Der Schleifroller PRR 250 ES

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Testbericht PRR 250 ES - Der Schleifroller 5 Kommentare
Vom 27.09.13 Geändert 2013-09-27 22:17:39
Erster Eindruck (Bild 1-3):
Egal wie man es dreht und ob man es noch hören kann, aber der erste Eindruck (= Koffer öffnen) gehört einfach dazu. Also Koffer geöffnet ;-)
Und…..es ist ein PRR 250 ES drinnen………

… mit folgendem Zubehör:
• Aufnahmeschaft für Schleifhülsen 60 mm + Schleifhülse 60 mm, Körnung 80 (1 600 A00 14U)
• Lamellen-Rolle 10 mm, Körnung 80 (1 600 A00 14Y)
• Lamellen-Rolle 60 mm, Körnung 80 (1 600 A00 14V)

Der Schleifroller selber macht schon mal einen soliden und wertigen Eindruck, der Koffer dagegen einen Zwiespältigen. Auf den ersten Blick erscheint der Koffer von der Aufteilung, Stabilität und auch von den Unterbringungsmöglichkeiten recht gut gemacht. Im Gegensatz zum letzten Grünen Koffer hält auch die Bedienungsanleitung in dem dafür vorgesehenen Haltern.

Aber kein Lob ohne etwas Tadel.
1) Wie bereits schon mal erwähnt machen die Einstecklaschen (für den Info-Pappkarton außen) den Koffer empfindlich für eindringende(n) Feuchtigkeit / Nässe / Staub von außen.
2) Angesichts der großen Zubehörauswahl hätte der Koffer etwas höher ausfallen können, damit man mehr Zubehör unterbringen kann. Quasi unterhalb der Maschine noch mal zwei Reihen für Zubehör (warum darunter?), ganz einfach, damit der Schleifstaub nicht auf die Maschine rieselt. Dies ist aber nur als Anmerkung für zukünftige Entwicklungen gedacht. Natürlich passt jetzt schon einiges an Zubehör rein, allerdings stößt der Koffer bei mir schon an seine Grenzen.
3) Auch die Fächergestaltung wirft einige Fragen auf:
• Fächer sind teilweise gebogen, so dass man schon viel probieren muss, wo was reinpasst
• Stege in den Fächern, die beim Einräumen stören Hier wäre es auf jeden Fall sinnvoll gewesen, die Fächer dem Zubehör besser anzupassen.
Was zusätzlich nicht schlecht wäre, eine Übersicht zum Fächer einräumen (ich geh mal davon aus, dass die Entwickler sich dazu Gedanken gemacht haben).

Das Kennenlernen (Bild 4):
Nach dem Auspacken wurde natürlich der PRR 250 ES erst mal auf Herz und Nieren geprüft. Was mir dabei äußerst positiv aufgefallen ist, sind schon mal die wertigen Materialien. Egal ob es der Gehäusekunststoff oder die Griffgummierung ist, alle Materialien fassen sich gut an und wirken auch gut verarbeitet.
Das einzige was auf den ersten Blick gestört hat war der „FÖN“-Stecker (=Euro-Stecker). Bosch macht dies natürlich um die vielen Steckernormen in Europa zu umgehen. Der Eurostecker ist zwar für Geräte mit max. 2,5 Ampere (ca. 575 Watt) zugelassen, aber erstens sieht es billig aus und zweitens (was viel wichtiger ist), der Stecker lässt sich wesentlich leichter aus der Steckdose ziehen wie der Konturenstecker (CEE 7/17).
Das Kabel mit 2,5m Länge ausreichend lang. Die Bedienelemente (Ein- und Ausschalter und Drehzahlregelung) sind dafür recht griffgünstig positioniert.
Der PRR ist auf Zweihandbedienung ausgelegt. Beide Hände befinden sich hintereinander an dem Motorgehäuse. Das hat meiner Ansicht nach zwar den Vorteil, dass man sich etwas schwerer tut, zu viel Druck auf die Schleifrolle zu bringen, allerdings ist das Ganze auch nicht besonders feinfühlig (gerade beim Ansetzen an empfindlichen Oberflächen)und es ist auch etwas kraftraubender. Hier wäre es nicht schlecht gewesen, wenn statt der Halteschraube für die Abdeckhaube auch ein zweiter Handgriff (=Knubbel- oder Stabgriff) anbringbar gewesen wäre (ähnlich einem Winkelschleifer oder dem PMF 250 CES). Dazu müsste aber die Verschraubung robuster ausfallen.

