieder hervor und nahm auch wieder den gleichen Bohrer. Der Stern war zwar etwas Sperrig aber ich kam an jedes Loch gut ran. Beim Einspannen ist nur der Wunsch nach einer zusätzlichen Spannmöglichkeit entstanden, dazu aber später mehr.
Nachdem ich die erste Hälfte der Löcher im Stern nachgebohrt hatte, nahm ich diese in Augenschein. Die Bohrungen waren sehr viel sauberer, es keinen Fransen mehr zu sehen.
Da ich zuvor schon mit dem Akkubohrschrauber und einer Bohrmaschine versucht hatte die Bohrungen sauberer zu bekommen, kann das für mich nur heißen das die PBD bei dieser Anwendung einfach die beste Wahl ist.
Ich habe mir für den Test eine Prüfpunkte einfallen lassen und werde nun auf diese kurz eingehen:
Tiefenanzeige
Diese arbeitet nach dem sie justiert wurde (Nullen auf dem Werkstück) sehr genau. Anzeige ist gut sichtbar.
Ich habe kleinere Serienbohrungen (Anzahl < 10) schnell ohne Tiefenstopp gebohrt, nur mit der Anzeige und habe dabei immer die richtige Tiefe erreicht.
Tiefenstopp
Bei vielen Bohrungen mit gleichen Randparametern machte sich der Tiefenstopp sehr gut. Erste Bohrung habe ich mit Anzeige gemacht und den Anschlag eingestellt. Die restlichen Löcher kamen dann zügig aus dem Handgelenk ;)
Längsanschlag
Wenn der Tiefenstop und der Längsanschlag kombiniert für Serienbohrungen genutzt werden kann, dann fängt das Arbeiten im Akkord an.
Leistung
Habe ist nicht geschafft das die PBD 40 schwächelt. Hatte vor der Tischbohrmaschine Sacklöcher immer mit einer Bohrmaschine gebohrt. Mit der PBD 40 habe ich das gefühlt, dass der Bohrer leichter eintritt und auch einen besseren Vortrieb hat.
Laser
So nun zum Laser. Dieser in Verbindung mit dem Längsanschlag, gibt der Maschine einen großen Vorteil bei Serienbohrungen. Viele Löcher lassen sich so sehr schnell Bohren.
Bei meiner Maschine war der Laser genau eingestellt. Bei ganz genauen Bohrungen peile ich mit dem Bohrer eh vorher an, da die Laserlinien etwas dick sind.
Mich erstaunte, dass der Laser trotz zugeschalteter Beleuchtung gut sichtbar war.
Der Laser ist fürs "schnelle" bohren sehr hilfreich.
Beleuchtung
Das Werkstück wird durch die LED gut ausgeleuchtet und ist sehr hilfreich bei den erforderlichen Einstellungen vor dem Bohren. Jedoch wirft der eingespannte Bohrer einen Schatte auf das Werkstück. Vielleicht ist sollte die LED anders angeordnet werden oder eine zweite dazu genommen werden oder man muss einfach mit dem kleinen Schatte leben (war nicht so tragisch).
Handrad
Durch das Handrad lässt sich sehr präzise arbeiten und der Druck wird gut übertragen. Ich hatte mit dem Rand keinerlei Probleme. Bei tiefen Bohrungen habe ich mit zwei Händen umgegriffen. (Da das Werkstück ja fest eingespannt ist)
Spannmöglichkeiten
Die PBD 40 hat einen Schnellspanner. Dieser wird einfach bei der Bohrung auf das Werkstück gelegt und mit einem Hebel fixiert. Wenn dieser nicht benötigt wird, kann er einfach nach hinten gedreht werden.
Die Öffnung ist auf den Maximalen Bohrdurchmesser in Holz angepasst mit 40 mm. Der Anpressdruck der Backen ist gut und das Werkstück wird sicher in der Position gehalten.
Mit Schnellspannvorrichtung lassen sich schnell und gut die Werkstücke befestigen und halten auch bombenfest, bei Weichholz jedoch sollte immer etwas Restholz dazwischen gelegt werden.
Bei Spannen mancher untypischen Werkstücken (Naturholz, Sterne, etc.) hatte ich die Idee zwei Spannbacken an den Fuß anzubringen wäre spitze!
Hintergrund ist das ich schon ein paar mal etwas gebohrt habe, wo ich die Spannbacken nicht in der Nähe der Bohrung verwenden konnte, sondern seitlich versetzen musste.
Die Backen konnten also, Werkstück bedingt, an der Bohrung nicht halten.
Wenn man am Fuß zwei Backen montieren könnte, wo ich entweder eine nur nutzen kann oder beide, eine Rechts und eine Links auf das Werkstück, damit sich dieses nicht wegdrehen kann. Gut könnte ich mir das auch als optionales Zubehör vorstellen.
Platzbedarf
Da ich eine sehr kleine Werkstatt besitze, habe ich nicht ganz so viele Stellmöglichkeiten auf den Werktischen. Deshalb stelle ich die Tischbohrmaschine immer in die Ecke, wenn ich sie nicht benötige. Da stört sie mich nicht und ist ja schnell wieder hingestellt. Durch die große Grundplatte, steht die Maschine auch sehr sicher.
Gerade Bohrungen
Bei mir sind die Bohrlöcher immer gerade verlaufen. Der Bohrer wurde nicht weggedrückt. Dafür habe ich habe ich die Maschine kurz über dem Werkstück eingestellt und bin dann immer langsam (sicherlich langsamer als nötig) ins Material rein.
Ergebnisse
Wie man schon an der Grundstimmung des Berichtes merkt, bin ich von den Ergebnissen und der Maschine begeistert. Alle Bohrungen sind sauber geworden, ob Holz oder Metall.
Ich habe sogar ältere Projekte (mit offenen Bohrungen) nochmals rausgeholt und aufgebohrt.
Dabei kann ich sagen, dass ich immer mit den Ergebnissen sehr zufrieden war. Prinzipiell sollte man sich auch bei einer Tischbohrmaschine Zeit nehmen. Klingt schon etwas blöd aber ich hatte das Gefühl, wenn ich zu starken Druck ausüben kann der Bohrer durch die Holzfasern eher weg gedrückt werden.
Tabelle an Maschine
Die Tabelle an der Maschine ist sehr hilfreich. Vielleicht sollte jedoch auch Holz mit angezeigt werden.
In dem Wissensbereich auf 1-2-Do befindet sich auch eine Sehr schöne Tabelle (http://www.1-2-do.com/wissen/index.php/Bohrer), die wäre auch was für die Anleitung
Werkzeugwechsel
Der Wechsel der Bohrer ging bei mir hervorragend. Bohrer rein und mit der Hand das Futter festdrehen. Dann noch das Futter „locken“ und fertig. Hatte nie Probleme und ging immer zügig. Werde mir irgendwann ein zusätzliches Futter holen, was ich in das jetzige einspannen kann, für Bohrer kleiner 1 mm.
Randbemerkung:
In der Bedienungsanweisung steht das in Holz maximal mit einem Durchmesser von 40 mm gebohrt werden kann mit der PBD. Vorab 45 mm geht auch.
Dies finde ich sehr schade, denke das die Maschine sicherlich mehr schafft, denn bei 45 mm hatte ich keinerlei Probleme.
So nun damit ich es nicht vergesse, noch kurz zu den Fragen
1. Welche Anwendungen habe ich mit der PBD 40 umgesetzt?
- Bohrungen in Holz (Fichte, Kiefer, Buche) und Metall
- Sacklochbohrungen (10- 45 mm Durchmesser) in Holz
- Tiefe Sacklochbohrungen bis 6 cm
- Serienbohrungen mit Längsanschlag
2. Wie beurteile ich die Leistung der PBD 40?
Ich bin nie an eine Leistungsgrenze gekommen. Die Leistung der PBD 40 hat mich bei meinen bisherigen Anwendungen überzeugt.
3. Wie leicht fällt mir die Handhabung?
Nachdem ich die Anleitung gelesen hatte und ein paar Sachen mit Resthölzern ausprobiert hatte, war mir die Bedienung der Maschine ziemlich schnell klar. Wie oben schon beschrieben, gibt es nix wirklich auszusetzen an der PBD 40. Handrad lässt sich gut bedienen,
Laser ist bei mir genau, Tiefenanzeige arbeitet genau, Tiefenanschlag funktioniert und der Schnellspanner erfüllt auch seinen Zweck.
4. Bin ich zufrieden mit den Arbeitsergebnissen?
Das Arbeitsergebnis sind saubere und gerade Löcher. So wie ich es von einer Tischbohrmaschine erwarte habe. Meine Maschine hat auch so gut wie kein Spiel. Dazu fixiere ich immer auch die Höheneinstellung.
Also ja ich bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden.
5. Erfüllt die PBD 40 meine Anforderungen und Erwartungen?
Die PBD 40 erfüllt alle meine Anforderungen und Erwartungen. Es gibt ein paar winzige Funktionen die mir noch gefallen würden, diese Fallen sind jedoch ehern für spezielle Arbeiten ausschlaggebend.
- Bohrungen in Holz mit Durchmesser größer 40mm
- Zusätzlicher Schnellspanner (optionales Zubehör)
- Anordnung LED
6. Was könnte verbessert werden?
Im Prinzip stört mich nicht wirklich etwas an der Maschine. Sie arbeitet genau, hat schöne Zusatzfunktionen (Laser, Beleuchtung, Schnellspanner, Längsanschlag) und steht sicher auf der großen Grundplatte.
Ich wurde und habe Sie jeden Heimwerker in meinem Umfeld weiterempfehlen.
Deshalb möchte ich mich auch zum Schluss nochmals für den Test bedanken. Es hat mir Freude gemacht mit der Maschine zu arbeite und Ideen umzusetzen. Welche ich auch beld hier vorstellen, sobald sich der Bohrstab gelegt hat ;)
Die PBD 40, eine "runde" Sache 1 Kommentar
Vom 31.01.12 Geändert 2012-01-31 01:46:34
TESTBERICHT BOSCH PBD 40
Zunächst möchte ich mich hier noch einmal Bedanken für diesen Test ausgewählt worden zu sein.
Lieferumfang:
positiv Die PBD 40 wurde mit einer Ausstattung geliefert, welche ein sofortiges Beginnen der Arbeit ermöglicht:
- Bohrer 6mm
- Bohrer 8mm
- Bohrer 10 mm
- Forstnerbohrer 10 mm
- Forstnerbohrer 30 mm
negativ Leider fehlt einer Übersicht weiterer verfügbarer Werkzeuge (mit Bestellnummern).
Für den beiliegenden Imbusschlüssel habe ich ein Loch in die Abdeckung des Führungsrohr gebohrt um ihn bei Bedarf schnell zur Hand zu haben.
Inbetriebnahme:
Nachdem die Maschine auf der Fußplatte montiert war, konnte der Test sofort starten. Schon bei der ersten Inbetriebnahme schlägt das Herz des Heimwerkers höher.
Sofort wurden die ersten Funktionen erkundet und die Höchstdrehzahl angefahren. Die Maschine glänzte sofort mit satten 2500 Umdrehungen.
Bedienung:
Da die Anleitung nicht sofort nach dem Auspacken gelesen wurde, erfolgte hier nun zunächst ein kurzes Studium, um mich mit den einzelnen Bauteilen und deren Funktionen vertraut zu machen.
Bohren I:
Zunächst erfolgte das Erstellen von Serienbohrungen als Sacklöcher. Bereits nach kurzer Einstellung der Maschine konnten x-Fach wiederholbare Bohrungen angefertigt werden.
Das hierbei entstandene Projekt „Multifunktions-Spielbrett“ folgt in kürze.
positiv Die feine Justierung der Bohrtiefe durch die Anzeige im Bedienfeld war hier eine der großen Stärken.
Auch der Laser konnte hier Punkten, da hierdurch ein schnelles neupositionieren des Werkstück möglich war.
negativ Leider kam hier bereits die erste Schwäche der Maschine zum Vorschein, da das Laserkreuz um ca. 0,5 mm von der Mitte des Bohrlochs abweicht.
Bohren II:
Nach dem Bohren von Sacklöchern auf einer Fläche, wurden die Anforderungen beim Bohren einer Kugel nun etwas angehoben. Da das Bohren einer Kugel auf der Fußplatte nicht ohne weiteres möglich ist, wurde zunächst eine Auflage gefertigt. Die Resultate sind im Projekt „Party-Igel für herzhafte und süße Spieße“ zu bestaunen
positiv Auch hier zählte die feine Justierung der Bohrtiefe durch die Anzeige im Bedienfeld zu den wahren Stärke der Maschine.
negativ Leider setzte sich hier der negative Effekt des Laserkreuz fort und brachte ein neues zum Vorschein. Wie auf dem Video zu erkennen ist, wird das Laserkreuz auf den letzten Millimetern vor dem Eintauchen in das Werkstück durch den Bohrer verdeckt.
Des Weiteren ist die Arbeitsfläche durch die LED zwar sehr schön ausgeleuchtet, doch leider kommt es auf den letzten Millimetern vor dem Eintauchen in das Werkstück zu einem Schattenwurf auf dem Werkstück welcher durch den Schnellspanner verursacht wird.
Bohren III:
Durch die präzise Einstellung der Drehzahl lassen sich auch Materialien wie Edelstahl, ohne Probleme bearbeiten
Bohren IV:
Durch die Form der Fußplatte und den Schnellspanner lassen sich auch runde Materialien ohne weiteres Zubehör bearbeiten.
Handhabung:
Im Gesamtbild, der Leistung und der Bedienung macht die PBD 40 einen soliden Eindruck welcher sich beim Arbeiten bestätigt.
positiv Sehr positiv hat sich die feine Justierung der Bohrtiefe, gerade bei wiederholbaren Ergebnissen, hervorgetan. Auch die hervorragende Einstellmöglichkeit für die Drehzahl (ohne Riemenwechsel) hat mit sehr gefallen.
negativ Leider hat das Handrad etwas Spiel (was sich jedoch nicht negativ auf die Ergebnisse auswirkt).
Auch die Knebel zum Feststellen der Höhe sowie der Bohrtiefe machen zunächst einen „billigen“ Eindruck, da sie wackelig sind. Auch die Aussage der Bedienungsanleitung dass diese sich durch herausziehen und verstellen in eine „ergonomische“ Stellung bringen lassen träg nicht wirklich zu einer Verbesserung dieses Eindruck bei.
Nun zu den Testspezifischen Fragen:
1. Welche Anwendungen hast Du mit der PBD 40 gemacht ?: Zum Test der PBD 40 wurden Sacklochbohrungen in flache und runde Werkstücke angefertigt. Bei der Erstellung lag sowohl die präzise Bohrtiefe als auch die Wiederholbarkeit der Bohrungen im Fokus des Test.
Zur Abrundung des Tests erfolgten des Weiteren Bohrungen in Edelstahl, Aluminium und die Anwendung eines 30mm Forstnerbohrer.
2. Wie beurteilst Du die Leistung der PBD 40 ?: Ich habe die Maschine sowohl in verschiedenen Hölzern als auch in verschiedenen Metallen, mit Bohrern verschiedener Durchmessern getestet. Die jeweils gewählte (und an das Material und den Durchmesser angepasste) Geschwindigkeit wurde von der Maschine ohne Probleme geleistet. Auch die elektronische Nachregulierung ließ an dieser Stelle keine Wünsche offen.
3. Wie leicht fällt Dir die Handhabung ?: Die Handhabung ist mir vom ersten Moment an in Fleich und Blut über gegangen. Einzig die Bedienknöpfe am Display könnten in der Größe an „Männerhände“ angepasst werden.
4. Bist Du zufrieden mit den Arbeitsergebnissen ?: Alle Arbeitsergebnisse erfüllen meine Ansprüche in vollem Umfang. Hier wurde eine Maschine mit Fokus auf den Kunden entwickelt.
5. Erfüllt die PBD 40 Deine Anforderungen und Erwartungen ?: Für den Hobbybereich lässt diese Maschine nur wenige Anforderungen offen. Lediglich das Spiel des Handrad sowie der Feststellknebel lässt hier noch etwas zu wünschen übrig.
6.Was können wir zukünftig an der PBD 40 verbessern ?: Die Qualitätserwartungen welche auch bei dieser Maschine mit dem Namen BOSCH verbunden werden sollten auch bis zum Ende verfolgt werden.
Auch wenn die Maschine noch sehr neu am Markt ist, hätte ich mir einen Hinweis auf bereits vorhandenes Zubehör gewünscht.
Fazit: Da ich bereits in der Vergangenheit eine Standbohrmaschine besaß, habe ich die Vorzüge einer Standbohrmaschine bereits kennen und schätzen gelernt. Die neue PDB 40 hat mich mit ihren Funktionen begeistert und stellt das Ergebnis einer durchdachten Entwicklung dar.
Alle Arbeitsergebnisse des Test werden in Kürze als Projekte veröffentlicht
Zunächst möchte ich mich hier noch einmal Bedanken für diesen Test ausgewählt worden zu sein.
Lieferumfang:
positiv Die PBD 40 wurde mit einer Ausstattung geliefert, welche ein sofortiges Beginnen der Arbeit ermöglicht:
- Bohrer 6mm
- Bohrer 8mm
- Bohrer 10 mm
- Forstnerbohrer 10 mm
- Forstnerbohrer 30 mm
negativ Leider fehlt einer Übersicht weiterer verfügbarer Werkzeuge (mit Bestellnummern).
Für den beiliegenden Imbusschlüssel habe ich ein Loch in die Abdeckung des Führungsrohr gebohrt um ihn bei Bedarf schnell zur Hand zu haben.
Inbetriebnahme:
Nachdem die Maschine auf der Fußplatte montiert war, konnte der Test sofort starten. Schon bei der ersten Inbetriebnahme schlägt das Herz des Heimwerkers höher.
Sofort wurden die ersten Funktionen erkundet und die Höchstdrehzahl angefahren. Die Maschine glänzte sofort mit satten 2500 Umdrehungen.
Bedienung:
Da die Anleitung nicht sofort nach dem Auspacken gelesen wurde, erfolgte hier nun zunächst ein kurzes Studium, um mich mit den einzelnen Bauteilen und deren Funktionen vertraut zu machen.
Bohren I:
Zunächst erfolgte das Erstellen von Serienbohrungen als Sacklöcher. Bereits nach kurzer Einstellung der Maschine konnten x-Fach wiederholbare Bohrungen angefertigt werden.
Das hierbei entstandene Projekt „Multifunktions-Spielbrett“ folgt in kürze.
positiv Die feine Justierung der Bohrtiefe durch die Anzeige im Bedienfeld war hier eine der großen Stärken.
Auch der Laser konnte hier Punkten, da hierdurch ein schnelles neupositionieren des Werkstück möglich war.
negativ Leider kam hier bereits die erste Schwäche der Maschine zum Vorschein, da das Laserkreuz um ca. 0,5 mm von der Mitte des Bohrlochs abweicht.
