PHO 2000
Der leistungsstarke Elektrohobel von Bosch

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Elektrowerkzeuge auf die Probe

Testbericht Elektrohobel PHO 2000 2 Kommentare
Vom 31.12.14 Geändert 2014-12-31 14:43:04

Erstmal vielen Dank an Bosch, dass ich den neuen PHO 2000 zur Verfügung gestellt bekommen habe und ihn testen durfte! Das Arbeiten mit dem Gerät hat großen Spaß gemacht und die Ergebnisse haben mich überzeugt.

Dies ist mein erster Produkttest, außerdem bin ich in letzter Zeit gesundheitlich leicht angeschlagen deshalb bitte ich euch, mir meine Fehler und Unvollständigkeiten zu verzeihen.


Nachdem ich das Paket vom Postboten in Empfang genommen habe und reingeschaut habe, war ich erst ein wenig verdutzt weil der Spänesack offensichtlich nicht zum Standard Lieferumfang gehört da er extra im Paket lag. Nun gut dann erstmal den Karton mit dem PHO 2000 auspacken und die Bedienungsanleitung studieren. Das war auch schnell erledigt, da es nur ein paar Seiten waren, von denen die meisten sich mit den EU-weiten Sicherheitshinweisen für Elektrogeräte beschäftigten, welche ja allgemein bekannt sein dürften und nicht unbedingt sehr kurzweilig zu lesen sind. Der Teil, der sich mit dem Elektrohobel befasste, war zwar kurz gehalten aber es waren alle Funktionen einfach und verständlich beschrieben. Für mehr war in dem Moment nicht die Zeit da ich meine Pflichten als Familienvater wahrnehmen musste.


Nun zu den Fragen die von Bosch mitgegeben wurden:

Was waren deine ersten Gedanken, als du den PHO 2000 in der Hand hattest ?

Das ist ein sehr schönes Gerät. Der PHO 2000 liegt gut in der Hand und ist offensichtlich echt einfach zu bedienen. Da hat Bosch sich echt weiterentwickelt wenn ich ihn mit meinem alten Hobel aus den 80ern des letzten Jahrhunderts vergleiche bei dem der Späneauswurf noch rechteckig war und die Tiefeneinstellung recht knifflig um nicht zu sagen unmöglich genau vorzunehmen war.

Welches Projekt hast du mit dem PHO 2000 gemacht ? Wie bist du dabei genau vorgegangen und wie viel Zeit hast du benötigt ?

Eigentlich wollte ich mir endlich eine richtige Werkbank für den Hobbykeller bauen, habe mich aber aus Zeitgründen dafür entschieden erstmal einen neuen Schreibtisch unter Verwendung des alten Untergestells zu bauen. Das war nämlich noch zu schade für den Sperrmüll. Da ich immer nur ein oder zwei Stunden am Stück in meinem Hobbykeller verbringen kann hat sich das Projekt über mehrere Wochen erstreckt und ist im Moment noch nicht ganz abgeschlossen. Aber das ist nicht schlimm da es ja Hobby bleiben und nicht zur Arbeit werden soll. Bei dem Schreibtisch waren mehrere Holzplatten, Leisten und Bretter zu bearbeiten wo sich die Verwendung des PHO 2000 förmlich aufdrängte, aber Weiteres in den einzelnen Tests.

Wie leicht fällt dir die Handhabung / Bedienung des Elektrohobels ?

Die Einstellungen sind gut zu erreichen und leicht vorzunehmen. Die Bedienung ist absolut Problemlos gewesen. Naja sind ja nur Hobeltiefe und Richtung des Späneauswurfs gewesen. Selbst das hatte bei mir so seine Tücken :
Wenn zum Beispiel der Spänesack voll oder verstopft ist, hat man die ganze Werkstatt voll Späne. Wenn man beim Spänesack vergisst, den Reißverschluß wieder zu schließen, ist man selbst voller Späne. Wenn man zwar den Staubsauger anschließt ihn dann aber vergisst einzuschalten ist die Absaugwirkung gleich null und es sieht aus wie bei den anderen Missgeschicken. Und das letzte Missgeschick was mir passierte war, den Sack auf die andere Seite zu stecken dabei aber zu vergessen auch die Auswurfrichtung umzuschalten. Was dabei herauskam könnt ihr euch ja denken.
Scherz bei Seite!
Nachdem ich mich ein wenig an den PHO 2000 gewöhnt hatte und einige Hobeldurchgänge gemacht hatte, war die Handhabung problemlos.

