PST 1000 PEL -
Hohe Präzision

Mitglieder der 1-2-do.com stellen Bosch
Elektrowerkzeuge auf die Probe

Bosch Stichsäge PST 1000 PEL 2 Kommentare
Vom 07.11.11 Geändert 2011-11-07 11:11:23

1. Welche Anwendungen hast Du mit der PST 1000 PEL gemacht ?

Getestet wurde das Sägen von Dachlatten 40 x 60 mm, Bretter ca. 20 mm, MDF-Platten ca. 20 mm und Bodenleisten.

2. Wie beurteilst du die Leistung und Präzision der PST 1000 PEL?

Bei allen gewählten Materialien war zu beobachten, das die Säge sauber, schnell und zuverlässig arbeitet.

Bei höher eingestelltem Pendelhub wirkte die Schnittunterseite stärker ausgefranst. Die Stellung "Null" gab mir das bestmögliche Schnittbild. Eine Optimierung wäre sicherlich noch über feinere Sägeblätter zu erreichen. Für den Normalfall ist die Präzision aber durchweg gut.
Die Staubabsaugung war in Ordnung.

3. Wie leicht fällt dir die Handhabung Intuitivität, Führung) ?

Die wesentlichen Funktionen sind auch während des Betriebes leicht zu erreichen. Allerdings muss ich zugeben, ich habe vorab die Bedienungsanleitung gelesen:

Die Beschreibung für die Aufnahme des Sägeblattes hat mich in´s Grübeln gebracht. Tatsächlich braucht man das Blatt aber einfach nur mit leichtem Druck rein stecken - Sägezähne in Fahrtrichtung. Ein sattes Klacken, der rote "Hebel" geht in Verschlußstellung, fertig. Noch einfacher der Auswurf: Kurz am roten Ring gedrückt, kommt das Sägeblatt schon heraus!

Weiteres Problem: Die Beschreibung für den Gärungsschnitt. Dabei ist das Einstellen der Gradzahl eigentlich auch recht simpel und gut gelöst: Der im Auslieferungszustand angebrachte schwarze Gleitschutz muss ab - einfach an der Hinterseite runter drücken, und nach Vorne abziehen. Danach könnte man den Hebel betätigen, und theoretisch die Gradzahl verändern. In meinem Fall war aber der Knebelmechanismus zu stark angezogen, der Schlitten ließ sich nicht nach hinten ziehen.

Lösung: Den Hebel als "Schraubendreher" genutzt, und die Verschraubung des Knebels um eine halbe Umdrehung lösen. Danach konnte das Gehäuse sanft nach hinten gezogen werden. Nach dem Einstellen der Gradzahl Gehäuse nach Vorne schieben, den Hebel wieder in die Ausgangsstellung, fertig!


Ach - und die Beleuchtung: Laut Handbuch ist kurz die Powertaste zu drücken, und die Lampe geht an. Danach kann normal - mit Beleuchtung - gearbeitet werden.

In meinem Fall brennt die Lampe immer, wenn der Powerknopf gedrückt wird, und danach ist es eben dunkel.
Das sehe ich aber nicht als Problem an.

4. Wie zufrieden bist du mit den Arbeitsergebnissen in Hinblick auf die Schnittqualität?

Die Stichsäge erfüllt voll und ganz meine Erwartungen.
Das Testergebnis wurde natürlich durch die mitgelieferten Sägeblätter etwas eingeschränkt, da diese relativ grob waren.

Der Fachhandel hält aber diverse Sorten bereit, die sich entsprechend dem Projekt optimaler geben dürften.


Neben ausreichend Power ist die Funktion für Gärungsschnitte gut gelöst - mit ein wenig Übung gibt es top Ergebnisse.


Auch der Parallelanschlag leistet gute Hilfe beim Zuschneiden von Platten. Dabei ist die Handhabung denkbar einfach.


5. Inwieweit erfüllt die PST 1000 PLE deine Anforderungen und Erwartungen ?

Beim Auspacken des Gerätes war ich angenehm überrascht von dem hochwertigen Eindruck der Maschine. Gerade im Bereich "Heimwerker" setzt Bosch hier eindeutig einen positiven Maßstab.


Etwas ungünstig empfand ich, dass gerade für einen Produkttest nur zwei Sorten Sägeblätter für Holz beigefügt waren, die zudem für meinen Geschmack recht grob ausgewählt wurden. So war unter Anderem ein Test mit Blech oder Alu nicht möglich.

6. Was können wir Deiner Meinung nach künftig an der PST 1000 PLE verbessern ?


Das Stromkabel könnte etwas flexibler sein, was im Gesamteindruck die Hochwertigkeit des Gerätes sicher noch unterstreichen würde.


Die Abdeckhaube für die Absaugung macht im Bereich der Steckverbindung auf mich keinen wirklich langlebigen Eindruck. Konstruktionsbedingt würde ich vermuten, das die beiden "Haltepunkte" nach wiederholtem Gebrauch abbrechen könnten.


Warum muss sie steckbar sein? Bei meiner alten Stichsäge ist dieses Teil hoch- und runter schieb bar. Das Material könnte augenscheinlich gleich sein, aber die Funktionalität ist anders aufgebaut: Nix kann kaputt gehen, oder womöglich verloren, weil man es beim Sägeblattwechsel ungewollt verlegt.


7. Fazit:

Das Gerät ist prima. Der sehr hochwertige erste Eindruck hat sich beim Testen durchweg bestätigt.
Das Gerät ist für meine Anwendungen und Fähigkeiten ideal, wahrscheinlich übertrifft es sogar meine Ansprüche und Fähigkeiten.

Einfache Handhabung führt direkt zum Ziel
- das Ergebnis kann sich sehen lassen. Und genau so muss ein Werkzeug sein!
1/1

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Hallo Zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 130428#post130428.
2011-12-07 13:13:48

Zusammen mit meinem Bruder und einem befreundeten Schreiner haben wir Mutti´s Garten- und Geräteschuppen neu eingedeckt.

Der alte Dachstuhl und die Bitumenwellplatten mussten getauscht / erneuert werden. Und was soll ich sagen? Die PST 1000 war eine wertvolle Hilfe. Ob nun Dachlatten, Balken oder die Wellplatten, die Säge hat Alles sauber geschnitten, wie ein heißes Messer, das durch Butter geht!

Bei einer Dachfläche von ca. 40 Quadratmetern, und dem dazu gehörigen Gebälk kann man wohl mit Recht behaupten, die Stichsäge hat sich auch im Dauereinsatz bewährt!
2012-11-10 09:35:39

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