Multischleifer PSM Primo

Mitglieder der 1-2-do.com stellen Bosch
Elektrowerkzeuge auf die Probe

Testbericht des PSM Primo Multischleifer, bau einer Schminkkommode 1 Kommentar
Vom 04.10.14 Geändert 2014-10-04 15:18:00
1. Für die Konsole: sprich das Äußere Gehäuse besorgt man sich zuerst im Baumarkt zwei längliche Bretter (für die breite) und zwei kürzere (für die seiten), dazu passenden Schrauben. Wandwinkel sollte man auch 3 stück kaufen damit das ganze auch gut hält.
2. Die Bretter habe ich denn mit dem neuen PSM Primo Multischleifer ordentlich abgeschliffen
3. Denn mit einer Farbe meiner Wahl (Cremefarbend) bestrichen und noch einen überlack für holz verwendet das alles selbstverständlich trocken lassen.
4. Und diese dann verschrauben so das ich eine Rechteckige Konsole hab.
5. Denn für die Schubladen (das muss man natürlich auch richtig ausmessen muss damit sie auch genau in die Konsole passen). Jeweils wieder zwei längliche und zwei kürzere, beides natürlich 2x da es ja zwei Schubladen werden. Bei den vorderen länglichen Schubladen Deckel sag ich mal habe ich noch eine grade Form mit angewinkelten Seiten aufgezeichnet und raus-gesägt also um einen Griff zum rausziehen zu schaffen.
6. Die ganzen Bretter denn genau wie in Schritt 2 mit dem PSM Primo Multischleifer abschleifen.
7. Anschließend auch bestreichen (wäre natürlich besser wenn man nach dem ausmessen alle gleichzeitig abschleift und denn mit der Wunschfarbe + Lack bestreichen tut, so spart man die mehrer Arbeitsschritte)
8. Die getrockneten Bretter denn ebenfalls zusammen Schrauben und die Böden (die ich noch von meinem alten Schrankböden habe, habe ich einfach ausgemessen und zurecht geschnitten denn einfach drauf genagelt und fertig.
9. Denn sollte man auch überlegen ob man den Tisch im sitzen oder stehen benutzen möchte für mich persöhnlich kommt da eher sitzen in Frage denn im stehen hatte ich ja vorher immer im Bad. Also sollte die höhe ungefähr bei 70-80 cm betragen und der Hocker etwa 30 cm kann man natürlich auch alles variieren.
10. Zur Platzwahl: Am besten wählt man einen Platz mit viel Tageslicht und einer Steckdose in der Nähe. So hat man immer gutes Licht. Die Steckdose ist für den Einsatz von Lockenstab, fön, glätteisen etc wichtig, aber auch beispielsweise für eine Stehlampe also wäre schon eine 2er bzw eine 3er Steckdose sinnvoll, damit man nicht im Dunkeln sitzt.
11. Denn wird die richtige höhe für die Schminkkonsole abgemessen und Punkte makiert,
dann misst man die richtige Höhe für die Schminkkonsole ab und markiert die Punkte, an denen die Schrauben für die Winkel befestigt werden soll am besten prüft man per Wasserwaage, ob alles gerade ist.
12. Dann bohrt man mit der Bohrmaschine die Löcher in die Wand. Achtung: Hier den Bohrer zunächst etwas kleiner wählen, als die Schraubendicke. Nachbohren geht immer, ein zu großes Loch ist eine Katastrophe! Im Zweifelsfall männliche Hilfe in Anspruch nehmen.
13. Sind die Löcher in der Wand, kommen die Dübel hinein. Die Winkel an die Wand halten und per Akkuschrauber festschrauben. Dann das Brett auflegen und von unten mit den Winkeln verschrauben. Bei lackierten Flächen die Löcher lieber vorbohren, damit die Farbe nicht aufplatzt.
14. Jetzt kommt der Hängespiegel oder auch der Standspiegel zum Einsatz. Ich habe auch nur nägel verwendet da der Spiegel hinten löcher hat und man ihn einfach dran hängt..Zusätzlich noch 2 Lichtkugelleisten die gibt es beim Baumarkt für ca. 20€ und jeweils neben dem Spiegel befestigt.
15. Jetzt noch die Schminksachen arrangieren (dabei auch gleich einmal aussortieren) und fertig ist Ihre neue Beauty-Oase und Ihr selbstgebauter Schminktisch!

Was ich an ihm auch sehr toll finde ist das dass Schleifpapier einfach auf der Fläche mit einem sozusagen mit einem Klettverschluss versehen ist, der beim Schleifen auch nicht abrutscht also ich hatte keine Probleme damit.
Er vibriert natürlich und das kitzelt ein wenig in der Hand aber das sehe ich nicht als Problem man kann es auch als kleine Handmassage ansehen :-). Der Griff ist gummiert und lässt sich dadurch gut festhalten. Das Schleifpapier lässt sich auch recht zügig und einfach auswechseln.
Ganz so leise ist er jetzt auch nicht aber man muss ihn ja auch nicht grade in der Mittagspause benutzen denn "wo gehobelt wird, fallen auch spähne".
Zwischendurch habe ich zum weiterarbeiten auch 2x6 Schleifblätter dazu bekommen.

Fazit:
Der kleine Primo Multischleifer hat ganz gute Power mit 50 Watt und ist ideal für die Frau für ihre kleinen bis mittleren Projekt da er auch grade mal 600gramm wiegt liegt er gut in der Hand. Allerdings wenn man größere Projekt an Renovierungsarbeiten hat, ist dafür vielleicht eher nicht geeignet aber für alle kleinen bis mittleren Projekte.
Für den Mann vielleicht etwas zu klein, das ist wie beim Kochen Männer bevorzugen meistens große Messer und die Frauen eher kleinere. Trotzallem bin ich sehr zufrieden mit dem Multischleifer weil man eben wirklich an jede Ecke ran kommt.
1/1

Kommentar schreiben

Hallo zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 783534#post783534.
2014-11-18 16:37:38

Hier gehts zum Gewinnspiel 'Bohrgeräusch des Monats' auf 1-2-do.com Hier gehts zum Gewinnspiel 'Bohrgeräusch des Monats' auf 1-2-do.com
Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!