Auch die Staubabsaugung und die Absaughaube haben beim bloßen Begutachten bereits die ersten zweifelnden Fragen aufgeworfen.
• Wie beweist sich die Absaugung und die Positionierung vom Absaugstutzen in der Praxis?
• Wie Gut hält die Absaughaube und wie nutzbar ist diese (auch bei schmalen Schleifrollen)?
• Wie gut ist die Absaugung (seitlich offen)? Zusätzlich haben sich beim studieren der technischen Daten und dem technischen Aufbau folgende Fragen ergeben:
• Wie robust ist die (doch recht filigrane) Kraftübertragung?
• Langen 250 Watt oder geht der Schleifroller „in die Knie“? Zu diesen Fragen komme ich aber später noch.

TEST:
Ich wollte den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten vom PRR beim Testen gerecht werden und hab ihn daher versucht möglichst vielfältig zu testen. Sollte einem auffallen, das sich vieles vom ersten Eindruck und Kennenlernen hier im Test Wiederholt, so ist das durchaus gewollt. Der erste Eindruck kann schließlich auch trügen.

1. Welches Projekt hast du mit dem PRR 250 ES gemacht? Wie bist du dabei vorgegangen (Zeitansatz)?
• Metall-Fensterbänke abschleifen
Gleich das erste Testprojekt ist ins Wasser gefallen. Ich wollte zwei Metallfensterbänke abschleifen. Leider hat die Farbe beim Schleifen verschmiert, das ich die Farbentfernung mit dem Heißluftgebläse machen musste. Dafür kann aber der PRR nichts.

• Geschwungenen Handlauf abschleifen (siehe Video 1)
Ein geschwungener Treppen-Handlauf (Länge 3,2m) war schon sehr abgegriffen. Ich wollte diesen schon lange abschleifen, aber bisher wäre dies nur mühselig mit der Hand möglich gewesen. Der PRR 250 ES hat sich hier als wirkliche Hilfe erwiesen. Auch wenn das Schleifen selber teilweise ein Kompromiss war (der Durchmesser für die Innenradien war zu groß), so war der Erfolg dennoch sofort sichtbar. Das Schleifen ging schnell (und etwas eingeschränkt) auch mit der notwendigen Präzision. Der Schliff selber war sehr gleichmäßig und konnte gut mit der Drehzahl und dem ausgeübten Druck kontrolliert werden. Nach ca. 45-60 Min. war der Handlauf dann auch fertig geschliffen (inkl. Feinschliff). Aber auch die ersten Schwierigkeiten haben sich aufgetan. Gerade mit den schmalen Lamellen-Rollen war eine exakte Bearbeitung mit der vorgesehenen Griffposition(ausschließlich am Motorgehäuse) schwierig, gerade an Kanten. Hier wäre (wie bereits eingangs erwähnt) ein zweiter Führungshandgriff vorne sinnvoll gewesen. Daher musste ich immer wieder vorne Anfassen um die notwendige Ruhe reinzubringen. Auch um eine bessere Führung für Kanten zu haben wäre ein Anschlag nicht schlecht (um das Abrunden scharfer Kanten zu vermeiden). In wie weit dies nachträglich umsetzbar ist weiß ich aber leider nicht.

• Türen mit Zierleisten abschleifen (siehe Video 2)
Die Türen sind eine wahre Herausforderung. Die Flächen sind Eiche furniert und die Leisten sind massiv Eiche. Bei den Flächen muss sehr akkurat und gleichmäßig geschliffen werden und am besten nur im Verlauf der Maserung, da es sonst passieren kann, dass man durch das Furnier schleift bzw. man Schleifspuren sieht. Bei den Leisten ist die Schwierigkeit tatsächlich auch in die Ecken und Kanten zu kommen und dabei weder Wellen rein zu schleifen noch die scharfen Kanten ungewollt abzurunden. Zusätzlich kommt noch hinzu, dass die Türen auch im Haus geschliffen werden können bzw. die Türrahmen innen geschliffen werden müssen. Ich hatte bereits in einem Stockwerk die gleichen Türen mit anderen Schleifgeräten (u. a. dem Multiformschleifer von Dremel) geschliffen. Daher hab ich auch eine gute Vergleichsmöglichkeit gehabt und war auf die Fähigkeiten vom PRR gespannt.

