Schneller Boden unter den Füßen

Mitglieder der 1-2-do.com stellen Bosch
Elektrowerkzeuge auf die Probe

Mein Testbericht mit der Sägestation PLS 300 0 Kommentare
Vom 26.09.10 Geändert 2010-09-26 01:57:48

Erst einmal ganz herzlichen Dank an das 1-2-do Team, dass ich an Eurem Produkttest teilnehmen durfte. In den letzten Wochen konnte ich die PLS 300 an meinem Haus ausgiebig testen, beim anbringen von Deckenpaneelen sowie beim Laminatboden verlegen. Nach dem eifrigen Auspacken und den ersten „Probeschnitten“ mit Holzabfällen (ich bin kein „Bedienungsbuch-Leser“ sondern Praktiker) konnte ich die Sägestation „selbsterklärend“ zusammenbauen und legte los. Nach den ersten Schnitte stellte ich fest, dass die Sägestation PLS 300 ein präziser Arbeitsbegleiter ist und sie es mit einer Kapp- und Gährungssäge aufnehmen kann. Die Plastikverbindungen zur Verlängerung konnten problemlos montiert oder abgenommen werden. Nach bestandenem Testdurchlauf mit meinen Holzresten ging ich an meine Deckenpaneele (ca. 85 qm) und ca. 40 qm Laminatboden. Weitere 80 qm folgen, (urg). Arbeitsergebnis: Die Schnitte wurden mittels Bleistiftlinie angerissen und auf die PLS 300 gelegt. Leider kann man die Schnittlinie nur Pi mal Daumen anlegen, da eine Markierung nur auf der Führungsschiene angebracht ist, aber nicht unterhalb der Führungsschiene. Um das Werkstück ablängen zu können, muss man die Führungsschiene aber hochklappen. Nachdem die Führungsschiene wieder nach unten geklappt wurde, kann das Brett am Pfeil ausgerichtet werden. Die Führungsschiene ist mit einer Schaumstoffplatte unten bestückt, sodass Paneele oder Laminatboden keine „Schiebespuren“ oder Kratzer abbekommen. Verbesserungsvorschlag: Unterhalb der Führungsschiene einen Schnittpfeil anbringen, sowie ein leichteres Einrasten der Führungsschiene (man muss generell den roten Hebel betätigen, damit die Führungsschiene einrastet. Die Schnitte gelingen absolut problemlos, die Kanten sind nicht ausgefranst und das ablängen ist wirklich ein Kinderspiel. Ich arbeitete teils auf dem Boden, teils auf einem alten Türblatt, die mir mit zwei Unterstellböcken eine optimale Arbeitshöhe bot. Schnell habe ich mich an die Sägestation gewöhnt. Beim Sägen selbst, verrutschte mir stets die PLS 300 (auf dem Boden als auch auf dem Türblatt), obwohl Gummifüße vorhanden sind. Verbesserungsvorschlag: Befestigungsmöglichkeiten anbringen. Ich habe mir auf dem Türblatt eine kleine Leiste angebracht, damit die PLS 300 beim sägen nicht nach hinten verrutschen konnte. Durch die Aluführungsschiene ist ein sauberes und exaktes Sägen möglich und erleichtert die Arbeit ungemein. Gelegentlich erwischte ich mich sogar, dass ich sägte und woanders hinschaute (der Führungsschiene sei Dank). Anmerkung zur Führungsschiene: Der Stichsägenfuß hat ca 1mm Spiel zur Führungsschiene, was zu Abweichungen bei langen Brettern führen kann. Ich entschied mich dafür, dass ich die Stichsäge stets am rechten Anschlag anlegte und sägte. Wird dann (meines Erachtens nach) auch genau. Längere Bretter / Balken habe ich mit meiner PTS 10 „schneller“ gesägt. Gehrungsschnitte habe ich noch nicht so viele gemacht, muss mich allerdings positiv dazu äußern. Für mich waren bis dato Gehrungsschnitte ein großes Greul, oft versucht, stets „verbockt“, vor lauter Zorn und Wut nicht weiter daran gearbeitet. Mit der PLS 300 sind diese Schnitte wesentlich einfacher durchzuführen. Zwar habe ich bis jetzt nur 45 Grad Winkel geschnitten. Ich bin aber auf über das Ergebnis doch sehr stolz. Die Winkeleinstellung ist leicht durchzuführen und die Skala gut ablesbar. Gehrungsschnitte sind links und rechts auf bis zu 45 Grad möglich. Jedoch muss ich sagen, dass die Einrastungspunkte sehr schwammig sind und nach einigem verstellen kaum noch zu bemerken. Verbesserungsvorschlag: Die Einrastungspunkte sollten besser „spürbar“ sein und „langlebiger“ Fazit: Die PLS 300 ist meines Erachtens ein tolles Gerät, mit dem jeder Hobbyheimwerker sehr gute Ergebnisse erzielen kann. Ein Bekannter von mir (Schreiner von Beruf) schaute sich das Gerät an, meinte aber nur, dass er als „alter Hase“ lieber über dem Knie Bretter ablänge. Dieser Aussage kann ich absolut nicht zustimmen. Die Schnitte werden um ein vielfaches mit der PLS 300 genauer und exakter. Immerhin hat er das Endergebnis (Deckenpaneele und Laminatboden) sehr gelobt und schaute sich sehr genau die Schnittkanten an. Vielleicht kann ein „alter Hase“ nur nicht zugeben, dass es in der heutigen Zeit auch super Hilfsmittel gibt, mit denen man hervorragende Ergebnisse erzielen kann. Summa sumarum bin ich sehr zufrieden mit der PLS 300 und bin mir sicher, dass die Sägestation bei mir regelmäßig zum Einsatz kommen wird. Ich finde sie leicht und intuitiv zu bedienen, man bekommt sehr gute Ergebnisse und sie ist vielseitig einsetzbar. Außerdem ist sie nach Gebrauch leicht zu reinigen sowie zu verstauen und nimmt nicht viel Platz im „eh viel zu kleinen Hobbykeller“ ein. Einige Veränderungen, die ich in meinem Bericht schon erwähnt habe, könnten noch verändert / verbessert werden, jedoch ist das Gerät für mich als Hobbyheimwerker ein „idealer Begleiter“. Ohne Probleme kann ich als Hobbyheimwerker die PLS 300 sehr empfehlen, wenn auch die Bedienungsanleitung etwas „mager“ ausfällt Ganz herzlichen Dank dem 1-2-do Team, dass ich die PLS 300 testen durfte. Ich habe sie stets gerne benutzt und mich über die Ergebnisse sehr gefreut. Die Sägestation habe ich mit meiner alten Bosch-Stichsäge (PST 750 PE) sowohl mit der mitgelieferten Stichsäge benutzt. Beide Maschinen haben sehr gut in Verbindung mit der Sägestation „ihren Dienst“ getan.
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