PPR 250 - streichen per Knopfdruck

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Mein Testbericht zur PPR 250 0 Kommentare
Vom 30.05.12 Geändert 2012-05-30 11:28:07
1. Versuche sowohl Wände als auch Decken zu streichen. Benutze dabei auch die Verlängerung mit 1,2m Länge.
2. Streiche auch, wenn Du möchtest, gerade Linien oder versuche Muster zu erstellen, z.B. eine Linie weiß und eine Linie farbig.

Darüber hinaus interessieren mich folgende Punkte noch besonders und es wäre super, wenn Du auch ein paar Worte in Deinem Testbericht schreiben würdest:

1. Welches Projekt hast Du mit dem elektrischen Farbroller PPR 250 gemacht?
2. Wie beurteilst Du die Leistung des PPR 250 im Hinblick auf die Farbförderung der Pumpe?
3. Wie leicht fällt dir die Handhabung, insbesondere das Decken streichen mit der Verlängerung?
4. Bist Du zufrieden mit den Streichergebnissen?
5. Wie leicht fällt Dir die Reinigung der farbführenden Teile?
6. Würdest Du den PPR in Zunkunft auch für weitere Projekte verwenden?
7. Erfüllt der PPR Deine Anforderungen und Erwartungen?
8. Was können wir zukünftig verbessern?

Zuerst mal tausend Dank, daß ich das Gerät testen durfte und dann auch noch behalten. Es wird noch sehr viel eingesetzt werden und muß sich sein Zuhause in meiner Werkstatt schon verdienen.

1.
Ich habe eine ganze 4 Zimmer Wohnung, voller Flecken und dunkelgelb/braun von Nikotin gestrichen. Dazu noch Tests im Neubau und an einer Fassade.

2.
Ich habe Alpina Farbe benutzt, aber zunächst wurde sie nur sehr zäh gepumpt. Als ich
dannmit ca. 10 % Wasser verdünnte, lief es besser, die Pumpe förderte gleichmäßiger.
(Habe 1Zimmer mit der Schöner Wohnen Farbe gestrichen, konnte aber in der
Förderung keinen wesentlichen Unterschied feststellen.
Nicht zufrieden bin ich mit der Pumpenleistung bei der Reinigung. Man muß schon
sehr lange drücken, bis der größte Teil der Farbe aus dem Gerät (Schlauch) zurück in
den Eimer gepumpt ist.

3.
Das Streichen der Decken ist zwar wesentlich tropfärmer und spritzärmer als auf
althergebrachte Weise,aber bei meiner Größe und absolut ausgestreckten Armen habe
ich eine gesamte Streichweite an der Decke von ca. 160 cm (li und re von mir) und das
ist nicht sehr viel. Da man aber mit total ausgestreckten Armen nicht arbeiten kann ist
die einseitig von mir weg zu erreichende Fläche an der Decke ca. 60 cm. Bei einem
höheren Flur erreiche ich bei ausgestreckten Armen eine Höhe von ca. 2,65m, da man
aber nicht direkt an der Wand stehend streichen kann, ist die wirklich erreichbare
Streichhöhe geringer. Das heißt insgesamt, daß für mich diese Verlängerung einfach
viel zu kurz ist. Alternativ habe ich mit einer herkömmlichen Verlängerung gearbeitet,
damit wurde ich schneller fertig , wegen der größeren Reichweite und es war für die
Arme nicht so anstrengend – allerdings erzeugte ich in diesem Raum wesentlich mehr
Schmutz.
Sehr positiv war für mich das relativ geringe Gewicht des Arbeitsteiles der
PPR 250. Als ich mich auf ein kleines 3 stufiges Hockerl stellte war ich wiederum mit
dem Farbroller schneller fertig – aber halt öfter Leiterchen rauf und runter und höhere
Unfallgefahr.

