PWS 850-125 – der kraftvolle Winkelschleifer

Mitglieder der 1-2-do.com stellen Bosch
Elektrowerkzeuge auf die Probe

Klein und Fein und Kraftvoll und Toll 9 Kommentare
Vom 25.11.13 Geändert 2013-11-25 19:04:21
Der Bosch Winkelschleifer PWS 850–125 im Test



Vorbemerkung

Auch dieser Testbericht ist deutlich länger, größer und breiter ausgefallen als das hier üblich ist. Ins DIN-A4-Format gebracht verschlingt er mit seinen 79 Fotos und Abbildungen satte 33 Seiten – zu viel, um es an dieser Stelle zu veröffentlichen. Daher wird an dieser Stelle eine reduzierte Fassung veröffentlicht. Das gesamte Dokument (PDF – ca. 3 MB) kann von meinem Web-Bereich heruntergeladen werden (www.wclsc.de/12do/t02_pws.pdf).



1. Einleitung

Im Folgenden wird der Bosch Winkelschleifer PWS 850–125 vorgestellt, einem Praxistest unterzogen und dabei Vorteile und Nachteile herausgearbeitet.

Das Modell PWS 850–125 ist der leistungsfähigste Winkelschleifer in der Bosch-eigenen Heimwerkersparte „Universal“. Wie die Produktbezeichnung verrät, besitzt der Trennschleifer eine Nennaufnahmeleistung von 850 Watt und kann mit Schleifscheiben im Durchmesser von 125 mm verwendet werden. Er rotiert mit konstanten 12000 Umdrehungen pro Minute und wiegt knappe 2 kg.

Da das Gerät lediglich mit der Standard-Schleifschutzhaube ausgeliefert wird, habe ich weiteres Zubehör und Verbrauchsmaterial gekauft:

Maschinenzubehör: Schutzhaube mit Deckblech für Trennaufgaben, Handschutz, SDS-click-Schnellspannmutter, Kletthaftteller für Papierschleifscheiben, Stützteller für Fiberscheiben.

Arbeitsmittel: Topfbürsten (Messing, gewellt), Fiberscheiben (Körnungen 24, 40, 80), Klett-Schleifblätter (Körnungen 40, 80 120), Fächerscheiben, Trennscheiben (Metall und Inox), Diamant-Trennscheibe (Fliesen), Schruppscheiben.

Alle Materialien sollen in verschiedenen Projekten zum Einsatz kommen.

Auch wenn es die Menge an verschiedenen Einsatzwerkzeugen schwer macht, etwas beizulegen, so wäre es doch wünschenswert, im Koffer befände sich wenigstens eine Trenn-Schrupp-Kombischeibe, so dass der Kunde nach dem Kauf sofort loslegen kann (z.B. die 3-in-1-Scheibe aus dem Bosch-blau-Zubehörprogramm). Das Fehlen solch wichtigen Zubehörs wie Trennschutzhaube und Handschutz lässt den Wunsch nach einem PWS-Set aufkommen, in dem wenigstens diese beiden Teile (evtl. sogar der Trennschlitten für Steinarbeiten) enthalten sind.

Dies mein zweiter Testbericht. Ich freue mich nach wie vor über jede Art von Kritik.



2. Trockenübungen

2.1 Der erste Eindruck

Das etwas lädierte Paket erreichte mich etwa eine Woche nach Bekanntgabe der Testpersonen im Forum. Der Inhalt war jedoch völlig unbeschädigt.


2.2 Der Koffer / Der Lieferumfang

Ein inzwischen bei vielen Herstellern nicht immer selbstverständlicher Gerätebestandteil ist ein vernünftiger Koffer zum Schutz, zur Aufbewahrung und zum Transport des Elektrowerkzeugs. Der PWS 850–125 wird in einem sehr stabilen geliefert. Bedienungsanleitung, Werkzeug und Zubehör werden sicher gehalten. Nichts fällt herum, klappert oder scheppert beim Transport. Der Koffer ist relativ großzügig gestaltet, so dass jede Menge Zubehör darin Platz findet.

Mein Koffer beherbergt inzwischen neben dem Ur-Lieferumfang zusätzlich einen 22er Gabelschlüssel, die Trennschutzhaube, den Handschutz, die Schnellspannmutter, Kletthaftteller und Stützteller, 2 Fächerscheiben, 6 Fiberscheiben, 6 Schleifscheiben, 2 Trennscheiben, 1 Diamant-Trennscheibe (siehe Bild 1).

Recht ärgerlich ist, dass der Schleifer nicht mit montierter Trennschutzhaube aufbewahrt werden kann. Ein etwas größerer, flexibler gestalteter Koffer, bei dem evtl. auch der Griff montiert bleiben könnte, wäre wünschenswert. Ebenso unverständlich ist die Tatsache, dass die Produktbeschreibungs-Werbepappe in Deckel und Kofferboden immer noch durch Schlitze an den Koffer gesteckt wird. Staub und Nässe können so ungehindert eindringen.


