PFS 3000-2 und 5000 E - alle Farbtypen mit einem Gerät verarbeiten!

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Elektrowerkzeuge auf die Probe

Testbericht zum Farbsystem PFS 5000 E von Bosch 1 Kommentar
Vom 31.05.14 Geändert 2014-05-31 23:52:30
Als aller erstes möchte ich mich bei Bosch und dem 1-2-do.com Team herzlich bedanken, dass ich einer der Glücklichen sein durfte, der das Farbsystem PFS 5000 E testen durfte.


1. Was waren deine ersten Gedanken, als du das Gerät in der Hand hattest?

Als ich das Paket vom Postboten entgegen nahm, war ich schon sehr überrascht über die Größe des Paketes. Nachdem die PFS 5000 E ausgepackt war, hatte die Größe des Kartons ihre Berechtigung.
Das Design der PFS 5000 E ist gut durchdacht. Der Schlauch ist aufgewickelt um die Basiseinheit und damit gut aufgeräumt, das Stromkabel gut verwahrt und die Düsenkappen sind gut verstaut im Zubehörfach. Dann der Blick auf den Restlichen Inhalt. Die Sprühpistole mit Behälter für die Farbe, ein weiterer Zusatzbehälter, mehrere Behälterdichtungen, ein Einfüllsieb und die Bedienungsanleitung.


2. Wie findest du die Ergonomie/Handhabung des Produktes?

Die Handhabung mit dem Farbsystem PFS 5000 E ist sehr gut. Die Spritzpistole liegt sehr gut in der Hand und durch den 4 Meter langen Luftschlauch kann man sich sehr frei bewegen. Sogar das Besprühen der Decke ist ohne nervendes Ziehen der Basiseinheit problemlos möglich.


3. Wie findest du das Gewicht?

Das Gewicht ist sehr angenehm, auch mit vollem Farbbehälter lässt sich die Spritzpistole sehr gut handhaben. Sogar bei den Überkopfarbeiten lies sich die Spritzpistole gut halten.


4. Wie einfach hast du Bedienung/Elemente empfunden?

Ich kann von mir behaupten, dass ich in den meisten Fällen die Bedienungsanleitung erst lese, wenn ich nicht mehr weiter komme. In dem Fall des Farbsystem PFS 5000 E war das auch erst mal so, bis ich das empfohlene Verdünnungsverhältnis der Farbe ermitteln musste. (Die empfohlenen 0 - 5% waren bei der Silikatfarbe nicht ausreichend. Ich bin auf ca. 10% gegangen um ein akzeptables Ergebnis zu erzielen.)


5. Welche Farbprojekte hast du durchgeführt?

Als Projekt wurde ein 24m² großer Raum im Keller, der mit der Zeit zu einer großen Abstellkammer mutiert ist, ausgewählt. Der Raum ist im Rohbauzustand, d.h. Wände und Decke sind noch blanker Beton und der Boden ist noch der nackte Estrich. An den Wänden und an der Decke wurden nur die bei Betonwänden und -decken üblichen größeren Löcher mit Gips zu gespachtelt.


6. Welche Materialien/Farben hast du eingesetzt?

Ich habe mich im Malerfachmarkt beraten lassen. Dort hat man mir für die Kellerwände, die doch noch einiges an Restfeuchte vom Bau in sich halten, eine Silikatfarbe empfohlen. Damit die Wände weiterhin atmen und somit die Feuchte abgeben können. Aus dem Grund habe ich zum Streichen (Spritzen) im Keller eine sehr gut deckende Silikatfarbe eingesetzt. Das Verdünnungsverhältnis hat sich durch ausprobieren auf ca. 10% eingependelt, bei den empfohlenen 0-5% hatte ich den Eindruck, dass die Farbe nicht richtig angesaugt wird. Wahrscheinlich ist man beim Ermitteln des Verdünnungsfaktors von etwas günstigerer Dispersionsfarbe ausgegangen.


7. Wie Lange hast du mit der PFS gearbeitet?

Ich hatte einen ganzen Tag für das Sprühen des Zimmers eingeplant, habe aber abzüglich der Zeit, die zum sauberen Abkleben benötigt wurde, ca. 3 Stunden am Stück damit gearbeitet.