Fazit: Hier kann der PRR nicht als alleiniges Allheilmittel angesehen werden. Genau meine Befürchtungen, die ich bereits beim ersten Eindruck hatte, wurden hier bestätigt. Filigrane Leistenornamente und scharfe Kanten sind sehr schwierig zu bearbeiten. Hier ist der Multiformschleifer eindeutig im Vorteil (wenn auch langsamer). Diesen gibt es aber nicht mehr, daher ist der PRR eigentlich die Zweite aber einzige Wahl (außer man schleift mit der Hand). Die Flächenschleifleistung ist zwar mit der Schleifhülse hoch, aber leider muss man höllisch aufpassen um keine Wellen oder Riefen rein zu schleifen (wobei der PRR runter geregelt war und die Schleifhülse eine feine Körnung hatte). Die Lamellenrollen sind m.M.n. dafür noch weniger geeignet (sind aber auch nicht dafür vorgesehen)…war also nur ein Versuch.
Ich muss ehrlich gesagt zugeben, dass ich die restliche Tür dann doch lieber mit dem PMS und dem Dremel Multiformschleifer geschliffen habe. Auch die Staubabsaugung ist ein Kompromiss. Sie saugt zwar den Staub zum Teil ab, allerdings kann sie diesen durch die konstruktiv notwendige offene Bauweise nicht vollständig absaugen, so dass es in geschlossenen Räumen dennoch zur erhöhten Staubbelastung kommt. Bei den schmalen Rollen stört die Haube und muss abgenommen werden….dann staubt es aber auch gewaltig wie man im Video auch gut sieht. Zeitansatz (=noch lange nicht fertig). Für eine Tür (beide Seiten) ca. 3 Std.

• Feuerkorb abschleifen (siehe Video 3)
Der alte Feuerkorb hat zwischenzeitlich ausgedient (wegen einer neuen gemauerten Feuerstelle), meine Frau möchte ihn aber zum bepflanzen hernehmen…nur nicht so. Da er schon einige Jahre draußen bei Wind und Wetter sein Dasein fristen musste, hat er sehr viel Rost angesetzt. Dieser Rost ist aber noch nicht sehr tief eingedrungen, daher war die Metallschleifarbeit vergleichsweise einfach zu meistern. Dem PRR 250 ES steht dafür eine Stahldrahtbürste (vermessingt) zur Verfügung. Vermessingt bedeutet, dass die Bürste aus Stahldraht ist und lediglich einen feinen Überzug aus Messing hat. Natürlich kann man auch die Lamellen-Schleifrollen hernehmen.
Als Vergleichsgerät durfte mein PEB 500 E antreten. Dieser fängt bei der Drehzahl (3000 U/min.) genau dort an wo der PRR 250 ES aufhört. Mit dem Drehzahl- und Kraftvorteil und was die Anzahl der verschiedenen Vorsätze angeht war das Rennen von vornherein sehr ungleich.
Dennoch hat der PRR 250 ES auch diese Aufgabe erfüllt, wenn auch nicht an jeder Stelle (vor allem den versteckten).

Fazit aus diesem Vergleich: Der PRR 250 ES benötigt für die Metallbearbeitung dringend noch den ein oder anderen Vorsatz um bei den Schleifarbeiten auch wirklich flexibel zu sein und er ist eher für leichte, kürzere Schleifarbeiten in dem Bereich geeignet.

2. Wie beurteilst du die Leistung?
Die Befürchtung, dass die 250 Watt Aufnahmeleistung nicht reichen würden, hat sich nicht bestätigt. Im Gegenteil, oft genug (gerade bei den schmalen Lamellen-Rollen) musste der PRR bei Holzarbeiten runter geregelt werden, weil das Schleifergebnis ansonsten zu aggressiv war.
Beim Metallschleifen hingegen wäre ein Mehr an Leistung und Drehzahl wünschenswert gewesen. Man sieht im Video auch recht gut, das der Schleifabtrag beim Holz vollkommen in Ordnung ist. Auch die Kraftübertragung (die mir am Anfang sehr filigran ausgesehen hat) überträgt die Motorkräfte einwandfrei und klaglos (außer dem anfänglich etwas gewöhnungsbedürftigen Geräusch).