2.3 Die Bedienungsanleitung

Als langjährigen technischen Redakteur interessieren mich die Betriebsanleitungen (BA) natürlich besonders. Wie üblich wird auch dieses Mal ein Büchlein im Bibeldünndruckpapier geliefert, das 13 Sprachen erschlägt. Hier jedoch liegt ein interessantes Kleinod vor mir. Bereits der Blick auf die Umschlagseite wirft die Frage auf, ob nun mit nur einer Anleitung alle jemals bei Bosch produzierten Winkelschleifer-Modelle niedergestreckt werden sollen – 17 (in Worten: siebzehn!) verschiedene Modelle.

Das ist eindeutig viel zu viel zu viel, unnötig und führt nur zu Verwirrung!

Zumal Bosch derzeit in den Heimwerker-Segmenten „Easy“ und „Universal“ lediglich 3 verschiedene Modelle (3 liegt irgendwo zwischen 2 und 4 und ganz, ganz, ganz weit weg von 17) anbietet. Nun gut, Europa ist groß, Bosch ist groß, da gibt es sicherlich woanders eben mehr Winkelschleifer. Weit gefehlt! In ganz Europa finden sich gerade mal 2 weitere, nicht in Deutschland erhältliche Winkelschleifer.

Bosch könnte hier viel sparen und dem Anwender helfen, indem alle überflüssigen Daten entfernt würden: Die Abbildungen und die Montageanleitung zum Drehen des Getriebekopfes können gestrichen werden, die beiden Tabellenwüsten können auf die 3 bzw. 5 europaweit verfügbaren Modelle eingedampft werden.

Ansonsten ist die Betriebsanleitung auf das Wesentliche beschränkt, leicht verständlich und korrekt, die Abbildungen übersichtlich.
Übersichtlich? Fast.
Korrekt? Fast.

Als Winkelschleifer-Neuling habe ich natürlich erst einmal mit dem Gerät und den zugekauften Einsatzwerkzeugen herumgespielt. Je nach aufgesetzter Scheibe muss die Spannmutter entweder mit der einen oder der anderen Seite aufgeschraubt werden. Wer genau hinsieht, findet in der Anleitung zwar die korrekten Abbildungen, dennoch sollte diese wichtige Tatsache im schriftlichen Teil („Schleifwerkzeuge montieren“, Seite 13) separat erwähnt werden.

Ja, und dann staunte ich nicht schlecht, welches Gottvertrauen Bosch in die Produktqualität aller Schleifwerkzeuge-Hersteller legt. Zum einen rotieren alle derzeit (in Deutschland) verfügbaren Bosch-Winkelschleifer mit 12000 min–1, zum anderen werden in der BA Werkzeuge erlaubt, die nur bis maximal 11000 min–1 zugelassen sind:

Auf meine verwirrte Rückfrage im Forum wurde mir hochoffiziell mitgeteilt, man könne mit den PWS durchaus solche Scheiben betreiben. Unter Last würde die Drehzahl sowieso sinken (vermutlich da keiner der Schleifer über Konstantelektronik verfügt), und dann ginge das.

Das kann man jetzt so stehen lassen … muss man aber nicht.

Die Bedienungsanleitung sollte dringend dahin gehend korrigiert werden, dass Werkzeuge erst ab einer max. zulässigen Drehzahl von 12000 min–1  verwendet werden dürfen!

Zur Ehrenrettung von Bosch möchte ich aber an dieser Stelle anmerken, dass ich noch keine einzige Scheibe gefunden habe, die für weniger als 12000 min–1 zugelassen ist. Die wenigen Ausnahmen liegen dann doch weit unter den angegebenen 11000 min–1 (z.B. Reinigungsscheiben bei ca. 10000 min–1 oder Schleif­töpfe bei ca. 7600 min–1).


2.4 Der Winkelschleifer

Klein und handlich ist er, der PWS 850–125 … und sieht gut aus.

Das Anschlusskabel besteht wie (fast) immer bei Bosch-grün-Werkzeugen aus PVC (H05 VV-F 2X1,0)10. „Die[se] Leitungen sind nicht geeignet für die Verwendung im Freien, in gewerblichen Betrieben oder zum Anschluss von gewerblich genutzten Elektrowerkzeugen.“ Hier wäre eine bessere Zuleitung aus Gummi wünschenswert, da man mit einem Trennschleifer doch lieber im Freien hantiert als in einem Raum voller brennbarer Gegenstände. Gravierender als die Art empfinde ich jedoch die Länge des Kabels … resp. seine Kürze. Gerade einmal 2 m wurden dem Anschluss gegönnt. Stolperfallen in Form herumliegender Verlängerungs-Steckverbindungen sind vorprogrammiert (Bild 2). Für mich stellt das ein klares Sicherheitsrisiko dar. Im Praxistest hatte ich dann auch einige Male mit dem kurzen Kabel zu kämpfen, da ich die Kabeltrommel nicht direkt dem Funkenflug aussetzen wollte, aber ständig um mein Öfchen „herumgetanzt“ bin (siehe Projekt 1).

