PDC 1 - der Helfer beim Bohren

Mitglieder der 1-2-do.com stellen Bosch
Elektrowerkzeuge auf die Probe

Gut aber noch verbesserungswürdig 0 Kommentare
Vom 21.02.12 Geändert 2012-02-21 21:24:32
Erst einmal Danke an Bosch, dass ich meinen ersten Test machen durfte. Der PDC machte beim Auspacken erst einmal einen hochwertigen Eindruck und überraschte mich doch ein wenig. Doch nun zum Test:


1) Welche Anwendungen hast Du mit dem PDC 1 gemacht?


Bohren in Beton, Gipskarton, Ziegel (teilweise tapeziert und gestrichen)
sowie Fliesen. Einmal auch in Beton über Kopf.
Zum Testen des Schraubenhalters auch beim Schrauben


2) Mit welchem Gerät hast Du den PDC 1 benutzt?

– Bosch Uneo
– Bosch PSB 500 RE


3) Bist Du zufrieden mit den Arbeitsergebnissen?

Bei der Haupteigenschaft, die er meiner Meinung nach erfüllen soll (Bohrstaub auffangen)
bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Im senkrechten Betrieb fällt bei der Nutzung mit beiden Maschinen fast kein Staubkorn vorbei.
Anders beim Überkopfbohren. Da verbleibt so gut wie kein Bohrstaub in dem PDC 1 sondern fällt durch die Bohröffnung herunter.


4) Erfüllt der PDC 1 Deine Anforderungen und Erwartungen?

Da ich ohne große Vorerwartung an den Test herangegangen bin, hat mich das Ergebnis zumindest im senkrechten Betrieb positiv überrascht. Gerade für die kleinen Projekte, wie hier mal kurz 'ne Schraube in die Wand, dort mal eine macht der Einsatz wirklich Sinn und Spaß.
Allerdings habe ich eine Bohrerzentrierung, wie es auf dem Karton steht, so nicht
feststellen können. Der Bohrer (in diesem Fall ein 6er) wanderte doch ein wenig.


5) Wie wichtig sind die entsprechenden Funktionen des PDC 1 für Dich?

Die Staubauffangfunktion ist wie bereits geschrieben an sich gut und hierfür werde ich ihn auch zukünftig nutzen.
Die Schraubenhalter werde ich wohl nicht nutzen, da ich ihren Einsatz doch sehr
umständlich finde und in diesem Moment mit Fingern und Magnethalter einfach schneller bin.


6) Was können wir zukünftig am PDC 1 verbessern?

Auch wenn bei mir die Klebepads nach ordentlichem Durchkneten und mit
entsprechendem Druck sogar auf der gestrichenen Raufasertapete gehalten haben, wäre hier noch Verbesserungsbedarf. Die ersten Versuche waren gelinde gesagt eine
Katastrophe. Zumal die mitgelieferten Pads nach UHU-Beschreibung nicht so genutzt
werden sollen, wie dieses in der Bosch-Anleitung dargestellt wird. Ich habe zwar
gelesen, das die Pads grds. nicht im Lieferumfang enthalten sind, aber eine
Produktempfehlung (sofern rechtlich möglich) in der Anleitung wäre lobenswert.

Apropos Anleitung. 160 !!! Seiten, von denen ich lediglich 14 Seiten benötige, haben mich am Anfang doch geschockt. Vielleicht geht da ja doch eine kleinere?

Der Körner könnte etwas weniger Spiel haben, damit er nicht so leicht verrutscht.

In der Anleitung könnte vielleicht mit einer kleinen Tabelle darauf hingewiesen werden, welche Bohrtiefenmarkierung für welchen Durchmesser ist.Hier habe ich keinen Hinweis finden können.


7) Würdest du den PDC 1 auch als Einzel-Gerät kaufen?

Das wäre wie so oft eine Frage des Preises. Wenn im Bereich der Einsatzmöglichkeiten auf Tapete und Putz noch etwas gefeilt werden würde, wäre es in jedem Fall eine Überlegung wert. So fehlt ihm zur Zeit einfach noch ein eminent wichtiger Punkt Weil allerdings so die Einsatzmöglichkeiten schon ein wenig limitiert sind, würde ich ihn derzeit wahrscheinlich separat nicht erwerben.


Ich hoffe doch, dass ich in meinem obigen Testbericht keine großen Klöpse hineingeschreiben habe und alles so verständlich ist, wie ich es gemeint habe. Wenn Erklärungen benötigt, bitte kurze Nachricht an mich. versuche dann aufzuklären. Bin natürlich auch für Anregungen und Kritik im und am Stil dankbar und keinesfalls beleidigt. In diesem Sinne

Schöne Grüße aus Wolfenbüttel
Jürgen (Jokerdeep)
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