PSA 700 E - robustes Gerät für grobe Sägearbeiten

Mitglieder der 1-2-do.com stellen Bosch
Elektrowerkzeuge auf die Probe

Mein Test der PSA 700 E 1 Kommentar
Vom 30.10.12 Geändert 2012-10-30 20:36:41
Zunächst mal wieder ein herzlichen Dank an 1-2-do, dass ich wieder ein Bosch Produkt testen darf. Ich baue meinen Bericht nicht anhand des Fragenkatalogs auf, sondern schildere meine Erfahrungen mit der Säge und versuche dabei alle Fragen zu beantworten.

Was erwarte ich von einem solchen Gerät. In meiner Projektbewerbung habe ich angegeben, dass ich meine Eigenbauwerkbank erweitern will. Dafür waren halbwegs präzise Schnitte erforderlich, die ich nach einiger Übung mit Säge auch durchweg erzielt habe. Doch dazu später mehr.

Zunächst kam mal das Auspacken. Die Säge kommt in der Pappschachtel, wie es bei Geräten dieser Größenordnung üblich ist. Diese Schachtel sehe ich nicht als permanenten Aufbewahrungsort, d.h. ich muss ich noch eine passende Kiste suchen, um sie in Zukunft sicher zu verstauen. Leider  passt sie nicht in vorhanden Kisten die ich hier habe, das ist aber natürlich kein Fehler der Säge.

Der erste Eindruck. Die Säge hat ein ordentliches Gewicht, mehr als man ihr im ersten Moment zutraut, aber durchaus angenehm. Ein großer Pluspunkt ist das Kabel, da ca. 2m hat. Das verspricht einen guten Bewegungsradius. Hier kommt auch gleich ein Verbesserungsvorschlag. Mir passiert es öfters, dass sich der Stecker aus dem Verlängerungskabel löst, wenn ich Kabel nachziehe. Ein simples Kunststoffteil könnte man hier als Zugentlastung einsetzen, bei dem man Gerätkabel und Verlängerungskabel einhängen kann. Gerade wenn man diese Säge im Außenbereich nutzt kommt es oft vor, dass man Kabel nachziehen muss. Danach habe ich mal das Sägeblatt eingespannt. Das SDS System funktioniert intuitiv und leicht. Das Blatt sitzt fest in der Aufnahme. Auch hier zwei Vorschläge. Bei Bosch Geräten sind die Bedienelemente an Geräten oft Rot, somit auf den ersten Blick erkennbar. Der Hebel  für die SDS Aufnahme ist wie der Rest der Aufnahme schwarz…warum?

Nun zum Sägen. Die Säge liegt gut in der Hand. Wie jedes ordentliche Werkzeug macht sie auch einen gewissen Krach, der sich aber in Grenzen hält. Meine erste Anwendung war vor der Haustür (siehe Bilder). Dort habe ich eine provisorische Treppe aus Paletten gebaut bis nächstes Jahr die Einfahrt gepflastert wird. Das obere Holzstück war die Verpackung meiner Gasheizung, und dementsprechend stabil. Ich schätze mal gut 10 cm am Rand und eine 2cm Platte. Die Säge ging durch wie Butter. Das Schnittbild ist absolut in Ordnung, was zum einen natürlich an der Säge selbst, zum anderen aber auch an dem tollen Sägeblatt liegt.

Meine zweite Anwendung war die Erweiterung meiner Werkbank. Ich wollte hierbei ja besonders die Präzision testen. Nun für sehr exakte Schnitte sind Säbelsägen als solches nicht geeignet. Das ist einfach bauartbedingt. Für die Erweiterung der Werkbank kam es nicht genau auf den Millimeter genau an. Nach ein paar Probeschnitten habe ich es geschafft den Schnitt so exakt zu machen, dass die Werkbank jetzt passt. Aber das ist wie erwähnt nicht unbedingt die Hauptanwendung der Säge.

Die Säge ist vor allem für schnelle Schnitte gedacht, bei denen es nicht auf knappste Toleranzen ankommt.  Ich habe noch ein paar Schnitte anderen Materialien versucht. Ein Stück Kupfer- und Kunststoffrohr waren die Versuchsopfer. In allen Fällen habe ich gute Schnittergebnisse erhalten. Leider habe ich von anderen Materialien keine Bilder gemacht, das hab ich irgendwie verpasst, sorry.

Wie sieht mein Fazit aus. Ich bin absolut zufrieden mit der Säge. Sie hat alle meine Erwartungen erfüllt und sogar übertroffen. Da es das „kleinere“ Modell ist hatte ich die Vermutung, dass es Abstriche bei der Leistung gibt. Die größere Säge kenne ich jetzt nicht, für meine Anwendungen ist sie aber dicke ausreichend. Einen Punkt konnte ich leider mangels Versuchsobjekt nicht testen. In der Werbung wird immer gezeigt, wie ein Rohr bündig zur Wand abgetrennt wird. Leider (oder Gott sei Dank ;-) ) schaut bei uns kein Rohr aus der Wand, dass ich abschneiden konnte. Ich hab aber mal die Elastizität an einer Wand getestet und bin mir sicher, dass die Säge das locker schafft. Von meiner Seite gibt es eine klare Kaufempfehlung. Diese Säge hätte mir beim Hausbau sicherlich gute Dienste geleistet. Einen Punkt gibt es allerdings den ich vermisse. Es gibt keinen Feststellknopf für Dauerbetrieb. Das ist natürlich einerseits ein Sicherheitsaspekt, allerdings bei langen Schnitten (wie die Palette) hätte ich mir diese Funktion gewünscht.     

Vielen Dank nochmal, dass ich wieder ein Bosch Gerät testen durfte! Ich hoffe ich konnte mit meinem Bericht die ein oder andere Entscheidungshilfe geben und bedanke mich bei allen die sich die Mühe gemacht haben den Bericht bis hierhin zu lesen! Leider gibts kein Video, da ich Probleme mit hochladen habe... Das Versuche ich noch nachzureichen

Viele Grüße
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Hallo Zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 251261#post251261.
2012-11-14 15:42:49

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