Der Ein-/Ausschalter ist bequem erreichbar und greifbar – selbst mit dicken Arbeitshandschuhen –, der Schleifer liegt insgesamt sehr gut in der Hand. Zum Arretieren muss der Schalter jedoch eindeutig eingedrückt werden, was den Griff um das (jetzt auf Hochtouren laufende) Gerät in diesem Moment jedoch lockert. Auch scheint mir die Arretierungsnase nicht sonderlich gegen Abnutzung resistent zu sein. Ob sich meine Befürchtung bewahrheitet, muss ein Langzeittest ergeben. Dass Bosch die Schalter besser konstruieren kann, beweisen andere derzeit im Handel erhältliche Modelle, z.B. der PWS 9–125 oder der PWS 720–115. Ich konnte beide in verschiedenen Baumärkten „begrabbeln“. Einfach den Schalter vorschieben und er rastet ein. Das Entriegeln/Ausschalten ist genial einfach: nur leicht an das hintere Ende des Schalters drücken und der Schalter springt zurück, schaltet das Gerät ab.

Durch die Möglichkeit, den Zusatzgriff beidseitig montieren zu können ist die Maschine für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen geeignet. Wünschenswert – insbes. für Trennschnitte – wäre aber noch eine dritte Griffposition denkbar, nämlich auf der Gehäuseoberseite. Allerdings müsste dann entweder der Ein-/Ausschalter seitlich am Gerät angebracht sein oder der Getriebekopf um 90° gedreht werden können.

Das Verstellen und der Wechsel der Schutzhauben geht völlig problemlos. Man muss eine Halteklammer herunter drücken und kann dann die Haube verdrehen. An der neuen Position rastet sie dann ein und sitzt „bombenfest“. Dreht man die Haube so um ca. 180°, kann sie komplett abgenommen werden. Genial einfach.

Werkelt man im vollen Ornat (Augen-, Mund-, Ohrenschutz, Lederschürze und Arbeitshandschuhe), stellt das An- und Aufsetzen der Spannmutter eine deutliche Herausforderung dar. Insbesondere unter Verwendung der Trennschutzhaube mit dem über die Scheibe ragenden Schutzblech hatte ich große Schwierigkeiten und musste jedes Mal die Handschuhe aus- und wieder anziehen.

Ebenso schwierig gestaltet sich die Bedienung der Spindel-Arretiertaste. Der Knopf ist zu klein und muss zu tief gedrückt werden, als dass er sich mit dicken Handschuhen problemlos handhaben ließe. Auch hier könnte man die derzeitige Konstruktion noch einmal überdenken.

Handschuhlos jedoch bereiten weder Schnellspannmutter noch Arretiertaste irgendwelche Probleme.


2.5 Die Maschinen-Zubehöre

2.5.1 Die Trennschutzhaube

Hier gibt es nichts spezielles zu sagen. Lediglich bei meinem Exemplar sind die Fertigungstoleranzen etwas kleiner als bei der mitgelieferten Schleifschutzhaube, so dass sich das Einsetzen ziemlich schwergängig gestaltet. Ich vermute aber, dass sich das im Laufe der Zeit geben wird.

Die Trennschutzhaube ist obligatorisch beim Einsatz von Trennscheiben.

2.5.2 Die SDS-click-Schnellspannmutter

Das ist ein tolles Ding. Mit ihr kann eine Scheibe völlig werkzeuglos gewechselt werden. Scheibe aufsetzen, SDS-Mutter aufdrehen und „handwarm“ anziehen. Anschließend die Scheibe greifen und mit ihr die Mutter nun fertig festziehen.

Aufgrund ihrer größeren Bauhöhe lässt sie sich auch mit Handschuhen etwas besser greifen. Meiner Meinung nach sollte auf die „normale“ Spannmutter (und Zweilochschlüssel) verzichtet werden und nur noch diese mitgeliefert werden. Aber selbst wenn nicht, halte ich sie für ein sinnvolles Zusatzteil.

2.5.3 Der Handschutz

Ja, die Montage ist durchaus fummelig. Das Blech wird zwischen Gehäuse und Handgriff angebracht und mit letzterem festgezogen. Mangels einer Führung jedoch verdreht sich das Blech während des Anziehens ununterbrochen. Wem mit Hilfe der Evolution noch keine dritte Hand gewachsen ist, der montiert den Schutz am besten im Sitzen. Der Schleifer liegt auf den Oberschenkeln, eine Hand hält das Schutzblech, die andere dreht den Handgriff fest.

Das geht auch besser: Eine kleine Nase am Gehäuse und eine kleine Auskerbung am Handschutz oder dem Griff beheben das Problem verdrehsicher.

Der Handschutz ist obligatorisch beim Einsatz von Bürsten, Schleifblättern oder Fächerschleifscheiben.


2.6 Die Schleif- und Trennmittel

Oh jeh, oh jeh, oh jeh … Liebes Bosch, wollt ihr nicht oder könnt ihr nicht?

Erster Anlaufpunkt für Arbeitsmittel ist insbesondere für einen Neuling wie mich der natürlich Hersteller und seine Anleitung. Doch dann geht die Odyssee los – zumindest bei Bosch. Nach eingehender Betrachtung der betreffenden Handbuchseite macht man sich natürlich erst einmal beim Hersteller schlau, sucht nach den Begriffen und hofft auf weitergehende Informationen und Erläuterungen. Und sucht … und sucht … und sucht.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Bosch keine Arbeitsmittel anböte. Weit gefehlt. Die Auswahl ist derart groß, dass die Übersicht durchaus an der einen oder anderen Stelle leidet. Und erneut wird der unbedarfte Anwender nur verwirrt, anstatt das ihm geholfen wird.

