PTK 14 EDT - der vielseitige Universal-Tacker mit einzigartiger „DuoTac“-Funktion

Mitglieder der 1-2-do.com stellen Bosch
Elektrowerkzeuge auf die Probe

Einfach zu bedienen und tolle Resultate 2 Kommentare
Vom 01.08.15 Geändert 2015-08-01 11:48:06
Der Tacker ist in einer kleinen Pappschachtel verpackt und nicht in einem grünen Hartschalenkoffer, wie ich ihn sonst von meinen Boschgeräten kenne. Die Verpackung ist aber sehr schön aufgeräumt und wird bestimmt eine Weile durchhalten. Sie hat zwar einen Tragegriff, wenn man aber einmal die Banderole zerschnitten hat und die Verpackung offen ist, drückt das Gewicht des Tackers so auf die Öffnung, dass ich mich nicht trauen würde das Gerät so zu tragen. Vielleicht hätte man die Öffnung auf der Oberseite machen können, damit der Tacker nicht unten rausrutschen kann.
Praktisch ist auf jeden Fall, dass schon ein Päckchen mit Klammern enthalten ist, so kann man gleich loslegen. Gut ist auch die klare Beschriftung, welche Klammern überhaupt einsetzbar sind.

Die Beladung des Tackers ist auch nicht schwieriger als bei seinem Bruder auf dem Schreibtisch, wenn nicht sogar einfacher. Ich habe zwar vorher die Bedienungsanleitung studiert, um ja nichts falsch zu machen, ich denke aber, das Einlegen der Klammern hätte ich auch intuitiv geschafft. Man muss ja nur die Lade aufschieben, Klammern reinstecken und wieder zu. Schwieriger wird es offensichtlich nur, wenn man wenige Klammern nachladen möchte, aber das kennt man ja auch von den Schreibtischtackern. Dann verrutschen die Tacker gerne, was mich schon zur Verzweiflung getrieben hat. Aber diesmal habe ich ja eine ganze Stange eingelegt und das völlig ohne Probleme.
Ich war total begeistert von der einfachen und vor allem sicheren Handhabung.
Ich muss zugeben, dass ich zunächst ganz schön Respekt vor der Maschine hatte. Natürlich muss man aufpassen, aber bei welchem Werkzeug muss man das nicht. Aber ein versehentliches Auslösen ist praktisch nicht möglich, denn man muss zuerst den Tacker nach anpressen und somit das Auslösen freischalten. Erst in einem zweiten Step betätigt man die Revolvertaste, um die Klammer rauszuschießen. Es kann also nie passieren, dass ich das Gerät in der Hand halte und mir aus Versehen eine Klammer in den Fuß schieße. Das hat etwas sehr Beruhigendes.

Es steht zwar, dass der Tacker zum Tackern auf Holz geeignet ist. Ich habe es trotzdem mal mit einer tapezierten Ziegelwand probiert. Mit Erfolg.  Den gerade in der Hitze Anfang Juli hatte sich mein Jahreskalender, den ich mit doppelseitigem Klebeband an der Wand befestigt hatte, gelöst. Mit Kleber war auf Dauer nichts mehr zu machen. Jedes mal hielt es nur ein paar Stunden bis Tage. Möglicherweise hätte ich es mit stärkerem Kleber geschafft, doch am Jahresende muss ich den Kalender ja auch wieder von der Wand lösen können, ohne, dass ich neu tapezieren muss. So habe ich in alle 4 Ecken und auf der langen Fläche auch noch mal mittig je eine Klammer gesetzt.
Dafür habe ich die Stärke auf die maximalen 6 gestellt. Der Rückstoß war zwar heftig, aber die Klammer saß nachher bombenfest. Keine Chance für den Kalender, sich noch mal zu verabschieden. Die Klammern sind dabei so dezent, dass sie auch praktisch gar nicht auffallen.

Mein richtiges Projekt war der Bau eines Insektenhotels. Das habe ich zusammen mit einer Nachbarin gemacht. Wichtig für den Tacker war die Befestigung des Gitters an der Front.
Wir haben das Gitter auf die richtige Größe zurechtgeschnitten. Da wir hier Reste verwendet haben, sind es mehrere Stücke geworden, die wir kombiniert haben. Wir haben die einzelnen "Zimmer" unterschiedlich ausgestattet, mit Stroh, Holz oder sonstigem und das Ganze auf den Rücken gelegt, damit es nicht mehr rausfliegen konnte. Dann ging alles sehr schnell. Gitter auflegen, Tacker ansetzen, schießen und fertig. Wirklich kinderleicht. Da wir recht weiches Holz verwendet hatten, mussten wir auch gar nicht die Stufe so hoch drehen. Wir haben es mit unterschiedlichen Härten probiert, aber es ging sogar noch fast mit der Stufe 2.
So können die Insekten bequem einziehen und das Material für die Hotelzimmer bleibt wo es sein soll, auch bei Wind und Sturm. Das mussten wir auch gleich Mitte Juli unter Beweis stellen, wo es aufs Heftigste windete und stürmte. Hat bombig gehalten. Jetzt können die Gäste also kommen.
Meine Nachbarin hätte, wenn ich nicht den Tacker gebracht hätte, die Befestigung mit Krampen gemacht. Um den Vergleich zu haben, schlugen wir daher auch mal ein paar von denen ein. Das Arbeiten war kein Vergleich. In der ständigen Gefahr, sich den Hammer auf die Finger zu schlagen, haben wir die Hälfte der Krampen aus versehen umknicken lassen. Da ist der Elekrotacker schon eine feine Sache. Es geht nicht nur um vieles schneller, es ist auch weniger gefährlich und im Resultat viel exakter und ordentlicher.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich sehr zufrieden bin mit dem Arbeitsergebnis. Meine Erwartungen wurden voll erfüllt, mit diesem Gerät in bewährter Bosch-Qualität. Ich würde ihn jederzeit wieder verwenden und habe tatsächlich schon etliche Projekte im Auge. Vor allem bekomme ich in Kürze ein paar alte Stühle, die ich so schnell und einfach selber beziehen kann. Den Stoff habe ich schon und bin schon sehr gespannt. Und auch ein paar Geschenke habe ich in Planung. Zum Beispiel eine Pinnwand für eine Freundin, das ich mit einem schönen Stoff bespannen will.
Das einzige, was ich mir wünschen würde, wäre ein Akku, damit ich mobiler wäre beim tackern. Schön wäre auch ein Aufsatz, der es erlauben würde dir Klammern unten abzubiegen, ähnlich dem Schreibtischtacker.
NEXT
1/3
PREV

Kommentar schreiben

Sehr cool geworden das Insektenhotel !!!
2015-08-07 09:51:48

Hallo zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 955538#post955538.

Viele Grüße,
Björn
2015-08-26 15:14:34

Hier gehts zum Gewinnspiel 'Bohrgeräusch des Monats' auf 1-2-do.com Hier gehts zum Gewinnspiel 'Bohrgeräusch des Monats' auf 1-2-do.com
Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!