PLR 50 C – Ein neuer Maßstab für Perfektion

Mitglieder der 1-2-do.com stellen Bosch
Elektrowerkzeuge auf die Probe

Ein Gerät der Spitzenklasse mit einer App mit großem Verbesserungspotential 1 Kommentar
Vom 31.05.15 Geändert 2015-05-31 00:38:43
Produkttest Digitaler Laser-Entfernungsmesser Bosch PLR 50 C

Seit längerem spiele ich mit dem Gedanken, mir einen Laser-Entfernungsmesser zuzulegen. Als mir dann letztin noch eine Vertreterin von Bosch im Baumarkt den PRL 15 vorführte, war ich fast so weit. Ich wollte mir einen kaufen. Bei der Recherche, stellte ich fest, dass es einige gibt, die die Messdaten auf das Handy übertragen würden.
Und da war es wieder – mein Problem, das liebe Geld. Ist der PLR 15 mit rund 55,- Euro ja noch im erschwinglichen Bereich, so waren die Modelle mit dem C schon weit über dem, was ich ausgeben würde. Dafür könnte ich mir ja doch einige Zollstöcke kaufen. So war das Thema wieder vertagt.
So um meinen Geburtstag herum, fand ich dann durch Zufall heraus, dass auf 1-2-do.com gerade Tester für genau das Gerät gesucht werden, welches mich am meisten ansprechen würde. Die Bewerbung war dann schnell geschrieben. Zum Geburtstag erhielt ich dann Baumarkt-Gutscheine. Ich wollte mir das Gerät dann vom Geburtstagsgeld selbst kaufen, wenn es mit der Bewerbung nichts werden würde. Naja. Dann kam alles anders.
Vielen Dank an die Firma Bosch, dass Ihr mich als Tester ausgewählt habt. Ich habe mich sehr darüber gefreut!

1.) Was waren Deine ersten Gedanken, als du den Laser-Entfernungsmesser PLR 50 C in der Hand hattest?
Das Auspacken des Gerätes war unspektakulär. Ich war etwas überrascht, dass hier keine Display-Schutzfolie verklebt war. Aber ich finde es absolut richtig, auf Folien und Styropor-Verpackungen zu verzichten so gut es geht. Das ist hier wieder der Fall. Deshalb an dieser Stelle ein Kompliment an Bosch: Gut gemacht! Ich habe mich gefreut, dass der Batteriefachdeckel nun so einfach zu öffnen ist. Das hatte ich bei meinem letzten Produkttest des Kreuzlinienlasers stark bemängelt. Auch die Beschriftung (Aufkleber) zum Ausklappen des Anschlags ohne die der Batteriefachdeckel nicht zu öffnen ist, macht absolut Sinn. Ich fürchte nur, dass der Aufkleber nicht ewig halten wird. Das Einfädeln der Handschlaufe stellt sich als etwas tückisch dar. Ich brauche eine Pinzette dazu, um den Faden innen wieder heraus zu fischen und durch das zweite Loch zu fädeln. Das Gerät liegt gut in der Hand und dank der Ein-Tasten-Bedienung findet man den Einschalter auch sehr schnell. Ich mache mich mit dem Gerät vertraut. Als Bedienungsanleitungsmuffel versuche ich es erst einmal ohne die Anleitung zu lesen. Die Bedienung ist sehr einfach und bedarf keiner weiteren Erklärung durch die Bedienungsanleitung. Das ist Top! Erstaunt war ich, als ich gesehen habe, dass das Gerät auch Winkelmessungen und eine Wasserwaage enthält. Noch einmal Top! Gut finde ich auch die in die Gehäusekanten eingearbeitetetn Gummikanten, die das Verrutschen des Gerätes verhindern, wenn dieses auf dem Display zu liegen kommt. Das ist besonders praktisch, wenn man einen Stapel voll Unterlagen und Werkzeug tragen muss. Ich kann nur empfehlen, den PLR 50 C dann einfach mit dem Display nach unten auf den Stapel zu legen, dann verrutscht er nicht und bleibt auf dem Stapel liegen.

