Der Heißklebe-Stift Glue Pen

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Testbericht Heißklebe-Stift GluePen 2 Kommentare
Vom 01.07.13 Geändert 2013-07-01 00:00:00
Der erste Eindruck: Auspacken, loslegen. Das macht Spaß und gefällt - im Karton ist alles drin, was man braucht, der Stift ist auch schon teilweise geladen. Besonders angenehm: das Ladegerät hat einen USB-Stecker, das ist universell nutzbar.

Erster Test: Holz kleben. Ein Regal für Schleifscheiben sollte gebaut werden - mit schräggestellten Fächern, ein Fach pro Körnung. Das wäre mit Leim und Zwinge ein Riesenaufwand geworden - mit dem GluePen ging es in fünf Minuten ratzfatz und sauber. Mir fällt auf, dass der Pen bzw. die Sticks fast keine Fäden ziehen, wie das bei meiner alten Pistole der Fall war. Ganz genial: das Ablegen des Sticks - es läuft nichts aus, es trielt nichts, kein Kontakt der heißen Spitze mit dem Tisch. Einfach ablegen wie einen Kuli - perfekt, so macht das Spaß. 

Einige Sticks später: die Kinder dürfen ran. Zusammen mit meiner Frau basteln die Kinder aus Kiefernzapfen und Federn kleine Vögel. Die Federn werden halbiert und als Flügel bzw. Schwanzfedern an den Zapfen geklebt, genauso werden die Augen und der Schnabel aufgeklebt. Das ist mit traditionellem Alleskleber sehr schwierig - der rinnt sofort in die Zapfen rein, hält nicht richtig und hinterher ist alles vollgesaut. Nicht so mit dem GluePen, ein Tropfen hier und da, hält. Besonders wichtig: auch für die Kinder (5 und 2,5 Jahre) ist der GluePen mit Hilfe eines Erwachsenen sehr gut und sicher zu handhaben. Für zwei Vögelchen haben wir mit viel Erklären nur etwa 10 Minuten gebraucht - ideal, weil Kinder doch eine begrenzte Aufmerksamkeitsspanne haben.

Fazit:
 
  • Leistung: so sollte Heißkleben sein - alles hält, die Bedienung ist sicher und schnell. Nach ca. 10 Sticks das erste Mal nachgeladen
  • Handhabung: ideal, sowohl das Kleben als auch das Ablegen und Nachfüllen. Einfacher geht es nicht, selbst die alte Kleberflasche macht mehr Probleme, z.B. wenn sie fast leer ist und nichts mehr rauskommen mag. Das passiert beim GluePen nicht.
  • Arbeitsergebnisse: sehr gut. Die Verbindung Tonkarton/Kiefernzapfen hielt in einem Fall nicht, weil der Tonkarton sich löst - das scheint mir aber eher ein Problem mit dem Tonkarton zu sein und nicht mit dem Klebestift. Die Klebeleistung ist einwandfrei, die "Klebenähte" sind recht fein, wenn man mal ein bisschen Übung hat - und selbst ohne Übung sind die Klebestellen feiner und dünner als mit der "großen alten" Klebepistole.
  • Verbesserungspotenzial: eigentlich kann man da nicht viel besser machen. Der Vorschub des Sticks ist recht gleichmäßig, das Zurückziehen des Klebers beim Ablegen des Stiftes funktioniert ohne Ausnahme perfekt, es tropft nie etwas heraus.
  • Alltagseinsatz: ja, er ist immer wieder zur Hand. Das dritte Päckchen Stifte ist gerade angebrochen - vor allem verwenden wir den Stift beim Basteln für kleinere Arbeiten, aber auch in der Werkstatt. 
  • Ersatz für Kleber/Tuben: teilweise - es gibt Stellen, wo Alleskleber feiner zu dosieren ist. Papierkleber wird sicher auch nicht zu ersetzen sein. Aber gerade schwierige Leimsituationen, unterschiedliche Materialien und wenn mal schnell was geklebt werden soll, in solchen Situationen ist der GluePen inzwischen ein lieber Begleiter.

Abschließend bleibt zu sagen: danke, dass ich testen durfte. Das Produkt überzeugt - macht Spaß, funktioniert ohne großen Aufwand zuverlässig und fehlerfrei.
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Tolle Bilderserie zum Projekt.
2013-08-02 19:24:55

Top Bericht . Sehr schöne aussagekräftige Bilder . So stelle ich mir einen guten Testbericht vor :) 5 Daumen von mir und schön mit der Familie teilen *grins*
2013-08-06 21:35:48

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