PHO 2000
Der leistungsstarke Elektrohobel von Bosch

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Erste Erfahrungen im hobeln mit dem Bosch Elektrohobel PHO 2000 4 Kommentare
Vom 27.01.15 Geändert 2015-01-27 18:07:25
Erste Erfahrungen im hobeln mit dem Bosch Elektrohobel PHO 2000
 
Einleitend möchte ich anmerken das ich noch NIE mit einem Elektrohobel gearbeitet habe und auch ansonsten nur sehr wenig Erfahrungen mit hobeln im Allgemeinen habe…ich habe immer alles geschliffen^^
 
Auch dieses Mal möchte ich gerne als erstes die Fragen des Produktmanagements beantworten ehe ich dann im zweiten Teil „persönlicher“ schreiben möchte.
 
Die Fragen aus dem Begleitschreiben:
  1. 1. Was waren deine ersten Gedanken, als du den PHO 2000 in der Hand hattest?
  • Typisch Bosch: sieht gut aus *freude*
  • Der Griff fühlt sich gut an
  • Das Messer ist aber scharf *erstaunen* (ich kenne solche Geräte halt nicht)
  • Schade, da ist ja kein Koffer dabei *verwunderung* (ja, Jammern auf hohem Niveau)
 
  1. 2. Welches Projekt hast du mit dem PHO 2000 gemacht? Wie bist du dabei genau vorgegangen und wieviel Zeit hast du benötigt?
    • 1. Dachanbau an einer Pferdestallwand
      • Latten verschraubt, Schrauben versenkt, Höhenunterschiede mit dem Hobel angepasst.
        • Bauzeit 8 Std., „Hobelzeit“ 15 Min. ca
    • 2. Begradigen einer alten Eichenbohle um diese als Sitzbank nutzen zu können.
      • Die Eichenbohle auf eine Unterlage gelegt und mit verschiedenen „Tiefeneinstellungen“ des Messer gehobelt (nennt man das so?)
        • Hobelzeit (inkl. Palaver mit meinem Großen – der hat geholfen) mindestens 1 Std
    • 3. Kanthölzer hobeln um später nicht so viel schleifen zu müssen.
      • Kantholz sägerauh
        • Hobelzeit ca 30min (Es war verdammt nass draußen…da ließ die Lust schnell nach)
 
  1. 3. Wie leicht fällt dir die Handhabung/Bedienung des Elektrohobels?
    • Er liegt gut in der Hand (auch bei kleinen Händen – ich habe Handschuhgröße 8) und die Knöpfe lassen sich gut Bedienen. Die gummierte Grifffläche ist „griffig“.
 
  1. 4. Bist du zufrieden mit Deinen Arbeitsergebnissen? Wie präzise war das Hobelergebnis?
    • Ja sehr! Sonst hätte ich ja aber auch noch weiter gehobelt ;)
    • Ich habe da nichts nachgemessen sondern es musste mir „Augenscheinlich“ gefallen.
  • Je nach „Tiefeneinstellung“ von grob bis sehr fein
  1. 5. Erfüllt der Elektrohobel Deine Anforderungen und Erwartungen?
    • Er hat sie bei weitem übertroffen! (wie schon geschrieben habe ich ja aber auch keine Erfahrungen mit solchen Geräten)
    • Ich bin begeistert wie „schnell“ man Abtrag erreichen kann, oder wie „glatt“ man eine Fläche schon vorbereiten kann je nach Einstellung.
  2. 6. Was können wir zukünftig noch am PHO2000 verbessern?
    • Ich würde gerne einen Koffer kaufen können (passend von Bosch im gewohnten Grün)
    • Der Stellknauf für die Tiefeneinstellung könnte eine stärkere „Rastung“ haben (siehe unterer Text)
    • Der Parkschuh sollte abnehmbar sein (siehe unterer Text)
 
