PCM 7 S – für präzise Zuschnitte!!

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Elektrowerkzeuge auf die Probe

Mein Produkttest ...und eine Bereicherung meiner Werkstatt 3 Kommentare
Vom 19.06.11 Geändert 2011-06-19 16:55:20
Mein Produkttest der PCM 7 S
Zunächst einmal vielen herzlichen Dank an das Bosch Team, dass meine Bewerbung berücksichtigt wurde.
Die Freude wurde umso größer, als das riesige Paket ankam. Nach dem Auspacken habe ich die Säge erstmal studiert und alles mal ausprobiert. Schön das an den Tragegriff gedacht wurde, so kann man die Säge bequem transportieren. Mit einem Gewicht von 12kg ist das auch ganz gut machbar. Viel leichter dürfte sie auch nicht sein, sonst wäre sie nicht so stabil und würde beim hantieren immer verrutschen. Angeliefert wurde sie in einem Karton. Bei Werkzeugen bevorzuge ich eigentlich immer einen Koffer, aber ich glaube der würde hier die Dimension sprengen. Auch schön: Der Inbusschlüssel zum Sägeblattwechsel wurde am Gestell untergebacht und kann auch beim Transport nicht verloren gehen. Praktisch fände ich allerdings wenn es eine Schutzhülle geben würde, die man beim Transport und daheim bei Nichtgebrauch drüberziehen kann. Alle Bedienelemente sind rot gekennzeichnet wie bei den grünen Geräten üblich (blau weiß ich nicht), außer die Winkelverstellung, der Griff ist irgendwie schwarz geblieben. Dadurch kann man sich eigentlich die Bedienungsanleitung sparen. Die Maschine ist sauber verarbeitet, alles passt aufeinander und läuft sauber. Die Führung der Zugeinheit arbeitet ohne zu ruckeln. Hier habe ich ein paar Bedenken, da die Laufschienen sehr tief liegen und mit der Zeit verdrecken können, da ja doch viel Staub und Späne entstehen. Auch die Arretierung mittels einer Klemmschraube finde ich irgendwie nicht so toll. Hier würde ich mir ein formschlüssige Lösung wünschen. Die hält mehr aus, lässt sich schneller bedienen und drückt auch nicht auf die Führungsstange.

Die Winkelverstellung läuft in beide Richtungen sehr leicht und lassen sich präzise einstellen.

An der Maschine wird ein Staubbeutel angebracht. Ich habe bei meinen Arbeiten aber gestgestellt, dass mehr Späne daneben landen als darin. An solche Geräte gehört auf jeden Fall eine Absaugung. Wie man auf die Bild sieht ist nicht wirklich viel im Staubbeutel gelandet. Aber OK, damit kann ich gut leben, nach der Arbeit wird sowieso immer saubergemacht.

Ein richtiges Higlight der Säge sind die beiden Böcke. Ich hatte vorher eine Säge ausgeliehen und bein langen Werkstücken braucht man etwas zum unterlegen, damit man einen rechtwinkligen Schnitt erziehen kann. Mit diesen Böcken ist der Zuschneiden und Hantieren langer Werkstücke ein Kinderspiel. Hinzu kommt ein praktische Arm um schnell die Werkstück zu fixieren. Das geht schnell und macht auch Sinn. Es lässt sich entspannt arbeiten, wenn man nicht permanent sein Werkstück festhalten muss!

Ansonsten lässt sich alle leicht bedienen, die Knöpfe und Griffe sind alle an Ihrem Platz. Der Laser macht seine Arbeit sehr gut und ich kann meine Werkstücke schnell und präzise anliegen. Beim ausprobieren habe ich auch gemerkt, dass der Laser extrem genauf auf den Schnitt ausgerichtet ist. Einer der wenigen die ich bisher sinnvoll nutzen konnte!

Die Geräuschentwicklung der Säge hält sich meiner Ansicht nach auch noch in Grenzen. Natürlich ist die Maschine nicht so leise, wie beispielweise ein Akkuschrauber, aber das hier ist schon eine andere Kategorie. Bei einem Gerät dieser Größe und dieser Leistung ist die Lautstärke absolut OK!

Worum ging es in meinem Projekt?

Zuächst mal hatte ich noch ein paar Fußleisten in unserem Haus anzubringen. Allerdings waren das Ecken mit 45°,d.h. die Leisten mussten mit 22,5° geschnitten werden. Erfreulich, an der Säge ist diese Gradzahl schon vormarkiert. Der Schnitt klappte ohne Probleme und die Ecke sieht jetzt super aus.

Das Hauptprojekt war jedoch der Bau meiner Werkbank. Ich hatte von unserer alten Küche noch ein paar Arbeitsplattenstücke übrig. Für diese habe ich mir ein Holzgestellt, aus Fichtenholz gemacht. Das Holz war etwas größer als die maximale Schnittleistung der Maschine, allerdings ging das ohne Probleme nocht durch. Die Hauptanforderung damit der Tisch stabil bleibt, war natürlich, dass die die Zuschnitte möglichst gleich machen konnt, d.h. es kam auf die Wiederholgenauigkeit ein. Dank des Lasers war das kein Problem und die Werkbank steht jetzt bombenfest. Alle Zuschnitte waren in kurzer Zeit erledigt. Man sieht aber auch auf dem Bild, dass nur ein Teil der Späne wirklich im Beutel landete. Aber wie gesagt, nach der Arbeit wird die Maschine eh sauber gemacht. Ich habe mir angewöhnt, dass ich immer ein paar Pinsel dabei habe und die Geräte säubere und absauge. Die Führungen sollte man besonders sauber halten, damit die Säge lange sauber läuft.

Zum verbinden der Hölzer und Platten habe ich Winkel benutzt, die mit dem PSR 14,4 verschruabt wurden. Die Platten habe ich mit einer PST 1000 zugeschnitten. Die fertige Werkbank die nun auch als Arbeitstisch und Aufbewahrungsstation für die PCM.

Mein Fazit...ein sehr gelungenes Produkt, das in keiner Werkstatt fehlen darf. Verbesserungsmöglichkeiten sehe ich in einer Staubhülle und einer Verbesserung der Zugfestellung (Klemmschraube)

Vielen Dank nochmal an das Boschteam, dass ich testen durfte!
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Ausführlicher Bericht.
Schön, dass bei deinem Test gleich eine sinnvolle Werkbank bei rausgekommen ist.

Eine Abdeckhaube ist bestimmt nicht schlecht, wäre für mich aber nicht notwendig, weil Staub der Säge wohl nicht viel ausmachen wird.
Die Klemmschraube ist nicht so passend, das finde ich auch.

2011-06-21 22:37:39

Schöner ausführlicher Bericht. Ich hätte auch gerne eine Abdeckhaube, weil es doch etwas schützt und die Klemmschraube könnte ähnlich wie die Transportsicherung gelöst werden.
2011-06-27 14:44:24

Hallo Thorsten2501

Wir haben einen Langzeitprodukttest zu deinem Testgerät gestartet.
Vielleicht kannst du uns kurz dein Feedback dazu geben.
Das wäre echt Klasse ;)
Schau mal ins Forum unter: Der Langzeitprodukttest zur Stationär Kapp- und Gehrungssäge PCM 7 S

Liebe Grüße
Kathrin
2015-08-18 14:23:46

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