Bohren II:
Nach dem Bohren von Sacklöchern auf einer Fläche, wurden die Anforderungen beim Bohren einer Kugel nun etwas angehoben. Da das Bohren einer Kugel auf der Fußplatte nicht ohne weiteres möglich ist, wurde zunächst eine Auflage gefertigt. Die Resultate sind im Projekt „Party-Igel für herzhafte und süße Spieße“ zu bestaunen
positiv Auch hier zählte die feine Justierung der Bohrtiefe durch die Anzeige im Bedienfeld zu den wahren Stärke der Maschine.
negativ Leider setzte sich hier der negative Effekt des Laserkreuz fort und brachte ein neues zum Vorschein. Wie auf dem Video zu erkennen ist, wird das Laserkreuz auf den letzten Millimetern vor dem Eintauchen in das Werkstück durch den Bohrer verdeckt.
Des Weiteren ist die Arbeitsfläche durch die LED zwar sehr schön ausgeleuchtet, doch leider kommt es auf den letzten Millimetern vor dem Eintauchen in das Werkstück zu einem Schattenwurf auf dem Werkstück welcher durch den Schnellspanner verursacht wird.
Bohren III:
Durch die präzise Einstellung der Drehzahl lassen sich auch Materialien wie Edelstahl, ohne Probleme bearbeiten
Bohren IV:
Durch die Form der Fußplatte und den Schnellspanner lassen sich auch runde Materialien ohne weiteres Zubehör bearbeiten.
Handhabung:
Im Gesamtbild, der Leistung und der Bedienung macht die PBD 40 einen soliden Eindruck welcher sich beim Arbeiten bestätigt.
positiv Sehr positiv hat sich die feine Justierung der Bohrtiefe, gerade bei wiederholbaren Ergebnissen, hervorgetan. Auch die hervorragende Einstellmöglichkeit für die Drehzahl (ohne Riemenwechsel) hat mit sehr gefallen.
negativ Leider hat das Handrad etwas Spiel (was sich jedoch nicht negativ auf die Ergebnisse auswirkt).
Auch die Knebel zum Feststellen der Höhe sowie der Bohrtiefe machen zunächst einen „billigen“ Eindruck, da sie wackelig sind. Auch die Aussage der Bedienungsanleitung dass diese sich durch herausziehen und verstellen in eine „ergonomische“ Stellung bringen lassen träg nicht wirklich zu einer Verbesserung dieses Eindruck bei.
Nun zu den Testspezifischen Fragen:
1. Welche Anwendungen hast Du mit der PBD 40 gemacht ?: Zum Test der PBD 40 wurden Sacklochbohrungen in flache und runde Werkstücke angefertigt. Bei der Erstellung lag sowohl die präzise Bohrtiefe als auch die Wiederholbarkeit der Bohrungen im Fokus des Test.
Zur Abrundung des Tests erfolgten des Weiteren Bohrungen in Edelstahl, Aluminium und die Anwendung eines 30mm Forstnerbohrer.
2. Wie beurteilst Du die Leistung der PBD 40 ?: Ich habe die Maschine sowohl in verschiedenen Hölzern als auch in verschiedenen Metallen, mit Bohrern verschiedener Durchmessern getestet. Die jeweils gewählte (und an das Material und den Durchmesser angepasste) Geschwindigkeit wurde von der Maschine ohne Probleme geleistet. Auch die elektronische Nachregulierung ließ an dieser Stelle keine Wünsche offen.
3. Wie leicht fällt Dir die Handhabung ?: Die Handhabung ist mir vom ersten Moment an in Fleich und Blut über gegangen. Einzig die Bedienknöpfe am Display könnten in der Größe an „Männerhände“ angepasst werden.
4. Bist Du zufrieden mit den Arbeitsergebnissen ?: Alle Arbeitsergebnisse erfüllen meine Ansprüche in vollem Umfang. Hier wurde eine Maschine mit Fokus auf den Kunden entwickelt.
5. Erfüllt die PBD 40 Deine Anforderungen und Erwartungen ?: Für den Hobbybereich lässt diese Maschine nur wenige Anforderungen offen. Lediglich das Spiel des Handrad sowie der Feststellknebel lässt hier noch etwas zu wünschen übrig.
6.Was können wir zukünftig an der PBD 40 verbessern ?: Die Qualitätserwartungen welche auch bei dieser Maschine mit dem Namen BOSCH verbunden werden sollten auch bis zum Ende verfolgt werden.
Auch wenn die Maschine noch sehr neu am Markt ist, hätte ich mir einen Hinweis auf bereits vorhandenes Zubehör gewünscht.
Fazit: Da ich bereits in der Vergangenheit eine Standbohrmaschine besaß, habe ich die Vorzüge einer Standbohrmaschine bereits kennen und schätzen gelernt. Die neue PDB 40 hat mich mit ihren Funktionen begeistert und stellt das Ergebnis einer durchdachten Entwicklung dar.
Alle Arbeitsergebnisse des Test werden in Kürze als Projekte veröffentlicht
Testbericht für die PBD40 - Hundeintelligenzspiel 1 Kommentar
Vom 30.01.12 Geändert 2012-01-30 16:55:15
Da ich letztes Jahr in den Wintermonaten viel mit meinem Beagle Intelligenzspielzeuge trainiert habe und sie richtig verrückt auf diese ist.
Kam mir dann irgendwann mal die Idee eines selbst zu bauen und somit durchforstet ich das Internet, nach den unterschiedlichsten Möglichkeiten und bin auf ganz viele spaßige Idee, für die Kleine gestoßen.
Als ich dann den Produkttest, von der PBD 40, gesehen hatte, war ich total begeistert, da ich genauso eine Maschine für die Umsetzung meine Spielzeugidee benötigte. Ich besprach meine Ideen mit meine Freund und meinem Pap`s (da beide nun wirklich mehr Erfahrung mit der Materie Holz und dem Bearbeiten haben, als ich), ob meine Ideen überhaupt umsetzbar sind. Nach einigen kleineren Änderungen und dem Eintreffen der PBD 40 konnte es dann losgehen! *freu
Die kurze Anleitung habe ich erst so wirklich an der Maschine verstanden, die vielen Sprachen machen sie doch relativ dick und unüberschaubar.
Der Aufbau war selbst für mich Fast – Frischling super einfach und es ist einfach nur genial, das ihr da schon Bohrer mit dazugelegt hattet!! VIELEN DANK!!
So nun konnte ich starten und ich muss wirklich gestehen, ich habe noch nie mit so einer Maschine gearbeitet, somit ist es mir dann wirklich mehrmals passiert, dass ich die Maschine nicht verriegelt hatte und die Bohrtiefe nicht genau war, aber zum Glück habe ich es doch relativ frühzeitig gemerkt und es sind keine großen Fehler passiert.
Die Beleuchtung an der Maschine finde ich persönlich klasse, da unsere Werkstatt nicht sonderlich gut ausgeleuchtet ist oder zumindest meinen Platz zum Werkeln, aber egal dafür hat die Maschine ja das passende Zubehör.
Auch den Laser find ich klasse, wobei er in kleinwenig aus dem Bohrzentrum ist. Das habe ich bei den Rundhölzern mit den einzelnen Buchstaben gemerkt. Leider habe ich das Rundholz verdreht und somit ist die Ungenauigkeit sichtbar.
Bei meinem Projekt ist es jetzt nicht wirklich gravierend, das der Laser nicht super genau ist, aber wenn richtige Profi` s mit der Maschine arbeiten, denke ich sollte man sie entweder genauer bauen oder sodass derjenige die Möglichkeit hat den Laser irgendwie nach zu justieren, denn für den Preis, sollte man das eigentlich schon erwarten. (Sorry, für meine offene und ehrliche Meinung, aber ich denke, das ist wichtig ist für einen Produkttest!)
Des Weiteren bin ich super begeistert von der Digitalen Tiefen- und Drehzahleinstellung!
Auch die Lautstärke war in Ordnung für mich, aber sie ist, wie schon erwähnt, wirklich mein erstes Gerät, dieser Art ist.
Wobei ich einige Probleme hatte war die Halteklammer, die hat sich manchmal wirklich so was von verkantet, das ich echte Probleme hatte sie zu lösen. Auch habe ich gemerkt, dass ein Schraubstock (da ich persönlich keinen habe!), für meine kleinen Bauteile wirklich praktisch wäre und es wäre toll, wenn dieser gleich mitgeliefert werden würde.
Ich möchte mich ganz herzlich bedanken, dass ich zu den glücklichen Produkttestern gehören durfte und es hat mir wirklich super viel Spaß bereitet! VIELEN DANK
So nun zu den Fragen:
1) Welche Anwendungen hast du mit der PBD 40 gemacht?
Einen Intelligenztrainer für Hunde
2) Wie beurteilst du die Leistung der PBD 40?
Selbst Löcher von 50mm Durchmesser bohrte die PBD 40 ohne Probleme.
Leistung ist genug da.
3) Wie leicht fällt dir die Handhabung?
Zur Einstellung der Bohrtiefe muss ich mich konzentrieren, weil einige Punkte zu beachten sind. Aber die Digitalanzeige hilft sehr beim Einstellen. Die digitale Drehzahlanzeige ist toll.
4) Bist du zufrieden mit den Arbeitsergebnissen?
Ich hätte nie gedacht, dass das Spielzeug so toll wird. Ich bin absolut zufrieden.
5) Erfüllt die PBD 40 deine Anforderungen und Erwartungen?
Ich habe zwar keine Vergleichsmöglichkeiten, aber die PBD 40 hat alles, was ich mir von so einer Maschine gewünscht habe.
6) Was können wir zukünftig an der PBD 40 verbessern?
Der Schraubstock hat mir echt gefehlt.
Kam mir dann irgendwann mal die Idee eines selbst zu bauen und somit durchforstet ich das Internet, nach den unterschiedlichsten Möglichkeiten und bin auf ganz viele spaßige Idee, für die Kleine gestoßen.
Als ich dann den Produkttest, von der PBD 40, gesehen hatte, war ich total begeistert, da ich genauso eine Maschine für die Umsetzung meine Spielzeugidee benötigte. Ich besprach meine Ideen mit meine Freund und meinem Pap`s (da beide nun wirklich mehr Erfahrung mit der Materie Holz und dem Bearbeiten haben, als ich), ob meine Ideen überhaupt umsetzbar sind. Nach einigen kleineren Änderungen und dem Eintreffen der PBD 40 konnte es dann losgehen! *freu
Die kurze Anleitung habe ich erst so wirklich an der Maschine verstanden, die vielen Sprachen machen sie doch relativ dick und unüberschaubar.
Der Aufbau war selbst für mich Fast – Frischling super einfach und es ist einfach nur genial, das ihr da schon Bohrer mit dazugelegt hattet!! VIELEN DANK!!
So nun konnte ich starten und ich muss wirklich gestehen, ich habe noch nie mit so einer Maschine gearbeitet, somit ist es mir dann wirklich mehrmals passiert, dass ich die Maschine nicht verriegelt hatte und die Bohrtiefe nicht genau war, aber zum Glück habe ich es doch relativ frühzeitig gemerkt und es sind keine großen Fehler passiert.
Die Beleuchtung an der Maschine finde ich persönlich klasse, da unsere Werkstatt nicht sonderlich gut ausgeleuchtet ist oder zumindest meinen Platz zum Werkeln, aber egal dafür hat die Maschine ja das passende Zubehör.
Auch den Laser find ich klasse, wobei er in kleinwenig aus dem Bohrzentrum ist. Das habe ich bei den Rundhölzern mit den einzelnen Buchstaben gemerkt. Leider habe ich das Rundholz verdreht und somit ist die Ungenauigkeit sichtbar.
Bei meinem Projekt ist es jetzt nicht wirklich gravierend, das der Laser nicht super genau ist, aber wenn richtige Profi` s mit der Maschine arbeiten, denke ich sollte man sie entweder genauer bauen oder sodass derjenige die Möglichkeit hat den Laser irgendwie nach zu justieren, denn für den Preis, sollte man das eigentlich schon erwarten. (Sorry, für meine offene und ehrliche Meinung, aber ich denke, das ist wichtig ist für einen Produkttest!)
Des Weiteren bin ich super begeistert von der Digitalen Tiefen- und Drehzahleinstellung!
Auch die Lautstärke war in Ordnung für mich, aber sie ist, wie schon erwähnt, wirklich mein erstes Gerät, dieser Art ist.
Wobei ich einige Probleme hatte war die Halteklammer, die hat sich manchmal wirklich so was von verkantet, das ich echte Probleme hatte sie zu lösen. Auch habe ich gemerkt, dass ein Schraubstock (da ich persönlich keinen habe!), für meine kleinen Bauteile wirklich praktisch wäre und es wäre toll, wenn dieser gleich mitgeliefert werden würde.
Ich möchte mich ganz herzlich bedanken, dass ich zu den glücklichen Produkttestern gehören durfte und es hat mir wirklich super viel Spaß bereitet! VIELEN DANK
So nun zu den Fragen:
1) Welche Anwendungen hast du mit der PBD 40 gemacht?
Einen Intelligenztrainer für Hunde
2) Wie beurteilst du die Leistung der PBD 40?
Selbst Löcher von 50mm Durchmesser bohrte die PBD 40 ohne Probleme.
Leistung ist genug da.
3) Wie leicht fällt dir die Handhabung?
Zur Einstellung der Bohrtiefe muss ich mich konzentrieren, weil einige Punkte zu beachten sind. Aber die Digitalanzeige hilft sehr beim Einstellen. Die digitale Drehzahlanzeige ist toll.
4) Bist du zufrieden mit den Arbeitsergebnissen?
Ich hätte nie gedacht, dass das Spielzeug so toll wird. Ich bin absolut zufrieden.
5) Erfüllt die PBD 40 deine Anforderungen und Erwartungen?
Ich habe zwar keine Vergleichsmöglichkeiten, aber die PBD 40 hat alles, was ich mir von so einer Maschine gewünscht habe.
6) Was können wir zukünftig an der PBD 40 verbessern?
Der Schraubstock hat mir echt gefehlt.
Testbericht PBD 40 2 Kommentare
Vom 29.01.12 Geändert 2012-01-29 22:07:18
PBD 40 Testbericht
Johannes Loew
Hallo liebe Leser!
An dieser Stelle möchte ich mich wieder bei dem 1-2-do.com Team und Bosch für die PBD 40 Standbohrmaschine bedanken.
Meinen Testbericht habe ich wieder in 6 Bereiche gegliedert.
1. Lieferumfang und Verpackung
2. Erscheinungsbild
3. Technische Daten
4. Erster Test (Handhabung)
5. Verwendung bei meinen Projekten
6. Fazit (Pro-Contra)
Lieferumfang und Verpackung:
Die Standbohrmaschine PBD 40 wird in einem robusten Karton geliefert. Sie wird durch 2 Hartkartonschalen sicher stabilisiert und ist auch so bei Transport vor Schlägen etc geschützt. Ein Koffer ist in diesem Falle nicht nötig und auch eher unpraktisch, da man eine Standbohrmaschine nur selten aus dem Keller bewegt, um sie zum Beispiel auf eine Baustelle mitzunehmen. Der Karton ist für Reisen völlig ausreichend. Im Startequipment ist die gesamte Standbohrmaschine inkl. Einspannhilfe und Anschlag für den Sockel. Zudem wird noch ein kleiner Imbus mitgeliefert um die Standbohrmaschine mit dem Sockel zu verbinden. Die Bedienungsanleitung ist recht übersichtlich.
Erscheinungsbild:
Von außen betrachtet und auf den ersten Blick erscheint die PBD 40 gegenüber herkömmlichen Standborhmaschinen recht klein. Werkzeugauflage als auch Verbindungsrohr zwischen Auflage und der eigentlichen Bohrmaschine sind wie bei gewöhnlichen Standbohrmaschinen gleich. Die Bohreinheit ist sehr kompakt und dadurch übersichtlich. Das eingebaute Display erleichtert die Bedienung sowie das Laserfadenkreuz als auch die 2 zur Verfügung stehenden LEDs, mit denen der Arbeitsplatz und das Werkstück ausgeleuchtet werden kann. Das Drehrad ist mittels Softgrip gut zu bedienen und Abrutschen wird verhindert. Das Bohrfutter ist werkzeuglos bedienbar und das sogar einhändig! Der Korpus besteht aus hartem Kunststoff, der Sockel aus leichtem Aluminium, was wiederum den Transport erleichtert.
Technische Daten:
Nennaufnahme: 710 W
Leerlaufdrehzahl: 200 – 2.500 min-1
Leerlaufdrehzahl (1. Gang / 2. Gang) 200 – 850 / 2.500 min-1
Lasertyp: Fadenkreuz aus 2 Laserlinien
Max. Bohr-Ø in Stahl: 13 mm
Max. Bohr-Ø in Holz: 40 mm
Bohrfutterspannbereich: 1,5 – 13 mm
Bohrhub: 90 mm
Maße Grundplatte (B x T x H): 330 x 350 x 30 mm
Maschinengewicht: 11,2 kg
Kabellänge: ca 180cm
Max Bohrhöhe ohne Bohrer (Von Sockel bis Bohrfutter): ca 28cm
Größe Einspannhilfe (BxT): 7x14cm
Lochdurchmesser Spannfuß: 4,5cm
Erster Test (Handhabung):
Leider konnte ich die PBD 40 nicht wie geplant bei meinem Lautsprecher Projekt verwenden, da sich mein Dremel Trio noch in der Reklamation befindet. Dadurch habe ich zurzeit nicht die Möglichkeit die komplexen Formen der Lautsprecher ordentlich auszuschneiden. Aufgrund dessen muss ich dieses Projekt erst einmal verschieben. Die PBD 40 kam daraufhin bei meinem Casemoddingprojekt wie geplant, aber auch bei einer extra für den Test ausgedachten Testreihe zum Einsatz.
Ich unterteile auch hier wieder in einzelne Bereiche, damit der Test sich leichter lesen lässt.
Werkzeugauflage, Einspannhilfe und Parallelanschlag:
Die Werkzeugauflage ist exakt plan und recht groß, so dass auch größerer Werkstücke problemlos bearbeitet werden können. Das Loch für die Bohrer ist groß genug dimensioniert. Mit Hilfe der Einspannhilfe lassen sich so gut wie alle Formen einspannen oder halten. Bei komplexen Formen wie z.B. meinem Orc-Schädel sollte man allerdings auch noch selbst festhalten und sich nicht nur auf die Einspannhilfe verlassen. Bei geraden Werkstücken können die Einspannbacken problemlos aufgedrückt werden und man braucht diese dann nicht mehr festhalten. Der Parallelanschlag erfüllt seinen Zweck und ist zudem noch eine gute zusätzliche Halterung für Freihandbohrungen.
Bohreinheit:
Das Display ist gut leserlich und die Einstellmöglichkeiten komfortabel. Man hat insgesamt 2 Gänge: der 1. Gang für kleine Drehzahlen, aber mit kräftigem Drehmoment Er ist gut geeignet für Forstnerbohrer oder dergleichen. Der 2. Gang bietet eine hohe Drehzahl und ist dadurch gut geeignet für Stahl, Aluminium etc. Das Bohrfutter ist einhändig und ohne Werkzeug bedienbar. Für mich ist es ein großer Vorteil, da man so den Bohrer problemlos und vor allem exakt einspannen kann. Lästiges Werkzeug entfällt beim Einspannen und die Sicherung schützt vor Öffnen des Bohrfutters. Der handfeste Anzug des Bohrers ist völlig ausreichend und bei mir hat sich bisher noch kein Bohrer im Futter gedreht.
