PFS 105 E WALLPaint - für strukturierte Oberflächen

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Produkttest Feinsprühsystem PFS 105 E Wall Paint 1 Kommentar
Vom 01.07.12 Geändert 2012-07-01 12:48:22
Zuerst mal danke, dass ich an dem Test teilnehmen durfte, sonst würde mein Hausvorbau nie fertig.

Zuerst kam die Farbe, konnte ich erst mal gar nichts mit anfangen, denn ich wusste nicht, dass ich als Tester augewählt war. Wie ich dann eins und eins zusammen zählte, war die Freude gross.
O.k., dann hatte ich bis das Gerät (einige Tage später) kam, Zeit zu überlegen, womit ich zu testen beginne.


Die Wahl fiel mir nicht schwer, die Küche hatte es erst mal am Nötigsten, dann sollte die Holzdecke, im Vorbau des Hauses an die Reihe kommen.
Das Wetter betreffend war und ist an die Gartenhütte und die Fassade des Hauses gar nicht zu denken.
Für beides werde ich noch einen Bericht nachreichen, das mit der Fassade hätte ich allerdings noch hinbekommen, wenn mir unser Baustoffhändler den richtigen Farbton gemischt hätte, Farbnummer lag nämlich vor.
Nun, dann mal zum Test.

Nachdem der PFS dann eingetroffen war und ich alles ausgepackt und begutachtet hatte, begann ich mich mit der Gebrauchsanweisung zu beschäftigen.
Zwischenzeitlich hatte mein Sohn schon begonnen, die betreffende Küchenwand freizumachen und abzukleben.
Wie man auf dem Bild sehen kann, werden als nächstes Türrahmen und Türen bearbeitet werden müssen.

Küche
In dieser Zeit habe ich die Farbe, (fertig abgetönte Dispersionsfarbe) wie vorgeschrieben vedünnt und in den Farbbehälter eingefüllt, was sich trotz des mitgelieferten Trichters, als etwas schwierig erwies.
Wir haben bewusst erst die Wand bearbeitet, welche farbig werden sollte, um das Ergebnis besser darstellen zu können. Die weissen Wände kommen später.
Zuerst habe ich an einer Wand im Keller die verschiedenen Einstellungen der Düse und der Luftmengenzufuhr getestet. Das hat man relativ schnell raus.
Dann habe ich mit der zu bearbeitenden Wand begonnen. Das mühevolle Abdecken sämtlicherr Einrichtungsgegenstände in der Küche hätten wir uns sparen können, denn der PFS arbeitet sehr sauber. Es entsteht so gut wie kein Sprühnebel. Nachdem die grosse Fläche der Wand fertg war habe ich die Düse so eingestellt, dass ich ohne Wegrücken des Kühlschrankes (er ist fest verschraubt), in den schmalen Spalt zwischen diesem und Wand sprühen konnte, sodass man vom alten Untergrund nichts mehr sieht. Das funktionierte hervorragend.
Alles in Allem, die Wand war sehr schnell fertig, das Abkleben hatte am meisten Zeit in Anspruch genommen.


Der Vorbau

Ich hatte Ende vergangenen Jahres angefangen, diese Holzdecke zu streichen und hatte dann aufgehört, weil es einfach zu anstrengend war ständig über Kopf zu streichen, wollte dann irgendwann weitermachen, aber wie das so ist, solche Arbeiten schiebt man vor sich her.
Da kam mir der Test jetzt gerade recht.
Ich hoffe, man kann auf den Bildern die schwer zugänglichen Ecken erkennen.