2.a) Welches Projekt hast Du mit dem PLR 50 C gemacht?
Mein Projekt ist die Erneuerung der Dachrinne an unserer Terrassenüberdachung. Mit dem Einzug in unser Haus im November 2013 habe ich dort eine Kunststoffrinne angebracht, die aber leider nicht lange gehalten hat. Ich werde Sie daher gegen eine Kupferrinne austauschen. Die Projektbeschreibung findet Ihr hier: http://www.1-2-do.com/de/projekt/Regenrinne-mit-Regenwassersammler/bauanleitung-zum-selber-bauen/4002153/

2.b) Wie bist Du dabei genau vorgegangen und wie viel Zeit hast Du benötigt?
1. Ausmessen der Dachfläche:
Ich messe gegen 22:00 Uhr abends die Dachfläche aus. Ich verwende den Modus Flächenberechnung und die hintere Kante als Anschlagspunkt. Da es bereits dunkel ist, sieht man den Laserpunkt sehr gut. Ich lege das Gerät auf die Dachfläche und ziele auf die Wand am oberen Ende der Dachfläche. Die Gerätekante schließt dabei mit der Kante der Doppelstegplatten ab. Die erste Messung: Ich sehe dass der Laser durch die Platte scheint und nicht auf der Wand oben auftrifft. Es liegt an der abschließenden Aluminium-Leiste unten. Ich hebe den Laser vorne leicht an und starte die Messung. Da ich das Display von unten nicht ablesen kann (ich stehe nur auf einem Gartenstuhl und sehe das Display nur durch die Doppelstegplatte). Ich muss das Gerät also herunternehmen, um zu sehen, ob die erste der beiden Messungen erfolgreich war. Hier würde ich mir einen Quittierungston wünschen. Die zweite Messung: Die Länge der Dachfläche. Auf die Länge von fast sieben Metern wackelig auf einem Stuhl stehend mit ausgestrecktem Arm zu zielen ist nicht ganz einfach, aber es klappt gut. Die Position des Buttons dürfte jedoch gerne etwas ergonomisch näher am Display positioniert oder durch Touch ersetzt werden. Da ich das Gerät mit einer Hand anlegen, zielen und auslösen muss, muss ich den Button mit dem Fingernagel des Zeigefingers bedienen. Das fühlt sich nicht nur seltsam an. Es ist auch eine eher wackelige Angelegenheit. Meine Messwerte sind im Display zu sehen. Da stelle ich fest, dass ich das ganze ja in die App übertragen wollte – also noch einmal von vorne. Ein nachträgliches übertragen der Daten ist leider nicht vorgesehen. Ich verbinde den Entfernungsmesser mit meinem Handy und wiederhole die Messung. Man muss schon recht zügig arbeiten, denn sobald eines der beiden Geräte in den Standby Modus wechselt, ist die Verbindung unterbrochen und die Daten werden nicht mehr übertragen. Das wiederum heißt, dass ich das Handy nun auch noch in der Hand halten muss. Vielleicht kann man dafür bei zukünftigen Geräteversionen eine nachträgliche Übertragung ermöglichen. Das Display zeigt nun: 2,983 m 6,592 m 19,662 m^2 Da ich in der Nacht gemessen habe, war die Messung nicht besonders genau. Für die Berechnung der Dachfläche reicht dies jedoch aus. Damit kann ich die ungefähre Regenmenge und damit die Rinnengröße ermitteln. (Gesamtdauer: ca. 20 Minuten)
2. Dachneigung:
Weil es mich interessiert lege ich das Gerät noch einmal auf das Dach und messe die Dachflächenneigung. Dank der Winkelfunktion eine wirklich schöne und einfache Sache. 16,6° ist mein Ergebnis. (Dauer: wenige Sekunden)
3. Höhe der Dachkante:
Meine dritte Messung in der Nacht ist eine Längenmessung. Da ich noch auf dem Stuhl stehe, halte ich das Gerät mit der hinteren Kante an die Dachkante und ziele auf die Waschbetonplatten darunter. Ein Klick und ich weiß, dass es 2,413 m sind. (Dauer: wenige Sekunden)
4. Länge der Dachkante:
Die vierte Messung mache ich, als ich die Bestellung machen möchte. Ich habe vergessen wie lang die Dachkante war und wie hoch diese liegt. Die Sonne scheint. Es ist sehr hell. Der Laserpunkt ist fast nicht mehr zu sehen. Besonders das Suchen des Laserpunktes auf der fast sieben Meter entfernten Wand ist nicht so ganz einfach. Vermutlich wäre die Anschaffung einer speziellen Laser-Brille eine gute Wahl, wenn man viel im Außenbereich messen möchte. (Dauer: ca. 20 Minuten – ohne Erfolg)
5. Länge der Dachkante – die Zweite:
Ich messe noch einmal als die Wolken aufgezogen sind. Das ist erheblich einfacher. (Dauer: < 5 Minuten)
6. Abschätzen der Fallrohrlänge:
Für die Bestellung benötige ich die ungefähre Länge der einzelnen Abschnitte, da an jedem Rohr nur eine Muffe ist. Hätte ich den Abstand von der ungefähren Position der Regenrinne bis zum Balken, an dem das Fallrohr befestigt wird nicht grob gemessen, dann hätte ich vermutlich zu lange Rohre bestellt. Das hat erst mal Geld gespart. Auch konnte ich damit entscheiden, dass ich auf die Gesamthöhe mit 2x 1m ganz gut bedient bin, da dazwischen ja noch der Regenwassersammler angebracht werden soll. (Dauer: < 1 Minute)
7. Die Länge der Regenrinne:
Nachdem ich alle bis auf die letzte Lötung der Regenrinne gemacht habe, muss ich die Rinne jetzt so zusammen schieben, dass die Gesamtlänge genau stimmt. Da ich die Länge als Außen-Maß benötige, drücke ich meiner Frau eine Pappe in die Hand und bitte sie diese an das Ende der Regenrinne zu halten. Ich selbst messe mit dem Laser-Entfernungsmesser vom anderen Ende aus bis zu Pappe. Das geht einfach und sehr schnell. Die Messung mit Zollstock oder Meterband wäre erheblich aufwändiger. (Dauer: < 2 Minuten)
8. Gefälle der Rinne:
Ich lege den PLR 50 C vorsichtig an der gespannten Schnur an ohne diese zu verdrücken. Dabei sollte eine rechnerische Neigung von mindestens 0,3° herauskommen. Ich habe ein Gefälle von 1,2°. (Dauer: < 2 Minuten)
9. Fallrohr im Lot?
Ich lege den PLR 50 C am Fallrohr an und messe den Winkel: Mit 89,9° kann ich sehr gut leben. (Dauer: < 1 Minute)