Des Weiteren ist positiv anzumerken, dass man die Bohreinheit und nicht die Werkzeugauflage wie bei vielen anderen Standbohrmaschinen auf das Werkstück zubewegt. Dies erleichtert die Arbeit vor allem, wenn man bereits ein Werkstück eingeklemmt hat und einen größeren und längeren Bohrer einspannen muss. Man kann einfach die Bohreinheit hochfahren und muss nicht das Werkstück samt Auflage herunterfahren. Erneutes justieren ist bei der PBD 40 so in der Regel nicht nötig! Dies spart Zeit.
Höhenmesseinheit:
Durch die Höhenmesseinheit kann man sehr genaue Bohrungen realisieren. Zuerst fährt man mit dem Bohrer bis auf das Werkstück und resettet dann die Tiefeneinstellung. Dies ist nun der neue Nullpunkt, also direkt auf der Werkstückoberfläche. Nun stellt man die gewünschte Tiefe mittels Voranschlag und Display genau ein. Das Werkstück wieder einklemmen und solange bohren, bis man auf Widerstand des Voranschlags stößt. Bei mir waren die Abweichungen bei Holz selten höher als 0,5-1mm, Stahl >0,5mm. Bei Holz ist dies schon eigentlich sehr genau. Bei Stahl für den Heimwerker völlig ausreichend!
Ein kleines Manko bleibt an dieser Stelle: Wenn man nur mit Display bohrt und keinen Voranschlag eingestellt hat kann durch zu festes Drücken am Rad eine Abweichung von 3mm entstehen.
Laserfadenkreuz und LED-Beleuchtung:
Das Laserfadenkreuz ist bei mir sehr genau. Es trifft fast exakt den Mittelpunkt des Bohrers. Es bleibt bei mir auch nach Höhenverstellung genau! Für mich ist das Fadenkreuz vor allem beim Zähnebohren des Orc-Schädels eine gute Hilfe. Man kann direkt anpeilen ohne den Bohrer vorher aufzusetzen! Die LED-Beleuchtung erfüllt auch ihren Zweck ist jedoch in Verbindung mit Laser manchmal von Nachteil, da man durch diese das Laserfadenkreuz schlechter sieht.
Pro's:
+ Kompaktheit
+ kräftiges Drehmoment
+ Bohrfutter werkzeuglos bedienbar
+ Sicherung am Bohrfutter
+ Bohrheinheit wird verschoben und die Werkzeugauflage bleibt starr; Dadurch kein nachjustieren bei erneutem Bohrerwechsel etc.
+ Laserfadenkreuz erleichtert Anpeilen
+ Mit Voranschlag recht genaue Bohrtiefen
+ Drehzahl stufenlos einstellbar 200-2480 U/min
+ 2 Gänge für verschiedene Anwendungen
+ Rad erleichtert für mich die Bedienung. Man kann sogar direkt in der Hocke vor der Maschine arbeiten :)
+ genaue Bohrungen
Contra's:
- ohne Vornaschlag leichte Tiefenmessunsicherheit
- LED-Licht in Verbindung mit Fadenkreuz zu hell
- Einspannhilfe nicht immer günstig: vielleicht 2 Einspannhilfen? -> Fazit: auf jeden Fall mehr
Zu guter Letzt wieder ein paar Punkte von mir: Ich finde die Bohrungen in Holz, Stahl etc. recht genau. Ich habe ein paar Fotos gemacht wo man deutlich sehen kann, dass der Bohrer keinen sichtlichen Schlag hat. Die PBD bohrt also wirklich kreisrund und eiert nicht. Die Einspannhilfe ist zwar praktisch, könnte aber in Zukunft sogar noch besser gestaltet werden, wenn man einfach links und rechts vom Sockel solche Halter hätte und diese auch noch schwenkbar wären. So könnte man noch komplexere Formen halten.
Das LED-Licht könnte evtl. bei Fadenkreuznutzung gedimmt werden. Dadurch würde es optimal ausgeleuchtet jedoch nicht zu stark, so dass der Laser immer noch bestens erkenntlich wäre.
An und für sich bin ich mit der PBD für den Heimwerkerbereich völlig zufrieden! Sie ergänzt mein Werkzeugsortiment bestens und ist für fast alle Bohrungen zu gebrauchen! Zudem bohrt sie sehr genau. Die leichte Bedienung rundet das Ganze ab. Und zu guter Letzt bin ich begeistert, dass ich die Drehzahl und die Bohrtiefe elektronisch steuern und überprüfen kann. Bei herkömmlichen Standborhmaschinen muss man ständig das Band umspulen und die Tiefenmessung ist nicht so übersichtlich wie die der PBD 40. Für mich eine rundum gelungene Standbohrmaschine!
Johannes Loew
Hallo liebe Leser!
An dieser Stelle möchte ich mich wieder bei dem 1-2-do.com Team und Bosch für die PBD 40 Standbohrmaschine bedanken.
Meinen Testbericht habe ich wieder in 6 Bereiche gegliedert.
1. Lieferumfang und Verpackung
2. Erscheinungsbild
3. Technische Daten
4. Erster Test (Handhabung)
5. Verwendung bei meinen Projekten
6. Fazit (Pro-Contra)
Lieferumfang und Verpackung:
Die Standbohrmaschine PBD 40 wird in einem robusten Karton geliefert. Sie wird durch 2 Hartkartonschalen sicher stabilisiert und ist auch so bei Transport vor Schlägen etc geschützt. Ein Koffer ist in diesem Falle nicht nötig und auch eher unpraktisch, da man eine Standbohrmaschine nur selten aus dem Keller bewegt, um sie zum Beispiel auf eine Baustelle mitzunehmen. Der Karton ist für Reisen völlig ausreichend. Im Startequipment ist die gesamte Standbohrmaschine inkl. Einspannhilfe und Anschlag für den Sockel. Zudem wird noch ein kleiner Imbus mitgeliefert um die Standbohrmaschine mit dem Sockel zu verbinden. Die Bedienungsanleitung ist recht übersichtlich.
Erscheinungsbild:
Von außen betrachtet und auf den ersten Blick erscheint die PBD 40 gegenüber herkömmlichen Standborhmaschinen recht klein. Werkzeugauflage als auch Verbindungsrohr zwischen Auflage und der eigentlichen Bohrmaschine sind wie bei gewöhnlichen Standbohrmaschinen gleich. Die Bohreinheit ist sehr kompakt und dadurch übersichtlich. Das eingebaute Display erleichtert die Bedienung sowie das Laserfadenkreuz als auch die 2 zur Verfügung stehenden LEDs, mit denen der Arbeitsplatz und das Werkstück ausgeleuchtet werden kann. Das Drehrad ist mittels Softgrip gut zu bedienen und Abrutschen wird verhindert. Das Bohrfutter ist werkzeuglos bedienbar und das sogar einhändig! Der Korpus besteht aus hartem Kunststoff, der Sockel aus leichtem Aluminium, was wiederum den Transport erleichtert.
Technische Daten:
Nennaufnahme: 710 W
Leerlaufdrehzahl: 200 – 2.500 min-1
Leerlaufdrehzahl (1. Gang / 2. Gang) 200 – 850 / 2.500 min-1
Lasertyp: Fadenkreuz aus 2 Laserlinien
Max. Bohr-Ø in Stahl: 13 mm
Max. Bohr-Ø in Holz: 40 mm
Bohrfutterspannbereich: 1,5 – 13 mm
Bohrhub: 90 mm
Maße Grundplatte (B x T x H): 330 x 350 x 30 mm
Maschinengewicht: 11,2 kg
Kabellänge: ca 180cm
Max Bohrhöhe ohne Bohrer (Von Sockel bis Bohrfutter): ca 28cm
Größe Einspannhilfe (BxT): 7x14cm
Lochdurchmesser Spannfuß: 4,5cm
Erster Test (Handhabung):
Leider konnte ich die PBD 40 nicht wie geplant bei meinem Lautsprecher Projekt verwenden, da sich mein Dremel Trio noch in der Reklamation befindet. Dadurch habe ich zurzeit nicht die Möglichkeit die komplexen Formen der Lautsprecher ordentlich auszuschneiden. Aufgrund dessen muss ich dieses Projekt erst einmal verschieben. Die PBD 40 kam daraufhin bei meinem Casemoddingprojekt wie geplant, aber auch bei einer extra für den Test ausgedachten Testreihe zum Einsatz.
Ich unterteile auch hier wieder in einzelne Bereiche, damit der Test sich leichter lesen lässt.
Werkzeugauflage, Einspannhilfe und Parallelanschlag:
Die Werkzeugauflage ist exakt plan und recht groß, so dass auch größerer Werkstücke problemlos bearbeitet werden können. Das Loch für die Bohrer ist groß genug dimensioniert. Mit Hilfe der Einspannhilfe lassen sich so gut wie alle Formen einspannen oder halten. Bei komplexen Formen wie z.B. meinem Orc-Schädel sollte man allerdings auch noch selbst festhalten und sich nicht nur auf die Einspannhilfe verlassen. Bei geraden Werkstücken können die Einspannbacken problemlos aufgedrückt werden und man braucht diese dann nicht mehr festhalten. Der Parallelanschlag erfüllt seinen Zweck und ist zudem noch eine gute zusätzliche Halterung für Freihandbohrungen.
Bohreinheit:
Das Display ist gut leserlich und die Einstellmöglichkeiten komfortabel. Man hat insgesamt 2 Gänge: der 1. Gang für kleine Drehzahlen, aber mit kräftigem Drehmoment Er ist gut geeignet für Forstnerbohrer oder dergleichen. Der 2. Gang bietet eine hohe Drehzahl und ist dadurch gut geeignet für Stahl, Aluminium etc. Das Bohrfutter ist einhändig und ohne Werkzeug bedienbar. Für mich ist es ein großer Vorteil, da man so den Bohrer problemlos und vor allem exakt einspannen kann. Lästiges Werkzeug entfällt beim Einspannen und die Sicherung schützt vor Öffnen des Bohrfutters. Der handfeste Anzug des Bohrers ist völlig ausreichend und bei mir hat sich bisher noch kein Bohrer im Futter gedreht.
Des Weiteren ist positiv anzumerken, dass man die Bohreinheit und nicht die Werkzeugauflage wie bei vielen anderen Standbohrmaschinen auf das Werkstück zubewegt. Dies erleichtert die Arbeit vor allem, wenn man bereits ein Werkstück eingeklemmt hat und einen größeren und längeren Bohrer einspannen muss. Man kann einfach die Bohreinheit hochfahren und muss nicht das Werkstück samt Auflage herunterfahren. Erneutes justieren ist bei der PBD 40 so in der Regel nicht nötig! Dies spart Zeit.
Höhenmesseinheit:
Durch die Höhenmesseinheit kann man sehr genaue Bohrungen realisieren. Zuerst fährt man mit dem Bohrer bis auf das Werkstück und resettet dann die Tiefeneinstellung. Dies ist nun der neue Nullpunkt, also direkt auf der Werkstückoberfläche. Nun stellt man die gewünschte Tiefe mittels Voranschlag und Display genau ein. Das Werkstück wieder einklemmen und solange bohren, bis man auf Widerstand des Voranschlags stößt. Bei mir waren die Abweichungen bei Holz selten höher als 0,5-1mm, Stahl >0,5mm. Bei Holz ist dies schon eigentlich sehr genau. Bei Stahl für den Heimwerker völlig ausreichend!
Ein kleines Manko bleibt an dieser Stelle: Wenn man nur mit Display bohrt und keinen Voranschlag eingestellt hat kann durch zu festes Drücken am Rad eine Abweichung von 3mm entstehen.
Laserfadenkreuz und LED-Beleuchtung:
Das Laserfadenkreuz ist bei mir sehr genau. Es trifft fast exakt den Mittelpunkt des Bohrers. Es bleibt bei mir auch nach Höhenverstellung genau! Für mich ist das Fadenkreuz vor allem beim Zähnebohren des Orc-Schädels eine gute Hilfe. Man kann direkt anpeilen ohne den Bohrer vorher aufzusetzen! Die LED-Beleuchtung erfüllt auch ihren Zweck ist jedoch in Verbindung mit Laser manchmal von Nachteil, da man durch diese das Laserfadenkreuz schlechter sieht.
Pro's:
+ Kompaktheit
+ kräftiges Drehmoment
+ Bohrfutter werkzeuglos bedienbar
+ Sicherung am Bohrfutter
+ Bohrheinheit wird verschoben und die Werkzeugauflage bleibt starr; Dadurch kein nachjustieren bei erneutem Bohrerwechsel etc.
+ Laserfadenkreuz erleichtert Anpeilen
+ Mit Voranschlag recht genaue Bohrtiefen
+ Drehzahl stufenlos einstellbar 200-2480 U/min
+ 2 Gänge für verschiedene Anwendungen
+ Rad erleichtert für mich die Bedienung. Man kann sogar direkt in der Hocke vor der Maschine arbeiten :)
+ genaue Bohrungen
Contra's:
- ohne Vornaschlag leichte Tiefenmessunsicherheit
- LED-Licht in Verbindung mit Fadenkreuz zu hell
- Einspannhilfe nicht immer günstig: vielleicht 2 Einspannhilfen? -> Fazit: auf jeden Fall mehr
Zu guter Letzt wieder ein paar Punkte von mir: Ich finde die Bohrungen in Holz, Stahl etc. recht genau. Ich habe ein paar Fotos gemacht wo man deutlich sehen kann, dass der Bohrer keinen sichtlichen Schlag hat. Die PBD bohrt also wirklich kreisrund und eiert nicht. Die Einspannhilfe ist zwar praktisch, könnte aber in Zukunft sogar noch besser gestaltet werden, wenn man einfach links und rechts vom Sockel solche Halter hätte und diese auch noch schwenkbar wären. So könnte man noch komplexere Formen halten.
Das LED-Licht könnte evtl. bei Fadenkreuznutzung gedimmt werden. Dadurch würde es optimal ausgeleuchtet jedoch nicht zu stark, so dass der Laser immer noch bestens erkenntlich wäre.
An und für sich bin ich mit der PBD für den Heimwerkerbereich völlig zufrieden! Sie ergänzt mein Werkzeugsortiment bestens und ist für fast alle Bohrungen zu gebrauchen! Zudem bohrt sie sehr genau. Die leichte Bedienung rundet das Ganze ab. Und zu guter Letzt bin ich begeistert, dass ich die Drehzahl und die Bohrtiefe elektronisch steuern und überprüfen kann. Bei herkömmlichen Standborhmaschinen muss man ständig das Band umspulen und die Tiefenmessung ist nicht so übersichtlich wie die der PBD 40. Für mich eine rundum gelungene Standbohrmaschine!
Testbericht Bosch-Tischbohrmaschine PBD 40 3 Kommentare
Vom 29.01.12 Geändert 2012-01-29 21:52:57
Allgemeines
Zuerst sage ich auf diesem Wege „Danke“, dass ich testen durfte. Als „lupenreiner“ Heimwerker, der von der Kleinigkeit bis zum anspruchsvolleren Objekt vielerlei Heimwerkerarbeiten verrichtet, habe ich die PBD 40 bestimmungsgemäß ausprobiert. Als Heimwerker mit wenigen Kenntnissen was Tischbohrmaschinen betraf, lernte ich in dieser Testphase viel dazu. Meine Erfahrungen beschränkten sich vor diesem Test nur auf Bohrständer mit Bohrmaschinen und an fremden Tischbohrmaschinen zum Bohren von Löchern. Wenn man also will, schreibe ich hier einen Bericht in der Rubrik „Laie lernt Tischbohrmaschine näher kennen“.
Punkt 1, Gefühl für Maschine und Materialien.
Begonnen habe ich mit dem genauen Lesen der Bedienungsanleitung, anfangs nur im Sessel, dann direkt an der Maschine am „Arbeitsplatz“. Dann folgte „Learning by doing“, aber zuerst fettete ich die Bohrsäule mit Maschinenfett ein um ein gleichmäßiges, ruckfreies Auf und Ab der Bohreinheit zu erzielen
Um die Tischbohrmaschine praktisch kennenzulernen, habe ich zuerst Löcher in Resthölzer gebohrt. Zuerst normale Tiefen und Durchmesser, dann verschiedene Tiefen und Durchmesser von 2mm bis 40mm (Forstnerbohrer). Die Holzarten waren Weich- und Hartholz.
Punkt 2, diverse Bohrarbeiten.
Hauptsächlich bohrte ich, wie gewünscht Sacklöcher, Dübellöcher und Bohrungen.
Punkt 3, meine Arbeiten mit Metall
waren Bohrungen in Aluschienen. Ich stellte verschiedene Anschläge für die PBD40 her.
Punkt 4, das Display blieb während der Arbeiten immer eingeschaltet, um die eingegebenen Werte nicht zu löschen. Für mich war es zugleich eine „Beruhigung“ zu wissen, wo und wie bohre ich gerade.
1. Meine eigentlichen Anwendungen mit der PBD 40.
Das eine Projekt ist ein Weinregal mit Beleuchtung nach außen (die hintere Seite). Die Fächer für 12 Weinflaschen werden mit einer Rückseite versehen, diese wiederum wird durch indirektes Licht illuminiert. Viele gleichartige Bohrungen mit 6er Holzbohrer wurden mit dem Tiefenanschlag in die furnierten Eichenbretter gebohrt.
Das zweite Projekt ist ein verlängerter Anschlag für die PBD 40 aus Alu. Der Anschlag ist 70cm breit und zum seitlichen Verschieben mit 4 gleichen, passgenauen Bohrungen versehen. Damit der Anschlag nach links und rechts befestigt werden kann und längere Teile zusätzlich arretiert werden können. Außerdem baute ich einen flachen, 3mm hohen Anschlag für Bohrungen an der Stirnkante von Brettern.
Als weiteres Projekt erstellte ich eine Dübellehre aus Alu mit Löchern in 32mm Abstand.
2. Die Leistung der PBD 40
Die Leistung bei „normalen“ Bohrungen in/durchs Holz hat mich restlos überzeugt, egal, ob Weich-oder Hartholz oder Metall. Die Bohrungen waren nach der Kennenlernphase in allen Materialien kantenscharf und sauber.
3. Die Handhabung
Ganz toll war für mich das gefühlvolle Einspannen der Bohrer. Das schnelle Bohrer wechseln ohne Werkzeug wird bestimmt jeden Heimwerker begeistern, zumal es kein Nachspannen von Bohrern mehr braucht. Das Einstellen der Maschine auf unterschiedliche Materialstärken ist ebenfalls kein „Akt“ mehr, einfach tollgelöst. Durch den genauen Laserpunkt trifft der Heimwerker exakt den gewünschten Punkt zum Bohren. Zusätzlich sorgt das eingebaute, abschaltbare Licht für eine gut ausgeleuchtete Arbeitsfläche. Selbst runde Materialien kann man in der Nut in der Fußplatte mit dem Schnellspanner gut befestigen.
Das übersichtliche Display ist einfach zu handeln und gut lesbar, auch das Drehrad liegt angenehm sicher in der Hand.
Besonders begeistert bin ich von dem Schnellspanner. Diese Einrichtung hat den Namen „Schnell…“ wirklich verdient und sie hält auch noch kräftig das Material.
