PFS 65 – Einfach lossprühen!
Mitglieder der 1-2-do.com stellen Bosch
Elektrowerkzeuge auf die Probe
PFS 65 & myAngolo 0 Kommentare
Vom 28.05.11 Geändert 2011-05-28 09:51:41
Hallo allerseits.
Vorab ein ganz herzliches Dankeschön an Bosch, dass ich das Gerät testen und anschliessend behalten darf.
INFO: Im Umgang mit Farben habe ich keine Erfahrungen.
Aktuell baue ich ein Multimedia-Möbel "myAngolo" welches auch als Projekt zu sehen ist. Das Material ist ausschlisslich rotes MDF. Die Oberfläche soll nicht glänzig sein, dafür die Struktur hervorheben.
Alle sichtbaren Flächen habe ich 3x mit dem Bosch-Schwingschleifer überarbeitet (120,180,240, anschliessend alles von Hand mit 320), so ist eine optimale Oberfläche erarbeitet.
Nun soll alles mit Leinsamenöl beschichtet werden. Dazu habe ich die PFS 65 eingesetzt.
Als erstes kann ich mich nur all den Testberichten anschliessen und bestätigen.
Die Pluspunkte
Zum testen habe ich einfache Musterstücke aus MDF benutzt.
!!! Ein einzig grosses Manko: Ihr solltet wirklich eine PFS65-2 entwickeln mit der auch Dispersion unverdünnt sprühbar ist. Denn so hätte Ihr die eierlegende Wollmilchsau erfunden.
Dies ist mein Bericht. Für Fragen und Anregungen bin ich offen.
An dieser Stelle bleibt nur noch zu sagen: Gut Sprüh und vielen Dank an alle Beteiligten und das Bosch-Team.
Bis bald
Tullio
Vorab ein ganz herzliches Dankeschön an Bosch, dass ich das Gerät testen und anschliessend behalten darf.
INFO: Im Umgang mit Farben habe ich keine Erfahrungen.
Aktuell baue ich ein Multimedia-Möbel "myAngolo" welches auch als Projekt zu sehen ist. Das Material ist ausschlisslich rotes MDF. Die Oberfläche soll nicht glänzig sein, dafür die Struktur hervorheben.
Alle sichtbaren Flächen habe ich 3x mit dem Bosch-Schwingschleifer überarbeitet (120,180,240, anschliessend alles von Hand mit 320), so ist eine optimale Oberfläche erarbeitet.
Nun soll alles mit Leinsamenöl beschichtet werden. Dazu habe ich die PFS 65 eingesetzt.
Als erstes kann ich mich nur all den Testberichten anschliessen und bestätigen.
Die Pluspunkte
- Aufbau der PFS 65 sehr einfach, kein unnötiges Schnik Schnak
- Zusammenbau ist selbsterklärend und mit wenig Handgriffen einsatzbereit
- Bezeichnungen und Markierungen sind sehr gut sichtbar und eindeutig. Einzig die Einstellung der Sprühdüse für horizontal oder Vertikal ist verwirrend. Aber auch dies ist kein Problem; wenn man es weis....
- Einfach und leicht zu transportieren
- Für kleinere Projekte optimale Behältergrösse. Bei grösseren Flächen wird ein öfteres Nachfüllen notwendig sein.
- Die Pistole liegt sehr gut in der Hand und ist leicht zu führen.
- Nach getaner Arbeit kommt das Reinigen. Absolut einfach und schnell. Vorsicht ist geboten bei dem reinigen der Dichtung.....die könnte schnell verloren gehen.
- Im Lieferumfang sollten 2-4 Behältergrössen mit entsprechendem Röhrchen vorhanden sein
- Das Kabel dürfte länger sein
- 2-3 Ersatzdichtungen währen nicht schlecht
- Der Behälter währe einfacher zu reinigen wenn er keine Einbuchtungen hätte
- Der Abstand von Sprühdüse und Behälter dürfte grösser sein. Dies ist mir aufgefallen als ich von oben ichtung Boden gesprüht habe. Mit dem vorgeschlagenen Abstand von ca. 15cm zum Objekt kann es durchaus vorkommen, dass beim Sprühen die Haltung nicht immer diesen Abstand aufweist. In meinem Fall war es so, dass ich unbemerkt die Pistole schräg gehalten habe und mit der Kante des Behälters die frisch gespritze Farbe berührt und somit Abdrücke gemacht habe. Würde heissen: Die Düse um ca. 5cm länger bauen um mehr abstand bei Fehlhaltung zu überbrücken.
Zum testen habe ich einfache Musterstücke aus MDF benutzt.
- Zum Anfangen habe ich ganz einfache Acryl Lackfarbe aus dem Baumarkt eingesetzt.Nach sehr gutem Verdünnen super Ergebniss.
- Als zweiter Versuch habe ich dann Kunstharz, auch auf Wasserbasis getestet.Auch da, genügend verdünnen dann wird das Ergebnis Top.
- Der dritte Versuch war dann ein wenig hartnäckiger mit Kunsthartzlack von Hammerit auf Nytro-Basis. Er muss verdünnt werden, aber da geht es mit den angegebenen 10% schon ziemlich an die Grenze. Der Lack ist dann noch fast zu dick für die Pistole und zu dünn für ein gleichmässiges Ergebniss. Mit einer ca. 30%tigen Verdünnung hat es dann super geklappt.
- Als letztes noch der Versuch mit Leinöl. Dies habe ich dann direkt an myAngolo ausgeführt. Das Öl habe ich in diesem Fall nicht verdünnt. Beim Sprühen enstand ziemlich viel Nebel (vermutlich habe ich da etwas nicht beachtet), aber das Resultat seht ihr in den 2 Bildern vorher und nacher.
!!! Ein einzig grosses Manko: Ihr solltet wirklich eine PFS65-2 entwickeln mit der auch Dispersion unverdünnt sprühbar ist. Denn so hätte Ihr die eierlegende Wollmilchsau erfunden.
Dies ist mein Bericht. Für Fragen und Anregungen bin ich offen.
An dieser Stelle bleibt nur noch zu sagen: Gut Sprüh und vielen Dank an alle Beteiligten und das Bosch-Team.
Bis bald
Tullio
PFS 65 0 Kommentare
Vom 26.05.11 Geändert 2011-05-26 10:56:03
PFS 65 von Bosch
Endlich hatte ich auch mal Glück, und war bei einem Produkttest von 1-2-do.com dabei.
Getestet wurde die PFS 65 von Bosch.
Das ist ein Feinsprühsystem, mit dem man Lacke und Lasuren auftragen kann.
Anfang Mai kam nun mein Testgerät, und nach langem hin und her überlegen haben wir uns entschieden, das Sprühsystem an einem Holztor zu testen.
Wie man hier sehen kann, sah das Tor wirklich übel aus. Die Farben waren verblasst, und leider ist das Holz auch nicht mehr das beste.
Also haben wir uns an die Arbeit gemacht, und haben das Tor erst mal abgeschliffen.
Mein Mann hat mir da zum Glück etwas geholfen, denn das ist keine schöne Arbeit.
Danach wurde alles schön abgeklebt, und dann ging es auch schon los.
Verwendet haben wir eine Holzlasur in dem Farbton "Palisander".
Das Gerät lässt sich sehr einfach zusammenbauen. Man braucht nur eine Steckdose mit Strom , und die Lasur/Farbe, welche in den Behälter kommt. Das Gerät wird eingeschaltet, und wenn man mit Sprühen beginnen will, muß man nur den Knopf an der Sprühpistole gedrückt halten.
An der Pistole kann man einstellen, wie man sprühen möchte. Dafür gibt es 3 verschiedene Einstellungen.
Man sollte versuchen immer mit einem Handbreiten Abstand zu sprühen.
Das Gerät sollte immer parallel zum Projekt gehalten werden, und aus dem ganzen Arm geführt werden, und nicht aus dem Handgelenk.
Ich habe mich daran gehalten, und das sprühen ging wirklich kinderleicht.
Leider konnte man die Türen nicht abmontieren. Das war in dem Fall sehr ungünstig, denn es war extrem windig. Ich habe mehr Farbe in der Gegend rumgesprüht, als auf die Türen.
Trotz des Windes ging das mit dem sprühen aber sehr schnell. Das Gerät hat einen Schultergurt, damit man es sich umhängen kann. Das vereinfacht das ganze natürlich enorm. Man kann es aber auch in der Hand halten, da es nicht schwer ist.
Ich kann diese Gerät jedem empfehlen, der was zu lackieren oder lasieren hat. Egal ob Gartenmöbel, Zäune, Tore oder Bretter, mit dem PFS 65 ist das alles möglich.
Ich finde, unser Ergebnis kann sich echt sehen lassen. Dafür das es unser erstes Projekt mit dem PFS 65 war, habe ich mich gut geschlagen. Mein Mann war auch sehr zufrieden mit meiner Arbeit.
Mit Sicherheit werden wir schon bald wieder den PFS 65 in Gebrauch nehmen.
Ich habe über den Tets auch gebloggt, ihr findet meinen Beitrag hier:
http://ticketi2000.blogspot.com/2011/05/pfs-65-von-bosch.html
InSearching...
Getestet wurde die PFS 65 von Bosch.
Das ist ein Feinsprühsystem, mit dem man Lacke und Lasuren auftragen kann.
Anfang Mai kam nun mein Testgerät, und nach langem hin und her überlegen haben wir uns entschieden, das Sprühsystem an einem Holztor zu testen.
Wie man hier sehen kann, sah das Tor wirklich übel aus. Die Farben waren verblasst, und leider ist das Holz auch nicht mehr das beste.
Also haben wir uns an die Arbeit gemacht, und haben das Tor erst mal abgeschliffen.
Mein Mann hat mir da zum Glück etwas geholfen, denn das ist keine schöne Arbeit.
Danach wurde alles schön abgeklebt, und dann ging es auch schon los.
Verwendet haben wir eine Holzlasur in dem Farbton "Palisander".
Das Gerät lässt sich sehr einfach zusammenbauen. Man braucht nur eine Steckdose mit Strom , und die Lasur/Farbe, welche in den Behälter kommt. Das Gerät wird eingeschaltet, und wenn man mit Sprühen beginnen will, muß man nur den Knopf an der Sprühpistole gedrückt halten.
An der Pistole kann man einstellen, wie man sprühen möchte. Dafür gibt es 3 verschiedene Einstellungen.
Man sollte versuchen immer mit einem Handbreiten Abstand zu sprühen.
Das Gerät sollte immer parallel zum Projekt gehalten werden, und aus dem ganzen Arm geführt werden, und nicht aus dem Handgelenk.
Ich habe mich daran gehalten, und das sprühen ging wirklich kinderleicht.
Leider konnte man die Türen nicht abmontieren. Das war in dem Fall sehr ungünstig, denn es war extrem windig. Ich habe mehr Farbe in der Gegend rumgesprüht, als auf die Türen.
Trotz des Windes ging das mit dem sprühen aber sehr schnell. Das Gerät hat einen Schultergurt, damit man es sich umhängen kann. Das vereinfacht das ganze natürlich enorm. Man kann es aber auch in der Hand halten, da es nicht schwer ist.
Ich kann diese Gerät jedem empfehlen, der was zu lackieren oder lasieren hat. Egal ob Gartenmöbel, Zäune, Tore oder Bretter, mit dem PFS 65 ist das alles möglich.
