PFS 65 – Einfach lossprühen!

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Elektrowerkzeuge auf die Probe

PFS Lasurtest - Eine schnelle Sache 0 Kommentare
Vom 24.05.11 Geändert 2011-05-24 19:16:33

Der erste Eindruck: Das Gerät ist leicht und liegt auch gut in der Hand. Man kann es sich über die Schulter hängen da ist es gut aufgeräumt. Es wirkt gut durchdacht mit Ablage für die Sprühpistole, Kabelaufwicklung und Platz für den Schlauch zum aufwickeln und Clip um den aufgewickelten Schlauch in Position zu halten. Die Verpackung: Das PFS 65 kommt im Karton, Ein wirklich großer Karton. Was ich persönlich ganz in Ordnung finde, da man es ja nicht ständig irgendwo mit hinnimmt. Man verwendet es meist nur ein paar Mal im Jahr. Besonders praktisch finde ich, dass man den Schlauch sowie das Kabel am Gerät aufwickeln kann. Ich werde es nach Gebrauch wahrscheinlich wieder in der Schachtel lagern. Man bekommt das Gerät mit allem Zubehör ohne Schwierigkeiten wieder in die Schachtel rein was heutzutage ja nicht selbstverständlich ist. Meistens wenn man etwas aus seiner Schachtel herausgenommen hat und dabei nicht genau aufgepasst hat dann bringt man es auch nicht mehr hinein. Irgendwo in der Industrie muss es da Ingeneure geben die sich nur damit beschäftigen die Schachteln so klein wie nur irgend möglich zu machen. Die Anleitung: Die Bedienungsanleitung man könnte auch sagen das „Handbuch“ ist sehr ausführlich und gut zu verstehen. Gut finde ich auch, dass man die Bilder herausklappen kann. Durch die vielen Sprachen ist die Anleitung sehr dick. Die DVD-Anleitung finde ich generell sehr gut gelungen. Einzig im Menü würde ich noch Punkte hinzufügen. Es gibt einen Punkt „alles abspielen“ den würde ich noch auf die Modelle splitten. Die Anwendung: Man braucht ein wenig Übung aber dann klappt es ganz gut. Bei der Einstellung der Farbmenge habe ich statt auf einem Karton auf die Rückseite gesprüht die später sowieso nicht mehr zu sehen ist. Ich musste für meine Lasur die geringste Menge einstellen um ein anschaubares Ergebnis zu erzielen. Die Geräuschentwicklung ist relativ hoch ähnlich wie bei einem Staubsauger. Der Farbbehälter ist schneller leer als man denkt. Auch die Fläche gewinnt schnell an Farbe. Zu erst habe ich die Verkleidung der Regenwassercontainer mit Lasur besprüht. Dazu habe ich sie nochmals bemontiert und an zwei Rohren aufgehangen sodass ich an Vorder- und Rückseite rangekommen bin. Als zweiten Test habe ich mich dann endlich an ein von drei Stalltoren gewagt. Abgeschliffen und dann mit einer anderen Lasur (nicht auf Wasserbasis) besprüht. Hier hatte ich das Problem dass die Fläche mit ca. 3,65 x 3,65 m recht groß ist und ich gegen die Empfehlung in der Anleitung dann doch in der Fläche wenden musste was man nach dem ersten anstrich durch einen dunkleren Streifen sieht. Nach dem zweiten Durchgang bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Lasurbedarf pro "Anstrich" ca. 1,5 l. Die Reinigung: Das PFS 65 lässt sich wirklich spielend leicht reinigen. Einfach restliche Farbe bzw. Lasur raus und mit Wasser (bzw. Verdünnung durchspülen. Ich habe Lasur auf Wasserbasis verarbeitet und konnte das gerät mit Wasser reinigen. Ich habe dazu erst einmal nur wenig Wasser eingefüllt und die Sprüpistole geschüttelt um den Farbbehälter zu reinigen, Anschließend das Gerät eingeschalten und die Waschlauge an meinem Brennholz verteilt. Anschließend habe ich den Behälter nochmals mit Wasser gefüllt und den inhalt in den Wascheimer gesprüht. Dann mit einem feuchten Lappen die Sprühpistole abgewischt. Die Verschraubung, die Luftkappe und die Düse abmontiert und gesäubert. Anschließend wieder montiert. Ruckzuck war ich damit fertig. Beim Zweiten Versuch hab ich ne andere Lasur verwendet und musste mit verdünnung reinigen. Die Reinigung mit Verdünnung ist etwas „schwieriger“ da man weniger Spülflüssigkeit verwendet. Da sind auch Spuren der Lasur im Gewinde zurückgebkieben. Aber im Großen und Ganzen geht auch mit Verdünnung die Reinigung rech schnell. Fazit: Für ein gutes Ergebnis benötigt man schon etwas Übung. Wenn man dann den Bogen raus hat kommt mit dem PFS schnell voran. Die Reinigung von Lasuren auf Wasserbasis gehen Spielend von der Hand und sind auch schnell erledigt. Muss man mit Verdünnung reinigen benötigt man etwas mehr Zeit und Geduld aber das geht für mich auch in Ordnung. Das Anschlusskabel sollte länger sein. Für große Flächen zu empfehlen!

P.S. Bilder vom ersten Test sind unter Projekten http://www.1-2-do.com/de/projekt/Verkleidung-von-Regenwassercontainern/bauanleitung/3448/ zu finden. Nochmals Vielen Dank für die Möglichkeit das PFS 65 zu testen.
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