PFS 65 – Einfach lossprühen!

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Elektrowerkzeuge auf die Probe

Holzbank mit dem Bosch PFS 65 lasiert. 0 Kommentare
Vom 30.05.11 Geändert 2011-05-30 23:19:53
Als das Paket zugestellt wurde, habe ich es abends nach der Arbeit geöffnet (Foto 1 + 2). Auf den ersten Blick macht das PFS 65 einen recht wertigen Eindruck. Einzig die Länge des Stromkabels (ca. 2,50 m) empfinde ich als etwas zu kurz.Die Übungs-DVD ist leicht und verständlich aufgebaut.
Als Testobjekt hatte ich für die Bewerbung bereits die Holzbank meiner Schwiegermutter ausgewählt (Foto 3). In ca. 12 bis 15 Stunden (über mehrere Tage verteilt) habe ich die Holzbank komplett auseinander genommen und mit meinem Bosch Exzenterschleifer PEX 115 A und dem Bosch Multifunktionswerkzeug PMF 180 E mit 40er, 80er,120er sowie 240er Körnung komplett abgeschliffen (Foto 4) Die alten morschen Runddübel aus den Seitenstreben wurden entfernt und gegen neue Runddübel ersetzt (Foto 5). Auf dem Foto 6 sind zum Vergleich eine geschliffene und eine nicht geschliffene Seitenstrebe zu sehen. Nun folgte der Praxisteil mit dem Bosch Feinsprühsystem PSF 65: Die Holzbank sollte mit einer Holzlasur im Farbton Teak behandelt werden. Ich füllte also die Lasur in den Sprühbecher. Es ging einiges von der Lasur daneben. Leider war in dem Moment kein Einfülltrichter vorhanden. Eine Stromversorgung wurde hergestellt. Die richtige Einstellung des Sprühsystem ging mir leicht von der Hand.
Beim ersten Ziehen am etwas kurzen Netzkabel löste sich dieses aus der Steckdose. Hier wäre es sehr hilfreich, eine Zugentlastung des Kabels werksseitig aus zu befestigen oder einen runden Stecker zu verbauen, da sich diese erfahrungsgemäß nicht so schnell lösen. Für die Zugentlastung habe ich die Kabel etwas verwickelt (Foto 7). Ging auch, aber halt nicht so schön und auf Dauer sicherlich nicht gut für die Kabel.
Beim Sprühen habe ich schon gestaunt, wie fix man mit dem Bosch Feinsprühsystem PSF 65 arbeiten kann. Beim genaueren Hinschauen (Foto 8) ist mir aufgefallen, dass die Lasur beim Besprühen nicht in alle witterungsbedingten Furchen eindringen konnte. Immerhin ist die Bank gute acht Jahre alt. Daher habe ich mich für den ersten Lasurauftrag für die altbewährte Methode mit dem Pinsel entschieden (Foto 9). Den zweiten und den dritten Lasurauftrag habe ich mit dem Bosch Feinsprühsystem PSF 65 vorgenommen, was mir auch gut gelungen ist. Es bedarf schon ein wenig Übung und Einstellung am Gerät, um ein schönes Ergebnis zu erzielen. Hilfreich ist es auch, sich die Übungs-DVD ruhig ein zweites Mal anzusehen. Als Laie übersieht man dann doch die eine oder andere Sache. Das Endergebnis ist auf dem Foto 10 zu sehen. Ich muss sagen, dass die Bank nun wieder etwas hermacht. Positiv: Die wertige Verarbeitung des PSF 65. Das leichte Gewicht. Leichte Reinigung. Leichte Handhabung des Gerätes. Die leichte Einstellung des Gerätes. Übungs-DVD Negativ: Fehlender Einfülltrichter. Etwas kurzes Netzkabel (ca. 2,50 m). Fehlende Zugentlastung des Kabels. Fazit: Das Bosch Feinsprühsystem PSF 65 hat eine Daseinsberichtigung. Es bedarf auf jeden Fall ein wenig Übung, um mit dem System vernünftig arbeiten zu können. Wenn das Netzkabel 1,50 m länger ausfallen würde und mit einer Zugentlastung versehen wäre, dann hätte ich zumindest nichts mehr auszusetzen. – Und den Einfülltrichter bekommt man fast überall unter einem Euro zu kaufen. Ich hoffe Euch mit meinem Testbericht geholfen zu haben. Grüße Marc
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