Ich finde, unser Ergebnis kann sich echt sehen lassen. Dafür das es unser erstes Projekt mit dem PFS 65 war, habe ich mich gut geschlagen. Mein Mann war auch sehr zufrieden mit meiner Arbeit.
Mit Sicherheit werden wir schon bald wieder den PFS 65 in Gebrauch nehmen.
Ich habe über den Tets auch gebloggt, ihr findet meinen Beitrag hier:
http://ticketi2000.blogspot.com/2011/05/pfs-65-von-bosch.html
InSearching...
PFS Lasurtest - Eine schnelle Sache 0 Kommentare
Vom 24.05.11 Geändert 2011-05-24 19:16:33Der erste Eindruck: Das Gerät ist leicht und liegt auch gut in der Hand. Man kann es sich über die Schulter hängen da ist es gut aufgeräumt. Es wirkt gut durchdacht mit Ablage für die Sprühpistole, Kabelaufwicklung und Platz für den Schlauch zum aufwickeln und Clip um den aufgewickelten Schlauch in Position zu halten. Die Verpackung: Das PFS 65 kommt im Karton, Ein wirklich großer Karton. Was ich persönlich ganz in Ordnung finde, da man es ja nicht ständig irgendwo mit hinnimmt. Man verwendet es meist nur ein paar Mal im Jahr. Besonders praktisch finde ich, dass man den Schlauch sowie das Kabel am Gerät aufwickeln kann. Ich werde es nach Gebrauch wahrscheinlich wieder in der Schachtel lagern. Man bekommt das Gerät mit allem Zubehör ohne Schwierigkeiten wieder in die Schachtel rein was heutzutage ja nicht selbstverständlich ist. Meistens wenn man etwas aus seiner Schachtel herausgenommen hat und dabei nicht genau aufgepasst hat dann bringt man es auch nicht mehr hinein. Irgendwo in der Industrie muss es da Ingeneure geben die sich nur damit beschäftigen die Schachteln so klein wie nur irgend möglich zu machen. Die Anleitung: Die Bedienungsanleitung man könnte auch sagen das „Handbuch“ ist sehr ausführlich und gut zu verstehen. Gut finde ich auch, dass man die Bilder herausklappen kann. Durch die vielen Sprachen ist die Anleitung sehr dick. Die DVD-Anleitung finde ich generell sehr gut gelungen. Einzig im Menü würde ich noch Punkte hinzufügen. Es gibt einen Punkt „alles abspielen“ den würde ich noch auf die Modelle splitten. Die Anwendung: Man braucht ein wenig Übung aber dann klappt es ganz gut. Bei der Einstellung der Farbmenge habe ich statt auf einem Karton auf die Rückseite gesprüht die später sowieso nicht mehr zu sehen ist. Ich musste für meine Lasur die geringste Menge einstellen um ein anschaubares Ergebnis zu erzielen. Die Geräuschentwicklung ist relativ hoch ähnlich wie bei einem Staubsauger. Der Farbbehälter ist schneller leer als man denkt. Auch die Fläche gewinnt schnell an Farbe. Zu erst habe ich die Verkleidung der Regenwassercontainer mit Lasur besprüht. Dazu habe ich sie nochmals bemontiert und an zwei Rohren aufgehangen sodass ich an Vorder- und Rückseite rangekommen bin. Als zweiten Test habe ich mich dann endlich an ein von drei Stalltoren gewagt. Abgeschliffen und dann mit einer anderen Lasur (nicht auf Wasserbasis) besprüht. Hier hatte ich das Problem dass die Fläche mit ca. 3,65 x 3,65 m recht groß ist und ich gegen die Empfehlung in der Anleitung dann doch in der Fläche wenden musste was man nach dem ersten anstrich durch einen dunkleren Streifen sieht. Nach dem zweiten Durchgang bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Lasurbedarf pro "Anstrich" ca. 1,5 l. Die Reinigung: Das PFS 65 lässt sich wirklich spielend leicht reinigen. Einfach restliche Farbe bzw. Lasur raus und mit Wasser (bzw. Verdünnung durchspülen. Ich habe Lasur auf Wasserbasis verarbeitet und konnte das gerät mit Wasser reinigen. Ich habe dazu erst einmal nur wenig Wasser eingefüllt und die Sprüpistole geschüttelt um den Farbbehälter zu reinigen, Anschließend das Gerät eingeschalten und die Waschlauge an meinem Brennholz verteilt. Anschließend habe ich den Behälter nochmals mit Wasser gefüllt und den inhalt in den Wascheimer gesprüht. Dann mit einem feuchten Lappen die Sprühpistole abgewischt. Die Verschraubung, die Luftkappe und die Düse abmontiert und gesäubert. Anschließend wieder montiert. Ruckzuck war ich damit fertig. Beim Zweiten Versuch hab ich ne andere Lasur verwendet und musste mit verdünnung reinigen. Die Reinigung mit Verdünnung ist etwas „schwieriger“ da man weniger Spülflüssigkeit verwendet. Da sind auch Spuren der Lasur im Gewinde zurückgebkieben. Aber im Großen und Ganzen geht auch mit Verdünnung die Reinigung rech schnell. Fazit: Für ein gutes Ergebnis benötigt man schon etwas Übung. Wenn man dann den Bogen raus hat kommt mit dem PFS schnell voran. Die Reinigung von Lasuren auf Wasserbasis gehen Spielend von der Hand und sind auch schnell erledigt. Muss man mit Verdünnung reinigen benötigt man etwas mehr Zeit und Geduld aber das geht für mich auch in Ordnung. Das Anschlusskabel sollte länger sein. Für große Flächen zu empfehlen!
P.S. Bilder vom ersten Test sind unter Projekten http://www.1-2-do.com/de/projekt/Verkleidung-von-Regenwassercontainern/bauanleitung/3448/ zu finden. Nochmals Vielen Dank für die Möglichkeit das PFS 65 zu testen.
Feinsprühsystem PFS 65 im Test 0 Kommentare
Vom 16.05.11 Geändert 2011-05-16 21:48:09Wir haben eine alte Gartenbank als Versuchsobjekt genommen. Diese haben wir erst gesäubert, angeschliffen und dann mit der PFS 65 die Lasur aufgetragen.
Das Auftragen der Farbe ging nach etwas Üben schnell und auch recht problemlos, allerdings ist die PFS 65 recht laut.
Nachdem wir die verschiedenen Einstellungen ausprobiert und die für unseren Zweck (und unserer Meinung nach) beste gefunden hatten, war das Sprühen die der PFS 65 leicht und mühelos. Die Farbe war auch viel schneller angetrocknet als beim Auftragen mit einem Pinsel, sodass der 2te Auftrag viel eher erfolgen konnte.
Was uns besonders gut gefallen hat, ist die problemlose Reinigung, da man die Sprühpistole der PFS 65 fast völlig auseinandernehmen, und dadurch wirklich schnell säubern kann.
Das Arbeitsergebnis ist leider nicht so gut ausgefallen, was aber nicht an der PFS 65 sonder eher an unserer ungeübten Handhabung lag. Wir haben die Lasur an einigen Stellen zu stark aufgetragen, weil wir das Sprühen mit dem Auftragen der Farbe mit Pinsel oder Rolle verglichen haben.
Da wir das 1.mal mit einem Sprühsystem gearbeitet haben, hatten wir keine Anforderungen oder Erwartungen. Wir sind mit dem Arbeitsergebnis der PFS 65 wirklich zufrieden, auch wenn es beim 1.mal noch nicht so richtig gut aussieht. Uns viel die Arbeit mit der PFS 65 aber immer leichter und beim nächsten Projekt werden wir auch nicht so ungeduldig sein und die Farbe sparsamer auftragen.
Es währe schön, wenn der Kompressor etwas leiser arbeiten würde. Für die Arbeit mit der PSF 65, fänden wir persönlich es besser, wenn der Schlauch am Basisgerät an der anderen Seite eingesteckt würde. Also dort wo jetzt der Luftfilter ist. Denn dann könnte man den Luftschlauch hinter dem Körper herführen und brauchte nicht immer so sehr aufpassen, dass der Schlauch nicht an das zu besprühende Objekt kommt.
Sehr zufrieden :) 0 Kommentare
Vom 16.05.11 Geändert 2011-05-16 11:00:07
Ich habe mit dem Feinsprühsystem unsere Kinderschaukel neu lasiert.
Als erstes mußte die alte Farbe mich Spachtel und Stahlbürste abgemacht werden.
Hierbei hat die ganze Familie geholfen.
Nachdem das fertig war, hab ich das Feinsprühsystem ausgepackt und mir die Bedienungsanleitung durchgelesen.
Alles war sehr gut verständlich und der Zusammenbau des Feinsprühsystems ging leicht von der Hand.
Danach habe ich die Lasur unverdünnt in den Behälter eingefüllt.
Strom angeschlossen, Feinsprühsystem eingeschaltet und eine kurze Sprühprobe auf einem stück Holz gemacht.
Das Feinsprühsystem ist sehr leicht und liegt gut in der Hand, auch mit vollem Behälter ist es nicht zu anstrengend.
Man muß darauf achten das das Ansaugrohr je nach Sprührichtung (geradeaus oder über Kopf) gedreht ist, was bei meinem Projekt nicht so einfach war, da ich von geradeaus bis über Kopf ständig gewechselt habe. Die Balken mußten ja rundrum besprüht werden.
Sie verschiedenen Sprüheinstellungen gingen schnell und einfach einzustellen und waren, gerade bei den Balken, sehr gut. Von unten nach oben habe ich Vertikal eingestellt, von rechts nach links Horizontal und für die Ecken Punktgenau gesprüht.
Das einzige das etwas schwierig war, war das hochsteigen auf die Leiter, da ich da keine Hand frei hatte um mich irgendwo festhalten zu können, bei wackeliger Leiter im Gras nicht so schön. Dafür wäre vielleicht eine verlängerung für den Luftschlauch sinnvoll, so könnte man das Gerät auch unten stehen lassen.
Alles in Allem war es eine super saubere, schnelle Arbeit.
Da ich darauf geachtet habe, wasserlösliche Lasur zu kaufen, ging auch das reinigen total einfach und schnell.
Bei ausgeschaltetem Zustand drückt man auf den Sprühknop, somit läuft die restliche Farbe aus der Düse zurück in den Behälter.
Dann habe ich den Behälter ausgewaschen und mit Wasser aufgefüllt, wieder angescharubt und solang gespüht (in einen Eimer) bis das Wasser klar wurde, was auch schnell ging.
Zum Schluß habe ich dann nochmal alles ausgewaschen und das Ansaugroh rausgenommen und seperat nochmal ausgewaschen.
Die Lautstärke fand ich erträglich und nicht nervend, ähnlich eines Staubsaugers.
Was ich auch noch sehr gut fand, das man die Spürheinheit im Basisgerät einhängen konnte, wenn man eine kurze Pause machen mußte.
Ich bin total zufrieden mit dem Gerät und werde es auf jeden Fall beim nächsten Einsatz wieder Rolle oder Pinsel vorziehen.
Schade, das es nicht auch für Wandfarbe benutzt werden kann. Aber man kann eben nicht alles haben :)
Als erstes mußte die alte Farbe mich Spachtel und Stahlbürste abgemacht werden.