4. Die Arbeitsergebnisse waren allesamt sehr gut und für alle klassischen Heimwerkerarbeiten ausreichend. Das Gerät zeigte keine Schwächen, egal ob Metall, Hart- oder Weichholz, ob kleine oder große Bohrungen. Auch Sacklöcher wurden sauber und mit exakter Tiefe gebohrt. Bei Verwendung von guten Werkzeugen wird auch das Ergebnis gut.
5. Meine Anforderungen und Erwartungen
wurden mehr als erfüllt. Die Kraft der PBD 40 hat mich sehr begeistert, ebenso wurden die von mir gehegten Erwartungen voll übertroffen. Die Bandbreite von kleinen bis großen, von schmalen bis breiten Löchern, ist schon beeindruckend.
6. Mögliche Verbesserungen
gibt es für mich fast keine, außer, dass die Bedienungsanleitung (wie so oft bei Bosch) m. E. zu viel Fachwissen unterstellt. Nicht jeder Heimwerker ist von Berufs wegen, ein Holz- oder Metallarbeiter. Verbessert werden sollte auch die Info über das erhältliche Zubehör, z. B. Maschinenschraubstock. Was kann man als Zubehör noch kaufen? Denn als Käufer will ich sofort nach dem Auspacken meiner Maschine wissen, was an Zubehör noch möglich ist. Beim Bohren mit einem 40er Forstnerbohrer ist das Laserfadenkreuz nicht mehr sichtbar.
Der serienmäßige Winkelanschlag ist zu hoch und bei flachen und langen Teilen, die an der Stirnseite mehrmals gebohrt werden müssen, ist der Feststeller nicht mehr verwendbar. Ich habe mir eine Aluschiene (3mm stark) gebaut, die unter den Feststeller passt.
Ich habe für die PBD 40 zwei Anschläge gebaut: 1x Winkel 70cm lang mit 4 Bohrungen, 1x flache Schiene 30cm lang mit 2 Bohrungen.
7. Mein Fazit
Mit dieser Tischbohrmaschine erhält der Heimwerker ein präzises gutes Gerät angeboten, das Heimwerkerarbeiten, auch anspruchsvollere, sicher bewältigt. Die echten Grenzen der PBD 40 wird der Heimwerker sicher erst nach langer Zeit des Arbeitens mit der Maschine erkennen, wenn überhaupt...
Ich freue mich schon auf die Testberichte unserer vielen Fachleute.
8. Eigene Anmerkung, dieser Testbericht wurde von mir ausschließlich nach meinen eigenen Erfahrungen und Meinungen erstellt. Ich habe mich nicht an Meinungen und Aussagen von anderer Seite orientiert. Das erwähnte Projekt „Weinregal“ ist in Kürze fertiggestellt und wird wie immer, in unserer Community veröffentlicht.
Holzfan, im Januar 2012
Zuerst sage ich auf diesem Wege „Danke“, dass ich testen durfte. Als „lupenreiner“ Heimwerker, der von der Kleinigkeit bis zum anspruchsvolleren Objekt vielerlei Heimwerkerarbeiten verrichtet, habe ich die PBD 40 bestimmungsgemäß ausprobiert. Als Heimwerker mit wenigen Kenntnissen was Tischbohrmaschinen betraf, lernte ich in dieser Testphase viel dazu. Meine Erfahrungen beschränkten sich vor diesem Test nur auf Bohrständer mit Bohrmaschinen und an fremden Tischbohrmaschinen zum Bohren von Löchern. Wenn man also will, schreibe ich hier einen Bericht in der Rubrik „Laie lernt Tischbohrmaschine näher kennen“.
Punkt 1, Gefühl für Maschine und Materialien.
Begonnen habe ich mit dem genauen Lesen der Bedienungsanleitung, anfangs nur im Sessel, dann direkt an der Maschine am „Arbeitsplatz“. Dann folgte „Learning by doing“, aber zuerst fettete ich die Bohrsäule mit Maschinenfett ein um ein gleichmäßiges, ruckfreies Auf und Ab der Bohreinheit zu erzielen
Um die Tischbohrmaschine praktisch kennenzulernen, habe ich zuerst Löcher in Resthölzer gebohrt. Zuerst normale Tiefen und Durchmesser, dann verschiedene Tiefen und Durchmesser von 2mm bis 40mm (Forstnerbohrer). Die Holzarten waren Weich- und Hartholz.
Punkt 2, diverse Bohrarbeiten.
Hauptsächlich bohrte ich, wie gewünscht Sacklöcher, Dübellöcher und Bohrungen.
Punkt 3, meine Arbeiten mit Metall
waren Bohrungen in Aluschienen. Ich stellte verschiedene Anschläge für die PBD40 her.
Punkt 4, das Display blieb während der Arbeiten immer eingeschaltet, um die eingegebenen Werte nicht zu löschen. Für mich war es zugleich eine „Beruhigung“ zu wissen, wo und wie bohre ich gerade.
1. Meine eigentlichen Anwendungen mit der PBD 40.
Das eine Projekt ist ein Weinregal mit Beleuchtung nach außen (die hintere Seite). Die Fächer für 12 Weinflaschen werden mit einer Rückseite versehen, diese wiederum wird durch indirektes Licht illuminiert. Viele gleichartige Bohrungen mit 6er Holzbohrer wurden mit dem Tiefenanschlag in die furnierten Eichenbretter gebohrt.
Das zweite Projekt ist ein verlängerter Anschlag für die PBD 40 aus Alu. Der Anschlag ist 70cm breit und zum seitlichen Verschieben mit 4 gleichen, passgenauen Bohrungen versehen. Damit der Anschlag nach links und rechts befestigt werden kann und längere Teile zusätzlich arretiert werden können. Außerdem baute ich einen flachen, 3mm hohen Anschlag für Bohrungen an der Stirnkante von Brettern.
Als weiteres Projekt erstellte ich eine Dübellehre aus Alu mit Löchern in 32mm Abstand.
2. Die Leistung der PBD 40
Die Leistung bei „normalen“ Bohrungen in/durchs Holz hat mich restlos überzeugt, egal, ob Weich-oder Hartholz oder Metall. Die Bohrungen waren nach der Kennenlernphase in allen Materialien kantenscharf und sauber.
3. Die Handhabung
Ganz toll war für mich das gefühlvolle Einspannen der Bohrer. Das schnelle Bohrer wechseln ohne Werkzeug wird bestimmt jeden Heimwerker begeistern, zumal es kein Nachspannen von Bohrern mehr braucht. Das Einstellen der Maschine auf unterschiedliche Materialstärken ist ebenfalls kein „Akt“ mehr, einfach tollgelöst. Durch den genauen Laserpunkt trifft der Heimwerker exakt den gewünschten Punkt zum Bohren. Zusätzlich sorgt das eingebaute, abschaltbare Licht für eine gut ausgeleuchtete Arbeitsfläche. Selbst runde Materialien kann man in der Nut in der Fußplatte mit dem Schnellspanner gut befestigen.
Das übersichtliche Display ist einfach zu handeln und gut lesbar, auch das Drehrad liegt angenehm sicher in der Hand.
Besonders begeistert bin ich von dem Schnellspanner. Diese Einrichtung hat den Namen „Schnell…“ wirklich verdient und sie hält auch noch kräftig das Material.
4. Die Arbeitsergebnisse waren allesamt sehr gut und für alle klassischen Heimwerkerarbeiten ausreichend. Das Gerät zeigte keine Schwächen, egal ob Metall, Hart- oder Weichholz, ob kleine oder große Bohrungen. Auch Sacklöcher wurden sauber und mit exakter Tiefe gebohrt. Bei Verwendung von guten Werkzeugen wird auch das Ergebnis gut.
5. Meine Anforderungen und Erwartungen
wurden mehr als erfüllt. Die Kraft der PBD 40 hat mich sehr begeistert, ebenso wurden die von mir gehegten Erwartungen voll übertroffen. Die Bandbreite von kleinen bis großen, von schmalen bis breiten Löchern, ist schon beeindruckend.
6. Mögliche Verbesserungen
gibt es für mich fast keine, außer, dass die Bedienungsanleitung (wie so oft bei Bosch) m. E. zu viel Fachwissen unterstellt. Nicht jeder Heimwerker ist von Berufs wegen, ein Holz- oder Metallarbeiter. Verbessert werden sollte auch die Info über das erhältliche Zubehör, z. B. Maschinenschraubstock. Was kann man als Zubehör noch kaufen? Denn als Käufer will ich sofort nach dem Auspacken meiner Maschine wissen, was an Zubehör noch möglich ist. Beim Bohren mit einem 40er Forstnerbohrer ist das Laserfadenkreuz nicht mehr sichtbar.
Der serienmäßige Winkelanschlag ist zu hoch und bei flachen und langen Teilen, die an der Stirnseite mehrmals gebohrt werden müssen, ist der Feststeller nicht mehr verwendbar. Ich habe mir eine Aluschiene (3mm stark) gebaut, die unter den Feststeller passt.
Ich habe für die PBD 40 zwei Anschläge gebaut: 1x Winkel 70cm lang mit 4 Bohrungen, 1x flache Schiene 30cm lang mit 2 Bohrungen.
7. Mein Fazit
Mit dieser Tischbohrmaschine erhält der Heimwerker ein präzises gutes Gerät angeboten, das Heimwerkerarbeiten, auch anspruchsvollere, sicher bewältigt. Die echten Grenzen der PBD 40 wird der Heimwerker sicher erst nach langer Zeit des Arbeitens mit der Maschine erkennen, wenn überhaupt...
Ich freue mich schon auf die Testberichte unserer vielen Fachleute.
8. Eigene Anmerkung, dieser Testbericht wurde von mir ausschließlich nach meinen eigenen Erfahrungen und Meinungen erstellt. Ich habe mich nicht an Meinungen und Aussagen von anderer Seite orientiert. Das erwähnte Projekt „Weinregal“ ist in Kürze fertiggestellt und wird wie immer, in unserer Community veröffentlicht.
Holzfan, im Januar 2012
Testbericht zur PBD 40 1 Kommentar
Vom 29.01.12 Geändert 2012-01-29 01:42:18
Als erstes natürlich ein Dankeschön, dass ich als Tester ausgewählt wurde. Ich werde mir Mühe geben der Ehre gerecht zu werden :o)
Nun zu meinem Bericht. Einerseits finde ich die PBD für den Heimwerkerbedarf einfach genial, anderseits hat sie auch (noch) kleine Defizite. Aber dazu weiter im Testbericht.
die Anleitung:
Die Anleitung ist, wie immer, gut bebilder und umfassend. Vor allem, was die Sprachen betrifft :) Hier sollte man doch dazu übergehen die Sprachen auf mehrere Hefte aufzuteilen, damit man nicht alles aufheben muss. Auch wäre es schön, die Bilder zum Aufklappen im Heft unterzubringen. So muss man nicht immer hin- und herblättern. Ansonsten sind alle Arbeitsschritte zum Bohren gut erklärt und man bekommt gute Tipps.
Was mir nicht so gefällt ist der Hinweis die Maschine zu zweit an der Bodenplatte zu tragen. Die Maschine ist ziemlich kopflastig und sie kann beim Tragen zu zweit schnell Übergewicht bekommen und ist nur schwer festzuhalten. Besser finde ich sie alleine an der Grundplatte zu tragen und die Antriebseinheit gegen den Oberkörper „fallen“ zu lassen. So hat man sie sicher im Griff.
bevor es losgeht:
Es kommt zwar nicht darauf an, aber optisch kommt das Baby erst mal gut rüber. So ein kleines beleuchtetes Display hat schon was. Dazu macht die PBD einen soliden Eindruck und lässt sich überall gut bedienen. Dabei fiel mir auf, dass leicht zwischen den beiden Gängen geschaltet werden kann. Gerade bei älteren Maschinen hakt es gerne und man muss von Hand das Futter drehen um den Gang zu wechseln. Bei der PBD brauchte ich das nicht.
Der Aufbau ist recht einfach und ohne Anleitung auszuführen. Leider fiel mir dabei schon das erste Problem auf. Die Aufnahme der Grundplatte hat eine kleine Führung damit Bohrsäule erst mal grob einrastet. Danach wird hinten eine Spannschraube angezogen, womit die Säule befestigt und „zentriert“ wird. Leider ist die erreichte Zentrierung bei meiner Maschine nicht in der Mitte, wie das erste Bild (Bild 1) zeigt. Bei kleineren Bohrungen nicht schlimm, aber nutzt man das Loch im Tisch voll aus um Teile durchzubohren, könnte der Bohrer seitlich schleifen.
Der nächste Trockentest bestand aus der Überprüfung der Bohrtiefenkontrolle. Dazu habe ich ein gerade gefrästes Stück Metall aufgespannt und die Bohrtiefe darauf genullt. Nun wurden unterschiedliche (genormte) Endmaße untergelegt und damit die Anzeige überprüft. Erst bei 70mm habe ich eine Differenz von 0,1mm festgestellt (Bild 2). Damit kann man im Heimwerkerbereich absolut leben.
Der Laser ist eine tolle Sache und hilft beim schnellen Ausrichten des zu bohrenden Teils. Für den normalen Gebrauch ist die Genauigkeit auch gut ausreichend (Bild 3). Ein kleines Problem habe ich aber doch festgestellt. Der Hub des festgeklemmten Bohrkopfs läuft absolut exakt. Lockert man ihn aber, weil man einen größeren und längeren Bohrer für das selbe Loch einbauen möchte, hat er im lockeren Zustand etwas Spiel und man kann ihn seitlich ein wenig verdrehen. Leider zentriert er sich beim Spannen nicht wieder von alleine und es kann passieren, dass der Bohrer nun nicht mehr im Lot zum vorgebohrten Loch steht (Bild 3.1).
Die Drehzahleinstellung mit Digitalanzeige ist zwar etwas träge aber dennoch spitze. Natürlich habe ich es mir hier auch nicht nehmen lassen genauer nachzuprüfen. Ich bin also mit Block, Stift, Drehzahlmesser raus an die Maschine. „Ich messe in Stufen durch und du schreibst auf.“ Nach fünf Messstufen war meine Frau wieder entlassen. Es stimmte einfach immer (Bild 4).
Der Bohrtisch.... na ja, der gefällt mir nicht wirklich. Als erstes ist er mir deutlich zu leicht. Die ganze Maschine steht damit zu labil (Kopflastig) und man ist gezwungen sie festzuschrauben. Allerdings kommt es gerade im privaten Bereich öfters mal vor, dass man seine Maschinen umstellen muss.
Was mir auch missfällt ist die „offene“ Konstruktion des Tisches. Die PBD ist gut in der Lage Metall zu bohren und man benötigt dadurch auch Kühlung. Diese läuft dann ungehindert durch den offenen Tisch und auf die (meist aus Holz bestehende) Werkbank. Ich würde der Grundplatte einen doppelten Boden geben. Dadurch wäre sie etwas massiver und man könnte mit einem kleinen Ablauf das Kühlwasser auffangen.
jetzt zur Praxis:
Hier kann die PBD voll Punkten. Gute Bedienung exakter Lauf und genug Leistungsreserven. Als reine Testaufgabe und richtige Herausforderung habe ich ein Stück 42CrMo4V (Vergütungsstahl) von Arbeit mitgebracht. Eine wirklich kleine Vorbohrung und dann ging es mit einem 12er Bohrer und vollem Druck rein. Ja, die PBD hat gestöhnt und geschimpft aber sie hat sich wacker geschlagen. Also Leistung ist genug da.
Ganz wichtig war mir dabei der Test der „Constant Elektronic“ und den hat die PBD perfekt bestanden (Video 1). Die Drehzahl wurde sehr gut nachkorrigiert und nur beim Abheben des Bohrers hat sie kurz aufgetourt. Also absolut problemlos. Beim zweiten Test habe ich das gleiche mit einfachen Stahl (St52) gemacht und man kann am Ende gut erkennen, dass man beim Durchbohren den Druck etwas verringern sollte :o) Mein Fehler. (Video 2)
Die Geräuschentwicklung ist selbst unter Volllast erträglich (auch wenn es bei der Handyaufnahme etwas komisch klingt). Ich könnte damit problemlos auch Nachts in der Werkstatt arbeiten und einen Gehörschutz halte ich persönlich für nicht nötig.
mein 1.Testprojekt:
Bild 5-11
Als erstes steht die Beleuchtung unserer Badspiegel an. Wie bereits im Forum erwähnt möchte ich über 100 LED's pro Spiegel verbauen. Um die Bohrungen exakt auszurichten, habe ich mir mit der PBD eine Bohrschablone aus Flachstahl 6x40mm gefertigt. Hier hat mir der Parallelanschlag gute Dienste geleistet und ich brauchte nur die Abstände der Bohrungen nacheinander anzureißen. Da ich gerne mit Zentrierbohrer arbeite, ersparte ich mir das Ankörnen.
Die Bohrschablone erhielt 35 Löcher mit einem Durchmesser von 6,5mm. Für die PBD ein Kinderspiel. Loch für Loch zog sie durch. Umständlich fand ich nur den Wechsel zwischen Zentrierer und Bohrer. Wirklich schnell ist man bei einem Futter mit Sicherungsring nicht wirklich. Dafür greift das Futter schon bei leichtem Anzug richtig kräftig zu. Es ist mir nicht einmal passiert, dass sich der Bohrer im Futter bewegt hat. Aus der Sicht, ist das Futter mit Klemmring also die bessere Wahl.
Die Löcher der Bohrschablone habe ich dann auch gleich auf der Maschine angesenkt. Ohne Bohrschablone hätte ich zum Bohren der Spiegelbretter sicher endlos länger gebraucht.
Eigentlich war geplant die Löcher im Holz auch mit der PBD zu bohren, ist aber mit Bohrschablone eher ungeeignet. Hier war der Akkuschrauber doch die bessere Wahl.
mein 2.Testprojekt:
Bild 12-14
Hier kam es mir hauptsächlich auf den Tiefenanschlag und die gleichmäßige Bohrtiefe an. Dazu passte das kleine geplante DVD-Regal für unsere Große. Der Rahmen wurde recht einfach aus Holz gebaut und als Abstandshalter zwischen den DVD's habe ich Alu-Rundstäbe eingesetzt. Dazu musste ich in das obere und untere Brett jeweils 42 Sacklöcher bohren. Mit einem Akkubohrer kaum realisierbar.
Ich habe also die Abstände angerissen und auf beide Bretter übertragen. Den Abstand vom Rand realisierte wieder der Anschlag. Nun musste ich die richtige Bohrtiefe einstellen, Dazu fährt man den Bohrer auf Materialstärke runter und nullt diese Position (Bild 12). Dann kommt das Holz wieder raus und der Bohrer wird auf die gewünschte Bohrtiefe gestellt (Bild 13). Da der Tiefenanschlag alleine nachrutsch, gibt es keine große Fummelei und man braucht diesen nur festklemmen. Einfach genial einfach :) Der Tiefenanschlag ist im Bohrkopf untergebracht und es besteht dadurch keine Gefahr, dass das Maß durch Späne verfälscht wird. Vom erste bis zum letzten Loch, blieb der Anschlag bei exakt dem gleichen Maß stehen (Bild 14).
die Testfragen:
Welche Anwendungen hast Du mit der PBD 40 gemacht?
Wie beurteilst Du die Leistung der PBD 40?