  1. 7. Würdest du den PHO2000 auch in Zukunft für weitere Projekte verwenden?
    • Ganz klares JA!
      • Ich kaufe meistens für meine Basteleien ungehobeltes Holz da dieses viel günstiger ist und ich dann lieber Abstriche bei der Oberfläche mache als mehr Geld aus zu geben (ich habe halt zur Not meinen Bandschleifer genommen)
 
 
Meine Persönlichen Erfahrungen mit dem PHO2000:
Natürlich war die Freude sehr groß als ich im Forum gelesen habe das ich als Tester ausgewählt worden bin…noch größer war dann aber die Freude als ich eine Nachricht von meiner Nachbarin bekommen habe das ein „Päckchen von Bosch“ bei ihr abgegeben wurde für mich J
 
Nach Feierabend also gleich mal rüber und die Post abholen…da war es, mein neues „Spielzeug“ *freu*
Natürlich musste das gute Stück gleich erstmal ausgepackt und begriffelt werden – wie gewohnt ein schönes Gerät von Bosch ->         liegt gut in der Hand
fühlt sich nicht zu schwer an
die Kontaktflächen zum Anfassen/Bedienen sind griffig
das Netzkabel macht einen ordentlichen Eindruck
 
Hmmmmm…… Warum ist da denn nur ein Pappkarton???
 
(Erster Gedanke: da schau ich nachher mal, den kauf ich gleich nach…schade das keiner dabei ist -  später musste ich dann leider feststellen das ich keinen bestellen kann…ich hoffe das sich da noch mal etwas ergibt!?)
 
Am Samstag sollte es dann auch gleich los gehen….leider war das Wetter im Dezember bei uns ja wirklich sehr ….. „bescheiden“ ….. um draußen zu arbeiten. Was ja aber auch mit ein Grund war um endlich das kleine Dach an die Rückwand des Pferdestalls zu bauen.
 
Ich habe wieder Resthölzer genommen die ich noch liegen hatte um die Holzkonstruktion zu bauen.
Bei den Kanthölzern konnte ich dort den Hobel noch nicht benutzen da ich glattes Holz von einem alten Hochbett verbaut habe.
Bei den Dachlatten kam dann aber der Hobel zum Einsatz: ich hatte noch mehrere unterschiedliche Latten von alten Projekten übrig welche aber (dem Baumarkt Angebot sei Dank) alle unterschiedliche Stärken hatten.
Auf den großen Flächen stört mich das nicht, am Stoß wo sie aber auf den Kanthölzern aneinander treffen finde ich es schon schöner wenn dort kein Absatz ist.
Also wurde dieser mit dem Hobel angepasst…. Das ging sehr gut- und sehr schnell J
Nachdem die Dachlatten angeglichen waren musste ich dann nur noch die „Lichtplatten mit Sinuswellenform“ aufschrauben…
 
Am nächsten Wochenende stand dann die zweite geplante Arbeit mit dem Hobel an: Planhobeln einer alten Eichenbohle um sie als Sitzbank beim Grill im Garten nutzen zu können.
 
Von den Seiten der Bohle zur Mitte hin war ein Höhenunterschied von mindestens 5mm…(auf den Fotos leider nicht so gut zu erkennen, beim Sitzen dafür aber umso deutlicher zu spüren. *da stimmt doch was nicht?!?*
 
