PFS 2000 – Für einen schnellen, gleichmäßigen Farbauftrag

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Mein Produkttest zum PFS 2000 2 Kommentare
Vom 29.04.15 Geändert 2015-04-29 21:27:16
Zuerst einmal ein ganz liebes Dankeschön, dass ich wieder mal testen durfte!!

Ich werde mich zunächst mal die Fragen des Produktmanagers widmen und dann noch meine eigenen Gedanken zu Papier ähh auf den Monitor bringen.

1. Was waren Deine ersten Gedanken, als Du das Farbsprühsystem PFS
2000 in der Hand hattest?


Uihh ist das leicht.

2. Welches Projekt hast Du mit dem PFS 2000 gemacht? Wie bist du dabei
genau vorgegangen und wie viel Zeit hast du benötigt?


Für den Test habe ich ein Metallgestell in unserem Garten lackiert, da dieses bereits stark gerostet hat und es nicht mehr schön anzusehen war. Danach habe ich noch Pflanzbeete lasiert. 

Bei dem Metallgestell habe ich zuerst den Rost und lose Lackreste entfernen lassen. Ja ich lasse entfernen, da mein Sohn sich das Mittagessen verdienen soll. Er hat dazu einen Drahtbürstenaufsatz für die Bohrmaschine verwendet und so das gesamte Gestell abgebürstet. Anschließend begann ich damit den Farbbehälter mit dem Lack zu füllen, hier machte ich den ersten groben Fehler. Man sollte den Lack zuerst verdünnen und nicht, so wie ich ihn erst im Behälter verdünnen. Dadurch, dass ich nicht gleich verdünnt habe dauerte es bis der Lack durch das Sieb ging. Anschließend habe ich das Gerät gem. Bedienungsanleitung zusammengesetzt und machte mich ans Werk. Da ich mit den Seitenstangen begonnen habe, stellte ich die Düse auf vertikal und sprühte mal darauf los. Da der Farbauftrag nicht ganz passte, habe ich etwas an der Einstellung gespielt bis mir das Ergebnis passte. 

Bei den Pflanzkisten bin ich gleich vorgegangen, da habe ich wohl nicht richtig verdünnt. Das Ergebnis wurde jedoch etwas fleckig, könnte aber auch an der verwendeten Lasur bzw. dem Holz gelegen haben. Mir gefiel jedoch das Ergebnis, also hab ich es so gelassen. 

Wieviel Zeit ich dafür gebraucht habe kann ich nicht genau sagen, ist auch schwierig da es keine reinen glatten Flächen waren. Aber es kam mir zumindest schneller vor als wenn ich einen Pinsel verwendet hätte.

3. Wie leicht fällt Dir die Handhabung/Bedienung des Farbsprühsystem?

Die Handhabung ist einfach, einzig die richtige Handhaltung des Geräts fällt mir schwer. Mir ist aufgefallen, dass ich immer wieder "schief" komme. Die Bedienelemente sind gut zu erreichen und leichtgängig. Am Gerät selbst sind Piktogramme aufgebracht, welche schnell die einzelnen Bedienelemente erklären. Somit ist die Handhabung ein Kinderspiel.

4. Bist Du zufrieden mit Deinen Arbeitsergebnissen? Wie präzise war das
Sprühergebnis?


Ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen, wobei ich aber keine großen Anforderungen bei meinen Arbeiten gestellt habe. Ob das Gerät für Profiarbeiten geeignet sind müssen andere beurteilen.

5. Erfüllt das PFS 2000 Farbsprühsystem Deine Anforderungen und Erwartungen?

Ja, voll und ganz.

6. Was können wir zukünftig noch an dem PFS 2000 verbessern?

Vielleicht wäre es möglich die Lautstärke des Geräts noch zu reduzieren. Das Anschlusskabel des PFS 2000 ist meiner Meinung nach zu kurz und der Stecker selbst sitzt sehr locker in der Steckdose. Bei meinen Arbeiten ist mir der Stecker mehrmals rausgefallen, was zu Arbeitsunterbrechungen geführt hat. Das Steigrohr sollte von aussen verstellbar sein, da man sonst während des Arbeitens den Behälter aufschrauben und das mit Farbe volle Steigrohr angreifen muss um das PFS in einer anderen Position zu verwenden. Ausserdem fiel mir auf, dass immer ein Rest im Behälter bleibt.

7. Würdest Du das Farbsprühsystem PFS 2000 auch in Zukunft für weitere
Projekte verwenden?


Aber natürlich, es stehen noch einige Aufgaben für das PFS an.


So der Pflichtteil ist erfüllt, jetzt kommen wir zur Kür:

Ich muss sagen das PFS 2000 ist ein gelungenes Gerät das die Arbeit erleichtert, zumindest was den Farbauftrag angeht, bei der Reinigung allerdings ist es aufwendiger als Farbrolle oder Pinsel. Lässt sich Rolle oder Pinsel nicht gut reinigen, können die leicht ersetzt werden, beim PFS wirds teuer. Die Reinigung ist ein wichtiger Punkt der in den Fragen nicht behandelt wurde deshalb hier meine Gedanken dazu: Die Reinigung erfolgt grundsätzlich mit dem zum verwendeten Material passenden Verdünnungsmittel. In meinem Fall waren sowohl Lack als auch Lasur wasserlöslich. Ich entsorgte die restliche Farbe und sprühte erst mal die verbliebenen Reste mit dem Gartenschlauch ab. Danach legte ich die einzelnen Teile in einem Kübel mit Wasser ein. Ich verwendete einen Schwamm um die einzelnen Teile zu reinigen. Die Erhebungen am Farbbehälter bzw. die Gewinde erweisen sich hier als harte Gegner und dieBehälterdichtung wurde nicht ganz sauber, vermutlich ist der Lack zu schnell angezogen. 

 Mit Wasser war die Reinigung relativ problemlos, bis auf ein paar kleine Ecken. Schwieriger stell ich mir das mit Verdünnung vor, da ich literweise Wasser verbraucht habe und die selbe Menge Verdünnung ins Geld gehen kann.  
Ansonsten muss ich sagen dass das Gerät gut und leicht zu reinigen ist, da sich das PFS gut zerlegen lässt und alle farbführenden Teile gut erreichbar sind.  Selbst die kleinen Düsen machen keine Probleme.

Der Traggurt an der Basiseinheit ist wirklich angenehm, da man das Gewicht an der Schulter nicht spürt und die Sprühpistole relativ leicht ist. Wenn man den Farbbehälter nicht ganz füllt lässt sich gut mit dem Gerät arbeiten. 

Achja da ich oben den "ersten groben Fehler" erwähnte, fragen sich jetzt sicher was die anderen waren, ich sag nur: Windrichtung beachten!
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Hallo zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 912522#post912522.

Viele Grüße,
Björn
2015-06-09 17:06:47

Guter Bericht, geht auf die Fragen des Produktmanagers ein und erweitert noch durch die Beschreibung der Reinigung, welche bei den bisherigen Testberichten weitgehend fehlt. Gute Bebilderung...........
2015-06-18 07:05:02

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