3.a) Wie leicht fällt Dir die Handhabung/Bedienung des PLR 50 C?
Die Bedienung des PLR 50 C ist selbst erklärend. Die Symbole auf dem Touchscreen sind sehr gut gewählt. Man findet sich schnell zurecht. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Messung längerer Strecken durch möblierte Räume. Nicht immer ist die Sicht so frei, wie man es vermutet. Den Laser dann ruhig zu halten und genau auf das Ziel auszurichten ist manchmal eine ganz schön zittrige Aufgabe. Besonders schwierig empfinde ich die Messung der Höhe oder Länge aufgrund der Diagonalen. Je nach Winkel ist es ganz schön schwierig den Zielpunkt ruhig zu halten. Sehr interessant finde ich die eingebaute Hilfe-Funktion. Ich hatte erwartet, dass hier ein Text erscheint, der den Vorgang näher erklärt. Aber für mich als Lesemuffel war es genau das richtige, die Vorgänge anhand einer kleinen Animation zu erklären. Gut gemacht! Störend empfinde ich die Handschlaufe. Sie ist ständig im Weg und verhindert einen sauberen Anschlag. Ich werde Sie wohl wieder entfernen. Das Messen bei Sonnenschein ist eine große Herausforderung. Der Laserpunkt ist bei einer Distanz um die 6,5 m nur sehr klein und daher schwer zu erkennen. Arbeiten im Außenbereich, wie bei meinem Test-Projekt, werden damit wohl leichter fallen, wenn es etwas bewölkt ist. Wie oben bereits angesprochen ist die Position des roten Knopfes nicht besonders ergonomisch gewählt. Zum einen muss ich diesen bei Ein-Hand-Bedienung meist mit der Oberseite des Fingernagels des Zeigefingers bedienen. Das ist nicht besonders schön. Zum anderen tippe ich oft versehentlich auf die unteren Tasten des Touchscreens und verstelle das Gerät ungewollt während der Messung.