3. Wie leicht fällt dir die Handhabung? (siehe Video 4)
Wie bereits schon mehrfach erwähnt ist die Handhabung zwar Grundlegend in Ordnung (wobei natürlich eine etwas kürzere Baulänge den PRR noch Handlicher machen würde, aber es fehlt mir persönlich ein zweiter Handgriff. Zum Ein- und Ausschalten muss teilweise umgegriffen werden. Dafür ist der PRR sowohl für Links- wie auch Rechtshänder gut bedienbar. Die Drehzahlverstellung ist gut erreichbar, so dass diese auch im laufenden Betrieb jederzeit ohne großes umgreifen bedient werden kann. Auch eine schmalere Schutzhaube (für die schmalen Vorsätze) wäre als Zubehör sinnvoll, da die breite Absaughaube hier zu unhandlich ist und man diese oft abnehmen muss. Eine Absaugung ist dann aber nicht mehr möglich. Schon sind wir beim Thema Absaugung und Schutzhaube. Hier liegt m.M.n. noch Vieles im Argen. So waren die Kunststoffnoppen (die die Haube an Ort und Stelle halten sollten) bereits kurz nach der Lieferung ausgeschlagen und die Haube wandert munter umher. Hier sollte man sich eine bessere Haubenfixierung einfallen lassen. Die Absaughaube hat den Stutzen für den Saugeranschluss an der Seite. Das ist äußerst unpraktisch und erschwert das Händling unnötig. Hier wäre es deutlich besser, wenn der Anschluss z.B. auf die Oberseite wandern würde und / oder ein 90 Grad Bogen für den Anschluss lieferbar wär (als Zubehör). Auch macht es keinen Sinn, dass der Schlauch ansonsten lose an der Schutzhaube hängt (damit schlagen die Noppen noch schneller aus). Eine weitere Schlauchfixierung würde das Handling zusätzlich deutlich erleichtern (entweder vorne am Gummiwulst oder am Ende vom Gerät). Auch die Abluft vom Gerät stört manchmal. Hält man das Gerät „normal“ (=mit dem Einschalter nach oben) ist alles in Ordnung, wenn man aber das Gerät drehen muss (=Einschalter nach unten) bläst einem die Luft direkt ins Gesicht.

4. Bist du zufrieden mit deinen Arbeitsergebnissen? (Bild 5-9 und Video 4)
Die Arbeitsergebnisse waren eigentlich zum überwiegenden Teil in Ordnung. Der Schleifroller hat alle anfallenden Arbeiten und Tests ohne jeglichen Leistungseinbruch bewältigt. Lediglich Rundungen schleifen erfordert etwas Übung um diese wirklich sehr gut hinzubekommen und Metallschleifarbeiten gehen etwas langsamer. Schwierig ist es auch mit der harten Schleifhülse Flächen zu schleifen. Hier wäre ein Mittelharter Vorsatz gut (Härte zwischen Hülse und Lamelle). Was das Arbeitsergebnis verbessern und den Umgang mit dem PRR erleichtern würde, wären weitere Lamellenschleifrollen mit verschiedenen Durchmessern (nicht nur verschiedene Breiten). Gerade bei Innenrundungen wäre das ein großer Vorteil. Zum Arbeitsergebnis gehört natürlich auch die Möglichkeit der Absaugung, um sein Umfeld (gerade bei Innenarbeiten) sauber zu halten. ……. Ihr ahnt es schon ;-)) Auch hier gibt es viel Verbesserungspotenzial. Zum einem die oben bereits angesprochene schmalere Absaughaube, zum anderen eventuell die Überlegung, das man an der offenen Seite einen Aufsteckdeckel entwickelt (Centbetrag), der zu Montagezwecken abgenommen werden kann, aber ansonsten das Absaugergebnis verbessern würde.

5. Erfüllt der PRR 250 ES deine Anforderungen und Erwartungen? (Bild 1-9 und Video 1-4)
Ein klares Jein, das liegt aber nur zum kleinen Teil am Grundgerät (siehe Verbesserungen), zum größten Teil liegt es an der noch zu geringen Zubehörauswahl. Auch die Absaughaube betrachte ich sehr zwiespältig. Hier sollte unbedingt so schnell wie möglich nachgearbeitet werden.