Hierbei hat die ganze Familie geholfen.
Nachdem das fertig war, hab ich das Feinsprühsystem ausgepackt und mir die Bedienungsanleitung durchgelesen.
Alles war sehr gut verständlich und der Zusammenbau des Feinsprühsystems ging leicht von der Hand.
Danach habe ich die Lasur unverdünnt in den Behälter eingefüllt.
Strom angeschlossen, Feinsprühsystem eingeschaltet und eine kurze Sprühprobe auf einem stück Holz gemacht.
Das Feinsprühsystem ist sehr leicht und liegt gut in der Hand, auch mit vollem Behälter ist es nicht zu anstrengend.
Man muß darauf achten das das Ansaugrohr je nach Sprührichtung (geradeaus oder über Kopf) gedreht ist, was bei meinem Projekt nicht so einfach war, da ich von geradeaus bis über Kopf ständig gewechselt habe. Die Balken mußten ja rundrum besprüht werden.
Sie verschiedenen Sprüheinstellungen gingen schnell und einfach einzustellen und waren, gerade bei den Balken, sehr gut. Von unten nach oben habe ich Vertikal eingestellt, von rechts nach links Horizontal und für die Ecken Punktgenau gesprüht.
Das einzige das etwas schwierig war, war das hochsteigen auf die Leiter, da ich da keine Hand frei hatte um mich irgendwo festhalten zu können, bei wackeliger Leiter im Gras nicht so schön. Dafür wäre vielleicht eine verlängerung für den Luftschlauch sinnvoll, so könnte man das Gerät auch unten stehen lassen.
Alles in Allem war es eine super saubere, schnelle Arbeit.
Da ich darauf geachtet habe, wasserlösliche Lasur zu kaufen, ging auch das reinigen total einfach und schnell.
Bei ausgeschaltetem Zustand drückt man auf den Sprühknop, somit läuft die restliche Farbe aus der Düse zurück in den Behälter.
Dann habe ich den Behälter ausgewaschen und mit Wasser aufgefüllt, wieder angescharubt und solang gespüht (in einen Eimer) bis das Wasser klar wurde, was auch schnell ging.
Zum Schluß habe ich dann nochmal alles ausgewaschen und das Ansaugroh rausgenommen und seperat nochmal ausgewaschen.
Die Lautstärke fand ich erträglich und nicht nervend, ähnlich eines Staubsaugers.
Was ich auch noch sehr gut fand, das man die Spürheinheit im Basisgerät einhängen konnte, wenn man eine kurze Pause machen mußte.
Ich bin total zufrieden mit dem Gerät und werde es auf jeden Fall beim nächsten Einsatz wieder Rolle oder Pinsel vorziehen.
Schade, das es nicht auch für Wandfarbe benutzt werden kann. Aber man kann eben nicht alles haben :)
Testbericht PFS 65 von Holzfan 0 Kommentare
Vom 15.05.11 Geändert 2011-05-15 12:20:23
Dieser Test wurde von mir unter dem Aspekt „ein Farbsprühsystem für den
Heimwerker“ aus der grünen Serie der Firma Bosch, erstellt.
Als erstes Projekt wurde von mir eine stabile Küche für unser
Wohnwagenvorzelt in Italien gebaut. Dabei wurden 5 Korpusse je 90cm breit, 40cm
tief und 85cm hoch, erstellt.
Als Material wurden gehobelte Latten aus Fichtenholz, Format 6cm x 4cm verwendet, zusammengeleimt und verdübelt.
Die Rückwände bestehen aus 2-seitig, kunststoffbeschichteten MDF-Platten, 1,5cm stark.
Aus dem gleichen Material sind die Seitenwände, jedoch in den Maßen 40cm breit, 85cm hoch.
Als obere Abdeckung sind 3 Holzbretter, 12cm breit und jeweils ca. 200cm lang angebracht. Diese Ablagebretter sind mit mehreren Bohrungen für versenkte Steckdosen versehen.
Jeder Korpus wurde mit zwei Einlegeböden aus quer eingelegten, ebenfalls lackierten Brettchen versehen.
Alle diese Teile wurden von mir mit dem Farbsprühsystem PFS 65 bearbeitet.
Die Korpusse nach dem Zusammenbau, die Ablagebretter vor dem Einbau der Steckdosen. Die Seiten- und Rückwände wurden teilweise (Sichtseiten) 1-seitig und 2-seitig besprüht.
Das gesamte Projekt wird nach dem Einbau Ende Mai in die 1-2-do Community eingestellt.
Die Leistung der PFS 65
hat mich sehr überzeugt, denn die Ergebnisse auf diesen sehr unterschiedlichen Materialien waren sehr gut. Ich habe 9 Flächen in der Größe von 90cm x 85cm und 14 Flächen im Format 40cm x 85cm und 7 Korpusse im o. a. Format, sowie die 3 Stück Ablagebretter mehrmals besprüht. Das Gerät hat sehr gleichmäßig gesprüht, nie getropft und der befürchtete Sprühnebel beim Spritzen war sehr gering. Das Besprühen von inneren Ecken und Kanten war ein Kinderspiel, ebenso war die Zeitersparnis gegenüber dem Streichen enorm. Die Materialien waren Haftgrund Gori Multiprimer, Gori Nr. 17 Imprägniergrund und Gori BBZ Lack RAL 7001
Sehr kürze Rüstzeiten z. B. die Umstellung von dunkler auf helle Farbe, waren für mich auch wichtig. Die Handhabung der PFS 65
ist sehr simpel. Meine Reihenfolge der Inbetriebnahme war wie folgt: Bedienungsanleitung lesen (nicht studieren), DVD ansehen, Zusammenbau aller Teile anschließend mit klarem Wasser im Freien ausprobieren. Als der Farbbehälter leer war, mit stark verdünnter Original-Farbe (ca. 50% Wasser) sprühen. Ich habe diesen Weg als „Grundierung“ meiner Arbeit gesehen. Der eigentliche Farbauftrag erfolgte mit wasserlöslichem Gori BBZ Lack RAL 7001 zu 25% verdünnt. Die Zufriedenheit mit meinen Arbeitsergebnissen
lässt sich nicht mehr steigern. Das gute Arbeitsgerät, die PFS 65, eine gute Qualität der verwendeten Materialien (ich habe nur wasserlösliche verwendet) und etwas Bemühung des Heimwerkers sichern eine gute Qualität. Auch der Farbverbrauch war erheblich geringer als wenn ich mit Pinsel oder Roller gearbeitet hätte. Meine Anforderungen und Erwartungen an die PFS 65
sind gutes Handling während des Sprühens, gleichmäßiger Farbauftrag durch das Gerät, einfache Reinigung nach getaner Arbeit. Besonders gut hat mir gefallen, dass nach einem Ruhetag beim Sprühen, das Gerät in ganz kurzer Zeit wieder betriebsbereit war und störungsfrei arbeitete. Was künftig zu verbessern sein könnte,
da kann man wenig sagen, denn ein Heimwerker hat i. d. R. nicht so oft mit Farbe zu tun, deshalb fehlt ihm manchmal das Gefühl, „wie lange reicht die Farbe im Vorratsbehälter noch?“, denn die Füllmenge ist, nach dem ersten Nachfüllen, von außen nicht mehr zu sehen. Nachteilig finde ich, dass nach mehrstündigem Sprühen ausgelaufene Farbe (vom Einfüllen usw.) nicht mehr entfernt werden kann. Bei kürzeren Arbeitspausen bilden sich an der Düse kleinere Verstopfungen, vielleicht liegen diese an Konsistenz/Pigmentierung der verwendeten Farbe. Mein Fazit: Sprühen geht bei mir ab jetzt vor Streichen ! Das Bosch Farbsprühsystem PFS 65 ist ein sehr gutes Gerät das vielseitig einsetzbar ist, um schnell und sauber, Farbe aufzutragen. Dabei spielt es keine Rolle ob , wie bei mir, Flächen von etwa 1 qm oder Leisten/Latten von 4cm Breite und 90cm Länge bzw. Bretter von 12cm Breite und 200cm Länge, zu lackieren sind.
Ich habe mich auch entschlossen, nur wasserbasierende Materialien zu verwenden, denn Umweltschutz hin oder her, Wasser ist zum Reinigen preiswerter, geruchlos und immer vorhanden. Außerdem sprühte bereits der zweite befüllte Wasserbehälter soweit sauber, dass die Pflanzen im Garten damit befeuchtet werden konnten.
Wichtig ist auch eine gute Vorbereitung vor dem Sprühen. Ich habe in meiner Werkstatt rund um den Arbeitsplatz großformatiges Papier an zwei Wänden und auf dem Boden geklebt. Dadurch habe ich das abschließende Säubern gespart.
Ebenso habe ich nicht darauf geachtet, dass das Basisteil nicht auf staubigem Boden (Werkstatt=Sägespäne) gestellt werden darf.
Das Gerät saugte demzufolge Sägespäne an und der Farbverbrauch stieg erheblich, weil diese die Farbmenge beim Sprühen veränderte. Erst beim abendlichen Reinigen bemerkte ich meinen Fehler, denn das PFS 65 arbeitete trotzdem sauber weiter.
Wie bei jedem neu angeschafften Werkzeug ist es auch hier ratsam, sich mit dem Thema „Spühen“ vor dem ersten Einsatz vertraut zu machen und mit einfacheren Arbeiten (z. B. grundieren) zu beginnen.
Der nächste Einsatz des PFS 65 erfolgt im Juni bei meiner Terrassenerweiterung und der Ausgestaltung unseres Gemeinschaftsraumes im Verein. Ich habe gerne an diesem Test der Firma Bosch teilgenommen, denn ich habe dadurch viel über dieses spezielle Thema gelernt. Vielen Dank, auch für das Geschenk.
Als Material wurden gehobelte Latten aus Fichtenholz, Format 6cm x 4cm verwendet, zusammengeleimt und verdübelt.
Die Rückwände bestehen aus 2-seitig, kunststoffbeschichteten MDF-Platten, 1,5cm stark.
Aus dem gleichen Material sind die Seitenwände, jedoch in den Maßen 40cm breit, 85cm hoch.
Als obere Abdeckung sind 3 Holzbretter, 12cm breit und jeweils ca. 200cm lang angebracht. Diese Ablagebretter sind mit mehreren Bohrungen für versenkte Steckdosen versehen.
Jeder Korpus wurde mit zwei Einlegeböden aus quer eingelegten, ebenfalls lackierten Brettchen versehen.
Alle diese Teile wurden von mir mit dem Farbsprühsystem PFS 65 bearbeitet.
Die Korpusse nach dem Zusammenbau, die Ablagebretter vor dem Einbau der Steckdosen. Die Seiten- und Rückwände wurden teilweise (Sichtseiten) 1-seitig und 2-seitig besprüht.
Das gesamte Projekt wird nach dem Einbau Ende Mai in die 1-2-do Community eingestellt.