Auch hier, zuerst die langwierigen Arbeiten, Decke säubern, abkleben und abdecken, das Abdecken hatte ich diesesmal gemacht, weil ich der Sache mit dem Lack doch nicht so ganz traute. Im Gegensatz zur Dispersionsfarbe entstand hier ein feiner Sprühnebel, allerdings nur minimal. Zur Sicherheit hatte ich auch noch das Gerät an sich abgedeckt, sowie den Luftschlauch "eingepackt". Denn ich wollte mir das neue Gerät ja nicht gleich vers... .
Dann, wie gehabt, Lack verdünnen (10%) Verdünnung und an einer alten Holzplatte Probesprühen, dieses dauerte diesesmal länger, als bei der Dispersionsfarbe und der anderen Sprühpistole.
Dann ging es an meine (verhasste) Holzdecke.
Das war die Möglichkeit den PFS in allen Sprührichtungen zu testen und ich muss sagen, es funktionierte alles super.
Auf den Bildern zu erkennen, ist über der Gartenausgangstür eine sehr schwer zugängliche Ecke, die weder mit "unter der Treppe sprühen", noch mit sonst irgendetwas ähnlichem vergleichbar ist, das hätte ich mit dem Pinsel niemals so bewältigt. Kreuz u. quer habe ich gesprüht, horizontal und vertikal und hatte so , die Ecke ruck-zuck weiss. Man muss ausserdem noch hinzufügen, dass die zu bearbeitenden Balken rau waren.
Alle Längs,- u.Querbalken werden in einem weiteren Arbeitsgang grau lackiert, das habe ich allerdings erst entschieden, als ich schon am sprühen war.
Die Nut.- und Federbretter waren sehr einfach zu lackieren und vor allem die Ritzen zwischen den Brettern, wo man mit dem Pinsel ewig arbeitet waren überhaupt kein Problem, aber auch diese erhalten noch eine zweite Lackschicht, da das Holz doch sehr dunkel behandelt war. Nach der Fertigstellung des Anbaus, d.h. nach der zweiten Farbschicht werde ich auch diese Bilder dann nocheinmal einstellen.

Das letzte Bild zeigt die Fassade, welche noch gemacht werden sollte, das werde ich, wenn die Farbe da ist nachholen und noch einstellen.

Zusammenfassung

Die Bedienungsanleitung ist Alles in Allem recht verständlich, nur das Hin.-u.herblättern zwischen Beschreibung und Darstellungen ist etwas nervig.

Das Gerät ist einfach zu bedienen.

Die verschiedenen Sprührichtungen und der Kompaktstrahl sind einfach genial.

Störend finde ich, das man bei einer Arbeitsunterbrechung immer zum Gerät muss, um auszuschalten. Mir ging z.B. in der Küche ein Stück des Abgeklebten los, ich hängte die Sprühpistole in der Leiter ein, bis ich am Gerät war um abzuschalten, hatte die Pistole mir schon weitere Zeitungen von der Wand geblasen. Später dann beim Lackieren, habe ich mir zwischen Stecker und Steckdose einen Funkstecker angebracht, damit ich vom Gerüst aus ein und ausschalten konnte.

Die Reinigung bei Dispersionsfarben finde ich o.k., hingegen bei Lacken erweist sich dieses schon schwieriger. Als Tip: mit einem Pfeifenreiniger lässt sich der Sprühkopf und die Düse gut reinigen und für das Ansaugrohr habe ich eine dünne Flaschenürste benutzt, natürlich, nachdem ich erst einmal Terpentinersatz durchgesprüht habe.

Das elektrokabel finde ich etwas zu kurz, wogegen die Arbeitslänge des Luftschlauches voll ausreichend ist.

Insgesamt ist das Gerät gut zu handhaben und auch "Frau" braucht keine Angst vor sprühen, oder lackieren zu haben. Ich bin mir sicher, dass von mir mehrere Projekte in Zusammenarbeit mit dem PFS 105 Wall-Paint folgen werden, denn das Arbeiten mit diesem Gerät macht mir Spass.

Last but not least, würde ich das Gerät unter Berücksichtugung der genannten Kleinigkeiten jederzeit weiterempfehlen.

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Hallo Zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 206990#post206990.
2012-07-09 16:06:43

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