6. Was ist positiv am PRR 250 ES (eigener Punkt)?
Diesen Punkt hab ich als Zusammenfassung selber noch eingefügt)
• recht gutes Handling vom Grundgerät (leicht und schlank)
• gute Bedienung (gut positionierte, leichtgängige Bedienelemente)
• Gute Verarbeitung, gute Materialien
• Trotz geringer Wattzahl eine gute Schleifleistung
• Die Schleifleistung ist sehr gut variierbar
• Drehzahlregelung
• Konstantelektronic
• Schnellverschluss für das Zubehör
• Die Schleifmittel haben durchwegs eine sehr gute Standzeit
• Gut nutzbarer Koffer

7. Was können wir zukünftig am PRR 250 ES verbessern?
Weitestgehend habe ich eigentlich bereits alle Punkte genannt, ich sehe das als Zusammenfassung.
• Größerer und besser nutzbarer Koffer mit einer angepassten Fächeraufteilung
• Lamellen-Schleifrollen in verschiedenen Durchmessern
• Zusätzlich Lamellen-Schleifrollen die vorne gerundet sind
• Einräumhilfe (zugleich auch Werbung für das Zubehör)
• Zweiter Handgriff, entweder als Knubbel- oder Stielgriff
• Verbesserte Schutzhaubenfixierung
• Deckel für die offene Seite der Absaughaube (zum aufklipsen)
• Zweite, schmalere Absaughaube für die schmalen Lamellenrollen
• Staubsaugeranschluss an die Oberseite von der Haube
• 90 Grad Bogen als Zubehör für den Absaugstutzen
• Schlauchfixierung am Gerät
• Seitenanschlag als Führungshilfe für das Kantenschleifen
• Längeres Kabel mit Konturenstecker
• Verbesserte Abluftführung (auch bei gedrehtem Gerät)
• Schleifhülsen und Lamellenschleifrollen speziell für Metall und Farbe
• Mehr Auswahl an Drahtbürsten, Fiberglasbürsten, richtige Messingdrahtbürsten,….

8. Würdest du den PRR 250 ES in Zukunft auch für weitere Projekte verwenden?
Auf jeden Fall. Der PRR 250 ES hat bei gebogenen Flächen (vor allem bei konkaven Flächen) gegenüber anderen, herkömmlichen Schleifer einen großen Vorteil. Als Alternative sehe ich lediglich eine Bohrmaschine mit Lamellenschleifer an, die aber deutlich unhandlicher ist.

Fazit:
Auch wenn ich im Detail viel Kritik geäußert habe, so hat mich das Grundgerät, der PRR 250 ES, als Ergänzung zu meinen anderen Schleifgeräten überzeugt. Auch die Standfestigkeit der Schleifmittel war durchwegs sehr gut.
Nur am Zubehör selber (Absaughaube, Absaugstutzen, Durchmesser Schleifmittel, zweiter Handgriff, Koffer, ….) kann und muss Bosch noch feilen. Das entscheidet im Wesentlichen wie gut nutzbar der PRR 250 ES auch in der Zukunft bleibt.
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Ausgezeichneter Testbericht... sehr gut gefallen mir deine bearbeiteten Bilder zu den einzelnen Textstellen. Klare 5 Daumen :)
2013-10-31 08:56:38

schön, mehr brauch ich nicht sagen :)
2013-11-06 07:14:35

@Holzfan, erstmal danke für deinen Kommentar (und natürlich auch danke für die anderen kommentare).
Das Erste was in meinem Testbericht steht ist ein Lob.
Zusätzlich hab ich sogar vor den (von Bosch vorgegebenen Verbesserungswünschen) einen eigenen Punkt eingefügt mit den Vorzügen des Gerätes.

Das nach dem Positiven bei mir gleich die neagtiven Punkte kommen, liegt daran, das ich Themenbezogen abarbeite.

z.B. zuerst den Koffer und dessen Einteilung.
Da ist es fast zwingend, das ich nach dem positiven Eigenschaften auch das erwähne was weniger gut ist.
2013-11-07 07:58:33

Also der Bericht ist von dir nicht anders zu erwarten. Klar, verständlich, sehr ausführlich und spricht alles an. Begeistert war ich von den Video´s (obwohl ich Video´s anschau´n eigentlich nicht mag)
2013-12-21 19:59:59

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