3.b) Wie leicht fiel Dir der Umgang mit der PLR measure&go App?
Noch bevor das Gerät bei mir eingetroffen ist, habe ich mir die App auf mein iPad 2 heruntergeladen und mein Projekt vorbereitet. Ich wollte schon einmal die Zeichnung anlegen, in die ich dann die Maße eintragen würde. Die Installation und der Start der App ist kein Problem. Auch das Anlegen eines Projektes ist schnell und einfach gemacht. Die Funktion Fotos zu machen finde ich genial. Das erspart mir sicher in vielen Fällen die Zeichnung von Hand anzufertigen. Die Messwerte in das Foto einzufügen ist eine sehr gelungene Methode. Ich wollte eine Zeichnung meiner Dachkonstruktion anfertigen. Ich beginne mit dem Querbalken, den ich als blaues Rechteck in der Draufsicht zeichne. Dann folgen die Dachbalken – ebenfalls in blau. Da ich sieben gleichlange Balken benötige wäre eine Kopierfunktion sehr hilfreich gewesen. Leider gib es diese nicht. Ich zeichne die Vorderkante der Doppelstegplatten als Linie ein und wähle eine andere Farbe: rot. Die Hauswand folgt in einer grün. Danach kommt die Regenrinne und der Ablauf in gelb. Gelb? – Keine gute Fabe für eine technische Zeichnung. Vor allem beim Drucken wird diese wohl zum Problem werden. Ich möchte das Fallrohr und die Regentonne noch einzeichnen. Doch gibt es weder Kreise noch eine weitere Farbe für die Regentonne. Auch kann ich das Millimeterpapier weder Zoomen noch in der Größe verschieben. Ich hätte nämlich gerne noch mein zweites Projekt gleich mit ausgemessen, welches direkt neben der Regentonne beginnt, aber es passt leider nicht mehr auf den angezeigten Bereich. Im späteren Verlauf sind mir auch die Flyouts für meine Zeichnung im Weg gewesen. Auch dort fehlte mir eine andere Form. Ich wollte das Dach in 3D zeichnen. Da es als Fläche gemessen wurde, konnte ich die Maße nicht meine Zeichnung übertragen. Ich musste die Kanten des Parallelogramms mit Linien zeichnen. Die Flächenmessung ließ sich jedoch nicht in die beiden Längen zerlegen. Die Eingabe der Texte ist sehr stark begrenzt, doch gerade wenn ich etwas notieren muss, dann ist es meist komplizierter und bedarf mit unter ein paar mehr Buchstaben. Nun das Gerät ist gekommen. Ich möchte die Kommunikation zwischen dem Gerät und dem iPad testen. Ich scheitere. Ich vermute, dass der Bluetooth Standard schuld ist und versuche es mit meinem Sony Xperia Style T3. Der Bosch PLR 50 C ist in der Buetooth-Konfiguration zu sehen. Ich versuche ihn zu verbinden. Mir fehlt die vom Handy abgefragte PIN! Hm. Ich suche in der Bedienungsanleitung und finde keine Informationen. Auch auf dem Typenschild ist kein Hinweis zu finden, wie man die beiden Geräte miteinander verbindet. Erst als ich durch Zufall in der Mittagspause beim Surfen über die Seite www.bosch-plr50c.com stolpere und dort die häufig gestellten Fragen durchlese finde ich die Lösung: Zitat: „Welche mobilen Geräte werden unterstützt? Unterstützte iOS Geräte: iPhone (ab 4S), iPad (ab 3. Gen.), iPad Air (ab 1. Gen.), iPad mini (ab 1. Gen.).“ Damit war klar, warum mein iPad 2 den Dienst versagt. Warum lasst Ihr es eigentlich zu, dass die App dann noch auf dem iPad 2 installiert wird? Kann man das nicht vorher abfragen und die Installation schon von Haus aus verhindern? Sehr schade! Die Arbeit die Zeichnung anzufertigen war wohl umsonst. Zitat: „Weitere mögliche Fehlerquellen: Sie versuchen die Bluetooth-Verbindung über das Einstellungsmenü Ihres Smartphones / Tablets herzustellen. Bitte verwenden Sie den Verbindungsassistenten von PLR measure&go.“ Damit war auch klar, warum ich keine PIN finden konnte. Nun das nenne ich wohl Berufsrisiko (bin Fachinformatiker). Ein Laie hätte es vermutlich zuerst mit der App versucht und wäre deshalb nicht gescheitert. Sehr schade finde ich auch, dass es keine App für Mac OS X oder Windows gibt. Auf dem Handy ist die Bedienung der App noch erheblich fummeliger als auf dem iPad. Das wäre auf einem Rechner mit Maus doch viel leichter zu handeln?! Das Zeichenwerkzeug ist für mich auf dem Handy nicht wirklich zu gebrauchen. Ich bekomme damit keine vernünftigen Skizzen aufs Millimeterpapier. Dafür sind meine Finger zu dick und selbst mit einem Eingabestift, den ich genau für solche Fälle habe, finde ich es eine Zumutung.

