POF 1400 ACE –
präzise arbeiten wie ein Profi!

Mitglieder der 1-2-do.com stellen Bosch
Elektrowerkzeuge auf die Probe

Perfekt für den Heimwerker 0 Kommentare
Vom 30.04.11 Geändert 2011-04-30 22:09:51
Hallo liebes Bosch-Team, zunächst mal Danke, dass ich am Produkttest teilnehmen durfte.

Mein erster Gedanke, als das Paket da war: Hurra, endlich eine Oberfräse im Koffer und nicht wie bei der POF 1200 meines Mannes im popligen Karton, das ist schon mal eine prima Sache. Darüber hinaus ist die Ordnung im Koffer sehr gut zu halten, die Führungsschienen etc. lassen sich prima aufbewahren. Einzig die Aufbewahrung der Fräser sollte man anders lösen, z. B. mittels Clips in die man die Fräser dann waagrecht einclipsen kann. Das Handling der POF 1400 ist wirklich gut gelungen. Das Wechseln der Fräser gelingt einfach, einziger Wermutstropfen ist die etwas unstabil wirkende Befestigung der durchsichtigen Plastikabschirmung. Da hab‘ ich Sorge, dass da irgendwann mal die Nasen abbrechen. Die Frästiefeneinstellung gelingt sehr schnell und ist auch für einen Neuling einfach zu handhaben. Richtig klasse wird es durch die Feinjustierungsmöglichkeit in 0,1 mm Schritten mittels Drehknopf. Die Verstellung durch den Spannhebel ist aber nur beidhändig sauber zu bewerkstelligen. Die Griffe liegen gut in der Hand. Beim Fräsen mit dem Kantenfräser in Hartholz (Jatoba-Dielen) hat sich als besonders vorteilhaft die constant electronic erwiesen. Hier wurden im Vergleich zur alten POF 1200 deutlich bessere Ergebnisse bei gleicher Drehzahl erzielt, sprich: weniger angekokeltes Holz. Ebenfalls sehr gut hat das Fräsen in weichem Holz geklappt, man merkt richtig, wie die Elektronik „mitdenkt“. Das hat sich beim Fasen der bereits montierten Nut- und Federbretter am Kletterturm unserer Tochter bemerkbar gemacht. Zusätzlich hat sich hier die Beleuchtung sehr positiv bemerkbar gemacht, da es zum „Testzeitpunkt“ schon relativ dunkel war. Einziger Kritikpunkt an der Stelle: Wenn man am Ende des Fräsobjektes ankommt, muss man schon aufpassen, dass die Maschine nicht einfach wegkippt. Hier wäre es gut, einen Stift wie bei Festool o. ä. zu haben, der dabei für mehr Stabilität sorgt. Was man auf jeden Fall beachten muss, ist dass man beim Fräsen von Löchern oder Schlitzen sich langsam „tiefer“ arbeitet. Wir haben aus einem Stück Brettschichtholz einen Schiebe-Fensterladen für den Kletterturm gebaut und dabei mit der Oberfräse Sichtschlitze reingefräst. Hierzu muss man schon darauf achten, nicht gleich zu viel zu wollen, sondern sich wirklich nach und nach tiefer reinarbeiten. Aber auch hier hat sich der Parallelanschlag gut bewährt, so dass man immer wieder sauber ansetzen konnte. Der mitgelieferte Parallelanschlag lässt sich einfach montieren und führt im Ergebnis zu - für den Heimwerker – super Ergebnissen. Ich habe die Maschine dann auch noch probeweise – trotz Warnung im Flyer – im Frästisch meines Mannes eingespannt und mit dem Parallelanschlag des Tisches Profile in Leisten gefräst. Auch hier wirklich prima Ergebnisse. Fazit: Die Maschine ist wirklich für den halbwegs begabten Heimwerker gedacht. Einfache und sichere Bedienbarkeit sowie das Design lassen es aber auch für den Anfänger schnell zu, gute Ergebnisse zu erzielen. Verbesserungswunsch wäre die angesprochene veränderte Aufnahme für die Fräser im Koffer sowie ein Stift zum „Niveausgleich“, wenn man z. B. freihändig an Brettern die Kanten fräst.

P.S.: Leider habe ich derzeit keine Bilder, da sich die USB-Dockingstation unserer externer Platte mit den Bildern drauf verabschiedet hat. Sobald das wieder funktioniert reiche ich noch welche nach.
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