Wie leicht fällt Dir die Handhabung?
Bist Du zufrieden mit den Arbeitsergebnissen?
Erfüllt die PBD 40 Deine Anforderungen und Erwartungen?
Was können wir zukünftig an der PBD 40 verbessern?
Das ist diesmal ein recht langer Bericht geworden und ich bin mir trotzdem ganz sicher etwas vergessen zu haben. Das klären wir dann im Forum ;o)
Danke Ricc
Testprojekt DVD-Regal
Nun zu meinem Bericht. Einerseits finde ich die PBD für den Heimwerkerbedarf einfach genial, anderseits hat sie auch (noch) kleine Defizite. Aber dazu weiter im Testbericht.
die Anleitung:
Die Anleitung ist, wie immer, gut bebilder und umfassend. Vor allem, was die Sprachen betrifft :) Hier sollte man doch dazu übergehen die Sprachen auf mehrere Hefte aufzuteilen, damit man nicht alles aufheben muss. Auch wäre es schön, die Bilder zum Aufklappen im Heft unterzubringen. So muss man nicht immer hin- und herblättern. Ansonsten sind alle Arbeitsschritte zum Bohren gut erklärt und man bekommt gute Tipps.
Was mir nicht so gefällt ist der Hinweis die Maschine zu zweit an der Bodenplatte zu tragen. Die Maschine ist ziemlich kopflastig und sie kann beim Tragen zu zweit schnell Übergewicht bekommen und ist nur schwer festzuhalten. Besser finde ich sie alleine an der Grundplatte zu tragen und die Antriebseinheit gegen den Oberkörper „fallen“ zu lassen. So hat man sie sicher im Griff.
bevor es losgeht:
Es kommt zwar nicht darauf an, aber optisch kommt das Baby erst mal gut rüber. So ein kleines beleuchtetes Display hat schon was. Dazu macht die PBD einen soliden Eindruck und lässt sich überall gut bedienen. Dabei fiel mir auf, dass leicht zwischen den beiden Gängen geschaltet werden kann. Gerade bei älteren Maschinen hakt es gerne und man muss von Hand das Futter drehen um den Gang zu wechseln. Bei der PBD brauchte ich das nicht.
Der Aufbau ist recht einfach und ohne Anleitung auszuführen. Leider fiel mir dabei schon das erste Problem auf. Die Aufnahme der Grundplatte hat eine kleine Führung damit Bohrsäule erst mal grob einrastet. Danach wird hinten eine Spannschraube angezogen, womit die Säule befestigt und „zentriert“ wird. Leider ist die erreichte Zentrierung bei meiner Maschine nicht in der Mitte, wie das erste Bild (Bild 1) zeigt. Bei kleineren Bohrungen nicht schlimm, aber nutzt man das Loch im Tisch voll aus um Teile durchzubohren, könnte der Bohrer seitlich schleifen.
Der nächste Trockentest bestand aus der Überprüfung der Bohrtiefenkontrolle. Dazu habe ich ein gerade gefrästes Stück Metall aufgespannt und die Bohrtiefe darauf genullt. Nun wurden unterschiedliche (genormte) Endmaße untergelegt und damit die Anzeige überprüft. Erst bei 70mm habe ich eine Differenz von 0,1mm festgestellt (Bild 2). Damit kann man im Heimwerkerbereich absolut leben.
Der Laser ist eine tolle Sache und hilft beim schnellen Ausrichten des zu bohrenden Teils. Für den normalen Gebrauch ist die Genauigkeit auch gut ausreichend (Bild 3). Ein kleines Problem habe ich aber doch festgestellt. Der Hub des festgeklemmten Bohrkopfs läuft absolut exakt. Lockert man ihn aber, weil man einen größeren und längeren Bohrer für das selbe Loch einbauen möchte, hat er im lockeren Zustand etwas Spiel und man kann ihn seitlich ein wenig verdrehen. Leider zentriert er sich beim Spannen nicht wieder von alleine und es kann passieren, dass der Bohrer nun nicht mehr im Lot zum vorgebohrten Loch steht (Bild 3.1).
Die Drehzahleinstellung mit Digitalanzeige ist zwar etwas träge aber dennoch spitze. Natürlich habe ich es mir hier auch nicht nehmen lassen genauer nachzuprüfen. Ich bin also mit Block, Stift, Drehzahlmesser raus an die Maschine. „Ich messe in Stufen durch und du schreibst auf.“ Nach fünf Messstufen war meine Frau wieder entlassen. Es stimmte einfach immer (Bild 4).
Der Bohrtisch.... na ja, der gefällt mir nicht wirklich. Als erstes ist er mir deutlich zu leicht. Die ganze Maschine steht damit zu labil (Kopflastig) und man ist gezwungen sie festzuschrauben. Allerdings kommt es gerade im privaten Bereich öfters mal vor, dass man seine Maschinen umstellen muss.
Was mir auch missfällt ist die „offene“ Konstruktion des Tisches. Die PBD ist gut in der Lage Metall zu bohren und man benötigt dadurch auch Kühlung. Diese läuft dann ungehindert durch den offenen Tisch und auf die (meist aus Holz bestehende) Werkbank. Ich würde der Grundplatte einen doppelten Boden geben. Dadurch wäre sie etwas massiver und man könnte mit einem kleinen Ablauf das Kühlwasser auffangen.
jetzt zur Praxis:
Hier kann die PBD voll Punkten. Gute Bedienung exakter Lauf und genug Leistungsreserven. Als reine Testaufgabe und richtige Herausforderung habe ich ein Stück 42CrMo4V (Vergütungsstahl) von Arbeit mitgebracht. Eine wirklich kleine Vorbohrung und dann ging es mit einem 12er Bohrer und vollem Druck rein. Ja, die PBD hat gestöhnt und geschimpft aber sie hat sich wacker geschlagen. Also Leistung ist genug da.
Ganz wichtig war mir dabei der Test der „Constant Elektronic“ und den hat die PBD perfekt bestanden (Video 1). Die Drehzahl wurde sehr gut nachkorrigiert und nur beim Abheben des Bohrers hat sie kurz aufgetourt. Also absolut problemlos. Beim zweiten Test habe ich das gleiche mit einfachen Stahl (St52) gemacht und man kann am Ende gut erkennen, dass man beim Durchbohren den Druck etwas verringern sollte :o) Mein Fehler. (Video 2)
Die Geräuschentwicklung ist selbst unter Volllast erträglich (auch wenn es bei der Handyaufnahme etwas komisch klingt). Ich könnte damit problemlos auch Nachts in der Werkstatt arbeiten und einen Gehörschutz halte ich persönlich für nicht nötig.
mein 1.Testprojekt:
Bild 5-11
Als erstes steht die Beleuchtung unserer Badspiegel an. Wie bereits im Forum erwähnt möchte ich über 100 LED's pro Spiegel verbauen. Um die Bohrungen exakt auszurichten, habe ich mir mit der PBD eine Bohrschablone aus Flachstahl 6x40mm gefertigt. Hier hat mir der Parallelanschlag gute Dienste geleistet und ich brauchte nur die Abstände der Bohrungen nacheinander anzureißen. Da ich gerne mit Zentrierbohrer arbeite, ersparte ich mir das Ankörnen.
Die Bohrschablone erhielt 35 Löcher mit einem Durchmesser von 6,5mm. Für die PBD ein Kinderspiel. Loch für Loch zog sie durch. Umständlich fand ich nur den Wechsel zwischen Zentrierer und Bohrer. Wirklich schnell ist man bei einem Futter mit Sicherungsring nicht wirklich. Dafür greift das Futter schon bei leichtem Anzug richtig kräftig zu. Es ist mir nicht einmal passiert, dass sich der Bohrer im Futter bewegt hat. Aus der Sicht, ist das Futter mit Klemmring also die bessere Wahl.
Die Löcher der Bohrschablone habe ich dann auch gleich auf der Maschine angesenkt. Ohne Bohrschablone hätte ich zum Bohren der Spiegelbretter sicher endlos länger gebraucht.
Eigentlich war geplant die Löcher im Holz auch mit der PBD zu bohren, ist aber mit Bohrschablone eher ungeeignet. Hier war der Akkuschrauber doch die bessere Wahl.
mein 2.Testprojekt:
Bild 12-14
Hier kam es mir hauptsächlich auf den Tiefenanschlag und die gleichmäßige Bohrtiefe an. Dazu passte das kleine geplante DVD-Regal für unsere Große. Der Rahmen wurde recht einfach aus Holz gebaut und als Abstandshalter zwischen den DVD's habe ich Alu-Rundstäbe eingesetzt. Dazu musste ich in das obere und untere Brett jeweils 42 Sacklöcher bohren. Mit einem Akkubohrer kaum realisierbar.
Ich habe also die Abstände angerissen und auf beide Bretter übertragen. Den Abstand vom Rand realisierte wieder der Anschlag. Nun musste ich die richtige Bohrtiefe einstellen, Dazu fährt man den Bohrer auf Materialstärke runter und nullt diese Position (Bild 12). Dann kommt das Holz wieder raus und der Bohrer wird auf die gewünschte Bohrtiefe gestellt (Bild 13). Da der Tiefenanschlag alleine nachrutsch, gibt es keine große Fummelei und man braucht diesen nur festklemmen. Einfach genial einfach :) Der Tiefenanschlag ist im Bohrkopf untergebracht und es besteht dadurch keine Gefahr, dass das Maß durch Späne verfälscht wird. Vom erste bis zum letzten Loch, blieb der Anschlag bei exakt dem gleichen Maß stehen (Bild 14).
die Testfragen:
Welche Anwendungen hast Du mit der PBD 40 gemacht?
- Testprojekt 1: bohren und senken einer Metallschiene DM 6,5mm
- Testprojekt 2: bohren von gleichen Sacklöchern in Fichtenleimholz DM 6,5mm
- Probebohrung: St52 12mm
- Probebohrung: 42CrMo4V 12mm
- Probebohrung: Forstnerbohrer 30mm (Bild 16)
- diverse andere Bohrungen um alles mal zu probieren (Zentrierungen, Lochsäge, kleinere und größere Löcher in Holz und Stahl)
Wie beurteilst Du die Leistung der PBD 40?
- Nach meiner Testbohrung in 42CrMo4V kann ich nur sagen: Absolut genug und mehr als ausreichend!
Wie leicht fällt Dir die Handhabung?
- Die PBD lässt sich leicht bedienen und alle Funktionen sind gut ersichtlich. Allerdings hat sie genug Kraft um an den Fingern einiges anzurichten. Hier sollte man also die Bedienungsanleitung lesen und Sicherheitshinweise beachten.
Bist Du zufrieden mit den Arbeitsergebnissen?
- Dickes Ja! Bei der Planung lag ich zwar etwas daneben und eine Tischbohrmaschine war nicht die beste Wahl um mit einer Bohrschablone zu arbeiten, aber das lag nicht an der PBD 40 sondern an meiner Planung. Alle anderen ausgeführten Arbeiten erledigte sie absolut perfekt.
Erfüllt die PBD 40 Deine Anforderungen und Erwartungen?
- Bis auf kleine „Schwächelein“, welche man (meiner Meinung nach) beim Folgemodell ausbessern könnte, meistert sie alle Anforderungen meiner Werkstatt und mir. Beim Punkt Leistung, lag sie über meinen Erwartungen.
Was können wir zukünftig an der PBD 40 verbessern?
- Der Tisch sollte massiver und „wasserdicht“ sein.
- Das Laserkreuz sollte einstellbar sein.
- Die Zahnstannge zur Verstellung der Antriebseinheit könnte auf Passung gearbeitet sein, damit die Führung auch bei Verstellung der Gesamthöhe gleich bleibt.
- Als „Tischverlängerung“ würde ich ein paar Alublöcke oder ähnliches in Tischhöhe dazugeben. Das würde das Bohren längerer Materialien vereinfachen.
Das ist diesmal ein recht langer Bericht geworden und ich bin mir trotzdem ganz sicher etwas vergessen zu haben. Das klären wir dann im Forum ;o)
Danke Ricc
Testprojekt DVD-Regal
Test der PBD 40 2 Kommentare
Vom 28.01.12 Geändert 2012-01-28 23:00:58
Die Freude war groß, als ich meinen Namen in der Liste der Produkttester der PBD 40 gefunden habe. Noch größer war dann die Spannung, die sich während des Wartens auf das große Paket aufgebaut hat. Endlich angekommen, wurde es sofort geöffnet und mit Hilfe der Bedienungsanleitung die Maschine zusammen gebaut. Nun konnte ich mit dem Test beginnen, um herauszufinden, ob die neue Standbohrmaschine von Bosch auch hält, was sie verspricht.
Welche Arbeiten hast du mit der PBD 40 gemacht?
Ich habe mit der PBD 40 in Weichholz (Fichte), Hartholz (Buche), sowie Alu gebohrt. Zusätzlich habe ich mit Hilfe einer Lochsäge Kreisscheiben ausgesägt und die beigefügten Forstnerbohrer ausprobiert.
Testprojekt ([url]http://www.1-2-do.com/de/projekt/Steckspiel-aus-Holz-Test-der-PBD-40/bauanleitung/5389/[/url])
Um die Präzision, sowie die Handhabung der Maschine zu testen, habe ich ein Holzspielzeug gebaut. Dieses besteht aus unterschiedlich langen Rundholzstäben, sowie verschiedenen Verbindungsstücken. Die Verbindungen sind einerseits Kreisscheiben, mit einem Loch in der Mitte, sowie 8 Löchern im Abstand von 45° an der Außenseite (siehe Bild 11). Eine weitere Möglichkeit die Stäbe zu verbinden besteht aus dickeren Rundholzstäben, welche wiederum mit Löchern versehen sind (siehe Bild 4). Die Herausforderungen an die PBD 40 waren dabei:
Wie beurteilst du die Leistung der PBD 40?
Während meiner Arbeit mit der PBD 40 bin ich nie an die Leistungsgrenzen der Maschine gestoßen. Aufgefallen ist mir, dass die Maschine im zweiten Gang wesentlich leiser und ruhiger läuft, als im ersten, bei gleicher Drehzahl (die beiden Gänge überschneiden sich etwas im Drehzahlbereich). Positiv finde ich, dass die zu wählenden Drehzahlen für Alu und Stahl direkt auf der Maschine abgebildet sind. Anscheinend wurden hier die Wünsche vom Dremel Trio Produkttest umgesetzt. Zusätzlich wäre es aber nicht schlecht, wenn in diesem Diagramm auch die Werte für Hart- und Weichholz eingezeichnet wären.
Wie leicht fällt dir die Handhabung?
Obwohl die Handhabung eigentlich selbsterklärend ist, habe ich mich zuerst einmal mit der Bedienungsanleitung auseinander gesetzt. Diese beinhaltet alle wichtigen Informationen über die PBD 40 auf nur wenigen Seiten. Hätte ich sie nicht gelesen, würde ich z.B. nicht wissen, dass die Maschine eine Quick-Stop-Funktion (Not-Aus) besitzt.
Eine interessante Entwicklung ist auch das Drehrad. Zu Beginn war ich skeptisch, ob dieses Rad besser als die klassische "3-Hebel-Variante" ist. Nachdem ich viele (und auch tiefe) Löcher gebohrt hatte, kam ich zu dem Schluss, dass das Rad für die gängigsten Arbeiten praktischer, als die Hebel-Variante ist. Bei tiefen Löchern muss man bei beiden Varianten umgreifen, jedoch hat man beim Rad eine höhere "Treffsicherheit".
Gut gelungen ist das Schnellspannbohrfutter. Dieses besitzt im Gegensatz zu einem herkömmlichen Bohrfutter eine Verriegelung, welche verhindert, dass der Bohrer während dem Betrieb heraus fällt.
Die Nut in der Bodenplatte für Rundhölzer und Rohre fand ich bei meiner Arbeit sehr praktisch, auch der Schnellspanner ist für größere Werkstücke hilfreich. Ein kleines Problem hatte ich jedoch mit dem Schnellspanner: Liegt dieser direkt auf der Bodenplatte auf, so kann es passieren, dass er klemmt und nur sehr schwer wieder zu lösen ist. Außerdem ist der Schnellspanner nicht für kleinere Werkstücke geeignet. In diesem Fall sollte man einen Maschinenschraubstock verwenden.
Ein weiteres hilfreiches Feature ist das Display. Dieses kann entweder die aktuelle Drehzahl, oder die aktuelle Bohrtiefe anzeigen.
Bist du zufrieden mit den Arbeitsergebnissen?
Grundsätzlich war ich mit den erzielten Ergebnissen zufrieden. Ein Problem hatte ich mit Löchern in Rundholzstäben in Längsrichtung. Trotz Maschinenschraubstock konnte ich die Stäbe nur schwer so fixieren, dass das Loch sowohl auf der Oberseite, als auch auf der Unterseite zentriert war.
Außerdem hatte ich Schwierigkeiten beim exakten Bohren in Weichholz. Der Bohrer verbiegt sich manchmal, wodurch das Loch nicht exakt senkrecht wird (siehe Video "Bohrer weicht aus"). Das ist darauf zurück zu führen, dass Holz nicht homogen ist. Wenn ein (langer) Bohrer auf härtere Fasern stößt, sucht er sich den leichteren Weg (also weichere Fasern). Meiner Meinung nach hat dieses Problem aber jede Tischbohrmaschine. Ich denke mit einem kürzeren Bohrer ist es weniger schlimm. Ich habe testweise auch in Alu gebohrt, dabei ist das Problem nicht aufgetreten.
Erfüllt die PBD 40 deine Anforderungen und Erwartungen?
Hinsichtlich Leistung bietet die PBD 40 mehr als ich benötige. Auch mit dem Display, sowie der Drehzahlregelung bin ich voll zufrieden. Ich hätte mir jedoch erwartet, dass der Laser etwas genauer ist. Außerdem hat man bei größeren Bohrern (Lochsäge, Forstnerbohrer, …) das Problem, dass der Laser verdeckt wird, wodurch dieser unbrauchbar wird. Ich hätte auch erwartet, dass man kleinere Werkstücke ohne zusätzliche Hilfsmittel fixieren kann.
Was können wir künftig an der PBD 40 verbessern?
Fazit
Der Test der PBD 40 hat mir sehr viel Freude bereitet. Das Gerät hält im Großen und Ganzen was es verspricht. Natürlich gibt es immer ein paar Dinge, die man verbessern könnte, hergeben würde ich sie aber auf keinen Fall mehr.
Welche Arbeiten hast du mit der PBD 40 gemacht?
Ich habe mit der PBD 40 in Weichholz (Fichte), Hartholz (Buche), sowie Alu gebohrt. Zusätzlich habe ich mit Hilfe einer Lochsäge Kreisscheiben ausgesägt und die beigefügten Forstnerbohrer ausprobiert.
Testprojekt ([url]http://www.1-2-do.com/de/projekt/Steckspiel-aus-Holz-Test-der-PBD-40/bauanleitung/5389/[/url])
Um die Präzision, sowie die Handhabung der Maschine zu testen, habe ich ein Holzspielzeug gebaut. Dieses besteht aus unterschiedlich langen Rundholzstäben, sowie verschiedenen Verbindungsstücken. Die Verbindungen sind einerseits Kreisscheiben, mit einem Loch in der Mitte, sowie 8 Löchern im Abstand von 45° an der Außenseite (siehe Bild 11). Eine weitere Möglichkeit die Stäbe zu verbinden besteht aus dickeren Rundholzstäben, welche wiederum mit Löchern versehen sind (siehe Bild 4). Die Herausforderungen an die PBD 40 waren dabei:
- hohe Präzision (exakte, gleich tiefe Löcher)
- Bohren von tiefen Löchern (ca. 5cm)
- Umgang mit sehr kleinen Werkstücken
Wie beurteilst du die Leistung der PBD 40?