4.a) Bist Du zufrieden mit Deinen Arbeitsergebnissen?
Ja und nein. Ja, der Laser-Entfernungsmesser macht seine Aufgaben sehr gut. Alle Maße haben genau gepasst und das Endergebnis lässt sich absolut sehen. Nein, das Zwischenergebnis mit der Skizze in der App entspricht absolut nicht meinen Erwartungen. Schade, aber vielleicht kommt hier ja noch einmal ein Update?! ;-)

4.b) Wie gut war das Messergebnis?
Das Messergebnis der Längenmessung ist absolut im Toleranzbereich. Mit einem Zollstock oder Maßband wäre es vermutlich nicht genauer geworden. Ich kann keine erheblichen Abweichungen zur manuellen Messung mit dem Zollstock feststellen. Sehr ungenau fand ich dagegen die Messung über die Diagonale (Hinderniss-Messung). Zum warm werden habe ich die Wandhöhe einmal direkt und einmal über die Diagonale ermittelt. Das klappte nicht so richtig gut. Da man bei Wänden aber nicht so genau erkennen kann, wenn diese einige Millimeter auseinander gehen, Beschloss ich einen Test mit einer Holzschublade zu machen: (siehe Bilder) Die Innenmaße der Schublade sind 163,5 x 392,5 mm (ermittelt mit dem Stahllineal). Hier die Messergebnisse der digitalen Laser-Messungen: 1. Messung 2. Messung 3. Messung Direkte Messung Tiefe: 0,165 m 0,165 m 0,165 m Indirekte Messung Tiefe: 0,158 m 0,159 m 0,158 m Bei Entfernung: 0,245 m 0,243 m 0,242 m Und Winkel: 49,2° 48,7° 48,7° Direkte Messung Breite: 0,393 m 0,393 m 0,393 m Indirekte Messung Breite: 0,395 m 0,395 m 0,393 m Bei Entfernung: 0,416 m 0,416 m 0,398 m Und Winkel: 71,4° 71,1° 80,2° Natürlich haben wir es hier mit zwei Messungen (Winkel und Entfernung) statt mit nur einer Messung (Entfernung) wie bei der direkten Messung zu tun und dadurch auch zwei Toleranzen drin. Doch ist eine Gesamttoleranz von bis zu 7 mm bei einer Länge von 16,5 cm doch etwas zu viel. Im Vergleich zur direkten Messung möchte ich hier dann doch eher von einer Schätzung sprechen. Man sollte also immer versuchen eine direkte Messung durchzuführen. Die Längenmessung ist relativ genau. Ich würde das Gerät jedoch nicht unbedingt für Möbelschreiner- oder Metallbauer empfehlen, wo es evtl. auf den Zehntelmillimeter ankommt. Das Gerät ist eher etwas für alle Arten der Raumgestaltung.