Die Leistung der PFS 65
hat mich sehr überzeugt, denn die Ergebnisse auf diesen sehr unterschiedlichen Materialien waren sehr gut. Ich habe 9 Flächen in der Größe von 90cm x 85cm und 14 Flächen im Format 40cm x 85cm und 7 Korpusse im o. a. Format, sowie die 3 Stück Ablagebretter mehrmals besprüht. Das Gerät hat sehr gleichmäßig gesprüht, nie getropft und der befürchtete Sprühnebel beim Spritzen war sehr gering. Das Besprühen von inneren Ecken und Kanten war ein Kinderspiel, ebenso war die Zeitersparnis gegenüber dem Streichen enorm. Die Materialien waren Haftgrund Gori Multiprimer, Gori Nr. 17 Imprägniergrund und Gori BBZ Lack RAL 7001
Sehr kürze Rüstzeiten z. B. die Umstellung von dunkler auf helle Farbe, waren für mich auch wichtig. Die Handhabung der PFS 65
ist sehr simpel. Meine Reihenfolge der Inbetriebnahme war wie folgt: Bedienungsanleitung lesen (nicht studieren), DVD ansehen, Zusammenbau aller Teile anschließend mit klarem Wasser im Freien ausprobieren. Als der Farbbehälter leer war, mit stark verdünnter Original-Farbe (ca. 50% Wasser) sprühen. Ich habe diesen Weg als „Grundierung“ meiner Arbeit gesehen. Der eigentliche Farbauftrag erfolgte mit wasserlöslichem Gori BBZ Lack RAL 7001 zu 25% verdünnt. Die Zufriedenheit mit meinen Arbeitsergebnissen
lässt sich nicht mehr steigern. Das gute Arbeitsgerät, die PFS 65, eine gute Qualität der verwendeten Materialien (ich habe nur wasserlösliche verwendet) und etwas Bemühung des Heimwerkers sichern eine gute Qualität. Auch der Farbverbrauch war erheblich geringer als wenn ich mit Pinsel oder Roller gearbeitet hätte. Meine Anforderungen und Erwartungen an die PFS 65
sind gutes Handling während des Sprühens, gleichmäßiger Farbauftrag durch das Gerät, einfache Reinigung nach getaner Arbeit. Besonders gut hat mir gefallen, dass nach einem Ruhetag beim Sprühen, das Gerät in ganz kurzer Zeit wieder betriebsbereit war und störungsfrei arbeitete. Was künftig zu verbessern sein könnte,
da kann man wenig sagen, denn ein Heimwerker hat i. d. R. nicht so oft mit Farbe zu tun, deshalb fehlt ihm manchmal das Gefühl, „wie lange reicht die Farbe im Vorratsbehälter noch?“, denn die Füllmenge ist, nach dem ersten Nachfüllen, von außen nicht mehr zu sehen. Nachteilig finde ich, dass nach mehrstündigem Sprühen ausgelaufene Farbe (vom Einfüllen usw.) nicht mehr entfernt werden kann. Bei kürzeren Arbeitspausen bilden sich an der Düse kleinere Verstopfungen, vielleicht liegen diese an Konsistenz/Pigmentierung der verwendeten Farbe. Mein Fazit: Sprühen geht bei mir ab jetzt vor Streichen ! Das Bosch Farbsprühsystem PFS 65 ist ein sehr gutes Gerät das vielseitig einsetzbar ist, um schnell und sauber, Farbe aufzutragen. Dabei spielt es keine Rolle ob , wie bei mir, Flächen von etwa 1 qm oder Leisten/Latten von 4cm Breite und 90cm Länge bzw. Bretter von 12cm Breite und 200cm Länge, zu lackieren sind.
Ich habe mich auch entschlossen, nur wasserbasierende Materialien zu verwenden, denn Umweltschutz hin oder her, Wasser ist zum Reinigen preiswerter, geruchlos und immer vorhanden. Außerdem sprühte bereits der zweite befüllte Wasserbehälter soweit sauber, dass die Pflanzen im Garten damit befeuchtet werden konnten.
Wichtig ist auch eine gute Vorbereitung vor dem Sprühen. Ich habe in meiner Werkstatt rund um den Arbeitsplatz großformatiges Papier an zwei Wänden und auf dem Boden geklebt. Dadurch habe ich das abschließende Säubern gespart.
Ebenso habe ich nicht darauf geachtet, dass das Basisteil nicht auf staubigem Boden (Werkstatt=Sägespäne) gestellt werden darf.
Das Gerät saugte demzufolge Sägespäne an und der Farbverbrauch stieg erheblich, weil diese die Farbmenge beim Sprühen veränderte. Erst beim abendlichen Reinigen bemerkte ich meinen Fehler, denn das PFS 65 arbeitete trotzdem sauber weiter.
Wie bei jedem neu angeschafften Werkzeug ist es auch hier ratsam, sich mit dem Thema „Spühen“ vor dem ersten Einsatz vertraut zu machen und mit einfacheren Arbeiten (z. B. grundieren) zu beginnen.
Der nächste Einsatz des PFS 65 erfolgt im Juni bei meiner Terrassenerweiterung und der Ausgestaltung unseres Gemeinschaftsraumes im Verein. Ich habe gerne an diesem Test der Firma Bosch teilgenommen, denn ich habe dadurch viel über dieses spezielle Thema gelernt. Vielen Dank, auch für das Geschenk.
Testbericht Sprühsystem PFS 65 0 Kommentare
Vom 10.05.11 Geändert 2011-05-10 15:42:16
Zuerst möchte ich mich
bei allen bedanken die mich als Tester für den PFS 65 ausgewählt
haben. Er kam genau richtig für mein Projekt " Schatztruhe für
meinen netten Nachbarn". Ich mußte mich also nicht mit einem
Pinsel beschäftigen, welcher beim Streichen evtl. auch noch Haare
verliert.
Anlieferung des Gerätes:
Der PFS 65 wird in einer ansprechenden Umverpackung geliefert. Ein stabiler Karton, welcher noch durch verschiedene Einsätze verstärkt wird, so dass Transportschäden beim Versand fast auszuschließen sind. ( Man weis aus Erfahrung, wie teilweise Post oder Paketdienste mit Paketen umgehen). Allerdings bringt einem die Verpackungslasche zur Verzweiflung. Da muß man teilweise massiv werden, damit die Verpackung geöffnet werden kann. Wenn man dann alles ausgepackt und sich vorläufig genügend gefreut hat, sollte man auf jeden Fall die Betriebsanleitung lesen. Positiv ist hier anzumerken, dass diese als Buch und als CD beiliegt. Diese ist sehr ausführlich beschrieben, so dass auch ein Laie damit zurecht kommt.
Handhabung:
Die Handhabung der PFS 65 ist sehr einfach. Alles zusammen stecken und loslegen. Die Arretierung des Luftschlauches durch den SDS-Verschluss sorgt für erstklassige Abdichtung und kann durch eine einfache seitliche Drehung wieder entfernt werden. Zu dem Luftschlauch sei gesagt dass er in Ruhestellung aufgerollt am Gehäuse durch eine Kunststoffklappe fixiert ist. Also immer bestens aufgeräumt ist. Das Gerät ist extrem leicht und bei einem komplett befüllten Farbbehälter, treten beim Arbeiten keine Beeinträchtigungen durch das Gewicht auf. Zudem ist es sehr leise. Die Geräuschkulisse würde ich mit einem guten handelsüblichen Staubsauger vergleichen. Im Handbuch sind 74 dB angegeben, die jedoch nicht als so laut empfunden werden. Auch beim Arbeiten fällt ein erhöhter Geräuschpegel nicht auf.
a.Behälter
Verbinde ich den befüllten Behälter mit der Pistole (Schraubverschluß), so wird die Farbe durch eine starre Röhre mit feststehender Krümmung zu den Düsen befördert (Steigrohr) Dieses Steigrohr läßt sich um 360 Grad verstellen, so dass der Farbfluß auch gewährleistet ist, wenn die Pistole schräg gehalten wird.
Hier hätte ich mir eine Verbindung mit einem flexiblen Schlauch gewünscht, denn durch den grünen Farbbehälter, ist von außen nicht zu erkennen, wo sich die bis zum Boden reichende Krümmung befindet. Man muß immer aufpassen, dass genügend Farbe im Behälter ist. Bei zu wenig Farbe fängt das Gerät an zu spucken und es bauen sich ziemlich schnell Laufnasen auf. Da der Behälter jedoch eingefärbt ist, sieht man den vorhanden Befüllungsstand ziemlich schlecht. Hier wäre ein durchsichtiger Behälter von Vorteil. Hätte die Pistole statt dem starren Krümmer einen flexiblen Schlauch mit einem kleinen Gewicht am Ende, läge dieser immer automatisch in der richtigen Position und Arbeiten über Kopf ließen sich bequem erledigen. Durch den starren Krümmer muß immer darauf geachtet werden, dass dieser in der Farbe hängt und es bleibt immer Restfarbe im Behälter.
b. Stellrad
An der Pistole über dem Griff befindet sich ein Stellrad an dem man durch einfache Drehung in 4 verschiedenen Varianten die Verbrauchsmenge einstellen kann.
Anlieferung des Gerätes:
Der PFS 65 wird in einer ansprechenden Umverpackung geliefert. Ein stabiler Karton, welcher noch durch verschiedene Einsätze verstärkt wird, so dass Transportschäden beim Versand fast auszuschließen sind. ( Man weis aus Erfahrung, wie teilweise Post oder Paketdienste mit Paketen umgehen). Allerdings bringt einem die Verpackungslasche zur Verzweiflung. Da muß man teilweise massiv werden, damit die Verpackung geöffnet werden kann. Wenn man dann alles ausgepackt und sich vorläufig genügend gefreut hat, sollte man auf jeden Fall die Betriebsanleitung lesen. Positiv ist hier anzumerken, dass diese als Buch und als CD beiliegt. Diese ist sehr ausführlich beschrieben, so dass auch ein Laie damit zurecht kommt.
Handhabung:
Die Handhabung der PFS 65 ist sehr einfach. Alles zusammen stecken und loslegen. Die Arretierung des Luftschlauches durch den SDS-Verschluss sorgt für erstklassige Abdichtung und kann durch eine einfache seitliche Drehung wieder entfernt werden. Zu dem Luftschlauch sei gesagt dass er in Ruhestellung aufgerollt am Gehäuse durch eine Kunststoffklappe fixiert ist. Also immer bestens aufgeräumt ist. Das Gerät ist extrem leicht und bei einem komplett befüllten Farbbehälter, treten beim Arbeiten keine Beeinträchtigungen durch das Gewicht auf. Zudem ist es sehr leise. Die Geräuschkulisse würde ich mit einem guten handelsüblichen Staubsauger vergleichen. Im Handbuch sind 74 dB angegeben, die jedoch nicht als so laut empfunden werden. Auch beim Arbeiten fällt ein erhöhter Geräuschpegel nicht auf.
a.Behälter
Verbinde ich den befüllten Behälter mit der Pistole (Schraubverschluß), so wird die Farbe durch eine starre Röhre mit feststehender Krümmung zu den Düsen befördert (Steigrohr) Dieses Steigrohr läßt sich um 360 Grad verstellen, so dass der Farbfluß auch gewährleistet ist, wenn die Pistole schräg gehalten wird.
