POF 1400 ACE –
präzise arbeiten wie ein Profi!

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Elektrowerkzeuge auf die Probe

Testbericht POF 1400 ACE 0 Kommentare
Vom 29.04.11 Geändert 2011-04-29 14:28:33
Handhabung

Die Oberfräse wirkt auf den ersten Blick sehr groß und unhandlich. Dieser erste Eindruck täuscht allerdings gewaltig. Die Maschine liegt sehr gut in der Hand und lässt sich sehr gut und ruckfrei auf dem bzw. am Werkstück entlang führen.

Mit der Frästiefeneinstellung lassen sich die gewünschten Werte sehr gut und genau einstellen. Die Einstellungen sind auch sehr gut reproduzierbar, z.B. nach dem Umspannen des Werkstücks. Die Frästiefenarretierung über den Spannhebel lässt sich sehr gut bedienen. Die stufenlose Arretierung hält perfekt. Allerdings hakt der Hub etwas, so dass sich die Maschine nicht immer ganz leicht nach unten in die Fräsposition schieben lässt.

Das Ein- und Ausspannen der Fräser klingt (nach Betriebsanleitung) sehr einfach und ist auch unkompliziert, braucht aber doch etwas Übung, weil zunächst immer die dritte Hand fehlt: Spindel-Arretiertaste gedrückt halten, Mutter lösen und Fräser festhalten.

Der sanfte Anlauf der Maschine ist angenehm. Die Maschine zeigt keine Tendenz zu rucken oder auszubrechen. Der Schwerpunkt der Oberfräse ist ausgeglichen, so dass auch beim Arbeiten an der Werkstückkante keine Tendenz zum Kippeln zu erkennen ist.

Die Beleuchtung schaltet sich automatisch mit dem Einschalten der Oberfräse ein. Die Ausleuchtung der Arbeitsstelle ist sehr gut. Allerdings ist es schade, dass man sie nicht über einen separaten Schalter, getrennt vom Motor, einschalten kann. Beim Ansetzen der Maschine, Probeläufen ohne Motor usw. könnte man das Licht bereits gut gebrauchen.

Mit dem mitgelieferten Parallelanschlag lässt sich die Oberfräse gut führen. Leider sitzt der Anschlag sehr tief unter der Grundplatte/Gleitplatte, so dass man das Werkstück oft über die Werkbank herausragen lassen muss, damit man den Anschlag verwenden kann.


Arbeitsergebnisse


Die Fräsergebnisse waren immer sehr gut. Anfängliche Fehler ließen sich durch eine Korrektur der Fräsrichtung beheben. Bei meinen Arbeiten verwendete Materialien: Leimholz (versch. Nadelhölzer), Multiplex und Spanplatte.

Einen großen Fehler musste ich allerdings feststellen: Die Gleitplatte färbte ab. Das Führen der Oberfräse über das Werkstück hinterließ schwarze Streifen auf dem Werkstück. Diese Streifen ließen sich auch nicht mehr wegwischen, sondern mussten rausgeschliffen werden.


Betriebsanleitung


Die Anleitung ist sehr „kompakt“ gehalten – aber sie soll ja auch kein Lehrbuch ersetzen.

Die Beschreibung der Frästiefeneinstellung ist sehr „undurchsichtig“. Welche Absätze gehören zur POF 1400 ACE, welche zur POF 1200 AE und welche Absätze zu beiden Maschinen? Dies erschließt sich erst nach mehrmaligem Lesen und Ausprobieren.


Weitere Verbesserungsvorschläge


  • Die mitgelieferten Spannhülsen sollten zur einfacheren Unterscheidung beschriftet werden.
  • Für dieses kleine Zubehör sollten im Werkzeugkoffer zusätzliche Fächer eingebaut werden, damit es nicht lose durch den Koffer fliegt.


Fazit


Das Arbeiten mit der POF 1400 ACE geht leicht von der Hand, macht Spaß und die Arbeitsergebnisse sind sehr gut. Die Erwartungen an die Maschine sind voll erfüllt bzw. sogar übertroffen!
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