5.) Erfüllt der PLR 50 C Laser-Entfernungsmesser Deine Anforderungen und Erwartungen?
Ja, der PLR 50 erfüllt meine Erwartungen voll und ganz. Das Gerät ist super. Einfacher kann das messen nicht mehr werden. Bedenkt man, dass ich die 6,5 Meter mit dem Zollstock auf 4 Mal messen müsste und das Ergebnis so auch erheblich ungenauer wird, oder mit dem Maßband zwei Personen erforderlich sind, so erleichtert der PLR 50C die Arbeit schon erheblich. Über den Zusatz C müssen wir allerdings noch mal reden! Die App ist unausgereift und hat zu wenige Funktionen. Die Bedienung ist selbst für ein Tablet-PC eher fummelig und unschön. Auf dem Handy kann man eigentlich nur die Datenliste nutzen. Eine Software für den Desktop-Rechner fehlt gänzlich. Das geht gar nicht!

6.) Was können wir zukünftig noch an dem PLR 50 C verbessern?
Legt unbedingt eine Desktop-App nach und verbessert die bestehenden Apps. Es würde mich freuen hier in Kürze ein Update zu finden.

7.) Würdest Du den Laser-Entfernungsmesser PLR 50 C auch in Zukunft für weitere Projekte verwenden?
Aber natürlich! Alles was länger als meine Armspannweite ist oder Innenmaße lassen sich damit super schnell und genau messen. Es wäre dumm dort in Zukunft mit einem Zollstock anzurücken. Ich bin zufrieden.

Bilder: 2791:
1.) Unboxing vorher: 2.a) vorher 2902: 2.a) Gesamtansicht des Projektes (Startbild) 2903: 2.a) Fallrohr Teil 1 2904: 2.a) Regensammler 2907: 2.a) Fallrohr Teil 2 2879: 2.b) Messung 1 und 2: Dachneigung und Dachfläche 2881: 2.b) Messung 1, 4 und 5: Länge der Dachkante und Dachfläche 2882: 2.b) Messung 3: Höhe der Dachkante 2884: 2.b) Messung 6: Abschätzen der Fallrohrlänge 2887: 2.b) Messung 8: Gefälle der Rinne 2896: 2.b) Messung 9: Fallrohr im Lot? 1.Plan: 3.b) mein 1. Plan 2.Plan: 3.b) mein 2. Plan 2813: 4.b) manuelle Messung der Breite 2821: 4.b) manuelle Messung der Höhe 2793: 4.b) direkte digitale Messung der Breite 2795: 4.b) direkte digitale Messung der Höhe 2796: 4.b) indirekte digitale Messung der Breite 2800: 4.b) indirekte digitale Messung der Breite 2808: 4.b) indirekte digitale Messung der Höhe 2811: 4.b) indirekte digitale Messung der Höhe
NEXT
3/22
PREV

Kommentar schreiben

Hallo zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 925052#post925052.

Viele Grüße,
Björn
2015-07-03 17:35:16

Hier gehts zum Gewinnspiel 'Bohrgeräusch des Monats' auf 1-2-do.com Hier gehts zum Gewinnspiel 'Bohrgeräusch des Monats' auf 1-2-do.com
Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!