Mein Wunsch an die Handbuch-, die Webauftritts- und die Zubehör-Abteilung lautet daher: Bitte lasst doch diesen Unsinn.

Ich empfinde dieses Boschzubehörtrauerspiel peinlich.



3. In der Praxis

3.1 Das erste Einschalten

Beim ersten Einschalten des Schleifers wurde ich angenehm überrascht. Kein Rucken geht durch das Gerät. Auch im späteren real existierenden Gebrauch am lebenden Werkstück habe ich nur ruhigen Lauf festgestellt, auch unter Last. Weniger angenehm ist der Lärm, den der PWS macht. Die Geräuschentwicklung des Trennschleifers ist zwar nicht so hoch wie die meines Bandschleifers, dennoch halte ich beim Arbeiten einen Gehörschutz für notwendig.

Wie befürchtet stellt die Arretierung des Einschalters eine Herausforderung dar. Doch nach ein paar Malen funktioniert das, ohne sich darauf konzentrieren zu müssen. Es kann also losgehen.

Mangels Material und entsprechenden Projekten habe ich im Folgenden auf Arbeiten mit Steinmaterialien verzichtet. Es wird (fast) ausschließlich Metall bearbeitet.


3.2 Projekt 1 – Rostige Zeltöfen

Zum Warmwerden habe ich den Winkelschleifer dazu benutzt, von einer 4,5 m langen Stange Baustahl zwei Ofenrohr-Stützen ca. 2 m lang abzutrennen. Ich war überrascht, wie einfach und relativ schnell dieses dicke Stück Eisen abgelängt war. Wie durch Butter hat sich der Trennschleifer durch den Stahl geschnitten. (Bild 3)

Ferner konnte ich bei dieser Bearbeitungsart (und auch bei allen anderen) nicht feststellen, dass der PWS merklich in die Knie ging, und das ohne Konstantelektronik! Meiner Meinung nach kann auf die Konstantelektronik gegenüber dem nächst höheren Modell, dem PWS 9–125, gut verzichtet werden.

Da ich jetzt zwei so schnuckelige, „kurze“ Stäbe vor mir hatte, die später einmal in den Boden gehämmert werden sollen, habe ich kurzerhand die Trenn- gegen die Schruppscheibe gewechselt und an je ein Ende eine kleine Spitze angeschliffen (Bilder 4 + 5). Das ging so schnell und problemlos, dass ich mir vorgenommen habe, auf diese Scheibenart für das Entrosten der Öfen zu verzichten. Schließlich wollte ich nicht gleich durch den Rost und das Material bis ins Ofeninnere vordringen.

In Bild 6 sind die beiden Zeltöfen von mir und meiner Freundin vor der Bearbeitung zu sehen. Das ständige Campen im Freien sowie die nicht wirklich trockenen Lagerorte haben ihre Spuren deutlich hinterlassen. Ich nahm mir vor, jede Seite mit einem anderen Schleifmittel zu bearbeiten, um ein Gefühl für die Arbeitsmittel zu bekommen.

Begonnen habe ich, mit dem Kletthaftteller und Scheiben der Körnungen 40, 80 und 120 die Oberseite zu bearbeiten (Bild 7). Die Kraft des PWS ist so gewaltig, dass ich ein paar Macken in die Stahlplatte geschliffen habe, obwohl ich entsprechend vorsichtig zu Werk gegangen bin. Die geraden Flächen konnten hervorragend bearbeitet werden.

Am Ende des Tests war das Schleifpapier am Rand deutlich ausgefranst. Ich weiß nun nicht, ob bei der Arbeit mit dem Kletthaftteller die Scheibe wie z.B. bei einem Schwing- oder Exzenterschleifer vollflächig aufgelegt wird oder abgewinkelt aufgesetzt wird, wie das beim Stützteller und den Fiberscheiben der Fall ist. Ich habe Letzteres getan – daher wohl auch die Macken. Auch die Aussage eines Forumsmitglileds, die Kunststoff-Kletthaken würden durch die entstehende Wärme gerne mal verschmoren, kann ich nicht bestätigen. Bis auf ein wenig Roststaub ist die Oberfläche selbst nach längerem Dauereinsatz völlig unversehrt.

Möglicherweise tritt das angesprochene Problem aber doch auf. Dann wäre es natürlich wünschenswert, könnte man die Umdrehungsgeschwindigkeit des Winkelschleifers reduzieren, um so weniger Reibungswärme zu produzieren.

