PFS 3000-2 und 5000 E - alle Farbtypen mit einem Gerät verarbeiten!

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Elektrowerkzeuge auf die Probe

kleines leichtes Kraftpaket! 2 Kommentare
Vom 29.05.14 Geändert 2014-05-29 18:34:25
Hurra, ich darf wieder etwas testen!
Als ich die Information bekommen habe, dass ich als Tester für das Farbsprühsystem PFS-3000-2 ausgewählt wurde, war meine Freude groß. Denn so einen tollen Helfer für all die Aufgaben an die Hand zu bekommen, das ist mehr als Klasse. Doch leider hat das Wetter fast meine gesamten geplanten Testobjekte zunichte gemacht, so dass ich vorerst nur einen Gartenzaun als Testobjekt verschönern konnte. Die weiteren Objekte werden aber noch nachgereicht.
Vor dem Test
Farbsprühsystemen gegenüber war ich immer sehr skeptisch. Ein Haufen abklebe Arbeit, dazu noch das Reinigen hinterher, wo soll da die Ersparnis sein? Und dann noch die ganze Schutzausrüstung und die Pistole samt Kompressor rum schleppen? Versuchen wir es.
Erster Eindruck
Als das Paket ankam, war ich überrascht, wie klein das Gerät samt Zubehör ist. Somit viel auch das Gewicht sehr gering aus, was einen guten ersten Eindruck hinterließ. Die Teile wirkten aber trotz des leichten Gewichts sehr hochwertig und nicht billig. Beim Probehalten der Pistole habe ich mich noch über den engen Griff geärgert, denn der Farbbehälter war für meine dicken Finger sehr nah am Betätigungshebel. Außerdem fand ich die Aufbewahrung, indem man alles zusammenrollte und mit dem Gummiband befestigte, gewöhnungsbedürftig. Nun aber erst mal die Anleitung lesen, denn außer einem kläglichen Versuch mit einer Billig-Pistole habe ich noch keine Erfahrungen mit so einem Gerät gemacht.
Die Anleitung
Die Anleitung ist sehr gut geschrieben und auch ohne die Praxis vor der Nase konnte man verstehen und nachvollziehen, was Sache ist. Einziges Manko der Anleitung, was aber irgendwie alle modernen Anleitungen haben, das am Anfang die Bildchen samt Nummerierung sind. 10 Seiten weiter im Text wird dann auf ein Teil XY mit der Nummer 11 eingegangen, und schon ist man am Springen. Damals gab es die Bilder passend im Text dazu. Aber auch so fühlte ich mich nach rund einer halben Stunde Fit für den Test. Aber nun erst mal auf gutes Wetter warten, da meine Testobjekte alle Freilandflächen sind.
Erster Test – Zaun & Lasur
Für meinen ersten (und vorerst leider auch einzigen Test), habe ich mir den neu aufgebauten Lattenzaun im Garten vorgenommen. Dieser war schon ein paar Jahre an einer anderen Stelle im Garten und wurde offensichtlich von den Vorbesitzern nicht gut gepflegt. Zur Vorbereitung habe ich den Zaun mit dem Hochdruckreiniger vom Schmutz befreit. Einzelne Stellen, wo stärkere Verschmutzungen vorhanden waren, habe ich mit grobem Schleifpapier vorbereitet.
Bevor ich nun ans sprühen ging, habe ich einen Vorversuch mit Wasser gestartet (die Lasur ist ja auch nicht viel dickflüssiger) und bin gut mit dem Gerät klar gekommen. Allerdings musste ich meine Frau dazu nötigen, eine Malerplane zu halten, da ansonsten unsere Obststräucher zu viel von der Lasur abbekommen hätten. Die Verarbeitung selber hat aber super funktioniert und bis auf ein paar Tropfen, die sich auf Grund meiner Unerfahrenheit gebildet hatten, hat auch das Ergebnis überzeugt. Die Tropfen habe ich dann mit einem Pinsel abgestrichen und fertig war der Zaun.
Reinigung
Für die Lasur war angegeben, das man Arbeitswerkzeuge mit Wasser und Seife reinigen sollte. Also habe ich eine Seifenlauge erstellt und damit die Pistole befüllt. Nachdem der Tank 2 mal leer gesprüht war, habe ich keine Farbreste mehr finden können. Um die Seifenlauge auszuwaschen haben ich die Pistole in einem Eimer mit klar Wasser ausgespült und auch noch einen Behälter voll mit klarem Wasser durch gesprüht. Danach sah die Pistole wieder wie neu aus.
Fazit
Die befürchteten Negativ-Punkte haben sich nicht erfüllt. Vorbereiten und Abkleben muss man auch mit Pinsel oder Rolle. Lediglich die zusätzliche Schutzkleidung und die Reinigung des Gerätes fallen an. Diese sind aber so marginal, dass sie die Vorteile, insbesondere die Arbeitsgeschwindigkeit, bei weitem  nicht auffressen. Die Bedienung des Farbsprühsystems ist einfach und intuitiv, das Gerät ist einfach zu bedienen und erfüllt trotzdem voll und ganz den Erwartungen. Die Mobilität ist durch das Schultergerät nicht im geringsten eingeschränkt, so das man auch an schwer erreichbaren Stellen sauber, schnell und einfach arbeiten kann. Das Preis-Leistungsverhältnis ist wirklich Super, da das Gerät jeden Cent Wert ist.
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Hallo zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 762482#post762482.
2014-10-15 17:10:45

mir fehlt ein wenig, das Eingehen auf die Fragen des Produktmanagers, aber sonst ein guter Bericht. Schade daß Du nicht mehr testen konntest - wie sieht es damit mittlerweile aus?
2014-10-24 20:40:58

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