Hier hätte ich mir eine Verbindung mit einem flexiblen Schlauch gewünscht, denn durch den grünen Farbbehälter, ist von außen nicht zu erkennen, wo sich die bis zum Boden reichende Krümmung befindet. Man muß immer aufpassen, dass genügend Farbe im Behälter ist. Bei zu wenig Farbe fängt das Gerät an zu spucken und es bauen sich ziemlich schnell Laufnasen auf. Da der Behälter jedoch eingefärbt ist, sieht man den vorhanden Befüllungsstand ziemlich schlecht. Hier wäre ein durchsichtiger Behälter von Vorteil. Hätte die Pistole statt dem starren Krümmer einen flexiblen Schlauch mit einem kleinen Gewicht am Ende, läge dieser immer automatisch in der richtigen Position und Arbeiten über Kopf ließen sich bequem erledigen. Durch den starren Krümmer muß immer darauf geachtet werden, dass dieser in der Farbe hängt und es bleibt immer Restfarbe im Behälter.
b. Stellrad
An der Pistole über dem Griff befindet sich ein Stellrad an dem man durch einfache Drehung in 4 verschiedenen Varianten die Verbrauchsmenge einstellen kann.
- Düseneinstellung
Die Düseneinstellung
vorne am Gerät läßt sich bequem durch einfaches Drehen
einstellen. Positiv ist hier, dass die Sprüheinstellungen als
Plastikguss am Gerät zu erkennen sind. ABER
Irritierend ist die Markierung des senkrechten Flachstrahles für
horizontale Arbeitsrichtung, der am Gerät ebenfalls als waagerechte
hohle Markierung angezeigt wird.
d. Im Handbuch abgebildete Komponenten (Seite 9)
Hier wird eine Fußverlängerung (nur für 800-ml-Behälter) aufgeführt, die auch im Lieferumfang enthalten ist, jedoch fehlt der 800-ml-Behälter. Dieser wird als Zusatzzubehör das nicht zur Standardlieferung gehört beschrieben. Diese Vorgehensweise widerspricht sich. Die Fußverlängerung ist unnötig, wenn nicht auch gleichzeitig der Behälter mitgeliefert wird. Bei einem solchen Markengerät würde ich mir einen kompletten Lieferumfang wünschen. Der zusätzliche Behälter wäre eine erstklassige Serviceleistung und würde das Gerät nicht unnötig verteuern.
Benutzung des Gerätes
Je nach eingestellter Sprühstärke sollte ein Abstand von ca. 50 cm eingehalten werden, damit das Sprühergebnis auch der gewünschten Einstellung entspricht. Sowohl ein punktuelles Arbeiten als auch eine feine Vernebelung ist mit dem PFS 65 möglich. Gerade bei Holzarbeiten sollte darauf geachtet werden, dass immer in Laufrichtung des Materials gesprüht wird. Ich habe als erstes Testprojekt eine Holztruhe bearbeitet, die in ihrer Beschaffenheit sehr trocken war und viel Farbe aufgesaugt hat. Somit mußte ich etwas dreimal die Truhe mit unterschiedlichem Farbdruck und Düseneinstellung besprühen. Auch hier ein erstklassiges Endergebnis.
Im Zubehör enthalten ist ein Tragegurt der es ermöglicht, das komplette System zu schultern. Auch hier führt das geringe Gewicht des Systems zu keiner Ermüdung selbst bei längerer Nutzung.
Stromkabel
Warum benutzen die meisten Firmen immer diese starren unflexiblen Kabel. Ein weiches Gummikabel wäre in einer Steckverbindung wesentlich besser zu händeln, ließe sich nach der Arbeit besser aufwickeln und ich glaube nicht, dass ein solcher Wechsel zu einer extremen Verteuerung führen würde. Es wäre lediglich ein weiteres Merkmal mit dem sich eine Firma herausheben könnte.
Fazit:
Die Arbeitsleistung des Gerätes ließ keine Wünsche offen. Ich würde das Gerät jederzeit kaufen und weiter empfehlen. Es sind mit diesem Sprühsystem noch einige Projekte geplant über die ich gesondert berichten werde.
Mein Erster Testbericht 0 Kommentare
Vom 10.05.11 Geändert 2011-05-10 08:31:18
Also,ich war ja erst ein bischen skeptisch,da ich Lakierpistole mit Druckluft aus meiner Lehrzeit kenne.
Aber die Bosch PFS 65 hat mich voll Überzeugt.
Als erstes Projekt hab ich meine alten Gartenbänke mit neuer Lackfarbe auf Wasserbasis verschönert.
Das Gerät ist auch für Laien Einfach zu Bedienen die Lautstärke erinnert an einen Staubsauger und könnte etwas Leiser sein,aber die Schlauchanschlüsse sind genial einfach und sicher.
Um gute Ergebnisse zu erzielen musste ich bei der Lackfarbe doch Verdünnen,das ist ein bischen mit Arbeit verbunden,ich habe erst mit ca 30% Wasseranteil ein gutes ergebniss erzielt,bei anderen Farben oder Holzschutzmittel wird mann auch erst Probieren müssen,bei zu wenig Wasser in der Farbe ist das Ergebniss sehr Grobkörnig und führt zu einer rauen Oberfläche,das gegenteil hab ich nicht probiert.
Ideal ist das Gerät bei schwer zugänglichen Stellen wie Lamellenzäune oder wie bei mir zwischen den Brettern der Gartenbänke,oder bei grossen Flächen ist man auch wesentlich schneller.
Bei ecken und Winkeln hatte ich beim streichen immer das Problem das mir Farbe aus den Ecken immer wieder über die Fläche lief,mit dem PFS,kein Problem.
Auch das reinigen des Geräts geht bei Wasserfarben leicht und schnell,ich habe den Farbbehälter ausgepült und dann mit wasser gefüllt,dann die Pistole bei geöfnetem Farb zulauf so lange gesprüht bis nur noch klares wasser kam,danach noch die Düse abgewaschen fertig.
Fazit
Ich habe zwei Gartenbänke mit dem Gerät lakiert.
Die Leistung hat voll Überzeugt,und ist völlig ausreichend.
Die Handhabung ist sehr einfach,nur das einstellen der unterschiedlichen Farben erfordert etwas zeit bis man auf Erfahrungswerte zurück greifen kann,aber da kann Bosch ja nichts ändern.
Die Arbeitsergebnisse sind hervorragend,sehr schnell und auch erstaunlich wenig Farbnebel.
Die PFS hat meine erwartungen übertroffen,die nächsten Projekte warten schon.
Sie könnte etwas leiser sein,und für grosse flächen könnte der Farbbehälter grösser sein,sicher,sie würde dadurch schwerer und unhandlicher werden,aber es macht soon spass,das man sich immer wundert wie schnell der Behälter leer ist.
Mein Gartenzaun und die Garagentore musste leider erst warten da bei mir der Strassenbautrupp erstmal die Strasse erneuert,und den Staub wollte ich nicht auf der Frischen Farbe haben.
Meine grosse Tochter hat sich auch schon in die PFS 65 verkuckt,werde wohl aufpassen müssen das ich auch noch damit Arbeiten darf.
Aber die Bosch PFS 65 hat mich voll Überzeugt.
Als erstes Projekt hab ich meine alten Gartenbänke mit neuer Lackfarbe auf Wasserbasis verschönert.
Das Gerät ist auch für Laien Einfach zu Bedienen die Lautstärke erinnert an einen Staubsauger und könnte etwas Leiser sein,aber die Schlauchanschlüsse sind genial einfach und sicher.
Um gute Ergebnisse zu erzielen musste ich bei der Lackfarbe doch Verdünnen,das ist ein bischen mit Arbeit verbunden,ich habe erst mit ca 30% Wasseranteil ein gutes ergebniss erzielt,bei anderen Farben oder Holzschutzmittel wird mann auch erst Probieren müssen,bei zu wenig Wasser in der Farbe ist das Ergebniss sehr Grobkörnig und führt zu einer rauen Oberfläche,das gegenteil hab ich nicht probiert.
Ideal ist das Gerät bei schwer zugänglichen Stellen wie Lamellenzäune oder wie bei mir zwischen den Brettern der Gartenbänke,oder bei grossen Flächen ist man auch wesentlich schneller.
Bei ecken und Winkeln hatte ich beim streichen immer das Problem das mir Farbe aus den Ecken immer wieder über die Fläche lief,mit dem PFS,kein Problem.
Auch das reinigen des Geräts geht bei Wasserfarben leicht und schnell,ich habe den Farbbehälter ausgepült und dann mit wasser gefüllt,dann die Pistole bei geöfnetem Farb zulauf so lange gesprüht bis nur noch klares wasser kam,danach noch die Düse abgewaschen fertig.
Fazit
Ich habe zwei Gartenbänke mit dem Gerät lakiert.
Die Leistung hat voll Überzeugt,und ist völlig ausreichend.
Die Handhabung ist sehr einfach,nur das einstellen der unterschiedlichen Farben erfordert etwas zeit bis man auf Erfahrungswerte zurück greifen kann,aber da kann Bosch ja nichts ändern.
Die Arbeitsergebnisse sind hervorragend,sehr schnell und auch erstaunlich wenig Farbnebel.
Die PFS hat meine erwartungen übertroffen,die nächsten Projekte warten schon.
Sie könnte etwas leiser sein,und für grosse flächen könnte der Farbbehälter grösser sein,sicher,sie würde dadurch schwerer und unhandlicher werden,aber es macht soon spass,das man sich immer wundert wie schnell der Behälter leer ist.
Mein Gartenzaun und die Garagentore musste leider erst warten da bei mir der Strassenbautrupp erstmal die Strasse erneuert,und den Staub wollte ich nicht auf der Frischen Farbe haben.
Meine grosse Tochter hat sich auch schon in die PFS 65 verkuckt,werde wohl aufpassen müssen das ich auch noch damit Arbeiten darf.
Vorbereitung ist das A und O, Sprühen selbst ein Klacks :) 0 Kommentare
Vom 08.05.11 Geändert 2011-05-08 15:04:53
Test Bosch PFS 65
An kam ein Riiiiesenpaket,
ich dachte nur „o Gott, wie krieg ich das heim?“
Nach dem Öffnen der Außenverpackung konnte ich es auf 2/3 der Größe reduzieren. Zuhause erst mal ganz ausgepackt. Die Anleitung habe ich erst mal auf Englisch und Deutsch reduziert, das Buch war ja ewig dick! Gut dass die 2 Sprachen hintereinander lagen! Also das Buch geteilt und den Rest entsorgt.
Dann las ich a) die dortige Anleitung und b) im Internet zusätzlich die PDF Anleitung:
Teile gut beziffert und beschrieben, Anleitung in sich schlüssig und leicht verständlich Gut beschrieben, welche Farben man nehmen darf und welche oder welche nicht verdünnt werden müssen;
Verbesserungsidee für das Anleitungsbuch: Die Anleitungsbücher doch bitte in Gruppen zusammenfassen, damit man nicht immer soviel Aufheben muss J z. B. D,E,F,B. in einem Heft zusammenfassen, Poln.russ, u.ä. Sprachen in ein weiteres, S, Dänem., Fin, Norw. u.ä. , dann noch romanische Sprachen: ital. Span. Portug..
Gar nicht beschrieben ist, womit man das Gerät bei den jeweiligen Farben reinigen muss… Die Äußerung „mit dem jeweiligen Lösungsmittel“ hilft mir wenig, wenn ich die Farbe, z.B. Holzschutzöl, nicht verdünnen muss und nix auf der Dose steht, außer: Pinsel nach Gebrauch fachgerecht entsorgen…;)
Ich weiß, das sollte jeder Heimwerker wissen/oder sich informieren, es würde es aber für Laien um Welten einfacher machen und in einer Anleitung ist das doch nur ein Klacks und ein paar Zeilen, die man standardisiert in andere Anleitungen übernehmen kann!