Während meiner Arbeit mit der PBD 40 bin ich nie an die Leistungsgrenzen der Maschine gestoßen. Aufgefallen ist mir, dass die Maschine im zweiten Gang wesentlich leiser und ruhiger läuft, als im ersten, bei gleicher Drehzahl (die beiden Gänge überschneiden sich etwas im Drehzahlbereich). Positiv finde ich, dass die zu wählenden Drehzahlen für Alu und Stahl direkt auf der Maschine abgebildet sind. Anscheinend wurden hier die Wünsche vom Dremel Trio Produkttest umgesetzt. Zusätzlich wäre es aber nicht schlecht, wenn in diesem Diagramm auch die Werte für Hart- und Weichholz eingezeichnet wären.
Wie leicht fällt dir die Handhabung?
Obwohl die Handhabung eigentlich selbsterklärend ist, habe ich mich zuerst einmal mit der Bedienungsanleitung auseinander gesetzt. Diese beinhaltet alle wichtigen Informationen über die PBD 40 auf nur wenigen Seiten. Hätte ich sie nicht gelesen, würde ich z.B. nicht wissen, dass die Maschine eine Quick-Stop-Funktion (Not-Aus) besitzt.
Eine interessante Entwicklung ist auch das Drehrad. Zu Beginn war ich skeptisch, ob dieses Rad besser als die klassische "3-Hebel-Variante" ist. Nachdem ich viele (und auch tiefe) Löcher gebohrt hatte, kam ich zu dem Schluss, dass das Rad für die gängigsten Arbeiten praktischer, als die Hebel-Variante ist. Bei tiefen Löchern muss man bei beiden Varianten umgreifen, jedoch hat man beim Rad eine höhere "Treffsicherheit".
Gut gelungen ist das Schnellspannbohrfutter. Dieses besitzt im Gegensatz zu einem herkömmlichen Bohrfutter eine Verriegelung, welche verhindert, dass der Bohrer während dem Betrieb heraus fällt.
Die Nut in der Bodenplatte für Rundhölzer und Rohre fand ich bei meiner Arbeit sehr praktisch, auch der Schnellspanner ist für größere Werkstücke hilfreich. Ein kleines Problem hatte ich jedoch mit dem Schnellspanner: Liegt dieser direkt auf der Bodenplatte auf, so kann es passieren, dass er klemmt und nur sehr schwer wieder zu lösen ist. Außerdem ist der Schnellspanner nicht für kleinere Werkstücke geeignet. In diesem Fall sollte man einen Maschinenschraubstock verwenden.
Ein weiteres hilfreiches Feature ist das Display. Dieses kann entweder die aktuelle Drehzahl, oder die aktuelle Bohrtiefe anzeigen.
Bist du zufrieden mit den Arbeitsergebnissen?
Grundsätzlich war ich mit den erzielten Ergebnissen zufrieden. Ein Problem hatte ich mit Löchern in Rundholzstäben in Längsrichtung. Trotz Maschinenschraubstock konnte ich die Stäbe nur schwer so fixieren, dass das Loch sowohl auf der Oberseite, als auch auf der Unterseite zentriert war.
Außerdem hatte ich Schwierigkeiten beim exakten Bohren in Weichholz. Der Bohrer verbiegt sich manchmal, wodurch das Loch nicht exakt senkrecht wird (siehe Video "Bohrer weicht aus"). Das ist darauf zurück zu führen, dass Holz nicht homogen ist. Wenn ein (langer) Bohrer auf härtere Fasern stößt, sucht er sich den leichteren Weg (also weichere Fasern). Meiner Meinung nach hat dieses Problem aber jede Tischbohrmaschine. Ich denke mit einem kürzeren Bohrer ist es weniger schlimm. Ich habe testweise auch in Alu gebohrt, dabei ist das Problem nicht aufgetreten.
Erfüllt die PBD 40 deine Anforderungen und Erwartungen?
Hinsichtlich Leistung bietet die PBD 40 mehr als ich benötige. Auch mit dem Display, sowie der Drehzahlregelung bin ich voll zufrieden. Ich hätte mir jedoch erwartet, dass der Laser etwas genauer ist. Außerdem hat man bei größeren Bohrern (Lochsäge, Forstnerbohrer, …) das Problem, dass der Laser verdeckt wird, wodurch dieser unbrauchbar wird. Ich hätte auch erwartet, dass man kleinere Werkstücke ohne zusätzliche Hilfsmittel fixieren kann.
Was können wir künftig an der PBD 40 verbessern?
- Eine senkrechte Nut im Parallelanschlag, sowie ein zweiter Parallelanschlag, um Rundhölzer auch senkrecht zu befestigen hätten mir meine Arbeit sehr erleichtert.
- Der Laser ist etwas ungenau und zu breit - feinere Linien wären hier sehr hilfreich.
- Der Schnellspanner sollte im Bereich der Bohrsäule links und rechts je eine Vertiefung haben. So könnte man ihn leichter hochheben, wenn dieser auf der Grundplatte aufliegt.
- Das Rad könnte man noch verbessern, wenn es mit einem (abnehmbaren) drehbaren Knauf versehen wäre (ähnlich wie bei einer Kurbel). So könnte man auch ohne Umgreifen tiefe Löcher bohren.
Fazit
Der Test der PBD 40 hat mir sehr viel Freude bereitet. Das Gerät hält im Großen und Ganzen was es verspricht. Natürlich gibt es immer ein paar Dinge, die man verbessern könnte, hergeben würde ich sie aber auf keinen Fall mehr.
Produkttest der PBD40 1 Kommentar
Vom 28.01.12 Geändert 2012-01-28 16:56:52
Als erstes ein großes Dankeschön das ich bei diesem Produkttest teilnehmen durfte. Ich habe mich riesig darüber gefreut.
Kommen wir zum testen.
Die Maschine kam in einem großen und schweren Karton in dem alles gut und sicher verstaut ist. Der Aufbau der Maschine fällt nicht schwer und ist auch gut beschrieben. Schnell ist die Maschine einsatzbereit. Die Bedienungsanleitung ist Boschüblich sehr dick, weil sie in 1000 Sprachen ausgeliefert wird, Es ist alles nötige gut beschrieben.
Was gleich positiv auffällt, die Maschine ist nicht so tief wie Maschinen mit Riemen, man spart also schon mal Platz beim Aufstellen. Alle Knöpfe und Hebel sind gut zu erreichen und farblich gekennzeichnet. Gehen wir die Features einmal durch:
Drehzahlsteuerung:
mit dem Drehregler kann man die Drehzahl Kinderleicht einstellen. Es gibt zwei Stufen, die über einen Drehschalter umgestellt werden. So können Drehzahlen bis 2500 U/min eingestellt werden.
Tiefenanschlag:
Wie tief man Bohren will, kann man über einen Stab, der an der hinteren Seite der Maschine arretiert wird, eingestellt werden. Die Einstellung ist sehr genau, auch wenn man Kraft aufwendet, gibt hier nichts nach und die Löcher werden alle gleich tief.
Display:
Im Display kann man die Drehzahl oder die Bohrtiefe ablesen. Gut gefällt mir dass das Display hintergrundbeleuchtet ist, so ist es bei jedem Lichtverhältnis gut ablesbar. Unterhalb des Displays sind die Knöpfe um den Laser und die Lampe einzuschalten, zwischen Drehzahl und Bohrtiefe umzustellen und die angezeigte Bohrtiefe auf null zu stellen.
Laser:
Die beiden Laser projizieren zwei Linien auf das Werkstück deren Schnittpunkt die Stelle makiert, wo der Bohrer in das Material eintaucht. Eine wunderbare Erfindung. Damit fällt das Versuchen und Stochern mit dem Bohrer weg. Wo das Kreutz ist, wird gebohrt (im Video sieht es aus als wenn der Laser etwas neben dem Loch ist, ist er aber bei mir nicht). Gut finde ich auch das der Laser keine Batterien mehr braucht wie bei anderen Maschinen von Bosch. Die Spannungsversorgung wird mit über das Stromkabel realisiert.
Beleuchtung:
Über einen Schalter kann man unter der Maschine zwei LEDs einschalten, die den Arbeitsbereich ausleuchten. Das erspart einen eine Zusätzliche Lampe. Etwas Negativ sind Blendungen die durch den Spiegelnden Maschinenfuß hervorgerufen werden.
Notaus:
Sehr praktisch ist auch der Notausschalter. Das ist der Einschalter, der die Maschine beim reindrücken komplett ausschaltet. Erst durch drehen auf die Nullstellung lässt die Maschine sich wieder einschalten. Muss man mal ganz schnell ausschalten, haut man einfach auf den roten Knopf.
Handrad:
Das Handrad finde ich sehr gelungen. Durch die Gummierung ist es sehr griffig und man kann eine Menge Kraft für dem Vorschub übertragen.
Bohrfutter:
Das Bohrfutter ist ein Schnellspannfutter mit zusätzlicher Verriegelung. Wird der rote Ring gedreht, ist das Bohrfutter verriegelt. Man bekommt es erst wieder auf, wenn man den roten Ring zum entriegeln dreht.
Spannvorrichtung:
Die Spannvorrichtung ist ein weiteres praktisches Detail. Hiermit kann das Werkstück leicht und schnell festgeklemmt werden.
Einschalter:
Der Einschalter hat 4 Stufen. Aus, Bereitschaft, ein und Notaus. Bei aus ist die Maschine samt Display aus, bei Bereitschaft ist das Display beleuchtet und Zeigt die Tiefenmessung oder Geschwindigkeit an. Bei ein dreht das Bohrfutter mit der eingestellten Geschwindigkeit. Notaus habe ich ja weiter oben schon beschrieben.
Tiefenmessung:
Im Display wird die Tiefe angezeigt. Diese kann jederzeit auf Null gestellt werden. Wenn man also den Bohrer auf das Werkstück abgesenkt hat, auf Null stellen. Dann das Werkstück wegnehmen und den Bohrer so tief ablassen, bis im Display die gewünschte Tiefe angezeigt wird. Nun den Tiefenanschlag arretieren und man Bohrt exakt die gewünschte Tiefe. Kleiner Nachteil, schaltet man die Maschine ganz aus, geht die Einstellung des Nullpunktes verloren. Hat man aber den Tiefenanschlag eingestellt, bleibt dieser natürlich erhalten.
Lautstärke:
Ich finde die Lautstärke der Maschine "normal". Bei voller Drehzahl ist sie natürlich lauter als bei langsamer.
Sonstiges:
Mir ist aufgefallen das die Drehzahlregelung etwas träge ist. Wenn man zum Beispiel mit einem Forstnerbohrer in Holz Bohrt, geht die Drehzahl erst kurz runter bevor nachgeregelt wird. Beim Verlassen des Werkstückes das gleiche andersrum, die Drehzahl geht erst hoch bevor sie nachgeregelt wird.
Komme ich zum Schluss noch zu den Fragen von Bosch:
1. Welche Anwendungen hast du mit der PBD40 gemacht?
Bohren in Holz und Metall mit Bohrer und Forstnerbohrer. Durchgangslöcher und Tiefenbegrenzte löcher.
2. Wie beurteilst du die Leistung der PBD40?
Die Leistung ist für den Hobbybereich völlig ausreichend. Bei Extrem Harten Holz mit Forstnerbohrer merkt man schon das die Maschine am arbeiten ist. Bei den "normaleren" Arbeiten wird man nicht an die Leistungsgrenzen stoßen.
3. Wie leicht fällt dir die Handhabung?
Die Handhabung ist für mich ein Kinderspiel. Ich bin ein Technisch versierter Mensch und hatte keinerlei Probleme mit den Einstellmöglichkeiten. Alles wo man stellen muss ist Farblich hervorgehoben.
4. Bist du zufrieden mit den Arbeitsergebnissen?
Ich bin sehr zu frieden. Habe noch nie so genau und präzise Löcher gebohrt. Das ist nur durch den Laser und die genaue Tiefeneinstellung möglich gewesen.
5. Erfüllt die PBD40 deine Anforderungen und Erwarungen?
Klares JA. Ich bin begeistert von der Genauigkeit und Einfachheit der Maschine. Hiermit kann man sehr schnell seht gute Ergebnisse erzielen.
6. Was können wir zukünftig an der PBD40 verbessern?
Hier fällt mir soviel gar nicht ein. Schön wäre es, wenn die Tiefenmessung nicht ihre Einstellung verliert wenn man die Maschine ausschaltet.
Linkshänder dürften sich ein Drehrad wünschen, das auf der anderen Seite der Maschine angebracht werden kann.
Das war es zu meinem Produkttest. Ich hoffe ich kann euch damit eine Kaufentscheidung erleichtern.
Kommen wir zum testen.
Die Maschine kam in einem großen und schweren Karton in dem alles gut und sicher verstaut ist. Der Aufbau der Maschine fällt nicht schwer und ist auch gut beschrieben. Schnell ist die Maschine einsatzbereit. Die Bedienungsanleitung ist Boschüblich sehr dick, weil sie in 1000 Sprachen ausgeliefert wird, Es ist alles nötige gut beschrieben.
Was gleich positiv auffällt, die Maschine ist nicht so tief wie Maschinen mit Riemen, man spart also schon mal Platz beim Aufstellen. Alle Knöpfe und Hebel sind gut zu erreichen und farblich gekennzeichnet. Gehen wir die Features einmal durch:
Drehzahlsteuerung:
mit dem Drehregler kann man die Drehzahl Kinderleicht einstellen. Es gibt zwei Stufen, die über einen Drehschalter umgestellt werden. So können Drehzahlen bis 2500 U/min eingestellt werden.
Tiefenanschlag:
Wie tief man Bohren will, kann man über einen Stab, der an der hinteren Seite der Maschine arretiert wird, eingestellt werden. Die Einstellung ist sehr genau, auch wenn man Kraft aufwendet, gibt hier nichts nach und die Löcher werden alle gleich tief.
Display:
Im Display kann man die Drehzahl oder die Bohrtiefe ablesen. Gut gefällt mir dass das Display hintergrundbeleuchtet ist, so ist es bei jedem Lichtverhältnis gut ablesbar. Unterhalb des Displays sind die Knöpfe um den Laser und die Lampe einzuschalten, zwischen Drehzahl und Bohrtiefe umzustellen und die angezeigte Bohrtiefe auf null zu stellen.
Laser:
Die beiden Laser projizieren zwei Linien auf das Werkstück deren Schnittpunkt die Stelle makiert, wo der Bohrer in das Material eintaucht. Eine wunderbare Erfindung. Damit fällt das Versuchen und Stochern mit dem Bohrer weg. Wo das Kreutz ist, wird gebohrt (im Video sieht es aus als wenn der Laser etwas neben dem Loch ist, ist er aber bei mir nicht). Gut finde ich auch das der Laser keine Batterien mehr braucht wie bei anderen Maschinen von Bosch. Die Spannungsversorgung wird mit über das Stromkabel realisiert.
Beleuchtung:
Über einen Schalter kann man unter der Maschine zwei LEDs einschalten, die den Arbeitsbereich ausleuchten. Das erspart einen eine Zusätzliche Lampe. Etwas Negativ sind Blendungen die durch den Spiegelnden Maschinenfuß hervorgerufen werden.
Notaus:
Sehr praktisch ist auch der Notausschalter. Das ist der Einschalter, der die Maschine beim reindrücken komplett ausschaltet. Erst durch drehen auf die Nullstellung lässt die Maschine sich wieder einschalten. Muss man mal ganz schnell ausschalten, haut man einfach auf den roten Knopf.
Handrad:
Das Handrad finde ich sehr gelungen. Durch die Gummierung ist es sehr griffig und man kann eine Menge Kraft für dem Vorschub übertragen.
Bohrfutter:
Das Bohrfutter ist ein Schnellspannfutter mit zusätzlicher Verriegelung. Wird der rote Ring gedreht, ist das Bohrfutter verriegelt. Man bekommt es erst wieder auf, wenn man den roten Ring zum entriegeln dreht.
Spannvorrichtung:
Die Spannvorrichtung ist ein weiteres praktisches Detail. Hiermit kann das Werkstück leicht und schnell festgeklemmt werden.
Einschalter:
Der Einschalter hat 4 Stufen. Aus, Bereitschaft, ein und Notaus. Bei aus ist die Maschine samt Display aus, bei Bereitschaft ist das Display beleuchtet und Zeigt die Tiefenmessung oder Geschwindigkeit an. Bei ein dreht das Bohrfutter mit der eingestellten Geschwindigkeit. Notaus habe ich ja weiter oben schon beschrieben.
Tiefenmessung:
Im Display wird die Tiefe angezeigt. Diese kann jederzeit auf Null gestellt werden. Wenn man also den Bohrer auf das Werkstück abgesenkt hat, auf Null stellen. Dann das Werkstück wegnehmen und den Bohrer so tief ablassen, bis im Display die gewünschte Tiefe angezeigt wird. Nun den Tiefenanschlag arretieren und man Bohrt exakt die gewünschte Tiefe. Kleiner Nachteil, schaltet man die Maschine ganz aus, geht die Einstellung des Nullpunktes verloren. Hat man aber den Tiefenanschlag eingestellt, bleibt dieser natürlich erhalten.
Lautstärke:
Ich finde die Lautstärke der Maschine "normal". Bei voller Drehzahl ist sie natürlich lauter als bei langsamer.
Sonstiges:
Mir ist aufgefallen das die Drehzahlregelung etwas träge ist. Wenn man zum Beispiel mit einem Forstnerbohrer in Holz Bohrt, geht die Drehzahl erst kurz runter bevor nachgeregelt wird. Beim Verlassen des Werkstückes das gleiche andersrum, die Drehzahl geht erst hoch bevor sie nachgeregelt wird.
Komme ich zum Schluss noch zu den Fragen von Bosch:
1. Welche Anwendungen hast du mit der PBD40 gemacht?
Bohren in Holz und Metall mit Bohrer und Forstnerbohrer. Durchgangslöcher und Tiefenbegrenzte löcher.
2. Wie beurteilst du die Leistung der PBD40?
Die Leistung ist für den Hobbybereich völlig ausreichend. Bei Extrem Harten Holz mit Forstnerbohrer merkt man schon das die Maschine am arbeiten ist. Bei den "normaleren" Arbeiten wird man nicht an die Leistungsgrenzen stoßen.
3. Wie leicht fällt dir die Handhabung?
Die Handhabung ist für mich ein Kinderspiel. Ich bin ein Technisch versierter Mensch und hatte keinerlei Probleme mit den Einstellmöglichkeiten. Alles wo man stellen muss ist Farblich hervorgehoben.
4. Bist du zufrieden mit den Arbeitsergebnissen?
Ich bin sehr zu frieden. Habe noch nie so genau und präzise Löcher gebohrt. Das ist nur durch den Laser und die genaue Tiefeneinstellung möglich gewesen.