Bist du zufrieden mit deinen Arbeitsergebnissen ? Wie präzise war das Hobelergebnis ?

Die Hobelergebnisse waren durchweg gut und leichtes nachschmirgeln an den Kanten kann man sich sowieso nicht ersparen. Das Planhobeln der von mir verwendeten Leisten war durchweg einfach und das Ergebnis hat mich sehr zufrieden gestellt. Die mittlere und große Nut zum Abschrägen von Kanten hat mich ebenfalls begeistert nachdem ich mich damit eingefuchst hatte. Bei der kleinen Nut in der Mitte habe ich allerdings versagt, jedes mal wenn ich sie benutzt habe bin ich irgendwann abgerutscht oder es war am Ende gar nicht zu sehen, dass ich überhaupt gehobelt habe. Dann lieber ganz ohne Führung, was besser funktioniert hat.

Erfüllt der Elektrohobel deine Anforderungen und Erwartungen ?

Der Hobel PHO 2000 hat meine Anforderungen und Erwartungen total erfüllt ! Wenn ich bedenke wie lange ich mit irgendwelchen Schleifgeräten gebraucht hätte um mein Projekt durch zu ziehen, ist der PHO 2000 echt Gold wert !

Was können wir zukünftig noch am PHO 2000 verbessern ?

Nun ja zu verbessern ist immer etwas. Man muss dabei aber immer im Auge behalten das der PHO 2000 ein leichtes Gerät für den Heimwerker ist. Bei dem günstigen Preis kann man meiner Meinung nach absolut nicht mehr verlangen.
Ein paar Kleinigkeiten sind mir aber dennoch aufgefallen.
Die Nuten zum Abschrägen von Kanten könnten gerne eine Beschriftung an der Stirnseite der Maschine haben damit man nicht jedes mal in der Bedienungsanleitung nachschauen oder nachmessen muss, welche Tiefen wo möglich sind. Ein solider Aufkleber oder eine Gravur wären da vielleicht gut angebracht. Die mittlere (kleine) Nut kann Bosch von mir aus weglassen, ich hatte nach mehrmaligem Versuch sie zu nutzen den Eindruck sie behindert mich mehr als das sie mir beim Kanten abschrägen hilft.
Und noch eine Kleinigkeit, der Spänebeutel sitzt auf der rechten Seite der Maschine wesentlich fester als auf der linken da kann man bestimmt auch noch was machen.
Wenn ich noch was zur Bedienungsanleitung sagen soll würde ich vorschlagen noch ein paar Tipps und Kniffe mit abzudrucken was man alles mit dem Gerät machen kann oder was man eher nicht machen sollte. (Anwendungsbeispiele mit ein paar Zeichnungen)

Würdest du den PHO 2000 auch in Zukunft für weitere Projekte verwenden ?

Absolutes JA mehr kann ich dazu nicht sagen !


TESTS

Bei meinem ersten Test habe ich drei Leisten aus weichem Holz von allen Seiten glatt gehobelt. Dazu habe ich den Spänesack benutzt und eine Tiefe von 1mm eingestellt. Das Hobelergebnis fand ich „erstklassig“ nach ca. 1/3 der Strecke verstopfte der Eingang zum Spänefangsack und die Späne flogen durch die ganze Werkstatt. Ich habe wohl zu schnell gehobelt denn der Sack war bei weitem noch nicht voll. Nach dem ich die meisten Späne mit dem Sauger beseitigt hatte habe ich den Sack entfernt und den Staubsauger angeschlossen. Darauf hatte ich keine Probleme mehr und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das Gerät liegt gut in der Hand nur am Ende der Strecke muss ich noch üben das Gewicht auf dem Hobel zu verlagern, um einen saubereren Abschluss des Hobeldurchgangs zu erhalten.
Danach sollten noch die Kanten abgeschrägt werden. Dazu habe ich den Hobel erstmal auf 0mm Tiefe gestellt und mit der kleinsten Nut versucht die erste Kante abzuschrägen. Nach mehreren Versuchen habe ich dann doch die mittlere Nut verwendet da ich jedes mal abgerutscht bin und somit kein brauchbares Ergebnis zu Stande kam. Bei diesem Versuch war das Ergebnis schon besser da ich aber noch nicht genug Übung hatte habe ich zu stark aufgedrückt und die Kanten am Anfang der Nut haben sich in das weiche Holz gedrückt was stark gebremst hat und für eine ungleichmäßige Kante sorgte. Aus diesem Grund bin ich dazu übergegangen die große Nut zu benutzen weil ich bei ihr eine etwas größere Auflagefläche hatte und dadurch nicht so leicht ins Holz eindrücken konnte. Mit dem Endergebnis war ich sehr zufrieden habe aber auch festgestellt das ich bei dem Arbeiten mit dem PHO 2000 doch einiges an Übung brauche wenn es mal mehr auf Genauigkeit und Schönheit gerade bei kleineren Werkstücken ankommt.