Zusammenbau:
Nicht der Rede wert….erklärt sich alles selbst, eigentlich braucht man dafür die Anleitung nicht, wenn man ein Minimum an logischem Denken besitzt…aber alles soll ja für den absoluten Laien geschrieben sein und das ist es! …hier mangelt es an nichts, weder an der Anleitung noch an der Praxis. – ist mit ganz wenigen Griffen erledigt.
Positiv anzumerken sind auch die Schutzkappen, sie schützen die Schlauchenden vor Schmutz und Beschädigungen.
Praktisch und durchdacht:
· Pistole steht allein, kippelt nicht, benutzt man einen größeren Farbbehälter (der nicht beiliegt), gibt es einen Aufsatz für den Griff des Gerätes, dann steht sie wieder fest.
· Der Schlauchriegel am Gerät dient als Einhängevorrichtung für die Pistole, wenn sie gerade nicht genutzt wird (weil man z.B. gerade mal kontrollieren will, ob die Farbe überall angekommen ist ;) )
· Der Schlauch im Farbbehälter, der für die Farbaufnahme dient, ist nicht flexibel, sondern steif (rohrmäßig) und gewinkelt und wird in die entsprechende Richtung gedreht, in die man spritzen möchte, über Kopf oder Richtung Boden, so bleibt kaum Farbe im Behälter zurück, wenn man bis „leer“ sprüht. (Auch in der Anleitung gut beschrieben)
Alternative wäre wohl nur ein am Ende beschwerter Schlauch, der mit der Schwerkraft geht...nämlich an den tiefsten Punkt des Behälters ***grins*** dann müsste man nicht den Behälter öffnen, um den Schlauch zu drehen, wenn die Sprührichtung geändert wird :) und da wären dann mehr Ecken und Ritzen bei der Reinigung zu beachten
Anwendung:
Im Test wollte ich meinen Terrassentisch neu schützen…
Habe das, was auch immer werkseitig als Schutz drauf gewesen sein mag und noch übrig war, abgeschliffen. Da ich keine Schleifscheiben vorrätig hatte, musste die alte B&D Schleifmaus herhalten. Die hat alles (2 Std Dauereinsatz) gut überstanden, meine Hände jedoch wurden gut durchvibriert und taten dies noch Std. später ***grins*** Danach war erst mal Schluss, das Sprühen musste warten…
Am nächsten Tag (obgleich Sonntag) stand das Sprühen an:
Vorbereitung (Stühle wegstellen und Abdecken der Umgebung, Verlängerungsschnur zur Arbeitsstelle legen ….), das hat eigentlich am meisten Zeit in Anspruch genommen.
Der Job an sich war in hhhmmm 2(?) Minuten(!!) erledigt, STREICHEN hätte wohl sonst min. ½ Std gedauert.
Hätt ich das gewusst, hätte ich es noch am Abend zuvor erledigt, dann hätten wir heute schon draußen dran essen können LOL!!!!!!!
Ich bin ganz traurig, dass ich z.Zt. nur den Tisch zu bearbeiten hatte, am liebsten hätte ich noch viiiele Meter weitergesprüht, weil es so viel Vergnügen macht! – das könnte sogar mein Mann :-P
Sprühverhalten:
Neugierig wie ich bin, gab’s erst eine Trockenübung ;) Pistole ohne Inhalt (!) auf meinen Arm gerichtet und eingeschaltet um die Sprüheinstellung zu beobachten (senkrecht, Punkt, waagerecht), lässt sich gut dirigieren.
Gerät ist nicht so schwer, wie ich beim Nach-Hause-tragen vermutet habe…
Gerät über der li. Schulter, Pistole in der re. Hand…Schlauchlänge (für mich) ok, handlich, nicht schwer und nicht so laut wie ich vermutet habe.
War zwar schwer zu sehen, da ich farblos versprühte, aber streut nicht zu arg.
Nur der Wind sprühte etwas mit, wenn ich gegen ihn sprühte, und daher musste ich das Gerät selbst später mit abwischen (aus Fehlern lernt man ***grins***)
Klasse!!!! Auch die mit einem Pinsel schwer bis fast unmöglich zu erreichenden Ritzen sind nun gut versorgt!!!
Einziges Manko:
Mir ist das Stromkabel etwas zu kurz! Könnte 1-2m länger sein, die Aufwickelvorrichtung ist ja vorhanden (sehr schön). Ich empfand es als störend nicht um das Werkstück herumgehen zu können ohne dass ich die Kabeltrommel hinter mir herziehen musste ;) !!!
Verbesserungsidee:
Wie wäre es denn, liebe Boschdesigner, wenn ihr ins nächste Gerät eine Kabeltrommel integriert, wie es schon bei einem Staubsauger üblich ist??????? Dann wäre das Kabel immer nur so weit draußen wie man’s braucht und auf Knopfdruck wird es ins Gerät eingerollt...
Lärmbelästigung, Vibration???
Fehlanzeige! Nicht lauter als ein leiser(!) Staubsauger, die Nachbarn haben sich nicht gestört gefühlt ;) und nach der Schleifaktion gestern…muss ich sagen Vibration gleich NULL ***grins***
Reinigung:
Davor hatte ich am meisten Bammel…
Das hatte mich auch vorher lange davon abgehalten ein Sprühgerät zu holen…
was, wenn die Düse verstopft, weil Reste zurückbleiben? Da wäre mir ein Kauf zu teuer gekommen ;)
Aber dass es soooooo einfach ist!!! Die Reinigung inkl. Wegpacken dann nicht mal 5 min, hätte ich bei Pinselreinigung ähnlich oder länger gehabt…
Restfarbe/Öl zurück in den Container geschüttet (sollte man bei verdünnter Farbe nicht tun) ;) Reinigungsmittel (bei mir war es Pinselreiniger)in den Behäter geben, den Behälter schwenken, wieder zusammenbauen und den Reiniger durch die Düse spritzen. Alles sauber!
Naja, sicherheitshalber doch das Gerät auseinandergenommen und alles kontrolliert – aber wirklich alles ok! Noch mit einem alten Handtuch nachgetrocknet , wieder zusammengesetzt und eingepackt. Aber zur Sicherheit werde ich mir bei Farben vorzugsweise demnächst wasserlösliche holen – die Hersteller werden ja immer umweltfreundlicher in der Herstellung.
Im Herbst ist dann der Sichtschutz dran… Der Wein ist einfach schon zu weit um dieses Projekt jetzt in Angriff zu nehmen. Aber es gibt ja noch mehr ...
Werde mir noch eine Kiste dafür bauen/besorgen, denn der Karton wird wohl nicht lange so schön bleiben.
FAZIT:
Die Vorbereitung des Werkteils...schleifen, säubern, ggf. entmoosen und was sonst noch so anfällt dauert auf jeden Fall viiiel länger!
Ein Gerät, das ich gewiss oft benutzen werde! Kann ich unumwunden empfehlen! - welche Zeit- und Mühsal-Ersparnis!!! Werde noch vieles damit verschönern!!
…Und noch etwas ihr lieben Boschdesigner: Könnt ihr nicht bitte solch ein Gerät für Wandfarbe entwerfen??? bzw. was gibt's schon, das ich dafür nehmen kann :))
Nach dem Öffnen der Außenverpackung konnte ich es auf 2/3 der Größe reduzieren. Zuhause erst mal ganz ausgepackt. Die Anleitung habe ich erst mal auf Englisch und Deutsch reduziert, das Buch war ja ewig dick! Gut dass die 2 Sprachen hintereinander lagen! Also das Buch geteilt und den Rest entsorgt.
Dann las ich a) die dortige Anleitung und b) im Internet zusätzlich die PDF Anleitung:
Teile gut beziffert und beschrieben, Anleitung in sich schlüssig und leicht verständlich Gut beschrieben, welche Farben man nehmen darf und welche oder welche nicht verdünnt werden müssen;
Verbesserungsidee für das Anleitungsbuch: Die Anleitungsbücher doch bitte in Gruppen zusammenfassen, damit man nicht immer soviel Aufheben muss J z. B. D,E,F,B. in einem Heft zusammenfassen, Poln.russ, u.ä. Sprachen in ein weiteres, S, Dänem., Fin, Norw. u.ä. , dann noch romanische Sprachen: ital. Span. Portug..
Gar nicht beschrieben ist, womit man das Gerät bei den jeweiligen Farben reinigen muss… Die Äußerung „mit dem jeweiligen Lösungsmittel“ hilft mir wenig, wenn ich die Farbe, z.B. Holzschutzöl, nicht verdünnen muss und nix auf der Dose steht, außer: Pinsel nach Gebrauch fachgerecht entsorgen…;)
Ich weiß, das sollte jeder Heimwerker wissen/oder sich informieren, es würde es aber für Laien um Welten einfacher machen und in einer Anleitung ist das doch nur ein Klacks und ein paar Zeilen, die man standardisiert in andere Anleitungen übernehmen kann!
Zusammenbau:
Nicht der Rede wert….erklärt sich alles selbst, eigentlich braucht man dafür die Anleitung nicht, wenn man ein Minimum an logischem Denken besitzt…aber alles soll ja für den absoluten Laien geschrieben sein und das ist es! …hier mangelt es an nichts, weder an der Anleitung noch an der Praxis. – ist mit ganz wenigen Griffen erledigt.
Positiv anzumerken sind auch die Schutzkappen, sie schützen die Schlauchenden vor Schmutz und Beschädigungen.
Praktisch und durchdacht:
· Pistole steht allein, kippelt nicht, benutzt man einen größeren Farbbehälter (der nicht beiliegt), gibt es einen Aufsatz für den Griff des Gerätes, dann steht sie wieder fest.
· Der Schlauchriegel am Gerät dient als Einhängevorrichtung für die Pistole, wenn sie gerade nicht genutzt wird (weil man z.B. gerade mal kontrollieren will, ob die Farbe überall angekommen ist ;) )
· Der Schlauch im Farbbehälter, der für die Farbaufnahme dient, ist nicht flexibel, sondern steif (rohrmäßig) und gewinkelt und wird in die entsprechende Richtung gedreht, in die man spritzen möchte, über Kopf oder Richtung Boden, so bleibt kaum Farbe im Behälter zurück, wenn man bis „leer“ sprüht. (Auch in der Anleitung gut beschrieben)
Alternative wäre wohl nur ein am Ende beschwerter Schlauch, der mit der Schwerkraft geht...nämlich an den tiefsten Punkt des Behälters ***grins*** dann müsste man nicht den Behälter öffnen, um den Schlauch zu drehen, wenn die Sprührichtung geändert wird :) und da wären dann mehr Ecken und Ritzen bei der Reinigung zu beachten
Anwendung:
Im Test wollte ich meinen Terrassentisch neu schützen…
Habe das, was auch immer werkseitig als Schutz drauf gewesen sein mag und noch übrig war, abgeschliffen. Da ich keine Schleifscheiben vorrätig hatte, musste die alte B&D Schleifmaus herhalten. Die hat alles (2 Std Dauereinsatz) gut überstanden, meine Hände jedoch wurden gut durchvibriert und taten dies noch Std. später ***grins*** Danach war erst mal Schluss, das Sprühen musste warten…
Am nächsten Tag (obgleich Sonntag) stand das Sprühen an:
Vorbereitung (Stühle wegstellen und Abdecken der Umgebung, Verlängerungsschnur zur Arbeitsstelle legen ….), das hat eigentlich am meisten Zeit in Anspruch genommen.
