PEX 400 AE -
der kompakte Schleifer!!

Mitglieder der 1-2-do.com stellen Bosch
Elektrowerkzeuge auf die Probe

meine Eindrücke vom PEX 400 AE 0 Kommentare
Vom 27.08.11 Geändert 2011-08-27 20:20:58

Der erste Eindruck nach dem Entpacken, klein, handlich und leichter als andere Exzenterschleifer. Dies sollte sich auch beim Test wiederspiegeln. Also erst mal bissel Handling üben und erste Schleifversuche. Beim Probieren ließ ich die Staubbox an der Maschine, um zu sehen was sie leistet. Die Staubbelastung war geringfügig und nur am Schwingteller sichtbar. Das meiste war im Filtersystem zu sehen. Auch die Lamellen waren nicht zugesetzt. Der Schleifstaub ließ sich ohne Mühe abklopfen, somit war der Filter wieder Einsatzbereit. Für den restlichen Test verwende ich doch lieber den Zyklon-Sauger. Als nächstes wird das Kantholz fertig gearbeitet. Mit weiß-P60 den alten Lack runterschleifen, danach mit weiß-P120 nachschleifen und zum Ende mit weiß-P240 glattschleifen. Hierbei stellte ich am Anfang die Stufe 3 an der PEX 400 AE ein und ließ sie übers Holz gleiten, ohne Druck auszuüben. Es waren deutlich Abschleifungen zu erkennen. Demzufolge erhöhte ich den Druck auf die Maschine, musste jedoch feststellen, Stufe 3 + mehr Druck reicht nicht aus. Folglich drehte ich auf die 4. Stufe bei gleichem Druck. Es ging deutlich besser und beschloss, mit Stufe 5 weiter zu schleifen. Das Ergebnis gab mir Recht. Bei der Einstellung in Stufe 6, dreht die Maschine zwar ziemlich hoch, aber ein besseres Ergebnis war nicht fest zu stellen. Im weiteren Test bearbeitete ich die Seiten ohne das Holz umzuspannen. Somit musste ich das Gesamtgewicht der PEX bewegen. So ein „ungewöhnliches“ Schleifen ergab erstaunlicher Weise, keine Probleme bei der Handhabung der PEX. Auch an der Stirnseite des Holzes schiff ich ohne Probleme. An den Kanten arbeitete ich mit der Stufe 4 und ließ die PEX nur darüber gleiten, ohne jeglichen Druck, nur das Eigengewicht der PEX schliff alles runter. Kurz und gut, die weißen Scheiben und der PEX haben ganze Arbeit geleistet. Mit so einem Resultat bin ich mehr als zufrieden. Jetzt werde ich die „roten“ Holz(Wood) Scheiben verwenden. Der alte Lack ließ sich nicht so schön abschleifen wie mit den „Paint“ Scheiben, die 60ger Scheibe war schnell zugesetzt. Deshalb verwende ich die Wood-Scheiben für Holz ohne Altanstrich bzw. Imprägnierung. An den Kanthölzern teste ich P 60, P 120 und P 240. Auch hier erwies sich der mittlere Drehzahlbereich als gute Variante. An den Kanten regelte ich die Maschine teilweise bis Stufe 3 herunter. Bei höheren Drehzahlen war deutlich mehr Materialabtrag an den Kanten zu sehen. Mit P 120 und Stufe 4, hab ich das beste Resultat für den „Zwischenschliff“ erzielt. Zum endgültigen fertigstellen, legte ich P 240 auf, drehte das „Rädchen“ auf 5 und hab so meine Kanthölzer geglättet. Einen weiteren Test machte ich mit der PEX 400 auf 30mm Quadrat-Eisen. Hierbei verwendete ich mal die mitgelieferte rote Schleifscheibe. PEX stellte ich auf 4 und los ging es. Der Abtrag war sehr gut mit etwas groben Schleifspuren. Zum Glätten nahm ich dann jedoch Paint P 120, mit einwandfreiem Ergebnis. Der Exzenterschleifer PEX 400 AE überzeugte bei all meinen Tests. Im Vergleich mit einem älteren Exzenterschleifer von Bosch( ohne Drehzahlregulierung), verdient der PEX 400 AE „sehr gut“! Auch was die Handhabung betrifft, kann ich der PEX nur Gutes berichten. Die Anforderungen und Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Die Arbeitsergebnisse sind sehr gut, was mich äußerst positiv Überrascht hat, zumal ich ja schon einen Bosch-Exzenterschleifer kannte. Besonders möchte ich die „Justierhilfe“ hervorheben, damit ist ein schneller und genauer Wechsel des Schleifpapiers möglich.
NEXT
1/14
PREV
Hier gehts zum Gewinnspiel 'Bohrgeräusch des Monats' auf 1-2-do.com Hier gehts zum Gewinnspiel 'Bohrgeräusch des Monats' auf 1-2-do.com
Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!