Von einer Leiste von ca. 60cm Länge und 50mm Höhe musste ich beim zweiten Test ca. 6mm abhobeln da ich sie in ein viereckiges Rohr stecken wollte. Dafür habe ich mich entschlossen dem Spänesack noch mal eine Chance zu geben da die Menge an Spänen mir überschaubarer erschien als beim ersten Test. Das Rohr war zu dünnwandig um Gewindeschrauben zu verwenden daher kam mir die Idee einfach das Rohr mit Holz zu füllen und dadurch mehr Stabilität zu erhalten. Um das Rohr möglichst passgenau auszufüllen habe ich mich entschieden erstmal zwei Durchgänge mit 2mm Tiefe und einen mit einem Millimeter da ich mir dadurch die Möglichkeit erhalten wollte Ungenauigkeiten oder Verwackler beim Hobeln noch ausgleichen zu können. Nach den drei Durchgängen habe ich die Leiste noch mal an das Rohr gehalten und feststellen dürfen das noch genau 1mm weg musste und nachdem ich kontrolliert hatte ob der Winkel an der Hobelseite noch 90 Grad betrug (Abweichung war wirklich nur sehr minimal) habe ich den vierten Durchgang gehobelt. Rein aus Neugier hab ich noch mal mit einem Messschieber an mehreren Punkten die Höhe gemessen und siehe da nur am Ende wo man den Druck auf den Hobel verlagern muss um einen sauberen Abschluss zu bekommen (wie steht übrigens in der Bedienungsanleitung) war eine minimale Abweichung von nicht mal einem halben Millimeter zu messen. Ich glaube besser geht es nur mit einem Profigerät daher Daumen nach oben für den PHO 2000.

Für den dritten Test hatte ich 3 Leisten zu von bis zu 2m Länge zu hobeln. Die Leisten waren 50mm mal 25mm im Viereck und von allen Seiten zu behobeln. Dabei war bei jeder Leiste eine der breiten Seiten 2mm tief zu hobeln und die übrigen drei Seiten mit einem Millimeter. Ich habe nach wie vor ein Problem am Ende jedes Hobeldurchgangs, das Gewicht auf dem Hobel zu verlagern damit das letzte Stück gleichmäßig abgehobelt wird und so zwei mal eine Delle gehobelt. Man muss sich eben doch sehr konzentrieren damit so etwas nicht passiert was aber nicht an der Güte des Geräts liegt sondern an der Übung! Das Hobelergebnis ist nach wie vor gut. Noch ist nicht zu merken dass das Messer stumpf wird auch wenn der Karton in dem der PHO 2000 geliefert wurde schon voll mit Spänen ist. Die Menge der anfallenden Späne ist nicht zu unterschätzen gerade wenn man wie ich nur einen handelsüblichen NT-Sauger ohne Vorfilter benutzt muss man eben gelegentlich (allein bei diesem Test 2 mal) den Sack wechseln bzw. ausleeren. Während der etwa 20 Minuten Betrieb bei diesem Test wurde der PHO 2000 noch nicht mal handwarm, was mich sehr erstaunt hat - vor allem bei den Durchgängen mit 2mm Hobeltiefe. Also hat der PHO 2000 auch den Leistungstest bestanden und zwar mit sehr gut wenn man bedenkt dass das Gerät für den Heimwerkerbereich ist!

