PSB 750 RCA: Geballte Kraft, kompakte Form!

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Größer als man denkt 1 Kommentar
Vom 31.12.11 Geändert 2011-12-31 05:27:50

Ich habe die PSB750PCA testen dürfen.

Zuerst habe ich sie ausgepackt und einen "Trockentest" gemacht. D.h. ich habe erst einmal die Anbauteile angebaut und mal einen Bohrer eingesetzt.
Dieses funktionierte recht intuitiv.
Nach dem Nachlesen in der Bedienungsanleitung hat sich bestätigt, das ich die Maschine auf Anhieb verstanden habe.

Der erste Eindruck:

Die Maschine:
Eine recht kleine und kompakte Schlagbohrmaschine.
Aber da war ja noch das Typenschild "750W". Also sollte ja schon etwas dahinterstecken.

Der Staubabsauger:
Hmmm... "stört der nicht?"

Der Koffer:
Gut durchdacht. Selbst Bohrersets haben ihren eigenen Platz.


Mein Test:
Ich habe die PSB750RCA für einen Umzug benutzt.
Stein: Im Mauerwerk hat die Schlagbohrmaschine keinerlei Probleme. 6er, 8er, 10er Bohrer.... immer rein mit dem Loch.
Stahlblech: Auch hier kein Problem.
Holz: Hier hat sie geschwitzt. Normales Fichtenleimholz mit einem Holzspiralbohrer... Auch hier keine Probleme. Aber beim 40er Forstnerbohrer in einen feuchten Buchenast kam sie ins Schwitzen. Aber sie hat es geschafft.
Beton: Beim Bohren in die Decke habe ich gesehen, das auch die PSB ihre Grenzen hat. Da hat sie sich doch recht erfolglos gequält. Mit ein wenig mehr Geduld hätte sie dieses aber wahrscheinlich auch geschafft. Ich habe aber zu meiner alten UBH gegriffen.

Die Staubabsaugung:
Ich habe zwei Löcher ins Mauerwerk gebohrt.
Ohne Absaugung hatte ich etwa einen halben Teelöffel Bohrstaub.
Mit Absaugung war der Bohrstaub auf fast auf null reduziert. Beim Dübel einschlagen habe ich mehr Staub verbreitet.


Gefallen hat mir:
Die Drehzahlenregelung. Sie ist gut angebraucht, sodass man sie mit dem Daumen auch während des Bohrens regeln kann.
Die Staubabsaugung, die recht gut funktioniert und entgegen meiner Erwartungen beim Bohren gar nicht stört.
Das Handling: Die Balance stimmt und die Maschine liegt gut in der Hand.

Nicht gefallen hat mir:
Das Bohrgeräusch beim Bohren mit Schlag. Es hört sich wie ein schreckliches Heulen an. Aber da ich nicht über Stunden mit der Maschine in Stein bohre, kann ich noch damit klarkommen.
Der Zusatzhandgriff: Dieser ist zwar praktisch, hat aber eine Kante, an der sich mein Umzugshelfer beim Testen verletzt hat (kleiner Ratscher). Es ist die Klammer, die den Tiefenanschlag hält. Diese schaut etwas weit hervor, was praktisch ist, aber auch verbessert werden sollte.


Ansonsten hat mich das Gerät überzeugt. Für Mauerwerk, Holz und Metall ist sie gut zu gebrauchen und zudem schön handlich. Sie liegt gut in der Hand.
Für Beton gibt es bessere Maschinen, wobei sie für "mal ein Loch" reichen sollte.


Danke dass ich testen durfte. Die Grenzen der Maschine auszureizen fällt für die anfangs "kleine Maschine" schwer. Sie ist größer als als man denkt.

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Hallo Zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 155890#post155890.
2012-01-31 15:05:22

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