5. Erfüllt die PBD40 deine Anforderungen und Erwarungen?
Klares JA. Ich bin begeistert von der Genauigkeit und Einfachheit der Maschine. Hiermit kann man sehr schnell seht gute Ergebnisse erzielen.
6. Was können wir zukünftig an der PBD40 verbessern?
Hier fällt mir soviel gar nicht ein. Schön wäre es, wenn die Tiefenmessung nicht ihre Einstellung verliert wenn man die Maschine ausschaltet.
Linkshänder dürften sich ein Drehrad wünschen, das auf der anderen Seite der Maschine angebracht werden kann.
Das war es zu meinem Produkttest. Ich hoffe ich kann euch damit eine Kaufentscheidung erleichtern.
Mein Testbericht der PBD 40 1 Kommentar
Vom 27.01.12 Geändert 2012-01-27 21:17:57
Mein Testbericht der Tischbohrmaschine PBD 40
Erst einmal meinen allerbesten Dank dafür das ich die PBD 40 Testen darf.
Als die PBD 40 bei mir eintraf bin ich mit ihr in den Hobbyraum und habe sie ausgepackt.
Der Karton war zwar ein wenig beschädigt aber die Maschine ist super eingepackt gewesen, hat keinen Kratzer abbekommen.
Nun habe ich mir die Bedienungsanleitung durchgelesen und die Maschine aufgebaut, was wirklich eine Kleinigkeit war.
Die Grundplatte mit vier schrauben befestigt und Stecker rein.
Aber bevor ich mit ihr Arbeite habe ich erst alles ausprobiert und eingestellt was möglich ist.
Natürlich waren auch Eisenbohrer, Holzbohrer und Forstnerbohrer dabei.
Nun da ich alles gelesen, und die Einstellungen alle ausprobiert hatte, habe ich mir einen Forstnerbohrer eingespannt, was mit dem zweihülsigen Schnellspannbohrfutter ganz einfach geht.
Habe einen Würfel gebohrt, dazu habe ich den Tiefenanschlag genau auf 11mm eingestellt, was ganz einfach geht, und alles genau im Display angezeigt wird. Das Holzstück genau auf dem Laserkreuz ausgerichtet.
Das Holzstück habe nun mit der Schnellspann-Klemme befestigt, ist etwas gewöhnungsbedürftig.
Und am Parallelanschlag, den finde ich gut.
Ein Schraubstock dafür ist ideal, gibt es ja zukaufen.
Maschine auf den ersten Gang eingestellt und die Drehzahl auf 750 umso größer der Bohrer um so niedriger die Drehzahl, ist auf dem Drehzahldiagramm schön dargestellt.
Jetzt habe ich die 6 Löcher in den Würfel gebohrt, alle 6 auf den 10tel mm genau super hätte ich nicht gedacht.
Habe auch in Eisen gebohrt mit einem 4mm Bohrer und mit einem 10mm Bohrer und die entsprechende Drehzahl dazu ausgewählt, alles perfekt.
Das gleiche habe ich auch mit Alu gemacht, auch perfekt.
Bilder und Video zum Schluss dazu.
Habe natürlich auch die Quick-Stop-Funktion getestet, Klasse
Für mein Bits -halter Projekt habe ich 160 Löcher gebohrt mit Laserkreuz und genau auf 9 mm Tiefe eingestellt. Klasse alle 160 Löcher genau 9 mm tief und der Laser geht auch genau.
Das Softgrip – Stellrad ist ist super für die 160Löcher. Ein Knauf dafür wäre vielleicht angebracht den man auch abnehmen kann.
Nun zu den 6 Punkten
1 ) Welche Anwendungen hast du mit der PBD gemacht?
Wie oben beschrieben Löcher in Holz mit Forstnerbohrer und normalen Bohrer mit Tiefenanschlag und Laserkreuz.
In Eisen 5 mm und Alu 4 mm
2 ) Wie beurteilst du die Leistung?
Die 710 Watt sind vollkommen ausreichend, auch wenn ich mehr druck ausübe bleibt die Drehzahl
Bei meiner mit Keilriemen, ist sie stehen geblieben, kein Vergleich.
3 ) Wie leicht fällt dir die Handhabung?
Bin mit allem sehr gut und leicht zurechtgekommen, bis auf den Schnellspanner der ist sehr gewöhnungsbedürftig und meistens brauche ich 2 Hände dazu.
4 ) Bist du zufrieden mit den Arbeitsergebnissen?
Ich hatte sie fast täglich gebraucht und bin bis heute sehr zufrieden mit den Ergebnissen.
5 ) Erfüllt die PBD 40 Deine Anforderungen und Erwartungen?
Ich hatte noch nie so ein edles Stück, und nie war Bohren so einfach. Erfüllt, nein, es übertrifft meine Erwartungen.
6 ) Was können wir zukünftig an der PBD verbessern?
1)Die Schnellspann-Klemme ist für mich nicht das wahre, finde einen Schraubstock dafür besser da man kleine Werkstücke damit nicht festhalten kann.
2)Einen Knauf für das Drehrad zum Abnehmen wäre schön.
3)Mir war der Bohrer einmal fest und in der Beschreibung steht nicht drin das es mit einem 16er Gabelschlüssel ganz leicht auf geht. Das müsste auf alle Fälle rein.
Ansonsten wüsste ich nicht was verbesserungswürdig wäre, außer ein Drehrad für Linkshändler
Mein Fazit
Wenn es 100 Punkte zu verteilen gäbe, bekäme sie von mir 99 Punkte.
Ein wirklich klasse Teil was man nur empfehlen kann.
Und der preis ist auch Ok.
Habe gerade festgestellt das meine Bilder und Video vom Bohren in Eisen und Alu leider ausversehen gelöscht worden sind.
Erst einmal meinen allerbesten Dank dafür das ich die PBD 40 Testen darf.
Als die PBD 40 bei mir eintraf bin ich mit ihr in den Hobbyraum und habe sie ausgepackt.
Der Karton war zwar ein wenig beschädigt aber die Maschine ist super eingepackt gewesen, hat keinen Kratzer abbekommen.
Nun habe ich mir die Bedienungsanleitung durchgelesen und die Maschine aufgebaut, was wirklich eine Kleinigkeit war.
Die Grundplatte mit vier schrauben befestigt und Stecker rein.
Aber bevor ich mit ihr Arbeite habe ich erst alles ausprobiert und eingestellt was möglich ist.
Natürlich waren auch Eisenbohrer, Holzbohrer und Forstnerbohrer dabei.
Nun da ich alles gelesen, und die Einstellungen alle ausprobiert hatte, habe ich mir einen Forstnerbohrer eingespannt, was mit dem zweihülsigen Schnellspannbohrfutter ganz einfach geht.
Habe einen Würfel gebohrt, dazu habe ich den Tiefenanschlag genau auf 11mm eingestellt, was ganz einfach geht, und alles genau im Display angezeigt wird. Das Holzstück genau auf dem Laserkreuz ausgerichtet.
Das Holzstück habe nun mit der Schnellspann-Klemme befestigt, ist etwas gewöhnungsbedürftig.
Und am Parallelanschlag, den finde ich gut.
Ein Schraubstock dafür ist ideal, gibt es ja zukaufen.
Maschine auf den ersten Gang eingestellt und die Drehzahl auf 750 umso größer der Bohrer um so niedriger die Drehzahl, ist auf dem Drehzahldiagramm schön dargestellt.
Jetzt habe ich die 6 Löcher in den Würfel gebohrt, alle 6 auf den 10tel mm genau super hätte ich nicht gedacht.
Habe auch in Eisen gebohrt mit einem 4mm Bohrer und mit einem 10mm Bohrer und die entsprechende Drehzahl dazu ausgewählt, alles perfekt.
Das gleiche habe ich auch mit Alu gemacht, auch perfekt.
Bilder und Video zum Schluss dazu.
Habe natürlich auch die Quick-Stop-Funktion getestet, Klasse
Für mein Bits -halter Projekt habe ich 160 Löcher gebohrt mit Laserkreuz und genau auf 9 mm Tiefe eingestellt. Klasse alle 160 Löcher genau 9 mm tief und der Laser geht auch genau.
Das Softgrip – Stellrad ist ist super für die 160Löcher. Ein Knauf dafür wäre vielleicht angebracht den man auch abnehmen kann.
Nun zu den 6 Punkten
1 ) Welche Anwendungen hast du mit der PBD gemacht?
Wie oben beschrieben Löcher in Holz mit Forstnerbohrer und normalen Bohrer mit Tiefenanschlag und Laserkreuz.
In Eisen 5 mm und Alu 4 mm
2 ) Wie beurteilst du die Leistung?
Die 710 Watt sind vollkommen ausreichend, auch wenn ich mehr druck ausübe bleibt die Drehzahl
Bei meiner mit Keilriemen, ist sie stehen geblieben, kein Vergleich.
3 ) Wie leicht fällt dir die Handhabung?
Bin mit allem sehr gut und leicht zurechtgekommen, bis auf den Schnellspanner der ist sehr gewöhnungsbedürftig und meistens brauche ich 2 Hände dazu.
4 ) Bist du zufrieden mit den Arbeitsergebnissen?
Ich hatte sie fast täglich gebraucht und bin bis heute sehr zufrieden mit den Ergebnissen.
5 ) Erfüllt die PBD 40 Deine Anforderungen und Erwartungen?
Ich hatte noch nie so ein edles Stück, und nie war Bohren so einfach. Erfüllt, nein, es übertrifft meine Erwartungen.
6 ) Was können wir zukünftig an der PBD verbessern?
1)Die Schnellspann-Klemme ist für mich nicht das wahre, finde einen Schraubstock dafür besser da man kleine Werkstücke damit nicht festhalten kann.
2)Einen Knauf für das Drehrad zum Abnehmen wäre schön.
3)Mir war der Bohrer einmal fest und in der Beschreibung steht nicht drin das es mit einem 16er Gabelschlüssel ganz leicht auf geht. Das müsste auf alle Fälle rein.
Ansonsten wüsste ich nicht was verbesserungswürdig wäre, außer ein Drehrad für Linkshändler
Mein Fazit
Wenn es 100 Punkte zu verteilen gäbe, bekäme sie von mir 99 Punkte.
Ein wirklich klasse Teil was man nur empfehlen kann.
Und der preis ist auch Ok.
Habe gerade festgestellt das meine Bilder und Video vom Bohren in Eisen und Alu leider ausversehen gelöscht worden sind.
Die Crème de la Chrom – PBD 40 1 Kommentar
Vom 27.01.12 Geändert 2012-01-27 20:42:31
Die Creme de la Chrom – PBD 40
Wo RTL under der Rubrik „Crème de la Chrom“ in der Sendung "GRIP - Das Motormagazin" faszinierende Sportwagen vom Porsche 911 bis hin zu Lamborghinis testet, so war für mich der Test der PBD 40 auch etwas ganz faszinierendes. Irgendwie wirkt die neue Tischbohrmaschine von Bosch ja
auch durch ihr extravagantes „Lenkrad“ wie ein Luxusmobil.
Die Maschine erscheint schon beim Auspacken als etwas ganz Besonderes. In drei Teilen liegt die Maschine in einer sehr umweltfreundlichen Verpackung. Wo bei anderen Herstellern Styropor en Mass den gelben Sack zum überquellen bringt, ist bei dieser Verpackung alles in einer Schutzhülle aus gespritzter formstabiler Pappmasche. Super!!!
Mittels eines Imbusschlüssels (4mm) ist, nachdem die Bohrsäule in den Schnellspanner und in die Grundplatte eingesteckt wurde, die Maschine mit 1 Schraube fertig montiert und einsatzbereit. Zur besseren Standsicherheit sollte allerdings die Grundplatte noch auf einer stabilen Arbeitsfläche richtig festgeschraubt werden. Dies ist natürlich wie immer in der Bedienungsanleitung, neben Sicherheitshinweisen, Technischen Daten und anderen Informationen, beschrieben.
Was mir hier allerdings aufgefallen ist, bei den Sicherheitshinweisen wird ein für die Arbeit an solchen Maschinen wichtiger Sicherheitsaspekt sehr dürftig erwähnt. Gerade bei Arbeiten mit kleinen Teilen und oder Teilen, bei denen der Schnellspanner nicht eingesetzt werden kann sollte auf jeden Fall ein Maschinenschraubstock verwendet werden. Hier würde ich mir gerade für Heimwerker einen wesentlich deutlicheren Hinweis auf die Notwendigkeit der Verwendung eines solchen Schraubstockes wünschen. Laien wissen oft nicht einmal, dass es solche optionalen Maschinenschraubstöcke wie z.B. den MS 80 von Bosch überhaupt gibt, und versuchen dann evtl. ein Werkstück beim Bohren mit der Hand
festzuhalten. Verkantet sich hierbei der Bohrer, dann wird einem das Werkstück aus der Hand gerissen und es besteht hohes Verletzungsrisiko.
Hier sollte meines Erachtens wesentlich deutlicher darauf hingewiesen werden. Bilder in der Bedienungsanleitung und ein aufgedruckter Hinweis auf der Verpackung mit der Empfehlung sich solch einen optionalen Schraubstock zu kaufen sollten schon hilfreich sein. Was mir hierbei übrigens auch noch Aufgefallen ist, selbst auf der Webseite zur PBD 40 von Bosch, wird kein Maschinenschraubstock als Zubehör angeboten. Der einmal in
der Anleitung erwähnte MS 80 ist leider „bisher“ überhaupt nicht auf der Webseite von Bosch grün zu finden. Anders sieht es auf der „Profi-Webseite“ von Bosch blau aus, hier ist der MS80 seltsamerweise als „Heimwerker“ Schraubstock aufgeführt – seltsam – ist aber so….
Nun aber weiter zum Testen:
Zuerst ging es an das Verbessern eines „Universalschlüssels“ für meinen kleinen Winkelschleifer, von dem ist der Schlüssel irgendwie abhanden gekommen. Da ich keinen wirklich passenden Ersatz für den uralten B&D Winkelschleifer finden konnte, kaufte ich mir von Wolfcraft einen Universalschlüssel. Dummerseits passte auch der nicht wirklich.
Also musste das Teil etwas gepimpt werden. Schnell an der passenden Stelle das Bohrloch angekörnt und schon konnte der Spaß beginnen. Mit dem Schnellspannfutter, welches ich hier (da mir der Maschinenschraubstock noch fehlte) ließ sich der Schlüssel doch erstaunlich gut und fest einspannen. Mit dem Kreuzlinien-Laser war auch das Zentrieren unter dem Bohrer eine feine Sache. Da ich mit einem kleinen Bohrer vorbohrte,
stellte ich die Drehzahl auf maximum – naja ich wollte es zumindest – statt der Angegebenen 3000 rpm war hier bei 2450 rpm Feierabend. Mich persönlich juckt das recht wenig – aber es gibt evtl auch Kunden die da was zu Nörgeln haben. Das Bohren in Metall mit der PBD 40 ging sehr locker von statten. Überrascht war ich von der Griffigkeit des „Lenkrades“, ich hatte – da ich die sonst Üblichen dreiteiligen Hebelarme gewöhnt bin, hatte ich mir das Handling wirklich schlimmer vorgestellt.
Was mir hier beim ersten Bohren so auffiel – beim runter und hochkurbeln ist - vermutlich Bauartbedingt – ein Spiel von etwa 3-4 mm zu bemerken, was ich mit den zwei Bildern von dem Bleistift auf Papier etwas deutlich machen wollte. Der kleine Strich ist das Spiel das die Maschine hat – nicht wirklich tragisch find ich.
Danach ging es beim Test an das Bohren von Holz. Die Maschine kam mir gerade Recht, da ich ein Vogelhaus - als Halterung und Schutz für eine Solarzelle sowie einen Akku von unserem Teichspringbrunnen – bauen will (Projekt kommt dann später).
Zuerst testete ich mal das fräsen mit einem 10mm Forstnerbohrer in der Mitte eines der Seitenteile des Häuschens, durch welchen später die Versorgungsleitungen gezogen werden.
Mit dem prima Drehzahlregler, welcher gleichzeitig auch als Not-Aus ( die Anleitung sagt QuickStop dazu) im Notfall dient, schnell die passende Drehzahl eingestellt und schon ging der Fräser ins Holz wie ein warmes Messer in die weiche Butter. Gut da das Seitenteil 160mm lang ist und der Stecker auch etwas dicker als 10 mm ist, hab ich nach dem Vorfräsen das Loch mit einem 13mm Metallbohrer erweitert und von beiden Seiten gebohrt.
Hier fiel mit dann das Bohrfutter wirklich sehr positiv auf, es ist sehr leichtgängig und ist nach dem Festziehen auch gegen unfreiwilliges Lockern des Bohrers mit einem Sperrring versehen.
Nun ging es an das Bohren der Löcher für die Holzdübel. Hier ist der digitale Tiefenmesser eine Klasse Hilfe. Den Bohrer einfach im Stillstand aufs Werkstück absenken, nun die Tiefenanzeige „Nullen“ und dann ohne Werkstück bis auf die gewünschte Tiefe heruntergehen (den Klemmhebel der Höhenverstellung zuvor feststellen) und dann den Tiefenanschlag mit dem anderen Klemmhebel auf der Seite feststellen. Nun können beliebig viele Bohrungen in immer der gleichen Tiefe gemacht werden.
Hierbei fiel mir allerdings auf, dass der Schnellspanner bei eingeschalteter LED-Beleuchtung leider oftmals einen Schatten auf das Werkstück wirft (siehe Foto). Hier würde ich mir ein oder 2 LED´s vorne an der Maschine zusätzlich wünschen.
Im Großen und Ganzen ist die PBD 40 von Bosch wirklich ein echter Sportwagen unter den Tischbohrmaschinen im Heimwerkerbereich mit viel Power auf der Geraden und ein paar Schwächen in der Kurvenlage.
Toll ist für schnelles Arbeiten die Schnellspannvorichtung bei der man wirklich nur einen Hebel drücken muss, der Laser ist als Zentrierhilfe spitze, die elektronische Drehzahlreglung mit dem Not-Aus und dem Schalter für den 2ten Gang auf der Seite sind sehr gut angeordnet, das Display ist recht groß und die 2 LED´s machen wirklich ordentlich hell.
Aber – wo Licht ist - ist auch Schatten, hier im wahrsten Sinne des Wortes. Je nach Position des Schnellspanners liegt der Bohrmittelpunkt trotz LED´s im Dunkeln. Auch das Display wäre mit einer leichten Hintergrundbeleuchtung noch ein kleines bissel Wertiger. Was ich auch vermisste war ein kleiner Halter für den Innensechskant. Und wie schon erwähnt sollte die Nutzung des Maschinenschraubstocks für Anfänger besonders
hervorgehoben werden.
Alles in allem ist aber die PBD 40 wirklich eine sehr tolle Maschine für die Heimwerkstatt, das Arbeiten ist sehr komfortabel und die Maschine ist für sehr viele Arbeiten einsetzbar. Äußerungen wie „das ist doch nur eine verkappte Bohrmaschine auf einem Ständer“ kann ich nur mit einem Lächeln bedenken, wer so etwas schreibt, kennt diese Maschine nur vom Höheren sagen – oder ist neidisch. Sicherlich ist sie nicht vergleichbar mit einer großen Ständerbohrmaschine – aber das war ja auch nicht die Zielsetzung, würd ich sagen.