Da sich auf der Oberseite noch der Anschluss für die Rohre befindet und die Rundung mit geraden Schleifmitteln schlecht bis gar nicht bearbeitet werden kann, habe ich als nächstes zur Messingdraht-Topfbürste gegriffen (Bild 8). Auch hier war die Arbeit ruck-zuck beendet. Jedoch sind mir zwei wichtige Dinge aufgefallen:
 
  1. Mit diesem Teufelszeug zu arbeiten erfordert ganz besondere Schutzmaßnahmen, nämlich neben der üblichen persönlichen Schutzausrüstung (Hand-, Augen-, Nasen- und Ohrenschutz) auch etwas für den Rest des Körpers: eine dicke Lederschürze. Gerne löst sich nämlich bei dieser gewellten Ausführung immer wieder einmal ein Drahtstückchen und zischt von 12000 Umdrehungen beschleunigt davon. Es dringt problemlos durch jedwede Stoffkleidung … und die Haut. Sehr schmerzhaft. Ehrlich!
    .
  2. Gelangen die Borsten an Werkstückkanten, kann die Maschine recht heftig ausschlagen. Also wirklich heftig! Vermutlich legen sich Drahtborsten um die Kante, beißen sich fest und reißen die Maschine mit sich. Daher muss das Gerät gut festgehalten werden.

Nachdem ich mit der Oberseite fertig war, habe ich ich an die Vorderseite mit den Scharnieren und dem Türchen gemacht. Alles in allem verlief dieser Versuch gut, obwohl ich wegen der Schläge ein paar Mal sehr vorsichtig vorgehen musste. Auch die Unterseite des zweiten Ofens habe ich wegen der Streben und des Gestells mit der Bürste bearbeitet. Um an alle Stellen zu gelangen, musste ich hier kurzzeitig den Handgriff abschrauben, anders hat es nicht funktioniert. Gehalten habe ich die Maschine (notwendigerweise) jedoch immer mit beiden Händen. Eventuell wäre für diese Arbeiten ein anderes Gerät sinnvoller, z.B. der neue Bosch Schleifroller).

Insbesondere beim Einsatz von Bürsten könnte sich eine Drosselung der Umdrehungszahlen als sinnvoll erweisen, um so die Rückschläge des Gerätes besser in den Griff zu bekommen. Schön wäre es auch, wenn es (von Bosch) als Zubehör neben den Messing-Topfbürsten auch Messing-Tellerbürsten gäbe. Eventuell hätte mir das an der einen oder anderen Stelle eher geholfen.

Nächste Ofenseite – nächstes Werkzeug: die Fächerscheibe. Vielleicht liegt es ja an mir und meiner Arbeitsweise, möglicherweise aber doch an der Scheibenart. Für größere Flächen scheint sie mir weniger geeignet, weshalb ich hier die Arbeiten schon bald eingestellt habe (Bild 9). Völlig problemlos jedoch hatte ich damit in kürzester Zeit die schmalen Flächen der Ofenbeine entrostet (Bild 10).

Doch nun zum „Oberknaller“, dem letzten Schleifzusatz, den Fiberscheiben. Auf die Scheiben der Körnungen 24 und 40 habe ich von vorneherein verzichtet und ausschließlich mit Körnung 80 gearbeitet. Was für ein Abtrag. Ich bin davon jetzt noch sehr begeistert. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich mit dem PWS 850–125 die großen Seitenflächen spiegelblank … fast schon poliert (Bild 11).

Der einzige Nachteil dieser Arbeitsmittel ist der (relativ große) Durchmesser. Wie auf dem Bild unten zu sehen, kommt man nicht wirklich weit in die Ecken, so dass auch hier zu einer anderen Lösung gegriffen werden muss. Für diese Ecken habe ich erneut zur Topfbürste gegriffen.

Aufgrund meiner rundweg positiven Erfahrung mit den Fiberscheiben habe ich dann den zweiten Ofen komplett damit bearbeitet (bis auf die Rundungen und sonstigen schwer zugänglichen Stellen). Leider hat sich bei meinem „Tanz“ um den Ofen herum immer wieder das viel zu kurze Kabel störend bemerkbar gemacht.

Hiermit waren alle Entrostungsarbeiten erledigt und der Tag auch. Ich habe etwa 4 Stunden fast ununterbrochen den Winkelschleifer benutzt, ohne auch nur den Hauch von Ermüdungserscheinungen am Gerät zu bemerken … im Gegensatz zu meinem Rücken. Das Gerät wurde während der ganzen Zeit auch nur etwas wärmer als handwarm. Fantastisch.

Am nächsten Tag stand dann nur noch das Lackieren mit Ofenrohr-Lack und dessen Einbrennen auf der Liste (Bilder 12 + 13). Das Besprühen per Dose war sehr schnell erledigt, das Anzünden (in guter, alter Hobby-Tradition lediglich mit Streichhölzern und „Kleingehacktem“) hat etwas länger gedauert.

Und so sieht so einer der frisch behandelten Öfen in Aktion aus. Man ist froh, wenn man Ende November so ein Teil im Zelt stehen hat (Bild 14).


3.3 Projekt 2 – Kopflose Schrauben

Während die Öfen so vor sich hin kokelten, habe ich schon die Vorbereitungen für das nächste Projekt getroffen. Meine seitlichen Stützstangen am Zelt bedürfen dringend einer Führung in den Ösen, durch die die Abspannseile durchlaufen.

