PSB 750 RCA: Geballte Kraft, kompakte Form!

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Elektrowerkzeuge auf die Probe

Geballte Power im kompakten Format - Die PSB 750 RCA im Test 1 Kommentar
Vom 27.12.11 Geändert 2011-12-27 18:59:26
Zunächstmal möchte ich allen noch ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr wünschen! Ich hoffe, dass Ihr alle Weihnachten entspannt geniessen konntet. Das kommt ja meistens immer so plötzlich und wird hektisch ;-)

Vielen DANK!
Ich freue mich, dass es auch gleich bei meiner ersten Bewerbung als Tester geklappt hat.

Als Holzbauer habe ich leider nicht alle Materialien beim Bohren testen können. So hatte ich leider keine Metallteile oder Stahl zu bohren.

Zum Test:

Das "Unboxing"... Der erste Eindruck:

Der grüne Kunststoffkoffer war rundherum unbeschädigt und gut verpackt bei mir angekommen. Voller freudiger Erwartung öffnete ich den Karton und fand zu meiner Überraschung auch zwei Bohrer-Sets zum Testen.

Im Großen gabs je drei Bohrer von 4 bis 8 mm für Holz, Metall und Stein, der kleinere Kasten enthielt Beton-Bohrer, 5,5 bis 10 mm.
Die Maschine war im sehr gut aufgeteilten Koffer untergebracht, sodass man dort auch Zubehör sehr gut unterbringen konnte.

Die beiliegende Bedienungsanleitung ist sehr gut und verständlich aufgebaut.

Das erste Loch:
Eine der Aufgaben im Fragebogen war das Bohren über Kopf.
Am meisten war ich auf die beiligende Staubabsaugung der Maschine gespannt. Deshalb wollte ich mit einem der beiligenden 6 mm Betonbohrer einen Haken für eines meiner Flugmodelle unter die Decke bringen. Vielcht mangels Übung und dadurch, dass mir die Staubabsaugung den Blick auf das Bohrloch verwehrte, wanderte der Bohrer zunächst ca. 3 cm in der Decke herum.

Danach, ohne die Absaugung ging der Bohrer in die Decke. Den Tiefenanschlag musste ich etwas nachjustieren, sodass ich dann öfter in das Loch bohren musste.
Einmal den Anfang gefunden, gings dann reibungslos und der Dübel sass.

Ich muss dazu sagen, dass unsere Wohnung besch... ene Decken hat, wo selbst meine ehemalige METABO 850 Impuls versagte, weil ich Steinbohrer verwendet hatte. Die und das Bohrfutter waren dann schrott. Erst recht nach dem Hochwasserschaden im Sommer.

Somit war eine neue Bohrmaschine eh geplant.

Bohren mit Bohrständer
Zur Zeit hatte ich eine Bohrmaschine von FERM im Bohrständer. Der Eurohals für die Aufnahme des zweiten Griffs oder Bohrständer bei der Bosch ist wesentlich tiefer, als bei der FERM. Die FERM besistzt ein Schnellpannfutter, welches mit einem Konter-Rad die Bohrer sichert. Dieses ist in manchen Bohrständern oder der Bohreraufnahme der Schleifeinheit von NEUTECHNIK nahezu unerreichbar.

Die automatische Spindelarretierung der PSB 750 RCA ist hier ein echter Helfer, wenn nicht sogar unschlagbar. Ich konnte jederzeit problemlos bei Nichtbetätigen des "Gasschalters" den Bohrer oder die Schleifrolle wechseln.

Als vergleich habe ich mal die Bilder von der Ferm und der BOSCH angehängt.

Für meinen Frästisch 3XL habe ich eine Handkurbel gebohrt, die dann an einem Wagenheber später die Höhe der Oberfräse einstellen soll.
Das Brett musste an entsprechender Stelle etwas schmäler gemacht werden, was ich mit dem DREMEL und Fräsaufsatz erledigte, bevor ich dann das abgebildete Loch mit 13 mm Holzbohrer bohrte. Diesen musste ich leider aus eigenem Bestand nehmen, sodass ich die beiligenden BOSCH-Bohrer im Käschtl lassen musste...

Anschliessend habe ich ein 6 mm Loch für die Kurbel stirnseitig gebohrt. Dieses ging erstaunlich senkrecht und ausrissfrei, auch ohne Bretchen unten drunter.

Schleifständer:
Im Schleifständer von NEUTECHNIK hätte ich das Bohrfutter der FERM nicht zu bekommen, da die Konterung in der Klemmung versenkt gewesen wäre.
Wie bereits erwähnt konnte ich hier mit der BOSCH wesentlich besser arbeiten. Grosses Lob an die automatische Spindelarretierung.

Im Ergebnis hatte ich dann einen exakten 90° Winkel mit der Schleifrolle auf das Multiplexbrettchen geschliffen.

Bohren in Spanplatte:
Für meinen DREMEL musste ich noch einen Haken zum aufhängen anbringen, da ich den mit flexibler Welle am Schraubstock benutzen wollte.
Hier habe ich in mein Material-Regal stirnseitig ein 3,5 mm Loch mit Metallbohrer gebohrt und den Haken eingebracht.
Der Bohrer ging durch das Material, als wär's ein heisser Draht durch Styropor. Das war schon fast erschreckend, wie schnell und vor Allem sauber das loch im Brett war.

FAZIT:
Das Bohren in Beton übe ich noch ;-)
Die Maschine ist dank seiner kompakten Abmessungen und des Gewichts für mich eine sehr gute Maschine. Mit den richtigen Bohrern (also keine Billig-Bohrer!) gelingen schnell saubere Bohrungen.

Mich hat die PSB 750 RCA überzeugt.

Heute habe ich noch einen Bohrfräser bekommen, den man von 15 bis 45 mm verstellen kann. Damit werde ich mir die Bohrhilfe für Topfscharniere und Regalbeschläge aus dem Oberfräsenbuch herstellen. Ein Bericht dazu wird folgen.
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Hallo Zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 151307&posted=1#post151307.
2012-01-18 19:09:59

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