Für Zuhause ist sie auf jedenfall der Aston Martin Vanquish S unter den Heimwerkermaschinen!!!
Wo RTL under der Rubrik „Crème de la Chrom“ in der Sendung "GRIP - Das Motormagazin" faszinierende Sportwagen vom Porsche 911 bis hin zu Lamborghinis testet, so war für mich der Test der PBD 40 auch etwas ganz faszinierendes. Irgendwie wirkt die neue Tischbohrmaschine von Bosch ja
auch durch ihr extravagantes „Lenkrad“ wie ein Luxusmobil.
Die Maschine erscheint schon beim Auspacken als etwas ganz Besonderes. In drei Teilen liegt die Maschine in einer sehr umweltfreundlichen Verpackung. Wo bei anderen Herstellern Styropor en Mass den gelben Sack zum überquellen bringt, ist bei dieser Verpackung alles in einer Schutzhülle aus gespritzter formstabiler Pappmasche. Super!!!
Mittels eines Imbusschlüssels (4mm) ist, nachdem die Bohrsäule in den Schnellspanner und in die Grundplatte eingesteckt wurde, die Maschine mit 1 Schraube fertig montiert und einsatzbereit. Zur besseren Standsicherheit sollte allerdings die Grundplatte noch auf einer stabilen Arbeitsfläche richtig festgeschraubt werden. Dies ist natürlich wie immer in der Bedienungsanleitung, neben Sicherheitshinweisen, Technischen Daten und anderen Informationen, beschrieben.
Was mir hier allerdings aufgefallen ist, bei den Sicherheitshinweisen wird ein für die Arbeit an solchen Maschinen wichtiger Sicherheitsaspekt sehr dürftig erwähnt. Gerade bei Arbeiten mit kleinen Teilen und oder Teilen, bei denen der Schnellspanner nicht eingesetzt werden kann sollte auf jeden Fall ein Maschinenschraubstock verwendet werden. Hier würde ich mir gerade für Heimwerker einen wesentlich deutlicheren Hinweis auf die Notwendigkeit der Verwendung eines solchen Schraubstockes wünschen. Laien wissen oft nicht einmal, dass es solche optionalen Maschinenschraubstöcke wie z.B. den MS 80 von Bosch überhaupt gibt, und versuchen dann evtl. ein Werkstück beim Bohren mit der Hand
festzuhalten. Verkantet sich hierbei der Bohrer, dann wird einem das Werkstück aus der Hand gerissen und es besteht hohes Verletzungsrisiko.
Hier sollte meines Erachtens wesentlich deutlicher darauf hingewiesen werden. Bilder in der Bedienungsanleitung und ein aufgedruckter Hinweis auf der Verpackung mit der Empfehlung sich solch einen optionalen Schraubstock zu kaufen sollten schon hilfreich sein. Was mir hierbei übrigens auch noch Aufgefallen ist, selbst auf der Webseite zur PBD 40 von Bosch, wird kein Maschinenschraubstock als Zubehör angeboten. Der einmal in
der Anleitung erwähnte MS 80 ist leider „bisher“ überhaupt nicht auf der Webseite von Bosch grün zu finden. Anders sieht es auf der „Profi-Webseite“ von Bosch blau aus, hier ist der MS80 seltsamerweise als „Heimwerker“ Schraubstock aufgeführt – seltsam – ist aber so….
Nun aber weiter zum Testen:
Zuerst ging es an das Verbessern eines „Universalschlüssels“ für meinen kleinen Winkelschleifer, von dem ist der Schlüssel irgendwie abhanden gekommen. Da ich keinen wirklich passenden Ersatz für den uralten B&D Winkelschleifer finden konnte, kaufte ich mir von Wolfcraft einen Universalschlüssel. Dummerseits passte auch der nicht wirklich.
Also musste das Teil etwas gepimpt werden. Schnell an der passenden Stelle das Bohrloch angekörnt und schon konnte der Spaß beginnen. Mit dem Schnellspannfutter, welches ich hier (da mir der Maschinenschraubstock noch fehlte) ließ sich der Schlüssel doch erstaunlich gut und fest einspannen. Mit dem Kreuzlinien-Laser war auch das Zentrieren unter dem Bohrer eine feine Sache. Da ich mit einem kleinen Bohrer vorbohrte,
stellte ich die Drehzahl auf maximum – naja ich wollte es zumindest – statt der Angegebenen 3000 rpm war hier bei 2450 rpm Feierabend. Mich persönlich juckt das recht wenig – aber es gibt evtl auch Kunden die da was zu Nörgeln haben. Das Bohren in Metall mit der PBD 40 ging sehr locker von statten. Überrascht war ich von der Griffigkeit des „Lenkrades“, ich hatte – da ich die sonst Üblichen dreiteiligen Hebelarme gewöhnt bin, hatte ich mir das Handling wirklich schlimmer vorgestellt.
Was mir hier beim ersten Bohren so auffiel – beim runter und hochkurbeln ist - vermutlich Bauartbedingt – ein Spiel von etwa 3-4 mm zu bemerken, was ich mit den zwei Bildern von dem Bleistift auf Papier etwas deutlich machen wollte. Der kleine Strich ist das Spiel das die Maschine hat – nicht wirklich tragisch find ich.
Danach ging es beim Test an das Bohren von Holz. Die Maschine kam mir gerade Recht, da ich ein Vogelhaus - als Halterung und Schutz für eine Solarzelle sowie einen Akku von unserem Teichspringbrunnen – bauen will (Projekt kommt dann später).
Zuerst testete ich mal das fräsen mit einem 10mm Forstnerbohrer in der Mitte eines der Seitenteile des Häuschens, durch welchen später die Versorgungsleitungen gezogen werden.
Mit dem prima Drehzahlregler, welcher gleichzeitig auch als Not-Aus ( die Anleitung sagt QuickStop dazu) im Notfall dient, schnell die passende Drehzahl eingestellt und schon ging der Fräser ins Holz wie ein warmes Messer in die weiche Butter. Gut da das Seitenteil 160mm lang ist und der Stecker auch etwas dicker als 10 mm ist, hab ich nach dem Vorfräsen das Loch mit einem 13mm Metallbohrer erweitert und von beiden Seiten gebohrt.
Hier fiel mit dann das Bohrfutter wirklich sehr positiv auf, es ist sehr leichtgängig und ist nach dem Festziehen auch gegen unfreiwilliges Lockern des Bohrers mit einem Sperrring versehen.
Nun ging es an das Bohren der Löcher für die Holzdübel. Hier ist der digitale Tiefenmesser eine Klasse Hilfe. Den Bohrer einfach im Stillstand aufs Werkstück absenken, nun die Tiefenanzeige „Nullen“ und dann ohne Werkstück bis auf die gewünschte Tiefe heruntergehen (den Klemmhebel der Höhenverstellung zuvor feststellen) und dann den Tiefenanschlag mit dem anderen Klemmhebel auf der Seite feststellen. Nun können beliebig viele Bohrungen in immer der gleichen Tiefe gemacht werden.
Hierbei fiel mir allerdings auf, dass der Schnellspanner bei eingeschalteter LED-Beleuchtung leider oftmals einen Schatten auf das Werkstück wirft (siehe Foto). Hier würde ich mir ein oder 2 LED´s vorne an der Maschine zusätzlich wünschen.
Im Großen und Ganzen ist die PBD 40 von Bosch wirklich ein echter Sportwagen unter den Tischbohrmaschinen im Heimwerkerbereich mit viel Power auf der Geraden und ein paar Schwächen in der Kurvenlage.
Toll ist für schnelles Arbeiten die Schnellspannvorichtung bei der man wirklich nur einen Hebel drücken muss, der Laser ist als Zentrierhilfe spitze, die elektronische Drehzahlreglung mit dem Not-Aus und dem Schalter für den 2ten Gang auf der Seite sind sehr gut angeordnet, das Display ist recht groß und die 2 LED´s machen wirklich ordentlich hell.
Aber – wo Licht ist - ist auch Schatten, hier im wahrsten Sinne des Wortes. Je nach Position des Schnellspanners liegt der Bohrmittelpunkt trotz LED´s im Dunkeln. Auch das Display wäre mit einer leichten Hintergrundbeleuchtung noch ein kleines bissel Wertiger. Was ich auch vermisste war ein kleiner Halter für den Innensechskant. Und wie schon erwähnt sollte die Nutzung des Maschinenschraubstocks für Anfänger besonders
hervorgehoben werden.
Alles in allem ist aber die PBD 40 wirklich eine sehr tolle Maschine für die Heimwerkstatt, das Arbeiten ist sehr komfortabel und die Maschine ist für sehr viele Arbeiten einsetzbar. Äußerungen wie „das ist doch nur eine verkappte Bohrmaschine auf einem Ständer“ kann ich nur mit einem Lächeln bedenken, wer so etwas schreibt, kennt diese Maschine nur vom Höheren sagen – oder ist neidisch. Sicherlich ist sie nicht vergleichbar mit einer großen Ständerbohrmaschine – aber das war ja auch nicht die Zielsetzung, würd ich sagen.
Für Zuhause ist sie auf jedenfall der Aston Martin Vanquish S unter den Heimwerkermaschinen!!!
Testbericht Tischbohrmaschine PBD 40 1 Kommentar
Vom 27.01.12 Geändert 2012-01-27 17:10:16
Erst noch einmal vielen Dank, dass ich die Maschine testen und behalten darf.
Wie auf den Bildern zu erkennen ist, habe ich die ganze Bandbreite beim
Heimwerker - Hobbybohren getestet.
1. Begonnen habe ich mit dem Bohren von Sacklöchern in ein Aluminiumdouble meiner im Bau befindlichen Teslaturbine. Diese sind im Durchmesser 3 - 5 mm und eine Tiefe von 10 - 15 mm.
Diese Genauigkeit erreichte ich nach einigen Übungen sehr präzise. Die Digitale Einstellhilfe erleichtert das ungemein. Voraussetzung ist, man liest die Bedienungsanleitung. Hilfreich erwies sich das Einstellen von 10 mm über dem Werkstück als Null und dann zum Sackloch 10 mm zu geben. Die Reproduzierbarkeit erhöhte sich ungemein.
Die nächste Anwendung waren die Tests mit den Forstnerbohrern im Holz. Diese sind ja absolut scharfe Teile. So dass keine Fehler entstehen können. Auch hier mit ein wenig Geschick und ein mehr an Vertrautheit lassen das Heimwerkerherz höher schlagen. Mit Plexiglas und Pertinax habe ich auch sehr gute Ergebnisse erzielt. Jetzt kam Stahl dran, ein Vierkantrohr aus ST 38 mit einer Wandstärke von 5 mm war der Prüfling. Die wieder mit gelieferten Bohrern von 6 - 8 und 10 mm erwiesen sich auch als Profiwerkzeug. Wie im Bild zu sehen ist, sind alle Hürden genommen und ohne vor bohren. Ein hauseigener 12 mm Bohrer schaffte die Hürde einmal, trotz Bohröl ist er hin.
2. Bei allen Arbeiten konnte ich feststellen, dass die Leistung optimal am Bohrfutter ankommt. Wenn ich diese richtig einsetze, dann kann ich viel damit erreichen.
Durch die elektronische Drehzahl und Drehmomentregelung arbeitet der Bohrer immer im optimalen Bereich.
Selbst bei Stahl und einem 12 mm Bohrer, bleiben die vorgewählten Drehzahlen, im Beispiel Stahl, 2400 U/min fast immer konstant.
3. Die Handhabung ist gewöhnungsbedürftig, zum einen das Handrad, aber inzwischen will ich es nicht mehr missen.
Das Bohrfutter und auch die Bedienung im Display. Schnell ist man in der Übung und weiß dass mit dem Lösen der unteren Zange die gesamte Maschine in der Höhe geändert wird.
Die Höhe sollte man, im Hinblick u. a. auf optimale Einstellungen der Bohrtiefe auch unbedingt anpassen. Dann erst die Bohrtiefe mit dem Tiefenanschlag herstellen.
Das Werkstück ordentlich sichern. Dazu ist ein bequemer Feststeller stationär vorhanden.
Hilfreich ist auch der Aluminiumwinkel als Anschlag. Ich habe mir einen Maschinenschraubstock gegönnt. Ist für die Bastelarbeit eine Bereicherung.
Noch habe ich es nicht drauf beim Ausschalten in Stand by zu bleiben, anschließend ist dann wieder das praktische LED Licht aus. Das 3. Backenfutter erfordert ein wenig Übung, auch hier ist ein Blick in die Bedienungsanleitung hilfreich.
4. Mit den Arbeitsergebnissen bin ich sehr zufrieden, die BPD 40 würde ich im semiprofessionellen Bereich einsetzen.
Wobei immer ein gescheites Werkzeug, egal ob HSS Bohrer oder Holzwerkzeug die Garantie dafür sind.
Fräsen habe ich unterlassen, ich denke das wäre für die Maschine ihrem Bohrfutter abträglich.
Die Reproduktion des Tiefenanschlages ist für so ein Gerät genial, wenn man es denn beherrscht. Ich habe hinter einander weg 25 Löcher im Aluminium gebohrt und alle Tiefen gleich hin bekommen.
5. Die PBD 40 erfüllt alle meine Anforderungen und auch meine Erwartungen.
Schon alleine die elegante Drehzahlregelung, mit der mechanischen Vorwahl zweier Gänge.
Die Tiefeneinstellung übertrifft alle Vorstellungen. Interessant absolut praktisch, dass die gesamte Maschine in der Höhe verstellt wird.
Die Laserzieleinrichtung ist ein sehr praktisches Hilfsmittel und diese trifft man ja in vielen anderen Maschinen von Bosch. Ebenso die helle LED Beleuchtung.
6. Die Reflexion der Arbeitsplatte aus Aluminium ist gewöhnungsbedürftig, matt geschliffen wäre hilfreich.
Eine Überarbeitung des Bohrfutter, um auch mit Bohrern ab 0,5 mm arbeiten kann.
Ein wenig überrascht haben mich doch die etwas lauten Arbeitsgeräusche. Sollte das kostenmäßig vertretbar sein, dann würde ich mir eine Verringerung für die Zukunft wünschen. Bei zwei Maschinen parallel in einer Werkstatt, würde wohl selten, aber dafür nervend sein.
Wie auf den Bildern zu erkennen ist, habe ich die ganze Bandbreite beim
Heimwerker - Hobbybohren getestet.
1. Begonnen habe ich mit dem Bohren von Sacklöchern in ein Aluminiumdouble meiner im Bau befindlichen Teslaturbine. Diese sind im Durchmesser 3 - 5 mm und eine Tiefe von 10 - 15 mm.
Diese Genauigkeit erreichte ich nach einigen Übungen sehr präzise. Die Digitale Einstellhilfe erleichtert das ungemein. Voraussetzung ist, man liest die Bedienungsanleitung. Hilfreich erwies sich das Einstellen von 10 mm über dem Werkstück als Null und dann zum Sackloch 10 mm zu geben. Die Reproduzierbarkeit erhöhte sich ungemein.
Die nächste Anwendung waren die Tests mit den Forstnerbohrern im Holz. Diese sind ja absolut scharfe Teile. So dass keine Fehler entstehen können. Auch hier mit ein wenig Geschick und ein mehr an Vertrautheit lassen das Heimwerkerherz höher schlagen. Mit Plexiglas und Pertinax habe ich auch sehr gute Ergebnisse erzielt. Jetzt kam Stahl dran, ein Vierkantrohr aus ST 38 mit einer Wandstärke von 5 mm war der Prüfling. Die wieder mit gelieferten Bohrern von 6 - 8 und 10 mm erwiesen sich auch als Profiwerkzeug. Wie im Bild zu sehen ist, sind alle Hürden genommen und ohne vor bohren. Ein hauseigener 12 mm Bohrer schaffte die Hürde einmal, trotz Bohröl ist er hin.
2. Bei allen Arbeiten konnte ich feststellen, dass die Leistung optimal am Bohrfutter ankommt. Wenn ich diese richtig einsetze, dann kann ich viel damit erreichen.
Durch die elektronische Drehzahl und Drehmomentregelung arbeitet der Bohrer immer im optimalen Bereich.
Selbst bei Stahl und einem 12 mm Bohrer, bleiben die vorgewählten Drehzahlen, im Beispiel Stahl, 2400 U/min fast immer konstant.
3. Die Handhabung ist gewöhnungsbedürftig, zum einen das Handrad, aber inzwischen will ich es nicht mehr missen.
Das Bohrfutter und auch die Bedienung im Display. Schnell ist man in der Übung und weiß dass mit dem Lösen der unteren Zange die gesamte Maschine in der Höhe geändert wird.
Die Höhe sollte man, im Hinblick u. a. auf optimale Einstellungen der Bohrtiefe auch unbedingt anpassen. Dann erst die Bohrtiefe mit dem Tiefenanschlag herstellen.
Das Werkstück ordentlich sichern. Dazu ist ein bequemer Feststeller stationär vorhanden.
Hilfreich ist auch der Aluminiumwinkel als Anschlag. Ich habe mir einen Maschinenschraubstock gegönnt. Ist für die Bastelarbeit eine Bereicherung.
Noch habe ich es nicht drauf beim Ausschalten in Stand by zu bleiben, anschließend ist dann wieder das praktische LED Licht aus. Das 3. Backenfutter erfordert ein wenig Übung, auch hier ist ein Blick in die Bedienungsanleitung hilfreich.
4. Mit den Arbeitsergebnissen bin ich sehr zufrieden, die BPD 40 würde ich im semiprofessionellen Bereich einsetzen.
Wobei immer ein gescheites Werkzeug, egal ob HSS Bohrer oder Holzwerkzeug die Garantie dafür sind.
Fräsen habe ich unterlassen, ich denke das wäre für die Maschine ihrem Bohrfutter abträglich.
Die Reproduktion des Tiefenanschlages ist für so ein Gerät genial, wenn man es denn beherrscht. Ich habe hinter einander weg 25 Löcher im Aluminium gebohrt und alle Tiefen gleich hin bekommen.
5. Die PBD 40 erfüllt alle meine Anforderungen und auch meine Erwartungen.
Schon alleine die elegante Drehzahlregelung, mit der mechanischen Vorwahl zweier Gänge.
Die Tiefeneinstellung übertrifft alle Vorstellungen. Interessant absolut praktisch, dass die gesamte Maschine in der Höhe verstellt wird.
Die Laserzieleinrichtung ist ein sehr praktisches Hilfsmittel und diese trifft man ja in vielen anderen Maschinen von Bosch. Ebenso die helle LED Beleuchtung.
6. Die Reflexion der Arbeitsplatte aus Aluminium ist gewöhnungsbedürftig, matt geschliffen wäre hilfreich.
Eine Überarbeitung des Bohrfutter, um auch mit Bohrern ab 0,5 mm arbeiten kann.
Ein wenig überrascht haben mich doch die etwas lauten Arbeitsgeräusche. Sollte das kostenmäßig vertretbar sein, dann würde ich mir eine Verringerung für die Zukunft wünschen. Bei zwei Maschinen parallel in einer Werkstatt, würde wohl selten, aber dafür nervend sein.