Die 28 abgelängten Rundhölzer (14 für das Zelt selbst und 14 etwas längere für ein Überdach) waren schon seit Jahren im Einsatz, daher bereits wettergeschützt vorbehandelt. Als Stifte werden herkömmliche, verzinkte Spanplattenschrauben verwendet, denen die Köpfe abgesäbelt werden. Entscheidend ist hier nicht so sehr die Gesamtlänge oder die Dicke einer Schraube sondern in erster Linie der Abstand von Kopf bis zum Beginn des Gewindes (Letzteres soll nicht zu sehen sein.). Es ist gar nicht so einfach, entsprechendes Material zu finden. Entschieden habe ich mich dann für Spax 6 x 80 mm, die eine passende Länge von knapp 3 cm aufweisen.

Damit die Stangen beim Einschrauben nicht ausreißen, wurde jede „Pi mal Daumen“ mittig vorgebohrt und anschließend die Schrauben mit dem kleinen Bosch Select bis zum Beginn des gewindelosen Teils versenkt (Bild 15).

Auf das so vorbereitete Bündel habe ich nun den Trennschleifer mit einer Inox-Trennscheibe losgelassen. Diese Scheibe wurde lediglich aufgrund ihrer Dicke von nur 1 mm ausgewählt. Herkömmliche Trennscheiben waren mir mit ihren fast 2 mm einfach zu dick. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich alle Schrauben geköpft. „Wie durch Butter“, ich sagte es bereits, hat sich die Scheibe durch den Stahl geschnitten (Bild 16). Das Einspannen der Stäbe dauerte länger als das eigentliche Trennen.

Abschließend habe ich den scharfen Grat am Schraubenhals mit einer Feile „entschärft“. Und wenn dann alles am Zelt steht, sieht das so aus wie auf Bild 17.


3.4 Projekt 3 – Autoreifenaufbewahrungsständeraufbereitung

Ja, da war es wieder soweit: Jahresinspektion am Auto nebst obligatorischer Umrüstung von Sommer- auf Winterreifen. Gelagert werden diese in meinem (von hoher Luftfeuchtigkeit beseelten) Keller auf einem Felgenbaum. Es ist nicht immer gut, wenn man wie ich die Sachen inspiziert, wenn sie schon mal von ihrer Last befreit sind. Das metallene Standkreuz ist ziemlich verrostet (Bild 18). Also ist noch ein letztes Projekt für diesen Test fällig, auch wenn hier nichts Neues mehr zu berichten sein wird.

Zunächst stand das Entrosten auf dem Plan. Dickes Metall mit dickem Rostbefall verlangt nach dicken Arbeitsmitteln. Die Schruppscheibe sollte es richten.

Sollte.

Der Abtrag war viel zu grob. Nach diesem ersten Test habe ich mich spontan umentschieden und zunächst die Papierschleifscheiben mit dem Kletthaftteller verwendet. Die Klettscheiben wiederum waren zu fein. Der Rost ließ sich nicht im gewünschten Maß entfernen. Also habe ich erneut mein Lieblingsschleifmittel dieses Tests gezückt: Die 80er Fiberscheibe. Et voilà – der akzeptable Kompromiss aus glatter Oberfläche und entferntem Rost war gefunden. Die spätere Lackierung sollte dann die Rostnarben einigermaßen gut kaschieren.

Um die Arbeiten am Felgenbaum abzuschließen habe ich das winkelgeschliffene Standkreuz zuerst mit zwei Schichten Rostschutzgrundierung behandelt, danach mit zwei Schichten Metalllack (beides von Hammerite – weil’s grad’ im Baumarkt herumstand) gestrichen (Bild 19).


3.5 Projekt 4 – Geköpfte Flaschen

Und dann war da noch … Ich bin gewarnt worden – hochoffiziell: „Ist zum Trennen von Glas nicht geeignet!“

Und doch: ich habe da diese Glasflaschen, die von Schraubverschluss auf Korkenstopfen umgebaut werden sollen. Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich es wagen soll. Aber was, außer dass es die Flaschen (und/oder die Trennscheibe) zerreißt, soll schon passieren?

Ich habe daher den Versuch mit Hilfe einer Inox-Trennscheibe (wegen ihrer Dünne von nur 1 mm) und einer Diamant-Trennscheibe (für Fliesen) durchgeführt. Anfänglich lief alles noch ganz gut, bis mir plötzlich der gesamte obere Teil des Flaschenhalses abgeplatzt ist (Bid 20). Soviel zu diesem Experiment. Die Fliesen-Trennscheibe habe ich dann gar nicht erst ausprobiert.

Meine Oma hatte immer gesagt: „Wer nicht hören will, muss kaputte Flaschen entsorgen!“



4. Fazit

Der Winkelschleifer ist ein tolles Gerät. Die wenigen Probleme, die es mir bereitet hat, sind allesamt entweder auf Erstanwenderfehler oder die falsche Wahl des Arbeitsmittels zurückzuführen. Manches Mal hätte ich mir eine Reduzierung der Umdrehungsgeschwindigkeit gewünscht, aber man kann nun mal nicht alles haben.

Für den PWS 850–125 kann ich daher eine klare Kaufempfehlung aussprechen, zumindest wenn keine Drehzahlregulierung benötigt wird.

