PBD 40 – neue Maßstäbe in Präzision und Handhabung

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Elektrowerkzeuge auf die Probe

Mein Test der PBD 40 2 Kommentare
Vom 21.01.12 Geändert 2012-01-21 14:35:18
Mein Test der PBD 40

Zunächst möchte ich mich ganz herzlich bedanken, daß ich diese Maschine testen durfte und sie dann auch noch in meiner Werkstatt bleiben darf.

Verpackung:
Die Bebilderung und Beschreibung auf der Außenverpackung gibt einen guten ersten Eindruck wieder. Sie ist stabil, man könnte bei Versand evtl. noch eine Plastikverpackung (Nässeschutz) drüber machen.
Die Innenverpackung ist stabil und ausreichend (für evtl. Reparaturversand)

Bedienungsanleitung:
Sie könnte ein wenig ausführlicher ( z.B. Diagramme für Holz, Kunststoffe) und die jeweiligen Fotos sollten in einer Spalte neben den Anweisungen sein. Ein Einzelheft in der Landessprache in welchem das Gerät ausgeliefert wird wäre praktisch, ebenso eine Sprengzeichung evtl mit Angaben für Einzelteilnachbestellungen.

Zusammenbau, Zubehör
Das Gewicht der Maschine (bzw.der Einzelteile) waren für mich überraschend angenehm. Der Zusammenbau ging einfach und leicht auch alleine. Die beigelegten Bohrer waren sehr hilfreich und qualitativ gut,– aber ohne unverschämt sein zu wollen wären noch 2-3 Holzbohrer gut gewesen, auch entsprechend passende Spannschrauben für den Tisch

Erste Versuche
Habe, um mit der Maschine warm zu werden versch. Bohrungen in versch. Materialien durchgeführt ohne ein bestimmtes Projekt.
Versch. Kunststoffrohre /welche weiß ich nicht)vom Bau und Plexi -- für Rohre ist die V Nut super. Löcher gingen wunderbar einfach und leicht, auch größere Durchmesser in Abflussrohren.

Versch. Hölzer vom Bau, Pressspan, Schichtholz: habe in die unterschiedlichsten Holzmaterialien, Sacklöcher, Durchgangs- gebohrt, ging sehr einfach, ebenso mit versch. Forstnerbohrern, Scharnierloch-und auch Lochsägen, ebenso mit versch. Senkern

Metall: hatte nur einige kleine Reststücke und Rohre in Weichmetall und auch da beim Bohren und ankörnen keine Schwierigkeiten. Mit einem Gewindeschneider hatte ich etwas unruhiges Bohren – aber nur mit dem einen.

Anwendung
Bei mir stimmte der Laser, aber mir ist genaues Anzeichnen und Einstellen mittels Bohrerspitze lieber. Etwas störend war für mich je nach Einstellung der Schattenwurf, ansonsten ist die Arbeitslampe eine brauchbare Hilfe. Das Umgreifen beim Stellrad war gewöhnungsbedürftig.Die Anweisungen Look und Unlook auf dem roten Ring sind nur schwer lesbar – da würde ich eine schwarze Beschriftung vorschlagen. Das Bohren selbst ging weicher als zunächst erwartet. Der Tiefenstopp könnte etwas härter eingestellt werden, man schaut nicht immer auf´s Display ansonsten sind diese Anzeigen eine große Hilfe. Die Fixierungsmöglichkeiten waren für mich derzeit ausreichend – passenden Schraubstock muß ich mir noch zulegen. Ein weiteres Diagramm für Holz und evtl. Kunststoffe wäre hilfreich. Reproduktionen waren problemlos. Die Leistung war für meine Zwecke sehr zufriedenstellend. Ein zeitweiliges Absinken der Drehzahl erscheint mir je nach Arbeitsgang normal. Das Wechseln der versch. Bohrer ging bis auf 1x (entsprechende Schilderung ist im Threat) sehr gut und leicht, selbst für mich , die ich für jeden Schraubverschluss ein Hilfsmittel brauche. Der Notschalter ist gut erreichbar angebracht. Die Bohrungen sind sauber, lediglich 1x bei einem dünnen Alurohr waren sie nicht exakt (unrund – kann aber auch an mir gelegen haben, muß ich nochmals probieren).

Ergebnis:
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Maschine und kann sie nur empfehlen. Mir liegt nur das bisher 1xige Versagen des Bohrfutters im Magen und ist bei jedem einspannen im Hinterkopf.

Testobjekte:
1. Versch. Probeteile siehe oben, diese Bohrungen habe ich nicht gezählt
2. Teelichthalter mit wiederkehrenden Bohrungen (Forstnerbohrer) 44 Bohrungen, die
absolut problemlos liefen.
3. Schuhregal mit 96 Sacklochbohrungen und einigen Durchgangslöchern. Die
reproduzierbaren Sacklochbohrungen gingen „wie am Fließband“ ich war erstaunlich
schnell fertig. Leider habe ich bei 1 Loch nicht auf das Display geachtet und den
Vorschub anscheinend zu stark betätigt und dadurch kein Sack- sondern ein
Durchgangsloch erzeugt. (siehe meine Anregung Tiefenstop)
4. Testobjekt,kleine Kunststoffstäbchen zum Zaubern. 7x8x5mm. Die Stäbchen brauchen einInnenleben – Geheimnis, auf das ich hier nicht eingehen darf. Aber unabdingbarsind 7 ganz exakte Bohrungen mit äußerst exakter Tiefe (sonst geht´s nicht) .Ich konnte nach 2 Probebohrungen die erforderlichen 7 Bohrungen mit einemDurchmesser von 5 mm und der erforderlichen Tiefe sehr exakt bohren. Danachklebte ich die Teile zusammen, und habe die Stäbchen mit Spezialpaste poliertund zum Schluß die „Edelsteinchen“ angebracht. Da sie funktionieren, müssen dieBohrungen gepasst haben. Die PDB 40 hat das problemlos geschafft , derKunststoff wurde nicht mal ansatzweise im Außenbereich beschädigt,dieAussparungen passten genau.



Ich kann diese Maschine vorbehaltlos jedem Heimwerker empfehlen

Ich möchte mich nochmals beim gesamten Bosch –Team bedanken, welches uns (mir) solche tollen Möglichkeiten zum Testen bietet.


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Hallo Zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 159384&posted=1#post159384.
2012-02-11 10:07:45

Hallo Janinez,

vielen Dank für Deinen Testbericht.
Kannst Du mir bitte noch mitteilen, was beim Versagen des Bohrers genau passiert ist.
War er verklemmt? Oder was ist genau passiert?
Außerdem wäre es noch schön, wenn ich erfahren könnte wie Du das Problem gelöst hast.

Deine Carina
2012-02-17 15:11:19

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