Mein Großer hat mir dabei geholfen: Wir haben die Bohle auf eine Sitzbank von einer Bierzeltgarnitur gelegt und dann mit der Gröbsten (Tiefsten) Einstellung des Hobelmessers angefangen. Dabei bekamen wir natürlich einige „rillen“ in die Oberfläche. Da wir ja aber auch eh alles „alte“ Holz von oben entfernen wollten war das nicht weiter schlimm. Mit dieser ersten Einstellung haben wir die komplette Oberfläche erstmal bearbeitet bis die Erhöhung in der Mitte deutlich abgetragen war, und auch sonst kein altes, dunkles Holz mehr sichtbar war.
Dann haben wir am Drehknauf die Tiefe halbiert und wieder alles abgetragen (nach Augenmaß) bis es möglichst plan war.
Im nächsten Schritt wurde die Tiefe wieder halbiert, wieder alles so bearbeitet um dann im letzten Schritt die niedrigste Einstellung zu wählen.
So haben wir mindestens eine Stunde „vor uns hingehobelt“ bis wir dann letztendlich total begeistert waren… mein ursprünglicher Plan für diese Bohle war mal sie mit einem Bandschleifer zu bearbeiten…40er Körnung und dann langsam aufwärts….dafür hatte ich aber mehrere Stunden an verschiedenen Tagen eingeplant.
 
Bei dieser Arbeit hätte ich gerne den „Parkschuh“ am Gerät abgenommen da ich auch öfter mal mittig auf der Bohle angefangen habe den Hobel anzusetzen (ich habe noch nie mit so einem Gerät gearbeitet und auch keinen richtigen plan wie man das machen sollte…mit meinem Ergebnis war ich aber so zufrieden das es nicht sonderlich falsch gewesen sein kann *g*)
 
Beim Verstellen der Hobeltiefe hatte ich immer bedenken das sich die Höhe von alleine (durch die Vibration oder ähnliches beim Arbeiten) verstellt und hätte es schöner gefunden wenn der Knauf deutlicher „einrasten“ würde…die Befürchtungen waren aber Unbegründet und es hat sich nichts verstellt J
 
 
 
Als nächste Arbeit stand dann das Bearbeiten von Kanthölzern an die ich nehmen möchte um die Außenvoliere unserer Vögel zu erneuern. Viele habe ich dort aber nicht geschafft da es mich dann leider gesundheitlich ziemlich erwischt hat.
 
Deswegen möchte ich mich auch noch einmal extra hier im Bericht dafür entschuldigen dass mein Testbericht erst so spät eingegangen ist.
 
Mein Fazit:
 
Ich bin von dem Gerät absolut begeistert und erstaunt wie gut sich Holzoberflächen damit bearbeiten lassen. Da ich mir immer mit einem Bandschleifer behelfen konnte wenn es mal darauf ankam habe ich die Kosten für einen Hobel bislang gescheut und er stand doch etwas weiter hinten auf meiner persönlichen „Wunschliste“ …… eine grobe Fehleinschätzung! Wer gerne mit Holz arbeitet, dabei dann auch noch, so wie ich oft alte Reste verbaut, sollte auf jeden Fall über die Anschaffung eines Hobels nachdenken. – Ich gebe meinen nicht mehr her :)


 
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Ich finde dein Bericht etwas rar und möchte auch nicht Wissen ob es geregnet oder ungemütlich ist oder war und deine 2 Latten sind mir zu wenig für ein Testbericht (15min.)
2015-02-25 15:18:02

Dann hättest du bei dem raren Testbericht zumindest alles lesen können. Hättest du das getan hättes du lesen können das es durchaus mehr als 2 Latten waren. Und wenn dich das "drumherum" alles nicht interessiert...warum liest du es dann? Ich habe für die die es gerne knapper mögen extra "nur" die Fragen des Begleitschreibens beantwortet und für die die gerne "mehr" lesen wollen einen "freien" Text verfasst... also eine unkonstruktivere Kritik habe ich selten gelesen. Ich muss gestehen das mir hier heute erst aufgefallen ist das es die Formatierung zerissen hat...nicht schön, aber auch da gibt es schlimmeres
2015-02-27 09:29:42

Schöner Bericht mit etwas wenig Fotos für meinen Geschmack. Mittlerweile wirst du es auch bestimmt selber herraus gefunden haben, wie man dem Parkschuh entfernen kann *grins*
2015-04-01 21:07:12

Interessant; Danke
Ich will mir auch bald eine zulegen.
Gruß Hubsi
2015-05-15 11:21:24

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