Das Zubehör lässt ebenfalls kaum Wünsche offen. Insbesondere die SDS-click-Schnellspannmutter hat es mir angetan. Auch wenn es sich hier um ein relativ teures Bosch-Zubehörteil handelt16, findet man es im Internet durchaus zur Hälfte seines Preises.

Würde sich Bosch endlich um seine Bedienungsanleitungen und das Zubehör-Chaos kümmern, könnte man auch dem Hersteller selbst rundherum Bestnoten ausstellen.



5. Die Fragen des Produktmanagements

5.1 Welches Projekt hast Du mit dem PWS gemacht? Wie bist du dabei vorgegangen und wie viel Zeit hast Du benötigt?

a) Entrosten zweier Öfen
Material: Stahl, z.T. lackiert … und verrostet
Arbeitsweise: Einsatz und Vergleich verschiedener Schleifeinsätze (Fächer-, Fiber- und herkömmliche Schleifscheiben, Topfbürste – gewellt)
Dauer: ca. 4 Stunden (nur das Schleifen)

b) Trennen von Schrauben
Material: Stahl, verzinkt
Arbeitsweise: Einsatz von Trennscheiben
Dauer: ca. 10 Minuten (nur das Trennen)

c) Entrosten eines Autoreifenhalters
Material: Stahl, verchromt … und verrostet
Arbeitsweise: Einsatz der Schrupp-Schleifscheibe und anderen Schleifmitteln
Dauer: ca. 45 Minuten (nur das Schleifen)

d) Trennen von Glasflaschenköpfen
Material: Glas
Arbeitsweise: Einsatz und Vergleich von Trennscheiben (Inox und Diamant)
Dauer: ca. 1 Minute

Die Details zu den Projekten finden sich oben.


5.2 Wie beurteilst Du die Leistung des PWS?

Bei dem Winkelschleifer PWS 850–125 handelt es sich um ein kräftiges (manchmal ein zu kräftiges) Tier, das mit dem passenden Arbeitsmittel viel Material abtragen kann. Ich war positiv überrascht, dass es auch unter Last zu keinen (oder nicht bemerkten) Leistungseinbußen kam. Für Arbeiten, wie ich sie durchgeführt habe ist das Gerät sehr gut geeignet. Für filigranere Arbeiten oder wenn es etwas enger wird, wie z.B. an verschnörkelten, schmiedeeisernen Toren, sollte jedoch auf ein anderes, zusätzliches Werkzeug ausgewichen werden, das den Anforderungen besser entspricht (z.B. der neue Schleifroller PRR 250 ES).


5.3 Wie leicht fällt Dir die Handhabung?

Die Bedienung des Winkelschleifers ist dank eines einzigen Schalters kinderleicht. Auch die Handhabung ist im Großen und Ganzen sehr gut möglich. Lediglich der neue Ein-/Ausschalter könnte sich besser arretieren lassen. Wohl prinzipbedingt ist das Aufschrauben der mitgelieferten Spannmutter mit Arbeitshandschuhen und aufgesetzter Trennhaube etwas fummelig.


5.4 Bist Du zufrieden mit Deinen Arbeitsergebnissen?

Ja, mit den Schleifergebnissen bin ich sehr zufrieden. Rost und Farbe wurden innerhalb kürzester Zeit entfernt. Mit ein wenig mehr Übung kratze ich vermutlich auch keine Macken mehr ins Metall.


5.5 Erfüllt der PWS Deine Anforderungen und Erwartungen?

Auch wenn es inzwischen sehr abgedroschen klingt: Meine Erwartungen wurden weit übertroffen.

Zunächst war ich skeptisch, wie sich ein Gerät schlägt, dem Konstantelektronik und Drehzahlregelung fehlen, wo doch der nächst bessere Mitbewerber aus dem eigenen Haus gerade einmal 20 Euro mehr kostet. Doch auf die Konstantelektronik kann zumindest bei meinen Projekten komplett verzichtet werden. Wie das beim Einsatz an Steinwerkstoffen aussieht, kann ich nicht beurteilen und bin sehr gespannt auf die Berichte der anderen Tester.

Die fehlende Drehzahlregelung könnte ich vermissen, hätte ich bereits Vergleichsmöglichkeiten. Auch hier warte ich mit Spannung auf die anderen Testberichte.


