PST 1000 PEL -
Hohe Präzision

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Elektrowerkzeuge auf die Probe

Testbericht PST100PEL ... Ein tolles Gerät mit Power 1 Kommentar
Vom 27.11.11 Geändert 2011-11-27 22:31:33
Gesägt habe ich :


Ich habe verschieden Schnitte in verschieden Holzbrettern und in verschiedenen Holzstoffen gemacht.
Fichten- und buchenleimholz, MDF-Platte, Spanplatte und als Härtetest habe ich in ein Arbeitplatte (Dicke 4cm !) einen Ausschnitt für eine Spüle geschnitten.


Kraft ?:

Schnitte durch Leimholz waren keine Probleme. Weder in Fichteleimholz, noch in Buchenleimholz
Bei MDF und Spanplatte waren auch keine leistungtechnischen Probleme zu sehen.
Also ran an die Arbeitsplatte: Auch da hat die PST 100 PEL keine Schwächen gezeigt. Die Schnitte gingen zwar langsamer, aber dieses war auch nicht anders zu erwarten, bei dieser Materialdicke.


Was mir an der Maschine aufgefallen ist:

Die Stichsäge ist recht einfach zu bedienen... Maschine ansetzen, Schalter drücken und los gehts. Dieses war kein Problem.
Sobald man aber was ändern will, ist die Gebrauchsanweisung vorher zu lesen.
Die Gehrungsverstellung und die Positionsverstellung der Grundplatte sind zwar recht einfach und werzeuglos zu bewerkstelligen, allerdings ist es hilfreich, wenn man vorher die Gebrauchsanweisung studiert hat.
Die Beleuchtung ist ein highlight. Ich hätte nie gedacht, das man diese braucht, aber wenn man sie einmal benutzt hat, kann ich mir nicht vorstellen, das man früher ohne sie klar kam.
Der Sichtscheibe, die man aufsetzt, wenn man mit Staubabsaugung sägt, empfinde ich als etwas bruchempfindlich.
Der Spanreisschutz ist etwas schwer einsetzbar aber voll funktionsfähig. Um einiges weniger Ausriss.
Mit Einschalten des Pendelhubs werden die Schnitte schneller, aber auch unsauberer, deswegen bei genauen Schnitten besser auf Pendelhub verzichten !
Das man die Hubgeschwindigkeit ändern kann, finde ich auch sehr sinnvoll. Gerade bei verschieden Materialien sind Verschiedene Hubzahlen empfehlenswert.
Auch eine Kleinigkeit, die sich später als Großartigkeit entpuppte ist der Kunststofffußplattenaufsatz, der das Zerkratzen empfindlicher Schnittmaterialen verhindern soll, ist schnell entfernt, bzw. wieder angebracht und wackelt nicht.
Cut-Control macht auf den ersten Blick einen eher amateurhaften Eindruck. Aber wenn man die Cut-Control-Linie mit der Schnittlinie führt hat man einen recht gute geraden Schnitt.
Der Softgrip ist auch eine klasse Erfindung. Zusammen mit den niedriegen Vibrationen machen das Arbeiten mit dem Gerät viel Spaß, ohne das die Hände so schnell ermüden.
Der Werkzeuglose Sägeblattwechsel ? Auch der ist ausgereift !


Schnittqualität ?:

Die Schnittergebnisse sind alle gut!
Ich habe allerdings testweise ein altes verschlissenes Sägeblatt zum testen eingesetzt. Dieses Schnittergebniss war erwartungsgemäß auch schlechter.
Sollte man mit Pendelhub arbeiten, werden die Schnittergebnisse aber auch schlechter.
Verwendet han den Spanreissschutz, so hat man ein besseres Ergebniss, gerade bei Weichhölzern.


Zufrieden ?:

Die PST 1000 PEL hat meine Anforderungen nicht erfüllt, sie hat meiner Erwartungen übertroffen !!!!
Ein tolles Gerät mit Power.
Und gutes Handling, so das die Maschine Lust auf mehr macht.


Verbessern ?:

Was ich klasse finden würde (weiß aber nicht, ob das technisch mglich ist), wäre ein Staubauffangbehälter, ähnlich der PSM160a oder der PCM7S, sodas man auch auf eine extrene Absaugung verzichten kann.
Ansonsten bin ich sehr positiv überrascht.


Was noch?:

Danke das ich ein Testerlein sein durfte.

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Hallo Zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 133815#post133815.
2011-12-16 14:16:14

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