Der Job an sich war in hhhmmm 2(?) Minuten(!!) erledigt, STREICHEN hätte wohl sonst min. ½ Std gedauert.
Hätt ich das gewusst, hätte ich es noch am Abend zuvor erledigt, dann hätten wir heute schon draußen dran essen können LOL!!!!!!!
Ich bin ganz traurig, dass ich z.Zt. nur den Tisch zu bearbeiten hatte, am liebsten hätte ich noch viiiele Meter weitergesprüht, weil es so viel Vergnügen macht! – das könnte sogar mein Mann :-P
Sprühverhalten:
Neugierig wie ich bin, gab’s erst eine Trockenübung ;) Pistole ohne Inhalt (!) auf meinen Arm gerichtet und eingeschaltet um die Sprüheinstellung zu beobachten (senkrecht, Punkt, waagerecht), lässt sich gut dirigieren.
Gerät ist nicht so schwer, wie ich beim Nach-Hause-tragen vermutet habe…
Gerät über der li. Schulter, Pistole in der re. Hand…Schlauchlänge (für mich) ok, handlich, nicht schwer und nicht so laut wie ich vermutet habe.
War zwar schwer zu sehen, da ich farblos versprühte, aber streut nicht zu arg.
Nur der Wind sprühte etwas mit, wenn ich gegen ihn sprühte, und daher musste ich das Gerät selbst später mit abwischen (aus Fehlern lernt man ***grins***)
Klasse!!!! Auch die mit einem Pinsel schwer bis fast unmöglich zu erreichenden Ritzen sind nun gut versorgt!!!
Einziges Manko:
Mir ist das Stromkabel etwas zu kurz! Könnte 1-2m länger sein, die Aufwickelvorrichtung ist ja vorhanden (sehr schön). Ich empfand es als störend nicht um das Werkstück herumgehen zu können ohne dass ich die Kabeltrommel hinter mir herziehen musste ;) !!!
Verbesserungsidee:
Wie wäre es denn, liebe Boschdesigner, wenn ihr ins nächste Gerät eine Kabeltrommel integriert, wie es schon bei einem Staubsauger üblich ist??????? Dann wäre das Kabel immer nur so weit draußen wie man’s braucht und auf Knopfdruck wird es ins Gerät eingerollt...
Lärmbelästigung, Vibration???
Fehlanzeige! Nicht lauter als ein leiser(!) Staubsauger, die Nachbarn haben sich nicht gestört gefühlt ;) und nach der Schleifaktion gestern…muss ich sagen Vibration gleich NULL ***grins***
Reinigung:
Davor hatte ich am meisten Bammel…
Das hatte mich auch vorher lange davon abgehalten ein Sprühgerät zu holen…
was, wenn die Düse verstopft, weil Reste zurückbleiben? Da wäre mir ein Kauf zu teuer gekommen ;)
Aber dass es soooooo einfach ist!!! Die Reinigung inkl. Wegpacken dann nicht mal 5 min, hätte ich bei Pinselreinigung ähnlich oder länger gehabt…
Restfarbe/Öl zurück in den Container geschüttet (sollte man bei verdünnter Farbe nicht tun) ;) Reinigungsmittel (bei mir war es Pinselreiniger)in den Behäter geben, den Behälter schwenken, wieder zusammenbauen und den Reiniger durch die Düse spritzen. Alles sauber!
Naja, sicherheitshalber doch das Gerät auseinandergenommen und alles kontrolliert – aber wirklich alles ok! Noch mit einem alten Handtuch nachgetrocknet , wieder zusammengesetzt und eingepackt. Aber zur Sicherheit werde ich mir bei Farben vorzugsweise demnächst wasserlösliche holen – die Hersteller werden ja immer umweltfreundlicher in der Herstellung.
Im Herbst ist dann der Sichtschutz dran… Der Wein ist einfach schon zu weit um dieses Projekt jetzt in Angriff zu nehmen. Aber es gibt ja noch mehr ...
Werde mir noch eine Kiste dafür bauen/besorgen, denn der Karton wird wohl nicht lange so schön bleiben.
FAZIT:
Die Vorbereitung des Werkteils...schleifen, säubern, ggf. entmoosen und was sonst noch so anfällt dauert auf jeden Fall viiiel länger!
Ein Gerät, das ich gewiss oft benutzen werde! Kann ich unumwunden empfehlen! - welche Zeit- und Mühsal-Ersparnis!!! Werde noch vieles damit verschönern!!
…Und noch etwas ihr lieben Boschdesigner: Könnt ihr nicht bitte solch ein Gerät für Wandfarbe entwerfen??? bzw. was gibt's schon, das ich dafür nehmen kann :))
Die Sonne scheint, das Grinsen sitzt 0 Kommentare
Vom 04.05.11 Geändert 2011-05-05 00:08:28
Mein erster Gewinn überhaupt, an diesem Test teilnehmen zu dürfen und gleich so ein Volltreffer. Heute kam das Paket und ich hab mich gleich an meinen selbst gebauten Holzzaun gemacht obwohl ich das schon so lange vor mir herschiebe. Der Zaun ist 19 Meter lang. Die Vorderseite hatte ich bereits kurz nach dem Bau mit dem Pinsel gestrichen und die Lust verloren als ich fertig war. Die Rückseite wartete bis heute auf ihren Anstrich. Für die erste Seite habe ich fast 9 Stunden gebraucht. Ab heute nehme ich freiwillig keinen Pinsel mehr in die Hand.
Aber mal ganz von Anfang an. Wie gewohnt sind die Werkzeuge von BOSCH bestens verpackt und vor Beschädigung geschützt. Auspacken und alles begutachten. Wie die Einzelteile zusammen gehören ist sofort ersichtlich. Was mich anfangs gewundert hat war die Griffverlängerung. Ich stecke sie natürlich an den Griff, weil sie dort passt. Dann merke ich beim abstellen der Pistole, dass diese nicht stehenbleiben will. Also Griffverlängerung wieder ab. Beim späteren anschauen der beiliegenden Info DVD hab ich erfahren, dass die Verlängerung für den optionalen größeren Farbbehälter gedacht ist. Der ist höher und die Verlängerung sorgt für optimalen Stand. Aber warum dann die Verlängerung beim Grundgerät beilegen??? Besser beim größeren Farbbecher, sonst ist sie verloren bis man sich den kauft. Denn das macht wie man weiter unten noch lesen kann, auf jeden Fall Sinn.
Ok. Gerät ausgepackt, Anleitung überflogen und während mein Kind Mittagsschlaf macht, ran an den Zaun. Ich dachte ein bisschen was werd ich schon schaffen.
Die Düse hab ich nach dem Probesprühen auf der Stufe 1 gelassen. Die Zaun Lasuren brauchen ohnehin eine Weile bis sie ins Holz eingezogen sind. Ich hab mir vorgenommen zwei Durchgänge zu sprühen. Verdünnt habe ich nicht. Es war zwar eine, wie soll ich sagen, dicke Dünnschichtlasur aber ich wollte es so probieren.
Nach ein paar Zaunlatten hat man den Bogen raus. Abstand zum Holz, Geschwindigkeit usw.. Plötzlich trifft mich der Schlag. Der ganze Becher schon leer. Ich dachte an den Spruch von wegen 15% Ersparnis bei der Farbe und wollte mich aufregen. Aber nichts da. Ich hatte das ganze Zaunfeld fertig. Nur hab ich es in meiner Aufregung nicht gemerkt. Tatsächlich habe ich mehr als die Hälfte weniger Lasur gebraucht als mit dem Pinsel. Aber hier kommt dann auch der optionale größere Becher ins Spiel. Man ist so schnell mit dem Gerät, dass einem ganz fix die Farbe ausgeht und man dazu neigt sich darüber aufzuregen anstatt sich zu freuen, dass man trotz nachfüllen deutlich schneller ist als mit dem Pinsel. Den größeren Becher werde ich mir also besorgen.
Plötzlich meldet sich mein Babyfon und ich war genau auf die Minute fertig. Ganz stolz, dass ich nur zwei Stunden anstatt neun gebraucht hab, habe ich mich auf den Weg zu meinem Kind gemacht. Dort angekommen habe ich festgestellt, dass mein Kind früher aufgewacht ist und ich die ganze Zaunrückseite in weniger als einer Stunde gestrichen hab. Das grinsen ging nicht wieder weg. 19 Meter Zaun in unter einer Stunde anstatt neun Stunden mit dem Pinsel zu verbringen.
Insgesamt kann man nur froh sein, solch ein Gerät in der Werkstatt zu haben.
Die PFS 65 erfüllt meine Erwartungen nicht nur, sondern übertrifft sie sogar noch. Voller Tatendrang hab ich dann gleich noch mein Gartenhaus lasiert. Nur wenig mehr als eine Stunde weil so viele Ecken und Kanten zu bearbeiten sind. Das einstellen der Düse und das drehen des Saugrohrs hält einen ein bisschen auf aber das lässt sich technisch vermutlich nicht lösen.
Eine wirkliche Kritik habe ich nicht. Einzig, dass man eventuell eine Art Arretierung für den Ring schaffen könnte, der den Luftstrom lenkt. In Form von Nuten auf der Rückseite oder ähnlichem. Beim vielen Einstellen muss man sonst immer genau schauen ob der Rind nach dem festziehen der Überwurfmutter noch an der richtigen Position für waagerechtes oder senkrechtes Sprühen sitzt. Wenn er verrutscht, wie es mir ein paar mal passiert ist muss man beim arbeiten die Pistole schräg halten und das strengt mehr an als es müsste.
Und noch was. Der Farbbecher könnte schmaler sein, bzw. Eingriffe haben um ihn leichter lösen zu können. Ich hab keine kleinen Hände aber man rutscht sehr leicht auf dem glatten Material und für Frauen dürfte es eine Herausforderung werden den vollen Becher unfallfrei anzuschrauben.
Alles in Allem ein wahnsinnig tolles Gerät. Ich bin froh, dass ich an dem Test teilnehmen durfte und werde in nächster Zeit noch einige Fenster und ein Metalltor damit bearbeiten.
Danke!!!!
Aber mal ganz von Anfang an. Wie gewohnt sind die Werkzeuge von BOSCH bestens verpackt und vor Beschädigung geschützt. Auspacken und alles begutachten. Wie die Einzelteile zusammen gehören ist sofort ersichtlich. Was mich anfangs gewundert hat war die Griffverlängerung. Ich stecke sie natürlich an den Griff, weil sie dort passt. Dann merke ich beim abstellen der Pistole, dass diese nicht stehenbleiben will. Also Griffverlängerung wieder ab. Beim späteren anschauen der beiliegenden Info DVD hab ich erfahren, dass die Verlängerung für den optionalen größeren Farbbehälter gedacht ist. Der ist höher und die Verlängerung sorgt für optimalen Stand. Aber warum dann die Verlängerung beim Grundgerät beilegen??? Besser beim größeren Farbbecher, sonst ist sie verloren bis man sich den kauft. Denn das macht wie man weiter unten noch lesen kann, auf jeden Fall Sinn.