Beim vierten Test hatte ich mir ein Brett von etwa 2m Länge und 10cm Breite ausgesucht was ich glatthobeln wollte. Ich wollte dabei Feststellen ob ich es hinbekomme, bei zwei Durchgängen nebeneinander ( der PHO 2000 hat eine maximale Hobelbreite von 82mm welche bei so einem Werkstück ja nicht ausreicht ) später noch eine ebene Fläche ohne Absatz in der Mitte zu erhalten. Das Brett ist schon ein Paar Jahre in meinem Fundus daher kann ich nicht sagen um was für Holz es sich handelt. Ich nehme allerdings an dass es sich um etwas härteres handelt da der Hobel etwas lauter war als bei den anderen Tests. Die Arbeit ging ganz gut von der Hand bei den Knästen auf der zweiten breiten Seite tat sich der PHO 2000 dann doch ein wenig schwer. Es entstand ein minimaler Absatz bei einer Hobeltiefe von einem Millimeter was ich allerdings durch einen zweiten Durchgang mit minimaler Hobeltiefe und ein wenig Nachschleifen mit dem Excenterschleifer wieder ausgleichen konnte. Auf dem größten Teil der Hobelfläche war nicht auszumachen wo der Übergang vom 1. und 2. Hobeldurchgang sich befindet. Von diesem Ergebnis war ich sehr überrascht was für die gute Entwicklung des Geräts spricht denn sowas habe ich mit meinem alten Hobel nicht ansatzweise geschafft. Da war immer ein sehr deutlicher Übergang zu sehen.

Beim fünften Test sollten 2 Platten zu einer zusammengesetzt werden. Sie waren aber zu lang also habe ich sie mit Schraubzwingen zusammen geklemmt um sie in einem Arbeitsgang mit der Handkreissäge zu kürzen. Anschließend wurden die groben Sägeflächen mit dem Hobel geglättet. Der PHO 2000 hatte merklich mehr Mühe quer zur Wuchsrichtung mit dem Holz fertig zu werden was er aber zu meiner vollsten Zufriedenheit gemeistert hat. Ich hatte allerdings nicht bedacht, dass beim Hobeln gegen die Wuchsrichtung durch das Messer der Druck im Holz auch in die verkehrte Richtung wirkt. Darum ist mit am Ende das Holz leicht gesplittert (siehe Bild) was aber nicht schlimm war. Danach habe ich die Platten zusammengesetzt und festgestellt dass die so entstandene Platte noch ein paar Millimeter zu lang ist. Also noch mal auseinander bauen noch mal zusammen klemmen und noch mal mit dem Hobel drüber. Dieses mal habe ich allerdings einmal von links bis zur Mitte und dann einmal von rechts gehobelt damit mir am Ende nicht wieder das Holz splittern konnte. Bei diesem mal war am Holz deutlich zu sehen, dass das Messer heiß geworden sein musste. Es war nämlich stellenweise schon schwarz. Bei Kontrolle des Messers war es zwar noch recht scharf aber es war doch zu merken das es schon gelitten hatte. Muss wohl doch noch mal in der Anleitung nachgucken ob der PHO 2000 für solche Einsatzzwecke überhaupt vorgesehen ist. Mit dem Ergebnis bin ich nach wie vor zufrieden wenn ich bedenke wie lange man an so einer Fläche geschliffen hätte.

Beim sechsten Test wollte ich bei mehrschichtigen Leimholzplatten die Kanten abrunden was ich sonst mit der Oberfräse gemacht habe. Dabei kam wieder die mittelgroße Nut bei einer eingestellten Hobeltiefe von 0mm zum Einsatz. Trotz schon leicht mitgenommener Klinge war das Ergebnis gut. Das Holz ist an den Ende minimal gesplittert was aber nach leichtem Überschleifen mit Schmirgelpapier nicht mehr sichtbar war. Trotzdem habe ich mich jetzt dafür entschieden das Messer zu wenden um wieder mit einer tadellosen Schneide zu arbeiten. Der Aus- und Einbau des Messers war sehr einfach. Wie in der Bedienungsanleitung beschrieben Schrauben nur ein bisschen lösen und das Messer ist leicht beweglich. Zum einsetzen des Messers legt man den PHO 2000 auf die Seite und fixiert ihn dann etwas damit man beide Hände zum Justieren und Befestigen des Messers frei hat, sonst ist die Gefahr, dass man sich schneidet wenn das Gerät wackelt doch recht hoch.