8. Wie zufrieden warst du mit der Sprühleistung?

Mit der Sprühleistung des Farbsystems PFS 5000 E bin ich im ganzen zufrieden. Durch mehrmaliges Ausprobieren des Verdünnungsverhältnisses und öfter mal nachjustieren der Einstellungen an der Sprüh- und Luftmenge bekommt man ein gutes Ergebnis hin. So einfach nur Farbe einfüllen und loslegen ist erstmals nicht möglich gewesen (bei anderen Voraussetzungen sieht es wahrscheinlich anders aus). Vielleicht gibt es einen Trick, wie man vor dem Einfüllen des Sprühmaterials in den Behälter, herausbekommen kann, ob es die richtige Viskosität hat. Z.B. wie beim Kochen, um festzustellen, ob die Soße genug eingedickt ist, nimmt man etwas Soße auf den Kochlöffel und bläst drauf. Wenn sich Wellen bilden ist sie genug sämig.


9. Wie hättest du Farbarbeiten sonst erledigt?

Mit der Walze. Dies wäre aber auf den glatten Betonwänden ein nicht sehr einfaches Unterfangen gewesen. Wenn man mal Erfahrung damit gemacht hat, auf glatten Beton mit der Walze Dispersionsfarbe aufzubringen, dann ist das Sprühen super easy dagegen.


10. Wie zufrieden warst du mit dem Sprühergebnis?

Das Auftragen der Farbe mit dem Sprühsystem ist genial. Das Ergebnis an der Wand ist perfekt.
Wegen der guten Deckung der Farbe und durch das Sprühen ist die Wand sowie die Decke nach dem ersten Anstrich komplett fertig. Mit der Walze wäre spätestens bei der glatten Betondecke ein zweiter Anstrich nötig gewesen. Jeder der schon mal glatte Betondecken mit der Walze bearbeitet hat, kennt das Problem des richtigen Drucks und der perfekten Dosierung der Farbe auf der Walze, um nicht ein Schmieren der Walze zu provozieren sondern ein gleichmäßiges Abrollen hinzubekommen. Vor allem die danach gut zwei Wochen anhaltenden Kreuzbeschwerden durch die unmenschliche Haltung.


11. Was hat dir besonders an dem Produkt gefallen?

Das sehr gute Ergebnis auf der glatten Betonwand. Wenn alles sauber abgeklebt war und die Einstellungen (Mischungsverhältnis und Einstellungen an der Maschine) richtig eingestellt sind, ist das Arbeiten mit dem Farbsystem PFS 5000 E sehr schnell und man bekommt ein sehr gutes Ergebnis hin. Vor allem auf glatten Betonoberflächen.


12. Was hat dir weniger gefallen? Hast du etwas vermisst?

Vermisst hab ich soweit nichts, aber ein paar Punkte möchte ich anregen:

Die zusätzlichen Gegenstände, die separat noch im Karton sind wie die Sprühpistole mit Behälter für die Farbe, ein weiterer Farbbehälter, mehrere Behälterdichtungen, ein Einfüllsieb und die Bedienungsanleitung, könnten zusammen in so einer Art Hartschalenkoffer oder Schale aufbewahrt werden, den oder die man um alle Dinge beieinander zu haben, einfach an die Basiseinheit ran klickt.

Der Ersatzbehälter für Sprühmaterial könnte eine Füllmenge von 2 l fassen, um gerade beim Sprühen der Wände nicht ständig nachfüllen zu müssen.

Zum Nachfüllen der Farbe könnte ich mir eine Art Spritze vorstellen mit einem Fassungsvermögen von 500 ml, um die Sauerei beim Auffüllen aus einem 15 l Eimer oder größer zu vermeiden. Ich habe einen alten Suppenlöffel umfunktioniert.

Es ist ein sehr viel höherer Aufwand beim Abkleben der Flächen, die nicht ein gesprüht werden sollen, notwendig. Das günstige Kreppband vom letzten Jahr aus dem Discounter wurde einfach weggerissen.

Die Basiseinheit ist sehr laut, somit ist ein Gehörschutz ratsam. So Schaumstoffstöpsel sind ausreichend.


13. Würdest du das Produkt weiterempfehlen?

Ich würde das Produkt auf jeden Fall weiterempfehlen, würde aber mitgeben, dass man auf jeden Fall vor dem Loslegen, die Flächen die nicht gestrichen werden sollen, gut abkleben muss.


 
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ein Bericht der die Leistung des Gerätes gut rüberbringt und auch einige Verbesserungsvorschläge
2014-10-30 22:16:55

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