Ok. Gerät ausgepackt, Anleitung überflogen und während mein Kind Mittagsschlaf macht, ran an den Zaun. Ich dachte ein bisschen was werd ich schon schaffen.
Die Düse hab ich nach dem Probesprühen auf der Stufe 1 gelassen. Die Zaun Lasuren brauchen ohnehin eine Weile bis sie ins Holz eingezogen sind. Ich hab mir vorgenommen zwei Durchgänge zu sprühen. Verdünnt habe ich nicht. Es war zwar eine, wie soll ich sagen, dicke Dünnschichtlasur aber ich wollte es so probieren.
Nach ein paar Zaunlatten hat man den Bogen raus. Abstand zum Holz, Geschwindigkeit usw.. Plötzlich trifft mich der Schlag. Der ganze Becher schon leer. Ich dachte an den Spruch von wegen 15% Ersparnis bei der Farbe und wollte mich aufregen. Aber nichts da. Ich hatte das ganze Zaunfeld fertig. Nur hab ich es in meiner Aufregung nicht gemerkt. Tatsächlich habe ich mehr als die Hälfte weniger Lasur gebraucht als mit dem Pinsel. Aber hier kommt dann auch der optionale größere Becher ins Spiel. Man ist so schnell mit dem Gerät, dass einem ganz fix die Farbe ausgeht und man dazu neigt sich darüber aufzuregen anstatt sich zu freuen, dass man trotz nachfüllen deutlich schneller ist als mit dem Pinsel. Den größeren Becher werde ich mir also besorgen.
Plötzlich meldet sich mein Babyfon und ich war genau auf die Minute fertig. Ganz stolz, dass ich nur zwei Stunden anstatt neun gebraucht hab, habe ich mich auf den Weg zu meinem Kind gemacht. Dort angekommen habe ich festgestellt, dass mein Kind früher aufgewacht ist und ich die ganze Zaunrückseite in weniger als einer Stunde gestrichen hab. Das grinsen ging nicht wieder weg. 19 Meter Zaun in unter einer Stunde anstatt neun Stunden mit dem Pinsel zu verbringen.
Insgesamt kann man nur froh sein, solch ein Gerät in der Werkstatt zu haben.
- Der Luftdurchsatz ist hervorragend. Ich denke man könnte sogar verdünnte Wandfarbe versprühen. Aber es wird einen Grund geben, warum es nicht empfohlen wird.
- Man(n) könnte damit auch Sonntags arbeiten, der Motor ist doch sehr leise
- Die Geschwindigkeit ist für den geübten wie auch ungeübten deutlich schneller als mit dem Pinsel
- Das geringe Gewicht der Pistole lässt einen auch über Kopf nicht schlapp machen
- und der Tragegurt macht arbeiten im freien oder auf Kopfhöhe sehr angenehm
- Das Sprühergebnis ist sensationell (während der gesamten Arbeitszeit kein einziger großer Tropfen, außer wenn die Farbe zur Neige geht). Wenn man eine ruhige Hand hat bekommt man einen sehr gleichmäßigen Farbauftrag
- Zufriedener könnte man mit so einem System kaum sein, ich frage mich wofür es die 105er gibt
Die PFS 65 erfüllt meine Erwartungen nicht nur, sondern übertrifft sie sogar noch. Voller Tatendrang hab ich dann gleich noch mein Gartenhaus lasiert. Nur wenig mehr als eine Stunde weil so viele Ecken und Kanten zu bearbeiten sind. Das einstellen der Düse und das drehen des Saugrohrs hält einen ein bisschen auf aber das lässt sich technisch vermutlich nicht lösen.
Eine wirkliche Kritik habe ich nicht. Einzig, dass man eventuell eine Art Arretierung für den Ring schaffen könnte, der den Luftstrom lenkt. In Form von Nuten auf der Rückseite oder ähnlichem. Beim vielen Einstellen muss man sonst immer genau schauen ob der Rind nach dem festziehen der Überwurfmutter noch an der richtigen Position für waagerechtes oder senkrechtes Sprühen sitzt. Wenn er verrutscht, wie es mir ein paar mal passiert ist muss man beim arbeiten die Pistole schräg halten und das strengt mehr an als es müsste.
Und noch was. Der Farbbecher könnte schmaler sein, bzw. Eingriffe haben um ihn leichter lösen zu können. Ich hab keine kleinen Hände aber man rutscht sehr leicht auf dem glatten Material und für Frauen dürfte es eine Herausforderung werden den vollen Becher unfallfrei anzuschrauben.
Alles in Allem ein wahnsinnig tolles Gerät. Ich bin froh, dass ich an dem Test teilnehmen durfte und werde in nächster Zeit noch einige Fenster und ein Metalltor damit bearbeiten.
Danke!!!!
PFS 65 – Einfach lossprühen! 48 Kommentare
Vom 31.03.11 Geändert 2011-03-31 11:47:45
Hallo liebe Tester,
diesen Monat freue ich mich darauf, mit Euch zusammen das BOSCH Feinsprühsystem PFS 65 testen zu können.
Innerhalb und außerhalb des Hauses lassen sich damit zahlreiche Oberflächen schnell und vor allen Dingen einfach verschönern. Auch ohne große „Sprüh-Vorkenntnisse“ könnt Ihr damit tolle Ergebnisse erzielen.
Insgesamt könnt Ihr mit der PFS 65 dreimal schneller als mit einem Pinsel arbeiten und verbraucht dabei auch noch bis zu 15% weniger Farbe.
Dabei können die Systeme nicht nur Farbe zielgenau versprühen: Auch Lasuren, Lacke, Öle und zahlreiche andere Sprühmaterialien lassen sich mit den Bosch Feinsprühsystemen problemlos auftragen. Manche Materialien lassen sich unverdünnt versprühen, ansonsten könnt Ihr mit 10%iger Verdünnung arbeiten. Wichtig: Es lässt sich keine Dispersionsfarbe (Wandfarbe) damit verarbeiten.
Mit der kraftvollen Turbine der PFS 65 könnt Ihr auch größere Flächen mühelos meistern - bis zu 5 qm in nur 10 Minuten! Der 1,80 m lange Schlauch macht die PFS 65 äußerst flexibel beim Farbauftrag. Auch in kniffligen Ecken, über größere Entfernungen und sogar über Kopf. Und mit dem praktischen Schultergurt werden Höchstleistung und perfektes Ergebnis komfortabel tragbar.
Die Spray Control Technology minimiert den Sprühnebel, den sog. „Overspray“. Das ist die Menge an Farbe, die am Projekt vorbeigesprüht wird. Somit könnt Ihr einen sehr guten Farbauftrag erreichen. Dabei könnt Ihr an der Düse zwischen 3 verschiedenen Sprühmustern wählen. Auch die Farbmengenregulierung lässt sich wie das Sprühmuster direkt am Handgriff einstellen. Umliegende Flächen solltet Ihr vorher abdecken. Zu empfehlen ist generell das Arbeiten im Freien oder in gut belüfteten Räumen. Dabei solltet Ihr aber immer einen Mundschutz und eine Schutzbrille tragen, näheres findet Ihr aber dann in der Bedienungsanleitung.
Wasserlösliche Lasuren sind umweltverträglicher, "gesünder" sowie einfacher zu reinigen als lösemittelhaltige Lasuren/Materialien. Bei diesen Materialien müsst Ihr das Gerät mit Lösemittel reinigen. Aus umweltschutztechnischen Gründen wird jedoch das Verwenden von Materialien auf Wasserbasis (wasserlöslich) empfohlen.
Habt Ihr gerade ein Projekt fertig gestellt möchtet dieses noch einen farblichen Touch versehen? Oder möchtet Ihr alten Projekten wieder frischen Glanz verleihen?
Dann seid Ihr hier genau richtig! Bewerbt Euch für unseren Produkttest – das Testgerät dürft Ihr dann natürlich behalten!
Während des Tests stehe ich Euch gerne mit Tipps und Tricks zur Anwendung zur Seite. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Testen der PFS 65 und freue mich schon jetzt auf viele spannende und aufschlussreiche Testberichte!
Euer Dominik
diesen Monat freue ich mich darauf, mit Euch zusammen das BOSCH Feinsprühsystem PFS 65 testen zu können.
Innerhalb und außerhalb des Hauses lassen sich damit zahlreiche Oberflächen schnell und vor allen Dingen einfach verschönern. Auch ohne große „Sprüh-Vorkenntnisse“ könnt Ihr damit tolle Ergebnisse erzielen.
Insgesamt könnt Ihr mit der PFS 65 dreimal schneller als mit einem Pinsel arbeiten und verbraucht dabei auch noch bis zu 15% weniger Farbe.
Dabei können die Systeme nicht nur Farbe zielgenau versprühen: Auch Lasuren, Lacke, Öle und zahlreiche andere Sprühmaterialien lassen sich mit den Bosch Feinsprühsystemen problemlos auftragen. Manche Materialien lassen sich unverdünnt versprühen, ansonsten könnt Ihr mit 10%iger Verdünnung arbeiten. Wichtig: Es lässt sich keine Dispersionsfarbe (Wandfarbe) damit verarbeiten.
Mit der kraftvollen Turbine der PFS 65 könnt Ihr auch größere Flächen mühelos meistern - bis zu 5 qm in nur 10 Minuten! Der 1,80 m lange Schlauch macht die PFS 65 äußerst flexibel beim Farbauftrag. Auch in kniffligen Ecken, über größere Entfernungen und sogar über Kopf. Und mit dem praktischen Schultergurt werden Höchstleistung und perfektes Ergebnis komfortabel tragbar.
Die Spray Control Technology minimiert den Sprühnebel, den sog. „Overspray“. Das ist die Menge an Farbe, die am Projekt vorbeigesprüht wird. Somit könnt Ihr einen sehr guten Farbauftrag erreichen. Dabei könnt Ihr an der Düse zwischen 3 verschiedenen Sprühmustern wählen. Auch die Farbmengenregulierung lässt sich wie das Sprühmuster direkt am Handgriff einstellen. Umliegende Flächen solltet Ihr vorher abdecken. Zu empfehlen ist generell das Arbeiten im Freien oder in gut belüfteten Räumen. Dabei solltet Ihr aber immer einen Mundschutz und eine Schutzbrille tragen, näheres findet Ihr aber dann in der Bedienungsanleitung.
Wasserlösliche Lasuren sind umweltverträglicher, "gesünder" sowie einfacher zu reinigen als lösemittelhaltige Lasuren/Materialien. Bei diesen Materialien müsst Ihr das Gerät mit Lösemittel reinigen. Aus umweltschutztechnischen Gründen wird jedoch das Verwenden von Materialien auf Wasserbasis (wasserlöslich) empfohlen.
Habt Ihr gerade ein Projekt fertig gestellt möchtet dieses noch einen farblichen Touch versehen? Oder möchtet Ihr alten Projekten wieder frischen Glanz verleihen?
Dann seid Ihr hier genau richtig! Bewerbt Euch für unseren Produkttest – das Testgerät dürft Ihr dann natürlich behalten!
Während des Tests stehe ich Euch gerne mit Tipps und Tricks zur Anwendung zur Seite. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Testen der PFS 65 und freue mich schon jetzt auf viele spannende und aufschlussreiche Testberichte!
Euer Dominik






