PTK 3,6 LI Office Set – Vielseitiger Helfer für Büro, Hobby und Haushalt

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Elektrowerkzeuge auf die Probe

Testbericht PTK 3,6li Office Set 1 Kommentar
Vom 14.10.14 Geändert 2014-10-14 16:40:41
Moin zusammen.
Hier mein erster Testbericht. Gerne meckern ;)
 
 
Es war endlich soweit: Das Paket mit dem PTK 3,6Li Office Set war gekommen!
Karton aufgemacht und eine sehr schöne Blechkiste ist zum Vorschein gekommen. Optisch wirklich ansprechend. Der Ixo ist ja auch im gleichen Stil verpackt.
Anders aus die Kunststoff-Stapelkisten, aber sehr schön. So ein Blechding schmeißt man nicht weg wenn man es nicht braucht, sondern benutzt es als Behälter für andere Dinge, oder für Weihnachtskekse.
Verpackung: auf jeden Fall sehr gelungen.
 
Dann packt man das Gerät aus. Nicht allzuviel Verpackungsmüll, was schon mal sehr gut ist.
 
Das Gerät fühlt sich durch das weiche Gummi an den Griffstellen toll an und liegt hervorragend in der Hand. Auch hervorragend ausbalanciert. Der Optische Eindruck ist- wie von Bosch gewohnt- super.
Gewicht von 800g ist für einen Bürotacker doch schon extrem, aber das Gewicht stört nicht, da man das ganze Gerät zum benutzen ja nicht in die Hand nehmen muss.
Auf dem Markt für Akku-Tacker steht der PTK aber als Leichtgewicht da, die Konkurrenz wiegt zum Teil deutlich mehr- bei eindeutig geringerer Qualität.
 
Die Bedienung ist extrem einfach, man kann direkt loslegen, eigentlich idiotensicher.
 
Als Zubehör gab es Klammern; 6,8 und 10mm, je 1000Stück. Die Klammern sind offizielle Bosch-Klammern und sind gut zu gebrauchen.
Normale Büroklammern sind 12,7mm breit, die Klammern für den PTK nur 11,4mm. Ein bisschen schmaler also, das nimmt man optisch zwar wahr, ist aber gar kein Problem, die Funktion ist gegeben.
Das Magazin lässt sich sehr einfach herausziehen, keine ärgerliche Fummelei zum öffnen und schließen, wie an manchen Handtackern. 6mm-Klammern rein und Magazin wieder zuschieben.
 
Das Extrateil welches den PTK zur Officeversion werden lässt, ist ein sehr ordentlich verarbeitetes Stück schwarzer Kunststoff. Einfach unter den Tacker klicken. 4 kleine Gummifüße sind drunter, darauf steht der Tacker dann auch sicher und ohne zu kippeln.
 
Nachdem der Akku das erste Mal geladen wurde (kleines Lagegerät und kein riesen Netzteil) der erste Einsatz; ganz einfach nur die zwei Blätter des Anschreibens zusammenheften.
Blätter drunter halten, Abzug betätigen- PENG, und fest.
 
Sehr einfach das Ganze.
 
Es ist in einem Büro natürlich sehr spektakulär so ein Gerät zu benutzen. Die Kollegen kommen zum staunen und glotzen.
 
Es ist schon wesentlich lauter als ein normaler manueller Bürotacker, auch lauter als elektrischer Bürotacker, aber macht nix, hier stört es keinen.
 
Ich denke daß das ist Preis ist, den man sehr gerne bezahlt, außerdem unterstreicht das den Showeffekt. Was wäre eine Mustang ohne lauten Motor?
 
Jetzt zum Broschürenhefter:
Er kam in zwei Teilen, da er für die Blechdose sonst zu lang gewesen wäre. Die beiden Teile sollten eigentlich nur zusammengesteckt werden- Ein Führungsstift aus Metall soll die beiden Teile genau auf Position halten.
Der Führungsstift hat schief in dem einen Teil gesteckt. Das zusammenstecken hat so nur mit sehr viel Kraft funktioniert. Und da der Stift schon schief dringesteckt hat, ist der ganze Broschürenhefter jetzt schief. Das lässt sich auch nicht mehr korrigieren. Die Funktion ist zwar noch gegeben, sieht dadurch aber leider richtig billig aus und ist sehr ärgerlich. Als Kunde würde ich das nicht akzeptieren.
Um eine Broschüre zu tackern, einfach die beiden Flügel des Broschürenhefters öffnen, Papier rein, Flügel schließen, Tackernase in die beiden Öffnungen und abdrücken. So einfach ist das. Das funktioniert besser als erwartet, ganz ohne Probleme. Man sollte nur die Mitte der Titelseite mit Bleistift markieren um auch die Mitte zu treffen.
Mit einem Standart-Bürotacker kann man das nicht machen.
 
Leistungstest:
Standart- Büropapier 80g/m².
Mit den normalen 6mm Klammern schafft er auch 40 Seiten. Aber nur knapp, denn die Klammern sind nicht lang genug. Ganz anders mit den 10mm Klammern. Die schafft er ganz locker sicher zusammenzuhalten.
Also nochmal 20 Seiten drauf. 60 Seiten: PENG- sitzt. Aber er schafft es nichtmehr die Klammern perfekt umzuklappen. Die Drähte schauen im 10° Winkel nach oben. Deswegen ist hier ist die Leistungsgrenze des Ganzen erreicht (was Bosch auch als Limit angibt). Alle Achtung.
Normale Automatische Bürohefter packen MAX 20 Seiten. Die großen klobigen manuellen Blockhefter schaffen 100 Seiten.
 
Der Broschürenhefter ist nicht für 60 Seiten gebaut. Die 10mm Nadeln dringen zwar durch, aber das Papier verknickt an den Rändern.
Bei 30 Seiten ist das Limit erreicht (was Bosch auch als Limit angibt), mit 8mm Klammern. Aber auch das: eine super Leistung!
 
 
Negativ: Verarbeitungsqualität Broschürenhefter, sonst eigentlich nix.
Positiv: Anderen Büroheftern deutlich überlegen wenn man mehr als 10 Seiten heften möchte. Sehr vielseitiges Gerät.
 
 
Fazit:
Als Mann müsste ich eigentlich sagen: Endlich ein Männergerät fürs Büro!
 
Allgemein gehalten sage ich jedoch:
BOSCH hat den Spagat geschafft: mit geringsten Aufwand (der Untersatz) ein Handwerkswerkzeug zu einem Büroartikel geworden. Mit dem IXO hat das auch schon funktioniert: praktische Zweckentfremdung, die was hermacht und für Aufsehen sorgt.
 
Auf jeden Fall weiterzuempfehlen.
 
 
DANKE Bosch.
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Hallo zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 831788#post831788.
2015-01-29 16:09:35

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