4.
Ich kann jetzt nicht sagen, ob es an der überdurchschnittlich verschmutzten Wand lag,
oder doch an der Farbrolle, oder an der unebenen Wand. Ich habe beim 1.Mal
Streichen festgestellt, daß zu wenig Farbe an die Wand kam, obwohl die Rolle schon
gut farbgesättigt war.
Es handelte sich um einen etwas raueren Putz und die Farbe ging nicht in
die Vertiefungen, sondern blieb nur an der Oberfläche. Beim 2. Auftrag arbeitete ich
quer zum 1. Farbauftrag, dann war es etwas besser. Zum Vergleich nahm ich dann eine
längerflorige normale Rolle, auf einer handelsüblichen Verlängerung, tauchte sie wie
üblich in die Farbe und versuchte damit im Flur eine kleine Wand. Der Farbauftrag war
mit dieser Rolle und der alten Methode zufriedenstellender, weil deckend, auch in den
Tiefen. Leider war diese Rolle nicht mit dem Farbroller kompatibel, so daß ich keinen
absoluten Vergleich hatte.
Werde mir aber noch andere Rollen besorgen, falls es welche gibt und weiter testen.
Auch der Versuch mehr Farbe in die Rolle zu pumpen war ein Fehlschlag, weil es dann
tropfte.
Einen kleinen Streifen habe ich an einer gespachtelten Wand getestet, da war
der Farbauftrag völlig zufriedenstellend. (Wollte diesen Raum ganz malern, aber ich
habe leider bis heute auf meine Anfrage, ob man mit dem PPR 250 auch Silikatfarben
benutzen kann, keine Antwort bekommen – und im Neubau verwenden wir nur
Silikatfarben – wären aber noch viele Testwände vorhanden).
Als nächstes testete ich eine kleinere Fassadenmauer, leider auch da – Farbe nur an
den Spitzen und nicht in den Vertiefungen des Rauhputzes, während die glatten
Betonteile am Seitenrand wieder sehr gut aussahen.

5.
Beim ersten Reinigen, brachte ich die Farbe nicht ganz aus dem Schlauch und hatte
noch Farbreste, bzw. Schleier drin. Allerdings habe ich im Garten kein warmes
Wasser. Bei der nächsten Reinigung (im Garten)legte ich den Schlauch zuerst in einen
Kübel mit gut warmen Wasser und dann erhöhte ich den Wasser -Druck beim
Durchspülen und der Schlauch wurde wieder klar.(die Reste gingen durch mehrfaches
Zusammendrücken des Schlauches gut raus) Zeitraubend ist das Reinigen des
Gehäuses usw, mit Schwamm und Bürste – wenn man keine Farbspritzer drauf haben
möchte ( die trotz größter Vorsicht doch immer wieder passieren). Bei der nächsten
Reinigung versuchte ich es doch am winzigen Handwaschbecken ( es war noch nichts
anderes angeschlossen) mit warmem Wasser und es war sehr einfach. Schlauch einige
Male drücken und alles ist raus. Der Schlauch wird zwar sauber, bleibt aber milchig (
liegt wohl am Material)

6.
Aber ja doch, Ich werde das Gerät noch in den nächsten frei werdenden Wohnungen
testen (2 Wohnungen in den nächsten Wochen) und auch in meinem Haus und im
ganzen Neubau, wenn man Silikatfarbe verwenden darf

7.
Leider nur zum Teil. Mit dem PPR250 geht die Malerei viel viel schneller (da ist es
nicht ganz so schlimm, wenn man ein 2. Mal drüber muß). Gerade an den Wänden
kann ich mir das Leitern steigen kpl. ersparen. Man hat viel weniger Tropfen und
Spritzer auf den abgedeckten Teilen, als beim herkömmlichen Malern und somit
wesentlich weniger Schmutz (auch an einem selbst). Aber die Decken sind für mich
mühsamer (wegen der Arbeitslänge) und die Rolle war jetzt für meine Bedürfnisse nicht
so ganz optimal.

8.
Die Verlängerung sollte länger sein. Zum Reinigen (Farbe ablassen)sollte es evtl.
2 Druckpunktstufen (2 Leistungsstärken) geben, damit es etwas schneller geht.

Ich weiß ja nicht, ob es das schon gibt,(gefunden habe ich bis jetzt noch nichts)
aber verschiedene Farbrollen, für die verschiedenen Anforderungen wären gut.

Die höhenverstellbare Farbeimerkopplung ist nicht leichtgängig.

Die Bedienungsanleitung sollte evtl auf 3 Sprachen begrenzt werden und dafür
lieber besseres Papier verwenden.

Nichtsdestotrotz freue ich mich sehr über die Arbeitserleichterung die mir dieses Gerät
bringt.

Weitere Berichte und Fotos in meinem Threat : Das 1-2-do.com Communitytreffen bei Janinez

So hab´s jetzt zum 3. Mal überarbeitet, aber jedes Mal ist die Formatierung weg und ohne kann man das ja gar nicht lesen.
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