5.6 Was können wir zukünftig am PWS verbessern?

Der Winkelschleifer
  • Ein Kombi-Trenn-Schleifmittel könnte standardmäßig mitgeliefert werden.
    .
  • Der Koffer sollte keine „Klimatisierungsöffnungen“ (für die Produktbeschreibungspappe) besitzen, so dass Staub und Wasser draußen bleiben.
    .
  • Der Koffer sollte auch bei angesetzter Trennschutzhaube schließen.
    .
  • Auch könnte ich mir einen Koffer vorstellen, bei dem der seitlich montierte Handgriff aufgeschraubt bleiben kann.
    .
  • Die Bedienungsanleitung könnte eine Überarbeitung dringend benötigen.
    .
  • Über ein besseres (Gummileitung) und vor allem längeres (3–4 m) Kabel würde ich mich nicht nur bei diesem Gerät freuen.
    .
  • Eine dritte Handgriff-Position auf dem Gerätekopf zur besseren Handhabung beim Trennen könnte ich mir vorstellen.
    .
  • Bessere Bedienbarkeit der Arretiertaste mit Arbeitshandschuhen.
    .
  • Eine Drehzahlregulierung würde das Anwendungsspektrum deutlich erweitern. Bei Umdrehungen unter 3000 min–1 könnte man den PWS auch vereinzelt für Polierarbeiten verwenden – vielleicht nicht am eigenen Auto. Ebenso wäre dann der Einsatz von Reinigungsscheiben möglich.
    .
  • Der Ein-/Ausschalter sollte so wie bei den Modellen PWS 9–125 und PWS 720–115 gestaltet werden. Er lässt sich insbes. mit dicken Arbeitshandschuhen besser verriegeln.
Das Zubehör / die Arbeitsmittel
  • Mir scheint, hier soll seitens Bosch wohl nichts verbessert, lediglich Vieles verschlimmert werden, zumindest was die Informationen und die Verfügbarkeit der Materialien (z.B. in Baumärkten) anbelangt. Da ist jedenfalls noch „viel Luft nach oben“.
    .
  • Gewellte Messing-Tellerbürsten (für die Bohrmaschine gibt es die schließlich auch) wären sicherlich nicht schlecht.
    .
  • Der Handschutz verträgt eine deutliche Führung für die Montage (Nase am Gehäuse, Kerbe in der Handschutz-Bohrung).
    .
  • Die Toleranzen der Trennschutzhaube könnten vergrößert werden, so dass sie sich nicht so schwergängig montieren lässt.
    .
  • Ein Zubehör-Set wäre wünschenswert, bestehend aus Handschutz, Trennschutzhaube, SDS-click-Spannmutter und ggf. dem Trennschlitten für Steinarbeiten

5.7 Würdest Du den PWS in Zukunft für weitere Projekte verwenden?

50 Jahre lang habe ich keinen Winkelschleifer benötigt. Jetzt, da ich den PWS 850–125 besitze, denke ich ständig über neue Projekte nach, in denen ich dieses Gerät einsetzen könnte. Ich werde ihn mit Sicherheit auch in Zukunft verwenden, wenn es sich ergibt. Müsste ich mir jedoch einen kaufen, würde ich ein Modell mit Drehzahlregulierung bevorzugen. Die Einsatzmöglichkeiten werden hierdurch nochmals erweitert.



6. Danksagung

Ich darf zunächst der Robert Bosch GmbH danken für ihr Vertrauen in meine Person, das Testgerät und die in keiner Weise selbstverständliche Tatsache, dass ich das Werkzeug nun zu meinen anderen „Grüngeräten“ stellen darf.

Als nächstes gilt mein herzlichster Dank den Mitarbeiter des 1-2-do.com-Portals und dem Testerauswahlgremium, dass ich für fähig und würdig genug befunden wurde, an einem Gerätetest mitwirken zu dürfen. Danke auch an die Bosch-Experten, die mir im 1-2-do.com-Forum einige Fragen beantworten konnten.

Abschließend gebührt mein Dank auch allen Mitgliedern des 1-2-do.com-Forums, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite stehen, und dem lieben Petrus, der den Regen die letzten beiden Wochenenden ausgesetzt hat, so dass ich meine Projekte durchführen konnte.
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Sehr sehr ausführlich, aber er hebt sich wohltuend von den anderen "Berichten" ab. Man sieht, dass man auch mit einem Winkelschleifer als Testprojekt durchaus aussagekräftige und informative Beurteilungen schreiben kann.

1 A !
2013-12-27 21:11:04

na da zieh ich meinen Hut - ein sehr sehr ausführlich und verständlich geschriebener Testbericht. Ja und sehr wohltuend mal einen wirklichen Testbericht zu lesen, was ich bisher von anderen "Testern "gelesen habe, war haarsträubend
2013-12-28 14:45:39

sehr schöner Bericht...ich hatte hier grade eine lange Durtstrecke bis ich deinen Bericht hier entdeckt habe!
2014-01-06 15:37:33

Vielen lieben Dank Euch allen :-)

Mich würde mal interessieren, wer sich über diese Veröffentlichung hinaus die Mühe gemacht und das noch ausführlichere und bebilderte PDF heruntergeladen hat.
2014-01-08 09:31:50

Ich! Und komplett gelesen.

Kurz gesagt; Ich bin begeistert!
2014-01-10 15:13:09

Super Bericht. Warum können nicht alle zumindest 50% von Deinem Bericht sein?
2014-01-17 18:08:56

Ich habe mir die PDF Version mal zu Gemüte geführt, nach all den anderen ... Testberichten.
Was soll ich sagen, es ist der ABSOLUTE OBERHAMMER !!!
Hut ab vor so einem Testbericht.
2014-01-17 23:24:41

Dank mehrerer Rechner-Neustarts hab' ich meine Bericht selbst auch nochmal durchgelesen.

SCHLUCK!!! Wie peinlich...

Aller-abschließendst danke ich selbstverständlich meiner Freundin, die mir die vielen Live-Action-Pictures erschossen hat!
2014-01-23 14:56:59

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