Beim siebenten und bis jetzt letzten Test musste ich von beiden Seiten der zukünftig ausziehbaren Tischplatte am Schreibtisch etwas 5mm abhobeln da der Auszug sonst nicht funktioniert hätte. Für diese Arbeit musste ich mir eine kleine Hilfskonstruktion mit einem Anschlagwinkel (siehe Bilder) bauen da die eigentlich für solche Einsätze vorgesehenen Zubehörteile für den PHO 2000 leider nicht zum Lieferumfang gehörten. Das ganze hat dennoch tadellos funktioniert. Ich musste nur das Messer ein paar Millimeter nachjustieren da die Klinge leicht über die Kante des PHO 2000 ragte und sonst meine Hilfskonstruktion weg gehobelt hätte. Da ich drei Durchgänge auf jeder Seite hobeln musste habe ich eine stufige Kante an der Seite bekommen was aber auch kein Problem war da sie später unter dem Tisch verborgen war.

Mein Fazit:

Der PHO 2000 ist ein leichter und handlicher Elektrohobel.
Die Leistung ist für den Heimwerker durchaus ausreichend.
Nach ein bisschen üben ist er leicht zu handhaben und die Hobelergebnisse sind auch noch gut wenn das Messer die erste Schärfe verloren hat. Bei weichen Hölzern dauert das allerdings relativ lange.
Bei härteren Hölzern oder beim hobeln gegen die Wuchsrichtung des Holzes muss man langsam hobeln damit das Messer nicht überhitzt wobei das Holz schwarz wird und das Messer stark leidet.
Das Ergebnis der Arbeit ist dann durchweg ordentlich.
Selbst beim Abschrägen von mehrschichtig verleimten Holzplatten macht der PHO 2000 eine gute Figur wobei man darauf achten sollte das Messer hin und wieder zu reinigen da der Kleber bei einigen Holzsorten durch die entstehende Wärme weich wird und das Messer verklebt.
Bei meiner Arbeit ist der PHO 2000 trotz zügiger Bearbeitung von mehreren Hölzern nacheinander immer nur handwarm geworden. Selbst die Messertrommel konnte man nach kurzer Zeit ohne Probleme anfassen.
Bei Betrieb mit einer Absaugvorrichtung sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Späne doch ein ansehnliches Volumen haben. Ich habe nur einen NT-Sauger ohne Vorfilter verwendet bei dem der Beutel fast genauso schnell voll war als wenn ich den mitgelieferten (nicht im standard Lieferumfang) Spänesack von Bosch benutzt hätte. Der Betrieb mit dem Bosch Spänesack war daher für mich meist Favorit. Der Sack ist, wenn man erstmal die ganzen Fäden abgeschnitten hat, welche von der Produktion hin und her führen und die Späne festhalten ausreichend und leicht zu handhaben. Er muss nur von Zeit zu Zeit mal gründlich ausgeblasen werden, weil sich die Poren durch den zwangsläufig auch anfallenden feinen Staub allmählich zusetzen und die Luft nicht mehr richtig entweichen kann.
Die Idee die Maschine so zu entwickeln das der Sack oder die Absaugung an beiden Seiten angeschlossen werden kann ist super! So kann man immer die Seite benutzen auf der gerade der meiste Platz zur Verfügung ist. Gerade beim Kanten abschrägen ist es von Vorteil den Sack unabhängig von der Arbeitsrichtung immer nach unten zeigend anbringen zu können. Das hat auch seine Vorteile wenn man Linkhänder ist.
Der beim Arbeiten entstehende Krach und Schmutz ist durchaus im Rahmen des erträglichen. Auf den Einsatz von Gehörschutz, Brille und Staubmaske würde ich dennoch auf keinen Fall verzichten.
Beim Einsatz des PHO 2000 muss man außerdem darauf achten, dass sich am Knickschutz das Kabel nicht zu sehr verdreht. Also ab und zu mal den Stecker raus und das Kabel entheddern, dann hält es länger.
Vor allem für kleinere Hobelarbeiten und zum Abschrägen von Kanten ist der PHO 2000 sehr gut geeignet und ich würde ihn zum Einsatz im Heimwerkerbereich ohne zu zögern empfehlen !

 
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Informativ und auf den Punkt gebrachter Testbericht
2015-02-14 12:38:36

Hallo zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter:
http://www.1-2-do.com/forum/showthread .php?p=855294#post855294


Viele Grüße,
Björn
2015-02-21 15:13:27

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